Arztkittel: Statussymbol und Schmutzfänger

13.02.2018

Einige Kollegen lieben es mit wehendem Kittel durch die Flure die Klinik zu fegen. Mir fehlen dafür die Notfälle. Und zu langsam bin ich auch. Mein Kittel bleibt außerdem selten weiß. Stifte laufen aus und wenn ich ihn über den Stuhl hänge, schleift der Saum über den Boden. Ist das hygienisch?

Mein Kittel ist weiß. Naja, meistens. Gestern war die Brusttasche von den eingesteckten Stiften rot und blau. Manchmal ist er am Ende des Tages schwarz am Saum. Denn, wenn ich ihn ausziehe und über die Lehne des rollenden Schreibtischstuhls hänge, fallen die letzten 5 cm auf den Boden. Meistens rolle ich dann noch ein paar Meter zwischen den Schreibtischen hin und her, sodass immer ein Teil des Kittels unter die Rollen kommt.

Übersetzt heißt das: Meistens trage ich ihn nicht. Irgendwie finde ich den Kittel nicht besonders hygienisch. Und wenn es einmal sein muss, dann schiebe ich die Ärmel bis zum Ellenbogen hoch. 

Unbequem sind Kittel außerdem

Ein paar Kollegen lieben die Erscheinung, sich selbt mit wehendem weißen Kittel durch die langen Flure rennen zu sehen. Für solche Späße habe ich zu wenig Notfälle und bin außerdem zu langsam.

Außerordentlich bequem ist der Kittel übrigens auch nicht. Meistens spannt er an den Schultern, lässt sich nicht zuknöpfen oder fällt an einem herunter, wie ein Sack. Insgesamt ist die gestellte Krankenhauskleidung nicht angenehm. Mit 90 °C ausgewaschen, hautirritierend gestärkt und mit dicken Hosennähten versehen, entspricht die Dienstkleidung eher der Marke Sträflingskleidung. 

Man hüte sich vor Patientenkleidung

Ein Gutes jedoch hat sie. Ich muss sie nicht selbst waschen. Sie kann und darf dreckig werden. Ganz im Gegensatz zu den Kleidern der Patienten.

Da ist mir doch tatsächlich letztes Jahr ein Tropfen Blut auf die Anzugshose eines Patienten getropft. Dieses Jahr erreicht mich dann die Mitteilung unserer Klinikanwälte. Die Klinik habe die Reinigung der Hose bezahlen müssen. In Zukunft solle ich doch bitte darauf achten, die Kleidung der Patienten unversehrt zu lassen. Ansonsten müsse man mir die anfallenden Kosten in Rechnung stellen. 

Vielleicht sollte mein Kittel doch eher orange oder schwarz-weiß gestreift sein.

 

Bildquelle: Ali McCarley, flickr

Artikel letztmalig aktualisiert am 19.02.2018.

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Gast
@36) um es mal direkt aus zu drücken: Kotze, Blue, Urin, Spucke, Und was sie sich sonst noch so vorstellen können. Dazu auch eine psychische Barriere. Manche Patienten brauchen ein Signal dass hier ein Arzt vor ihnen steht, eine professionelle Figur und nicht eine junge Frau (mit der man beispielsweise flirten oder über das Wetter reden kann) und für mich war es einfach ein Zeichen dass ich im "Arztmodus" bis. Es ist ein spezielles psychisches mindset was man als Arzt braucht wenn man mit Menschen in Extremsituationen konfrontiert wird. Man kann nicht bei jedem mitweinen oder wütend werden, man muss mit ruhiger Hand Spritzen setzen oder in die Haut schneiden oder Wunden nähen... der Kittel ist eine physische und psychische Barriere für das alles. Sicherlich geht das auch mit anderer Berufskleidung aber der Kittel ist einfach der Klassiker.
#40 am 20.02.2018 von Gast
  2
Gast
Ich wechsle täglich meine gesamte Klinikkleidung, sie wird also nur 1x getragen und anschließend von der zertifizierten Wäscherei gewaschen. Man nutzt keine Aromastoffe oder Weichspüler. Einfach waschen und fertig. Leider stelle ich fest, dass ich KEINE/N EINZIGE/N Kollegen/in kenne, der/die täglich seinen Kittel wechselt. Normalerweise wechseln die Kollegen in diversesten Krankenhäusern ihre Kittel 1x pro Woche, wenn überhaupt. Das Gleiche gilt auch für Hosen. Traurig aber wahr. Viele wundern sich, wieso Patienten ohne Influenza nach 6-7 Tagen im Krankenhaus plötzlich nicht nur Reflux, sondern auch Influenza haben - deswegen. Es wird viel zu wenig auf die Kleidung geachtet, dadurch wird Menschen Schaden hinzugefügt, rein statistisch sogar können wir sagen, dass viele daran gestorben sind...
#39 am 18.02.2018 von Gast
  0
Gast
#36 sich übergehende Patienten zum Beispiel. Mich irritiert es beinahe, dass in so vielen Kliniken keine Kasaks zur Verfügung stehen. Arbeite in den Laboren einer Tierklinik. Wir haben für jeden Bereich eigene Kittel an Hacken hängen, die wir regelmäßig alle abhängen und waschen. Die Ärzte haben weiße Kasaks. Die Pfleger blaue und der Op grün (damit darf man nur mit einem frischen Kittel drüber durch den Rest der Klinik laufen.) Hygienische Arbeitskleidung istvwichrig. Aber bei dem Umgang der Lieben Dame dort oben wundert es einen nicht, dass ihr Kittel unhiygenisch ist.
#38 am 16.02.2018 von Gast
  1
Gast
Was die Farben betrifft, so ist grüne OP-Kleidung wegen der Optik zweckmäßig und indiziert. Rote, lilafarbene OP-Kleidung spricht nicht für einen guten Operateur. Da ist die Optik in den Augen der Patienten wohl wichtiger als das eigene Sehen.
#37 am 15.02.2018 von Gast
  6
Gast
# 35 Schutz-und Barriere gegen was? Warum muss Arzt sich gegen Patienten schützen???
#36 am 15.02.2018 von Gast
  17
Gast
Der Kittel war für mich oft ein Schutz- und Barrieremittel. Mit dem Kittel an war ich "Arzt" für Patienten und für mich selbst war es auch irgendwie ein Mittel mich zu distanzieren. Es gehörte einfach zur Rolle "Arzt" dazu. (die großen taschen waren aber auch wirklich hilfreich ;) ) Man muss dazu sagen dass ich großes Glück hatte in einer Klinik zu arbeiten wo Arbeitskleidung gestellt wurde (weiße Hose, weißes Poloshirt und Kittel) und wir genug bekamen dass wir täglich frische Kleidung anlegen konnten. Aus Kostengründen wird das ja oft nicht mehr gemacht. Kasaks finde ich aber auch sehr praktisch für den "alltäglichen" Stationsgebrauch.
#35 am 15.02.2018 von Gast
  0
Gast #26, natürlich.
#34 am 14.02.2018 von Sylvia Robinson (Ärztin)
  0
Liebe Frau Cortes (ich bin Gast #24), wir haben die Kittel ja auch nur in den von mir genannten Situationen getragen - in den späten 80ern ... ansonsten gab es bei uns den Trend, Sakkos zu tragen, das fanden wir damals schick, und wir traten den Patienten dadurch gepflegt und respektvoll, durchaus auch ein wenig unterscheidbar, gegenüber. Der Kittel verschaffte ein wenig Abstand, wo es nötig war. Im Akutbereich, nicht auf Therapiestationen, wohlgemerkt.
#33 am 14.02.2018 von Sylvia Robinson (Ärztin)
  0
Gast 26 ; gerade in psychiatrischen Kliniken gibt es meiner Erfahrung nach sehr viele Ärzte, die keinen Kittel tragen , da aber eher die älteren, erfahrenen als die jüngeren.
#32 am 14.02.2018 von Remedias Cortes (Nichtmedizinische Berufe)
  4
Mit Status hat das wenig zu tun; ich habe Ärzte erlebt , die ohne Kittel furchtbar autoritär war und andere, die mit Kittel ein partnerschaftliches Verhältnis aufbauen. Mit der Hygiene ist es wie mit der weißen Bettwäsche, die galt als hygienischer, mittlerweile können andere Farben genauso hygienisch sein. Damit ich den Arzt als Arzt erkenne , ist ein Namensschild hilfreicher als der Kittel, außerdem kann ich die Betreffenden gleich richtig ansprechen. Der Patient mit der Hose war imho ein ganz mieser Charakter, solche Leute sind der Grund dafür auch außerhalb des Klinikbereiches, dass sich kaum noch einer traut, erste Hilfe zu leisten - der andere könnte ihn ja verklagen.
#31 am 14.02.2018 von Remedias Cortes (Nichtmedizinische Berufe)
  5
Gast
Kasak statt Kittel- wunderbar, aber wo bitte kann man als kleiner Assistenzarzt dann seine gesammelten Utensilien einstecken (Stifte, Notizbuch, Diagnostikleuchte, EKG-Lineal, Stethoskop etc...)????? In die kleinen Taschen der Kasaks passt nicht so viel hinein und das Wenige fällt dann gerne einmal wegen fehlender Tiefe der Taschen hinaus und wird nach dem Aufsammeln aus Patientenbett oder vom Boden auch nicht wirklich hygienischer....
#30 am 14.02.2018 von Gast
  0
Alltagskleidung in der Praxis des Niedergelassenenen (immer häufiger zu sehen) und dann nach Hause zum Mittagessen, anschließend Hausbesuche, wieder in die Praxis und schlußendlich wieder nach Hause zu den Kindern. puh !!!!!!!!!!!!!!!!!!!
#29 am 14.02.2018 von Dr. med. Günter Endlein (Arzt)
  5
Gast
Die langen Ärmel, wunderbare Keimspeicher und Keimüberträger.
#28 am 14.02.2018 von Gast
  2
erst die Krawatte, jetzt der Kittel. Gut so. Bleiben die Hände - nicht nur der Ärzte (w/m). Täglich frische Kleidung - Oberbekleidung auch.
#27 am 14.02.2018 von Dr. Jochen Weisser (Arzt)
  3
Gast
Im akutpsychiatrischen Bereich und besonders in der Entgiftung ist der Kittel ein Selbstschutz, weil die Patienten oft sehr ungepflegt, mangels Selbstfürsorge, oder sogar mit Tierchen ankommen. Und bei Blutentnahmen auch. Aber zu Gesprächen nie, da sollte diese Barriere entfallen.
#26 am 14.02.2018 von Gast
  4
Mag es in Kliniken noch zur Kleidervorschrift gehören erschließt sich mir das freiwillige Tragen im niedergelassenem Bereich nicht, - vielmehr sehe ich vornehmlich im internistischen Einzel/Doppelpraxen eher das "Willi-Wichtig-Symptom.
#25 am 13.02.2018 von rer.oec. Harald Noll (Wirtschaftswissenschaftler)
  7
Gast X
Ein sehr wichtiges Thema... aber irgendwie von vorgestern. Ich arbeite in einer kleinen Provinzklinik in der die Ärzteschaft -insbesondere die Chefärzte- bereits seit vielen Jahren dem Kittel entwachsen ist und ihn mehrheitlich aus hygienischen Gründen ablehnt und stattdessen zweckmäßige Kasacks bevorzugt. Eine mögliche "Verwechslung" mit Pflegepersonal wird gerne in Kauf genommen, hier arbeitet man auf Augenhöhe. Dass es immer noch Kollegen gibt bei denen dieser "Fortschritt" noch nicht angekommen ist -vermutlich hauptsächlich jene die an großen altehrwürdigen Unikliniken tätig sind- verwundert mich kein bisschen.
#24 am 13.02.2018 von Gast X (Gast)
  1
Gast
Es gab mal Zeiten, da trugen Ärzte schwarze Kleidung um sich Respekt zu verschaffen. Aus hygienischen Gründen ,wechselte man zu weiß
#23 am 13.02.2018 von Gast
  3
Gast
ist alles nur eine Definitionsfrage! Hier braucht man schon als Famulus/a einen Arztkittel, als PJler sowieso. Also: lange Ärmel und wadenlang. Kam damit im Auslandstertial meines PJ in den USA an und wurde ganz komisch angeguckt! Lange Kittel, will sagen wadenlang, über dem Anzug trägt nur der Chef! Alle anderen tragen Anzug bzw. Kostüm und darüber eine hüftkurze weiße Arztjacke. Im gesamten OP Bereich gibt es ausschließlich Einmalkleidung aus Papier. Damit läuft man aber in der Klinik nicht rum. Dresscode ist angesagt. Stoffhosen ja, Jeans nein. Bluse oder Hemd mit Krawatte ja, T-Shirt nein. mir verzieh man den Bruch des Codex als Ausländer. Also: alles willkürlich und Definitionssache
#22 am 13.02.2018 von Gast
  1
Den weißen Kittel umschlungen von einem Littman-Stetoskop find' ich besonders ekelig (..wo das wohl schon überall hingehalten wurde ohne Desinfekt), mir gegenüber in der Kantine. Noch schlimmer seien die Krawatten von Chefärzten , sagt man nach einer früheren englischen Studie...
#21 am 13.02.2018 von Dr. med. Matthias Rohde (Arzt)
  3
Gast
Bin sprachlos, dass sich jemand wegen des Blutflecks aufführt. Was hat dieser jemand in einem Krkh in einem Anzug als Patient verloren? Hier findet Dich kein Routinechekup oder ähnliches statt. Und wenn als Notfall - genau dann ist das Blutfleck ziemlich egal. Was für eine abgehobene Haltung!! Und ja, bei uns wird der Kuttel bei Arbeiten am Patienten grundsätzlich ausgezogen.
#20 am 13.02.2018 von Gast
  2
Gast
Um weitere Klagen zu verringern, sollte man die Farben vielleicht wie in dem alten Witz an die Fakultät anpassen. Für Chirurgen rot, Urologen gelb, Proktologen braun, für Ophtalmologen mit viel kleingedrucktem Text, usw.
#19 am 13.02.2018 von Gast
  3
Der Autor disqualifiziert sich als „Weißkittelträger“ - wenn er auf gestreifter Arbeitskleidung steht, gibt es sicher einige „offene“ Arbeitsstellen in div. JVA‘s. Aber er weißt verkrampft humorvoll auf ein leider noch nicht optimal gelöstes Problem in vielen Kliniken und Praxen hin. Optisch ansprechende und funktionelle, „hygienische“ Arbeitskleidungen dient auch der positiven Außendarstellung von Behandlungseinrichtungen ...
#18 am 13.02.2018 von Dr. med. Hermann Greiner (Arzt)
  17
Gast
Nr. 4 hat leider Recht. Und den Kittel bitte bei der Visite ausziehen.
#17 am 13.02.2018 von Gast
  1
Gast
Als blutjunge Arzthelferinauszubildende fand ich den Kittel sehr hilfreich. Er gab eine gewisse Autorität, die mit 16 einfach nicht aufzuweisen war. So wußte jeder, daß ich zum Team gehörte.
#16 am 13.02.2018 von Gast
  2
Der „weiße Kittel“ ist keine Arbeitskleidung, sondern ein Statussymbol, das der manchmal notwendigen Abgrenzung und Klarstellung dient, wird er mit Würde getragen, ist die „Fliege“ obligat! Der offene Kittel hat etwas friseurhaftes, in Kombination mit offener Hose besonders peinlich. Ärzte, die nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch arbeiten, bevorzugen ein kurzärmeligen Kasak in angenehmen Farben und wechseln diesen täglich, bei Verschmutzung sofort. Der Wechsel des weißen Kittels ist optisch ästhetischen Gesichtspunkten geschuldet, da in ihm nicht gearbeitet wird, ergeben sich bei ordnungsgemäßer Nutzung keine hygienischen Gefahren!
#15 am 13.02.2018 von Dr. med. Hermann Greiner (Arzt)
  2
Gast
Das sind Visitenmäntel! Damit jeder sieht wer der Chef lst. Der mit dem längsten …halt
#14 am 13.02.2018 von Gast
  3
Vor allem steht ja bei den orangenen schon D.O.C. Hinten drauf ;)
#13 am 13.02.2018 von Dominik Boeddinghaus (Gesundheits- und Krankenpfleger)
  1
Gast
Orange oder schwarz-weiß gestreift wär auf jeden Fall schicker!
#12 am 13.02.2018 von Gast
  5
War da nicht was mit "Krankenhaushygiene "? Händedesinfektion ? Schutzkleidung? Präventionsmassnahmen gegen Keimverschleppung. Lieschen Müller öffnet uns die Augen, wie es in der Realität aussieht. Schauderhaft ! Hoffentlich muss ich nie stationär liegen !
#11 am 13.02.2018 von Dr. med.vet. Stefan Gabriel (Tierarzt)
  3
B.H.K. Hoffmann, Dipl. Ing.
Kittel ist insofern gut, weil man als Pat. dann gleich von weitem das Fachpersonal erkennt. Ohne dieses Signal können sich die Leute "unauffällig" unter die Besucher mischen, und man weiß nicht mehr, wen man ggf. mit Fragen belästigen kann (Trick?) Ansonsten freue ich mich immer über telegen wehende Kittel, wenn sie sauber sind und bei der Behandlung zugeknöpft werden. Ist halt seriöser. Vielleicht erzeugt so ein offen getragener Kittel auch aerodynamischen Auftrieb? Der Notfall würde dann gewissermaßen im Gleitflug schneller erreicht! Müßte man mal durchrechnen.
#10 am 13.02.2018 von B.H.K. Hoffmann, Dipl. Ing. (Gast)
  9
weißer kittel problematisch, besser hemd -täglich gewaschen-, weiße hose, evtl. fliege -statt krawatte.
#9 am 13.02.2018 von Dr. med. Karl Schönfuß (Arzt)
  4
Für #4 Gast: ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen- die langen und langärmeligen weißen Kittel sind unhygienisch und unpraktisch- werden deshalb in modernen Kliniken durch kurzärmelige Kasacks abgelöst
#8 am 13.02.2018 von Lydia Wolf (Ärztin)
  2
Gast
Ein häufiges Missverständnis.. Der Kittel ist Dienst- aber keine Schutzkleidung. Bei Arbeit am Patienten benötigt man einen Schutzkittel. Auch ohne Kittel kontaminiert man sich die kurze Kleidung an der Front. Wie lang die Ärmel sind spielt da keine Rolle. Eine englische Untersuchung wies zwar Keime an den Ärmeln von Arztkitteln nach, aber ob diese zu nosokomialen Infektionen beitragen ist ungeklärt. Und Uhren und Schmuck, leider auch die Breitling, haben in der Klinik nichts an den Handgelenken, Händen und Unterarmen verloren. (TRBA 250)
#7 am 13.02.2018 von Gast
  0
Emira Th., Krankenschwester
Ein aufschlussreicher Artikel über das Verhalten bzw die Einstellung der Klinik. Leider gibt es auch solche Patienten.. Die meisten ÄrztInnen tragen Arztkittel nur noch bei Visiten, ansonsten Funktionskleidung, setzt sich wohl nach und nach durch.
#6 am 13.02.2018 von Emira Th., Krankenschwester (Gast)
  0
Ich finde langärmelige Kittel, ob für Ärzte, oder auch oft schon bei Physiotherapeuten locker über der Sportkleidung gesehen, absolut unhygienisch. Wie soll da eine ausreichende Händedesinfektion bis zu den Handgelenken stattfinden ( wo vielleicht auch noch die Breitling blinkt?) Zudem tragen ältere CÄs gerne noch Anzughosen und Krawatten zum Kittel. Je nach Fachbereich finde ich das sehr bedenklich. Wie oft wäscht man Krawatten?! Nie. Wie oft reinigt man Anzüge? Seltener als Jeans oder Arbeitsbekleidung. Man kann ja auch in Grün-oder Blauzeug eindrucksvolle Szenen von Emergency Room nachstellen.. aber hygienisch!
#5 am 13.02.2018 von Alexandra Arnold (Gesundheits- und Krankenpflegerin)
  2
Gast
Verehrte Kollegin, da kann man nur empfehlen: Kittel häufiger wechseln und sorgsamer behandeln. Anzunehmenderweise gibt es auch in Ihrer Klinik Kleiderhaken, diese eignen sich besser als Stuhllehnen. Die Kleidung, egal ob Kittel oder sonstige Klinikkleidung kann nur so hygienisch wie der Nutzer sein Privatkleidung ist es sicherlich nicht Nur wenige Ärzte sehen im übrigen den Arztkittel als Statussymbol, dieses findet sich eher bei Apothekern Mit kollegialem Gruß
#4 am 13.02.2018 von Gast
  30
Gast
Ich mag die weiße Kluft nicht, Chirurgen-Grün ist cool
#3 am 13.02.2018 von Gast
  5
#2 am 13.02.2018 von Dr. med. Anna-Lena Reimers (Studentin der Humanmedizin)
  4
Gast
Sprachlos.
#1 am 13.02.2018 von Gast
  9
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