PR: Papershift – Dienstplanung in Arztpraxen: So geht's

07.05.2018

Die Dienstplanung in Arztpraxen ist eine sehr fordernde Aufgabe, bei der schnell Fehler passieren können, die sich zum Nachteil aller auswirken. Umgekehrt bewirkt eine adäquate Dienstplanung in Arztpraxen, dass jederzeit klar ist, wie das Personal eingesetzt wird.

Dadurch wird sichergestellt, dass die notwendigen, hohen Qualitätsstandards eingehalten werden können und eine zuverlässige medizinische Versorgung stattfindet. 

m_1430777251.jpg

Dienstplanung in Arztpraxen organisiert und schafft klare Verhältnisse 

Es ist vielleicht das ausschlaggebendste Kriterium für einen gelungenen Praxisalltag: Die Rede ist von einer vernünftigen Dienstplanung, die es schafft, klare Strukturen zu schaffen, an denen sich jeder orientieren kann, auf die sich jeder verlassen kann. Die Dienstplanung als solches wird dabei definiert als ein Instrument, das den Einsatz des vorhandenen Personals koordiniert. Fehlt hingegen eine Dienstplanung, ist nicht sichergestellt, dass der von dem Personal avisierte Zweck überhaupt erreicht wird und die hohen qualitativen Standards in einer Arztpraxis eingehalten werden können. Während auf die einzelnen Bestandteile einer Dienstplanung noch in den folgenden Absätzen näher eingegangen werden soll, ist es bei der modernen Dienstplanung inzwischen sogar möglich, auf das Internet als hilfreiches Medium zurückzugreifen. Für diejenigen Doktoren, die eine Online Dienstplanung für Arztpraxennutzen wollen, können sich mannigfaltige Vorteile ergeben. Zum Beispiel gibt es bei moderner Software viele Vorlagen für wiederkehrende Aufgaben. Auch in den folgenden beiden Anwendungsfällen können Arztpraxen profitieren: 

 

1.Bestimmte Ärzte sind nicht an jedem Tag in der Woche verfügbar, sondern nur an bestimmten

2.Die Öffnungszeiten sind nicht immer konsistent, vor allem nicht an Freitagen oder Brückentagen 

 

Grundsätzlich noch zu beachten ist, dass die Erstellung eines Dienstplanes an diverse rechtliche Vorgaben gebunden ist. Hier spielt zum Beispiel unter anderem das Arbeitszeitgesetz eine Rolle, kurz ArbZG. 

 

Raumplanung orientiert sich an den MFAs und den Ärzten

Soll der Dienstplan in einer Arztpraxis alle relevanten Fragen des Praxisalltags klären, so ist es besonders wichtig, dass die Raumplanung nicht vernachlässigt wird. Hier geht es um die Fragestellung, wann welcher Raum frei respektive belegt ist. Kommt es an dieser Stelle zu Fehlern, beeinflusst dies unmittelbar alle weiteren Behandlungen, für die dann zu gegebener Zeit keine Räumlichkeit zur Verfügung steht. Hinzu kommt, dass in einer Arztpraxisoftmals nicht alle Räume identisch ausgestattet sind. Daraus folgt, dass nicht jede Untersuchung auch in jedem Raum stattfinden kann. Setzt man noch eine Stufe weiter vorne an, so umfasst die Raumplanung allerdings auch das gesamte gestalterische Konzept einer Arztpraxis bzw. die nähere Ausgestaltung der einzelnen Räume. Damit eine Raumplanung im Praxisalltag gut funktionieren kann, sind an dieser Stelle zwei Faktoren von besonderer Bedeutung: 

 

1.Nutzung eines Raumes durch einen bestimmten Arzt

2.Zuteilung eines oder einer MFA zu dem jeweiligen Arzt 

 

Heutzutage wird in Arztpraxen praktisch immer so vorgegangen, dass der Arzt nicht alleine im Behandlungszimmer mit dem Patienten ist, sondern immer auch ein/e medizinische/r Fachangestellte/rvorhanden ist, der/die dem Arzt gewissermaßen „assistiert“. 

