Blauer Fleck – ein Fall für vier Ärzte

19.03.2018

Manchmal nehmen Patienten mit einem harmlosen Problem eine richtige Odyssee an Arztbesuchen auf sich. Wäre das anders, wenn der Patient jede Konsultation aus eigener Tasche bezahlen müsste? Man stelle sich Folgendes vor: Ein Junge stolpert in der U-Bahn.

Jugendlicher, 14 Jahre alt, stolpert in der U-Bahn und stößt sich an der Stuhllehne den rechten Rippenbogen. Es entsteht ein blauer Fleck. Was passiert dann?

Frage der begleitenden Mutter: „Sollen wir dann morgen doch nochmal in die Klinik zum Röntgen? Zur Sicherheit?“

Ich habe verneint.

Was würde passieren, wenn Patienten bei jeder Arztvorstellung eine Gebühr zahlen müssten? Was wäre passiert, wenn der erstbehandelnde Allgemeinarzt eben nicht nach forensischem Sicherheitsstreben gehandelt hätte, sondern mit gesundem medizinischen Sachverstand? Und die Harmlosigkeit eines kleinen Hämatoms hervorgehoben, den absehbaren Verlauf geschildert, eine Schmerzmedikation verordnet und Empfehlungen zur Dringlichkeit einer Wiedervorstellung gegeben hätte, also: Eine Beratung durchgeführt hätte? Fahrradkette.

Bildquelle: mohamed_hassan, pixabay

Artikel letztmalig aktualisiert am 19.03.2018.

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Medizin, Pädiatrie
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„Lieber einmal zu viel anrufen als einmal zu wenig!“ vs „Erst mal Opa fragen!“ Zwischen diesen beiden Punkten bewegen wir uns doch hier. Dass zusätzliche Gebühren das sinnvoll verändern glaube ich nicht. Zudem wurde hier ja auch teilweise von den behandelten Ärzten weiter verwiesen. Wir müssen uns ALLE selbst eingestehen, dass wir nie alles ausschließen können! Alle müssen sich darüber im Klaren sein, dass etwas übersehen werden kann (Siehe Causa obscura)! Alle müssen sich darüber im Klaren sein, dass nicht alle Beschwerden zum unmittelbaren Tod führen oder zum Pflegefall machen! Dummerweise gibt es aber genau diese Fälle. Wenige zwar, aber keiner will zu den seltenen Ausnahmen gehören! Helfen ernst gemeinte Gespräche oder eine auführliche Aufklärung da weiter? Ängste eingestehen und diese dem anderen mehmen? Leider muss ich sagen: ich bewundere das Problem aber ich habe keine Lösung.
#27 am 22.03.2018 von Olaf Pohlmann (Rettungsassistent)
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Unfallchirurg
#6) Röntgenbild mit welcher Konsequenz? Prellung und Fraktur mit gleicher Therapie (Beratung! Analgesie). Röntgen wäre lediglich zum Ausschluss Pneu relevant.
#26 am 22.03.2018 von Unfallchirurg (Arzt)
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Arzt, der sonst erkannt wird
#23) Vor vier Jahren hätte ich Ihnen noch heftig widersprochen. Ich versuche stets, den Pat. ganzheitlich zu betrachten, ohne zehn Fachkollegen eine anständige Anamnese und Diagnostik zu betreiben und zu einer tragbaren Arbeitsdiagnose zu kommen. Weitere Fachärzte nur, wenn wirklich (!) notwendig. Gerade bei Kollegen bin ich besonders gründlich, ich will mich ja nicht blamieren. - Bis ich selbst schwer krank wurde und in die Mühlen des Medizinbetriebs geriet. Bis auf Gynäkologen und Kinderarzt (bin männl. > 50 Jahre) hatte ich auf Veranlassung der Krankenhausärzte so gut wie alle FA durch. Diagnosen wurden keine gefunden, path. Labor wurde weggeleugnet. Ich soll mich nicht so gehen lassen! Endlich war ich so weit, mich wieder selbst zu diagnostizieren. Massive Hyperthyreose mit allen Schikanen. Der Strahlenarzt meinte vor der Beh. noch: Wollen Sie nicht noch einen Hormonexperten hinzuziehen? - Nein!!!! Her mit dem Jod! Und was soll ich sagen? Meine Diagnose und Therapie paßte, Pat. geheilt.
#25 am 22.03.2018 von Arzt, der sonst erkannt wird (Arzt)
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Ich hab das mal einer peer-review unterzogen: Vier Mütter von Kindern im Alter zwischen 6 und 17. Reaktion Mutter 1: Was? Die sind ins Krankenhaus gefahren? Mutter 2: Hat die Mutter mal auf die Rippen gedrückt? Mutter 3: War das Kind denn verletzt? Mutter 4: Wärt ihr nicht zum Arzt gegangen? (Darauf wir anderen: Wenn euch das passiert, ruf eine von uns an!) Nur ich selbst habe übrigens einen med. Beruf (NotSan/HP). Kopf hoch! Es gibt noch Hoffnung!
#24 am 22.03.2018 von Elena Claussen (Heilpraktikerin)
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Rettungsdienstler
Es wird hier in beide Richtungen mit Schmutz geworfen. Eine Gebühr ändert hier garnichts. Jeder einzelne Arzt übernimmt keinerlei Verantwortung sondern arbeitet nur seinen Teil ab und schickt dann weiter. Es gibt zweifellos genug Eltern/Patienten, denen auch nach dieser Häufung von Fachkompetenz, immernoch zu wenig getan wurde. Wenn über eine Gebühr für Patienten nachgedacht wird, sollte im Gegenzug auch über eine finanzielle Belastung für Ärzte bei Fehldiagnosen und unnötig lange Hinauszogerung einer notwendigen Facharztbehandlung nachgedacht werden. Hier gibt es sicher auch noch Handlungsbedarf. Ich kenne auch einige Patienten, die die Hausärzte "ablaufen" bis sie, ihrer Meinung nach, die richtige Diagnose und Therapie bekommen. Fazit: Schwarze Schafe gibt es auf beiden Seiten. Manche Ärzte sollten nicht so schnell und andere etwas öfters an die Facharztkollegen denken. Dann wäre ein guter Weg begonnen.
#23 am 21.03.2018 (editiert) von Rettungsdienstler (Gast)
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Was ist nur aus Ärzten und Patienten in den letzten Jahren geworden. In einem solchen Fall habe ich auskultiert, abgetastet, Dachziegelverband für ein paar Tage, bei starken Schmerzen Procain lokal injiziert. Vorstellung beim Chirurgen unnötig. Rö, zu dieser Zeit in der DDR nur mit langen Wartezeiten verbunden, Wir haben noch gelernt mit 5 Sinnen, Stethoskop und Handanlegen zu diagnostizieren. Eine Überweisung zum Kinderarzt hätte uns nur abwertenden Spott wegen Unfähigkeit eingebracht.
#22 am 21.03.2018 von Dr. med. Roland Lippoldt (Arzt)
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Kritiker
Die Hauptfrage ist doch: privat oder Kasse, die Antwort bleibt uns der Verfasser schuldig!
#21 am 20.03.2018 von Kritiker (Medizinphysiker)
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Schon schwierig..... gerade bei den Überbesorgten muss man immer damit rechnen, dass „Abwarten“ keine Option für sie ist und sie sich bei einem dementsprechenden Rat erst mal beschweren oder den Anwalt aufsuchen werden. Allerdings scheint die Körperwahrnehmung bei sehr vielen Menschen zunehmend gestört zu sein. Als Beispiel fällt mir der Anruf aus dem letzten nächtlichen Notdienst ein:“ Mein Freund liegt am Boden(!) und blutet aus dem Zahn.“ Am Ende war es ein junger Mann, der Chips gegessen hatte und sich damit ( kaum sichtbar) am Zahnfleisch verletzt hatte.....
#20 am 20.03.2018 von Eva Julia Fischer (Zahnärztin)
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Aber das kann doch nicht eine Argumentation sein? Zudem insbesondere ein Niedergelassener verdient nicht unbedingt bei jeder Vorstellung, sondern nur einmal pro Quartal, egal wie oft vorgestellt wird. Und was ist eine "resolvierende Blutegel-Salbe"? Klingt auf jeden Fall eindrucksvoller als Wund- und Heilsalbe...
#19 am 20.03.2018 von Max Roder (Arzt)
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Kritiker
Man kann es auch so sehen: bei jeder Vorstellung verdient doch derjenige, bei dem vorgestellt wird. Und das bei minimalstem Aufwand.
#18 am 20.03.2018 von Kritiker (Medizinphysiker)
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#8) Hallo Herr Rieder. Eine Aufstellung der Realkosten für den Patienten klingt gut, aber ich befürchte, der Schuss ginge nach hinten los. Ähnliches wurde nämlich von Politik und Krankenkassen schon im letzten Jahrtausend erwogen, allerdings zur Kontrolle der Kassenärzte. Der Patient sollte sehen, welche erbrachte Leistungen sein Hausarzt abrechnet und was er dafür bekommt. Der Patient hätte dann aber auch sehen können, dass sein Hausarzt von seinem Krankenkassenanteil (geschätzt: 400 DM monatlich) in der Regel höchstens 10 DM sieht. Folglich würde sich der Patient fragen, was mit seinen übrigen 390 DM monatlich (sprich 4680 DM jährlich) geschieht. Und der Arbeitgeber zahlt ja nochmals den gleichen Betrag an die KK. - Folglich käme der Patient zu dem Schluss, dass er da locker noch einige zusätzliche Arztbesuche für sein Geld einschieben könnte. - Und schon war diese Idee vom Tisch.
#17 am 20.03.2018 von Alfred Geißler (Arzt)
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Gast
Ich stelle den Ärztestand keineswegs an den Pranger. Ich respektiere den Arztberuf in äußerstem Maße, weil er anspruchs- und verantwortungsvoll ist. Patienten mit Anspruchsdenken und Denkfaulheit gibt es sicher, aber bedauerlicherweise mangelt es auch etlichen Ärzte an der Fähigkeit zur Selbstkritik. Vielleicht wäre es angebracht, Patienten ausführlich zu beraten und den Sinn oder Unsinn einer Diagnose zu erklären anstatt diese nur einfach abzufertigen. Beratende Medizin bringt nicht genug Geld? Vielleicht sollten sich die Ärzteschaft dann bei den politischen Entscheidungsträgern ein bisschen mehr dafür einsetzen, dass sich das auch im Sinne einer menschlicheren Medizin ändert, anstatt sich über die dummen Patienten mit Anspruchsdenken zu mokieren, an denen Sie aber doch irgendwie verdienen. Und hier ein Gegengedanke: was wäre, wenn jeder Arzt, der schlampig arbeitet, NICHT dafür bezahlt wird? Dumm nur, dass ich als Kassenpatient in der Regel nicht sehen kann, was Ärzte abrechnen.
#16 am 19.03.2018 von Gast (Biologe)
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Gast
Fall 2: Mein Vater - Schlaganfall. Im Anfangsstadium vielleicht schwer erkennbar, da diffuse und transiente Symptome (Verwirrtheit, Desorientierung, etc.). Das Dumme ist nur: Statistik. 70-Jähriger mit solchen Symptomen - Ursache Nr. 1 mit großen Abstand: Schlaganfall. Danach kommen all die anderen Ursachen, wie Meningitis, psychiatrische Erkrankungen, etc., was alles zuerst getestet wurde (und auf Schlaganfall auch noch mit den falschen Methoden). Damit wurde wertvolle Zeit vergeudet, die die zum Glück relativ milden neurologischen Auswirkungen des Schlaganfalls quasi auf NULL begrenzen können hätte. Mit solchen Argumenten konfrontiert, reagieren Ärzte leider in aller Regel SEHR dünnhäutig und gehen sofort in eine extreme Defensive.
#15 am 19.03.2018 von Gast (Biologe)
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Gast
Es tut mir leid, wenn ich den Ärzten hier widersprechen muss. Ich kann aus dem geschilderten Fall nicht zwingend entnehmen, dass die Mutter diese ganzen Arztbesuche forciert hätte. Die Ärzte scheinen da nicht unerheblich daran beteiligt gewesen zu sein. Dass man übrigend als Patient wegen Fehldiagnosen zu mehreren Ärzten muss, illustriere ich hier einmal an ein paar persönlichen Beispielen. Fall 1: Bandscheibenprolaps. Von Arzt 1 (ohne ausreichende differenzialdiagnostische Grundlage) als ISG-Blockade befundet. Bei Arzt 2 (Orthopäde) Larifari, bis ICH (als Patient) auf MRI bestanden habe, das den Prolaps dann klipp und klar gezeigt hat, so dass dann entsprechende Therapie erfolgen konnte. Der Orthopäde war danach im übrigen sehr kleinlaut.
#14 am 19.03.2018 von Gast (Biologe)
  15
Gast
Eine befreundete Hebamme berichtet, dass inzwischen viele Schwangere sich bei Wehenbeginn mit dem RTW in die Entbindungsklinik fahren lassen. Dort werden sie immer pauschal als "geburtshilflicher Notfall" von der Leitstelle angekündigt. Da wird dann der OP vorgeglüht, weil natürlich jedesmal mit einem echten Notfall (Blutung, vorz. Plazenta-Lösung, Armvorfall etc.) gerechnet wird. Und die angehenden Eltern fühlen sich keineswegs im Unrecht (man hat ja schließlich kein Auto) - und was? Der Kreißsaal hat kein WLAN?? Außerdem wird erwartet, dass das Personal den väterlichen Heimtransport organisiert. Darf`s nochmal der RTW sein? Das kann und darf so nicht weitergehen!
#13 am 19.03.2018 von Gast (Ärztin)
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Die Gebühr macht es und wird auch offiziell kommen. Inoffiziell gibt es bei vielen Doktoren ja schon "Gebühren". Es gibt kein Land wo man so "unverschämt" nachkarrt und sich dabei noch im Recht fühlt. Selbstdisziplin, Selbstverantwortung , Eigeninitiative und Demut sind in Deutschland quer durch alle Bevölkerungsschichten, mit einer Übergewichtung in den vermeintlich sozial schwachen Schichten , ein Fremdwort.
#12 am 19.03.2018 von Dr. med. Volker Scharnowski (Arzt)
  5
Gast
Möglicherweise BEHAUPTET die Mutter auch nur, zu dieser sinnlosen Odyssee durch die versch. Ärzte angestachelt worden zu sein. Obwohl der Kinderdok als scheinbar letzter der Kette die Notwendigkeit weiterer Kontrollen verneint hat, ist sie ggf. tags drauf zu Arzt Nr. 5 gegangen, "zur Sicherheit". Das ist alles eine unglaubliche Fehlinanspruchnahme und Resourcenverschwendung, die man vermutlich nur mit finanzieller Selbstbeteiligung in den Griff bekommt....
#11 am 19.03.2018 von Gast (Ärztin)
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Gast
Lesenswert: Wissen (Big Data in der Medizin) Süddeutsche Zeitung vom 17./18. März Seite 37.
#10 am 19.03.2018 von Gast (Arzt)
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Schrecklich! Meiner Meinung nach ist diese "Uhr" nicht mehr zurück zu drehen. Erst recht, wenn es sich um Kinder oder Jugendliche handelt, dominiert bei uns Ärzten die Angst vor Fehlern, Regress, Prozess und Urteil....von den daraus resultierenden Folgen mal ganz abgesehen. Es erfordert im Arbeitsalltag ganz schön viel Mut, aber auch Erfahrung, auch mal einen Verlauf "abzuwarten". Den Mut haben die meisten schon lange nicht mehr angesichts steigender Klagefreudigkeit. Mir fällt desweiteren auf, dass immer mehr Patienten / Patienteneltern das Gefühl für ihren eigenen Körper verlieren. Bei Schnupfen zum Arzt? Na klar. Bei Blähungen auch. Die Liste setzt sich so fort. Und so fällt dem Laien die Unterscheidung zwischen Ernst und Harmlosigkeit immer schwerer. "Nur so zur Sicherheit" macht nichts sicherer. Es führt nur dazu, dass Praxen /Notfallaufnahmen immer voller, die Zeit immer knapper und der Kontroll- und Absicherungswahnsinn immer größer werden.
#9 am 19.03.2018 von Patrizia Graf (Ärztin)
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Ich sehe ein generelles Problem unserer Zeit. Der Ausdruck "nur zur Sicherheit" bestärkt mich auch im Glauben, daß die Menschen heute den Bezug zu den verursachten Kosten einerseits, anderseits aber auch jeden Hausverstand verloren haben. Meine Abhilfe wäre zweigleisig: einerseits müßten die Krankenkassen jedem Versicherten in regelmäßigen Abständen (etwa alle 4 Monate) eine Aufstellung der durch ihn verursachten REALKOSTEN vorlegen (ja, kostet auch was..), andererseits sollte ein gewisser Teil an Humanbiologie und vielleicht auch in Grundzügen Medizin und Pflege durchaus Eingang in die schulische Allgemeinbildung finden - es darf dafür gerne anderer unwichtiger Ballast entrümpelt werden.
#8 am 19.03.2018 von Thomas Rieder (Krankenpflegehelfer)
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Bei soviel Angst vor Regressansprüchen und dem hier beschriebenen Sicherheitsdenken muß der gesunde Menschenverstand zwangsläufig auf der Strecke bleiben.
#7 am 19.03.2018 von Robert Wagner (Heilpraktiker)
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So wie ich das sehe hätte schon der erste Kollege EIN Röntgen anordnen können um eine ev Rippenfraktur auszuschließen.Dann hätte man es belassen können
#6 am 19.03.2018 von Dr Christian Pfersmann (Arzt)
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Haben die Unfallchirurgen keine Stethoskope mehr? Muß für die Auskultation ein Pädiater hinzugezogen werden? Und ein Analgetikum wegen eines Hämatoms in 2-€-Größe. Hätte es nicht auch ein eindrucksvoller Verband mit einer resolvierenden "Blutegel-Salbe" getan? Und warum schließlich sind Gesundheitsminister Juristen statt Mediziner?
#5 am 19.03.2018 von Wolf R. Dammrich (Heilpraktiker)
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Nix Fahrradkette. Bei so einer Mutter geht nur absolute forensische Sicherheit oder der Doc wird in diesem oder einem der nächsten Fälle die Haftpflichtversicherung zur Abwehr unberechtigter Ansprüche in Anspruch nehmen müssen!
#4 am 19.03.2018 von Dr. med. dent. Gerd Kruse (Zahnarzt)
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Diesen Preis zahlen wir alle (Patienten, Ärzte, Versicherte) um uns gegen eventuelle Klagen abzusichern. Nach gesundem Menschenverstand wäre natürlich nichts passiert. Wenn ich aber schon solche Angehörigen höre, die "nur zur Sicherheit...." noch weitere (sinnlose) Untersuchungen wollen, denke ich auch an meine eigene forensiche Gesundheit. Besagte Mutter wollte wahrscheinlich "nur zur Sicherheit" zum Kinderarzt, nochmal zum Unfallchirurgen,.......
#3 am 19.03.2018 von Dr. med.univ. Richard Adler (Arzt)
  3
Genau. Es war eben ein Unfall in einem öffentlichen Verkehrsmittel, ob es nun ein Wegeunfall i.S.d. Gesetzes war, wird nicht erwähnt. Aber leider wird dies vermehrt juristisch auf die Spitze getrieben, so dass die Vorstellung beim Unfallchirurgen eben erforderlich war. Persönlich denke ich da anders. Wenn ich in meiner Kindheit bei jedem blauen Fleck beim Unfallchirurgen bzw. Krankenhaus gewesen wäre, wäre ich wahrscheinlich nur noch selten nach Hause gekommen ;-)
#2 am 19.03.2018 von Alfred Geißler (Arzt)
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Unfallchirurg
Nun ja, spätestens der Unfallchirurg hätte Klartext reden müssen und das Ganze beenden...
#1 am 19.03.2018 von Unfallchirurg (Arzt)
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