Brief an einen Schwurbelkollegen

03.04.2018
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Während des Notdienstes suchte einer von meinen Patienten kürzlich den ortsbekannten Schwurbelkollegen auf. Die Diagnose stellte der Arzt per Pendel, Fußreflexzonenmassage empfahl er als Mittel der Wahl. Anlass für mich, ein paar Worte an den werten Kollegen zu richten.

Lieber esoterischer Fachkollege der Kinderheilkunde,

Sie sind ja in unserer Gegend bekannt dafür, dass Sie Impfungen ablehnen und lieber mit Zuckerperlen um sich werfen. Außerdem lassen Sie die Kinder Keuchhusten-Zyanose und die 41° Grad Fieber bei Masern durchleben – um den entscheidenden Entwicklungsschub voranzubringen, den die Heranwachsenden so dringend benötigen, aber manchmal hat es ein Ende mit der Schwurbelmedizin.

So finde ich es echt lustig, dass Sie während des Notdienstes einem „meiner“ Kinder einen Harnwegsinfekt per Pendel und Irisdiagnostik angedichtet haben. Dabei hielten sie es aber nicht für nötig, dies a) mit einem simplen Urinstatus oder gar einer Urinkultur abzusichern und b) das dann indizierte Antibiotikum zu verordnen.

Andererseits ist es wohl bei Ihrer Sicht auf die Dinge konsequent. Richtig spannend ist hingegen Ihre Therapieempfehlung: Fußreflexzonenmassage.

Darf ich kurz anmerken, dass der Urin des Mädchens hier und heute völlig steril war, dafür aber eine knackige Mittelohrentzündung zu sehen war? Ach, Sie hatten gar nicht ins Ohr geschaut, obwohl die Mutter Ihnen erzählt hatte, dass die Kleine sich permanent ans Ohr griff? Naja, Marginalien, oder?

Kleiner Tipp: Man kann auch freiwillig seine Kassenarztzulassung abgeben, wenn man sowieso nichts von der leitlinienorientierten Medizin hält. Macht den Weg frei für manchen ambitionierten jüngeren Kollegen. Aber vielleicht scharen Sie ja deswegen die ganzen impf- und schulmedizinkritischen Eltern um sich: Damit wir anderen in Ruhe arbeiten können. Dafür ein Dankeschön.

Für alles andere nicht.

Mit freundlichen nicht so kollegialen Grüßen

kinderdok

 

Bildquelle: Bru-nO, pixabay

Artikel letztmalig aktualisiert am 10.04.2018.

