Tierisches Entwicklungspotential

26.09.2013
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Nach der Devise CoCreation ließ die DocCheck-Marktforschung von Healthcare-Profis das Stethoskop der Zukunft entwickeln. Das Pilotprojekt macht deutlich, dass gerade im Healthcare-Bereich die Zielgruppe auch Innovationsträger sein kann.

Das Web wird mehr und mehr auch vom so genannten User-generated content bestimmt, also von Inhalten, die von den Usern in Form von Texten, Videos, Podcasts usw. selbst erstellt wurden. Diesen zunehmenden Trend machen sich innovative Marketing-Abteilungen schon seit einiger Zeit zunutze: Nike lässt seine Kunden online eigene Sneakers generieren, die Fastfood-Kette McDonalds bindet Kunden und schafft Aufmerksamkeit durch die „Mein Burger“-Aktion. Die Marktforscher von DocCheck zeigen nun, wie nützlich CoCreation auch für den Healthcare-Markt sein kann.

Das Stethoskop der Zukunft

„Können wir ein so erprobtes, alltägliches Werkzeug wie das Stethoskop noch verbessern?“ war die Ausgangsfrage von DocCheck Research. Was Benutzer an medizinischem Werkzeug bemängeln, findet man auch mit gewöhnlichen Fragebögen heraus. In einem Pilotprojekt von DocCheck waren die Diskussionen über Nachteile und Schwächen des Produktes jedoch nur der Auftakt und der Ausgangspunkt für Verbesserungen. Hier wollte man mit CoCreation echte Innovation und eine praxistaugliche Alternative entwickeln – also am besten etwas, das man sehen und anfassen kann. Die Idee hinter dem Projekt mit dem Arbeitstitel 4x4 war es, verschiedene Teams in einem Kreativitätswettbewerb gegeneinander antreten zu lassen. Das Projekt wurde in einem Zeitraum von vier Wochen durchgeführt und in vier Arbeitsphasen unterteilt.

 

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In Phase 1 wurden die Kandidaten mittels eines Fotowettbewerbs einem Kreativitätsscreening unterzogen. Anschließend teilte die Mafo-Abteilung die breit gestreute Teilnehmergruppe aus jungen Studenten und erfahrenen Ärzten in Teams ein. Denn statt auf eine Separierung in mehrere, klinisch getrennte Think-Tanks, setzte man ab Phase 2 auf Wettbewerb zwischen den Gruppen und Teambildung innerhalb des jeweiligen Teams. In Phase 2 sollten Probleme und Defizite im Umgang mit Stethoskopen identifiziert werden. Um die Kreativität richtig zu befeuern, erhielten die Teilnehmer für Phase 3 verschiedene Materialien, wie Knetmasse, Draht oder Legosteine, mit denen sie sich in dieser Kreativ-Phase in allerbester Mac-Gyver-Manier austoben konnten. Für das Team mit dem innovativsten Resultat war ein ansehnlicher Preis ausgelobt und so fand in Phase 4 des Projekts innerhalb der Gruppe noch reger Austausch über die eingereichten Entwürfe statt. Diese wurden anschließend der DocCheck Community zur Abstimmung vorgelegt. Die Ideen waren vielfältig und reichten von ummantelten Ohrbügeln gegen Störgeräusche über anatomisch anpassbare Ohrstöpsel in verschiedenen Größen bis hin zu Visionen von Smartphones mit Software zur Geräuscherkennung und –zuordnung.

 

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Ergebnisse, die aufhorchen lassen

Die Ergebnisse der CoCreation-Aktion bestätigten die Marktforscher von DocCheck darin, dass die Stakeholder selbst die besten Innovationsträger sind und sehr viel Potential in der Pharma-Community steckt. Der Erfolg der Self-made Produkte dürfte dank ihres Ursprungs außer Frage stehen. Den Impulsen sind theoretisch keine Grenzen gesetzt und ein Interesse an innovativen Produkt-Optimierungen haben schließlich alle – Hersteller, Ärzte und nicht zuletzt auch die Patienten!

 


Hat unser 4x4 Pilotprojekt Ihr Interesse geweckt? Dann melden Sie sich bei uns und erfahren Sie mehr über die Möglichkeiten von CoCreation im Healthcare-Bereich.

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Ihr Ansprechpartner:

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Bildquelle:fotolia.com/ jokapix

Artikel letztmalig aktualisiert am 26.09.2013.

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