ADHS: Omega-3-Fettsäuren helfen nicht

18.04.2018

Es kommt immer wieder vor, dass Apotheker oder Kinderärzte empfehlen, bei der Behandlung von ADHS im Kindesalter erstmal auf „harmlosen“ Alternativen zu setzen. Aus meiner Sicht eine fragwürdige Empfehlung, neue Studienergebnisse bestärken mich in meiner Meinung.

Wie wir wissen, wird ja in der Therapie von ADHS immer mal wieder eine neue Kuh durch das Dorf getrieben. Speziell was Medikamente angeht, wird gerne nach „Alternativen“ für bzw. gegen die Ach-so-böse-Stimulanzientherapie gesucht. Aus meiner Sicht wird damit eher ein Absatzmarkt für Apotheker und Drogerien geboten, gerade dann, wenn namhafte ADHS-Experten zusätzlich „Alternativen“ zur multimodalen Therapie propagieren – häufig rein zufällig vom Hersteller der Mittelchen gesponsert.

Umso interessanter ist es, wenn Ergebnisse publiziert werden, die die kolportierten Aussagen widerlegen. In diesem Fall geht es um eine doppelblinde Studie zum Einsatz von Omega-3-Fettsäuren bei ADHS. Dazu wurden über 160 Kinder im Alter von 6–15 Jahren über drei Monate entweder mit einem Placebo oder zwei verschiedenen Fettsäure-Mitteln behandelt. In diesem Fall ohne eine Stimulanzientherapie.

Können die Fettsäurekapseln wirklich helfen?

Das Ergebnis: Die Placebo-Gruppe schnitt besser ab als die Kinder, die mit Fettsäurekapseln behandelt worden waren. Zwei Kinder mussten wegen Verschlechterung der ADHS-Symptome unter der Fettsäurekapsel-Therapie sogar stationär behandelt werden.

Fazit: Nicht alle angeblich sicheren Alternativen sind überhaupt eine Alternative. Und eine Behandlung, die nicht den Leitlinien entspricht, sollte auf jeden Fall sehr gut überlegt sein. Dies gilt auch für Apotheker, die – aus meiner Sicht die häufig fragwürdige – Empfehlung von Alternativmittelchen im Zusammenhang mit Konzentration/ADHS aussprechen.

Hier sollten sich Apotheker lieber zurückhalten und an die Selbsthilfegruppen und/oder professionelle Anbieter einer mulitmodalen ADHS-Therapie verweisen.

 

Bildquelle: frolicsomepl, pixabay

Artikel letztmalig aktualisiert am 24.04.2018.