128 Wertungen (4.25 ø)
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Medizin, Pädiatrie
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Na diese Forderungen (Ersti) gehen ja mal gehörig an der Realität vorbei. Also doch nur ideologischer Grabenkämpfe und heisse Luft?! Da bin ich heil froh, das mir und meinen Kindern kreative und Weltoffene Ärzte/Therapeuten zur Verfügung stehen und standen
#27 vor 14 Tagen von Björn Korte (Heilpraktiker)
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#2: Sehr geehrter Herr Winkler. Es gibt Erkrankungen für die sie einen Arzt benötigen: eine Op. zum Beispiel. Und... für den letzten Weg !
#26 vor 15 Tagen von Dr. med. Dieter Mehlhorn (Arzt)
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Ein Ersti mischt sich ein
#24 #23 Sicherlich geht es hier um einen Arzt, das wurde keinesfalls überlesen. Natürlich gibt dieser Umstand der Quacksalberei noch einen weiteren Schweregrad, da er seinen Unfug mit dem staatlichen "Gütesiegel" Arzt falsch kennzeichnet. Im Mittelpunkt steht m.E. allerdings die alternative Praxis, ob sie nun von einem Arzt, dessen Approbation in einem Aktenvernichter landen sollte (womit das Thema CAM durch Ärzte hinreichend abgehandelt ist), oder von einem Heilpraktiker, durchgeführt wird, ändert nichts am Unsinn und der Gefährlichkeit der Vorgehensweisen. Zugegebenermaßen, ich habe in meinem Text den Heilpraktikern etwas zu viel Aufmerksamkeit geschenkt, daher möchte ich ergänzen, dass sowohl eine Belehrung über die Sinnlosigkeit als auch das Verbot der Anwendung an Minderjährigen sich insgesamt gegen alle CAM-Verfahren richtet. Ärzte sollten durch CAM zusätzlich ihre Approbation verlieren.
#25 vor 15 Tagen (editiert) von Ein Ersti mischt sich ein (Gast)
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Sehr geehrte Frau Kolb: Das sind die Worte, die in all den Kommentaren vorher gefehlt haben! Danke :-) Aber ist ja klar, sobald man auf Heilpraktiker wetzen kann, wird es gemacht. Hier wurde klar "überlesen" dass der Herr im Artikel mit ARZT betitelt wurde. Reine Heilpraktiker sind keine Ärzte! Umgekehrt gibt es Ärzte mit Fort/Weiterbildung in Homöopathie. ( PS: vom Pendeln habe ich pers. noch nie etwas gehalten! )
#24 vor 15 Tagen von Nicole Dam (Heilpraktiker)
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Es ist mal wieder eine Tragikomödie, eigentlich mehr Horrorfilm. Ein Arzt lässt Dampf ab über einen (nochmals zum Verständnis: ÄRZTLICHEN!!!)) Kollegen, der Murks macht. Einige abstruse "Diagnosemethoden" werden geschildert, da wird mir blümerant, Klugscheißer lesen quer und die kollektive Heilpraktikerschelte geht los. Was der Mensch hier grob fahrlässig veranstaltet ist fast nicht zu glauben. Kassenzulassung, ja??? Darf meines Erachtens gern drüber nachgedacht werden, die zurückzunehmen, ebenso die Approbation. Wer traut sich, das bei einem Kollegen durchzuziehen? Als HP schicke ich solch einen Patienten zu einem Arzt oder je nach Umstand/Zeit, direkt in eine Notaufnahme. Im Vertrauen darauf, dass dort kompetente Menschen arbeiten. PUNKT. Und ich verbitte mir, mit solchen Scharlatanen in einen Topf geworfen zu werden! Danke für die Aufmerksamkeit.
#23 vor 17 Tagen von Dipl.-Psych. Andrea Kolb (Heilpraktikerin)
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Ein Ersti mischt sich ein ein und schreibt und schreibt und schreibt - zynisch, abwertend, anmassend und so, als hätte er keinen Schimmer von Homöopathie, Naturheilkunde, Heilpraktikern und deren Ausbildung. Und das ganze zu einem Artikel über einen Arzt und dessen (vermeintliche?) Verfehlungen. Komisch.
#22 vor 17 Tagen von Björn Korte (Heilpraktiker)
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Kranke Schwester
Eine - häufig sehr schmerzhafte - Mittelohrentzündung trotz Hinweisen der Mutter gekonnt zu ignorieren, grenzt für mich schon an eine gewisse Grausamkeit. Wie das rechtlich ausschaut, weiß ich nicht, aber schlimm finde ich das schon. Ja, Menschen machen Fehler. Alle. Schon klar. Aber diesen Fehler finde ich wirklich übel.
#21 vor 17 Tagen von Kranke Schwester (Gesundheits- und Krankenpflegerin)
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Gast
Was für ein überflüssiges Geschwätz liebe (einige) Kommentatoren. Hätt der halt ins Ohr geschaut, wäre uns allerlei "Geschwubber" dazu schlicht erspart geblieben. man mache sich doch bitte weniger "wichtig" - Bitte! ;)
#20 vor 18 Tagen von Gast (Medizininformatiker)
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Ein Ersti mischt sich ein
Fortsetzung von #15, #16, #17 und #18 Niemand darf dieses Recht verletzen, weder Eltern noch Heilpraktiker, sondern nur einer: der mündige Inhaber des Körpers selbst. Sogar wir müssen uns von diesem mündigen Menschen alles unterschreiben lassen (soweit die Situation es zulässt). Gegen diese unmittelbare Gefährdung muss jetzt und hier, ohne Rücksicht auf irgendwelche falschen Freiheitsgefühle, gehandelt werden. Ein Heilpraktiker begeht in meinen Augen vorsätzliche Körperverletzung. An einem Erwachsenen möge er dies mit dessen Zustimmung tun, ein Kind dagegen kann diese Zustimmung nicht geben. Eltern sollen im Interesse ihrer Kinder entscheiden, daher scheidet die Zustimmung zu einer CAM-Behandlung automatisch aus. Punkt. (sämtliche Berufs- und sonstige Bezeichnungen gelten für beide Geschlechter gleichermaßen)
#19 vor 18 Tagen von Ein Ersti mischt sich ein (Student der Humanmedizin)
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Ein Ersti mischt sich ein
Fortsetzung von #15, #16 und #17: sorgen. An sich ja nichts Schlechtes, bloß ist ihnen nicht klar, dass die Medizin insofern ganzheitlich ist, dass alles, was funktioniert, in ihr enthalten ist. Sein Auto lässt man neben dem TÜV und der Werkstatt ja auch nicht "ganzheitlich" mit Wünschelruten oder Steinen mit kreativ indisch klingenden Namen prüfen und warten (na gut, wahrscheinlich macht das irgendwer, aber bleiben wir mal bei der breiten Mehrheit). An dieser Stelle sei Herr Winkler nocheinmal erwähnt: Wenn Ihr Mechaniker ein Problem an Ihrem Auto nicht erkennt, gehen Sie dann zu einem anderen Mechaniker oder zu einem Reparierpraktiker, der mit Wundermitteln im Benzin o.ä. die Karre zum Laufen bringen will? (Erwähnungsende) Letztendlich ist das Ganze auch eine Frage der Grundrechte (weshalb es mich empört, dass der Staat noch nicht entsprechend meines zweiten Vorschlages gehandelt hat). Vor aller Aufklärungsarbeit steht der Schutz des Lebens und der körperlichen Unversehrtheit. ...
#18 vor 18 Tagen von Ein Ersti mischt sich ein (Student der Humanmedizin)
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Ein Ersti mischt sich ein
Fortsetzung von #15 und #16: ... Zunächst einmal ist dort der offene Nichtmediziner, der einfach nur irgendein Problem hat. Dieser hat erstmal ein Recht darauf, zu erfahren, ob der ihn Behandelnde eine Ausbildung hat. Die Bezeichnung "Heilpraktiker" klingt professionell, geradezu auf dem Niveau wie Physiotherapeut, kein Arzt, aber hat Ahnung. Ein Schild wie "Praxis für XY Heilverfahren" ist von einem ärztlichen Praxisschild für einen nicht weiter Interessierten kaum zu unterscheiden. Weiterhin sind wir verpflichtet, unsere Patienten über die Chancen und Risiken einer Behandlung aufgrund des aktuellen Standes der Wissenschaft aufzuklären. Schauen wir zum Heilpraktiker, sehen wir den Busch, der vom Wind durch die Wüste gerollt wird. Nichts. Wir Ärzte müssen unsere Patienten mündig machen, wir müssen sie vor uns mehr schützen als vor den Quacksalbern. Weiterhin gilt es zu bedenken, dass viele CAM-Nutzer die Schulmedizin nicht ablehnen, sondern "ganzheitlich" für ihre Gesundheit ...
#17 vor 18 Tagen von Ein Ersti mischt sich ein (Student der Humanmedizin)
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Ein Ersti mischt sich ein
Fortsetzung von #15: ... der Homöopathie geführt haben. Nur leider ist dieser Zucker so hoffnungslos überteuert, sodass Aufklärungskampagnen ziemlich teuer werden. Ich zähle zu meinem Bekanntenkreis einige Tierärzte. Ein von ihnen betreuter Rinderbetrieb war/ist drauf und dran, "es doch mal zu versuchen". Ich schlug ihnen vor, doch etwas Prednisolon vor den Augen der Leitung auf C30 zu verdünnen, äh, ich meine zu potenzieren, das Produkt dann zu trinken und mit den Worten: "Ist an der Homöopathie irgendwas dran, so sollte ich in den nächsten 15 Sekunden an einem massiven anaphylaktischen Schock sterben." auf die Uhr zu sehen. Ob sie's gemacht haben, weiß ich nicht. Wie dem auch sei: abschließend hierzu kann ich ihnen nur zustimmen, dass mein Maßnahmenkatalog das Problem nicht nachhaltig lösen kann. Das Wort "radikal" war in Bezug darauf durchaus selbstkritisch gemeint. Nichtsdestotrotz halte ich meine Vorschläge zumindest für einen ersten Schritt, aus mehreren Gründen ...
#16 vor 18 Tagen (editiert) von Ein Ersti mischt sich ein (Gast)
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Ein Ersti mischt sich ein
Herr Engert, Sie haben absolut Recht, so ziemlich jeder wissenschaftliche Antiintellektualismus mündet in einem circulus vitiosus aus "Ich verstehe es nicht, also habe ich Angst, also muss ich meine Kinder davor schützen, damit die davor Angst haben". Diese ganzen schönen Effekte, welche uns zu schnellen aber falschen Schlüssen ziehen haben viele Menschen leider tatsächlich im Griff und ein Verdun von Fakten und Studien prallt ungehört ab. Viel schöner sind da bspw. die Demonstrationen von James Randi, welcher in zahlreichen Vorträgen ein bis zwei Dosen Tabletten schluckt. Nach gehöriger Wartezeit löst er auf, dass es sich um homöopathische Schlaftabletten (Coffein C30 meine ich) handelt, liest ganz entsetzt den Gefahrenhinweis zur Überdosierung vor und ist dann ganz erstaunt, dass er von Jahrzehnten der regelmäßigen Überdosis keinerlei Wirkung erfahren hat. Ähnlich geht ja auch die Aktion 10^-23 vor. Damit werden die selben Anekdoten gesetzt, welche überhaupt zur Akzeptanz ...
#15 vor 18 Tagen von Ein Ersti mischt sich ein (Student der Humanmedizin)
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Fortsetzung 2:Die Esoterikgläubigkeit kann ein ernsthaftes Problem werden, z.B. für die Kinder dieser Menschen, aber mit der großen verbalen Keule verstärkt man das Festhalten an solchen fälschlicherweise erkannten Mustern nur um so mehr. Mir ist bewusst, dass das Problem noch wesentlich mehr Facetten als die hier dargestellten hat. Aber auch der „gerechte Zorn“ des aufgeklärten Menschen wird uns in der Lösung dieses gesellschaftlichen Problems nicht weiter bringen. Also: machen Sie weiter, aber seien Sie nicht grob. Das führt nicht zum Ziel.
