Fünf-Minuten-Grippe-Appell

22.02.2018

Wir ertrinken in Patienten, in besorgten Eltern, in Husten, Schnupfen, Fieber, in Aussagen wie „so krank war er noch nie“, „wird denn das gar nicht besser“ und „wir machen uns Sorgen“. Das Personal ist am Limit, selbst dezimiert wegen eigener Rotzenasen oder -kinder. Die Kindergärten machen Kleingruppenunterricht oder schließen komplett, weil die Erzieherinnen fehlen.

Die Schulen verlangen Krankenatteste wegen der Grippewelle, als merke man das nicht auch so bei dem Hustengeräuschepegel im Unterricht. Geplante Termine wie Impfungen oder Vorsorgeuntersuchungen versuchen wir auf ruhigere Monate zu verschieben, wenn das geht, aber Säuglings-Us kann man eben nur jetzt machen. Die Gesunden wollen sich bei uns nichts holen, die erhaltenen Termine zu Impfungen und Vorsorgen werden nicht wahrgenommen, aber auch nicht abgesagt. Die Kinder waren eben kurzfristig krank und das Telefon wohl defekt.

Die MFA schichten mit Früh- und Spätdienst, teils mit „Kernzeit“, um den größten Run abzufedern, wir Docs arbeiten so gut es eben geht durch, in den letzten drei bis vier Wochen mit einer Wochenarbeitszeit von ca. 50 bis 60 Stunden.

Die ersten drei Tage der Woche sind die schlimmsten, kein Feierabend vor 20 Uhr. Montag kommen die „vom Wochenende krank“ und die Kinder-Krank-Schein-Nachfrager, Dienstag die Verschobenen vom Montag, Mittwoch die Vertretungen, Donnerstag ebbt es kurz ab und Freitag schließlich die „vor dem Wochenende, falls es schlimmer wird“. Alle sind sie krank, keine Frage.

Am Telefon versuchen die MFA, in der Triage die dringlichsten Fälle herauszufiltern, aber wer will das am Telefon schon entscheiden? Sie versuchen, allen Termine zu geben, heute oder gleich morgen, vielleicht erst um Neunzehnvierzig (was sollen wir schon machen), bitten um Geduld und Entschuldigung, bekommen Verständnis und Ungeduld.

Auch wenn sich die Fälle wiederholen, auch wenn die Eltern nach den berühmten drei Tagen erneut kommen, weil „immer noch nicht besser“ („ja, aber eine Grippe dauert nun mal sieben bis zehn Tage“ – „ja, schon, aber  können Sie nicht doch ein Antibiotikum …?“), auch wenn für jede Familie ihr eigenes Kind das wichtigste ist und der Drehpunkt aller Krankheiten:

Leute! Es. Sind. Alle. Krank. Und alle wollen Rettung.

Und Leute! Es wird besser. Es wird immer besser. Jedes. Jahr.

Bildquelle: William Warby, flickr

Artikel letztmalig aktualisiert am 23.02.2018.

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Medizin, Pädiatrie
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Gast
@27 es wird sie erstaunen aber es gibt wesentlich mehr als "nur 4" stämme. Die 3-fach und 4-fach Impfung der Grippe sind nur die, die man als die wahrscheinlichsten für dieses Jahr vermutet. Meist liegt man mit der 3-fachen Impfung schon sehr gut, die 4-fache ist eher für Medizinisches Personal und Pflegepersonal empfohen, eben jene die auch mal mit ungewöhnlichen Stämmen der Grippe in Kontakt treten. Die Normalbevölkerung profitiert von der 4-fachen nicht wirklich und die 3-fache hat eine bessere Verträglichkeit. Sorry aber hier liegt keine böse VErschwörng vor wo den "Unwissenden" aus Geldgründen etwas "ungenügendes" vorgesetzt wird.
#32 am 27.02.2018 von Gast
  0
Gast
#30 glaube ich auch, sonst müssten sie ja jetzt wegen der Kälte von der Stadt aus keine Wägen für die Obdachlosen einrichten, damit die nicht erfrieren. Und an den üblichen Ecken sitzen derzeit auch keine Obdachlosen. Andererseits hatten wir mal Nachbarn aus Sibirien. Die hatten für die Kälte in unseren Breiten nur ein müdes Lächeln übrig. Zurück zum Thema: Schule hat bei uns noch nie ein Attest gewollt. Der Grund, warum ich mit dem kranken Kind zum Arzt bin, war immer das Attest für den Arbeitgeber. Das muss eben nach 3 Tagen da sein. Kinder mit Magen-Darm-Infekt will unser Kinderarzt am liebsten gar nicht in der Praxis haben. Warum wohl.
#31 am 26.02.2018 von Gast
  1
Gast
Herr Licht: Das liegt wohl eher an den zwecks Erträglichkeit der aktuellen Lebenssituation eingenommenen / eingeflößt Substanzen. Jedenfalls ist mir nicht bekannt, dass selbst der ärmste Teil der sibirischen Bevölkerung oder der Bevölkerung der asiatischen Hochgebirge, der in klapprigen Hütten lebt, unzureichend bekleidet den Temperaturen begegnet. Die sind alle dick eingemummelt, wären Ihrer Theorie nach jedoch eigentlich gezwungenermaßen auf ihre natürliche Abhärtung zurückgeworfen. Da stimmt wohl was an der Theorie nicht.
#30 am 26.02.2018 von Gast
  0
Woran es wirklich in Deutschland fehlt ist eine konsequente Hygieneerziehung auf allen Ebenen. Nicht nur in den Kindergärten, sondern eben auch in den Schulen und allen Bildungseinrichtungen und auch Medien. Immer noch sehe ich selbst Ärzte, die in ekelig abschreckender Art in Ihre eigenen Hände (statt wenigstens in die Ellenbeuge) husten und niesen, und dann danach ohne sofortiges Waschen alles anfassen und so als Vektor fungieren. Widerlich! Kein Wunder, dass es bei solch rudimentären Verletzungen des Hygieneverhalten immer wieder zu Epidemien kommt. Und zusätzlich gilt halt: impfen impfen impfen!
#29 am 25.02.2018 von Dr Martin Merschhemke (Arzt)
  8
Gast
19,1 Milliarden Rücklagen...
#28 am 24.02.2018 von Gast
  1
#15: ein an sich guter Vorschlag, wenn denn da auch gleich mit dem 4fach-Serum geimpft werden würde. Ist ja den Kassen zu teuer und so gibt es halt den 3fach-Impfstoff für die Unwissenden. Da wird auf Lücke geimpft und nun ist es halt Pech, das ausgerechnet der "nicht berücksichtigte" Virus den Jackpot hat. Wir sind ein zu reiches Land, welches aus Kostengründen (Differenz ca. 6€ ? ) nur eine 3fach-Impfung bezahlt, aber einen volkswirtschaftlichen Schaden von mehreren Millionen bis Milliarden riskiert.
#27 am 24.02.2018 von Thierry Lubin (Gesundheits- und Krankenpfleger)
  5
Reine Zivilisationsfolgen; keinerlei Medizin nötig. Menschen mussten als Ersatz für das an die Natur zurückgereichte Haarkleid eine neue Wärmequelle in der Haut entwickeln. Ohne Fell wären wir in der Nacht mit Erfrierungen traktiert worden. Da wir noch nicht mal die Extremitäten einklappen können, allerwahrscheinlichst an deren Enden, Händen und Füßen. Da wir für die Kälte konditioniert sind, sind, muss Kälte auch stattfinden. In unseren Outdoorjacken und beheiztem Überall, sind wir dauergefährdet weil wir ständig außerhalb der Konditionierungsumfänge leben. Wer nie friert, kann es halt nicht. Und außerdem werden bei jedem Zucken Medikamente eingeworfen. Unser Körper kriegt doch nicht die geringste Chance, zu zeigen, was er kann. Wieso laufen Obdachlose auch im Winter im T-Shirt rum, ohne sichtbar zu frieren, mit Lächeln im Gesicht über die eingemummelten Feiglinge überall um sie herum? Die Zivilisation destabilisiert die Natur, in uns und vor allem durch uns.
#26 am 24.02.2018 von Karl-Heinz Licht (Medizinjournalist)
  24
#23 wenn das Kind zum Beispiel Migräne hat und oft fehlt, wird eine Attestpflicht verhängt. Da verbringt man dann viel Zeit im überfüllten Wartezimmer unter lauter vergrippten Kindern, weil man ja immer ohne Termin kommt und weil man das Attest genau an dem Tag braucht. Da freut sich keiner, weder Kind, noch Arzt, Arzthelferin, Mutter, Arbeitgeber.
#25 am 24.02.2018 von Dr. Irmgard Roßnagel (Tierärztin)
  2
Gast
Frau Malmberg und alle gegen Heilpraktiker. Das ist doch mittlerweile normal und chic. Meinen Respekt an den Kinderarzt, der bei einem grippalen Infekt kein Antibiotikum verschreibt, damit ist er ziemlich allein auf weiter Flur. Immer rein mit den guten Sachen!
#24 am 24.02.2018 von Gast
  4
Gast
...jetzt habe ich mir erstmal alle Kommentare durchgelesen und verstehe diese "Scheingeschichte"...schräg: wir haben noch nie - bei keinem unserer 4 Kinder- eine Krankmeldung für die Schule vorlegen müssen... Ungelogen. Krass.
#23 am 24.02.2018 von Gast
  1
Gast
#10: bei dem Wort "Mutti" bekomme ich schon mal prinzipiell Hochdruck. Nein, meine Mutter hat nicht gearbeitet. Ich habe einen schwer autistischen Sohn und Sie können mir glauben, das meine Sensoren bei ganz anderen Dingen anspringen als bei Husten und Fieber. Den Arzt suche ich nur dann auf, wenn es nötig ist. Und in der Regel ist da noch Zeit für einen regulären Termin. Und tatsächlich bin ich selbstständig. Hat viele Nach- aber auch viele Vorteile! Z.B. muss ich keinem Schein hinterherlaufen!
#22 am 23.02.2018 von Gast
  4
Ich meine natürlich ich prophezeie.
#21 am 23.02.2018 von Dr. Irmgard Roßnagel (Tierärztin)
  1
Ich prophezeite, auch auf diesen Winter wird ein Sommer folgen und die Grippewelle wird vorübergehen.
#20 am 23.02.2018 von Dr. Irmgard Roßnagel (Tierärztin)
  3
Gast
Willkommen in der Realität liebe Anja. Man stelle sich vor: es gibt JEDEN Winter viele Kranke, kein Grund gleich eine Heiligsprechung für Sie einzufordern. Übrigens: ich persönlich habe heute gegen 17 Uhr einen baldigen Sonnenuntergang prophezeit. Nun kniet nieder und huldigt mir...
#19 am 23.02.2018 von Gast
  6
Ich finde es schlimm, wie die verschiedenen Berufsgruppen aufeinander rumhacken. Ärzte schimpfen über Lehrer und Apotheker, Apotheker und Lehrer über Ärzte und die Eltern... Und eigentlich hat doch keiner einen Einblick in das Leben und die Arbeit der anderen.... Woher mag die Attestpflicht wohl kommen...?
#18 am 23.02.2018 von Nadja Malmberg (Apothekerin)
  3
Anja
Ich habe Ende des Sommers prophezeit, dass es diesen Winter sehr viele Kranke geben wird. Viele Krankheiten werden ausbrechen, ob Infektionen oder Krebs oder oder... Denn: Der Sommer war sehr, sehr kalt und verregnet. Der kollektive Vitamin D Spiegel ist also statt bei 20 ng/ml Ende des Sommers nur bei 10 ng/ml gelandet (Referenzbereich 30-120 ng/ml). Keine Kraft gegen die kalte Jahreszeit, leichtes Spiel für Viren und allerhand Zellkrankheiten. Ich sollte Recht behalten.
#17 am 23.02.2018 von Anja (Gast)
  47
Leider verlangen aber viele Schulen ab dem 4. Tag ein ärztliches Attest. Und dann steht man mit einem Kind mit abklingender Erkältung beim KiA und erntet berechtigterweise Kopfschütteln. Auch eine nette Unterhaltung mit der Sekretärin der Schule (Montag morgen): - Mein Sohn ist heute und morgen krank. - Was hatt er denn? - Magen-/ Darm-Infekt. Er hat gestern nachmittag mehrmals erbrochen und Durchfall. - Dann müssen Sie bitte unbedingt zum Arzt gehen. - Warum, heute ist er doch schon beschwerdefrei. - Ja, aber das kann ja ansteckend sein. - Davon gehe ich aus, drum lasse ich ihn ja noch zwei Tage zu Hause. - Ja dann müssen Sie bitte zum Arzt. - Wenn ich jetzt zum Arzt gehe sitzt das Kind in 2 Stunden wieder in der Schule, weil Schulkinder nach abklingen der Beschwerden sofort wieder in die Schule gehen dürfen. Wenn ich nicht gehe, bleibt er noch einen Tag länger daheim. Sie können entscheiden...
#16 am 23.02.2018 von Inge Apfel (Rettungssanitäterin)
  3
vielleicht dürfen wir doch im nächsten Jahr ein paar Leute mehr Grippe impfen. Von den von mir diesmal Geimpften hat keine/r einen Hausbesuch gebraucht.
#15 am 23.02.2018 von DR peter matscheko (Arzt)
  19
Gast
Da kann ich meinen Vorrednern nur zustimmen. Meine Frau und ich können das Gott-Sei-Dank über Gleitzeit regeln. Das ist zwar nicht im Sinne des Erfinders, aber mir ist meine und die Lebenszeit des Arztes zu schade nur für einen Blauen Schein.
#14 am 23.02.2018 von Gast
  1
"#8 Mutti braucht nun mal einen Kind-krank-Schein für den Arbeitgeber und die Krankenkasse - war bei Ihnen zu Hause die Mutti nicht berufstätig? Selbst wenn ich, wie meist, selbst entscheide, brauche ich den." -- Komisch nur: bei der Arbeit braucht der Arbeitnehmer einen gelben Schein erst ab drei Tagen. vielleicht sollte man da mal die Regelungen für den "Blauen Schein" Anpassen und vielleicht auch 3 Tage Karenzfrist einführen. evtl. ebenso wie bei Arbeitnehmern mit der Möglichkeit im Zweifel bei gehäuftem Fehlen der Eltern bei der Arbeit den Schein dann früher zu fordern. Das würde viele Kinderarzt Praxen von diesen medizinisch unnötigen Blauen-Schein-Vorstellungen entlasten und wir hätten mehr Zeit für die kranken Kinder!
#13 am 23.02.2018 von Ernst Mönter (Arzt)
  3
Gast
Sehr geehrter Herr Doctor Lützenrath, na ja, es gab mal Zeiten da konnten sich Ärzte ihr Honorar selbst verordnen. Meinem verstorbenen Freund( Allgemeinmediziner) ging es trotz sehr teurer Scheidung auch nicht so schlecht. Unter Umständen kann Arzt sich immer noch mit Anwendungsbögen der Pharmaindustrie über Wasser halten. Der Kreativität ist da keine Grenzen gesetzt
#12 am 23.02.2018 von Gast
  53
Gast
Leider spielt die sensationslüsterne Presse hier auch keine rühmliche Rolle. Hatte gestern im Kinderärztlichen Notdienst mind. 4 Eltern, die mit ihren eher nur leicht erkälteten Kindern gekommen waren, weil sie im Radio gehört hatten, dass eine "tödliche Grippe" grassiere.....
#11 am 23.02.2018 von Gast
  1
#8 Mutti braucht nun mal einen Kind-krank-Schein für den Arbeitgeber und die Krankenkasse - war bei Ihnen zu Hause die Mutti nicht berufstätig? Selbst wenn ich, wie meist, selbst entscheide, brauche ich den. Die Kita /Schule ist da das kleinste Problem.
#10 am 23.02.2018 von Lydia Wolf (Ärztin)
  2
MFA und Gast
@3: Wenn Sie diese Abkürzung nicht kennen, sind sie auf diesem Portal falsch. Besser zur Apothekenzeitung?
#9 am 23.02.2018 von MFA und Gast (Gast)
  9
Gast
Grossartiger Artikel! Die Eltern trauen sich einfach nicht mehr zu, ohne die Bestätigung eines Arztes selber zu erkennen: das Kind ist krank. Punkt. Nervt wahnsinnig. Warum nervt es? Weil wir wieder organisieren müssen. Also gehen wir zum Arzt, zeigen ihm das offensichtliche und entlasten uns damit. Irgendwie. Und meckern können wir auch tüchtig über die Ärzte, Wartezeiten und Co. Baut so schön unseren Frust ab. Wenn ich eins gelernt habe: ab 41 gibt's Ibu und am Morgen danach...und am darauffolgenden auch: Concealer. Den teuren. Und dann freue ich mich, wenn meine Kinder es nur mit Abwarten, Tablet und Glotze so geschafft haben. Nacharbeiten muss ich dann nachts. Such is life mit den Pänz....
#8 am 23.02.2018 von Gast
  16
Erwachsenen kann man auch einmal verklickern, daß eine Grippe eben 1 - 2 Wochen dauert und daß es dann am Besten ist, zu Hause im Bett zu bleiben bzw. Menschenansammlungen zu meiden, um nicht noch mehr Mitmenschen anzustecken. Kinder sind deutlich schlechter dran und da muß man sehen, daß man zumindest die Symptomatik so gut wie möglich abfedert und Folgeerkankungen wie z. B. Mittelohrentzündungen verhindert. Gut finde ich den Hinweis für die Eltern, sich in der Schule auf die Hinterfüße zu stellen. Notwendig wäre da ein Hinweis der Schulbehörden an manche Rektoren, wenn die Infekte wie in diesem Jahr so häufen. Dem Kinderarzt ist die Berechnung des Attestes sicher nicht vorzuwerfen.
#7 am 23.02.2018 von Robert Wagner (Heilpraktiker)
  2
Die GroKo wird alles regeln, wenn wir demnächst mehr Kassensprechzeiten anbieten, wird´s besser. Das Budget bleibt aber so wie es ist, damit die Kosten eben stabil bleiben. In den Augen der Patienten sind wir ja sowieso Millionäre, wie mir unlängst vorgeworfen wurde.
#6 am 23.02.2018 von Dr. med. Wolfgang Lützenrath (Arzt)
  10
Attestpflicht in der Schule nur vor den Ferien und bei prüfungsrelevanten!! Klausuren oder wenn das Schulamt es angeordnet hat. Sonst gibt es keine Attestpflicht und die Eltern können sich dagegen wehren. Es entstehen auch keinerlei Sanktionen, weil die Schule dazu gar nicht befugt ist. Die Eltern sind die Erziehungsberechtigten und sonst keiner. Ich versuche, die Eltern hier aufzuklären um zum Attestboykott zu motivieren. Und kassiere für jedes Schulattest 2,50 Euro mit dem Hinweis, sie sollen es vom hysterischen Lehrer zurückfordern. Inzwischen gibt es deutlich weniger Attestforderungen, weil Eltern sich auch gegen diese Übergriffigkeiten wehren.
#5 am 23.02.2018 von Dr. med. Angelica Wegener (Ärztin)
  0
Gast
Wenigstend von Ärzten erwarte ich eine Unterscheidung zwischen Grippe und Grippalem Infekt. Und: meineKinderärztin verlangte für Atteste, die einzig für die Schule ausgestellt wurden 10 Euro. Die Quittung habe ich der Schule vorgelegt und darauf bestanden, daß mir künftig diese unnötigen Gebühren erstattet werden. Das war das erste und das letzte Mal, daß ich in der Schule ein Attest vorlegen musste. Schulvorschriften hin oder her, aber man muss sich weder als Arzt noch als Elternteilalles gefallen lassen!
#4 am 23.02.2018 von Gast
  1
Gast
MFA....??? leidet der Gast am "AküFi" = Abkürzungsfimmel
#3 am 23.02.2018 von Gast
  57
Mich hat die Schule meiner Töchter auch immer damit genervt, dass man, wenn man eine Klausur versäumt, ein ärztliches Attest bringen muss. Früher wurde der Elternunterschrift vertraut. Könnte man die Attestpflicht während der Grippewelle amtlich nicht aufheben lassen?
#2 am 23.02.2018 von Remedias Cortes (Nichtmedizinische Berufe)
  7
Gast
Beobachtung dieses Jahr zeigt auch dass der Virus gerade etwas hartneckiger ist und auch mal 14 Tage andauert. Arzt und Eltern fühlen sich da auch etwas hilflos bei der 5. Vorstellung. Aber selbst das wird besser und das Antibiotium hilft da eben auch nicht weil viral. Jedes Jahr das gleiche halt nur dieses Jahr scheinbar mit Überzeit.
#1 am 23.02.2018 von Gast
  3
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