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Medizin, Psychiatrie
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Gast
Das Thema Evolution und ADHS fassen folgende Sätze des deutschlandweit führenden Genetikers (und auch einer der weltweit führenden Genetiker) zu ADHS Prof. Klaus-Peter Lesch von der Psychiatrie der Uniklinik Würzburg zusammen:”…Früher vermuteten die Forscher, einige wenige Gene würden ADHS auslösen; doch das trifft, wenn überhaupt, nur auf ganz wenige Familien zu. Für die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung gilt: Vermutlich sind es 500 bis 1000 Gene, die einen – jeweils minimalen – Einfluss auf das Temperament und die Konzentrationsfähigkeit des Menschen haben. Diese sind mithin auch keine Krankheitsgene, vielmehr gehören sie zur natürlichen Ausstattung des Menschen. “ADHS ist ein Extrem einer Persönlichkeitsvariante, das zunächst einmal gar keinen Krankheitswert besitzt”, bestätigt auch Klaus-Peter Lesch. Diese milden Ausprägungsformen von ADHS seien in einem Fünftel der Bevölkerung vorhanden und hätten sich im Laufe der Evolution des Homo sapiens immer wieder als vorteilhaft durchgesetzt. Lesch: “Der hohe Energiepegel, der Enthusiasmus, sich mit einer Sache auseinanderzusetzen, die große Kreativität, die Fähigkeit zum Querdenken und der Gerechtigkeitssinn – all das sind Ressourcen, die für unsere Gesellschaft wichtig sind.” zu finden in dem Artikel des ADHS-Gegners Jörg Blech im Spiegel: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-99311928.html
#23 vor 33 Tagen von Gast (Nichtmedizinische Berufe)
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Gast
An dieser Stelle kommt natürlich vom ADHS-Laien wieder der Vorwurf Modediagnose , Pharmaindustrie und und und... ADHS ist deshalb so häufig, weil die ADHS verursachenden Gene evolutionär gesehen nicht nur Mist , sondern auch positive Aspekte , Stärken und Vorteile verursachen. ADHS als eine solche je nach Schweregrad Störung , Konstitution oder Persönlichkeitsvariante hat deshalb diese hohe Prävalenz - vergleiche dazu Prävalenz von ADHS in Deutschland von in Wahrheit etwa 8% bis 10% mit Autismus-Spektrum-Störungen mit Prävalenz von 1% bis maximal 2%. Ohne die Berücksichtigung der evolutionären Anthropologie psychischer Störungen wird man auch die jeweiligen teils gravierend unterschiedlichen Prävalenzen der verschiedenen Hirnentwicklungsstörungen (eben ADHS , Autismus aber auch Schizophrenie und Bipolare Störung und Unipolare Endogene Depression) nicht verstehen können.
#22 vor 33 Tagen von Gast (Nichtmedizinische Berufe)
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Gast
An der Stelle nochmals zur Betonung: 59% der Patienten in der Allgemeinpsychiatrie , die in Wahrheit ADHS haben und seit Anbeginn der modernen Psychiatrie nur in ihren psychischen Folge- und Begleiterkrankungen aber nicht ursächlich in ihrem ADHS therapiert werden und wurden , diese brachiale Quantität muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen , und man wird jetzt nicht automatisch davon ausgehen, dass die Autoren dieser Studie https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=deister+adhd , darunter eben immerhin Arno Deister als Präsident der DGPPN ADHS promoten wöllten als gekaufte Autoren der Pharmaindustrie. ADHS eben als das quantitativ zentrale Thema in der Psychiatrie insgesamt.
#21 vor 33 Tagen von Gast (Nichtmedizinische Berufe)
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Gast
Wenn es denn nun stimmt, worauf die aktuelle von DGPPN-Präsident Arno Deister mitbetreute Studie, wonach ca. die Hälfte der Patienten in der Allgemeinpsychiatrie ADHS oder zumindest ADHS-Symptome hat, hindeutet und wenn es denn nun stimmt, dass mindestens 1/3 der JVA-Insassen ADHS hat und wenn es denn nun stimmt, worauf selbst von ADHS betroffene ADHS-Fachleute mit mentalem Zugang zu ADHS seit mehr als 30 Jahren hinweisen, wonach der Anteil von verkapptem ADHS in der Psychiatrie extrem hoch ist und wenn denn nun die Prognosen von namhaften internationalen ADHS-Experten stimmen, dass ADHS sich letztendlich als das quantitativ bedeutendste Thema in der Psychiatrie insgesamt herausstellen wird, das mit fast allem dort assoziiert sein kann (aber nicht muss) und wenn man all das im Kontext betrachtet, was in den grob ca. 50 Jahren moderner Geschichte der Psychiatrie alles dann hätte besser laufen können, dann ist das keine Glanzleistung für die eher preußisch steife Zunft der Psychiater.
