Akutes Nierenversagen: Danke, Vitamin D

20.12.2017
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Wie zwei aktuelle Fallberichte aus der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) zeigen, kann auch die zu hoch dosierte Einnahme vermeintlich unbedenklicher Vitamin D-Supplemente gravierende Nebenwirkungen haben und gesundheitsschädlich sein.

Eine 78-jährige Patientin und ein 60-jähriger Patient hatten sich ohne ärztliche Rücksprache Vitamin-D-haltige Präparate besorgt und täglich sehr hohe Dosen an Vitamin D3 eingenommen (10.000 IE/d bzw. 50.000 IE/d).

Überdosierung verursacht Nierenversagen

In der Folge kam es bei beiden zu einem akuten Nierenversagen. Für die Patientin wurden dabei stark erhöhte Calciumwerte von 3,4 mmol/l dokumentiert (Normbereich der Serumkonzentrationen: 2,15 – 2,58 mmol/l). Klinisch stellt sich eine derartige Hypercalcämie typischerweise mit Weichteilverkalkungen, Herzrhythmusstörungen, Nierensteinen und eben Nierenversagen dar. In beiden vorliegenden Fällen gab es außer der hochdosierten Vitamin-D-Zufuhr keine Hinweise auf andere mögliche Ursachen für das Nierenversagen. Über die Anwendungsdauer sowie parallel angewendete Supplemente ist nichts bekannt.

Während sich der Zustand der Patientin durch intensive nephrologische Therapie kurzfristig besserte, trug der Patient aufgrund massiver Mikroverkalkungen in der Niere eine bleibende, schwere Niereninsuffizienz mit lebenslanger Dialysepflicht davon.

Alles über 800 I.E. ist verschreibungspflichtig. Eigentlich …

Die physiologische Bedeutung von Vitamin D für die Knochengesundheit ist bekannt. Zu den zahlreichen komplexen Wirkungendes Vitamins gehört auch die Regulation des Calciumspiegels im Blut. Bei nachgewiesenem Vitamin-D-Mangel kann das Vitamin supplementiert werden, wofür jedoch in der Regel eine Dosis von 800 I.E. pro Tag ausreicht (BVL 2017).

Sind aus medizinischen Gründen höhere Dosierungen erforderlich, sollte dies unbedingt unter engmaschiger ärztlicher Kontrolle erfolgen. Als sichere Obergrenze für die tägliche Aufnahme von Vitamin D wurde von der europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) für Erwachsene das „tolerable upper intake levelfestgesetzt, das ist eine Dosis von 4.000 I.E. pro Tag (EFSA 2012). Darüber hinausgehende Dosierungen manifestieren sich typischerweise als erhöhte Calciumspiegel im Blut mit den oben beschriebenen, gravierenden Folgen.

Im Internet wird man leider immer fündig

In Deutschland sind Vitamin-D-Präparate mit Tagesdosierungen über 1.000 I.E. verschreibungspflichtig; in den beiden hier genannten Fällen war es jedoch so, dass die Patienten die hochdosierten Präparate über das Internet bei ausländischen Anbietern erworben hatten.

Im Rahmen einer Arzneimittelanamnese sollte deshalb auch dringend nach der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln und Supplementen gefragt werden; bei hochdosierten Vitamin-D-Präparaten ohne medizinische Indikation und ärztliche Kontrolle ist dabei besondere Vorsicht geboten.

 

Bildquelle: Emma Craig, flickr

Artikel letztmalig aktualisiert am 05.01.2018.

118 Wertungen (3.09 ø)
28630 Aufrufe
@#121 Liebe Frau Dettling, meinen Sie das ernst? Sie geben die Suchbegriffe >(Vitamin D) AND cancer prevention< und erhalten 1.821 Treffer - und kommen ins Grübeln? Ich hoffe nicht, dass das ein etabliertes medizinjournalistisches Verfahren zur Wahrheitsfindung ist. Denn wofür soll das ein Beweis sein? Die hohe Trefferzahl zeigt allein, dass zum Themenkomplex "Vitamin D + Krebsprävention" viel GESCHRIEBEN wird, über die Ergebnisse sagt das doch gar nichts. Gibt es denn unter diesen 1.821 Treffern eine randomisert-kontrollierte Studie, die methodisch sauber einen krebspräventiven Effekt zeigt? Übrigens gibt es Wissenschafler, die über all die vorhandenen Studien tatsächlich Metaanalysen durchgeführt haben, und das Ergebnis ist eindeutig (kein Effekt). Ganz aktuell (Sept. 2017) wurde dieser Nicht-Effekt von Vitamin D sogar mittels Mendelscher Randomiserung bestätigt (was methodisch noch hochwertiger ist als die Metanalysen): http://www.bmj.com/content/359/bmj.j4761
#121 vor 13 Tagen von Prof. Dr. Martin Smollich (Apotheker)
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Lieber Herr Smollich, was mich ein wenig irritiert, ist die Tatsache, dass ich aus PubMed eine Menge Studien gefischt habe - ohne wirklich fundierte Recherche zu betreiben, wohlgemerkt -, die Aussagen zu Vitamin D machen. Zum Beispiel habe ich die Suchbegriffe >(Vitamin D) AND cancer prevention< eingegeben, und - zack! 1.821 Treffer. Da komme ich schon ins Grübeln.
#120 vor 14 Tagen von Dr. Sabine Dettling (Medizinjournalistin)
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@#113 Liebe Frau Dettling, natürlich gäbe es genug Sponsoren, die ein Interesse daran hätten, die Wirksamkeit von Vitamin D plus Co-Faktoren nachzuweisen. Es gibt viele Unternehmen, die mit diesen Vitamin-Präparaten erhebliche Umsätze machen. Diese Präparate werden ja auch nicht aus Nächstenliebe auf den Markt gebracht werden. Geld wäre also da. Und Motivation auch: Stellen Sie sich vor, die Vitamin D-Hersteller könnten die Wirksamkeit ihrer Präparate in nur einem einzigen guten RCT zeigen: damit würden die Verkaufszahlen durch die Decke gehen, denn dann gäbe es keinen Grund mehr, diese Präparate nicht zu nehmen. Selbst solche Skeptiker wie ich würden das dann schlucken. Überlegen Sie mal, weshalb die Vitamin D-Hersteller angesichts solcher Gewinnperspektiven auf die Studiendurchführung verzichten... - es ist lukrativer, Empfehlungsmarketing über "Experten" zu betreiben. Denn die Hersteller wissen selbst am besten, dass bei einer methodisch ordentlichen Studie nichts rauskommen würde.
#119 vor 14 Tagen von Prof. Dr. Martin Smollich (Apotheker)
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Gast
Tja, genau. Wenn ein sog. VitD Papst absichtlicht in einer “Zusammenfassung” Daten aus den 1920er falsch zitiert? Osteomalazie, etc. merkt das niepmand. Selbst für Osteomalazie ist VitD Wurst! (Das wussten sie allerdings schon in 1920...). Na ja, aber das muss man erstmals “verdauen”, wenn man sich schon an eine Glaubensrichtung angeschlossen hat...statt Endokrinologie zu lernen... Nochmals: es ist keine Arroganz. VitD ist ein Hype. Homöopatische Glaubensverwirrung. Mann könnte Taubenkot statt VitD in hohen Dosen verbreiten, so hätte man die selbe Wunderwirkung... Noch eins: es sind nicht die Ärzte: woher sollen sie ja wissen, dass sie konsequent seit Jahrzehnten aus Amerika fehlinformiert wurden? Ich dachte auch an VitD, bis ich die Literatur mit akribischer Detailarbeit innerhalb eines Jahres aufgearbeitet habe...seitdem kann ich nur lachen, wiwviel Blödsinn über VitD geglaubt wird.
#118 vor 14 Tagen von Gast
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Gast
Liebe Ärzte, wenn Sie nicht beginnen zu begreifen, dass Sie und Ihre Patienten über die Heilkraft der Sonne hier ABSICHTLICH FALSCH INFORMIERT (LÜGEN nennt man so etwas) werden und das schon seit den 1920ern, werden bald alle hier unfreiwillige Teilnehmer des größten je dagewesenen Massenvernichtungsprogrammes werden, das es jemals gegeben hat! Und kaum einer bemerkt das.....
#117 vor 14 Tagen von Gast
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Also, Lieber Herr Prof. Dr. Martin Smollich, Sie sind ja der Verfasser des Newsletters, oder? wo steht denn das überhaupt? Keine Namensangabe des Verfassers!? Wenn denn dem so ist, dann schreiben Sie ja selbst: "Als sichere Obergrenze für die tägliche Aufnahme von Vitamin D wurde von der europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) für Erwachsene das „tolerable upper intake level“ festgesetzt, das ist eine Dosis von 4.000 I.E. pro Tag". Diese Obergrenze deckt sich ja schon mal mit der von mir empfohlenen Tagesmindestdosierung bei nachgewiesenen Mangel. In Ihrem Newsletter schreiben Sie jedoch nirgends, dass bei Einnahme von 1.000 I.E. - 4'000 I.E. Vitamin D UNBEDINGT auch Vitamin K2 eingenommen werden soll, um die von Ihnen beschriebenen Schäden durch zuviel gelöstes Kalzium zu verhindern!!! Ich würde Ihnen dringend anraten, solche Empfehlungen zu verbreiten, ohne darauf hinzuweisen, welche Stoffe notwendig sind (Vitamin K / Magnesium etc. etc.), um eben genau diese Schäden abzuwenden. Warum schreiben Sie praktizierende Spezialisten - welche übrigens von mir in keiner Weise hochgelobt wurden, wo haben Sie denn das gelesen? - mit Anführungszeichen??...Sie als Apotheker sind ja auch ein praktizierender Spezialist, Sie sind demnach selber "Prof. Dr. Martin Smollich"? Und: Sie schreiben "ich kann Ihnen VERSICHERN, dass mir auch keiner dieser Spezialisten eine solche Studie zeigen konnte". Ist das WIRKLICH WAHR? - haben Sie sich tatsächlich persönlich an diese Spezialisten gewandt und die konnten Ihnen nichts zeigen ??? Irgendwas in mir sagt mir, dass das nicht stimmt. Mit welchen Spezialisten GENAU haben Sie denn kommuniziert? Namen? Datum? Haben Sie denn randomisiert-kontrollierte Studien, die das Gegenteil beweisen? Ich selber habe einen einmonatigen Vitamin D-Hochdosis - Versuch mit 100.000 I.E./t. gewagt (mit entsprechend hoher Einnahme Vitamin K/Magnesium etc. etc.), und...ich lebe noch! Auch die Patienten, denen japanische Ärzte bis zu 45.000 μg VITAMIN K2 supplementieren, leben noch! und zum Schluss noch dies: Ihr Ableitungsbeispiel mit dem praktizierenden Kettenraucher-Spezialisten Helmut Schmidt ist nicht nur komplett UNLOGISCH, sondern gegen jeglichen gesunden Menschenverstand: Hätte dieser Helmut Schmidt nämlich, als spezialisierter Kettenraucher das Kettenrauchen seinen Mitmenschen weiterempfohlen, so hätte er irgendwann selber gemerkt, dass er wohl selbst eine absolute Ausnahme war (trotzdem so alt zu werden), warum?...er hätte ja mit eigenen Augen gesehen, wieviele seiner Mitmenschen durch das Kettenrauchen und durch seine Empfehlung kettenzurauchen, vom frühzeitigen Tod heimgesucht worden wären. Ganz anders verhält es sich ja mit den Orthomolekular - und Naturheilspezialisten, die mit Ihren Empfehlungen die Genesung Ihrer Patienten erreichen! Und ihre eigene obendrauf!
#116 vor 14 Tagen von Patrick Suter (Ernährungswissenschaftler / Ökotrophologe)
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MW
@ 115: Ein typisches Zeichen für 25-OH Mangel ist gesteigerte Arroganz. Sie sollten deshalb dringend ein Sonnenbad nehmen.
#115 vor 14 Tagen von MW (Gast)
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Gast
Es ist eigentlich ein Zeichen des Unwissens, wenn Leute nicht begreifen wollen, dass die 25-OH Form ca. 1/100-1000tel der Aktivität vorweist im Vergleich zum 1,25-OH. D.h. Die Leute, die beim 25-OH herumreiten und pushen wollen, vestehen leider vom VitD nichts. Nochmals: die aktive Form ist das 1,25-OH und dieses ist nicht saisonal oder 25-OH abhängig. D.h. unser Körper hält das 1,25-OH (aktive Form) stabil - feed back und feed forward Mechanismen. Unter 5-7 ng/ml 25-OH gibt es nur ein Problem. Wenn überhaupt. Symptomatisch auch nicht unbedingt, d.h. unter 5-7 ng/ml 25-OH werden Menschen nicht unbedingt krank. Wahnsinn, wieviel Unwissen hier herumgequatsch wird. Wahnisinn , wieviel Blödsinn von “Meinungsbildner” verbreitet wird...schade. VitD grenzt langsam an der Glaube...so gesehen kann das helfen, wie die Homöopathie...aber das ist keine Medizin und keine Wissenschaft!
#114 vor 14 Tagen von Gast
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Lieber Herr Smollich, worauf könnte die Tatsache denn zurückzuführen sein, dass es keine RCT-Studie gibt, welche die von Herrn Suter in empfohlenen Dosierungen belegt? Wer bezahlt denn normalerweise so groß angelegte Studien? Könnten diese Sponsoren denn Interesse daran haben, dass durch ihre finanzielle Unterstützung ein Ergebnis der Studie sein könnte, dass Vitamin D plus Co-Faktoren langfristig und in Abhängigkeit der körperlichen Konstitution dosiert eingenommen, zahlreiche Erkrankungen, darunter auch so schwere wie Krebs, erst gar nicht entstehen lässt?
#113 vor 14 Tagen von Dr. Sabine Dettling (Medizinjournalistin)
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@#113 Lieber Herr Suter, damit bleibt es dabei, dass es keine Studie gibt, die die von Ihnen empfohlenen Dosierungen belegt. Ich kann Ihnen versichern, dass mir auch keiner der von Ihnen so hochgelobten "Spezialisten" eine solche Studie zeigen konnte. Natürlich steht es jedem frei, wissenschaftlich nicht belegte Dosierungen von irgendetwas zu schlucken; Sie schreiben ja selbst, dass Sie Ihre "eigene Studie" sind. Ich würde nur dringend davon abraten, diese für sich selbst als unschädlich erlebten Zufuhrmengen als allgemeingültige Dosisempfehlung weiterzuempfehlen. Und da Sie sich auf die Erfahrung "praktizierender Spezialisten" berufen: Ähnlich plausibel wäre es, wenn man aus dem Verhalten des "praktizierenden Spezialisten" Helmut Schmidt ableiten würde, dass das jahrzehntelange Kettenrauchen gesundheitsförderlich ist - Helmut Schmidt ist damit ja schließlich 96 Jahre alt geworden. Exakt aus diesem Grund gibt es randomisiert-kontrollierte Studien... ;-)
#112 vor 14 Tagen von Prof. Dr. Martin Smollich (Apotheker)
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Lieber Herr Prof. Dr. Smollich, erstmal zu Ihrer ersten Frage, wie ich meine Dosierungsempfehlung berechnet habe; Da müssen wir erst genauer definieren, was ich überhaupt meine. Wir reden bei 4.000 I.E./t. - 7.000 I.E./t. Vitamin D plus 100 bis 200 Mikrogramm Vitamin K2 von einer sogenannten ERHALTUNGSDOSIS. Diese Mengen nehme ich z.B. selber in den Wintermonaten, im Sommer jedoch, bei genügend Aufenthalt im Freien (Sport/Sonnenbaden) supplementiere ich GAR KEIN Vitamin D/K2. Meine diesbezüglichen Blutwerte sind im Sommer ohne zusätzliche Einnahme von Vitamin D top. Logisch. Mein Organismus produziert selbst genug davon. Nun weiter zu Ihrer konkreten Frage, woher ich weiss, wie hoch diese Erhaltungsdosis ist (Quelle): Da habe ich mich schlau gemacht im Internet, insbesondere bei Koryphäen auf dem Gebiet der Orthomolekularmedizin mit jahrzehntelanger Erfahrung. Diese Spezialisten lesen Studien, haben Erfahrungen mit der Supplementierung bei Tausenden von Patienten, messen, füllen auf, messen nach und geben dann konkrete Dosierungsempfehlungen weiter. Danke dafür! Also habe ich das eigentlich gar nicht selber berechnet, sondern ich habe diese Erhaltungsdosisempfehlungen von wissenden und praktizierenden Spezialisten übernommen, selbst ausprobiert, gemessen, nachgemessen und selbst an mir gesehen, dass es funktioniert und ich dadurch zufriedenstellende Blutwerte erreiche. Habe das also an mir selber ausstudiert. Bin selber meine eigene Studie. Wenn Sie nun weiterhin an Studienquellen interessiert sind, empfehle ich Ihnen, sich ebenfalls bei den Spezialisten zu informieren, welche ja immer auch Quellenangaben machen und konkrete klinische Studien belegen. Beantwortet das Ihre erste Frage?
#111 vor 14 Tagen von Patrick Suter (Ernährungswissenschaftler / Ökotrophologe)
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MW
@ 105: Eine Metastudie, die Einzelstudien zu den drei Themen 1) Kalzium, 2) Kalzium + Vit.D, 3) Vit.D verwurstet ist nicht aussagefähig bezüglich des Vitamin D Einflußes auf Osteoporose. Viel schlimmer noch: Ich nehme jede Wette darauf an, dass etliche der Einzelstudien in den Verumgruppen Vitamin D so gering dosiert haben, dass keine Wirkung eintreten konnte. Stellen Sie sich eine Studie vor, in der Gruppe A täglich 100 m joggt, Gruppe B dagegen 10 Minuten Sport im TV anschaut. Zum Abschluß wird die Leistung im Marathon ermittelt und man stellt fest, aktiver und passiver Sport sind gleichwertig. Genau dies wurde mit Vit.D schon sehr häufig gemacht.
#110 vor 14 Tagen von MW (Gast)
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Gast
So einen Schmarrn hab ich doch schon lange nicht mehr gelesen Steckt da die Pharma dahinter ? Oder sponsert die so einen Mist ? Wenn man Magnesium und K2 dazu nimmt passt alles und ich nehme schon 5 Monate 50.000 IE mit den Co Faktoren mir geht es so gut wie schon Jahre nicht mehr
#109 vor 14 Tagen von Gast
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Lieber Herr Prof. Dr. Smollich, das biochemische Wunderwerk Mensch bietet tatsächlich noch einige Überraschungen. Zum Glück!. Auf Ihre 3 an mich gerichteten Fragen werde ich gerne morgen Freitag näher eingehen. Gute Nacht!
#108 vor 14 Tagen von Patrick Suter (Ernährungswissenschaftler / Ökotrophologe)
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@#106 Aber lieber Herr Suter, Sie haben doch eine ganz konkrete Empfehlung der "richtigen täglichen Dosis" gegeben: "4.000 I.E./t. - 7.000 I.E./t. plus 100 bis 200 Mikrogramm Vitamin K2" - da werden Sie doch mit einer Quelle belegen können, wie Sie diese Dosierung berechnet haben. Oder? Auch die Frage, weshalb die von Ihnen empfohlenen 100 - 200 µg K2 besser sein sollen als 300 µg K2 haben Sie offen gelassen. Mich würde das ehrlich interessieren. Und die Frage, was passiert, wenn man bei hochdosierter Vitamin D-Gabe das Vitamin K2 weglässt, kann man nicht mit biochemischem Lehrbuchwissen beantworten; der reale Mensch ist Größenordnungen komplexer. Deshalb braucht man ja klinische Studien. Ansonsten könnte man auf ALLE klinischen Studien (insbesondere Dosisfindungsstudien!) verzichten, weil ja aus dem Biochemie-Lehrbuch alles vorhersagbar ist. Da bietet das System Mensch aber doch noch einige Überraschungen... ;-)
#107 vor 14 Tagen von Prof. Dr. Martin Smollich (Apotheker)
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Lieber Herr Prof. Dr. Smollich, allein auf mein Bauchgefühl habe ich mich bezüglich meiner Dosisempfehlung nicht verlassen, sondern auch noch ein bisschen recherchiert. Durch Kontrollmessungen übrigens kann man ja genau sehen, was dann geht....und, ich weiss, ich wiederhole mich: Japanische Ärzte verschreiben bis zu 45.000 μg VITAMIN K2 - pro Tag ! Sie fragen mich, was passiert, wenn man das K2 ganz weglässt? ganz einfach, dazu brauchen Sie keine Studie, nennt man Biochemie: es entstehen Plaques an den Gefässwänden, Arterienversteifungen, koronare Herzkrankheiten, Kalzämie....Hyperkalzämie. Das Vitamin K2 verhindert die Ablagerung in den Blutgefässen und verstärkt die Kalzium-Einlagerung im Knochen.
#106 vor 14 Tagen von Patrick Suter (Ernährungswissenschaftler / Ökotrophologe)
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Flüchtiger Leser
#105 vor 14 Tagen von Flüchtiger Leser (Gast)
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@#76 Lieber Herr Suter, Sie geben ja eine ganz konkrete Dosisempfehlung: "Meine Empfehlung bezüglich der richtigen täglichen Dosis: 4.000 I.E./t. - 7.000 I.E./t. plus 100 bis 200 Mikrogramm Vitamin K2 (MK4 + MK7) täglich". Können Sie diese Dosierung in irgendeiner Form wissenschaftlich begründen (Studie?), oder ist das lediglich Ihr Bauchgefühl? Gibt es also z. B. einen Beleg dafür, dass in dieser Konstallation 100 - 200 µg K2 besser sind als 300 µg K2? Oder gibt es eine Studie die zeigt, was passisert, wenn man in dieser Konstellation das K2 ganz weglässt?
#104 vor 14 Tagen von Prof. Dr. Martin Smollich (Apotheker)
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Liebe Ines Ade, Danke!
#103 vor 14 Tagen von Patrick Suter (Ernährungswissenschaftler / Ökotrophologe)
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Die ungeprüfte Subsitution von Vitaminen in Nm ist auch für die Bildung von Plaques, arteriell oder intracerebral , eine Körperverletzung! Seriöse Pharmaunternehmen kombinieren das D3 mit Mg und warnen vor Überdosierungen.
#102 vor 14 Tagen von Pastor Axel Tausch (Heilpraktiker)
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Sehr cool ;-) Danke, ich freue mich Menschen zu treffen, die diese Lebensweise verstanden haben und vielleicht auch andere dafür begeistern können!
#101 vor 14 Tagen von Ines Ade (Studentin der Humanmedizin)
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@#92 #94 Der Grund dafür, dass es "bei EDEKA" höhere Dosierungen gibt als bei verschreibungspflichtigen Präparaten in der Apotheke ist der, dass das eine rechtlich gesehen Nahrungsergänzungsmittel (Lebensmittel) sind und das andere Arzneimittel. Anders als bei Arzneimitteln sind bei den Nahrungsergänzungsmitteln keine Höchstmengen festgelegt- und natürlich auch kein Wirksamkeitsnachweis vorgeschrieben... ;-) So kommt es, dass Vitamin D-Nahrungsergänzungsmittel vertrieben werden dürfen, die höher dosiert sind als verschreibungspflichtige Vitamin D-Arzneimittel. Details liefern die Arzneimittelverschreibungsverordnung (AMVV) und die Nahrungsergänzungsmittelverordnung (NemV).
#100 vor 14 Tagen von Prof. Dr. Martin Smollich (Apotheker)
