Charité: Skandal um Homöopathie-Meldung

06.08.2018

„Aus empirischer Sicht ist die Wirkung homöopathischer Höchstpotenzen unbestritten“. Diese Aussage war bis vor kurzem auf der Webseite der Kinderonkologie der Berliner Charité zu finden. Wie reagiert das wissenschaftliche Umfeld auf derart fragwürdige Behauptungen?

Der Internetauftritt der Kinderonkologie der Berliner Uniklinik Charité sorgte kürzlich für viel Aufregung – nachdem bekannt wurde, dass sich dort seit Jahren ein unwissenschaftlicher Text zum Thema Homöopathie befand. Die homöopathische Medizin könne „auch bei schwersten Krankheitszuständen Heilung oder eine Verbesserung der Beschwerden bieten“, hieß es dort. Oder: „Aus empirischer Sicht ist die Wirkung homöopathischer Höchstpotenzen unbestritten“. Obwohl Experten vielmehr die Unwirksamkeit als erwiesen ansehen. Nach Protesten in den sozialen Medien sowie einer Anfrage von des Recherche-Blogs MedWatch nahm die Charité die Webseite zunächst offline.

„Der besagte Online-Beitrag auf der Internetseite der Charité wurde entfernt, um die Verbreitung von Fehlinformationen zu stoppen“, erklärt ein Sprecher der zuständigen Aufsichtsbehörde, der Berliner Senatskanzlei für Wissenschaft und Forschung, auf Nachfrage. Der dort geschaffene Bezug zur Kinderonkologie stehe in keinem Zusammenhang mit den Behandlungsmethoden der Klinik, die ein weltweit hohes Renommee habe. Die Senatskanzlei möchte die Forschungsprojekte an der Charité im Sine der Wissenschaftsfreiheit nicht inhaltlich bewerten. Sie mache „keine Vorgaben hinsichtlich ihrer Forschungsmethoden, -schwerpunkte und -ziele“, erklärt der Sprecher, „dasselbe gilt für die Therapiemethoden“.

Die Kinderonkolgie distanziert sich etwas

Die Kinderonkologie distanziert sich nun auf ihrer Webseite „von der Meinung, dass Homöopathie in der kinderonkologischen Primärtherapie einen Platz hat“. Auch wenn die Charité Anfragen von verzweifelten Eltern angesichts des nahenden Todes ihres Kindes zu Alternativmethoden bekommt, „werden diese Behandlungsmethoden von ihr nicht propagiert“, erklärt der Sprecher der Senatskanzlei hierzu.

Den früheren Text auf der Webseite der Charité-Kinderonkologie hält Wolf-Dieter Ludwig, Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, für „unverantwortlich“. „Gerade bei Erkrankungen wie Krebs darf man nicht für so ein unwissenschaftliches Verfahren werben“, sagt er gegenüber MedWatch und verweist auf das Schadenspotenzial durch Unterlassen wirksamer Therapien. „Es ist für mich unverständlich, wie eine derartige Falschmeldung auf eine Homepage einer so renommierten Universitätsklinik kommt.“

Homöopathie soll nicht beworben werden

Ludwig kritisiert die Aussage, dass Globuli und Co keinen Platz in der Primärtherapie hätten. „Ich sehe auch in der Sekundär- und Tertiärtherapie keinen Platz der Homöopathie“, sagt er. „Ich persönlich glaube, dass die Homöopathie an universitären Einrichtungen keinen Platz hat. Sie sollte auch nicht beworben werden, auch nicht als Alternative.“ Wenn man glaube, dass man mit speziellen Maßnahmen keine Möglichkeiten mehr habe, gäbe es normalerweise viele andere Möglichkeiten den betroffenen Patienten zu helfen – beispielsweise durch palliativ wirksame Arzneimittel, sinnvolle Maßnahmen wie Schmerztherapie und natürlich auch Gesprächen zwischen Patient und Arzt. „Der Homöopathie einen Stellenwert zuzuordnen, halte ich für verkehrt.“

Auch die Ludwig-Maximilians-Universität München stand wiederholt wegen ihrer uneindeutigen Positionierung in Sachen Homöopathie in der Kritik.

Was tun gegen „Fake News“?

Angesichts der vielen Berichte über Veröffentlichungen deutscher Wissenschaftler in fragwürdigen Fachzeitschriften hat das Deutsche Krebsforschungszentrum die Behandlung in spezialisierten Krebszentren als besten Schutz vor „Fake News“ in der Krebsmedizin bezeichnet. „Für Betroffene und Patienten ist es oft nicht möglich zu beurteilen, wie belastbar die Beweise zur Wirksamkeit und Unbedenklichkeit eines Verfahrens tatsächlich sind“, erklärte Susanne Weg-Remers, Leiterin des Krebsinformationsdienstes des Deutschen Krebsforschungszentrums, in einer Pressemitteilung vom vergangenen Dienstag. Kann dies hinsichtlich der Informationen auf der Charité-Webseite noch gelten?