#20 vor 34 Tagen von Gast (Nichtmedizinische Berufe)
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Gast
@ Yvonne Fischer : mann muss nicht Medizin studiert haben und man muss auch nicht sonst wie vom Fach sein, um den eigenen Vorurteilen, vorschnellen Beurteilungen und Urteilen nachzugehen und um sich zu informieren, daher das noch als Input für Sie und jeden, der "der Sache auf den Grund gehen" will: https://www.youtube.com/watch?v=UX8j9S8J57Y , http://www.spiegel.tv/videos/140142-leben-mit-adhs
#19 vor 34 Tagen von Gast (Nichtmedizinische Berufe)
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Gast
ADHS wird - von männlichen, hyperaktiven Grundschülern, die im Klassenzimmer randalieren, abgesehen - nicht überdiagnostiziert, sondern nach wie vor massivst unterdiagnostiziert. Nach ADHS wird, so dicht und markant die Hinweise darauf auch sein mögen, von der deutlichen Mehrheit der Psychiater in Deutschland nicht einmal sondiert. Die Mär von der Kinderkrankheit, die hält sich gerade auch in der Ärzteschaft nach wie vor noch. Wie viele Schicksale man zum Positiven hätte beeinflussen können, wenn vom Psychiater zumindest einmal nach ADHS sondiert worden wäre und wieviele volkswirtschaftlichen Kosten man hätte sparen können, wenn nicht nur Begleit- und Folgeerkrankungen von ADHS bei unzähligen Psychiatrie-Patienten therapiert worden wären sondern die ursächliche ADHS , das ist nict auszudenken: http://news.doccheck.com/de/blog/post/8424-59-prozent-von-patienten-der-allgemeinpsychiatrie-haben-adhs/ , https://www.refinery29.de/2017/04/151067/mein-recht-auf-adhs
#18 vor 34 Tagen (editiert) von Gast
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Gast
@ PD Dr. med Yvonne Fischer : Vor Ignoranz, Arroganz und dem hohen Ross, vermeintlich ja vom Fach zu sein, davor sind leider auch gerade Mediziner nicht gefeit. Ihre Ausführung hier zeugt von Unkenntnis der Thematik ADHS, Unwille, sich mit dieser Thematik zu beschäftigen und fehlendem mentalen Zugang zu dem Thema ADHS , stöbern sie doch mal durch die hunderttausendfachen Erfahrungsberichte von Betroffenen hier: https://adhs-chaoten.net/ , zur Ignoranz und Inkompetenz der Ärzteschaft in Deutschland über ADHS auch das hier: http://news.doccheck.com/de/blog/post/5098-adhs-geballte-inkompetenz-und-ignoranz-der-psychiater/ ...inwiefern sind solche vorurteilsbehafteten Einstellungen zu ADHS in der Ärzteschaft den vereinbar mit Hippokratischem Eid und Genfer Gelöbnis? Erst mal informieren und dann erst reden - das gilt erst recht für Ärzte.
#17 vor 34 Tagen (editiert) von Gast
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@ Sylvia Robinson, es ist nicht mehr als ein Schnippen mit den Fingern, ob aus einem Baby ein sehr lieber Mensch oder ein Mensch mit einer psychischen Störung (Neurose) wird! Es hat mit dem logischen Aufbau des Gehirns zu tun, es liegt nicht an der "vergifteten" Umwelt bzw. Lebensmitteln, den ich bin in der ehemaligen DDR aufgewachsen und hier wo ich wohne gab es sehr viel Giftstoffe in der Luft (Arsen, Blei, Cadmium und was auch noch immer). Auf Grund meiner vorherigen Aussage, könnte man natürlich den Zusammenhang zur "vergifteten Umwelt und den Lebensmitteln " ziehen wenn man es will, aber es hat damit nicht im geringsten etwas zu tun. Es ist etwas ....., das zu dieser Erkrankung des Gehirns führt. Ich habe in den letzten 18 Monaten, unbewusst sehr viele Zusammenhänge der Psyche die man beim Menschen feststellen kann, auch bei Tieren (Hunde, Katzen, Löwen) beobachtet. Das heißt, der Mensch stammt doch irgendwie vom Affen ab? So das muss genügen, sonst verrate ich zu viel!
