Das gesunde Geheimnis von Apfelessig

17.09.2018

Apfelessig besitzt eine Reihe erstaunlicher Wirkungen auf die Gesundheit. Er reguliert hohe Cholesterinwerte, stabilisiert den Blutzucker bei Diabetes und aktiviert die Verdauung. Aufgrund seiner vielseitigen Einsatzgebiete zählt Apfelessig zu den gesunden Helfern in der Küche.

Apfelessig ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen

Apfelessig wird aus Apfelwein gewonnen. Apfelwein entsteht wiederum aus frisch gekeltertem Apfelsaft, wenn während des Gährungsprozesses der Zucker der Äpfel durch Hefen unter Luftabschluss in Alkohol umgewandelt wird. Anschließend wird der Apfelwein offen an einem warmen Platz gelagert. Dadurch gelangen Essigsäurebakterien in den Wein, die den Alkohol mit Hilfe von Sauerstoff zu Essigsäure fermentieren. Der gesamte Umwandlungsprozess nimmt einige Wochen in Anspruch. Das Ergebnis ist naturtrüber, gesunder Apfelessig. Als Apfelessigtrunk besitzt der Essig eine gewisse Wirkung auf die schlanke Linie, wenn er morgens auf nüchternen Magen mit Wasser verdünnt und je nach Geschmack mit einem Löffel Honig verfeinert, eingenommen wird. Apfelessig ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen und enthält Folsäure, Beta-Carotin, die Vitamine B und C sowie Eisen, Kalium, Magnesium und wertvolle Spurenelemente. Diese Wirkstoffe sind natürlich ebenfalls in Äpfeln enthalten. Seine gesunde Wirkung verdankt der Apfelessig zusätzlich der Essigsäure. Bisher ist es noch nicht gelungen, den genauen Wirkmechanismus von Apfelessig herauszufinden. Zwar ist die gute Wirkung von Apfelessig bekannt, allerdings ist nicht klar wie und warum er wirkt, da die aktiven Substanzen, die im Apfelessig enthalten sind, noch nicht ausreichend wissenschaftlich erforscht wurden.

Apfelessig-Drink zur Verbesserung der Verdauung

Bewährt hat sich Apfelessig zur Aktivierung der Verdauung. Als gesundes Getränk regt er die Bildung von Verdauungssäften an, verbessert dadurch die Verdauung und wirkt Verstopfungen entgegen. Da Apfelessig vor allem die Verdauung von Kohlenhydraten und Fetten optimiert, wird er als Fatburner bei Entschlackungskuren und Schlankheitsdiäten verwendet. Im Folgenden mehr zur Wirkungsweise als Schlankmacher und Apfelessigdiät.

Auch Sodbrennen bessert sich unter der regelmäßigen Einnahme von Apfelessig. Der Blutzuckerspiegel spielt bei Diabetes eine wichtige Rolle. Durch die tägliche Einnahme von Apfelessig lässt sich der Blutzuckerspiegel senken. Die Verwendung von Apfelessig ist aber nicht nur bei einer beginnenden Insulinresistenz sinnvoll. Auch der HbA1c-Wert, der als Maßstab für den Langzeit-Blutzucker gilt, wird durch Apfelessig gesenkt. Durch zu hohe Cholesterinwerte büßen die Gefäße ihre Elastizität ein und es kommt zur Arterienverkalkung. Apfelessig senkt Cholesterin auf natürliche Weise. Von der positiven Wirkung auf den Blutfettspiegel profitieren auch Menschen, die nicht an Diabetes leiden. Eine vitalstoffreiche Ernährung ohne Fertigprodukte erhöht die Wirkung des Apfelessigs auf die Gesundheit. Im Apfelessig steckt außerdem ein Stoff, der bei Krebserkrankungen eine günstige Wirkung entfaltet.
Beim Fermentieren von Äpfeln entsteht NMalphaG, ein Wirkstoff, der auch in Apfelessig enthalten ist. Dieser Substanz wird eine Krebs bekämpfende Wirkung zugeschrieben.

Basische Wirkung gleicht den Säure-Basen-Haushalt aus

Der Geschmack von naturtrübem Apfelessig ist sauer. Dennoch wirkt das Getränk basisch und gleicht einen gestörten Säure-Basen-Haushalt aus. Das liegt auch daran, dass basische Mineralien wie Kalium und Magnesium in signifikanten Mengen in Apfelessig enthalten sind. Der Organismus kann die organischen Säuren besser verstoffwechseln und zur Energiegewinnung verwenden. Bei diesem Vorgang entstehen nur Wasser und Kohlendioxid, aber keine sauren Stoffwechselprodukte. Deshalb bleiben keine Säuren, sondern ausschließlich basische Mineralstoffe übrig. Ähnlich wie Zitronen hält der Apfelessig trotz seines säuerlichen Geschmacks den Organismus im basischen Bereich.

Die im Apfelessig enthaltenen Säuren wie Apfelsäure, Essigsäure und Zitronensäure besitzen antimikrobielle und pilzfeindliche Eigenschaften, die Pilze und Bakterien abtöten können. Dadurch schützt Apfelessig das Gemüse vor dem Verderben und wirkt bei Menschen vorbeugend vor Parasitenbefall. Außerdem besitzt das erfrischend säuerlich schmeckende Essiggetränk auch eine gute Wirkung bei Blasenentzündungen. Die Einnahme von einem Löffel Apfelessig auf ein Glas Wasser dreimal täglich wirkt Blasenbeschwerden entgegen. Bei einer entzündeten Blase sollte allerdings auf Honig als Zusatz im Apfelessig-Drink besser verzichtet werden.

Apfelessig: gesundes Hausmittel mit einem großen Einsatzspektrum

Es lohnt sich, Apfelessig als Unterstützung für Gesundheit und Wohlbefinden in die tägliche Ernährung zu integrieren und ihn als erfrischenden Sommerdrink, aktivierendes Morgengetränk oder im Salatdressing, im Dip oder mit Hülsenfrüchten zu genießen. Seine gesundheitlichen Vorteile kann Apfelessig am besten entfalten, wenn er in unerhitzter und natürlicher Form verwendet wird. Das enzymatisch hochaktive Produkt wirkt auf den gesamten Organismus. Gefilterter und pasteurisierter Apfelessig hat den größten Teil seiner wertvollen Inhaltsstoffe und damit sein hohes Wirkpotenzial verloren. Beim Kauf von Apfelessig sollte deshalb auf die richtige Qualität geachtet werden. Das Produkt darf keinesfalls eine Mischung aus Saftkonzentrat und billigem Essig sein. Für die Herstellung von hochwertigem Apfelessig werden ganze Äpfel und nicht nur Schalen und Kerngehäuse verwendet. Gesundheitliche Vorteile bieten vor allem Produkte, die aus Bio-Äpfeln der Region hergestellt werden. Essigprodukte, die aus einem Obstgemisch stammen, werden als Obstessig bezeichnet. Apfelessig darf ausschließlich aus Äpfeln stammen. Die gesundheitlich aktiven Enzyme sind nur in unpasteurisiertem Apfelessig vorhanden. Ideal sind naturtrübe, ungefilterte Produkte. Die Schwebefäden, die sich im naturtrüben Apfelessig befinden, stammen von der Essigmutter und stellen ein Merkmal für hohe Qualität dar. Sie bestehen aus einer Ansammlung von Essigsäurebakterien, Vital- und Mineralstoffen sowie wichtigen Enzymen.

 

Bildquelle: CC0 Creative Commons

Artikel letztmalig aktualisiert am 01.10.2018.

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