#14 vor 18 Tagen von Robin Engert (Arzt)
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Fortsetzung 1:Das menschliche Gehirn ist exzellent darin, Muster zu erkennen (sowohl visuell, als auch abstrakte Zusammenhänge) so versteckt sie auch sein mögen. Und recht oft schießt diese Fähigkeit übers Ziel hinaus und erkennt Muster, wo keine sind. Und ein einmal erkanntes Muster (ob es existiert oder nicht) kann nur ganz schwer aus dem eigenen Aufmerksamkeitsfokus wieder verschwinden. Das erklärt, warum Verschwörungstheoretiker nicht verrückt sein müssen, warum Impfgegner so beharrlich an ihrer Meinung festhalten und warum der Masse der Menschen nicht beizubringen ist, warum Anekdoten nicht hilfreich sind, um den Nachweis einer Therapiewirksamkeit zu erbringen.
#13 vor 18 Tagen von Robin Engert (Arzt)
  4
Lieber einmischender Ersti, Sie haben ja mit Ihrer Ansicht (in meinem Weltbild) völlig recht. Das Problem ist nur, dass man mit den Menschen nur ins Gespräch kommt wenn man sie "da abholt, wo sie stehen". Das ist wie mit den AfD-Wählern, auch da kommt man nur weiter, wenn man mit den Menschen spricht, statt sie immer weiter zu isolieren und auszugrenzen. Die Heilpraktikergemeinde erfüllt ja ganz offensichtlich Bedürfnisse vieler Menschen, sonst könnten die Heilpraktiker von ihrer Arbeit nicht leben. Ich meine, dass eines dieser Bedürfnisse sich mit "sprechender Medizin" umschreiben lässt, was die Schulmediziner - aufgrund des Vergütungssystems - nicht in ausreichendem Maße erbringen können, so gerne das viele würden.
#12 vor 18 Tagen von Robin Engert (Arzt)
  5
Ein Ersti mischt sich ein
Ich bin zum Thema CAM etwas radikal eingestellt: Meiner Meinung nach sollten CAM nur an Volljährigen durchgeführt werden dürfen (damit Kinder nicht zu Opfern der paternalen Anenzephalie werden) und Heilpraktiker müssten an ihrer Rezeption verpflichtend ein Schild ca. 2 mal 1 Meter zeigen, auf dem steht, dass 1. sie keine medizinische, wissenschaftliche, diagnostische oder therapeutische Ausbildung haben und 2. CAM entweder keinerlei Beweise für ihre Wirksamkeit haben oder es bewiesen ist, dass sie völliger Unfug sind. Des weiteren sollte das Anbieten von CAM-Verfahren den Entzug der Approbation rechtfertigen.
#11 vor 18 Tagen von Ein Ersti mischt sich ein (Student der Humanmedizin)
  29
Ein Ersti mischt sich ein
#2 Manuel Winkler Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll... Die Ablehnung der CAM basiert nicht auf einer Indoktrination oder Unwillen, sondern weil wir IMMER UND IMMER WIEDER, HUNDERTE MALE bewiesen haben, dass diese Behandlungen nicht funktionieren. Auch die Aussagen zu den "Menschenbildern" sind entweder als falsch erkannt worden oder sind so fantasievoll, dass sie nicht falsifizierbar sind. Wäre bspw. irgendwas an der Homöopathie stimmig, so wäre Trinkwasser eine Panacea. Klar, wenn ich bei meinem Patienten eine Mylostomiba radolatans diagnostiziere, so kann mir da keiner eine Fehldiagnose draus machen. Nicht, weil ich so ein toller Diagnostiker bin, sondern weil ich mir dieses Wort eben ausgedacht habe, so wie so ziemlich alle CAM-Diagnosen zustandegekommen sind. Sie haben Behandlungserfolge vorzuweisen? Reichen Sie Ihre randomisierte Doppelblindstudie ein und überzeugen Sie uns. Wir sind immer für Neues offen.
#10 vor 18 Tagen von Ein Ersti mischt sich ein (Student der Humanmedizin)
  27
