Wenn Eltern anders entscheiden

16.01.2018
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Woher bekommen Eltern ihre Informationen und wie entscheiden sie, wem sie vertrauen und wem nicht? Diese Fragen treiben mich häufig um. Es scheint, dass vor allem Eltern von Neugeborenen dem Arzt lieber nicht glauben. Ich denke da an Vitamin K, Vitamin-D, Impfungen.

Wenn es um unsere Kinder geht, herrscht unbestreitbar eine große Unsicherheit, geboren aus Unwissen. Schließlich kann man sich nicht über alles informieren. Man kann auch nicht alle Informationen filtern. Wenn wir Eltern werden, müssen wir mit einem Mal Experten für Dinge werden, die in den Jahren zuvor völlig unwichtig waren. Wir müssen Pädagogen werden, müssen Mediziner werden, müssen Ernährungswissenschaftler und Pflegekräfte werden. Das überfordert uns. Eigentlich wollen wir Eltern doch nur gesunde Kinder und diese gesund erhalten.

Wir Eltern möchte das Beste für unsere Kinder

Also fangen wir an zu lesen. Im Internet, in Ratgebern, in offiziellen Broschüren der BzgA oder Infoblättern vom Kinderarzt. Wir bekommen Bücher von anderen Müttern empfohlen, von Hebammen oder über die Amazon-Bestenliste. Alles ungefiltert für uns, aber doch vorgefiltert durch andere – wie so viele Dinge heutzutage. Schnell entstehen Fake News, ständig befinden wir uns in einer Filterblase. Ist die Hebamme esoterisch geprägt, bekommen wir entsprechende Bücher. Unterhalten wir uns mit gleich gesinnten Eltern, bekommen wir gleichgesinnte Homepages empfohlen.

Vielleicht spielt auch etwas Skepsis oder gar Protest eine Rolle dabei, auf welche Informationen wir uns verlassen wollen. Die etablierte Medizin ist im gültigen Zeitgeist korrupt, überwissenschaftlich, will alle mit Medikamenten zudröhnen („vollpumpen“ ist ein beliebter Begriff) und arbeitet undifferenziert, weil schulmedizinisch. Wir möchten alles anders. Anders bedeutet heute „natürlich“, natürlich heißt ohne alles, also auch ohne Medikamente, ohne Vitamin K, Vitamin D, Fluorid, Impfungen, Antibiotika, alles Errungenschaften der Medizin, die die Säuglingssterblichkeit haben sinken lassen.

Und was möchte ich als Kinderarzt?

Als Kinderarzt kann ich nur auf Aufklärung setzen. Ich kann informieren, ich kann seriöse Quellen nennen und steuere trotzdem die Eltern damit in meine eigene Filterblase, diesmal die wissenschaftliche – aus meiner Sicht natürlich die richtige. So prallen Welten aufeinander. Vereinfacht könnte man von der klischeehaft naturbelassenen Hebammenwelt und der klischeehaften Medikamenten-, Maschinen- und Schulmedizinerwelt sprechen. Eltern entscheiden sich für das Vermeiden, für das Nichtstun, für das Weglassen. Es scheint einen Tendenz im Zeitgeist zu geben.

Eine riskante Entscheidung, geboren aus dem Luxus der industrialisierten Welt: Dank der Einführung mancher Prophylaxen, beispielsweise durch Vitamine oder Impfungen, sind unsere Kinder gesünder als vor Jahrhunderten. Die Säuglingssterblichkeit hat rasend abgenommen, viele der früher gefürchteten Krankheiten sind nicht mehr präsent. Viele Eltern entscheiden aus dem Bauch heraus, meist vom Hörensagen geleitet oder weil N = 1 die leitende Statistik war. Beim ersten Kind hat’s doch geklappt, dann kann man es beim zweiten Mal auch so machen. Bei der Nachbarin hat’s funktioniert, also machen wir es auch so. Trifft die alternativ-esoterische Haltung nun noch auf die statistisch-wissenschaftliche (die ja immer fälschbar sei), geht gar nichts mehr.

Paternalismus?

Wir Mediziner neigen zum paternalistischen Verhalten, dem Folgen von Leitlinien, dem Zurschaustellen des Experten – zumindest hoffen wir, als Mediziner so wahrgenommen zu werden. Wir reagieren ungehalten oder unverständig, wenn Eltern sich anders entscheiden. Wenn wir uns die Filterblase, in der sich die Eltern befinden, vor Augen führen, können wir ihre Denkweise eventuell durchbrechen. Dies braucht Zeit, noch mehr Informationen, aber auch Vertrauen auf seiten der Eltern, sie müssen an unsere Empfehlungen glauben.

Ich gebe zu, dass ich in meiner Praxis oft rigoros reagiere: Impfgegner dürfen nach wiederholten Beratungsgesprächen und fortgesetzter Resistenz die Praxis verlassen, wer das Vitamin K bei U3 abgelehnt hat, wird gleich rausgeworfen, ich halte das für unverantwortlich. Da bin ich paternalistisch par excellence. Vielleicht eine Schwäche meinerseits, aber ich kann eben auch nicht aus meiner Filterblase und muss abends noch in den Spiegel schauen können. Ich sehe mich als Anwalt des Kindes. Auch wenn die Eltern die letzte Verantwortung haben, die ich ihnen nicht abnehmen kann, steht die Empfehlung zum Schutz des Kindes an oberster Stelle (und der Schutz anderer Kinder, wenn wir von Impfungen sprechen).

Wir wollen den Kindern nicht schaden

Vermutlich gibt es keine befriedigende Lösung für beide Positionen. Ich kann mich als Mediziner, gerade als Kinderarzt, nicht altruistisch der Position ablehnender Eltern beugen, denn beide, Eltern und ich, sehen in unseren Entscheidungen das beste Wohl für das Kind. Eine Gemeinsamkeit gibt es aber nur in gemeinsamer Überzeugung, die aber immer einer Durchsetzung meiner Meinung gleichkäme.

Patienten und Ärzte sollen heutzutage Partner sein, gemeinsam Entscheidungen für die Gesundheit treffen. Leider sind die Player auf dem Gebiet der Gesundheit inzwischen so vielfältig – oder sollen wir sie lieber Influencer nennen –, dass es schon lange keine duale Begegnung mehr zwischen Arzt und Eltern ist. Damit kann der informativoffene Austausch zwischen Patient und Arzt kaum noch gelingen. Ich persönlich kann nur tagtäglich darauf bauen, dass Eltern darauf vertrauen, dass wir Kinderärzte alles zum Wohlergehen und der Gesundheit der Kinder tun. Es gibt keine niederen Beweggründe für unsere Empfehlungen.

„Würden Sie das Gleiche empfehlen, wenn es Ihr Kind wäre?“ – Aber sicher.

Ursprünglich hier

Bildquelle: Loz Pycock, flickr

Artikel letztmalig aktualisiert am 19.01.2018.

82 Wertungen (4.35 ø)
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Medizin, Pädiatrie
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Gast
"We could as well go back in time for all this did to change your mind." Nun der Schlusssatz von @75 scheint es gut zu treffen. Wir können hier ewig diskutieren aber keine der Seiten wird die andere von sich überzeugen können. Bleibt nur Handeln nach bestem Wissen und Gewissen und wenn Ansichten der Eltern und Ärzte nicht überein stimmen sind vielleicht wirklich beide glücklicher wenn man getrennte Wege geht.
#78 vor 23 Tagen von Gast
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Wenn ich die Blogbeiträge mancher Heilpraktiker so lese wundert es mich überhaupt nicht, dass sie einen schlechten Ruf haben. Mich wundert, dass Heilpraktiker Impfberatungen machen dürfen.
#77 vor 26 Tagen von Dr. Irmgard Roßnagel (Tierärztin)
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Gast
@74) es ist sehr schade dass Heilpraktiker einen so schlechten Ruf haben. Es gibt genug die sehr verantwortungsvoll arbeiten und gut mit "Schulmedizinern" zusammen arbeiten. Die schwarzen Schafe sind des nur die Schlagzeilen machen und Ärger machen. Nicht drüber ärgern, uns allen ist bewusst (oder sollte sein) dass der großteil der Heilpraktiker nicht so ist wie der schlechte Ruf es sagt.
#76 vor 26 Tagen von Gast
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Gast
Kennt jemand das video "Storm" von Tim Minchin (auf youtube mal suchen, lohnt sich) fasst meinen Standpunkt und die aktuelle Situation eigentlich gut zusammen. (vor allem der Schlusssatz. Bitte bis ganz zu Ende anhören.) Ansonsten kann ich mich nur Dr. Roßnagel anschließen.
#75 vor 26 Tagen von Gast
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Gast
Frau Dr. Roßnagel ich bin auch Heilpraktiker und rate auf jeden Fall zu wichtigen Impfungen. Und nun? Es ist erstaunlich, dass unser Berufsstand mal wieder so einen schlechten Ruf genießt!
#74 vor 26 Tagen von Gast
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Wir dürfen alle leben und mussten nicht wie mein Onkel mit 19 an Diphtherie sterben, weil es zwar ein Penizillin gab, dieses aber unerreichbar für die Menschen war, wir haben gesunde Kinder und müssen nicht mit ansehen, wie sie in ihren Leben mit Spätfolgen von Polio kämpfen müssen wie ein Onkel und Mitschülerin von mir. Wann in der Menschheitsgeschichte gab es eine Gesellschaft, wo man so alt wurde und so gut versorgt war? Ein bisschen mehr Demut und Dankbarkeit würde nicht schaden!
#73 vor 26 Tagen von Dr. Irmgard Roßnagel (Tierärztin)
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Warum bitte verzweifeln wir an der Industrialisierung unserer Nahrung und unserer Umwelt? Wir können uns täglich frische, gesunde, geprüfte Lebensmittel aus der ganzen Welt kaufen, zu Preisen, die uns erlauben, Tonnen davon in Müll zu werfen. Wir können uns täglich aussuchen, was wir essen wollen und sind nicht auf die letzten Vorräte aus Keller und Vorratsraum angewiesen wie es bei meiner Oma früher , wo es um diese Jahreszeit nur noch Marmeladebrot, verschrumpeltes Gemüse und getrocknete Äpfel gab. Dafür würde noch dem Herrgott gedankt! Also an unserem Essensangebot verzweifle ich nicht, eher an der undankbaren Haltung vieler Menschen, denen das alles auch noch nicht gut ist.
#72 vor 26 Tagen von Dr. Irmgard Roßnagel (Tierärztin)
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Stimmt mich nachdenklich, aber vor Allem die folgende Diskussion erschüttert mich. Nach bestem Wissen und Gewissen.... so versuche ich das. An der Industrialisierung unser Nahrung und Umwelt verzweifeln wir wohl alle. Die Entwicklung der Erkrankungen in den letzten Jahren verstehen wir nur viel zu wenig. Es ist schwierig einen Weg zu finden, das hat uns die Medizingeschichte gezeigt und tut es immer noch regelmäßig. Das oben Geschilderte war wohl der wichtigste Grund für mich keine Pädiatrie zu machen, Eltern sind wir trotzdem und auch da sind viele Entscheidungen in jeglichen Bereichen schwierig. Ein komplettes "Richtig" gibt es da nicht, aber nach bestem Wissen und Gewissen... (manchmal auch aus reinem Selbsterhaltungstrieb), so handle ich, dann kann ich meistens auch in den Spiegel sehen und Nachts gut schlafen. Danke für den Beitrag
#71 vor 27 Tagen von Dr. Corina Huth (Ärztin)
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Das sehe ich genauso.
#70 vor 27 Tagen von Dr. Irmgard Roßnagel (Tierärztin)
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Gast
Ich bin geimpft, meine Kinder sind geimpft, meine ganze Familie ist nach RKI Empfehlungen geimpft. Allen geht es prima, ich genieße das Wissen dass meine Kinder keine Gürtelrose haben werden und dass ich mich nicht sorgen muss dass wenn ich schwanger werde dass mein ungebohrenes durch eine Rötelinfektion geschädigt werden kann. Und der kleine Pieks beim Doktor haben bisher alle ganz tapfer mitgemacht. Verstehe echt nicht warum für so viele Leute das so ein Akt ist.
#69 vor 27 Tagen von Gast
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Gast
@56) So? Was geht denn "ab" in Berlin? Sorry aber wir leben in einem Land des Luxus was Medizin angeht. Wir haben erstklassische perinatale Versorgung, Pädiatrische Versorgung, kostenlose Vorsorge, ein gut funktionierendes Krankenkassensystem... (ich will NICHT sagen perfekt, aber im Vergleich zu anderen Ländern wie z.B. USA wirklich gut) Unsere Kindersterblichkeit ist stark gesunken, wenn sie mal krank sind bekommen sie krankengeld u.w.s. Klar geht es um Geld und Macht, das sind nun mal Antreiber. Klar können wir hier Ethik und Moral diskutieren. Aber Fakt bleibt dass eigentlich alle Beteiligten (vor allem Krankenkassen) daran interessiert sind dass möglichst viele Menschen gesund und arbeitsfähig sind (weil sonst Geld ausgegeben werden muss) denken sie wirklich, wenn sie denn an die große Gesundheitsverschwörung glauben, dass die sich in den eigenen Fuß schießen würden? Macht und Geld gibts nur mit gesunden Menschen also tun die alles dafür.
#68 vor 27 Tagen von Gast
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Gast
… Sei Dank , dass Wahlmöglichkeiten bestehen. Kein Weg ist da zu weit.
#67 vor 28 Tagen von Gast
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Mediziner 1 und Vater
Zitat#62 :"Ich finde auf den Seiten der STIKO und RKI ausreichend Informationen, die ich als belastbar einschätze und folge nicht den Verschwörern, die sich immer wieder selbst zitieren und an mehrfach widerlegten Thesen festhalten." Oh, für Ihre Behauptung hätte ich aber gerne ein paar Links! Wie haben Sie die Informationen des RKI und der STIKO denn analysiert? Wie kann es denn sein, dass die Schweizer und Österreicher Kollegen und ebenso andere Europäischen Impfkommissionen andere Empfehlungen geben? Wissen die mehr? Oder weniger? Alles etwas wackelig, in meinen Augen und durchaus zum hinterfragen geeignet.
#66 vor 28 Tagen von Mediziner 1 und Vater (Gast)
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Zwecklos hier, bin raus! hier fängt nun auch ein Heilpraktikerbashing an!
#65 vor 28 Tagen von Jörg Schnorr (Heilpraktiker)
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Was bitte soll das “Hebammenbashing“? Eigentlich wollen wir doch interdisziplinär zusammen arbeiten. Das hört sich nach alten, die Arbeit unerquicklich gestaltenden, Klischees an. Beste Grüße Heike Schmedes-Bindra Hebamme
#64 vor 28 Tagen von Heike Schmedes-Bindra (Hebamme)
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Ich weiß wieder, warum ich einen großen Bogen um Heilpraktiker mache.
#63 vor 28 Tagen von Dr. Irmgard Roßnagel (Tierärztin)
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Gast
Hm! Wer schürt denn mehr Ängste: Die Impf- Befürworter oder die Gegner? Ich finde auf den Seiten der STIKO und RKI ausreichend Informationen, die ich als belastbar einschätze und folge nicht den Verschwörern, die sich immer wieder selbst zitieren und an mehrfach widerlegten Thesen festhalten. Dass ein Herdenschutz hilft, lieber Herr Schnorr, ist doch bei einer Erkrankung, die von Mensch zu Mensch übertragen wird, absolut logisch. Erzählen Sie mal bitte, wie Sie das beweisen wollen. Welche große Gruppe wollen Sie als Placebo- Gruppe für die kommenden Jahrzehnte nehmen, Frankreich, England oder Deutschland? Ach ja, ist ja schwierig, weil sich die Gruppen nicht isolieren lassen. Im übrigen hatten Sie mit Einzelfällen angefangen. Ich kann mit Ihrer Argumentationsweise leider nicht anfangen und bin damit raus.
#62 vor 28 Tagen von Gast
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#60: Hallo Herr oder Frau Anonymus. Wir sind uns doch wohl hoffentlich klar und einig, dass jeder Todesfall zuviel ist und auch jede Erkrankung bekämpft werden sollte. Deshalb sind wir in diesem Sektor tätig. Einzelfälle aufzählen nützt uns leider wenig. Dazu reichen leider die 1000 Zeichen hier nicht, um die "Einzelfälle" in meiner Praxis aufzuzeigen. Sie spielen in Ihrem Post auch auf den Herdenschutz an. Aber auch dieses recht häufig genutzte Argument (gerne eingesetzt, um Angst zu schüren) entbehrt zur Zeit jeglicher belastbar wissenschaftlicher Grundlage. Warum nur wird sehr häufig ein (wirklich belastbarer) Nachweis von Therapien gefordert und beim Impfen wird plötzlich alles still und alles rennt panikartig in der Gegend herum und versucht den anderen von seiner Meinung zu überzeugen (von allen Seiten). Ich verstehe es nicht und würde gerne eine gute Erklärung dafür finden, die nichts mit wirtschaftlichen (sprich pharmagelenkten) Verknüpfungen zu tun hat.
#61 vor 28 Tagen von Jörg Schnorr (Heilpraktiker)
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Gast
Hallo Herr Schnorr! Es geht um jeden Todesfall und jede Erkrankung! Auch um realistisches Einschätzen aller Risiken. Und ja, es geht auch um Kranke und vor allem Immungeschwächte, die selbst nicht geimpft werden können und von der Immunität der Gesellschaft profitieren. Dafür müssen sich aber möglichst alle impfen lassen. Sie können ja meinen jetzt schwerstbehinderten Nachbarn besuchen, der nach einer Transplantation keinen Impfschutz mehr gegen Masern hatte und nach einer Meningitis wochenlang auf Isolierstation um sein Leben kämpfte. Die Masern konnten sogar wochenlang in seinen Tränen nachgewiesen werden!!! Aber was solls! Seine Frau und die drei schulpflichtigen Kindern bekommen das schon hin mit dem Füttern und Waschen des ehemals aktiven Familienvaters und erfolgreichen Facharbeiters. - - - - - - Wenn ihr einziges Argument ist, dass diese bösen von der Pharma- Lobby geschmierten Ärzte und Wissenschaftler alles vertuschen, fehlt einfach jede Gesprächsgrundlage.
#60 vor 28 Tagen von Gast
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Sicher geht es darum Todesfälle zu vermeiden. Und hier sind wir IMHO auf dem Punkt! Um welche Todesfälle geht es denn? Um die zwei jedes zweite Jahr in Deutschland? Um die Frau in Duisburg, die letztes Jahr gestorben ist? Die von mehreren Kollegen und Krankenhäusern abgewiesen worden ist, und dann zu spät behandelt wurde! Oder das Kind aus Berlin 2014, das ein Herzfehler hatte und dann die zu spät diagnostizierte Masern draufgekommen ist. Woran ist dieses Kind gestorben? An Masern? Oder an der Tödlichen Kombination plus Ärztlicher Diagnosefehler.Oder geht es um die Fälle, die wenig bis gar nicht anerkannt werden, weil einen Impfschaden kann es ja gar nicht geben (in meinem Umfeld neben Kollapse auch Erblindung und Todesfall!) Nochmals: bitte die Kirche im Dorf lassen! Ich wundere mich immer wieder, wie von Kollegen Studien hinterfragt und verrissen werden bis aufs kleinste Detail. Und beim Thema Impfen versagt unser Hinterfragesystem, warum eigentlich?
#59 vor 28 Tagen von Jörg Schnorr (Heilpraktiker)
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53
Sind sie wirklich Mediziner? Dann sollte Ihnen klar sein dass das worauf es ankommt vermeidbare Todes-und Krankheitsfälle sind. Auch wenn die absoluten Zahlen höher sind kann man gegen Verkehrsunfälle und MRSA leider nicht impfen, das ändert nichts daran dass auch hier alles getan werden muss um die Zahlen zu reduzieren, vor allem um vermeidbare Fälle. Würde mich interessieren wo Sie studiert haben wollen, wäre mir neu dass irgendwo whataboutism als wissenschaftliche Diskussionsgrundlage gelehrt wird.
#58 vor 28 Tagen von 53 (Gast)
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Mediziner 1 und Vater
#53. Welche aktuellen Zahlen meinen Sie denn? Die Masernfälle jedes Jahr, oder die ca. 40.000 Todesfälle jährlich durch Krankenhauskeime? Oder die ca. 4.000 Toten (und zahlreiche Verletzte) durch Autounfälle? Oder die durch Ärztl. Fehler Geschädigten? Wir sollten hier mal ein wenig auf dem Teppich der Realitäten bleiben und schauen, wo wirklich Schaden entsteht. Nicht wirklich bei den Impfkritikern, sondern jedes Wochenende auf den Bierfesten in der Republik
#57 vor 29 Tagen von Mediziner 1 und Vater (Gast)
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Mediziner 1 und Vater
#54 "Für Impfungen und ähnliches hab ich eine einfache Faustregel: Bezahlt es in Deutschland die Krankenkasse kann man davon ausgehen dass die Vorteile die Nachteile aufwiegen" Das ist aber sehr naiv und ich würde Ihnen einmal empfehlen, zuzusehen, was in Berlin abgeht. Da geht es nicht unbedingt um Gesundheit bei den Krankenkassen, sondern um Macht und Geld, leider. Das habe ich oft genug erfahren müssen.
#56 vor 29 Tagen von Mediziner 1 und Vater (Gast)
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Gast
Frau Eva Stiegele, ich könnte mich natürlich darüber mokieren, daß wir Ärzte Ihrer Meinung nach eine Behandlungspflicht haben, Sie als Heilpraktikerin dagegen ja sich aussuchen können, wen Sie denn nun beglücken wollen oder halt nicht. Wenn Sie allerdings hier nicht nur schräge Thesen aufstellen, ohne diese bequellen zu können, sondern noch nicht einmal in der Lage sind, sich die (M)BO für Ärzte durchzulesen, dann sollten Sie sich mal schluenigst hier aus den Kommentarspalten trollen. Nebenbei: http://www.bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/downloads/pdf-Ordner/MBO/MBO_02.07.2015.pdf - §7 (2). Ich erspare mir mal das wörtliche Zitat.
#55 vor 29 Tagen von Gast
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Gast
@52 Danke. Die Kindersterblichkeit in der USA ist in den letzten Jahren stark gestiegen und eher auf dem Niveau mancher Schwellenländer. Aber halt nicht wegen dem Impfen sondern aufgrund des katastrophalen Gesundheitssystems und Einschränkungen der perinatalen Versorgung. Für Impfungen und ähnliches hab ich eine einfache Faustregel: Bezahlt es in Deutschland die Krankenkasse kann man davon ausgehen dass die Vorteile die Nachteile aufwiegen. Krankenkassen verdienen nur mit gesunden und arbeitenden Menschen Geld. Bevor die was bezahlen verlangen die eine Menge Beweise. Die "böse Pharmaindustrie" ist in diesem Fall eher ein Gegenspieler. (Auch wenn ich z.B. die HPV-Impfung für Jungen für sinnvoll halte, obwohl dies nicht von Krankenkassen übernommen wird)
#54 vor 29 Tagen von Gast
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Gast
@45: es gibt kein sichtbares Siechen und Sterben? Für so manchen Impfgegner ist das vielleicht nicht sichtbar aber wer nicht die Augen davor verschließt und sich die aktuellen Fallzahlen ansieht weiß Bescheid.
#53 vor 29 Tagen von Gast
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Gast
#3 woher habe Sie Ihre Zahlen? Laut WHO ist die Kindersterblichkeit in den USA um 300% höher wie in Japan. Ein Schelm wer da böses bei denkt, weil bis vor kurzem in Japan erst ab dem 2.ten LJ geimpft wurde. -------------------------------------------------------------------------------------------------- Kindersterblichkeit als Parameter korreliert nur zu einem kleinen Teil mit der Durchimpfungsrate. Hier ist vielmehr die Qualität der perinatalen Versorgung entscheidend. Und die dürfte in Japan deutlich besser sein als in dem Flächenland USA. Falls die Japaner auf Impfungen im ersten Lebensjahr verzichten, halte ich das für fahrlässig. Die Gefahr einer Meningitis durch Pneumokokken, Meningokokken und HIB im ersten Lebensjahr ist sehr groß und sehr oft letal. Ich habe noch genug Fälle erlebt. Der Kinderdoc.
#52 vor 30 Tagen von Gast
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Gast
#35 Zum Thema Fluorid: ich verordne seit Jahren nur noch Vitamin D ohne Fluorid, also Vigantoletten. Gerne auch als Öl, hierbei ein Tropfen pro Tag. Also wie in den USA. Die Verarbeitung ist einfacher und das Problem der Laktoseintoleranz bei der Tablettengabe entfällt. Die Datenlage über Fluroridprophylaxe ist einfach zu unklar. Das Risiko unklarer Nebenwirkungen überwiegt dem einer Karies. Der Kinderdoc.
#51 vor 30 Tagen von Gast
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Was ist lächerlich und warum?
#50 vor 30 Tagen von Dr. Irmgard Roßnagel (Tierärztin)
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Gast
Wie lächerlich!
#49 vor 30 Tagen von Gast
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Gast
Das PEI will immerhin demnächst die Unbedenklichkeit von Aluminium in Impfstoffen irgendwie abschätzen können... "Entwicklung eines PBTK-Modells für die Risikobewertung der Aluminiumexposition aus Adjuvanzien" (Seite 26) http://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/vigilanz/bulletin-zur-arzneimittelsicherheit/2017/3-2017.pdf?__blob=publicationFile&v=5
#48 vor 30 Tagen von Gast
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Mediziner 1 und Vater
#35 ich stimme Ihnen zum Thema Fluor zu 100% zu. Schade nur, dass Sie diese von Ihnen angeforderte " wissenschaftlich evidente = placebokontrollierte, randomisierte und doppelverblindete Studie zu diesem Thema" nicht auch auf das Impfen beziehen. Denn dazu gibt es leider auch nichts wissenschaftlich evidentes. Es wäre um dieses leidige Thema viel leichter, wenn wir dies hätten (unabhängig und ohne Pharmafinanzierung!). So lange es nichts gibt, müssen Eltern nun mal abwägen, was schlimmer ist: eine evtl. Schädigung ihres Kindes durch die Krankheit oder eine (warum auch immer) leider runtergeredete (spät-)Schädigung durch die Impfung und deren Inhaltsstoffe (und ich rede hier nicht von der unsäglichen Geschichte um Dr. Wakefield).
#47 vor 30 Tagen von Mediziner 1 und Vater (Gast)
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Mediziner 1 und Vater
#3 woher habe Sie Ihre Zahlen? Laut WHO ist die Kindersterblichkeit in den USA um 300% höher wie in Japan. Ein Schelm wer da böses bei denkt, weil bis vor kurzem in Japan erst ab dem 2.ten LJ geimpft wurde.
#46 vor 30 Tagen von Mediziner 1 und Vater (Gast)
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Gast
Wenn Eltern nicht impfen wollen, dann wollen sie nicht und finden auch einen (neuen) Arzt oder Heilpraktiker. Da es hier kein sichtbares Siechen und Sterben an Kinderkrankheiten gibt, kann man schon auf die Idee kommen, dass die Impfschäden überwiegen könnten. Haben wir genug Kinder, die wieder sterben und oder geschädigt werden, wird sich die Sichtweise ändern. Meistens wird im Krankheitsfall von wohlbetuchten und intellektuellen Eltern ein Arzt befragt, der dann alles richten soll.
#45 vor 30 Tagen von Gast
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Auch Ärztin, auch Mutter
Oh Frau Stiegele bitte. Natürlich ist es gut wenn Eltern sich informieren, problematisch wird es allerdings wenn ihnen von unseriösen Meinungsmachern Desinformationen und Halbwahrheiten aufgetischt werden. Eine Meinung zu haben ist eine Sache aber wer allen Fakten zum trotz sein Kind gefährdet spielt in einer anderen Liga. Diskutieren Sie mal mit einem Polizisten warum Sie ihr Kind ohne Helm aufs Motorrad setzen... irgendwann ist es mit der Meinung dann auch mal gut. Natürlich gibt es Erkenntnisse zu all diesen Themen. Kinderkrankheiten mutieren? Da hätte ich jetzt aber bitte gerne ein Beispiel... Sie können sich gerne darauf berufen dass noch vieles unerforscht ist aber ich habe den Eindruck dass Sie sich erstmal ein bisschen damit befassen sollten was bereits erforscht ist. Siehe Ernährung und Bewegungsmangel bei Diabetes usw. Natürlich muss man offen für neue Erkenntnisse sein aber meine Patienten brauchen JETZT die beste Therapie nach aktuellem Stand.
#44 vor 30 Tagen von Auch Ärztin, auch Mutter (Gast)
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Schon mal was von Typ I gehört? Und es gibt auch sicher immer nur eine Ursache für eine Erkrankung! Sie werden schon wissen, warum Sie hier Ihren Namen nicht nennen...
#43 vor 30 Tagen von Eva Stiegele (Heilpraktiker)
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Arzt
Die Pflicht zur Behandlung haben wir Ärzte aus eigenem Antrieb. Aber natürlich können wir auch Behandlungen ablehnen. Das machen wir aber nur aus guten Gründen. Zum Thema Kinder- Alzheimer belesen Sie sich mal, verehrte Frau Stiegele, unter dem Stichwort Niemann- Pick. Und Diabetes kommt aus Ihrer Sicht eher von Impfungen als durch Übergewicht und Bewegungsarmut? Ich weiß nicht, ob ich meine Kinder zu Ihnen schicken würde. Und Ärzten werfen Sie Arroganz vor? Das ist echt schräg!!
#42 vor 30 Tagen von Arzt (Gast)
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Es ist doch toll, wenn Eltern sich informieren! Dass manche Ärzte damit ein Problem haben, finde ich traurig. Ärzte haben eine Behandlungspflicht. Es ist ein Unding, Eltern aus der Praxis zu werfen, nur weil sie anderer Meinung sind. Die Immunologie steckt noch in den Kinderschuhen. Vieles ist noch unerforscht. Zu Impfungen gibt es keine Langzeitstudien, die deren Unschädlichkeit beweisen. Chronische Krankheiten bei Kindern nehmen zu. Alzheimer, Diabetes, … - alles tritt zunehmend früher auf. Kinderkrankheiten mutieren zu tödlichen Gefahren. Was hat die Schulmedizin hier für Erklärungen??? Genetik, Epigenetik, was werden uns hier wohl in den nächsten Jahrzehnten für Erkenntnisse erwarten? Keiner ist allwissend - auch kein Arzt, keine Pharmaindustrie, kein Heilpraktiker. Wir müssen offen bleiben, keine Vorurteile haben. Eltern haben oft ein gutes Bauchgefühl und treffen sicherlich keine Entscheidung leichtfertig. Ist diese Arroganz der Ärzte denn wirklich notwendig?
#41 vor 30 Tagen von Eva Stiegele (Heilpraktiker)
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Gast
Alles klar, Facharzt und Vater, Kommunikationsproblem erkannt. Das ist leider das Problem bei einer schriftlichen und nicht mündlichen Diskussion. Man sieht den anderen nicht. Nichts für ungut.
#40 vor 30 Tagen von Gast
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Facharzt und Vater
Korrektur: @Gast #36 und nicht 31 (das war ich selbst)
#39 vor 30 Tagen von Facharzt und Vater (Gast)
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Facharzt und Vater
@Gast #31: Gleich eine Heilpraktiker- Hetze anzuprangern spricht nicht für Sie! Hoffentlich behandeln Sie Ihre Patienten besser! Natürlich haben Sie auch Pflichten. Wäre ja noch schöner. Aber ein approbierter Arzt steht juristisch mehr in der Verantwortung als ein Heilpraktiker, weil ihm von juristischer (nicht meiner Seite!) eine höhere Kompetenz unterstellt wird. Wenn Sie das als Abwertung Ihrer Fähigkeiten oder Berufsstandes interpretieren, ist das eher Ihr persönliches Problem. Ich hatte nur eine Tatsache beschrieben.
#38 vor 30 Tagen von Facharzt und Vater (Gast)
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Gast
33: Und kindliche Individuen werden ausgemengelt?
#37 vor 30 Tagen von Gast
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Gast
Zu 31: Ich hatte schon auf die Heilpraktiker-Hetze gewartet. Willkommen, willkommen, hier sind Sie in guter Gesellschaft. Darf ich Sie daran erinnern, dass der Heilpraktiker dieselben Dokumentations- und Aufklärungspflicht hat wie ein Arzt? Ist regelmäßig Bestandteil der Prüfung für Heilpraktiker. Glauben Sie nicht? Amtsärztin Frau Dr. Petersen aus Husum erklärt Ihnen gerne die Einzelheiten. Dieser Punkt ist ihr nämlich besonders wichtig. Können alle bezeugen, die in Husum Prüfung hatten.
#36 vor 30 Tagen von Gast
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Gast
Ich bin bei allem bei Ihnen, Herr Kollege, nur die Sache mit dem Fluorid stört mich. Wir sind auch Wissenschaftler und daher müssen wir Dinge auch skeptisch betrachten: Die wissenschaftliche Wahrheit über Fluorid ist, dass es bis zum heutigen Tage nicht eine einzige wissenschaftlich evidente = placebokontrollierte, randomisierte und doppelverblindete Studie zu diesem Thema gibt. Punkt.
#35 vor 30 Tagen von Gast
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"Die etablierte Medizin ist im gültigen Zeitgeist korrupt, überwissenschaftlich, will alle mit Medikamenten zudröhnen („vollpumpen“ ist ein beliebter Begriff) und arbeitet undifferenziert, weil schulmedizinisch. " Wie kommen Sie auf diese Ansichten? Außer im psychiatrischen Bereich , da war es wirklich so - hat noch kein Arzt versucht, mir oder meinen Kindern Arzneimittel "aufzudrängen" , im Gegenteil, als Kassenpatientin muss man oft um Medikamente "kämpfen". Wegen Impfungen meiner Kleinkinder hatte ich allerdings keine Dispute, denn wir lebten in einem Land, in dem ein vollständiges Impfbuch Voraussetzung für Kindergarten-und Schulbesuch ist; das Impfschema ist sogar zügiger als das deutsche.
#34 vor 30 Tagen von Remedias Cortes (Nichtmedizinische Berufe)
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Gast
Der Vorteil ist doch, bei dem gravierenden Mangel an Ärzten: Impfgegnergene sollten sich mit der Zeit rausmendeln...
#33 vor 30 Tagen von Gast
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Auch Ärztin, auch Mutter
Diese Diskrepanz die auch Medizinern ständig begegnet verunsichert manchmal sehr, ebenso die Diskussion um die D-Fluoretten. Egal wen man fragt, auch an der Uni, jeder erzählt einem zum Thema Fluor etwas anderes, verunsicherte Eltern neigen dann lieber dazu etwas wegzulassen... fatal nur wenn gleichzeitig auf die wirklich wichtige Vitamin D Prophylaxe verzichtet wird. Also lieber Missverständnisse vermeiden, erwiesenermaßen sinnhafte Maßnahmen auch klar als solche kommunizieren aber auch ehrlich zugeben dass es sich bei manchen Maßnahmen um durchaus optionale und eventuell sogar unnötige handeln könnte, besonders bei Laien. Eine Mutter die nach reiflicher Überlegung Vigantoletten statt Fluoretten gibt, 18 statt 6 Monate zusätzlich zur Beikost stillt, auf Hepatitis-, Rotaviren oder Influenzaimpfungen bewusst verzichtet aber dafür alle anderen Impfungen gewissenhaft durchführen lässt sollte nicht unnötigerweise brüskiert werden.
#32 vor 30 Tagen von Auch Ärztin, auch Mutter (Gast)
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Facharzt und Vater
