PR: Stummer Herzinfarkt

12.02.2018

Ein stummer Herzinfarkt ist ein Infarkt, der keine oder keine eindeutigen Symptome aufweist und deshalb unbemerkt bleibt. Erst nach Tagen, Monaten oder sogar erst Jahren wird er erkannt.

Infolge von Durchblutungsstörungen sterben dabei Teile des Herzmuskels ab. Stumme Herzinfarkte treten häufiger bei Männern auf als bei Frauen, allerdings verlaufen diese bei Frauen eher tödlich. Zudem ist nach einem stummen Herzinfarkt das Risiko an einer Herzerkrankung zu sterben um das dreifache erhöht als bei Menschen mit einem unauffälligen EKG und darüber hinaus steigt das allgemeine Sterberisiko um 34 Prozent. 


 

Welche Symptome treten bei einem

stummen Herzinfarkt auf? 

Bei einem stummen Herzinfarkt treten keine klassischen Beschwerden wie bei einem Herzinfarkt auf, zu denen starke Brustschmerzen, Atemnot und kalter Schweißausbruch zählen. Symptome, die auf einen stummen Herzinfarkt hinweisen können, sind häufig auftretende Müdigkeit, Unwohlsein, Lustlosigkeit und Atemnot. Auch Schwächegefühl, Schwindel oder Ohnmacht, die nach einer bestimmten Zeit wieder verschwinden oder aber sich mit der Zeit verstärken, bis der Herzkranke zusammenbricht. Da in vielen Fällen die Symptome mit der Zeit wieder verschwinden oder überhaupt nicht wahrgenommen werden, suchen Patienten oftmals keinen Arzt auf. Aus diesem Grund sind stumme Infarkte besonders gefährlich und es bleiben unbemerkt Folgeschäden am Herzen zurück.


 

Welche Ursachen gibt es für einen

stummen Herzinfarkt? 

Die Ursachen für einen Herzinfarkt mit stummen Verlauf sind die gleichen wie bei einem typischen Herzinfarkt. Ein Grund, warum der Herzinfarkt untypischerweise stumm verläuft, liegt zum Beispiel bei Diabetiker daran, dass Diabetespatienten eine Neuropathie entwickeln können. Das bedeutet, dass der zu hohe Blutzucker- und Insulinspiegel die Blutgefäße schädigt und das Nervensystem nachhaltig beeinträchtigt, so dass die Wahrnehmung von Symptomen eingeschränkt wird.

Eine weitere Ursachen sind Gefäßwandverkalkungen (Arteriosklerose) der Arterien. Durch die Arteriosklerose kann weniger Blut durch den Körper fließen. Dies führt dazu, dass bei jeder stärkeren körperlichen oder seelischen Belastung nicht genug Sauerstoff und Nährstoffe die Organe und das Herz erreichen. Es kann zu einem stummen Herzinfarkt kommen, wodurch die Herzmuskulatur abstirbt, genau sowie bei einem klassischen Herzinfarkt. 

Körperliche und seelische Belastung kann durch Stress im Alltag, im Berufsleben oder in der Familie, sowie durch Rauchen, mangelnde Bewegung und Übergewicht ausgelöst werden. Die Folge eines stummen Herzinfarktes ist häufig eine ausgeprägte Pumpschwäche des Herzens. Diese bedingt eine erhöhte Herzfrequenz und Herzrhythmusstörungen und schränkt damit dauerhaft den Alltag der Betroffenen ein. Durch die Vernarbung am Herzmuskel ist die Lebenserwartung um ein Vielfaches verkürzt und das Herz bleibt dauerhaft geschädigt. Zudem steigt die Gefahr eines weiteren Herzinfarktes. Warum genau jeder zweite Herzinfarkt stumm verläuft, konnte bis heute nicht geklärt werden. 


 

Was kann man bei einem stummen Herzinfarkt tun? 

Laut einer Studie aus dem Mai 2016 ist fast jeder zweite Herzinfarkt stumm und kann nur mit einem Elektrokardiogramm (EKG) erkannt werden. Aber auch hier gibt es Einschränkungen, da nicht alle Herzbeschwerden sofort diagnostiziert werden können. Routinemäßige EKG-Messungen, können die Erkennungswahrscheinlichkeit eines stummen Infarktes erhöhen. Langzeit- EKG Systeme mit nur ein bis drei Kanal-Systemen, sind nicht hilfreich, da diese keine Herzinfarkte aufdecken können. Ein 12-Kanal-EKG dagegen kann Herzinfarkte detektieren. Mit CardioSecur Active kann ein solches EKG in Momenten des Auftretens der Schmerzen und regelmäßige Routine-Messungen durchgeführt werden. Damit ist eine präzisere Diagnose und ein nachhaltigerer Therapieerfolg möglich. Um weitere stumme Herzinfarkte zu vermeiden, sollte man sich und damit seinem Herzen Auszeiten nehmen. Wichtig ist ein gesunder Lebensstil, ohne Rauchen, eine gesunde Ernährung, wenig Alkohol und viel Bewegung.

Im Allgemeinen ist es ratsam bei häufigen Auftreten von Symptomen wie Brustschmerzen, Schwindel, Atemnot und schnelle Abgeschlagenheit seine Herzaktivitäten regelmäßig zu kontrollieren. Halten Symptome wie Brustschmerzen (Angina pectoris) länger an, sollte man sofort einen Arzt aufsuchen, um das Absterben von weiterem Herzmuskelgewebe und damit auch Folgeschäden zu verhindern.

Artikel letztmalig aktualisiert am 12.02.2018.

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