Im Dschungel der Bannerwerbung.

19.09.2013
Teilen

Kaum ein Kommunikationskanal verändert sich so dynamisch wie die Internet-Werbung. Die Folge: Viele der raffinierten Möglichkeiten, mit denen man die Werbewirkung messen und optimieren kann, werden kaum genutzt.

Das Internet ist neben Print und TV zum wichtigsten Werbemedium geworden und fordert mit immer neuen Online-Services und Endgeräten auch immer komplexere Mediastrategien. Produktbotschaften können heute ortsgebunden auf dem Smartphone angezeigt, per Social Network auf die passende Zielgruppe eingegrenzt oder über Freundeslisten viral verbreitet werden. Als Ergänzung zu den Werbemöglichkeiten bieten die einzelnen Netzwerke und Internetservices eigene Analysetools an, um den Impact der Werbung zu prüfen: Google Analytics und Facebook liefern ausgefeilte Statistiken zu Likes, Reichweiten, Page Impressions und vielem mehr frei Haus und immer auf dem aktuellen Stand. Daneben bieten User-Experience-Tests, Interface-Analysen und viele andere Tools ausgeschlafene Verfahren, um Werbeelemente im realen Umfeld zu testen.

Durch den Analyse-Dschungel kämpfen

Wie so oft gilt: Je mehr Optionen zur Verfügung stehen, desto schwieriger ist es, das Passende auszuwählen. Pikanterweise regiert deshalb auch bei der ältesten Form der Online-Werbung, den Display-Ads oder Bannern, häufig noch der alte Mechanismus aus dem Printbereich: Liefern und Schalten. Nur sehr selten werden z.B. alternative Kampagnen gegeneinander getestet, obwohl dies technisch sehr einfach umsetzbar ist und nur geringe Mehrkosten mit sich bringt.

Zweistufiges Vorgehen für die Testung von Bannerkampagnen

Wie sollte man Vorgehen, bevor man einen 5stelligen Betrag in einer Online-Kampagne versenkt? Ganz einfach:

Zunächst schafft ein so genannter „Konzepttest“ Klarheit in Bezug auf die Auswahl der Kampagne. Verschiedene Entwürfe werden dazu mit einer kleinen Online-Stichprobe (10-20 Teilnehmer) schnell auf Aufmerksamkeitsstärke und Erinnerungswert getestet - mit dem Ziel, am Ende zwei favorisierte Motive („Leads“) zu identifizieren. Emotionale Zwischentöne oder Dislikes können zusätzlich per Skype-Interview abgefragt werden.

Diese zwei Kampagnen werden anschließend volumenbeschränkt (z.B. 10.000 Auslieferungen) in einem A/B-Test über einen zentralen Adserver parallel auf verschiedenen Werbeplattformen geschaltet. Nach Abschluss der Auslieferungen wird der Impact der beiden Motive mit Hilfe der Click-Through-Rate (CTR) miteinander verglichen.

 

6c716af9cf1c71594ec8e4349f84647e_m.jpg

Das Hauptvolumen der Online-Kampagne kann dann mit den Bannern bestritten werden, die den nachweislich besseren Werbeeffekt hatten. Et voilá!


e777c5c25fa18e8da46c1cee7a74c69e_m.jpg

Bildquelle:flickr.com/ Sam Howzit

Artikel letztmalig aktualisiert am 20.09.2013.

4 Wertungen (4.25 ø)
439 Aufrufe
Die maximale Zeichenanzahl für einen Kommentar beträgt 1000 Zeichen.
Die maximale Zeichenanzahl für ein Pseudonym beträgt 30 Zeichen.
Bitte füllen Sie das Kommentarfeld aus.
Bitte einen gültigen Kommentar eingeben!
Hier klicken und Medizin-Blogger werden!
Man hört immer mal wieder, dass Ärzte und Apotheker sich übereinander aufregen. Dabei scheint doch – zumindest mehr...
Das Web wird mehr und mehr auch vom so genannten User-generated content bestimmt, also von Inhalten, die von den mehr...

Disclaimer

PR-Blogs innerhalb von DocCheck sind gesponsorte Blogs, die von kommerziellen Anbietern zusätzlich zu den regulären Userblogs bei DocCheck eingestellt werden. Sie können werbliche Aussagen enthalten. DocCheck ist nicht verantwortlich für diese Inhalte.

Copyright © 2017 DocCheck Medical Services GmbH
Sprache:
DocCheck folgen: