'Mit Musik geht alles besser'

12.11.2011
Teilen

Nach aerzteblatt.online hatte der Notfallmediziner Malcolm Woollard von der Uni Coventry (GB) 2009 mit einer randomisierten Studie das Erreichen der optimalen Kompressionsfrequenz von 100 bei der leitliniengerechten Reanimation mit musikalischer Unterstützung untersucht. Das Kinderlied „Nellie the Elephant“ war bei 130 Studenten und Angestellten der Universität ein guter Taktgeber. Die Zielfrequenz von 95 bis 105 erreichten 32 Prozent der Probanden. Ohne Musikbegleitung waren es nur 12 Prozent.Jetzt waren die Popsongs "Achy breaky heart" und "Disco Science" bei Übungen an einer Reanimationspuppe nicht überzeugend: Die Frequenz konnte zwar erhöht werden, aber die empfohlene Kompressionstiefe wurde nicht erreicht.

Da müsste man vermutlich eher hochfrequente "Heavy-Metal"- oder, kleiner Scherz, "Death-Metal"-Musik verwenden, denn den will man ja besiegen. Zur Not einfach Lautsprecherboxen flach legen, den zu Reanimierenden mit Herz-Kreislaufstillstand drauf bugsieren: Die Vibrationen der Lautsprechermembranen schaffen locker 5 cm Kompressionstiefe und die korrekten 100 Beats per Minute (Bpm).

Artikel letztmalig aktualisiert am 20.06.2013.

0 Wertungen (0 ø)
315 Aufrufe
Die maximale Zeichenanzahl für einen Kommentar beträgt 1000 Zeichen.
Die maximale Zeichenanzahl für ein Pseudonym beträgt 30 Zeichen.
Bitte füllen Sie das Kommentarfeld aus.
Bitte einen gültigen Kommentar eingeben!
Hier klicken und Medizin-Blogger werden!
Damit sollen der immer weniger nachgefragte, unter Telefonnummer 116 117 bundesweit erreichbare vertragsärztliche mehr...
Die Assoziation zwischen Zöliakie und Epilepsie sei bei Erwachsenen zwar deutlicher ausgeprägt als bei Kindern, mehr...
Bundesgesundheitsminister und Jurist Hermann Gröhe (CDU) verteidigte sein Direktmandat im Bundestag. Er kam in mehr...

Disclaimer

PR-Blogs innerhalb von DocCheck sind gesponsorte Blogs, die von kommerziellen Anbietern zusätzlich zu den regulären Userblogs bei DocCheck eingestellt werden. Sie können werbliche Aussagen enthalten. DocCheck ist nicht verantwortlich für diese Inhalte.

Copyright © 2017 DocCheck Medical Services GmbH
Sprache:
DocCheck folgen: