'Schätzlers Schafott'

18.07.2012
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Blog "Schätzlers Schafott" - garantiert politisch nicht korrekt

http://www.springermedizin.de/blog-schaetzlers-schafott---garantiert-politisch-nicht-korrekt/3093160.html

Ist eine herzliche Einladung an Sie/Euch. Kennen Sie schon den Blog "Schätzlers Schafott" auf springermedizin.de? In diesem Blog nimmt Dr. med. Thomas G. Schätzler aus Dortmund scharfzüngig und garantiert nicht neutral Stellung zu heißen Themen rund um Gesundheitspolitik und Medizin. Und zwar gut gewürzt mit einem Schuss Polemik. Nutzen Sie unsere Kommentarfunktion und diskutieren Sie mit!

Leise Töne sind - glücklicherweise - seine Sache nicht. Der engagierte und gut vernetzte Kollege Schätzler, als Facharzt für Allgemeinmedizin in Dortmund niedergelassen, denkt gar nicht daran, (Gesundheits-)Politikern gleich welcher Couleur, KV-, Kassen- und Industrie-Oberen irgendetwas durchgehen zu lassen.

Schätzler kennt den "ganz normalen" Bürokratie-Wahnsinn in und aus seiner täglichen Praxis. Und aus vielen Gesprächen mit Kollegen. Er verfolgt aufmerksam standes- und gesellschaftspolitische Debatten. Und nimmt dezidiert Stellung in seinem Blog "Schätzlers Schafott".

Bahr bekommt Antwort ...

Beispiele gefällig? Zu Bahrs Vorschlägen zu Pflegereform kommentiert er: "Es ist Ba(h)r jeder Vernunft, sich selbst und die Regierungskoalition für Fortschritte zu loben, wenn bei einer halben Million Demenzkranker ab 2013 endlich auch die von 'Rotgrün' eingeführte gesetzliche Pflegeversicherung substanziell ankommen und Verbesserungen bewirken soll. Ist es etwa dementielle Naivität, im gleichen Atemzug dieselbe Pflegeversicherung für "schrottreif" zu erklären?" Und ruft dem Bundesgesundheitsminister Bahr ein barsches "Nein Danke" zu.

... ebenso wie die DAK Gesundheit

Als einer der Empfänger des "Erinnerungsschreibens" der DAK Gesundheit zum Thema Aut idem spricht er ein wichtiges Problem an, das viele Kollegen aus eigener Praxis kennen: "In der Jetzt-Zeit angekommen, bewirkt eine von der DAK Gesundheit geforderte Meidung des Ankreuzens von "aut idem", dass ein multimorbider Patient mit sechs verschiedenen Medikamenten in einem Jahr bis zu 24 verschiedenen Verpackungen, Farben, Formen, Logos oder Aufmachungen in der Apotheke erhält." Und diagnostiziert: "Das persönliche DAK-Anschreiben ist Realsatire."

Beschneidung nein danke

Auch zur derzeit hitzig und polemisch geführten Debatte zum Beschneidungs-Urteil bezieht er ganz klar Position: "Ist es nicht doch Zeit für einen Wechsel ("time for a change"), eine neue Sichtweise auf unsere Kinder, auf deren genitale und körperliche Selbstbestimmung, auf ihr Grundrecht der körperlichen Unversehrtheit? Blutige Eingriffe bei blutjungen Menschen durchzuführen, passt nicht mehr in unserer Zeit." Und verspricht, auch weiterhin in dieser Debatte gegen den Strom zu schwimmen.

Diskutieren Sie mit!

Ausdrücklich erwünscht sind Ihre Kommentare und Antworten. Denn sicher werden Sie Ihrerseits dem Kollegen auch nicht alles durchgehen lassen wollen! Nutzen Sie unsere Kommentarfunktion, die Sie am Ende eines jeden Artikels auch im Blog "Schätzlers Schafott" finden.

publiziert am: 17.7.2012 5:00 Autor: Gabriele Wagner Quelle: Springer Medizin

Artikel letztmalig aktualisiert am 20.06.2013.

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