„Offensichtlich ist dort schon erkannt worden, dass sich zwischen der Arbeitsweise einer Uniklinik und der Homöopathie gewisse Gräben auftun und man es besser vom Netz nimmt“, sagt Weg-Remers auf Nachfrage von MedWatch. Die Wirkungsweise, die die Homöopathie-Befürworter postulieren, ignoriere mehrere Jahrzehnte naturwissenschaftlichen und medizinischen Fortschritts und sei nicht plausibel. „Bei der Homöopathie müssen wir nach heutigem Wissensstand annehmen, dass sie keine Wirksamkeit hat“, erklärt sie. „Das sollten die homöopathischen Ärzte natürlich fairerweise sagen – egal in welchem Bereich sie arbeiten. Letztendlich muss die Charité sich entscheiden, wie sie sich dazu positionieren möchte.“

Homöopathie-Text auf Charité-Seite „versehentlich aktiviert“?

Ihrer Einschätzung nach öffnen sich viele Kliniken der Komplementärmedizin, weil sie sehen, dass sie die Patienten oder ihre Eltern beschäftigt. Problematisch sei dies besonders, wenn Patienten nur noch auf die sogenannte Alternativmedizin setzen und eine wirksame Behandlung ausschlagen, weil sie die Hoffnung haben, mit alternativer Medizin sei eine sanftere Heilung möglich. „Da ist noch viel Aufklärungsarbeit in der Bevölkerung zu leisten“, sagt Weg-Remers.

Die Berliner Senatskanzlei für Wissenschaft und Forschung hatte vor zwei Wochen erklärt, dass die Charité die Verantwortung für die Verbreitung des Homöopathie-Textes prüft. Dieser sei schon mehrere Jahre alt gewesen „und bedauerlicherweise versehentlich aktiviert“ worden, erklärt ein Pressesprecher nun auf Nachfrage. „Wer die technische Deaktivierung unterlassen hat, ließe sich aus heutiger Sicht leider nicht mehr nachvollziehen, wie uns seitens der Charité mitgeteilt wurde.“ Dabei war die Seite laut Eintrag im Internet-Archive über Jahre kontinuierlich erreichbar.

Und auch weiterhin ist auf der Homepage der Charité-Hochschulambulanz für Naturheilkunde zu lesen, dass die Homöopathie-Forschung ein großer Schwerpunkt des Instituts für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie sei. Außerdem habe sich gezeigt, dass Patienten von der homöopathischen Therapie profitieren. Belege für diese Aussage liefert die Pressestelle der Charité auf Nachfrage nicht.

 

Text: Hinnerk Feldwisch-Drentrup

MedWatch ist ein gemeinnütziges Online-Magazin, das sich über ein Crowdfunding finanziert. Sie wollen über MedWatch informiert bleiben oder uns unterstützen? Hier geht’s zu unserer Seite.

Bildquelle: Matthäus Seutter, wikimedia

Artikel letztmalig aktualisiert am 10.09.2018.