#16 vor 34 Tagen (editiert) von Lutz Schulze (Nichtmedizinische Berufe)
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#Lutz Schulze: Sie machen uns den Mund wässrig - bitte bitte, wenigstens eine Andeutung!
#15 vor 35 Tagen von Sylvia Robinson (Ärztin)
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Wir konsumieren in großen Mengen Aufputschmittel wie Coffein, Teein, Theobromin, Glutamat (gerne auch als Hefeextrakt) und wundern uns dann wenn es immer mehr hyperaktive Kinder und auch Erwachsene gibt. Sicher gibt es Fälle, bei denen eine Ernährungsumstellung nicht ausreicht, es wäre aber ein erster Schritt, da verdient auch keiner dran. Im Normalfall profitiert die ganze Familie, weil sie sich dann gesünder ernährt. Anschließend sieht man ja, was von den Symptomen im Einzelfall noch übrigbleibt. Ob die dann noch Behandlungswürdig sind und wie behandelt wird, muß man im Einzelfall entscheiden. Drogen im Sinne des BtMG sollten aber wirklich letztes Mittel der Wahl sein.
#14 vor 35 Tagen von Manuela Stoll (Tierheilpraktikerin)
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#12 Was meinen Sie denn? Psychiater und Psychologen wissen die Ursache für (fast) alle Erkrankungen des menschlichen Gehirns bei Neurosen nicht! Ich kann nichts dafür, das mein Gehirn solange nach der Ursache gesucht hat bis es fündig wurde. Was kann ich ausserdem dafür, das mein Gehirn nicht mehr mit dieser Störung weiterleben wollte, es hat gewusst das es noch etwas anders im Leben gibt! Meine Psychiaterin hat in der Tat Probleme mir folgen zu können, da meine Reaktionen zu den was ich ihr sage nicht zu ihrem Lehrbild passen. In den Lehrbüchern an den Universitäten, sind nur Symptome beschrieben aber nirgendwo die Ursache! Ja meine ganze Einstellung zum Leben ist gerade dabei sich auf den Kopf zu stellen, und ich empfinde dass als sehr angenehm!!!! Ich weiß das es für Eltern sehr schwer ist, mit diesen Kindern zurechtzukommen, aber die Ursache ist etwas ganz ......., nur werde ich diese nicht in so einem Forum nennen. Das Wissen das ich habe, reicht locker für den Medizinnobelpreis, nur ich allein kann das alles nicht beweisen. Falls mir kein Wissenschaftler eine Basis gibt, nehme ich mein Wissen irgendwann mit ins Grab, ich habe damit kein Problem.
#13 vor 35 Tagen von Lutz Schulze (Nichtmedizinische Berufe)
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Gast
#10: Herr Schulze, Ihnen ist schon klar, dass ihre Argumentationsweise schon eine gewisse Auffälligkeit zeigt?
#12 vor 35 Tagen (editiert) von Gast
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Gast
https://adhs-chaoten.net/ für die gängigen ADHS-Gegner, ADHS-Skeptiker und sonstige Leute ohne Zugang zu dem Thema stehen dort unzählige Erfahrungsberichte von Betroffenen zur Verfügung. Einfach herumstöbern.
#11 vor 36 Tagen (editiert) von Gast (Nichtmedizinische Berufe)
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Die Therapieansätze sind alle völlig falsch, dass was ein Medikament gegen "ADHS" können müsste, ist diesen Menschen .. .....!! Prof. Dr. Dr. hc. mult. Niels Birbaumer ist schon ein Stück weiter, als alle bisherigen Ansätze. Ich habe mir das, was landläufig als "ADHS" bezeichnet wird selbst entfernt. Es war ein hartes Stück Arbeit, aber ganz langsam werde ich wieder ein Mensch. Die Ursache für dieses Symptom "ADHS" ist? Ja ich weiß die Ursache!!!!! Die Genialität des menschlichen Gehirns ist gleichzeitig seine größte Schwäche! Dieser Spruch ist mein geistiges Eigentum. "ADHS", Angststörung, Borderlinesyndrom, Spiel-, Alkohol-, Drogensucht, Depression, Schizophrenie, Persönlichkeitstörungen, Schwule, Lesben, Transgender und Demenz sind alles nur Symptome, die eigentliche Erkrankung ist etwas ganz anderes! Hier stellt sich für die Menschheit die Frage was soll es sein, ich kann diese Frage beantworten.
#10 vor 36 Tagen (editiert) von Lutz Schulze (Nichtmedizinische Berufe)
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Gast
In den frühen 90ern war es die eher osbskure Phosphat-Hypothese und die Phosphatarme Diät, mit der sich angeblich ADHS behandeln ließe, später dann Neurofeedback, dann irgendwann Fidget Spinner und zuvor Tamagoji und zwischendurch und immer wieder Omega-3-Fettsäuren, Erzeihungs-"Optimierung"usw. Bei der ADHS-Therapie wird in regelmäßigen Abständen eine Sau durchs Dorf getrieben oder auch nur alter Wein in neuen Schläuchen aufgewärmt. ADHS entsteht nicht durch Erziehungsfehler, angebliche frühkindliche und vorgeburtliche Traumatisierungen und auch nicht durch Ernährungsfehler. Leider wird mit vermeintlichen Wunderwaffen gegen ADHS im "Alternativen Bereich" und generell durch Therapeuten, Apotheker usw. viel viel Geld verdient. Es ist eben nicht immer nur die "böse" Pharmaindustrie, die böse ist. Und mit Sport, frische Luft, austoben, das Kind soll was Rechtes essen, die sozial schwachen Eltern sind schuld, mit solchen neunmalklugen Lösungen verschlimmert man die Situation nur.
#9 vor 36 Tagen (editiert) von Gast
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Gast
Vielleicht sollen die ," Experten " mal so grundlegende Dinge wie Ernährung, Umweltmedizin und Atmung auf den Schirm nehmen, bevor mit Pharma zugeballert wird.
#8 vor 36 Tagen (editiert) von Gast
  15
Ich bekomme von Fischöl bereits am 3 Tag der Einnahme total die Herzrhythmusstörungen - Einzelphänomen? - Nein, denn bei meiner Oma ist exakt das gleiche Problem und auch sie begann am 3-4 Tag darüber zu klagen ohne, dass sie von meinem Problem wusste!
#7 vor 36 Tagen von Alexander Schütz (Biologisch- / Chemisch- / Physikalisch-technischer Assistent)
  7
"Zwei Kinder mussten wegen Verschlechterung der ADHS-Symptome unter der Fettsäurekapsel-Therapie sogar stationär behandelt werden." . Das erweckt meine Aufmerksamkeit. War die Omega 3 - Gabe ursächlich für die Exazerbation ?
#6 vor 37 Tagen von Remedias Cortes (Nichtmedizinische Berufe)
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Stiller Schmunzler
Ernsthaft? Jetzt hinterfragen schon "zertifizierte Chelattherapeuten und zertifizierte Spezialisten für psychosom. Energetik" die Wissenschaftlichkeit einer Studie? Als ob es da nicht im eigenen Tätigkeitsbereich genug zu hinterfragen gäbe...
#5 vor 37 Tagen (editiert) von Stiller Schmunzler (Gast)
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Och bitte, kaum jemand dürfte Omega-3-FS ernsthaft als alternative(!) Therapie von ADHS angesehen haben. Das war und ist ein Nahrungsergänzungspräparat, dessen positive Wirkungen auf die kognitive Leistungsfähigeit seit jahren eindeutig belegt ist. Diese launige Ministudie fragwürdigen Endpunkten ändert daran nichts. Und die üblichen Spinner, die alles, bloß nicht die etablierten Therapien wollen, greifen wohl eher wieder zu Afa-Algen o.ä., wenn man ihnen die Omega-3-FS madig macht, als daß die zur Vernunft kommen würden.
#4 vor 37 Tagen von Annika Diederichs (Tierärztin)
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Schade, dass das Thema mal wieder so pauschal abgehandelt wird, das nützt niemandem etwas, auch den Kinder nicht... Auch mich würden die Details interessieren: Wie hoch waren die Omega-3-Supplemente in der Studie dosiert? Welche Präparate wurden verwendet? Wie war dabei das Verhältnis EPA/DHA? Gab es vorher/nachher Messungen des Fettsäurespiegels bzw. des Verhältnisses Omega-6/Omega-3?
#3 vor 37 Tagen (editiert) von Carmen-Daniela Leuschen (Heilpraktiker)
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Um welche Studie handelt es sich? Wurde bei den Teilnehmern vorher der Omega-3-Speigel gemessen? Von wem wurde die Studie durchgeführt?
#2 vor 37 Tagen von Dr. Günter Roth (Heilpraktiker)
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Diesen Satz finde ich in Bezug auf Hersteller der Pharmaka sehr interessant:wenn namhafte ADHS-Experten zusätzlich „Alternativen“ zur multimodalen Therapie propagieren – häufig rein zufällig vom Hersteller der Mittelchen gesponsert. Findet doch endlich die Ursache!
#1 vor 37 Tagen von Gregor Leist (Tierarzt)
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