Notaufnahme: 10 Dinge, die der Dienstarzt hasst

13.01.2018

Manchmal muss man in die Notaufnahme. Das passiert. Meistens kann man nichts dafür. Wofür man aber wohl was kann? Dass man den diensthabenden Arzt ärgert. Indem man sich zum Beispiel über das Ultraschallgerät übergibt und dabei laut schreit.


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Bildquelle: Privatbild Zorgcooperations

Artikel letztmalig aktualisiert am 17.01.2018.

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Medizin, Innere Medizin
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Gast
oooh nein, unglaublich..arbeite seit knapp 4 Jahren und hab so ca 80% der Situationen im Blog und den Kommentaren schon erlebt ;( Leider alles Wirklichkeit! Weiterhin viel Mut und Kraft immer für die Patienten da zu sein!
#81 am 27.02.2018 von Gast
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Gast
Kommen Sie freitag abends 23 Uhr mit Ihrem 26-jährigen Sohn in die internistische ZNA, weil der seit drei Wochen bestehende Hautausschlag immer noch nicht weg ist. Auch nicht nach einem stationären Aufenthalt in der Dermatologie. Ignorieren Sie das offensichtliche Chaos von 5 gleichzeitig zu versorgenden Aspirationspneumonien, Herzinfarkten, usw und mein dauernd klingelndes Diensthandy, mit dem ich schon mal telefonisch anfange, eine hyperglykäme Stoffwechselentgleisung bei Typ1-Diabetikerin auf Station einzuschätzen und 2min später dann hochzulaufen und die bereits anbehandelte Patientin mit mittlerweile gesicherter Ketoazidose auf die ITS zu bringen. Da Sie dauernd mit vorwurfsvollem Blick auf dem Flur der ZNA im Weg standen, haben Sie das alles mitbekommen. Beschweren Sie sich dann alle 15min bei der Pflege, ob es hier keinen Arzt gebe. Auf die knappe Antwort, dass aktuell lebensgefährlich erkrankte zu versorgen sind, entgegnen Sie , Ihr Sohn sei ebenfalls schwer krank (Hautausschlag). Gehen Sie nach einer Stunde Wartezeit mit der Drohung, das Krankenhaus zu verklagen.
#80 am 24.02.2018 von Gast
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Gast
soll das lustig sein?
#79 am 14.02.2018 von Gast
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Gast(ehem. FSJ auf Station)
Mal von der anderen Seite: Werden Sie von der Diensthabenen Schwester von der Station auf der Sie arbeiten in die ZNA geschickt, weil ein/e Kollege/Kollegin eine Lanzette in den normalen Abfall geworfen hat, und man diese selbstverständlich beim ausleeren mit dem Finger erwischt hat. Weil es nach "Dienstvorschrift" gehen muss, wird dafür extra der Transportdienst mit einem Rollstuhl gerufen. Als sie dann in der Notaufnahme ankommen, müssen sie die Kopfschüttler der Kollegen der ZNA zusätzlich ertragen, und warten sie dann auch noch 1 1/2 Stunden in der Dienstzeit auf die erforderliche Blutabnahme... während man auf die Einfahrt des Rettungsdienstes gucken kann (die die gesamte Zeit leer blieb) und mit dem einzig anderen Patienten im Warteraum schnackt, der einem dann auch noch verkündet: So ruhig habe ich es hier noch nicht erlebt... allerdings wünschte ich mir Trubel, dann wäre ich wohl nicht schon seit 5 Stunden hier. (Leider wirklich so erlebt)
#78 am 08.02.2018 von Gast(ehem. FSJ auf Station) (Gast)
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Gast
@73: kann ich toppen: Kommen sie mit Übelkeit auf den Notfall. Berichten sie dass sie gar nichts bei sich behalten können. Immer wenn sie etwas essen müssen sie es gleich erbrechen. Auf die Frage wann sie was zuletzt gegessen haben antworten sie "Ja also, erst mal Rührei und Speck zum Frühstück... danach musste ich brechen. Dann gabts braten mit Kösen bei Mutti, danach musste ich auch brechen. Und jetzt zum Abendbrot Spaghetti..." schauen sie total entsetzt und unverständlich wenn der Notarzt ihnen vorschlägt mal einen Tag nichts zu essen.
#77 am 31.01.2018 von Gast
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Gast
In meinem ersten Dienst bekam ich einen Anruf von Rettungsdienstassis aus einem RTW! Ein STEMI-Patient kommt in Begleitung vom NA aus einer benachbarten Stadt zu uns und wir sollten doch unser Katheterlabor ( das unser KH gar nicht besaß) vorbereiten :-) Ich konnte den NA, Assi's und den Patienten selbst nicht überzeugen, dass wir gar kein Katheterlabor hatten! Aber der Patient war der Überzeugung, dass wir das richtige KH waren :-). Da standen wir! Schwester von der Aufnahme, 4 Assi's , ein NA, der Patient selbst, seine Frau mit Tochter und meine Wenigkeit! Der Patient wollte unbedingt aufgenommen werden, der genervte NA und Assi's wollten unbedingt weiter , die Angehörigen konnten gar nicht verstehen, wohin denn das Katheterlabor verschwunden war und ich stand da und wusste nicht wen ich jetzt anrufen sollte:-( Irgenwann nach mehreren Telefonaten kam ein kleiner RTW und begleitete unsere Gäste zu dem richtigen KH. D.h dem Wunsch des Patienten nachgehen! Aufregend!
#76 am 31.01.2018 von Gast
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Gast
Studieren Sie Medizin und werden Sie zu einem Facharzt der Chirurgie! Gehen Sie zu einer Party, fallen Sie unglücklich, brechen Sie sich den UA und kommen Sie zu fuss in ihr eigenes KRHS , in Ihre ach so geliebte Notaufnahme, wo ein blutiger Anfänger seine ersten Dienste schiebt :-) Lassen Sie sich röntgen! Befunden Sie selbst Ihre eingenen Rö-Bilder! Schlagen Sie selbst die Therapie vor! Lassen Sie den Anfänger nicht alleine, helfen Sie ihm! Nehmen Sie sich selbst stationär auf, klären Sie sich selbst für die Op auf und unterschreiben Sie den Bogen mit der linken Hand! Lassen Sie sich aber von der hübschen Narkoseärztin für einen Plexus aufklären! Lassen Sie sich in den Op kutschieren! Kommentieren Sie alles im Op-Bereich!!!! Alles!!! Lassen Sie sich gut lagern! Disskutieren Sie bitte laut mit den Fachkollegen welche Schrauben am besten für Ihre distale Radiusfraktur geeignet sind! Und lassen Sie doch den Anfänger Ihre kleine hübsche Wunde zu nähen!!!!!Die Kollegen sind die Besten!
#75 am 31.01.2018 von Gast
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Gast
Rufen sie Nachts 2 Uhr an und fragen sie ob sie vorbei kommen können, sie haben seit 3 Tagen keinen Stuhlgang mehr gehabt.
#74 am 31.01.2018 von Gast
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Gast
Kommen sie auf den Notfall mit HEFTIGEN Bauchschmerzen. Also so richtig. Ganz ehrlich. Ihnen ist schlecht und alles ist schrecklich. Während der Dienstarzt versucht das Sonogerät im Haus auf zu treiben und die Schwester ihnen bereits Blut abnimmt, Ringer anhängt und was gegen Schmerzen und Übelkeit gibt, wimmern sie so leise vor sich hin. Bevor der Arzt das Sono reinschiebt bestehen sie aber dass ihre Familie noch fix mal zu ihnen kann... die ihnen Pizza, Nudelauflauf und ein schönes Bier mitbringt. Sie sollen ja schließlich nicht vom Fleische fallen!
#73 am 31.01.2018 von Gast
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Luda
Kommen Sie mit " Herzbeschwerden" in die Notaufnahme, weisen Sie einen STEMI , Trop, CK, CK-MB nach, lassen Sie sich Nitro 2 Hub bei RR 180/ 100 mmHg verabreichen und dann gehen Sie gegen ärztlichen Rat nach mehrfachen Aufklärungen seitens Diensthabenen, OA und netten Pfleger Ralf nach Hause! Und rufen Sie dann 2 Wochen später an und bedanken Sie sich bei allen, dass das Überreden doch geklappt hatte und dass das Katheterlabor im nächstliegenden KRHS Sie notfallmäßig gestentet hatte.
#72 am 30.01.2018 von Luda (Gast)
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Luda
Gehen Sie nach Hause mit einem Zugang in der rechten Ellenbeuge und rufen Sie dann den RTW und unbedingt einen NA an, damit der fachkompentente Kollege Ihnen die vergessene Kanüle zieht und natürlich mehrere Minuten drückt( auf keinen Fall 2 Minuten), weil Sie einen Blutverdünner ( Marcumar) einnehmen und panische Angst haben zu verbluten, wenn Sie die Kanüle selbst gezogen hätten!
#71 am 30.01.2018 von Luda (Gast)
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Gast
Auch schon erlebt: Rufen sie 7 Uhr morgens auf der Notaufnahme an. Sie haben seit Jahren Migräne und wollen jetzt kommen zur Behandlung. Nein, also einen Anfall haben sie jetzt aktuell nicht. Aber der Hausarzt ist gerade im Urlaub und sie wollen jetzt aber un-be-dingt das mal abgeklärt haben. Oh, und bestehen sie auf ein MRT. Lassen sie sich nicht davon beirren dass das Krankenhaus das sie anrufen nicht mal ein MRT HAT. Die können sich doch drum kümmern! Oder ihnen mal fix einen Termin in der Uniklinik der Hauptstadt ausmachen, Dienstärzte sind doch sowas wie persönliche Sekretäre, oder?
#70 am 30.01.2018 von Gast
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Gast
Auch ein schönes Szenario: Der Patient steigt dynamisch aus dem RTW und erreicht mit kraftvollem Schritt noch quasi vor dem Rettungspersonal die Anmeldung.
#69 am 29.01.2018 von Gast
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Gast
Meine Lieblingsgeschichte: 02.20h, RTW fährt vor. Angemeldet eine hypertensive Entgleisung. An Board eine ältere Dame, fremdsprachlich. Anbei Ehemann, Tochter und Schwiegersohn, zum Übersetzen. Die Schwester misst den Druck und siehe da 195/110. Gut. Es folgt der ärztliche Griff zum Nitro-Spray. Im Angesicht der Arznei erhellt sich das Gesicht der Patientin. Aaaah, jaaaa, kenne sie. Hätte ihr der Hausarzt für den Notfall auch verschrieben. Hätte sie auch dabei. Dürfe ihr aber nur ein Arzt verabreichen. Und mit einem zufriedenen Lächeln öffnet sich ihr Mund und die Zunge rollt sich erwartungsvoll gen Gaumen.
