Von einer Bestellung wird abgeraten.

05.10.2013
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Eine Frau kommt mit einem Teil einer Packung,  die sie bestellen über uns bestellen will in die Apotheke. 

Mit dem Namen fand ich nichts im Artikelstamm (was mich nicht groß verwundert, da die Packung bis auf den Hauptnamen vollständig auf Chinesisch angeschrieben war, samt den Inhaltsstoffen).

Im Internet fand ich es dann : ein Tee zum abnehmen.

Genaue Zusammensetzung nicht angegeben ... Dafür finde ich eine Seite, wo die FDA (die amerikanische Gesundheitsbehörde) vor dem Produkt warnt, da es Sibutramin enthält. Dito das Lebensmittelministerium in Bayern - nur dass die auch noch Phenolphtalein drin gefunden haben.

Ui! Das Sibutramin ist ein Appetitzügler, den sie wegen übler Nebenwirkungen (lies: Herzprobleme!) vor einigen Jahren außer Handel genommen haben und Phenolphtalein brauchte man zum Abführen - aber auch nicht mehr, da es krebserregend ist.

Von daher habe ich der Kundin auch stark abgeraten, das via Internet zu besorgen ... Wo sie wohl die letzte Packung herhatte.

Ich hoffe, sie hört auf mich.

Artikel letztmalig aktualisiert am 19.04.2014.

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Pharmazie
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Ich komme aus Deutschland, lebe in der Schweiz und finde pharmamas Stil eher ziemlich gut. Das ist keine Herablassung , sondern spiegelt die Tatsache wieder, dass Schweizern Hochdeutsch oft einfach schwer fällt, da es kaum gesprochen wird. Und der Blog ist aus meiner Sicht ein sehr wertvolles Mittel für Pharmazeuten sich mitteilen zu können!
#8 am 19.04.2014 von Gast (Gast)
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Über sprachlichen Stil kann man streiten - muss man aber nicht. Jedenfalls nicht hier. Ich finde den Blog sehr unterhaltsam und amüsant und ertappe mich dabei, wie ich überlege, wie ich wohl reagiert hätte bei dem einen oder anderen Thema? Wem dieser Blog zu banal ist, der ist ja nicht gezwungen, ihn zu lesen (tut er aber offensichtlich trotzdem!).
#7 am 21.10.2013 von Karin Mark (Angestellte Apotheker)
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Ich sehe es genauso, wie Frau Leiserbach. Gesetzt dem Fall, dass es sich bei den VorrednerInnen um Kollegen handeln sollte, drängt sich mir der Verdacht auf, dass diese zu der Kathegorie gehören könnten, die auf das Zeigen der Packung mit "Hammer net, kriegn wer net, müssense woanners schaun..." reagiert hätten. Es ist nämlich ein sehr gutes Beispiel dafür, wie man einen Kunden/Patienten richtig berät, auch wenn kein Umsatz dabei herausspringt.
#6 am 15.10.2013 von Jan Oesterwalbesloh (Apotheker)
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Karla Leiserbach
Zu Kommentar #1: Ich verfolge den Blog von Pharmama einigermaßen regelmäßig und kann Ihre Einschätzung nicht teilen. Die mal ernsten und mal eher heiteren Begebenheiten spiegeln den Apothekenalltag (der Schweiz) sehr anschaulich und ungekünstelt. Wenn Sie das langweilt, lesen Sie doch andere Blogs (z.B. einen dieser elitär überheblichen Germanistenblogs) oder mach sich die Mühe, selbst einen zu führen. Gestatten Sie mir die persönliche Anmerkung, sollten Sie selbst Pharmazeut(in) sein, dann wäre wohl ein längerer Urlaub angebracht oder ein Jobwechsel, wenn Sie Ihr (beruflicher) Alltag so anödet?! Mir gefällt Pharmama's Blog sehr gut, weil er unterhält und gleichzeitig zeigt, daß Absurdistan nicht nur in Deutschland manchmal direkt vor dem HV beginnt und die Sorgen und Nöte der Schweizer, denen der Deutschen nicht unähnlich sind, oft sogar gleich. Außerdem lerne ich ganz nebenbei, wie das Schweizer Gesundheitssystem aufgebaut ist, wo es dort hakt, was gut läuft und was sogar besser ist als in Deutschland. Der Vergleich Schweiz – Deutschland wird übrigens häufiger gezogen, damit sich die Arbeitsweise auch für Deutsche Leser besser nachvollziehen läßt. Wie oft habe ich beim Lesen schon gedacht "au weia, das kenn' ich" und war schon so manches Mal mit Situationen, über die ich mich im Alltag geärgert hatte, im Nachhinein etwas versöhnt, passieren sie offensichtlich auch anderen. Es ist außerdem für jemanden 'vom Fach' mitunter auch ganz interessant, sich zu fragen: Wie hätte ich da reagiert und wie hätte ich handeln dürfen bzw. können (die Schweizer Kollegen haben teilweise einen weiteren Handlungsspielraum als wir in Deutschland)? Somit schenkt Pharmama's Blog nicht nur „Eingeweihten“ einen unverstellten Einblick in das Schweizer Gesundheitssystem, sondern vermittelt darüber hinaus Nicht-Pharmazeuten einen guten und verständlichen Überblick über die tägliche Arbeit einer Apotheke jenseits des immer so gerne kolportieren "Schubladenziehens". Besser kann man die vor allem von ‚Stern‘ und ‚Spiegel‘ so hartnäckig gepflegten Vorurteile nicht widerlegen bzw. aufweichen. Anstatt zu mosern, sollten Sie sich über die Schützenhilfe aus der Schweiz freuen!
#5 am 13.10.2013 von Karla Leiserbach (Gast)
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Gast
Die drei ersten Vorredner sind wahrscheinlich total langweilige und gelangweilte Pharmazeuten, die einfach die Verbindung zur Offizin, der Realität und den Menschen verloren haben. Schade. Cyberrichie
#4 am 12.10.2013 von Gast (Apotheker)
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Gast 1 spricht mir aus der Seele, ich glaubte die DocChek Artikel wären aktuelle Ergänzungen von DAZ und PZ nur eben nicht in Papierform. Der Hinweis von Gast 2 auf den soeben verstorbenen Reich-Ranicki ist einfach nur geschmacklos. MfG
#3 am 11.10.2013 von Beatrice Bingel (Apothekerin)
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Gast
zum Kommentar von "Gast": ...und ich dachte, Reich-Ranicki sei tot ?! LG petepille
#2 am 11.10.2013 von Gast (Pharmazeutisch-technische Assistentin (PTA))
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Gast
Ich lese seit einiger Zeit in unregelmäßigen Abständen Ihren Blog und finde die Beiträge schlecht geschrieben und uninteressant. Es fehlen Ihnen sprachlicher Stil und ein Gespür für die "Pointe" und ich frage mich, WARUM um alles in der Welt Sie die LeserInnen mit Ihren Beiträgen "beglücken" müssen??
#1 am 11.10.2013 von Gast
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