Ich empfehle den Besuch in Kenia, da gibt es den Kriegerstamm der Massai, die haben tolle Medizinmänner, oft schon seit Generationen von den Vorfahren her angelernt - die machen in so einem Fall GROSSEN ZAUBER...
#9 vor 18 Tagen von Werner Wöhrle (Mitarbeiter Industrie)
  5
Beim Lesen er Kommentare ist mir noch schlechter geworden als beim Lesen des Artikels selbst.
#8 vor 19 Tagen von Walter Werner (Gesundheits- und Krankenpfleger)
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Unglaublich. Und sowas kommt dauernd vor? Bestärkt mich allerdings in der Vermutung, daß man kerngesund sein sollte, wenn man einen Arzt aufsucht. Diesem "Heiler" gehört die Zulassung entzogen. Da können wir auch Voodoo-Leute hier praktizieren lassen - so einen traf ich Anfang des Jahres im südlichen Marokko auf einem Marktplatz; es gab heilende Knochen, seltsame Wurzeln, Aststücker, Tierleichen, Steine... Kundschaft war zufrieden.
#7 vor 19 Tagen von Dipl. Ing. Bernd H.K. Hoffmann (Nichtmedizinische Berufe)
  13
Was soll dieser Whataboutismus a la "der xy hat aber auch...."?
#6 vor 19 Tagen von Werner Rentschler (Zahnarzt)
  11
Das gibt´s leider auch bei "normalmedizinern": Bei meiner Frau wurde von einem HNO-Kollegen im Notdienst kein besonderer Befund erhoben. Beim Spontandurchbruch der akuten otitis media eine Tag später meinte er "was haben Sie denn da gemacht??"
#5 vor 19 Tagen von Dr. med.dent. Victor Mangold (Zahnarzt)
  2
Gast
Mein Gott, die beiden Herren mögen sich halt nicht. Manchmals schaft es dann sowas in die "Zeitung". So what?'' Noch schöner wäre aber, nichts davon zu lesen. Lieber Informatives.
#4 vor 19 Tagen von Gast (Medizininformatiker)
  37
#2 ff: Es scheint hier ein akuter Kindernotfall vorgelegen zu haben. Dies mit Pendel, Globili oder "Notfalltropfen" zu therapieren ist grob fahrlässig und hat was von "Hamer". Ich mache auch keine Reanimation mit Akupunktur. Es ist völlig in Ordnung manche Krankheiten oder Beschwerden ganzheitlich zu behandeln, machte meine Familie väterlicherseits auch, hier aber aufgrund eigener negativer Erfahrungen einen ganzen Berufsstand zu verteufeln halte ich für kontraproduktiv. BTW: Das achtmalige posten Ihres Beitrages macht ihn nicht wertvoller!
#3 vor 19 Tagen (editiert) von Oliver Ritzmann (Rettungssanitäter)
  16
Es ist immer einfach über die Alternativ- oder Komplementärmedizin herzuziehen, wenn man die Grundlagen (d.h. das zu Grunde liegende Menschenbild) in keinster Weise versteht oder verstehen will. Der Autor erlaubt sich anhand einer Fehldiagnose ein vor unwissenschaftlichem Zynismus und Diskreditierung nur so strotzendes Urteil und meint wohl, er müsse die unwissende Menschheit vor den Schwurbelmedizinern retten. Soll ich einmal aufzählen wie viele Fehldiagnosen nur an meiner eigenen Person von Schulmedizinern gestellt wurden? Ich lüge nicht, ich habe mehr Fehldiagnosen als richtige Diagnosen erlebt. Mein Vertrauen in die Schulmedizin ist auf Null Komma Null gesunken. Ich lebe seit 20 Jahren ohne Schulmedizin, vertraue u.a. den Zuckerpillchen und ... ja, ich lebe noch und habe sogar Behandlungserfolge vorzuweisen! Aber das kann sich ein so Scheuklappen-tragender und - entschuldigen Sie bitte, aber so kommt es an - arroganter Schulmediziner einfach nicht vorstellen...
#2 vor 19 Tagen von Manuel Winkler (Mitarbeiter Industrie)
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Schöner Brief! Der Anlass stimmt jedoch tief traurig.
#1 vor 19 Tagen von Christian Becker (Apotheker)
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