Toller Artikel! Wer sich da pauschal angegriffen fühlt, hat ihn nicht verstanden!! Eine Anmerkung dazu, dass sich der Autor sich auch von Patienten trennt, wenn es keinen gemeinsamen Weg gibt: Das ist richtig so. Denn als Arzt übernehme ich auch die Verantwortung. Wenn ich diese nicht übernehmen kann wegen einer Ablehnungshaltung der Eltern, muss und darf ich mich trennen. Sonst ist der Arzt ein beliebiger Berater. Ist er aber nicht! Und könnte bei fehlender dokumentierter Aufklärung sehr schnell zur Verantwortung gezogen werden. Wenn dann doch beim "Durchmachen" einer Kinderkrankheit ein massiver Schaden entsteht (Hirnhautentzündung, Taubheit, Unfruchtbarkeit, Tod!), kommen die Eltern dann und behaupten, dass sie das ja nicht wussten und so wollten. Der Arzt hätte nicht genug auf die Impfung bestanden. Also: Auch ein Arzt muss sich schützen! Denkt an die Dokumentation, Kollegen! Ihr seid juristisch angreifbar! Nicht der nichtärztliche Heilpraktiker!
#31 vor 30 Tagen von Facharzt und Vater (Gast)
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Auch Ärztin, auch Mutter
Das Problem bei seriösen Ärzten ist: sie geben keine Garantie. Dürfen sie auch gar nicht. Es wird über mögliche Risiken und Nebenwirkungen aufgeklärt. Pauschale Impfgegner müssen das nicht, sie haben die Wahrheit gepachtet und propagieren aus vollster Überzeugung das einzig Wahre, Nachteile oder Nebenwirkungen ihrer Vorgehensweise gibt es nicht, diese Sicherheit kann überzeugend wirken. Ist die Impfung eine Wohltat für mein Kind? Nein. Es wird weinen, vielleicht sogar etwas Fieber bekommen oder so müde sein dass es anschließend den ganzen Tag schläft. Aber das ist eben immer noch besser als die Erkrankung. In den meisten Fällen. Deshalb ist es wichtig die Impfung diffenerziert zu betrachten. Man muss auch nachfragen dürfen ohne gleich vor die Tür gesetzt zu werden. Warum muss ein wenige Monate altes Baby dessen Eltern seit Jahren gegen Hepatitis immunisiert sind unbedingt gegen Hepatitis B geimpft werden? Es wird wohl kaum mit einem Junkie eine Nadel teilen oder auf den Strich gehen...
#30 vor 30 Tagen von Auch Ärztin, auch Mutter (Gast)
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Gast
Der Artikel hat mir aus der Seele gesprochen und ich finde ihn auch äußerst gelungen geschrieben. Ich schließe mich der Meinung von Harald Hebrank an. Keine Hebamme und übrigens auch kein/e Arzt/Ärztin braucht sich hier angegriffen zu fühlen, es geht doch nur um eine klischeehafte Darstellung, von der der Autor zugibt, dass er womöglich als Arzt diesem Klischee entspricht. Man kann ja durchaus als Hebamme oder Arzt/Ärztin diesem Klischee auch nicht entsprechen. Sie haben sich in dem Artikel ein bisschen Ihren Frust rausgeschrieben und das kann ich so gut nachempfinden. Sie versuchen trotz allem die Eltern zu verstehen, die sich trotz Ihrer Bemühungen gegen Ihren Rat entscheiden. Daraus kann man nur lernen. Wir müssen die Entscheidung der Patienten akzeptieren und das fällt einem leichter, wenn man sich vor Augen führt, dasss sie auch nur das Beste für sich bzw. Ihre Kinder möchten. Ich kann mir (als Mutter) gut vorstellen, dass es für Kinderärzte noch wesentlich anstrengender und frustrierender ist, die Eltern zu beraten und zu überzeugen als für andere Ärzte. Als „Nicht-Kinderarzt“ kann man sich ja immer noch sagen, dass letztendlich jeder (Patient) selbst wissen muss, was er möchte... Ich verstehe, dass Sie sich als Kinderarzt als Art Anwalt der Kinder fühlen. Ich bin der Meinung, dass gute Ärzte diejenigen sind, die gute Aufklärungsarbeit bei ihren Patienten leisten. Manche Patienten machen es einem allerdings schwer... Mit meinen Kindern wäre/würde ich jedenfalls gerne zu Ihnen in die Praxis ge-/kommen! Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Durchhaltevermögen, Mut und gutes Gelingen.
#29 vor 31 Tagen von Gast
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Gast
Wir sind nicht dazu da um zu diskutieren sondern um zu helfen.Bin seit über 30 Jahren Kinderdoc.Gott sei Dank ebbt die Esoterik Welle ab.Vor 20 J. war das schlimmer.Mann sollte immer auf die Krankheiten verweisen,die es heute dank Prophylaxe nicht mehr gibt(Rachitis,Diphterie etc..) Das hilft meistens.
#28 vor 31 Tagen von Gast
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Muttertier
Die Bemerkung über die esoterischen Hebammen finde ich äußerst grenzwertig. Die Sechsfachimpfung empfand ich als Zumutung. Ich habe sie bei meinen Kindern machen lassen, aber ich hätte gerne mehr Entscheidungsfreiheit gehabt. Ich bestreite nicht die Wirksamkeit einer Tatanus-Impfung, aber Hepatitis B in dem Alter? Und dann sechs auf einmal? Etwas heftig für so einen kleinen Wurm in den Augen einer Mutter. M und M kann ich nachvollziehen, aber Röteln? Das ist mit Kanonen auf Spatzen geschossen, zumindest in diesem Alter. Und ich frage mich schon, ob es gut sein kann, alles wegzuimpfen. Machen wir es unserem Immunsystem damit nicht ein bisschen zu leicht? Denn wenn das Kind den Impfmarathon im Säuglings- und Kleinkindalter erfolgreich weggesteckt hat, fehlen da später nicht die Herausforderungen für unser Immunsystem? Und Langzeitstudien über die Impfwirksamkeit scheinen Fehlanzeige zu sein. Das Thema ist meiner Meinung nach zu komplex, um nur dafür oder dagegen zu sein.
#27 vor 31 Tagen von Muttertier (Gast)
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Gast
Vertrauen muss man sich erarbeiten. Das lernt man nicht im Studium. Patientenrausschmiss ist vielleicht eine im Einzelfall nachvollziehbare, aber grundsätzlich doch eher schlechte Methode dafür.
#26 vor 31 Tagen von Gast
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Ärztin und Mutter
Vieles sieht anders aus, wenn man selbst mal Mutter/Vater geworden ist... Ich habe mich, damals in der Schwangerschaft, als Studentin der Medizin intensiv mit allen medizinischen Aspekten von Impfungen, Schlafumgebung, Ernährung etc pp auseinandersetzt. Ich war wild entschlossen, alles zu beherzigen. Aber es kommt vieles anders als vorher gedacht. Das eigene Baby, das man so sehr beschützen will, wie nichts zuvor im Leben, einer schmerzhaften Spritze auszuliefern, von der es ihm erst einmal schlechter gehen wird, widersprach meiner mütterlichen Intuition. Ich war kognitiv überzeugt genug und habe alle Impfungen befolgt. Aber es gibt eben nicht nur die rationale Ebene, Eltern sind auch (zurecht!) sehr emotional, und daher auch anderen, nicht-wissenschaftlichen Argumenten zugänglich. Hier gleich mit dem Abbruch der Behandlung zu drohen, ist sicherlich nicht vertrauensbildend.
#25 vor 31 Tagen von Ärztin und Mutter (Gast)
  4
Gast
Beispiel Impfung. Niemand bestreitet den Segen einer Tetanus-Impfung beim Menschen. Über die Intervalle nach Grundimmunisierung lässt sich offensichtlich streiten. RKI(D): "Um einen sicheren Schutz gegen Tetanus zu erzielen, empfiehlt die STIKO die Auffrischungsimpfung gegen diese Erkrankung alle zehn Jahre." Bundesamt für Gesundheit (CH):"Empfohlen wird die Impfung je einmal im Alter von 2, 4 und 6 Monaten, zwischen 1½ und 2 Jahren, zwischen 4 und 7 Jahren und zwischen 11 und 15 Jahren. Die Auffrischimpfungen sollen demnach im Alter von 25, 45 und 65 Jahren (also alle 20 Jahren) und anschliessend alle 10 Jahre erfolgen." Schulmedizin tut gerne einig. Ist es aber nicht. Die Phamalobby liefert Stiftungsprofessuren und Drittmittelsubventionen von Forschung und Lehre, ein Schelm, der da Böses denkt. Patientenmisstrauen ist langjährig handgeklöppelt. Wenn jemand behandelt wird, wie der letzte Trottel, aber keiner ist, muss der Behandelnde mit aufkommendem Gegenwind rechnen.
#24 vor 31 Tagen von Gast
  7
Gast
@ Silke Becker: Wo bitte liegt in der Kommunikation des Autors mit seinen Patienten bzw. deren Eltern ein Problem? Wenn sie seine fundierten Ratschläge nicht wollen, dann ist es nur sinnvoll und vernünftig, wenn sie ihr Selbstbestimmungsrecht ausüben und einen anderen Arzt suchen. Darin einen respektlosen Umgang zu sehen, halte ich für verfehlt. Um es deutlich zu machen: Wenn ich ein Tun oder Unterlassen für unmedizinisch ansehe, dann werde auch ich die Patienten bitten, sich einen anderen Arzt zu suchen, wenn sie sich nicht überzeugen lassen, den Empfehlungen zu folgen. Sicherlich gibt es zwischen diesem Schwarz und Weiß jede Mengen an Grau, aber es gibt bestimmte Situationen, wo das nicht anders möglich ist.
#23 vor 31 Tagen von Gast
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Vorweg: Ich fühle mich als Hebamme durch diesen Artikel nicht "klassiert" - denn ich persönlich kläre sehr umfassend und auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse auf und verweise grundsätzlich auf die Empfehlungen der STIKO, des G-BA oder aber auf entsprechende Leitlinien. Ich informiere die Eltern aber auch darüber, wo sie zB die Beipackzettel von Impfstoffen finden und lesen können und dass es Alternativen zur dreimaligen Vitamin K - Gabe sowie zu D-Fluoretten gibt. Also esoterisch finde ich das nicht. ;-) Ihnen, lieber Autor, möchte ich die Beschäftigung mit dem Thema "Arzt-Patienten-Kommunikation" nahelegen, denn Ihr Umgang mit dem Selbstbestimmungsrecht der Eltern erscheint mir doch etwas respektlos. "Vielleicht eine Schwäche meinerseits, ..." - Erkenntnis ist ja bekanntlich der erste Schritt zur Besserung.
#22 vor 31 Tagen von Silke Becker (Hebamme)
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Gast
Ich lese in vielen Kommentaren das Wort "zusammen" und "Respekt"! Trifft das auch auf Mediziner untereinander zu? Der Umgangston, der in vielen Beiträgen mitschwingt lässt das leider eher nicht vermuten...
#21 vor 31 Tagen von Gast
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Wunderbarer Artikel. Für mich sehr ausgewogen, weil sehr offen bezüglich der eigenen Sorgen u. befreiend selbstkritisch. Ja auch die wissenschaftlich begründete Medizin muss sich Gedanken über die Existenz ihrer eigenen Filterblase machen. Dann kann sie sich (deutlich besser) individuell für jeden einzelnen Patienten öffnen und sich auf ihn einstellen. Zum "Esoterik"-Einwand: ich kann ein vermeintliches Hebammen-Bashing nicht nachempfinden. Die Formulierung "Vereinfacht könnte man von der klischeehaft naturbelassenen Hebammenwelt u. der klischeehaften Medikamenten-, Maschinen- u. Schulmedizinerwelt sprechen." spricht doch gerade von einer bewußt vorgenommenen Vereinfachung u. eben nur klischeehaften Zuordnungen. Und eine wirkliche Wertung was richtig o. "besser" ist erkenne ich nicht. Lediglich eine klare Positionierung welche Meinung eben d. Autor hat. M. E. lediglich ein guter u. zweckmäßiger Ansatz um ins Gespräch zu kommen. Natürlich ist die Wirklichkeit deutlich komplizierter...
#20 vor 31 Tagen von Harald Hebrank (Arzt)
  14
Gast
Es gibt für alles ein Für und Wider: Impfungen können vor Krankheiten schützen, sie können aber auch Impfschäden verursachen... In meinem Bekanntenkreis gab es drei Säuglinge mit Fieberkrämpfen nach Impfungen; einer ist gestorben. Ich selbst habe 4 Kinder und mich bei meiner vierten Tochter bewusst gegen Impfungen entschieden. Sie ist in vieler Hinsicht robuster und gesünder als meine anderen Kids... Die Entscheidungen sollten den Eltern überlassen werden und ich finde es schlimm, wie sehr manche (bzw. die meisten) Kinderärzte Eltern "in die Mangel nehmen", wenn es um das Thema Impfungen geht. Deshalb gehe ich mit meinen Kindern schon lang nicht mehr zum Kinderarzt, sondern zu einem "naturheilkundlich eingestellten" Allgemeinarzt.
#19 vor 31 Tagen von Gast
  28
Gast
Leider haben ihre „kritischen“ Texte oft den Ductus von Abwertung. Den Hebammen gilt übrigens mein Respekt. Schön, dass es diesen verantwortungsvollen Beruf noch gibt! Glücklicherweise gibt es sehr viele entspannte Kinderärzte (und Hebammen) mit gleichzeitig hohem Verantwortungsgefühl. Eltern aus letztlich "ideologischen" Gründen Auszugrenzen, wirkt m. E. nicht unbedingt souverän. Da verweise ich jetzt mal auf den Kommentar #6 von Dr. med. Angelika Wegener (oder auch auf #4 u. a.). Hier kann man, neben einigen bedenkenswerten inhaltlichen Anmerkungen lesen, wie man mit Eltern umgehen kann. Tja! Die gute alte Zeit, in der Eltern zu Ihrem Arzt allgläubig aufblickten, gibt es heute so immer weniger. Und dafür gibt es sicherlich viele, auch hausgemachte, Gründe! Aber mit ein wenig Verständnis, sowie emotionaler Kompetenz, bleibt man zumindest miteinander im Gespräch..... Auch diese Fähigkeit dient etwas Gutem...neben all dem „Medizinischen“.
#18 vor 31 Tagen von Gast
  6
Gast
Kommt halt immer drauf an um was es geht. Wenn die Eltern dem Kind keine Grippeimpfung geben wollen oder die Zeckenimpfung nicht da sie nicht im Risikogebiet leben ist das absolut kein Problem. Ich werde allerdings etwas ungehalten und lasse niemanden ohne schriftliche Einverständnis gehen wenn sich geweigert wird wichtige Impfungen wie Tetanus-Diphtherie-Polio-Pertussis vor zu nehmen. Auch die MMR-Impfung sehe ich nicht als Spaß an, da müssen entweder gute Gründe her oder eine schriftliche Einverständniserklärung dass man sich der Folgen (inklusive Tod) bewusst ist. (Und als gute Gründe zähle ich nicht "ich hab gehört mein Kind wird autist davon")
#17 vor 31 Tagen von Gast
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Es gibt ja esoterisch geprägte Hebammen, aber es steht nirgends im Text, dass alle Hebammen esoterisch geprägt sind. Also nicht sich gleich wegen nichts aufregen!
#16 vor 31 Tagen von Dr. Irmgard Roßnagel (Tierärztin)
  8
Gast
Ja, und manchmal muss man sich in der Mitte treffen. Besser ein "Impfkompromiss" als sämtliche Compliance von Seiten der Eltern verspielt zu haben.
#15 vor 31 Tagen von Gast
  5
Gast
Als sehr langjährig auf verschiedenen Einsatzfeldern arbeitende Hebamme möchte ich zu bedanken geben, dass mit viel geduldigem Zuwenden, Erklären und Raten der Wochenbett- Hebamme schon etlichen Kinderärzten das Leben eher leichter gemacht wurde und manches an Fragen und Arbeit evtl. abgenommen! (von so manchem Wochenend- Anruf und -Einsatz ganz u schweigen!)
#14 vor 31 Tagen von Gast
  1
Gast
Perfekte Darstellung von Ignoranz und Arroganz .So Ganz kann Keine Blase sein.Ja und Wir fangen endlich an zu lesen.
#13 vor 31 Tagen von Gast
  6
Gast
# 11 Sehr gut.Zusammen.Dann kann man bestimmt auch mehr erreichen.
#12 vor 31 Tagen von Gast
  3
Gast
Das Problem des Vertrauensverlustet ist der Dogmatismus. Offenheit, Informiertheit auch dort, wo es Schulmedizinern manchmal vielleicht schwer fällt. Nicht alles, was Sie als "esoterisch" führen ist es auch. Und über der Schulmedizin schwebt kein Heiligenschein. Aber viele Schulmediziner geben sich gern den Anschein. Es gibt keine Halbgötter in Weiß, auch keine Götter. Und Alternativen sind nicht immer Scharlatanerie. Aber es gibt glücklicherweise (zunehmend) Schulmediziner, die hier offen sind und Heilkundige anderer Disziplinen, die ihre Grenzen kennen. Das Zauberwort heißt: Zusammen. Das schafft dann wieder Vertrauen. Jeder hat seine Stärken.
#11 vor 31 Tagen von Gast
  7
Gast
Mutiger Kommentar eines Arztes, der sich selbst in der Blase sitzen sieht. Respekt.
#10 vor 31 Tagen von Gast
  4
Gast
Irgendwie seltsam...in meiner Jugend wurden wir alle mit jedem verfügbaren Impfstoff problemlos durchgeimpft (ja, sogar noch gegen Pocken) und wir hatten keine Angst vor Dreck, Keimen und Schrammen...heute ist es genau anders rum.
#9 vor 31 Tagen von Gast
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... entschuldigung - ein Fehler im ersten Satz: "Hebammen derart zu deklassieren...."
#8 vor 31 Tagen von Dr. med. Angelica Wegener (Ärztin)
  3
Gast
Früher sind Kinder an "Kinderkrankheiten" gestorben. Das tun sie heute nicht mehr. Ich denke ich mag die Impfungen und vertraue wissenschaftlichen Studien. Schöner Artikel auch wenn man einschränken muss dass zum Glück nicht alle Hebammen "esotherisch" angehaucht sind. Ich kenne genug die gut mit beiden Beinen im Leben stehen und für die Prophylaxe so selbstverständlich ist wie die Aufklärung zum Wochenfluss.
#7 vor 31 Tagen von Gast
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Es ist keineswegs in Ordnung, in solch einem Artikel Hebammen derart zu klassieren. Auch ich als Praktische Ärztin behandle Säuglinge und Kleinkinder, impfe und diskutiere mit den Eltern. Und ich respektiere die Meinung der Eltern, auch wenn ich sie in ein oder mehreren langwierigen Gesprächen aufgeklärt habe, und sie sich dann gegen meinen Rat entscheiden. Wir sind nicht allwissend, und nicht alles ist wissenschaftlich belegt. Und Leitlinien sind keine Vorschriften, sie geben Anhaltspunkte und erfordern ein selbstständiges Nachdenken und Abwägen in jedem einzelnen Fall. Und ja, es gibt auch vereinzelt Impfversager, oder - wie häufiger bei Hepatitis-B-Impfungen - Non-Responder. Betreffend der 2. Vitamin-K-Gabe gibt es bislang keine validen harten Daten, die belegen, daß diese tatsächlich erforderlich ist. Bei FSME wird bei Kindern inzwischen mit den Impfungen wieder zurückgerudert. Wir Ärzte sollten unsere Patienten respektieren.
#6 vor 31 Tagen von Dr. med. Angelica Wegener (Ärztin)
  9
Gast
Generationen vor uns sind ohne all den Mist auch gesund gewesen. Was all die Mehrfachimpungen für Auswirkungen in 20-30 Jahren haben,ist noch nicht geklärt. Aber Hauptsache erstmal die kleinen Würmer mit Ihrem noch nicht fertig ausgebildetem Organismus "zudröhnen".
#5 vor 31 Tagen von Gast
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Persönlich halte ich es nicht für sinnvoll, Eltern wegen Impfgegnerschaft aus der Praxis zu verweisen. Erstens haben auch deren Kinder Anspruch auf die von mir erbrachten Gesundheitsleistungen und zweitens waren das nach der von mir durchgeführten Impfaufklärung so wenige Verweigerer, dass ich nicht glaube, dass damit andere Kinder wirklich gefährdet sind. In einem Fall erinnere ich mich, dass ein ungeimpfter 15jähriger Impfungen von mir verlangte, die ich dann auch durchführte. Leider habe ich bei zwei Pneumokokkengeimpften Kindern schwere Pneumokokkenerkrankungen gesehen. In 35 Jahren kinderärztlicher Tätigkeit habe ich auch vor Eltern, die manches verweigerten, immer Respekt gehabt. Andere Eltern haben oft mehr Schaden bei ihren Kindern angerichtet.
#4 vor 31 Tagen von Dr. med. Dorothee Walter (Ärztin)
  7
Gast
USA liegt mit der Säuglings-Kleinkindersterblichkeit auf Platz 29 in der Welt, Japan, die bis vor einiger Zeit nicht vor dem zweiten Lebensjahr geimpft haben, liegt an zweiter Stelle. Es ist gut wenn Sie Eltern, die ihre Kinder nicht impfen lassen wollen, bitten woanders hin zu gehen. Diese Kämpferei bringt nichts, die Eltern müssen mit den Konsequenzen ihrer Entscheidungen leben, Sie eben nicht, Sie leben nur mit den Entscheidungen, die Sie ihren eigenen Kindern und damit auch sich selbst zumuten, wie alle.
#3 vor 31 Tagen von Gast
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Mediziner1
Ui, was für ein Artikel. Vielen Dank für Ihren Bericht, der vieles aufzeigt, warum viele Eltern verunsichert sind und nicht alles mitmachen, was ihr Halbgott in weiss ihnen vorgibt, egal, wie gut es gemeint ist. Manchmal muss man sich halt auch von seinem Kinderarzt trennen! Woher haben Sie Ihre Erkenntnisse, dass die Hebammen "klischeehaft und esoterisch" handeln und aufklären? Woher haben Sie die gewissheit, dass Ihre Informationen ungefiltert und wissenschaftlich einwandfrei sind? Gerade im Bereich des Impfen würde ich Ihnen einmal empfehlen, die Studien und Statistiken aufs genaueste zu untersuchen (als Beispiel seien nur die Statistiken zu Masern genannt, die oft ab 1950 starten und belegen sollen, dass das Impfen prima gewirkt hat, obwohl die ursprüngliche Statistik ab 1910 belegt, das es ab Anfang des 20.Jht. rapide bergab mit Masern bis 1950 ging, und zwar ohne die Impfungen. haben Sie sich mal genauestens die Inhaltsstoffe der Impfungen angeschaut und beraten Sie die Eltern ausführlich über diese und deren Nebenwirkunken oder evtl. Schäden (also bei mir dauert ein solches Gespräch mindestens 45 Min.!) . Bevor Sie sich über andere Äußern lohnt sich ein Blick vor der eigenen Haustüre und die Nachfrage, woher sie Ihre Informationen bekommen - wenns geht ungefiltert - ist aber fast unmöglich.
#2 vor 31 Tagen von Mediziner1 (Gast)
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Es möge hier bitte nicht der Eindruck entstehen, dass alle Hebammen von sämtlichen Prophylaxen abraten!
#1 vor 31 Tagen von Frauke Lippens (Hebamme)
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