Fünf Schritte zum perfekten Medikamentennamen

03.06.2018

Der Name eines Medikamentes ist sehr wichtig, denn es sollte auf keinen Fall mit einem anderen Medikament verwechselt werden und dabei distinguiert, individuell und cool sein. Damit beeindruckt man Patienten. Und Ärzte. Möglicherweise auch Apotheker.

Als gutes Konzept hat sich nun dieses erwiesen, welches ich hier darlegen möchte und welches auch eine weite Verbreitung und Verwendung in der Branche zeigt.

Also der Name:

 

ÜBERNÄCHSTE WOCHE GROßES (EVENTUELL AUCH NUR MITTELGROßES) QUIZ: POKÉMON ODER MEDIKAMENT?

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Bildquelle: Privatbild Zorgcooperations

Artikel letztmalig aktualisiert am 06.06.2018.

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Medizin, Pharmazie
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OFF TOPIC : Beitrag 11, Gast: Leider hat diese Seite doch einige Fehler. Wenn die Meldung " Gültiger Kommentar eingeben" kommt, den Text mit CopyC sichern und die Seite nochmals öffnen und den Text in die Antwort eingeben, dann müsste es klappen.
#12 am 09.06.2018 von Remedias Cortes (Nichtmedizinische Berufe)
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Gast
@10: Ich hoffe, der Inhalt ist noch verständlich, nachdem ich meinen Beitrag zu einem "Stichwort-Kommentar" heruntergekürzt und eigentlich notwendige Zeichen gelöscht habe Immer wieder kam die Meldung, ich solle einen GÜLTIGEN Kommentar eingeben. Was ungültig war, erfuhr ichuleider nicht. An der Anzahl der Zeichen lag es irgendwann nicht nehr - und trotzdem Ungültig? Freya Matthiessen - Gast
#11 am 09.06.2018 von Gast (Medizinjournalistin)
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Gast
Warum Nelsyn, warum Zenas? - 3,4-Diaminopyridin - 3,4-DAP. INN: Amifampridine. g. Kaliumkanalblocker - motor. Endplatte - präsyn., Ziel Verlängerung Ca-Einstrom. 2002: Antrag Zulassung. Rechte verkauft u.a. für Nelsyn. Ende 2009 Zulassung als Zenas. Meine Anfrage:.. wondering about the product name Zenas ...Would you agree that the association with the statin Zenas...off market in 2001, might lead to confusions? AW: The Name Zenas will be changed to Firdapse - Freya Matthiessen - Gast
#10 am 09.06.2018 von Gast (Medizinjournalistin)
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Kranke Schwester
Danke an die Firma M..., die nach Jahrzehnten (das Medikament gibt's seit 1927 unter diesem Namen) meinte, sie müsste den Namen 2017 dann doch mal ändern. Freundlicherweise nur durch Weglassen der Endung. Wir reden von einem Vitamin-D-Präparat.
#9 am 07.06.2018 (editiert) von Kranke Schwester (Gast)
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Bei den Wirkstoffnamen kann man mit Hintergrundwissen wirklich oft was aus vermeintlichem Buchstabensalat ableiten, aber die Handelsnamen scheinen mir doch oft nach Zorgcooperations' Methode erstellt zu werden. Danke für die Rechtsberatung bezüglich Pokemon - juristische Fallstricke lauern überall. :D
#8 am 07.06.2018 von Christian Becker (Apotheker)
  0
Kranke Schwester
Danke Frau Beth - soweit hatte ich schon recherchiert nach meinem Post allerdings erst. Und ja, ich bin spontan nicht von dem Buchstaben "X" auf den Faktor Xa der Gerinnungskaskade gekommen. Herr Günther: Sie posten leider nichts Neues. Aber die im täglichen Umgang mit Medikamenten erfahrenen Menschen kommen trotzdem nicht immer und sofort drauf, was sich hinter dem Namen verbirgt. Der Umgang mit Xarelto und Eliquis ist mein "täglich Brot". Ich wusste, wohin ich sie einzuordnen hatte. Aber an das X als Zehn-A zu denken, hab' ich nicht geschafft. So wichtig war mir die Namensherkunft auch, ehrlich gesagt, nicht.
#7 am 07.06.2018 (editiert) von Kranke Schwester (Gast)
  4
Also bitte, die Kürzel-Namen der Arzneimittel klingen zwar sehr oft wirklich wie reine Phantasienamen,sind es so aber doch nicht nur.Um ihrer hintergründigen Sinnhaftigkeit rein bezüglich der Namensgebung nachspüren zu können, gehört oft ziemlich viel Chemie dazu.Nehmen wir als Beispiel:Diclifenac:Das ist ein Kürzel ansonsten umständlicher chemischer Benennungen etc etc.Ich erinnere mich an einen report eines anderen, der zuerst Pharmazie, erst darnach merdizin studierte:Und er rühmte sich dessen, dass er die ganzen pharmazeutischen , wie Phantasienamen anklingenden Namen, nicht mehr wie rindviehblöd nur auswendig einzupauken hatte, sondern sie eben vom chemisch-pharmazeutuschen Background her gut verstand.Und so eben ist das .
#6 am 06.06.2018 von Thomas Günther (Nichtmedizinische Berufe)
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Das X im Namen bezieht sich auf den Gerinnungsfaktor X (römisch 10), da dieser den Angriffspunkt (= Target) des Arzneistoffes darstellt. Zudem müssen Arzneistoffe mit dem gleichen Target und Wirkprinzip mittlerweile die gleiche Endung haben z.B -pril, oder -sartan oder eben -aban, damit man neue Vertreter leichter einordnen kann.
#5 am 06.06.2018 von Student Hanne Beth (Studentin der Pharmazie)
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Kranke Schwester
Gerade den Namen des abgebildeten Medikaments finde ich sehr gelungen. Dank der griechischen Vorsilbe bzw. dem Rest kann man sich mit etwas Glück ableiten, in welche grobe Richtung das Medikament einzuordnen ist. Bei den Beispielen aus Nr. 4 kann ich mir leider sprachlich nix mehr herleiten. Beim besten Willen net. Für alle, die's interessiert: Beide Präparate gehen in Richtung Antikoagulationstherapie.
#4 am 06.06.2018 von Kranke Schwester (Gesundheits- und Krankenpflegerin)
  6
Kranke Schwester
Herrlich! You made my day! *prust*
#3 am 06.06.2018 von Kranke Schwester (Gesundheits- und Krankenpflegerin)
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Das Internet-Quiz (auf English) Tolkien Elf oder Medikament ist tatsächlich ziehmlich schwer!
#2 am 06.06.2018 (editiert) von Sonja Kupfer (Studentin der Humanmedizin)
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Punkt 5....ich werfe mich weg :D Und ich dachte immer, die Medikamentennamen entstehen so ähnlich wie bei "Leponex" (wobei das eventuell auch ein Gerücht ist) , irgendetwas Abgeleitetes aus dem Lateinischen oder Altgriechischen : meint zumindest Pharmama : https://pharmama.ch/2009/01/18/medikamentennamen-woher-kommen-die/
#1 am 06.06.2018 von Remedias Cortes (Nichtmedizinische Berufe)
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