#68 am 29.01.2018 von Gast
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Gast
Kommen Sie Nachts um 3 Uhr mit Rückenschmerzen (seit 2 Wochen), da Sie beim Orthioäden keinen Termin bekommen. Schreien Sie die ganze Notaufnahme zusammen, lassen sich auf der Liege auf Station bringen, mit dem Rollboard umlagern aufs Bett, da Sie ja so Schmerzen haben und gehen dann nach 10 Minuten wieder runter zum Rauchen.
#67 am 29.01.2018 von Gast
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Gast
Kommen Sie Samstagnachmittag zur Skifahrsaison mit ihrem Kind in die Notaufnahme und erklären dem total gestreßten Arzt, dass ihr Kind Plattfüße hat und das er sofort etwas dagegen unternehmen muß Bringen Sie zur Demonstration mehrere selbstgemalte Bilder von dem Fuß Ihres Kindes und Ihnen selbst zum Vergleich mit. Lassen Sie sich auf keinen Fall abwimmeln :-D
#66 am 28.01.2018 von Gast
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Gast
Dass man nicht weiß welche Medikamente man seit Jahren nimmt, ist für viele leider normal - manche besonders "gesundheitsbewusste" Patienten erzählen sogar stolz und selbstbewusst, dass sie "das AntidepressivA nur genommen haben, wenn sie depressiv waren" - mein Favorit wäre jemand, der nach dem " Antidepressivum danach" fragt... :-P!
#65 am 28.01.2018 von Gast
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Gast
Trinken Sie viel Alkohol, kommen sie in die Notaufnahme, fangen sie dann an zu schreien man hätte ihnen etwas ins Getränk getan, schreien sie "mach das es aufhört" und bringen sie Angehörige mit, die wollen das SOFORT; ALSO SOFORT IRGENDETWAS PASSIERT; ALSO IRGENDWAS; und beschweren sich dann bei der Verwaltung, das IRGENDWAS NICHT SOFORT PASSIERT IST; der Arzt musste ja schließlich kurz eine Anamnese erheben......ist der überhaupt Arzt, wenn der nicht Gedanken lesen kann?
#64 am 28.01.2018 von Gast
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Gast
#25: gehen Sie anschließend zur Pflegedirektion und beschweren Sie sich darüber, dass die Schwestem Ihnen nicht zeitnah (also möglichst sofort) einen Arzt “besorgt“ hat. Wenn Sie schon bei den Ärzten nicht weiterkommen, hier wird es klappen und es gibt wenigstens eine entschuldigende Stellungnahme von der Schwester.
#63 am 28.01.2018 von Gast
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Gast
Kommen Sie in der Nacht von Samstag auf Sonntag um 2:35h in die Notaufnahme, weil Sie nicht mehr gehen könnten, weil JETZT die Schmerzen von Ihrer Polyneuropathie UNERTRÄGLICH geworden seien. Und weil Ihr Anwalt gesagt hat, dass die Klage gegen die Ablehnung gegen den dritten Widerspruch gegen die Ablehnung der von den Internisten letztes Jahr beantragten Neuroreha wahrscheinlich zwei Jahre dauern würde und es schlauer wäre, einen neuen Antrag stellen zu lassen. Ach ja, die PNP ist übrigens nur zu 15% vom Alkohol verursacht, das hat die Uniklinik vor drei Jahren ja festgestellt, zu 85% kommt die PNP von der Lösungsmittelexposition vor 26 Jahren als Lackierer. Und die Leberzirrhose und die chronische Pankreatitis sind von den starken Schmerzmitteln, die Sie nehmen müssen, die aber nicht helfen. Wann tut endlich mal jemand was gegen die Schmerzen? Sie wollen jetzt sofort den Chefarzt sprechen, das dauert alles zu lange. Natürlich haben Sie Alkohol getrunken, wegen der Schmerzen..
#62 am 28.01.2018 von Gast
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Gast
Fahren Sie mit Ihren 3 jähriges schreiende Kind um 23 Uhr zum Notdienst um zu prüfen ob es Läuse hat...
#61 am 28.01.2018 von Gast
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Gast
Gehen Sie mit ihrem kleinen Kind, das sich ein paar Insektenstiche an Armen, Nacken und Beinen aufgekratzt hat, nachdem ihr Kinderarzt schon gesagt hat, das wäre weiter nichts, noch in die Kinderrettungsstelle und fragen aufgeregt, ob das nicht diese Hand-Fuß-Mund-Krankheit sei, die gerade in der Kita umgeht.
#60 am 28.01.2018 von Gast
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Gast
# 59 Nun, was denn???
#59 am 21.01.2018 von Gast
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Gast
Ihr habt keine Ahnung, was Aufnahmeärzte wirklich ärgert!!!!!!!
#58 am 21.01.2018 von Gast
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Gast
Interessant ist hier auch die Reaktion eines stadtbekannten Wohnsitzlosen in der Notaufnahme des städtischen Klinikums als der Arzt ihm eröffnete dass er von ihm eine Stuhl-, Blut und Urinprobe benötige. Der kräftig angesäuselte Patient klopfte dem Doktor spontan auf die Schulter und meinte treuherzig: "Ich lass' Ihnen meine Unterhose da - da haben Sie dann alles was Sie brauchen".
#57 am 21.01.2018 von Gast
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Gast
# 56 Buddha Sei Dank, dass es auch niedliche Patientengeschichten gibt, sonst wäre doch der Job oder auch Berufung auf Dauer gar nicht auszuhalten
#56 am 20.01.2018 von Gast
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Gast
@50) Natürlich, ich habe eine Menge Patienten die mir die Tränen in die Augen getrieben haben weil sie einfach zu niedlich waren. ABER: schauen sie mal nach oben, hier geht es um Verhaltensmuster von Patienten die nerven oder uns auf die Palme bringen. Wenn sie möchten können sie gerne einen Blogeintrag über nette Patienten schreiben, dann teile ich auch gerne meine Awwww-Geschichten.
#55 am 20.01.2018 von Gast
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Ärztin
Gast 50: die meisten Patienten sind wenn es Ihnen schlechtgeht nicht in der Lage bemerkenswerte Stilblüten der Nettigkeit rauszulassen, das ist vermutlich kaum jemand. Natürlich gibt es außerordentlich liebenswürdige Menschen die einem auch lange im Gedächtnis bleiben... aber für eine lustige Klinikanekdote sind diese Geschichten meistens nicht geeignet... besonders weil man manchmal das Gefühl bekommt dass immer die liebsten am meisten leiden müssen.
#54 am 20.01.2018 von Ärztin (Gast)
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Nett ist auch 1 Stunde VOR Kinderarztpraxis-Öffnung am Morgen ein 10 jähriges Mädel in der Notaufnahme,Mutter berichtet über Fieber in der Nacht.auf die Frage wie hoch es sei meinte sie nur-sie habe nicht gemessen.ausser einer banalen Erkältung hatte das Kind auch NICHTS.und von der Mama kam dann nur das Kommentar das ja jetzt noch garkeine Apotheke offen hätte,ob sie nicht den nurofensaft von uns bekäme...
#53 am 19.01.2018 von Svenja Höse (Kinderkrankenschwester)
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Gast
Kommen Sie mit dem RTW weil sie vor 4 h einen Nagel in die Wand geschlagen haben und dabei vielleicht einen Stromschlag bekommen haben. Gehen sie nach Aufklärung über die Überwachungszeit gegen ärztlichen Rat nach Hause. Kommen sie mehrmals wieder weil der Arzt den Transportschein nicht unterschrieben hat wieder und drohen diesem Schläge an weil sie jetzt 400 Euro ärmer sind
#52 am 19.01.2018 von Gast
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Gast (Arzt)
Notaufnahme? Das ist die medizinische Einrichtung zu der ich gehen kann, - wenn mir der Arzttermin in 2 Wochen zu lange dauert.... - wenn ich kein Bock auf volle Wartezimmer habe.... - wenn ich nach der Arbeit und nach dem Einkaufen, dem Abendessen und dem Zubett bringen der Kinder und nach dem Tatort im TV ab 23.00 Uhr Zeit habe, um meine seit 2 Jahren bestehenden Rückschmerzen einmal gründlich untersuchen zu lassen.... Wichtig dabei ist, dass der Patient den selbsternannten Notfall auch glaubhaft demonstriert. Hilfreich dabei sind "Schmerzen" jeglicher Art, möglichst "akut" und am Ende sogar "vernichtend", damit der diensthabende Assistenzarzt im Krankenhaus nicht an der Ersthaftigkeit der "Rückenschmerzen" zweifelt.
#51 am 19.01.2018 von Gast (Arzt) (Gast)
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Gast
Liefern Sie ihre kranke Mutter (internistisches Polytrauma mit AZ-Verschlechterung) im Familienverband bei uns ab, die eigentlich gar nicht bei uns bleiben will, eigentlich einen Pflegedienst bräuchte aber nicht will. Holen Sie ihre Mutter am nächsten Tag ab die gegen ärztlichen Rat in die Häuslichkeit geht. Stellen Sie fest dass Mutter WIRKLICH nicht alleine zuhause klar kommt und kommen sie am nächsten Tag per Rettung zurück. Diskutieren sie 5 mal hin und her ob sie denn jetzt bleibt oder nicht. Nachdem die Mutter ihnen klar gemacht hat dass sie NICHT im Krankenhaus bleibt, schauen sie die Notschwester an und fragen sie ob der Rettungsdienst sie auch wieder zurück bringt. Sie können ja schließlich nicht die Mutter in den 3. Stock bringen, so schlecht wie es ihr geht. Entscheiden sie sich auch jedes mal dann um wenn Berichte geschrieben worden sind oder das Zimmer schon gebucht. dann beschweren sie sich warum hier alles so langsam geht.
#50 am 19.01.2018 von Gast
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Gast
Sagt mal liebe Ärzte, gibt es eigentlich auch etwas nettes von Patienten zu berichten, wäre auch mal erfrischend zu lesen
#49 am 19.01.2018 von Gast
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Gast
Gehen Sie, nachdem Sie Mutter und Kind beim kinderärztlichen Notdienst abgeliefert haben, erstmal eine rauchen oder telefonieren oder sonstwas erledigen. Kommen Sie erst wieder, nachdem Ihr Kind untersucht und Ihre Frau gründlich beraten wurde. Verlangen Sie dann, dass man Ihnen auch nochmals alles ausführlichst erklärt. Stellen Sie anschließend alle Fragen, die Sie schon immer mal stellen wollten zum Thema Ernährung, Rachitis-Prophylaxe, Impfen etc.
#48 am 19.01.2018 von Gast
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Gast
Bringen Sie zehn Mann hoch die Mutter mit Bauchschmerzen in die Notaufnahme und sabotieren nach Aufnahme die verordnete Diät mit stark gewürztem und stark riechendem Essen zur Freude der sehr kranken Bettnachbarin.
#47 am 19.01.2018 von Gast
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Kommen Sie mit ihrem Kind in die Notaufnahme, weil "es schlecht Luft bekommt". Ihr Kind hat, SEIT GEBURT, beidseits kleine Dellen in den unteren Rippen und ist jetzt 7 JAHRE alt. Ärzte in ihrem Herkunftsland hätten gesagt da müsse man nichts machen, aber man muss das doch jetzt unbedingt operieren, oder???? (Seien sie penetrant genung, dass irgendwie der Chefarzt (war glaub ich wegen Sprachkenntnis) für sie mit den Chirurgen spricht.)
#46 am 18.01.2018 von Sonja Kupfer (Studentin der Humanmedizin)
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Alte Pflegerin
Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man lachen... Die gleichen Menschen, von denen hier alle aus der Notaufnahme erzählen, kommen dann zu uns auf die Station und verlangen mitten in der Nacht wahlweise Kaffee oder Cola, dazu ein Abendbrot. Weil sie ja fünf Stunden mit den lange bestehenden Rückenschmerzen in der ZNA warten und nichts essen konnten. Sie sind dann enttäuscht, wenn der Roomservice nicht wie aus dem Hotel gewohnt funktioniert. Und dann sind sie noch enttäuschter, wenn man die Angehörigen nach Hause schickt, damit die Bettnachbarn nach dem "Einzug" endlich weiter schlafen können.
#45 am 18.01.2018 von Alte Pflegerin (Gast)
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Gast
# 37 Ich denke, viele Patienten machen sich überhaupt keine Gedanken darüber, sie nehmen an , dass sie auf einen ausgeschlafenen und fiten Arzt treffen, der eigens dafür ausgerichtet ist, um Nachteulen zu behandeln
#44 am 18.01.2018 von Gast
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Gast
Fortsetzung... mit Drohungen wie ich komme mit einer ganzen Armada Anwälten und die Medien noch dazu wieder, sollte ich Nicht pronto stationär hier aufgenommen werden
#43 am 18.01.2018 von Gast
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Gast
Und vergesst die BPS-Patienten nicht, die können unter Umständen den gesamten Krankenhausbetrieb lahm legen
#42 am 18.01.2018 von Gast
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Unfallchirurg
... und nicht vergessen, dem Notfallarzt vor und während der Behandlung darauf hinzuweisen, dass bisher ALLE Ärzte keine Ahnung hatten, sie falsch behandelt und „verpfuscht“ hätten.
#41 am 18.01.2018 von Unfallchirurg (Gast)
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Gast
Das tut so gut zu hören, dass ich nicht als einzige alle diese lustig-tragischen Patientensituationen schon mal erlebt habe.
#40 am 18.01.2018 von Gast
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Gast
Machen Sie aus Ihren schlechten Deutschkenntnissen trotz jahrzehntelangem Aufenthalt in diesem Lande keinen Hehl und geben Sie dem Arzt die Schuld, dass Sie ihn nicht verstehen, der kann einfach nicht richtig erklären. Bestehen Sie aber in jedem Fall auf der Verordnung eines "Antibiotkas". Das steht Ihnen zu.
#39 am 18.01.2018 von Gast
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Gast
Freude kommt auf, wenn der Patient bei der OP-Aufklärung zu Ihnen sagt: "Herr Doktor, wenn ich das jetzt unterschreibe, kann ich Sie ja gar nicht mehr verklagen....!"
#38 am 18.01.2018 von Gast
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Gast
Gehen Sie um 2:30 Uhr wegen Beschwerden die Sie seit Monaten plagen in die Notaufnahme. Auf die Frage warum jetzt antworten Sie dass sie gerade nicht schlafen konnten und davon ausgingen dass jetzt wenig los sei. Fragen sie den diensthabenden Arzt der gerade für Sie geweckt wurde: Ach sie sehen ja fertig aus, können Sie auch so schlecht schlafen?
#37 am 18.01.2018 von Gast
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Gast (nichtmed. Beruf)
#35 Lassen Sie mir doch den Spaß. Auch in meinem Beruf, wie wohl in nahezu allen, gibt es die ultimative Nervklientel, die im Moment des Auftretens alles andere als lustig ist. Da tut es gut, sich einfach mal ganz unbeteiligt über die Deppen, mit denen andere sich rumschlagen müssen, zu amüsieren.
#36 am 18.01.2018 von Gast (nichtmed. Beruf) (Gast)
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All diese und noch unendlich andere Unverschämtheiten sind nur rückwirkend lustig. Ich habe gerade Kopfkino der letzten 20 Jahre
#35 am 18.01.2018 von Harald Schneider (Arzt)
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Gast (nichtmed. Beruf)
Das hier ist unterhaltsamer als das neue Programm von Dieter Nuhr. :-)
#34 am 18.01.2018 von Gast (nichtmed. Beruf) (Gast)
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Gast
Setzen sie sich in ein Wartezimmer in dem in 25 Sprachen (!!!) Aushänge zu sehen sind die ihnen erklären dass es im Notfall nach Triage zugeht und nicht wer zuerst kommt und dass die Triage von der Schwester festgelegt wird, nicht von ihnen. Beschweren Sie sich lautstark jedes mal wenn jemand mit blutenden Wunden, Verdacht auf Herzinfarkt oder Schlaganfall oder das Kind mit heftigen Bauchschmerzen vor ihren banalen Erkältungssymptomen dran kommt.
#33 am 18.01.2018 von Gast
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Unfallchirurg
... und nach dem Komasaufen geht’s ins nächste Krankenhaus -> wir, das gesamte Notfallteam, freuen uns schon darauf, dich ganzkörperlich betreuen zu dürfen! ... Lass dich fallen, entleere dich und entspanne!
#32 am 18.01.2018 von Unfallchirurg (Gast)
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Gast
Kommen Sie unbedingt Mittwoch Abend und erklären,dass Sie seit 1989 ( ! ) Rückenschmerzen haben
#31 am 17.01.2018 von Gast
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Gast
Seit 1Woche angeblich stärkste Rückenschmerzen,schwingt sich flott auf die Liege. Schw:was haben sie bereits an Medikamenten genommen? Pat:NICHTS!!Ich will doch,dass sie sehen wie stark meine Schmerzen sind!!
#30 am 17.01.2018 von Gast
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Unfallchirurg
.....und achten sie als Patient peinlichst darauf, dass sie die Notfallambulanz stets als Sieger verlassen !
#29 am 17.01.2018 von Unfallchirurg (Gast)
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Gast
Sprechen Sie Ärztinnen und Schwestern mit "Mäuschen" oder "Kleines" an. Bieten Sie das Verteilen Ihrer Telefonnummer "für nachher, wenn du Dienstschluss hast" und Essenseinladungen an, besonders im Zuge rektaler Untersuchungen.
#28 am 17.01.2018 von Gast
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Gast
Verkünden Sie dem Assistenzarzt der Notaufnahme der Sie gerade für ihre dringliche Blinddarm-OP aufklären möchte dass heute ein ganz schlechter Tag zum operieren sei und ob das nicht eine Woche warten könne, dann wäre wieder abnehmender Mond.
#27 am 17.01.2018 von Gast
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Einen habe ich auch noch: erklären Sie der diensthabenden Anästhesistin, die Ihnen die nötige Narkose erklären möchte freundlich, dass man sich im Fall etwaiger Fehler vor dem Richter wiedersehe. Da kann dann ja nix mehr schief gehen
#26 am 17.01.2018 von Dr. med. Karin Reinelt (Ärztin)
  2
Gast
Kommen Sie als Angehöriger eines Patienten, der seit einer Woche mit Pillepalle stationär liegt, spätabends in die Notaufnahme und fordern Sie vehement ein Angehörigengespräch vom Diensthabenden. Lassen Sie sich nicht dadurch irritieren, dass der Diensthabende Ihre Mutter gar nicht kennt und dass gerade ein heftig blutender, schreiender Patient ankommt. Gehen Sie anschließend auf Station und machen da solange Terror, bis die Schwestern den Diensthabenden anpiepen. Führen Sie als Argument an, tagsüber könnten Sie nicht kommen, weil Sie arbeiten würden. Beschweren Sie sich anschließend bei der Krankenhausleitung, wie unverschämt Sie behandelt worden seien.
#25 am 17.01.2018 von Gast
  0
Gast
Planen Sie Ihren Besuch in der Notaufnahme gut und wechseln Sie mindestens drei Wochen vorher nicht Ihre Socken. Ziehen Sie dann die Socken schwungvoll aus. Die entstehende Wolke aus Hautschuppen und undefinierbarem Anderen sollte - im Licht der Notaufnahme gut sichtbar - mindestens einen Durchmesser von einem Meter haben. Wenn Ihnen etwas nicht passt, sollten Sie sich mit wütendem Gebrüll den Zugang rausreißen. Achten Sie bitte darauf, dass Ihr Blut ins Gesicht der Ärztin spritzt. Treffen Sie Mund oder Augen, gibt es Extrapunkte. Anschließend verlassen mit blutendem Arm die Notaufnahme. Für den Fall, dass der Chirurg sein Skalpell nicht findet, sollten Sie sicherheitshalber Ihr eigenes Messer mitbringen, besonders wenn Sie psychotisch sind oder sich irgendein Zeug eingeschmissen haben.
#24 am 17.01.2018 von Gast
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Versuchen Sie dem Diensthabenden Unfallchirurgen zu erklären, dass ein Patient mit Querschnittslähmung nicht aus dem Rollstuhl aufstehen kann, der Rollstuhl nicht an die Pforte gehört und somit auch nicht zurückgebracht wird, sowie andere motorischen Gymnastikübungen unter Umständen flach fallen.
#23 am 17.01.2018 von HP Annette Uebach (Heilpraktikerin)
  38
Gast
Rufen Sie unbedingt die Feuerwehr, wenn Sie nach einem Zahnarzt Besuch Zahnfleischbluten haben, lassen Sie sich in die Rettungsstelle bringen und bestehen dort auf sofortige Behandlung. Sie seien ja schließlich mit der Feuerwehr gekommen und daran könne man ja erkenne, dass Sie ein Notfall sind. (Die armen Rettungsassistenten haben Sie aber vorher nur mitgenommnen, wiel Sie mit Klage wegen unterlassener Hilfeleistung gedroht haben). Leider so erlebt! Ich war einige Jahre Ärztin fest angestellt in einer Rettungsstelle. Ich kenn sie alle und mir fallen noch viel mehr Geschichten ein.
#22 am 17.01.2018 von Gast
  0
Gast
Kommen Sie um 4 Uhr früh, um sich eine Zecke am Bauch entfernen zu lassen. Wenn die Ärztin Sie darauf aufmerksam macht, dass Sie die Zecke auch selbst gut entfernen hätten können, dann sagen Sie "ich arbeite in der Nähe des Flughafens, da weiss ich ja nicht, ob das mit der Zecke nicht gefährlich ist, wegen der Vogelgrippe und so".
#21 am 17.01.2018 von Gast
  0
Gast
Ach Herr Klokow... nun sehen Sie das doch bitte nicht so bierernst. Nur ein Teil der Patienten verhält sich so, solche "besonderen Kunden" gibt es doch in jedem Beruf. Manchmal wird man dermaßen überfahren dass einem nichts mehr anderes übrig bleibt als es mit Humor zu nehmen. Wo kommen wir hin wenn wir jetzt noch nicht einmal mehr das dürfen?
#20 am 17.01.2018 von Gast
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Ich weiß ja, dass man sich in der Situation über dies alles kaputt ärgert - aber ich musste beim Lesen dennoch laut loslachen
#19 am 17.01.2018 von Dr. med. Karin Reinelt (Ärztin)
  0
Gast
Leider bin ich zu spät.... die weitern Kommentare haben mein Repertoire erschöpft... Doch - halt: Gehen Sie nach dem Verlassen der Notaufnahme nachts um 3.30 UMGEHEND zu Ihrem Kreistags-, Landtags- und Bundestagsabgeordneten und anschließend zu Ihrem Krankenkassensachbearbeiter. Protestieren Sie laut, dass das, was man Ihnen alles versprochen hat und was Ihnen zusteht, wieder mal nicht sofort funktioniert hat. Stellen Sie dann fest, dass diese alle auch NICHT umgehend Ihr Problem lösen, da sie nicht erreichbar sind. Am nächsten Morgen stellen Sie fest, dass diese alle bei Prof. Dr. Maier oder in einer teuren Privatklinik mit Belegarztsystem einen Präventionskurs "Anti-Aging und "Wie gehe ich Stress aus dem Weg"" besuchen und heute auch nicht zur Verfügung stehen. .... Übrigens - im Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst steht beim Hausbesuch auch kein tragbares MRT zur Verfügung - Protestieren Sie vehement im Call-Center!
#18 am 17.01.2018 von Gast
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Ector Komrade
Dieser tägliche Wahnsinn ist eine einzige Anklage an unser Bildungssystem. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass alle Patienten, die sich so verhalten, von Natur aus so dämlich und bescheuert sind. Wenn der Arzt Ihren Fuß wegen Ihrer Beschwerden untersucht hat und Sie bittet, den anderen Fuß auch frei zu machen, weigernh Sie sich und sagen: Den hab ich jetzt nicht gewaschen (ist ja die Wahrheit).
#17 am 17.01.2018 von Ector Komrade (Gast)
  2
Gast
#13 Klokow: Nixmerker
#16 am 17.01.2018 von Gast
  13
Gast
Perfekt, genau das Lieben wir...
#15 am 17.01.2018 von Gast
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Großartiger Beitrag, großartige Ergänzungen
#14 am 17.01.2018 von Dominik Boeddinghaus (Gesundheits- und Krankenpfleger)
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... ach ja... das Leben wäre so schön für Ärzte, gäbe es nur diese nervenden Patienten nicht...
#13 am 17.01.2018 von Harald Klokow (Mitarbeiter Industrie)
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Gast
24. Begleiten Sie Ihren Familienangehörigen zur Behandlung in die volle Ambulanz und fordern Sie, dass auch bei Ihnen einmal der Blutdruck gemessen wird.
#12 am 17.01.2018 von Gast
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Gast
Atmen Sie unbedingt weiter tief ein- und aus, wenn der Arzt nicht mehr die Lunge, sondern Ihre Herztöne abhört.
#11 am 17.01.2018 von Gast
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Gast
23. Stellen Sie Ihr rotzendes Kind mit Pfeiffersches Drüsenfieber im übervollen Wartebereich ab und bitten Sie nach der Untersuchung darum, grade nochmal den Läusebefall der jüngeren Schwester zu beurteilen.
#10 am 17.01.2018 von Gast
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Beim Lesen ist alles köstlich, aber die Realität wischt einem wieder das Grinsen aus dem Gesicht. :-)
#9 am 17.01.2018 von Alfred Geißler (Arzt)
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Gast
22: Bringen Sie Ihre pflegebedürftige Mutter nachts um drei Uhr in die Notaufnahme mit der Begründung, sie habe schon seit einer Woche keinen Stuhlgang mehr gehabt und verabschieden sich mit den Worten, sie seien ab jetzt für 10 Tage auf Ibiza im Urlaub würden Ihr Handy aus Erholungsgründen nur einmal tgl. so gegen 18:00 anmachen, um ggf. die Mailbox abzuhören. 23: Randalieren Sie in der Notaufnahme und treten der dienst-habenden Röntgenassistentin in den Unterbauch.
#8 am 17.01.2018 von Gast
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Gast
21. Wenn Ihre Behandlung in der brechend vollen Ambulanz Samstag Abend abgeschlossen ist, verabschieden Sie sich beim Personal mit einem freundlichen "Schönen Abend".
#7 am 17.01.2018 von Gast
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Gast
20. Nennen Sie meine Notfallschwester "Urinkellner". 21. Bringen sie ihr Kleinkind in die Notaufnahme mit dreckiger Riss-quetsch-Wunde vom Spielen und seien sie ein offener Impfgegner wenn es um Tetanusschutz geht. Hauen Sie dann ab bevor Sie die entsprechenden Verzichtserklärungen unterschreiben können. Schreiben Sie außerdem einen Beschwerdezettel dass es unzumutbar ist dass man ein Kind (!!!!) hier auf dem Notfall 30 min hat warten lassen, da hätte ja sonst was passieren können.
#6 am 16.01.2018 von Gast
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Gast
18. rufen Sie um 2:30 nachts in der Klinik an und bitten Sie den Dienstarzt einzuschätzen wie lange die aktuelle Wartezeit ist und ob ihr Schnupfen stationär behandelt werden muss. 19. suchen Sie die Notaufnahme nachts für eine Zweitmeinung zu ihren seit Jahren bestehenden chronischen Rückenschmerzen auf
#5 am 15.01.2018 von Gast
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Gast
17) Lassen sie sich in einer teuren Privatklinik mit Belegarzt-System operieren. Kommen sie 5 Tage später in die winzige Notfallklinik um-die-Ecke wegen postoperativen Komplikationen. Ohne Entlasspapiere vom letzten Fall. Und vergessen sie ganz unbedingt was denn überhaupt gemacht wurde. Und bitte dann wenn ihr behandelter Arzt aus der Privatklinik gleich nach ihrer OP in den Urlaub geflogen ist, ohne einen OP-Bericht diktiert zu haben und den Assistenzärzten keine Dokumentation hinterlassen hat weil sie offenbar sein ganz spezieller privater Privatpatient sind. Beschwerden Sie sich außerdem dass das Decor auf unserem Notfall ja so gar nicht geht und schreiben sie einen Beschwerdezettel auf welchen sie angeben dass es ja gar nicht geht dass sie hier 3 Stunden auf dem Notfall ausharren mussten OHNE Getränke wie Wasser, Kaffee, Tee und ein paar Snacks angeboten bekommen zu haben.
#4 am 15.01.2018 von Gast
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Gast
16.) Auf die Frage was sie für Medikamente nehmen holen sie eine Dose mit gesetzten Tabletten raus, am besten alle weiß und rund und geben sie die ihren Arzt mit den Worten "Hier ich hab sie extra alle mitgebracht, sie wissen ja was was ist."
#3 am 15.01.2018 von Gast
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Gast
12. Antworten sie auf die Frage "was sind denn ihre aktuellen Beschwerden" mit "Ja, wissen sie, 1977..." 13. Fragen Sie den Assistenzarzt der sie bisher versorgt hatte wann denn ein richtiger Arzt käme. Bonuspunkte wenn sie die Ärztin mit 10 Dienstjahren mit "Schwester" ansprechen. 14. Kommen Sie nachts 4 Uhr an einem Sonntag mit Brustschmerzen und Angst dass es ein Herzinfarkt sein könne. erklären sie im Aufnahmegespräch dass sie die Schmerzen schon seit 3 Wochen haben aber "niemanden stören" wollten so über die Woche. 15. Kommen Sie nachts um 4 Uhr mit einer banalen Erkältung, beschweren Sie sich dass sie 40 min in der Notaufnahme warten müssen und verlassen Sie den Notfall mit den Worten "da hätte ich ja zum Hausarzt gehen können!"
#2 am 15.01.2018 von Gast
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Ärztin
11. warten Sie unbedingt bis der Arzt sein Aufnahmeformular fertiggestellt hat (nachdem er Sie 2 Stunden lang in der Notaufnahme untersucht und behandelt hat, sie im Röntgen und CT waren, 3 Facharztkonsile hatten, 3 Seiten Laborwerte nachgefordert wurden, Sie für 3 Eingriffe und Untersuchungen am Folgetag aufgeklärt wurden und für 1000€ Notfallmedikamente bekommen haben) bevor Sie dem armen Teufel mitteilen dass Sie nun doch nicht aufgenommen werden wollen weil Sie die Katze füttern müssen. Nach ausführlicher Aufklärung über die Entlassung gegen ärztlichen Rat bitten Sie um Bedenkzeit und gehen dann heimlich ohne den mühsam angefertigten Kurzarztbrief mitzunehmen oder die Aufklärung zu unterschreiben. Gehen Sie nicht zum Hausarzt. Lassen Sie sich lieber eine Woche später wieder nachts mit dem Notarzt in die Notaufnahme bringen um dort zu verkünden Sie hätten diesmal nicht soviel Zeit und jetzt endgültig die Schnauze voll und wollen sofort auf Station.
#1 am 14.01.2018 von Ärztin (Gast)
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