PR: PR: Partner für Digitalisierung von Krankenhäusern

17.04.2018

Philips präsentiert Lösungen für digitale Prozesse und virtuelle Strukturen auf der conhIT 2018

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Berlin/HamburgRoyal Philips, einer der führenden Gesundheitstechnologieanbieter, stellt auf der conhIT 2018 seine Strategie zur Digitalisierung von Krankenhäusern vor. Kernthemen dabei sind die Integration und die Interoperabilität von IT-Systemen, die Virtualisierung von Strukturen durch Tele-Technologien und die Einbeziehung von Patienten durch digitale Lösungen.

 

„Die Digitalisierung klinischer Prozesse ist ein wichtiger Hebel, um die Effizienz und Qualität von Krankenhäusern nachhaltig zu steigern. Denn mittlerweile sind viele andere Effizienzpotentiale ausgeschöpft“, erklärt Gerrit Schick, Business Group Manager Healthcare Informatics Solutions and Services Philips DACH (Deutschland, Österreich, Schweiz). „Digitale Lösungen von Philips ermöglichen digitales Arbeiten über Abteilungs- und Standortgrenzen hinweg und bieten Schnittstellen für die Vernetzung mit Patienten und niedergelassenen Ärzten.“

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Intelligentes Datenmanagement im Krankenhaus

Der reibungslose Austausch von Daten ist Grundvoraussetzung für effektives digitales Arbeiten im Krankenhaus. Philips verwendet grundsätzlich offene, auf Standards beruhende Schnittstellen wie DICOM, IHE oder HL7. So lassen sich die klinischen Informationssysteme für Fachbereiche wie Radiologie, Kardiologie, Intensivmedizin und zukünftig auch Onkologie, einfach in die existierende IT-Infrastruktur eines Krankenhauses einbinden. Für die eigenen Lösungen strebt Philips zudem eine tiefere Integration an. Die Bildnachverarbeitungslösung IntelliSpace Portal kann bereits heute abteilungs- und standortübergreifend für Daten aus MRT, CT, Röntgen, Angiographie und Ultraschall genutzt werden.

 

Das Krankenhausinformationssystem (KIS) sollte eigentlich die digitale Schaltzentrale des Krankenhauses sein. Eine aktuelle Befragung von Deloitte und Philips zeigt allerdings, dass viele KIS die Chancen der Digitalisierung nicht optimal nutzen. Deshalb arbeitet Philips in Deutschland an der Einführung eines eigenen KIS, das konsequent um die elektronische Patientenakte herum entwickelt wurde. Auf internationaler Ebene haben bereits acht Krankenhäuser, die Tasy[1] – so heißt das KIS – verwenden, den EMRAM[2] Level 6 erreicht. Ein Haus hat die Level 7 Zertifizierung abgeschlossen. „Mit der Lokalisierung von Tasy sind wir auf einem guten Weg. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir in der zweiten Jahreshälfte mit einem marktfähigen Produkt an den Start gehen“, so Schick weiter. „Philips erweitert mit diesem leistungsstarken KIS sein bestehendes IT-Portfolio und bietet nun Leistungserbringern eine Vielzahl an IT-Lösungen aus einer Hand an.“

 

Mit Tele-Technologien Strukturen virtualisieren

Krankenhäuser haben zunehmend mit finanziellen und personellen Engpässen zu kämpfen. Mit Tele-Technologien können insbesondere kleine Standorte optimal in die Wertschöpfungskette eingebunden werden. So lassen sich zum Beispiel in einem Tele-Intensivmedizin-Zentrum Kompetenzen zentral zusammenführen oder Ressourcen in digitaler Pathologie oder Tele-Radiologie standortunabhängig nutzen. Dies bietet Klinikverbünden die Möglichkeit, Prozesse zu optimieren, die Versorgungsqualität zu verbessern und Effizienzgewinne zu heben.  

 

Ein Blick in die Pathologie zeigt beispielsweise, dass die Digitalisierung die Effizienz bei der Befundung deutlich steigern kann. „Unsere Lösungen in der digitalen Pathologie ermöglichen virtuelle Konsile, ortsunabhängige Befundung und Diagnoseunterstützung durch künstliche Intelligenz“, fasst Jochen Schuck, Sales Manager Digital Pathology Solutions Philips DACH, die Vorteile zusammen. „Gerade der Austausch mit spezialisierten Kollegen im Netzwerk kann zu einer höheren Diagnosequalität beitragen“, erklärt Schuck. Wer mehr über Services und Lösungen für die digitale Pathologie von Philips wissen möchte, kann sich die Philips IntelliSite Pathology App herunterladen. Pathologen aber auch interessierten Fachleuten bietet diese App detaillierte Informationen zu verschiedenen Themenbereichen der digitalen Pathologie von Philips.

