PR: Taping

09.07.2018

Viele haben sicherlich schon Sportler mit kleinen bunten Streifen auf der Haut gesehen. Hierbei handelt es sich um kinesiologisches Tape, kurz Kinesio-Tape.

 

Unterschied Kinesio-Tape zu Sporttape

Durch das Taping mit Kinesiologie Tape kann man durch die Anwendung bestimmter Techniken verschiedene Wirkungen erzielen. Das Kinesiologie Tape ist extrem elastisch, dehnbar und selbstklebend, dies hat den Grund, damit man auch mit dem geklebten Tape, eine maximale Bewegungsfreiheit hat. Genau durch diese Eigenschaften unterscheidet sich das Kinesiologie Tape deutlich von dem konventionellen, unelastischen Verbandsmaterial(Sporttape), hier wird mit der Wirkung der Kompression, Augmentation und Schienung gearbeitet. 
Dadurch, dass das Kinesiologie Tape sowohl längs- als auch schrägelastisch ist, kann sich das Band perfekt an die menschlichen Gelenkbewegungen anpassen, die Eigenschaften der Elastizität sind der menschlichen Haut nachempfunden und sind mit der Hautdicke, dessen Schwere und der Dehnfähigkeit zu vergleichen. 
Zu den Eigenschaften des Kinesiologie Tapes gehören unter anderem: Wasserbeständigkeit, feuchtigkeits- und flüssigkeitsdurchlässig sowie atmungsaktiv. Je nachdem welchen Widrigkeiten das Tape ausgesetzt wird, kann dieses bis zu 7 Tage auf der Haut haften 
/ halten. Das Tape-Band ist etwa zu 10 Prozent gedehnt auf der Rolle oder dem Trägerpapier aufgetragen. 

 

Ursprung & Wirkweise

Das Taping hat seinen Ursprung in Japan, dort entwickelte der Chiropraktiker Kenzo Kase das Kineso Taping. In Zusammenarbeit mit der Firma Nitto Denko Corporation wurde anschließend das Kinesio-Tape entwickelt und hergestellt. 
Auch wenn es bisher keine wissenschaftlichen Beweise dafür gibt das, das Taping tatsächlich wirksame Mechanismen in Gang setzt, gibt es eine Vielzahl von positiven Erfahrungsberichten, immer wieder kann man über positive Veränderungen bei Muskelschmerzen lesen, die Muskelfunktionen verbessern sich, die Gelenkfunktionen werden unterstützt, es tritt eine Schmerzlinderung ein und Gewebe wird nach Schädigungen deutlich entlastet. Bei den folgenden Punkten ist man sich nicht sicher, doch gibt es auch für diese Auswirkungen Erfahrungsberichte: Die Selbstheilungskraft wird aktiviert, der Lymphabfluss verbessert sich, Mikrozirkulation bessert sich, passive Unterstützung der Bänder, Einfluss auf Akkupunkturpunkte, Meridiane werden angesprochen und es entsteht eine Dauermassage. 

Durch die vielen unterschiedlichen Techniken, die sich im Laufe der Jahre entwickelt haben, wird das Taping häufig gegen Rückenschmerzen, bei Muskelverletzungen, Zerrungen, Schulterproblemen, Gelenkschmerzen, Migräne, Kopfschmerz, MS, Dysfunktionen und als Vorsorge eingesetzt. Einige einfache Tapinganleitungen finden Sie auf lebenslanggesund.de.

 

Nebenwirkungen

Unerwünschte Effekte können unter anderem Hautrötungen, Quaddeln und Juckreiz sein, dies ist fast immer auf eine allergische Reaktion, gegen den verwendeten Kleber zurückzuführen. 

 

Farben

Die ursprünglich entwickelten Tapings sind in vier Farben erhältlich wobei die Unterschiede eher psychologischer Natur sind: 


Das rote Band absorbiert deutlich mehr Licht, dadurch steigt die Temperatur unter dem Tape deutlich stärker an, als bei den anderen Tapes. Rot gilt als aktivierend. Das blaue Band senkt die Temperatur hingegen ab. Das beige Band ist neutral und soll bei lymphatischen Behandlungen genutzt werden. Gelbes Band soll die Stimmung aufhellen, regt bei chronischen Beschwerden die Muskulatur an.

 

Bildquelle: CC0 Creative Commons

Artikel letztmalig aktualisiert am 13.07.2018.

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