Must-haves für Internisten

07.04.2018

Und da war ich dann also internistischer Assistenzarzt und wusste trotz des umfangreichen Studiums nicht alles. Hier steckte ich mir diverse Bücher in die Kitteltasche, auf dass ich immer mit Wissen glänzen konnte. Was auch nicht fehlen darf? Eine schwächliche Pupillenleuchte.

7. Manchmal Textmarker: „Gahharghl Herr Oberarzt warum erschrecken Sie mich so auf dieser Treppe. Jetzt ist mein Textmarker 5 Stockwerke runtergefallen!“ – „Naja, ich habe ja noch einen rosa Textmarker …“ Später dann: „Ohhh, Frau Zorgcooperations! So schööön! Bitte, bitte darf ich den haben?“ – „Öh, Schwester Melinda, aber ich brauche den noch.“ – „Biiiiiiiitte!“  – „Na gut.“

8. Ein Stauband zum Blutabnehmen. Blutabnahmetabletts sind nie vollständig, was man in der Regel erst am Patienten bemerkt: „Oh moment, lassen sie mich noch 2 Mal aus dem Zimmer gehen und Dinge suchen, die ich heute morgen auf dieses Tablett geräumt habe, die jetzt aber irgendwie woanders sind.“ Eigenes Stauband also. Und am besten eine eigene Pflasterrolle. Und ein paar eigene verpackte Nadeln. Und eigenes Desinfektionsmittel …

9. Haufenweise krumpelige Notizzettel und Stationslisten, die als eine Art externes Gehirn dienen und deren Verlust zur Hauptkatastrophe des Tages ausarten kann. („Wenn es in deinem Kopf so aussieht, wie auf dieser Liste, Frau Zorgcooperations, dann äh, fühle ich mich beunruhigt.“)

10. Ein tolles Stethoskop, das sich mit allen anderen Dingen in der Tasche verhakt … oder auch an Stuhllehnen, Türklinken und anderen Leuten hängen bleibt.

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Bildquelle: Privatbild Zorgcooperations

Artikel letztmalig aktualisiert am 11.04.2018.

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Medizin, Innere Medizin
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Mal wieder herzlich gelacht!!! Danke! Und ich bring Ihnen von der nächsten RettMobil eine gute Pupillenleuchte mit! Versprochen! „glimm glimm...“ :-)))))
#4 am 27.04.2018 von Olaf Pohlmann (Rettungsassistent)
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Oh je. Seltsam. Mir begegneten schon einige Klinikärzte, die machten immer einen sehr abgeklärten Eindruck - insbesondere die Schwester mit ihrem Schreibset, die die (Ober-) Ärztlichen "Feststellungen" und "Anordnungen" sofort diensteifrigst fixierte, auch wenn Pat. nicht wußte, was ihm geschieht. Bücher, Zollstöcke oder Stirnlampen etc. sind mir nie begegnet... Könnte es sein, daß unsere gute Frau Dr. Zorg noch ein wenig unerfahren ist...? Später haben die medizinmanfrau anscheinend auch aus Zeitgründen mehr "Mut zur Lücke". Aber ihr mitgeschlepptes (?) Equipment ist schon irgendwie sympathisch. Vermutlich funktioniert das mit Routine anders: Pat. ist ansprechbar, ißt, trinkt, scheidet aus. Aha. Also ziemlich gesund. Fieber? Schmerzen? Hammer gleich, 3 Ibus 3 Tage. Sonst was? Ah, ja, da müssen Sie noch etwas Geduld haben. Schwester, machen Sie neuen Verband, etwas mehr NaCl in den Tropf und es gibt statt Kaffee Pfefferminztee, das ist viel besser. Der Nächste bitte...
#3 am 15.04.2018 von Dipl. Ing. Bernd H.K. Hoffmann (Nichtmedizinische Berufe)
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Gast
Was für ein cooler Kampfanzug!!! Da kann ja nichts mehr schiefgehen...
#2 am 12.04.2018 von Gast (Ärztin)
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OH DAS BLUTABNAHMETABLETT!!! Wie das immer aussieht.... und immer am allerschlimmsten wenn man mal wirklich gründlich aufgeräumt und aufgefüllt hatte....
#1 am 11.04.2018 von Sonja Kupfer (Studentin der Humanmedizin)
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