 

Die Accounteinrichtung ist in der Praxis ein dreistufiger Prozess 

Damit in einer Praxis überhaupt eine Zuteilung von MFAs zu Ärzten stattfinden kann, muss initial natürlich erst einmal die Einrichtung des entsprechenden Accounts stattfinden. Hierbei wird gemeinhin in drei unterschiedlichen Stufen vorgegangen, die aus der nachstehenden Tabelle ersichtlich werden: 

 

Stufe

Prozess 

1

Anlegung der Arbeitsbereiche 

2

Anlegung der Schichten 

3

Zuteilung der Mitarbeiter 

 

Zu verinnerlichen schon bei der Errichtung des Accounts ist, dass in einer Arztpraxis keine klassische Zuteilung von Mitarbeitern auf Schichten stattfindet. Wie bereits erwähnt worden ist, ist an dieser Stelle nämlich das koordinative Zusammenspiel zwischen dem jeweiligen Arzt und dem/der MFA viel entscheidender. Auf der ersten Stufe wird normalerweise immer der oder die Arbeitsbereiche angelegt. Parallel dazu findet eine Vergabe von Tags statt. Diese Tags, die so etwas wie Schlagwörter sind, beinhalten idealerweise die Namen der Ärzte, die Räumlichkeiten und die Tätigkeiten. Im zweiten Schritt werden die allgemeinen Schichten definiert. So könnte zum Beispiel eine Frühschicht von sieben Uhr bis dreizehn Uhr dauern und eine Spätschicht von vierzehn Uhr bis achtzehn Uhr. Im dritten und letzten Schritt kommt es dann zu einer Zuteilung der Mitarbeiter auf die jeweilige Schicht. Nicht zu vernachlässigen ist in einer Arztpraxis außerdem die Anmeldung, denn hier werden Patienten aufgenommen und die Einhaltung der Termine überprüft. 

 

Das sind die Vor- und Nachteile eines guten bzw. schlechten Dienstplans

m_1525942787.jpg

Quelle: https://www.papershift.com

Wie bereits dargestellt worden ist, ist eine umfassende Dienstplanung in einer Arztpraxis immer mit einem erheblichen Aufwand verbunden. Macht man es richtig, macht sich dieser Aufwand allerdings relativ schnell bezahlt und erspart obendrein noch jede Menge Ärger. Läuft es schlecht, schwappt dieser auch auf die Patienten über, die sich nicht ordnungsgemäß und in einer akzeptablen Zeitspanne behandelt fühlen. Da es heutzutage ein sehr großes Angebot von Ärzten aller möglichen Fachrichtungen gibt und in Deutschland der Grundsatz der freien Arztwahl herrscht, sollte jede Praxis an der Zufriedenheit aller ihrer Patienteninteressiert sein. Zusammenfassend also noch einmal die Vor- und Nachteile einer guten bzw. schlechten Dienstplanung. Das sind die Vorteile: 

 

-  Klarheit und Struktur bei den Abläufen

-  Ersparnis von Zeit im Nachhinein 

-  Gesteigerte Effizienz in allen Bereichen 

 

Demgegenüber stehen nur kleinere Nachteile: 

 

-  Initial mehr Aufwand vorhanden

-  Entsprechende EDV wird benötigt 

-  Ggf. zusätzliche Kosten für Online-Tools 

 

Insgesamt kommt keine moderne Arztpraxis mehr ohne eine gescheite Dienstplanung aus, die idealerweise auch einen Bezug zum Netz haben sollte. Die paar Nachteile, die erwähnt und in jedem Fall vorhanden sind, wiegen bei weitem nicht so schwer, wie das bei den Vorteilen der Fall ist. 

 

Quellen:

http://news.doccheck.com/de/141194/die-arztpraxis-im-wandel/

Artikel letztmalig aktualisiert am 15.05.2018.

3 Wertungen (3.67 ø)
317 Aufrufe
Um zu kommentieren, musst du dich einloggen. Einloggen
Hier klicken und Medizin-Blogger werden!

Disclaimer

PR-Blogs innerhalb von DocCheck sind gesponsorte Blogs, die von kommerziellen Anbietern zusätzlich zu den regulären Userblogs bei DocCheck eingestellt werden. Sie können werbliche Aussagen enthalten. DocCheck ist nicht verantwortlich für diese Inhalte.

Copyright © 2019 DocCheck Medical Services GmbH
Sprache:
DocCheck folgen: