Krankenhaus – die Umgebung hilft bei Generation

21.02.2018

Ein Krankenhaus ist ohne Frage kein Ort, an dem man sich gern aufhält. Denn wer den Weg zum Krankbett antritt, der braucht dringend eine professionelle, medizinische Hilfe. Es ist also fair zu sagen, dass man sich nicht in der besten Lebenslage befindet. Und als sei das nicht genug, landet man dann auch noch in einem großen Betonbau mit sterilen Einrichtungen und wenig ansprechenden Räumlichkeiten. Aber kann die Einrichtung des Krankenzimmers sich auch auf die Gesundheit auswirken?

Unsere Umgebung beeinflusst uns ständig

Ob wir uns dessen bewusst sind, oder ob nicht, wir werden unentwegt durch äußere Einflüsse in eine bestimmte Richtung gelenkt. Sie ändern unsere Sichtweise, alterieren unsere Wahrnehmung und beeinflussen auch unser allgemeines Wohlbefinden.

In einem Krankenhaus ist es selbstverständlich besonders wichtig, dass man sich wohlfühlt. Wer sich entspannen kann und eine innere Ruhe findet, der erlaubt es seinem Körper, schneller und besser zu regenerieren. In einem kleinen, weißen Raum mit Kunststofffaltrollladen und Linoleum-Fußboden ist dies allerdings nur schwer umzusetzen.

Die generell kalte und wenig einladende Atmosphäre im Krankenhaus hat aber nicht nur auf die Patienten einen Einfluss.

Von der Diagnose bis zur Entlassung

Der Patientenkontakt ist ein wichtiger Teil der Behandlung in jedem Stadium einer Krankheit. Ist der Patient in der Lage, klar zu kommunizieren, sind es seine Informationen, die zur Lösung des Diagnose-Puzzles beitragen. Viele Patienten neigen dabei dazu, dem behandelnden Arzt und dem restlichen Krankenpersonal wichtige Informationen vorzuenthalten. In der Regel geschieht dies aus Scham. Oft aber auch aus Unwissenheit darüber, dass die Information relevant sein könnte:

Insbesondere komplexe Diagnosen lassen sich somit nicht immer leicht stellen. Einen Weg, die Diagnose für Patient und Arzt zu erleichtern, ist die Schaffung eines offenen und vertrauensvollen Kommunikationsumfelds.

Genau hier versagen die meisten Krankenhäuser kläglich. Das Krankenbett ist kaum ein Ort, an dem man bereit ist, ein persönliches Vertrauensverhältnis aufzubauen. Die abweisende Umgebung beeinflusst uns dabei unbewusst. Es handelt sich nicht um eine reale Angst oder ein deutliches Misstrauen. Es ist vielmehr ein innerer Reflex, der uns davon abhält, ein offenes und einladendes Gespräch zu führen. Der Arzt ist ebenso betroffen wie der Patient. Wo der Patient sich verschließt, gibt der Arzt eventuell Signale von sich, die man als unfreundlich oder abweisend interpretieren kann. Diese Kombination ist im Großen und Ganzen kontraproduktiv, soll eine hilfreiche Diagnose gestellt werden.

Besucher scheuen sich vor Krankenhäusern

Auch Freunde und Familie spielen eine enorm wichtige Rolle für die Genesung. Ein Krankenbesuch ist jedoch selten ein positives Erlebnis für die Besucher. Der positive Effekt für die Kranken ist vor allem dann gegeben, wenn eine ehrliche und angenehme Interaktion möglich ist. Es soll sich nicht nur um einen Anstandsbesuch handeln. Um dies umzusetzen, sind Krankenhäuser aber oft nicht in der Lage, die passende Umgebung zu bieten. Die Cafeteria ist mit unbequemen Metallstühlen bestückt und die Klimaanlage ist zu kalt eingestellt.

Unterhaltungen sind nur im Flüsterton möglich und die Privatsphäre ist Einzelbett-Patienten vorenthalten. Kaum eine ideale Szene, um Körper und Seele entspannen zu lassen.

Zusammenfassung

Krankenhäuser sind wenig einladend gestaltet. Die kalte und sterile Umgebung kann sich negativ auf den Genesungsprozess auswirken. Darüber hinaus hindert eine als ablehnend empfundene Umgebung die Patienten daran, ein offenes und ehrliches Vertrauensverhältnis zu ihren behandelnden Ärzten aufzubauen.

Artikel letztmalig aktualisiert am 21.02.2018.

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