91 Wertungen (3.63 ø)
20232 Aufrufe
Um zu kommentieren, musst du dich einloggen. Einloggen
#20: Der Wirkmechanismus von Acetylsalicylsäure ist ausreichend belegt, was man von homöopathischen Zubereitungen leider nicht behaupten kann.
#24 am 13.08.2018 von Michael Krybus (Apotheker)
  10
Gast
Das dachte ich auch. Herr Bräuer.
#23 am 11.08.2018 von Gast (Nichtmedizinische Berufe)
  12
Durchaus bezeichnend, daß hier fast nur Heilpraktiker und Nicht-Ärzte kommentieren. Just my 2 cents.
#22 am 10.08.2018 von Peter Bräuer (Student der Humanmedizin)
  18
Gast
#20 Tierheilpraktikerin?
#21 am 10.08.2018 (editiert) von Gast (Nichtmedizinische Berufe)
  6
Ich halte diesen Artikel für manipulativ. Er macht aus einer homöopathischen Begleittherapie ein reißerisches "Kinderklinik setzt Homöopathie gegen Krebs ein". Das ist keine informative Berichterstattung. JEDE Medizin, auch die sog. Schulmedizin beinhaltet Placeboeffekte. Auch in der sog. Schulmedizin wissen Therapeuten und Wissenschaftler oft nicht , warum ein Medikament hilft (Beispiel: Aspirin). Auch die sg. Schulmedizin kann trotz vieler Studien die Wirkung bestimmter Medikamente nicht sicher vorhersagen (Bsp. Antiepileptika) Es ist in keiner Medizin eindeutig feststellbar, welchen Beitrag ein Medikament konkret zu einer Besserung geleistet hat. Gesundheit und Heilung sind Prozesse, die nicht mechanisch ablaufen. Man weiß aber sicher, dass ein entscheidender Faktor für den Heilungsprozessn ist, wenn Patienten Wahlmöglichkeiten hinsichtlich ihrer Therapie haben. Statistiken bilden keine individuellen Genesungsprozesse ab.
#20 am 10.08.2018 von Dr. iur. Ricarda Dill (Heilpraktikerin)
  41
Noch eine kleine Richtigstellung: Hahnemann promovierte 1779 in Erlangen zum Dr. med. Übrigens ist der Umsatz der Pharmaindustrie lag alleine in Deutschland im Jahr 2017 bei über 41 Mrd., plus 71 Mrd. wurden ausgeführt, da ist der Anteil an Homöopathie doch eher "Peanuts".
#19 am 09.08.2018 von Ulrike Dott-Gehrke (Heilpraktikerin)
  28
Und wieder einmal wird hier die Homöopathie-Sau durch's Dorf getrieben. Auch die sogenannte Schulmedizin lebt vom Placebo-Effekt und auch dort machen die "Spontanheilungen" (wahrscheinlich) knapp die Hälfte aus . Dies sollte Grund genug sein, auf ALLE Fragen der Patienten einzugehen und auch Alternativmedizin einzubeziehen, sogar wenn sie Homöopathie heißt. Ich habe in der Onkologie leider sehr oft erlebt, das Patienten die danach fragten belächelt wurden. Schon alleine um Patienten und Angehörige aus der empfundenen Machtlosigkeit zu holen, würde es sich lohnen darauf einzugehen. Was ich persönlich als Behandler davon halte, muss sekundär sein. Und bitte - das Gefühl für Dumm gehalten zu werden, möchte weder die Ärztefraktion noch die Patientenfraktion. Umfassende Aufklärung von Ärzten ist nicht möglich, wenn sie grundsätzlich alles, außer ihrer eigenen Behandlungsweise, ablehnen. Mündige, erwachsene Menschen haben in unserem Land die Freiheit und das Recht zu entscheiden, wie und mit was sie behandelt werden möchten. Es muss nicht abwertend kommentiert werden. Achtung und Akzeptanz wäre für alle Seiten ein win-win.
#18 am 09.08.2018 von Ulrike Dott-Gehrke (Heilpraktikerin)
  34
Fragen wir doch mal Max Planck ..... https://www.youtube.com/watch?v=f0LOfrbnRhc und am besten auch noch Werner Heisenberg, Hans Peter Dürr und Burkhard Heims, aber dafür haben die ganz wichtigen Homöopathieschmährufer sicher keine Zeit ;-)
#17 am 09.08.2018 von Katja Sonja Piek (Heilpraktiker)
  36
Man könnte mit Arnica, wie Hahnemann in seiner Arzneimittellehre empfiehlt, einmal eine ganz einfache und dazu preiswerte Doppelblind-Großstudie in einer Zahnklinik durchführen, bei der die langwierige Befragung der Patienten entfällt, der Placebo-Effekt ausgeschlossen werden kann und auch keine lange Homöopathie-Ausbildung der diesen Versuch überwachenden Ärzte von Nöten ist. Zudem würde ein derartiger Doppelblindversuch sowohl für die Gegner wie die Befürworter der Homöopathie den langersehnten Beweis für oder gegen die Wirksamkeit der Homöopathie erbringen. Wenn man unmittelbar nach einer Zahnextraktion 10 Globuli Arnica C 30 unter der Zunge zergehen lässt, wird man erstaunt sein, wie schnell und eindrucksvoll (sofern keine Kiefervereiterung vorliegt, welche ein anderes hömöopathisches Mittel erfordern würde) Blutungen, Schwellungen und Schmerzen nach der Zahnextraktion ausbleiben. Ferner lassen sich mit Phosphorus C30 10 Globuli, kapillare Blutungen schnell stillen.