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Interoperabilität und Einbeziehung von Patienten und Zuweisern

Krankenhäuser arbeiten eng mit zuweisenden und weiterbehandelnden Ärzten, pflegerischen sowie weiteren Dienstleistern im Gesundheitswesen zusammen. Die IT-Strukturen sind allerdings nur selten auf nahtlose Versorgungsprozesse ausgelegt. Deshalb ist die Interoperabilität ein zentrales Thema bei der Digitalisierung im Krankenhaus und bei der Vernetzung mit Leistungserbringern im niedergelassenen Bereich. Mit der Firma Forcare hat Philips einen der führenden Interoperabilitätsprovider akquiriert und baut seine Kompetenz in diesem Bereich weiter aus. Auch für die Kommunikation mit Patienten stellt Philips eine neue Lösung vor, die mit der Akquisition der Firma VitalHealth in das Portfolio aufgenommen wurde.

 

„Über das Patientenportal von Philips können Krankenhäuser ihren Patienten den direkten Austausch anbieten und die Patienten aktiv orts- und zeitunabhängig in die Klinikprozesse einbeziehen“, erläutert Dr. Sebastian Dries, der als Abteilungsleiter Connected Care bei Philips DACH für eHealth-Lösungen zuständig ist. „Mit Blick auf die Versorgungsqualität sind Patient Reported Outcome Measurements besonders spannend. Sie ermöglichen eine standardisierte Erfassung der individuell erreichten Ergebnisqualität und weiteres direktes Feedback von Patienten, auf dessen Basis auch die entsprechenden Prozesse und Abläufe kontinuierlich verbessert werden können.“

 

Weitere Informationen über Philips auf der diesjährigen conhIT erhalten Sie auf der Website www.philips.de/conhIT oder folgen Sie uns auf Twitter unter @Philips_aktuell, Stichwort #conhIT.

 

Weitere Informationen für Journalisten:

Anke Ellingen

Communications Manager

Philips GmbH Market DACH

Mobil: +49 (0) 152/22 81 46 45

E-Mail: anke.ellingen@philips.com

 

Über Royal Philips

Royal Philips (NYSE: PHG, AEX: PHIA) ist ein führender Anbieter im Bereich der Gesundheitstechnologie. Ziel des Unternehmens mit Hauptsitz in den Niederlanden ist es, die Gesundheit der Menschen zu verbessern und sie mit entsprechenden Produkten und Lösungen in allen Phasen des Gesundheitskontinuums zu begleiten: während des gesunden Lebens, aber auch in der Prävention, Diagnostik, Therapie sowie der häuslichen Pflege. Die Entwicklungsgrundlagen dieser integrierten Lösungen sind fortschrittliche Technologien sowie ein tiefgreifendes Verständnis für die Bedürfnisse von medizinischem Fachpersonal und Konsumenten. Das Unternehmen ist führend in diagnostischer Bildgebung, bildgestützter Therapie, Patientenmonitoring und Gesundheits-IT sowie bei Gesundheitsprodukten für Verbraucher und in der häuslichen Pflege. Philips beschäftigt etwa 74.000 Mitarbeiter in mehr als 100 Ländern und erzielte mit seinem Gesundheitstechnologie-Portfolio in 2017 einen Umsatz von 17,8 Milliarden Euro. Mehr über Philips im Internet: www.philips.de. Mehr über Philips Health Systems im Internet: www.philips.de/healthcare



[1] Tasy ist noch nicht CE-zertifiziert und erst nach Abschluss der Zertifizierung in Deutschland erhältlich. Bestimmte Module von Tasy werden als Medizinprodukt zertifiziert werden

[2] EMRAM (EMR Adoption Model): Achtstufiges Modell der Healthcare Information and Management Systems Society (HIMSS) zur Bewertung der Implementierung elektronischer Patientenakten (EMR)

 

Artikel letztmalig aktualisiert am 18.04.2018.

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