Artikel vom 01.09.2009
Mit einem erblichen 50-Prozent-Risiko an Krebs zu erkranken, ist fast so schlimm wie die Diagnose selber. Denn schicksalsträchtige Gene könnten auch die Zukunft der eigenen Kinder bestimmen. Wissenschaftliche Untersuchungen sollen den Betroffenen einen Leitfaden für das Gespräch in der Familie zu geben.
von Dr. rer. nat. Erich Lederer
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Artikel vom 11.08.2009
Wer mit harter Chemotherapie versucht, auch die letzte Krebszelle umzubringen, erreicht oft das Gegenteil. Die resistente Nachfolge-Generation wuchert umso schneller. Ein amerikanischer Biomathematiker glaubt an eine bessere Krebstherapie nach dem Motto: „Leben lassen und (Über-)leben“.
von Dr. rer. nat. Erich Lederer
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Artikel vom 06.08.2009
Dyslexie hat nichts mit mangelnder Intelligenz zu tun. Doch oft erkennen Eltern und Lehrer die Schwierigkeiten ihrer Kinder beim Lesen zu spät. Druck raubt die Leselust, statt sie zu fördern. Neue Methoden bei der Früherkennung und ausgefeilte Therapien sollen das ändern.
von Dr. rer. nat. Erich Lederer
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Artikel vom 22.07.2009
Besonders bei Patienten auf der Intensivstation sorgen hohe Blutzuckerwerte für noch mehr Lebensgefahr. Stress-Hyperglykämie hat mehr Sterbefälle auf dem Gewissen als ein Diabetes. Und mit Insulin den Spiegel sofort herunterzufahren scheint der falsche Weg zu sein.
von Dr. rer. nat. Erich Lederer
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Artikel vom 10.07.2009
Im Mittelalter waren es Magier, die allein mit ihren Bannflüchen ihre Opfer ins Grab brachten. Aber auch noch heute haben düstere Prognosen von Ärzten und Warnungen vor Nebenwirkungen manchmal mehr Kräfte als die Krankheit selber.
von Dr. rer. nat. Erich Lederer
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Artikel vom 30.06.2009
Vitamin B9, bekannter unter dem Namen Folsäure, lässt sich bei gemüsearmer Kost bequem als Pille und direkt als Lebensmittel-Zusatz verwenden. Dann verringert es zuverlässig Missbildungen bei Neugeborenen. Das beweisen große Studien. Aber es fördert auch die Vermehrung von Krebszellen.
von Dr. rer. nat. Erich Lederer
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Artikel vom 25.06.2009
Rund ein Dutzend Medikamente darf der Arzt seinem Patienten nicht ohne vorherigen Test verschreiben. Das Genprofil gibt Auskunft, ob er den Wirkstoff verträgt und wie viel er davon benötigt. Aber auch, ob sich der Einsatz der teuren Arznei überhaupt lohnt.
von Dr. rer. nat. Erich Lederer
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Artikel vom 19.06.2009
Nicht immer sind es die Schweine. 2007 erhöhte sich die Anzahl der Hanta-Infizierten in Deutschland auf ein Vierfaches zum Vorjahr. Bisher überlebten alle Patienten den Kontakt, litten aber zeitweise an schweren Störungen der Nierenfunktion. Schuld daran sind Mäuse.
von Dr. rer. nat. Erich Lederer
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Artikel vom 10.06.2009
Gehirnareale, die sich zu gemeinsamen Aufgaben zusammenschließen, entladen ihre Aktionspotentiale meist synchron. Ihre Verbindungsachsen nutzen aber nicht nur dem Datenaustausch, sondern sind auch Ausbreitungsweg für Alzheimer und Co.
von Dr. rer. nat. Erich Lederer
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Artikel vom 04.06.2009
Der Zugriff auf Gewebe-Daten von Biobanken erlaubt es, Risikofaktoren für Herzinfarkt oder Krebs zu suchen. Individuelle genetische Profile machen es aber möglich, aus einer anonymen Probe auf den Spender zu schließen. Langzeit-Lagerung von Gewebe ist daher umstritten.
von Dr. rer. nat. Erich Lederer
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