#16 am 09.08.2018 von Dr. Herwig Horst Schmidt (Tierarzt)
  37
In unserem Land gibt es noch ein paar Freiheiten. Dazu gehört dass jeder sich informieren kann und Schlüssel ziehen. Und wenn einer zu dem, seinem Schluss kommt Homöopathie, dann soll er halt zum Homöopathen gehen. Dass damit Geld verdient wird sehe ich sekundär.
#15 am 09.08.2018 von Dr. Bertram Staudenmaier (Medizinphysiker)
  5
Gast
Homöopathie ist keine Naturheilkunde, sonder schlicht Scharlatanerie.
#14 am 09.08.2018 von Gast (Nichtmedizinische Berufe)
  109
Wenn eine Charité mit Homöopathie arbeitet wird es wirken... ganz einfach u ich finde es gut, das Schulmedizin und Naturheilkunde eingezogen sind, es gibt immer Leute die keine Bildung besitzen in vielerlei Hinsicht, aber bitte es kann nicht jeder alles wissen erst lernen, dann mitreden..
#13 am 09.08.2018 (editiert) von Pia Schwartz (Heilpraktikerin)
  38
Gast
Liebe Frau Miller, wer sich öffentlich für Wissenschaft ausspricht wie Ernst/Grams erlebt einen gewaltigen Shitstorm. Das wünscht man keinem. Da werden H-Anhänger zu wahren Drachentötern. Mit viel Kraft aber wenig Hirn. H. ist nichts anderes als eine Religion.
#12 am 09.08.2018 (editiert) von Gast
  50
#8 Auch zu Ihnen: Es gibt Leute, um noch einmal auf die von mir unten erwähnten Grams und Ernst einzugehen, die sich intensiv mit den Homöopathie befasst haben, sie selber praktiziert haben, da sie daran geglaubt haben., dann aber begonnen haben, zu zweifeln und zu reflektieren, um schliesslich zu merken, dass die H. nicht das ist, was sie zu sein vorgibt. Diesen Leuten können sie weder Arroganz noch mangelnde Bildung vorwerfen, ganz im Gegenteil. Aber sich näher damit zu befassen, könnten den Glauben ins Wanken bringen, da schimpft man lieber.
#11 am 09.08.2018 von Brigitte Miller (Weitere medizinische Berufe)
  20
Gast
Frau Kollegin Schwartz, ich finde Ihre Einstellung ehrlicherweise nicht in Ordnung. Wenn Sie an Zauberei glauben möchten, dann bleibt Ihnen das doch unbenommen...? Ich darf Sie im Übrigen an die Berufsordnung erinnern, die eigentlich ein derartig unprofessionelles Auftreten weder gutheißt noch erlaubt....Kleiner Nachtrag zu #10: Zu diesen obskuren Methoden gehören für mich definitiv auch okkulte Zaubereianwendungen wie Bachblüten, Kristallmagie, Bioresonanz etc. Gerade wir als Heilpraktiker müssen uns gegen die zunehmende "Esoterisierung" unseres Berufsstandes wehren. Es gibt jede Menge gut erprobter, auch evidenzbasierter naturheilkundliche Maßnahmen, da brauchts kein Geschwurbel.
#10 am 09.08.2018 von Gast (Pharmazeutisch-technischer Assistent (PTA))
  41
Gast
Guten Morgen, als erstes möchte ich sagen dass ich der Homöopathie auf keinen Fall die Wirkung absprechen möchte, denn dadurch würde ich den wissenschaftlich evidenten Placeboeffekt verleugnen. Homöopathie wirkt, aber nicht wie von den Anhängern behauptet durch energetische Verschwurbelungen, sondern einzig und allein durch den Placeboeffekt (Bei Kindern und Tieren Placebo-by-proxy). Man könnte ebenso gut ein p-Tablette einnehmen oder NaCl 0,9% quaddeln/spritzen, der Effekt wäre der gleiche. Je mehr Brimborium und Bohei um die "richtige" Mittelfindung gemacht wird und je mehr das alles kostet, desto besser wirkt das "Mittel" bzw. die Saccharose. Homöopathie ist meiner Meinung nach keine Naturheilkunde, sondern Augenwischerei und esoterisches Geschwätz. Als PTA und Heilpraktiker ist es mir ein besonderes Anliegen, mit aller Nachdrücklichkeit darauf zu pochen dass eben nicht alle Heilpraktiker diesen Schwachsinn gutheißen/praktizieren. Religion und Esoterik gehören nicht zur Medizin.
#9 am 09.08.2018 von Gast (Pharmazeutisch-technischer Assistent (PTA))
  51
Herr Thießen, #6, bei allem Respekt und aller berechtigter Kritik. Aber ihr Argument ist unangebracht. Auch heute noch werden Medikamente durch Apotheker und Chemiker entwickelt.
#8 am 08.08.2018 von Daniel Heihoff (Rettungssanitäter)
  3
Was der Mensch nicht versteht bezeichnet er als dumm u. hinter jeder Arroganz steckt eine fehlende Bildung ...was wieder einmal bestätigt, Mediziner sterben aus und die Ärzte Schafherde wird immer größer noch dazu selbständiges Denken wird zur Glückssache Gnade demjenigen der unter solche Hände gerät ..schaut mal über den Tellerrand Deutschland ist schon lange nicht mehr das Maß aller Dinge.. das Ausland lacht über solch veröffentlichten Müll
#7 am 08.08.2018 (editiert) von Pia Schwartz (Heilpraktikerin)
  57
Wenn man mit Zuckerkügelchen für Cent-Bruchteile Milliarden von Euros verdienen kann, dann gilt halt auch in der Universitätsmedizin der alte lateinische Leitsatz der Homöopathen: Pecunia non olet! und der deutsche Leitsatz der Homöopathen: Was eine eine erfolgreich-beweiskräftige Studie ist, das bestimme ich!
#6 am 08.08.2018 von Dr. med. Werner Steinschulte (Arzt)
  57
Samuel Hahnemann (1755-1843 ) Apotheker und Chemiker , kein Arzt , hat diese Irrlehre begründet. Dieser Weg war damals ein Irrweg und ist es auch heute noch.
#5 am 08.08.2018 von Winfried Thielen (Weitere medizinische Berufe)
  82
@2#und#3 Sie haben noch nie von Natalie Grams oder Prof.Edzard Ernst gehört? Die haben sich nun intensiv mit der Homöopathie beschäftigt und sind zum schluss gekommen, dass diese Idee eines Mannes, der vor 263 Jahren gelebt hat, ein Gedankenkonstrukt ist, welches der Realität nicht standzuhalten vermag.
#4 am 08.08.2018 von Brigitte Miller (Weitere medizinische Berufe)
  74
ist das langweilig - Sommerlochnachrichten! Traurig, dass "wissenschaftliche" Ignoranten, die sich offenbar nie ernsthaft mit der Klassischen Homöopathie auseinandergesetzt haben, immer die lautesten Rufer sind!
#3 am 08.08.2018 von Michael Unger (Heilpraktiker)
  78
Gast
wie immer werden wieder mal 100 Millionen Menschen für unseriös oder dumm erklärt. Wer die homöopathie bekämpft hat sich wahrscheinlich nicht die Mühe gemacht sie zu verstehen. manchmal sind in der Öffentlichkeit Menschen gegen die Homöopathie aber zu Hause im stillen Kämmerlein wenden sie sie an . fürsich oder einem Familienangehörigen. Warum muß der Mensch nur einen Weg gehen warum muß nur die Schulmedizin recht haben ? Die Energie gegen die seit Jahrhundeten wirkenden Mittel könnte auch für die Studie und das Verstehen dieser Heilungsmethode eingesetzt werden. vielleicht einfach in der Homöopathie und der Sparte Ignoranz nachschauen damit anfangen zu verstehen........
#2 am 08.08.2018 von Gast (Heilpraktiker)
  103
Jede einzelne Studie, die eine Wirksamkeit von Homöopathischen Potenzen nachweist, wird - wie immer! - gewissenhaft ignoriert. Warum? Weil man bei jeder dieser Studien - wie immer! - methodische Schwächen findet. Die selben Schwächen werden in Studien zu konventioneller Medizin jedoch akzeptiert. Wie immer, wenn es um die Denunzierung einer ganzen Anschauung geht, wird mit unterschiedlichem Mass gemessen. DAS ist meiner Meinung nach unwissenschaftlich.
#1 am 08.08.2018 von Dipl.-Biol. Manuel Winkler (Mitarbeiter Industrie)
  100
Hier klicken und Medizin-Blogger werden!
Wie lassen sich derartige Fälle für die Zukunft vermeiden – und welche Gesetze müssen geändert werden, damit mehr...
Wie das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) gestern meldete, sind neue mehr...
Nutzen medizinische Therapien – oder schaden sie? Während die Standards für Arzneimittel-Studien in den mehr...

Disclaimer

PR-Blogs innerhalb von DocCheck sind gesponsorte Blogs, die von kommerziellen Anbietern zusätzlich zu den regulären Userblogs bei DocCheck eingestellt werden. Sie können werbliche Aussagen enthalten. DocCheck ist nicht verantwortlich für diese Inhalte.

Copyright © 2018 DocCheck Medical Services GmbH
Sprache:
DocCheck folgen: