Das Bachblüten-Dilemma

24.01.2018

Hierzulande sind wir als Apotheker Heilberufler und Kaufmann zugleich. Deswegen verkaufen wir unseren ahnungslosen Kunden auch ohne Gewissensbisse teuren wirkungslosen Mist, solange die eigenen Taschen gefüllt werden. Ist der Vorwurf berechtigt?

Das Berufsbild des Apothekers trägt hierzulande eine Ambivalenz in sich, die beinahe einzigartig ist. Er ist Kaufmann und Heilkundler in einem. Das ist manchmal schwer zu stemmen und der Argwohn seitens der Politik und der Medien ist groß. Wenn die Umsatzzahlen einbrechen, lockt den Verkäufer dann nicht doch der schnöde Mammon? Fängt dann der vertrauenswürdige Apotheker vielleicht damit an, irgendeinen teuren Mist unter das gutgläubige Käufervolk zu werfen, um das eigene Loch im Konto zu stopfen?

Was uns gleich zur nächsten Frage führt: Was genau ist in diesem Kontext eigentlich Mist? Ist das grundsätzlich alles Esoterische, Homöopathische oder Bachblütige wie so viele wissenschaftlich gebildete Menschen proklamieren? Oder im Gegenteil: Jubelt uns die Pharmaindustrie über ihre willfährigen Mittelsmänner in den Apotheken unwirksame chemische Erkältungsmittel unter, die ausschließlich dem Portemonnaie der Verkäufer dienen wie es der alljährlich aus seinem Kästchen springende Prof.Dr. Glaeske behauptet? Sind es am Ende gar die Nahrungsergänzungsmittel, die vielen Vitaminchen und Mineralstoffpülverchen die niemand wirklich braucht? Oder werden die beleibteren Kunden in den Apotheken dazu überredet, Appetitzügler und Fettmagnete zu kaufen, die nichts bringen? Dass die Medikamente gegen Sodbrennen allesamt entweder Demenz (Omeprazol) oder Knochenkrebs (bei aluminiumhaltigen Medikamenten) verursachen, war uns sowieso schon lange klar, ebenso wie die Nasensprays die uns zu abhängigen Zombies mutieren lassen oder die Magen-Darm-Mittel die laut „Quarks &Co“ unwirksam sind. Von Korallenkalk, Fischölen, diversen Algenextrakten, Tees und anderen Naturheilmitteln will ich gar nicht anfangen. Und was ist mit TCM, Aromatherapie, Entgiftungs- oder Entschlackungskuren? Außerdem sind die Wärmeumschläge diverser Firmen ja nur teuer und unnütz, oder?

Haifischknorpel und Selbstdarstellung

Man sieht deutlich: Die Auslagen der Apotheken wären allesamt recht spärlich bestückt, würde man all das einfach weglassen, was irgendwelche Gruppen als unwirksam oder schädlich anerkennen. Ich empfinde es als überheblich, darüber zu urteilen, welche der Gruppen nun „recht“ hat. In den 90er Jahren gab es einen Apotheker, der immer eines seiner Schaufenter mit dem „Scheiß des Monats“ belegt hat. Dort wurde zum Beispiel ein Präparat mit Haifischknorpel angeprangert, das in seinen Augen einfach nur wertlos und rausgeschmissenens Geld war. Der Apotheker wurde von der Firma verklagt, doch letztendlich nicht dafür bestraft – das Gericht hat nur veranlasst, dass er sich nicht mehr in dieser despektierlichen Weise über das Produkt auslassen darf. Er selbst wollte sich als Anwalt der Verbraucher präsentieren, aber so wie ich das sehe, ging es bei dieser Offensive vor allem um Selbstdarstellung und Werbung für seine Apotheke.

Manch eine Apotheke spezialisiert sich heute im Bereich der Homöopathie und sie beraten auch entsprechend – nicht um gutgläubigen Kunden teure Zuckerkügelchen anzudrehen und sich im Hinterzimmer die Hände zu reiben, sondern weil sie selbst daran glauben. Ist man als Kunde nun eher der Medinait-Typ, nun, was hindert einen daran eine andere Apotheke aufzusuchen, bevor man sich im Internet über die angebliche Beutelschneiderei ereifert? Kein Apotheker ist abhängig von einer einzigen Firma, einem einzigen Konzern oder auch nur einer einzigen Therapierichtung. Er kann aus einer Fülle von Erfahrungen über Wirkstoffe schöpfen, seien es nun empirische Daten, positive wie negative Rückmeldungen von Kunden, das eigene Umfeld oder die vielen Fortbildungen zu allen erdenklichen Themen. Und so lange die Apotheken in Deutschland noch inhabergeführt sind, wird sich daran auch nichts ändern. Ändert sich allerdings der gesetzliche Rahmen und wird es erlaubt, dass sich Ketten bilden, die von Großkonzernen geführt werden, dann würde ich für diese Unabhängigkeit nicht mehr die Hand ins Feuer legen. Noch gibt es in den meisten Ortschaften ja die Wahl. Wenn ich persönlich krank bin, dann gehe ich zu einem Arzt. Andere besuchen einen Heilpraktiker. Wieder andere suchen ein Kräuterweiblein auf. Das ist alles völlig legitim, jeder nach seiner Façon. Die meisten Apotheken haben insofern ein Imageproblem, da sie oftmals nach dem Aufsuchen einer heilkundigen Person angesteuert werden und dann dort auf alle anderen Therapierichtungen trifft. Der Arztbesucher wird ob der sichtbaren Globuli „Scharlatan“ rufen, der vom Heilpraktiker Kommende wird den Pharmazeuten einen Gehilfen der Pharmalobby schimpfen. Man kann es nicht allen gleichzeitig Recht machen.

Überzeugte Kunden bekommen, was sie wollen

Doch nun kommt die Gretchenfrage: Wie halte ich es selbst mit Präparaten, die ich als unsinnig empfinde? Verkaufe ich diese trotzdem an die Kundschaft? Es kommt immer darauf an, wie der Kunde an mich heran tritt. Kommt er mit einem konkreten Produktwunsch, der mir nicht sinnvoll erscheint, so hinterfrage ich diesen Wunsch erst einmal vorsichtig, um festzustellen, wie sicher er sich dabei ist. Ist er tatsächlich überzeugt, so bekommt er was er möchte, wenn es nichts ist, mit dem er sich gesundheitlich schaden würde. Antwortet er etwas wie „Ja … ich weiß auch nicht ob das etwas bringt, aber ich habe die Anzeige in der Bildzeitung gelesen“, dann habe ich den Ansatzpunkt für meinen Hebel gefunden. Was folgt wäre das Eruieren seiner Beschwerden und ein Vorschlag von meiner Seite zum Kauf eines sinnvolleren Produktes. Und das ist es doch, was die Menschen in einer Apotheke an Beratung erwarten – dass wir nicht einfach verkaufen, um des Geldes willen, sondern dass wir das weitergeben, was unsere Kunden tatsächlich weiterbringt. Die Frage ist ja nicht: Verkaufe ich den „Blödsinn“ oder verzichte ich auf den Umsatz, sondern verkaufe ich den Blödsinn oder versuche ich den Kunden auf etwas Sinnvolleres umzustellen. Verdienen kann man bei beidem, sich abends noch in die Augen blicken nur im letzteren Fall.

Apotheken waren lange Zeit die erste Anlaufstelle der Menschen, wenn sie einen gesundheitlichen Rat in weniger schwerwiegenden Fällen gebraucht haben. Inzwischen läuft uns Dr. Google langsam aber sicher den Rang ab, und das ist gefährlich - vor allem für die Verbraucher. Hinter Amazon und Co. steht nämlich nur eines: ein rein wirtschaftliches Interesse. Das sind ausschließlich Verkäufer ohne heilberuflichen Auftrag. Möchte man hier ein Produkt wie CoralCare kaufen, so erfährt man eigentlich nur wo man es gerade am günstigsten bestellen kann. Ob es tatsächlich sinnvoll ist oder eher in den Bereich „Nepper, Schlepper, Bauernfänger“ gehört, das wird uns Amazon, DocMorris oder eBay nicht verraten. Gekaufte Kundenrezensionen, gefälschte Erfahrungsberichte, geschmierte Blogger. Bei Fragen zur Sinnhaftigkeit von Medikamenten oder Nahrungsergänzungsmitteln ist man im World Wide Web nicht gut aufgehoben.

Apotheker haben ein Gewissen

Dem Apotheker wird zurecht vertraut - er muss genau abwägen, was er vor sich verantworten kann, und was nicht. Er hat die Pflicht, nach bestem Wissen und Gewissen aus dem großen Pool an Wirkstoffen zunächst diejenigen herauszufiltern und auszusondern, die Schäden beim Patienten verursachen können. Gemeinsam mit dem Kunden wird dann das ausgesucht, mit dem er sich am wohlsten fühlt. Ich hoffe das wird auch noch lange Zeit so bleiben und nicht irgendwann dem angeblichen Fortschritt geopfert. Der „shareholder value“ kennt nämlich keine Gewissensbisse.

 

Bildquelle: Paro Nguyen, flickr

Artikel letztmalig aktualisiert am 06.02.2018.

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Gast
Habe zwei homöopathische Mittelchen, die interessanterweise immer wirken, obwohl ich nicht dran glaube. Infolgedessen nehme ich sie und möchte es mir auch nicht verbieten lassen. Da diese Mittel frei verkäuflich sind, gibt es auch andere Wege, an diese Mittel zu kommen. Der einzige Erfolg wäre also, dem Apotheker eine Einnahmequelle zu nehmen und jemand anderem dafür eine zu eröffnen. Auch ein Traubenzucker kann manchmal ein lebensrettendes "Medikament" sein. Oder sollen die auch aus den Apotheken verbannt werden, ist ja nur Zucker. Was meiner Meinung nach dann auf jeden Fall auch verboten gehört, ist der Verkauf von Mitteln wie Wick Daymed. Hatte mal einen Freund, der gemeint hat, er müsste trotz Fieber zur Arbeit. Mit Wick Daymed ging's. Abends um neun erhielt ich von ihm einen Anruf, er wäre gerade in der Toilette umgeflogen...
#72 am 18.02.2018 von Gast
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Peter
Ich finde, Sie machen es sich in diesem Blog etwas gar einfach. Aus meiner Sicht kann es ein Apotheker _niemals_ rechtfertigen, wirkungslose Pseudomedizin zu verkaufen. Es ist eben gerade NICHT so, dass man primär das verkaufen soll, was der Patient sich wünscht, weil er oder sie mal irgendwo irgendwas gehört hat. Mit dieser Argumentation könnte man Bachblüten & Co ohne Weiteres in die Supermarkt-Regale stellen (was ohnehin das einzig Richtige wäre). Ich gehe noch eine Schritt weiter: Die Tatsache, dass Apotheken überhaupt Homöopathie und allerlei anderen Eso-Unfug verkaufen, nimmt ihnen ihre eigene Legitimität. Wirkungslose Mittel als Medikamente zu vertreiben ist in jedem Fall verwerflich - ganz unabhängig davon, ob sie dem Patienten potenziell schaden können oder nicht.
#71 am 16.02.2018 von Peter (Gast)
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Gast
Gerade entdeckt: Ein paar kritische Anmerkungen zu diesem Blogbeitrag bei der GWUP https://blog.gwup.net/2018/02/14/ein-apotheker-versucht-sein-bachbluten-dilemma-zu-erklaren/
#70 am 14.02.2018 von Gast
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Gast
"Ist er tatsächlich überzeugt, so bekommt er was er möchte, wenn es nichts ist, mit dem er sich gesundheitlich schaden würde" und erst bei eindeutig geäußertem Zweifel "folgt [] das Eruieren seiner Beschwerden"? Der potentielle, gesundheitliche Schaden geht doch nicht unbedingt von dem Medikament aus. Fallbeispiel: Eine anthroposophisch "geschulte" Mutter kommt in ihre Apotheke und verlangt voller Überzeugung Arnica-Globuli. Wie können Sie ausschließen, dass damit nicht eine fortgeschrittene Mittelohrentzündung eines Kindes "behandelt" werden soll? Als "wissenschaftlich gebildeter Mensch" ist jegliche Form der Pseudomedizin abzulehnen, auch wenn Apotheken danach halbleer wären. Würden mehr Menschen bei geringen Beschwerden (bspw. Erkältung) auf die naturgegebenen Selbstheilungkräfte vertrauen, anstatt sie jedesmal von außen "anzuregen", gäbe es ohnehin weniger Apotheken.
#69 am 12.02.2018 von Gast
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Gast
Herr Schneider, Sie vergessen immer das Kernelement der Apothekentätigkeit: Belustigen. Siehe Kollegin Nr 60!
#68 am 11.02.2018 von Gast
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#60 Ihre Beschreibung der "schönen neuen Zeit" mag in vielen Apotheken mittlerweile Alltag sein. Damit bestätigen Sie mir leider meine Meinung, dass die Apotheken aufgrund solcher Verkaufspraktiken bzw. "Chefanweisungen" keinen Anspruch mehr an die Politik auf besonderen Schutz im Markt stellen können. Nur ein Argument zur Verdeutlichung : Warum eine Preisgarantie für Rx Medikamente, wenn gleichzeitig auf Anweisung 12 Packungen PCM verkauft werden (wie Sie schreiben). Das kann Amazon besser, dann brauchen wir keine Apotheken vor Ort mehr. Anstatt zu resignieren vor gewinnorientierten Apothekern ohne Verantwortung sollten Mitarbeiter ihrer eigenen Vorstellungen folgen. Und glauben Sie mir, bei der heutigen Personalknappheit kann man das durchsetzen!! Und noch eine Anmerkung: Doch - es gibt noch die verantwortungsvollen Apotheken. Und da geht es auch nicht um das Herbeten pharmakologischer Kerndaten sondern schlicht um die Gesundheit der Kunden. Allerdings nicht um Taler, Pröbchen und andere überflüssige Beigaben, die einen erheblichen Teil der Rendite kosten.
#67 am 11.02.2018 von Dr. Lutz Schneider (Apotheker)
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Gast
Wohldüfte können auch stören Ich möchte gerne darauf verweisen, dass vor vielen Jahren das Krankenzimmer im Krankenhaus von intensiv duftenden Blumengeschenken über die Nacht befreit wurde: Geht, wie ich hörte, inzwischen schon so weit, dass Blumen im Krankenzimmer nicht nur unerwünscht, sondern zum Teil schon gar nicht mehr erlaubt sind. das kann intensiv werden-bis zur Zudringlichkeit oder Unerträglichkeit.Auch hier gilt das sehr feine Maß.Bloß nicht zuviel!
#66 am 11.02.2018 von Gast
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Gast
#52 Gast vom Land: " Meine Duftlampe mit Zitronenöl ..." Ich möchte kurz nur anmerken-eben zum Umkreis von Aromatherapie und Verkauf in Apotheken:Mir war so was, ähnlich wie Duftkerzen, weniger angenehm.Ich selbst greife eigentlich seit Jahren kaum noch auf diese Duftstoffe zurück, erinnere mich aber gerne daran: Besser als ein Parfum (etymologisch von perfumare, sehr räuchern, herkommend: Was an Räucherduftstoffe wie Weihrauch, Myrrhe, etc .erinnert),das die Inhaltsstoffe stark alkoholisch verdünnt zerstäubt, hielt ich immer die reinen ätherischen Öle:Sie wirken sehr internsiv auf die liebende Seele: Fehlte die innige Liebe, so die wohltuende, stimulierende Wirkung. Nur keinen Deus ex machina herbeizaubern, denke ich mir und sage ich.Schönen Sonntag!
#65 am 11.02.2018 von Gast
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Gast
Balsam Bis heute blieb in meinem Ohre hängen, was der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl sagte: "Wie brauchen balsam" Und so ein balsamischer Wohlduft entsrömt Duftmischungen, die etwa Vanille, aber vor allem auch so was wie Siam-Benzoe, so süßlich-balsamisch durch die Seele bis ins Somatische wohltuend:Und das bezeuge ich. Und wo, wenn nicht in der Apotheke, sollten wir uns das erwerben können?Wer mag denn keinen wohltuenden Balsam?Spirituell gehört allerdings das Lieben hinzu.Ansonsten bliebe die Wirksamkeit eher aus.
#64 am 11.02.2018 von Gast
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Gast
#52 Versuch mit dem Chloroform-Schnuppern und Vanilleplätzchen Kurz ma an Chloroform- ich bevorzugte allerdings eben Äther-nur ein klein wenig daran zu schnuppern, mag durchaus -eben in dieser Kürze- eine wohltuende Wirkung hervorzuzaubern.Dass allerdings das "Schnüffeln"-auch etwa von Trichlorethylen, verheerend schwerwiegende neurotoxische Wirkungen hinterläßt, ist auch bekannt( etwa bei Arbeitern in der entsprechenden Industrie, aber auch von Straßenkindern in Rumänien oder Russland usf. publik gemacht.Zur Aromatherapie: Ich kaufte mir die Duftstoffe in der Apotheke nicht in dem Sinne, dass ich mir sagte: Ich habe das Übel x und nehme das Mittel y dagegen, sondern es steht für mich ganz einfach fest, dass Duftstoffe-und die gehören als Drogen in die Apotheke oder 'Drogerie-einfach bei Belieben die Seele stimulieren.Dass Parfums mit Vanille durch meinen Geruchssinn jederzeit besonders animierend waren, weil süßlich ,verlockend.Riesen Hiatus zwischen Chloroform und Aromastoff.
#63 am 11.02.2018 von Gast
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Gast
Ja der Vorwurf ist berechtigt. Ich meine: Wer so etwas verkauft, beschummelt die Kunden in extremer Weise.
#62 am 10.02.2018 von Gast
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Gast
Ich sehe das ähnlich wie meine Vorrednerin Nr 60.
#61 am 10.02.2018 von Gast
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Gast
Herr Schneider, das geht aber volle Kanne an der Realität vorbe! Apotheke ist nicht mehr so wie vor zwanzig Jahren. Heute wollen die Kunden alles sofort, sie möchten ihre Sachen haben und nicht lange vollgequatscht werden. Besonders den Senioren ist wichtig, dass sie beim Apothekenbesuch adäquat belustigt werden. Nur wenn ein bestimmter Belustigungsgrad überschritten ist, kommen unsere überwiegend älteren Kunden wieder. Ganz sicher aber nicht, wenn Sie denen erstmal erzählen, dass ihre Muskelschmerzen vom Statin kommen, die perniziöse Anämie vom Metformin und/oder Pantoprazol und die tägliche Zopiclon auf Privatrezept auch nicht so gesund ist. Das ist nicht mehr unsere Aufgabe. Wichtiger ist billig, billig, billig. Und den Mund halten, natürlich. Zwölf Packungen PCM? Klar, ist gerade im Angebot? Fünfzehn Flaschen Nasenspray? Sicher, noch eine Probe dazu? Alles von der Chefin abgesegnet und gewollt. Schöne neue Zeit!
#60 am 10.02.2018 von Gast
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Ein recht unübersichtlicher Artikel mit einer wenig hilfreichen Überschrift. Die Apotheke hat einen klaren gesetzlichen Auftrag und ein festgelegtes Sortiment. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass die Erwartungen der Kunden auf sachgerechte Beratung oft nicht erfüllt werden. Das wird mit Recht u.a. von Herrn Glaeske u.a. beklagt, wobei das Gesichtsfeld der Kritiker häufig durch die absolute Fokussierung auf Evidenz sehr eingeschränkt erscheint und deren öffentlichkeitswirksamen Aussagen häufig mit einem nicht gerechtfertigten Anspruch auf die absolute Wahrheit getätigt werden. Es wäre meines Erachtens sehr sinnvoll, wenn in Apotheken erstellte Informationen auch zu strittigen Themen die pro und contra Argumente sachlich darstellen würden. Der Kunde kann dann nach Beratung und Lektüre entscheiden. Und diese Entscheidung ist zu respektieren und wenn es ein Zuckerkügelchen mit C2000 ist. Bei nachgewiesen schädlichen Therapievorstellungen der Kunden muss aber auch "klare Kante" gezeigt werden und der Verkauf unterbleiben. Der in vielen Apotheken - wenn überhaupt - getätigte "Beratungsspruch" : "Sie kennen das Präparat" oder "Sie wissen wie man das einnimmt" reicht jedenfalls nicht aus, um den Schutz der Apotheken im Markt politisch weiter zu begründen. Das gleiche gilt für die zunehmende Wandlung der Apotheken zu Drogeriemärkten sowohl im Sortiment als auch im Wettlauf um den besten "sale."
#59 am 09.02.2018 von Dr. Lutz Schneider (Apotheker)
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Gast
Ich glaube es werden auch viele Begrifflichkeiten wie "Homöopathie" "etwas pflanzliches" "etwas natürliches" "Naturheilkunde" "Komplimentärmedizin" und "Alternativ Medizin" durcheinander geworfen. Und dann gibt es auch noch innerhalb der einzelnen Zweige Unterschiede (z.B. hat die moderne Homöopathie nicht mehr so viel mit der von Hahnemann aufgestellten Theorien zu tun...). Ich denke daran leitet sich viel Unverständnis untereinander ab. Zum Thema: Eh, ich seh das alles nicht so kritisch. Wenn Patienten auf ihre Bachblüten schwören, warum denn nicht? Solange es nicht schadet und eine (andere) notwendige Therapie nicht verhindert ist jeder erwachsene Mensch selbst für sich und seine Gesundheit verantwortlich. Und mir ist es lieber sie kaufen es beim Apotheker als irgendwo. (Um auf "etwas pflanzliches/Natürliches zurück zu kommen: Wer erinnert sich an das Johanniskraut-Fiasko?) Auch diese Stoffe können Nebenwirkungen machen und da darf der beratende Apotheker ruhig was dran verdienen.
#58 am 09.02.2018 von Gast
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" Als Verbraucher bin ich sehr verwirrt, wenn ein und dasselbe Mittel einmal als Heilkraut und einmal als Homöopathie bezeichnet wird. " Gast 56, ja so etwas grenzt an Irreführung des Verbrauchers, hier in diesem Forum wurde das schon einmal diskutiert. Phytotherapie ist nämlich ohne Zweifel wirksam; nur sind Pflanzen das auch noch in der xten Potenz?
#57 am 09.02.2018 von Remedias Cortes (Nichtmedizinische Berufe)
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Gast
Als Verbraucher bin ich sehr verwirrt, wenn ein und dasselbe Mittel einmal als Heilkraut und einmal als Homöopathie bezeichnet wird. Zum Bspl. Echinacea - hilft super bei geringfügigen grippalen Infekten (falls rechtzeitig eingenommen), kann aber nur aufgrund dessen nicht sagen, die Homöopathie sel insgesamt gut und zu empfehlen. Hier muss man einfach stark differenzieren und das Rät eines Apothekers ist einfach notwendig.
#56 am 09.02.2018 von Gast
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Gast
#54 Wissen Sie, ich war mal in der Altenpflege und wir alle ließen einen uns bekannten Herrn Tag für Tag seinen Liter guten Weines trinken: Ich selbst war nur froh, dass diesen Genuß ihm niemand vom Personal verbot.Der war nie, wie manche einwenden könnten, täglich betrunken: Ein anderer Älterer sprach mal vom Wein als einer " Altersmilch":Nie hätt ich verweigert: Und bedenke jeder: Das war ein älterer Herr und Mann: Wer den nich höherachtete.Also ich hielt hiermit ein Plädoyer für den sinnigen Weingenuß.Seele, Intelligenz, Geist, Sein selbst allinspirierend: Super! Der edle Wein: Eigentlich die beste Arznei im Maße.Möchten das auch alkoholbefremdliche Personen anerkennen.
#55 am 09.02.2018 von Gast
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Gast
Also, wenn hier so sehr geliebte Gäste über edle Aromen-wie Vanille-oder nennen wir gerne auch Zimtsterne zur Weihnachstzeit redeten- und dann auch noch vom Weintrinken:So möchte ich nicht zurückstehen, sondern stark affirmieren, dass der Wein meine beste Arznei an sich ist:Also nicht nur dass es gute Südrotweine als Analeptika durchaus auch mal in der Apotheke gab:Wissen Sie, ich bin mir dessen absolut sicher und höchst gewiß, dass der Wein zu den allerbesten Arzneimitteln gehört: Er belebt physisch den Kreislauf, er regt alle Zellen des Denkens an, um wieer lebendig zu werden und sprachfreudig: Er belebt die Seele, steigert die geistigen Kräfte auch der Intelligenz-und läßt das Blut besser durch die Adern fließen:Und wundere mich nur, wie so eiun nahezu dreckiger Alkoholhass von mancher Seite aufkommen konnte: Eins gehört als Grundvoraussetzung zum Genuße des Weines: Lieben, Lieben, Lieben-und bloß keinen Streit oder Hass etc. Grüße sie lieblichst!.Servus!Thomas
#54 am 09.02.2018 von Gast
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Jack
#52 Gast vom Land: "Wer heilt, hat recht" Woher weiss man denn, wer oder was geheilt hat? Zeitlicher Zusammenhang? Das ist nur leider kein Beweis und damit Grundlage eines typischen post hoc ergo propter hoc Fehlschlusses. Und selbst wenn man zufällig ausnahmsweise mal das Richtige gemacht hat, heisst das noch lange nicht, dass das Gedankenkonstrukt hinter dieser Aktion automatisch ebenso richtig ist. Und damit wird dieser Spruch wertlos, weil zwei notwendige Beweise fehlen: 1. Dass man überhaupt geheilt hat und 2. dass die Aktionen, die zur Heilung geführt haben sollen, auf korrekten Annahmen und Schlüssen beruhen. "Hauptsache man fühlt sich besser!" Wenn ich genügend Wein trinke, fühle ich mich auch besser. Ob das dann auch tatsächlich gut für mich ist, wenn ich mir jeden Abend mehrere Gläser Wein genehmige, steht auf einem anderen Blatt. Nur weil ich mich besser fühle, heisst das noch lange nicht, dass es mir auch besser geht oder gut für mich ist.
#53 am 09.02.2018 von Jack (Gast)
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Gast vom Land
Da lief wohl mein Versuch, mit dem Chloroform-Schnuppern diese Diskussion etwas zu entspannen, ins Leere - trotz Smiley. Aber mal im Ernst: Ich stehe seit Jahrzehnten auf dem Standpunkt: Wer heilt, hat recht. Vielleicht hilft einem das Riechen an Vanillearoma, sich an die Kinderzeit mit Plätzchenbacken zu erinnern und alles wird gut. Meine Duftlampe mit Zitronenöl erinnert mich an meine Zeit in südlichen Gefilden, wo nicht gleich immer mit Lehmbatzen geschmissen wurde und alles lockerer und freundschaftlicher gesehen wurde. Jeder Streit wurde spätestens abends auf der Piazza mit einem Glas Wein (oder auch mehr) beendet. Wenn einer glaubt, mit homöopathischen Mitteln besser schlafen zu können, und es funktioniert - ist doch gut. Placeboeffekt hin oder her, Hauptsache man fühlt sich besser!
#52 am 09.02.2018 von Gast vom Land (Gast)
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Gast
#21 , das sich aus „eu“ („gut“) und „pherein“ („[er]tragen[d]“) zusammensetzt. Dies ergänzend zur urgrundlegenden bedeutung von Euphorie-ich sage, dass diese Mitwirkung ganz besonders zum Morphium mit dazu gehört-Was euphorisch ist, macht das schwere Leiden eu-gut--pherein-erträglich. Ich lernte doch in meiner Pharmakologie grundlegend nie noch einen Quatsch
#51 am 09.02.2018 von Gast
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Gast
#21 "Die höchste Form der Heilkunde (auch in der Apotheke) ist die Nutzung des Placebo-Effekts. So sprach Hippokrates." Und wenn du schriest vor schlimmsten Schmerzen, etwa weil du bei einem schweren Unfall dein ganzes Bein abgeschnitten bekamst:Und wenn dann nur jemand da ist, der dich tröstend umfing:Dann wurden deine Schmerzen schon gelindert-und es war nicht nur ein Placebo: Das war , dass und weil jemand bei dir war.Und hätte jemand viel wehtuende Wunden, und es wäre zu ihr jemand herzugekommen: Dann hilf kein Placebo, sondern das Mitdabeisein Liebender. Und das Placebo bei extremsten Schmerzen: Das ist das Endorphin, das wenn auch nicht Schmerzen beseitigte, aber sie doch erträglicher machte.(Ich möchte hierzu nebenbei darauf hingewiesen haben, dass Euphorie urgriechisch bedeutet: Alles erträglicher machen"-nicht , dass man euphorische Gefühle bekam: Nein: Alles erträglicher machen, ist Grundsinn von Euphorie.
#50 am 09.02.2018 von Gast
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Gast
#21 "Die höchste Form der Heilkunde (auch in der Apotheke) ist die Nutzung des Placebo-Effekts. So sprach Hippokrates." Ja, dass der Placebo-Effekt von Hippokrates her sogar so hoch eingeschätzt wurde , verwundert mich einerseits und anderseits werde ich zurückzutreten haben:lso nehme ich ein extremes Beispiel an: Der Schwerverletzte, der vor Schmerzen schreit, und Morphium braucht:Sollte ich dann sagen, er warte nur ein Weilchen, bis er körpereigenes Endorphin produziert hat, um zu erweisen, dass nicht das Endorphin, sondern ein eventuell verabreichtes Placebo ihm geholfen habe?Ich weiß, dass der Placebo-Effekt immens sein kann: Aber mir machte da keiner was vor: Wenn ich Schmerzen zum Schreien hätte und bekäme kein wirksames Analgetikum-dann müßte ich entweder doch Endorphine nehmen, körpereigene-oder ich wäre ziemlich verärgert darüber, kein wirksames Ananlgetikum bekommen zu haben. Also ich will Wirklichwirkendes-und das gibt es.
#49 am 09.02.2018 von Gast
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Gast
Leider, bei dem synthetischen Amber kommen mir verdächtige Empfindungen wie bim synthetischen Moschus auf:Mußte doch der Moschusochse stöhnen bei der Balz, als er den edlen Moschus-Duftstoff aus seinen Drüsen hervorzubringen hatte: Minimalste Mengen vom Amber auch nur:Er könnte ansonsten cancerogen wirken. Ho, damußte der Moschus-Ochse aber stöhnen, den Duftstoff produziert haben zu können: Nachdem der synthetisch nachgemachte Massenware-in jedem Waschmittel oder Deo-hörte ich, dass leider Cancerogentät vorliege.Leider.Ja ja, das zu Aromen.
#48 am 09.02.2018 von Gast
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Jack
Den Verkauf von Schlangenöl damit rechtfertigen zu wollen, dass der Kunde eine Wahl hat und sich ja eine andere Apotheke suchen kann, ist ein billiger und unseriöser Rechtfertigungsversuch. Eine Apotheke hat eine Beratungsfunktion. Zum einen durch eine zusätzliche Kontrolle der Verschreibungen seitens der Ärzte, aber auch direkt dem Kunden gegenüber. Diese Funktion kann nur anhand von wissenschaftlichen Fakten erfolgen und benötigt eine Vertrauensbasis. Jede Apotheke, die unwirksame Mittelchen wider besseren Wissens verkauft, erschüttert diese Vertrauensbasis und macht es Apotheken insgesamt schwerer, diese Funktion zu erfüllen. Da hilft auch kein lamentieren gegen böse Internetriesen, denn das Problem ist hausgemacht. Schließlich adeln solche Apotheken diese Quacksalbereien in den Augen der Kunden auch noch und sorgen dafür, dass die Kollegen mit evidenzbasierte Ansatz einen schweren Stand haben. Wie zynisch kommt da die Aussage daher, sich doch eine andere Apotheke zu suchen.
#47 am 09.02.2018 von Jack (Gast)
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Gast
Ja ja, jetzt kruschtelte ich wieder dies kleine Fläschchen Amberduft hervor:Ich fand das, wiewahr das seit nahezu 20 Jahren hier bei mir lagert:Das Alter erhöht den Wert:Da steigen Aromen nahezu wie von Rosenöl herauf.Ich wollte hiermit nur abermals betonen, dass edle Aromen starke Stimulantien für die wesenhafte Seele sind.Und abermals an meinen damaligen Herrn Apotheker gedenken, bei dem ich das bestellte und erwarb, der aber lange schon an Krebs gestorben ist.Wir waren über die Theke hinüber gut befreundet.Ich fand mal wieder diese fast verlorene Reihe an Duftstoffen, die ich damals, so 20-jährig , mir erwarb und betone nochmals den hohen Wert solcher Duftstoffe.O, der Amber riecht gut-nach 20 Jahren desto besser!
#46 am 09.02.2018 von Gast
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Gast
#26 Chloroform ist kein Aromastoff und mittlerweile glücklicherweise in der Anästhesie obsolet: Wir sollten die gesundheitsschädlichen Auswirkungen der Stoffe Äther oder Chloroform noch mehr gar nicht vernachlässigt haben.Also ich dachte nie noch bei Aromastoffen an diese Narkotika-Anästhesika
#45 am 09.02.2018 von Gast
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Gast
Vom Amber Wenn nun schon von Aromastoffen die Rede war, warum kauft sich keiner Amber? Ich habe diesen Duftstoff bei meinemm damals hochgeehrten Apotheker(er starb leider inzwischen) damals,so 1984, gerne gekauft:Übrigens, eine seltene tierische Droge-wenn das auch stimmt: Ist eine Ausscheidung aus dem Darme des riesigen Pottwales, schwimmt im Ozean rum und muss als Klumpen von Amberfischern gefunden werden.Das war so ein seltener und an sich sehr teurer Aromastoff, den ich in der Apotheke mir erwerben konnte: Allerdings gehören andere Stoffe, wie Rosenöl, Ylang-Ylang-Weihrauch usf dazu,bis er Parfumqaualität gefunden haben wird.Ja ja, eine tierische Droge: Die meisten sind pflanzlich-Moschus etc ausgenommen. Ja, Amber war für mich ein Geruchsabenteuer.Erstand ich, wie gesagt, bei meinem Apotheker, der inzwischen leider längst verstarb.Und der riecht sehr intensiv- und der Geruch stimuliert jede Seele. Tierische Droge: Pflanzliche: Ich kannte den Unterschied.
#44 am 09.02.2018 von Gast
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Gast
Ich selbst machte mir in schwerster Weise tiefe Gedanken über diese Problematik, als ich mir vorstellte, in der Pharmazie tätig werden zu wollen:Ich bestätige, dass zu den schwerwiegendsten Gedanken gehörte , die ich mir je zu machen hatte: Ich nehme das nun lockerer:Kaufe, wer was auch immer will, in der Apotheke: Und das Kerngeschäft liegt ohnehin bei den wirklich wirksamen, rezeptpflichtigen Pharmaka: Und dass es Morphium da auch gibt, was ich ein endlich mal bei starken Schmerzen wirksames Analgetikum nenne:Desto besser.Und dass ich auch noch an Laudanum denke:Auch gut zu vergangenen Zeiten(Friedrich Schiller und Nietzsche u.a. seien gegrüßt).Und wenn es das nunmehr zur Zeit nicht mehr gibt: Schade und auch gut.Und die Pharmazie wird doch gut wirksame Mittel bereitstellen auch heutzutage.Und alles ist gut.Und wo es schwächelt, wird es besser werden.
#43 am 09.02.2018 von Gast
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Gast
#26 Das war aber höchst lustig:Das gestehe ich Ihnen zu, so Sie sagten bzw. schrieben, dass Sie umfallen bei Aromariechen von Chloroform:Ja ja.Aroma riesig: dass ich umfalle-sicher-bei Chloroform. Äther riecht aber besser.(Als der entwickelt wurde, feierten die damaligen Chemiker ja Äther-Parties.)Las ich mal.Chemiker sollten davon was wissen
#42 am 09.02.2018 von Gast
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Gast
#30 Quatsch schrieb ich: Jede Apotheke muß wirtschaften können.Und wenn dann denn nicht nur harte Pharmaka vertrieben werden, so soll mir ein Tee besonders gut munden-:Etwa Hagebuttentee,-und der tut wohl.
#41 am 09.02.2018 von Gast
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Gast
Phytopharmaka: Also ich möchte noch mal darauf hingewiesen haben, dass etwa ein rein pflanzlicher Spitzwegerichsirup etwa nicht zu verachten sei:Allerdings machte ich die gute erfahrung, dass er bei nahezu extremem Husten-sei er trocken oder schleimig-in gut fünffacher, aber hiermit völlig unschädlicher Hochdosierung beste Wirksamkeit zeigte.Die Phytopharmaka seien nicht zu verachten, nicht zu gering zu schätzen: Und blöd wäre, wer Morphium etwa als von nicht pflanzlicher Herkunft einschätzte. Da täuschen sich manche leider.
#40 am 08.02.2018 von Gast
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Gast
Bachblüten, Homöopathika, -also da kann ich mal ein Gläschen Schnaps in eine ganze Badeweine reinschütten, hernach nochmals nach dem Umrühren ein Schnapsgläschen Schnaps verdünnt da wieder heraus holen- und vermeinen, doch ein Gläschen Schnaps getrunken zu haben: Ha, und mehrmals wiederholt, wäre eine Betrunkenheit reinste Einbildung.Glaub ich nicht dran.Ich bin Realist.Das wirkt nicht. Wie gesagt: aromatherapie mit ätherischen Ölen etc: Da kann man sogar in Tiefen gestiegen sein.Ersetzt nicht wirklich hart wirksame Pharmaka: Wer je wollte die starke Wirksamkeit von Opium oder dergleichen aus der Apotheke je ausgeschlagen haben?In der Apotheke gibt es schwach wirksame Pharmaka ebenso wie stark wirksame. Was mir hierzu zu sagen beliebt, ist allerdings:Pflanzlicher Herkunft sind sehr stark wirksame ( Mohn, Morphium, Atropa Belladonna, Digitalis) ebenso wie nicht zu verachtende schwache wie Baldrian , Hopfen etc.Dass das Alles vom Guten ist, sollten wir nicht vergessen.
#39 am 08.02.2018 von Gast
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Gast
Wenn einem wirkungsloser Zucker zu Mondpreisen angeboten wird leidet die eigene Glaubwürdigkeit vollkommen zurecht. Und das betrifft nicht Apotheker, sondern auch (Tier-)Ärzte.
#38 am 08.02.2018 von Gast
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Gast
Sorry #'34: Entschuldigen Sie bitte meinen kleinen Tippfehler: Es muß am Ende heißen:Also ganz zum Schluß: "Das belebt die Seelen" Dies möchte ich zur Aromatherapie sanft angemerkt haben. Dass ein Seelenleben in dieser vertechnokratisierten, verökumenizierten Kultur selten erkannt wird, das wollte ich zu bedenken gegeben haben.
#37 am 08.02.2018 von Gast
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Gast
#30 Diesen Ausgleich zwischen Wirtschaftlichkeit und pharmazeutischer Wirksamkeit entscheide ich für die Wirksamkeit:Zum Wohl des Patienten- also zur Wirksamkeit der Medikamente.Anders möchte ich das nicht gehört haben.Allerdings könnte dann doch die Wirtschaftlichkeit gegen die Wirksamkeit unterliegen: Das wäre schlimm. Die Droge wirke:Sie sei bezahlbar:Sie helfe.Die Pharmazeuten müssen immer zum Wohl des Patienten beisteuern- und nicht die Kasse zum Klingeln bringen.Das wird zudem auszugleichen sein.Ein edler Pharmazeut sorgt für das Wohl des Patienten:Ich weiß, dass er allerdings beschnitten sein kann durch die Rezeptpflicht des Arztes.Das kann schwierig geworden sein.
#36 am 08.02.2018 von Gast
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Gast
Pfefferminzöl:Wenn Sie es mir erlauben möchten, zur therapeutischen Wirksamkeit etwa auch das Pfefferminzöl zu verwenden: Dann erinnere ich mich bis in meine Bubenjahre(bin jetzt fast 56), als meine Oma das mir gab, um es bei Kopfschmerzen auf der Stirn zu verstreichen: Und wohltuend war dies ätherische Öl immer.Ganz zu schweigen von salben mit Eukalyptus, Menthol, Kampfer, auf der Brust verstrichen: Das war jederzeit eine große Wohltat in den Lungen.Also ätherische Öle möchte ich nicht als abgwertet und unwirksam erhört haben: Die wirken sehr wohl sehr gut.
#35 am 08.02.2018 von Gast
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Gast
Opium :Kleine Anmerkung zur pharmakologischen Wirksamkeit vorwiegend ätherischer Duftstoffe:Dies sehr tiefen, durchaus leicht betäubenden Duftstoffe in jenem doch sehr teuren, auch berühmten Parfüm von Weltklasse -diesem orientalisch geprägten und angehauchten Parfum: Möchten nicht umsonst daran erinnern, welch eindringliche Wirkkraft diese Düfte erecken können. Ich für mich selbst wunderte mich sehr darüber, dass es das gab:Aus Paris?-Nun, diese edelerlesene und recht teure Duftkomposition gibt es nicht in Apotheken, sondern Parfumerien:Aber nur schon die Namensgebung mit "Opium" dürfte ein gewichtiger Hinweis auf die tiefe Duft-Wirksamkeit sein.Ich trieb mich in jungen Jahren da herum:Apotheken mit Reinölverkauf- und oft sehr teure Parfumerien. Alles nicht zu unterschätzen.Das blebt die Seelen. Gewiß.
#34 am 08.02.2018 von Gast
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Gast
Also zu Aromatherapie möchte ich sagen, dass ich öfters in die Apotheke ging und mir Duftstoffe, wie Ylang-Ylang, Amber, Moschus(inzwischen längst unter Verdacht, cancerogen zu sein, der synthet.) Weihrauch, Myrrhe, Lotus,etc :Das sind Heilmittel für die sensible Seele.Ich weiß nicht, warum das oft so wenig verstanden wird.
#33 am 08.02.2018 von Gast
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Gast
Zur sog. Aromatherapie-nicht nur mit ätherischen Ölen, auch Duftstoffen wie Vanille etc: Die Wirksamkeit dieser Substanzen kann nicht angezweifelt werden. Sogar wenn ich nur eine Vanillesoße genieße, spüre ich ein geheimnisvolles Wohlbehagen (Ich füge hinzu, dass hierbei etwas Zucker bei einer Süßspeise dies Wohlbehagen auch im Soma, im Körper, fördert.Nur sollte man hierbei nicht so verfahren zu müssen vermeinen, dass ein Leiden vorliegt und dies nun beseitigt sei durch die Applikation des Duftstoffes.Hierzu gehört ein Hinnehmen in völliger Gelassenheit, welche allerdings etliche Ätherischen Öle durchaus pharmakologisch nachweisbar bewirken. Ich erinnere mich besonders an jene Düfte, die die orientalischen sind, mit schweren Noten an Moschus, Amber, Rose, Weihrauch, Myrrhe.Aber auch ein Kölnisch Wasser wird erfrischen-besonders im heißen Hochsommer. Ich las einmal einen Artikel ,dass Düfte im Laden stark fast wie Valium sein können.
#32 am 08.02.2018 von Gast
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Gast
#30: was waren denn das für Präparate?
#31 am 08.02.2018 von Gast
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Gast
Ich habe schon erlebt, dass bei einem harmlosen Magen-Darm-Infekt durch die ApotherkerIn teure Präparate empfohlen ("angedreht") wurden. Ich denke, zu heutiger Zeit müssen die ApohekerInnen (leider) in erster Linie wirtschaftlich, und nicht immer um Wohl der PatientInnen haneln. Schade!
#30 am 08.02.2018 von Gast
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Gast
Also wenn der Apotheker Schaden vom Kunden abwenden möchte, dann sind Bachblüten, wenn er den Alkoholgehalt noch berücksichtigt, ja genau das Richtige. Allerdings müsste dann sein Sortiment immens klein sein, ich selbst benötige äußerst wenig von der Apotheke; gerade im Bereich der Supplementierung könnte man da inzwischen, auf unserem Stand der Technik, äußerst viel anbieten, genau auf den Patienten abgestimmt, nach seinen Bedürfnissen. Im Beitrag geht es ja auch um "dem Kunden das Geld aus der Tasche ziehen", ob das gerechtfertigt sei. Kommt bei mir auf die Ethik an (wieviel Geld hat der Apotheker, und wieviel der Patient?). Dabei spielt meines Erachtens die mangelnde pharmazeutische Wirksamkeit der Bachblüten nicht das ausschlaggebende Argument dar, da Bachblüten eben anders wirken, und auch deswegen anders gemessen werden müssen. Natürlich sind da bei der "Ausnahme des Kunden wie eine Weihnachtsgans" auch riesengroße Unterschiede von Apotheke zu Apotheke (eine Bachblütenmischung für 8€ oder für über 50€, beim ersten Betrag einfach ein paar Tropfen in Alkohol gegeben, beim zweiten eine streng "mischende" Mischung aus allen Bestandteilen nach allen pharmazeutischen Kunstregeln hergestellt). Achja, es waren ja damals DM, was heute genausogut schon Euros sein können, 20 Jahre später.
#29 am 08.02.2018 von Gast
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Gast
Klasse Beitrag!
#28 am 08.02.2018 von Gast
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Gast
ein guter, nachdenklicher Artikel. Schade, daß der nun wieder zerrissen wird...
#27 am 08.02.2018 von Gast
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Gast vom Land
#10: Aromatherapie funktioniert! Ich rieche an Chloroform und falle um ;-)
#26 am 08.02.2018 von Gast vom Land (Gast)
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Natürlich sind Apotheker in erster Linie Verkäufer, wie auch andere Leistungserbringer im Gesundheitswesen. Dennoch sollte der Kunde davon ausgehen können, sachgerecht beraten zu werden, auch im Hinblick auf Fragen mangelnder Evidenz der Wirksamkeit von Bachblüten und Co.
#25 am 08.02.2018 von Monika Geissler (Weitere medizinische Berufe)
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helga ahrens
Der Glaube - Placeboeffekt - kann unsere Chemiefabrik im Kopf ganz schön ankurbeln. Dann helfen eben auch Bachblüten.
#24 am 08.02.2018 von helga ahrens (Gast)
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Gast
#8 Gast "Bachblüten, genauer Cognac und Wasser und Homöopathie sind esoterischer Unsinn. Sage ich als Heilpraktiker." Ja, das kann ich (bin ebenso Heilpraktiker) auch sagen, aber lieber ebenso anonym. Ich habe einfach keine Lust auf den Ärger mit den Homöopathen ...
#23 am 08.02.2018 von Gast
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Menschliche Hirne haben eine ausdauernde Fähigkeit, sich selbst alles, was ihnen zusagt, schön zu reden. Dem entfliehen wir nicht. Morgen ist es wieder anders, denn an nichts glauben wir fester, als an den Gedanken, der im Moment im Hirn rumspringt.
#22 am 08.02.2018 von Karl-Heinz Licht (Medizinjournalist)
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Die höchste Form der Heilkunde (auch in der Apotheke) ist die Nutzung des Placebo-Effekts. So sprach Hippokrates.
#21 am 08.02.2018 von Dr. med. Manfred Doepp (Arzt)
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#20 am 08.02.2018 von Remedias Cortes (Nichtmedizinische Berufe)
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Kapitalismusgegner
"Das Berufsbild des Apothekers trägt hierzulande eine Ambivalenz in sich, die beinahe einzigartig ist. Er ist Kaufmann und Heilkundler in einem. " Das ist der niedergelassene Arzt auch, wenn nur nicht so offensichtlich.
#19 am 08.02.2018 von Kapitalismusgegner (Gast)
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und ich dachte immer, Pharmazie sei ein den Naturwissenschaftlichen nahestehender Studiengang! Es geht nicht darum zu urteilen, wer recht hat, sondern ob es einen wissenschaftlichen Beleg für die Wirkung gibt. Wenn der Apotheker das klar macht und der Kunde das trotzdem will, mag der es ja haben. Das entspricht anscheinend ja auch seiner Linie, aber Bachblüten mit anderen Medikamenten gleichzustellen halte ich schon für ein starkes Stück.
#18 am 08.02.2018 von PD Dr. rer.nat. Gernot Zissel (Biologe)
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Finis sanctificat medium - solange die Gesetze der Ethik nicht verlassen werden
#17 am 08.02.2018 von Dr. med. Wolfgang Lützenrath (Arzt)
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Wo ist das Problem?! Ich weiß z.B. was ich will. Wen ich Placebo will geh ich meine auf Homöopathie spezialisierte Apotheke, da bekomme ich aber auch Codein-Tropfen, Moxiflxacin-Antibiotika und alles was mir mein HA auf Rezept ausstellt. In dieser auf Homöopathie und Bachblüten spezialisierten Apotheke wurde mir noch nie was auf das Auge gedrückt, denn ich weiß vorher was ich will. Kurze Whats App an meine HP, nach kurzer Zeit weiß ich was ich benötige. Zahle ich liebend gerne selber aus meiner Tasche. Habe kein Problem für Zucker mehr Geld als im Supermarkt zu bezalen, ich stehe auf den Placebo-Effekt, würde aber bei einem gebrochenen Fuß sicher in die Notaufnahme gehen. Wenn meine HP mal nicht erreichbar ist, kann ich aber auch das geschulte Personal oder den Apotheker fragen. Alles kein großes Ding. Was ich damit sagen will. Augenmaß, Selberverantwortlichkeit und Verstand einschalten.
#16 am 08.02.2018 von Stefan Kaa (Nichtmedizinische Berufe)
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Leserin
Ich finde es schade, dass jetzt wieder nur die gegensätzlichen "Glaubensrichtungen" aufeinander einhacken und der wirklich gute Artikel dabei so völlig untergeht. Dabei geht es doch genau darum: leben und leben lassen. Ob Esotherik, Homöopathie oder Schulmedizin!
#15 am 07.02.2018 von Leserin (Gast)
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Gast
@10: Ich nehme an, kaufwilliges Klientel vom dahergelaufenen Heilpraktiker weisen Sie dann doch nicht ab in Ihrer Apotheke! Es gibt übrigens nicht wenige dahergelaufene Heilpraktiker mit abgeschlossenem naturwissenschaftlichem Studium, auch Apotheker sollen darunter sein! Ansonsten bin ich schon der Meinung, daß auch Apotheker Geld verdienen sollen und müssen. Keiner arbeitet nur aus reiner Menschenliebe. Beim Bäcker, Metzger, Lebensmittelgeschäft kommt auch keiner auf die Idee anzuprangern, daß dort viel ungesundes verkauft wird. Und wenn Homöopathie bei manchen nicht hilft, so schadet es auch nicht denn ich spreche jedem Apotheker soviel Fachkompetenz zu, daß er sehr wohl unterscheiden kann ob es ein schulmedizinisch behandlungsbedürftiges Problenm ist oder doch nur ein Befindlichkeitsproblem. Schöne Grüße Nadja Pfau HP
#14 am 07.02.2018 von Gast
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Fragender
#11: an wen ging denn Ihr Kommentar? Hat hier irgendjemand die Homöopathie vernichtend abgeurteilt?
#13 am 07.02.2018 von Fragender (Gast)
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Gast
Zu 10: Damit meinen Sie selbstverständlich hochkarätige Spitzentherapeuten wie Sie selber? Alles klar. Sie beweisen hier tatsächliches Umwissen und sollten sich vielleicht noch einmal an die wissenschaftliche Aromatherapie setzen, denn tatsächlich ruft das Riechen einen Effekt direkt im Gehirn hervor, sedierend und antihyperton bei Ylang-Ylang, stimulierend bei Lemongrass, stimmungsaufhellend bei Orange etc. Das hat unter anderem mit dem limbischen System zu tun und dem ersten Hirnnerv, dem N.olfactorius. Das haben Sie im Studium nicht gelernt, gell? Düfte sind weiterhin ganz eng mit unseren Erinnerungen verbunden, weswegen wir uns entweder geborgen (Vanille) oder abgestoßen fühlen (Patchouli). Bei kutaner Anwendung kann ich die Inhaltsstoffe nach rund 20 Minuten im Blut nachweisen. Schaffen das auch Ihre magischen Zuckerkugeln? Nein weil nix mehr drin ist was wirken könnte. Ausgenommen sind natürlich Potenzen bis D4, da ist noch Substanz nachweisbar.
#12 am 07.02.2018 von Gast
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Apowi
...eine gute Fachkraft ist ausgestattet mit umfassendem Wissen u.Gewissen u.wird immer auch unter Zuhilfenahme psycholog. Verstandes nie ohne Hinterfragen irgendetwas abgeben. Das gilt für viele Branchen. Die schwarzen Schafe sind doch die, die den Menschen in seiner Situation außer Acht lassen und standardmäßig und möglichst schnell viel verkaufen... Ernsthafte Studien zeigen sogar signifikante Placeboeffekte, und da kommen Sie mir u. wollen Homöopathie vernichtend aburteilen? Ich sage Ihnen, wir Menschen in unserer Überheblichkeit kennen nur einen Ausschnitt unserer Stoffwechselvorgänge + Zusammenhänge in der Natur. Der Blick durch ein Fenster in ein großes Haus gibt nicht den großen Durchblick! Ich sehe meine Aufgabe darin Menschen zu helfen +trotzdem Geld zu verdienen ... da muss man nichts verteufeln sondern beraten +sich einfühlen- oder lassen Sie Kunden jahrelang mit Standard Omeprazol nach Krankenhaus tüchtig den Umsatz steigern, obwohl klar ist, dass der Arzt das nur vergessen hat zu hinterfragen?
#11 am 07.02.2018 von Apowi (Gast)
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Gast
Dass ich nicht lache: "...Aromatherapie ist eine der wenigen wirklich evidenzbasierten naturheilkundlichen Verfahren..." Als ob "an irgendeinem ätherischem Öl schnuppern" irgendeine therapeutische Wirkung geschweige denn Evudenz habe! Ok hat ein bisschen Wellness-Charakter... Während Homöopathie wirklich deutlich durchschlagende Erfolge vorweisen kann! Ok, als ich nach dem Studium mein erstes Jahr in der Apotheke stand, war meine Meinung zur Hömöopathie auch nicht grad recht wohlwollend. Aber etliche persönliche positive Erfahrungen und Schlüsselerlebnisse sowie diverse für Fortbildungen hochkarätiger Therapeuten (und damit meine ich nicht irgendwelche daher gelaufenen Heilpraktiker) erweiterten meinen Horizont und manifestierten meine Beratungskompetenzen! Dass Bachblüten nur nutzloser Schrott ist stimme ich dem mehrheitlichem Tenor zu...
#10 am 06.02.2018 von Gast
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Schon mal überlegt, ob es manchmal nicht der Kunde, sondern der Apotheker ist, der 'ahnunglos' sein könnte? Bloss mal zum Spass: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20674839
#9 am 06.02.2018 von Eva Pick (Heilpraktikerin)
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Gast
Bachblüten, genauer Cognac und Wasser und Homöopathie sind esoterischer Unsinn. Sage ich als Heilpraktiker.
#8 am 06.02.2018 von Gast
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Gast
Entschuldigung was hat denn die Aromatherapie in der Aufzählung verloren? Die Aromatherapie ist eine der wenigen wirklich evidenzbasierten naturheilkundlichen Verfahren. Die chemischen Veränderungen im Blut sind reproduzierbar und evident, siehe Fachbücher von Prof. Wabner und Eliane Zimmermann. Vielleicht sollte man sich erst belesen und dann schreiben. Bei Hokuspokus wie Homöopathie stimme ich allerdings voll zu.
#7 am 06.02.2018 von Gast
  37
Gast
Es wäre sicherlich angemessen, daran zu denken, dass die Kundschaft in der Apotheke durchaus erwachsene Menschen sind und das Recht auf eine eigene Meinung haben.
#6 am 06.02.2018 von Gast
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Ich erinnere mich noch gut an ein Packerl Steine aus einem Österreichischem Steinbruch, das durch irgend einen genialen Fernsehbericht mehrere Damen in meine Apotheke brachte, die unbedingt teure Steine kaufen wollten. Sie waren völlig beratungsresistent und nahmen es mir persönlich übel, weil ich Steine nicht bestellen bestellen wollte.
#5 am 06.02.2018 von Apotheker Eckart Lockaus (Apotheker)
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Problematisch ist das viele sämtliche Berichte aus den USA und co bzgl der "Pharmamafia" es auf D übertragen und das für bare Münze nehmen. Dazu noch aufhetzende, reißerische Halbwahrheiten der yellow press und ein paar falsche Aussagen im TV und zack ist jeder Apotheker ein Betrüger von vorne bis hinten, stinkreich und gehört zur Pharmaindustrie. Ärzt sind ja sowieso auch gekauft. Darum ist es egal wie oder was man macht, die Einstellung ist immer von mehreren Gruppen sofort "Anti", allein aus Prinzip.
#4 am 06.02.2018 von J. Kögler (Pharmazeutisch-technische Assistentin (PTA))
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Wäre ich selbstständig, hätte ich vermutlich die erste homöopathie- und bachblütenfreie Apotheke.... und zwar aus sowohl ethischen als auch kaufmännischen Gründen! Kunden die homöopathische Mittelchen kaufen haben einen verhältnismäßig hohen Beratungsaufwand während die Globuli einen eher geringen Stücknutzen haben.
#3 am 06.02.2018 von Martin Wendt (Angestellter Apotheker)
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Man wird es NIE allen Recht machen können. Wir beraten grundlegend, unserem Beruf entsprechend pharmazeutisch und empfehlen pharm. wirksame sowie sinnvolle(!) Mittel. Ich habe zwar die Master-FB für Homöop. & Biochemie und kann auch entsprechend nach diesen Grundsätzen beraten, mache das aber ausschließlich wenn es vom Kunden spezifisch gewünscht wird und dieser weiß wo der Unterschied liegt. Haben auch kaum homöop. an Lager. Ich würde es als unethisch empfinden, jemandem der kommt um sich beraten zu lassen, zB etwas homöop. zu empfehlen. Denn die Person erwartet wohl in erster Linie ein pharm. wirksames Mittel gegen seine Beschwerden und kein Placebo. Zumindest ich käme mir an Kundenstelle absolut verarscht vor und würde es wutschnaubend zurückbringen, wenn ich es später rausfinde. Homöopathie und co haben absolut nichts mit meinem Beruf zu tun und die absolvierte FB und Beratung dazu, sind lediglich ungeliebter Service.
#2 am 06.02.2018 von J. Kögler (Pharmazeutisch-technische Assistentin (PTA))
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Gast
Dankeschön, der Text spricht mir aus dem Herzen
#1 am 06.02.2018 von Gast
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