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Gast
Liebe Ärzte, bitte schauen Sie mal hoch in den nicht mehr vorhandenen blauen Himmel zu den nicht mehr vorhandenen Insekten und den nicht mehr vorhandenen Vögeln und überlegen Sie sehr genau, wann Sie das letzte Mal auch nur einen klitzekleinen Blick auf eine nicht abgedunkelte Sonne erhaschen konnten! Und nehmen Sie selbst bitte hohe D3-Dosen täglich und geben Sie das bitte auch Ihren Patienten, denn sonst sind bald Ihre Patienten und Sie selbst auch nicht mehr vorhanden!
#99 vor 14 Tagen von Gast
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Gast
Wahnsinn, die D3 Junkies kaufen meist im Netz und hier kein #Aufschrei von Apothekern, die um ihre Pfründe fürchten?
#98 vor 14 Tagen von Gast
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Liebe Ines Ade, Genau!...und ja, bei den Meistern lernt man eben am besten...(Grüsse an Strunz, Gräber, Chris...DANKE !)...und Gruss an Sie!
#97 vor 15 Tagen von Patrick Suter (Ernährungswissenschaftler / Ökotrophologe)
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Das ist super! Nur leider ernähren sich die wenigsten Patienten genetisch korrekt und bewegen sich einfach zu wenig. Ich bin da ganz bei Ihnen ( edubily und Strunz lässt grüßen).
#96 vor 15 Tagen von Ines Ade (Studentin der Humanmedizin)
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MW
Hallo Herr Suter, ich habe leider keine Unterlagen zur Hand. Bei den beiden mit guten Werten ohne Nahrungsergänzung gab es keine auffällige Ernährung und auch keinen Urlaub in der Sonne. Möglich wäre natürlich Einnahme von Präparaten, ohne es dem Therapeuten zu verraten. 40 bis 80 halten wir auch für sinnvoll. Als Zielwert nehmen wir 70. Wenn es über die Ernährung funktioniert, ist dies natürlich optimal. Allerdings funktioniert Ernährungumstellung auf Dauer bei den wenigsten Patienten. Sonnige Grüße aus Thailand, MW
#95 vor 15 Tagen von MW (Gast)
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Hallo Gast Eric H, in Deutschland sind Präparate erhältlich, die pro Kapsel 50.000 I.E. enthalten !!!...habe mich nicht verschrieben....nochmals; Fünfzigtausend!
#94 vor 15 Tagen von Patrick Suter (Ernährungswissenschaftler / Ökotrophologe)
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Hallo Gast MW, Werte von 40 - 80 ng./ml. sind optimal. Nur 2 Personen von 200 optimal eingestellt?. Nicht die Sonne? erklärbar?...denke schon, was essen die 2 denn so?....Ernährung!
#93 vor 15 Tagen von Patrick Suter (Ernährungswissenschaftler / Ökotrophologe)
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Eric H
"In Deutschland sind Vitamin-D-Präparate mit Tagesdosierungen über 1.000 I.E. verschreibungspflichtig" So? Hmmmmm. Und wieso bekommt man beim Edeka nebenan von Doppelherz 1400er Packungen im Dogerierergal? Das verstehe ich nicht....
#92 vor 15 Tagen von Eric H (Gast)
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MW
@ 89 & 90: Wir haben in den vergangenen drei Jahren bei ca. 200 Patienten D-25OH messen lassen. Darunter waren 2 Personen die ohne Nahrungsergänzung Werte über 40 ng/ml hatten. Bei beiden gab es keine offensichtliche Erklärung wie z.B. viel Sonne. Die Menge der Werte liegt zwischen 15 und 20.
#91 vor 15 Tagen von MW (Gast)
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Liebe Frau Ines Ade, mein Vitamin-D Werte ist top!...auch OHNE Supplementierung! Warum?....Lösung ?....Ernährung...richtige Ernährung....genetisch korrekte Ernährung.
#90 vor 15 Tagen von Patrick Suter (Ernährungswissenschaftler / Ökotrophologe)
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Ich habe trotzdem noch bei niemandem einen tollen Vitamin D Wert gemessen, der sich viel draussen bewegt (außer er wohnt in südlicheren Gebieten wo tatsächlich mehr Sonne scheint und weniger Feinstaub ist)
#89 vor 15 Tagen von Ines Ade (Studentin der Humanmedizin)
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Lieber Gast (86), Danke für den Tipp, jedoch, Nattokinase nehme ich bereits täglich zu mir...(Gesunderhaltung/Reinigung der Gefässe!)....Wichtig!....denn der Mensch wird nur "so alt wie seine Gefässe"....wir bestehen aus hunderttausenden von Kilometern Gefässen!...und jeder Tod ist eigentlich schlussendlich ein "Gefässtod". Liege oder stehe ich hier etwa falsch?
#88 vor 15 Tagen von Patrick Suter (Ernährungswissenschaftler / Ökotrophologe)
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Liebe Frau Ines Ade, Danke!...das Thema Hyperkalzämie interessiert mich nicht weiters. Betrifft mich selbst ja auch nicht, denn ich produziere mein Vitamin D weitgehend selbst, indem ich mich möglichst viel in der Natur (Sonne!) bewege oder bin. Werde nie selber eine Nierenverstopfung erleiden wegen zu hoch dosierter Supplementierung mit Vitamin D. Auch Ihnen wünsche ich viel Erfolg!
#87 vor 15 Tagen von Patrick Suter (Ernährungswissenschaftler / Ökotrophologe)
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Gast
@ 84 bzw. 55: Der beste K2 Lieferant ist Natto, ein seit mehr als 1000 Jahren in Japan gekochtes Gericht aus fermentierten Sojaohnen.
#86 vor 15 Tagen von Gast
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Lieber Herr Suter, manche können mehr substituieren und manche eben mehr Zeilen schreiben ;-) Es ist individuell verschieden...daher sollten die Vitamin D Spiegel einfach gemessen werden. In Japan nehmen sehr viele Menschen täglich 20.000IE plus 400-600 K2. Nur hier dümpeln alle unter der Norm rum. Am besten man unterhält sich mal über das Thema Hypercalciämie mit Dr. med. Ralf Kirkamm von dem Labor ganzimmun. Bei einigen Sachen muss man schon ein bisschen hinklotzen, damit sich was tut. Viel Erfolg :-)
#85 vor 15 Tagen von Ines Ade (Studentin der Humanmedizin)
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Der meiner Meinung nach beste Kommentar (Nr.55) zum vorliegenden Newsletter stammt von Heilpraktikerin Julian Deinzer. Einfach nochmals lesen! Um das Runterscrollen und Suchen und zu ersparen, erlaube ich mir, hier eine Kopie Ihres Kommentars zu platzieren...Aufgepasst! Wenn ein Pro und Contra ausgeglichen dargestellt werden (d.h. auch genügend Pro-Artikel), könnte der Artikel gut sein. Natürlich sollten alle Stoffe, die wir gewöhnlich durch Nahrung und Umwelt aufnehmen, nicht mit einer allgemeingültigen Dosierungsempfehlung nach dem Gießkannenprinzip jedem Menschen verabreicht werden, das sollte doch klar sein (also niemand sollte einfach so mal ganz isoliert in riesiger Dosierung einen Mikronährstoff/ein Hormon zu sich nehmen). Genau das beweisen ja die vorgebrachten 2 Fallbeispiele. Natürlich fehlen da dann, wie schon in den Kommentaren angeführt, die Beispiele, die zeigen, dass oft riesengroße Dosen nötig sind (aber hoffentlich nie von einem einzigen Nährstoff/Hormon dann, das wäre wirklich äußerst selten, wie bei Vit.D, da es ja zum allergrößten Teil sonnenabhängig ist, und da das Leben in sonnenfernen Gebäuden inzwischen total alltäglich ist). Teil der Kommentare zeigten aber auch, dass die Ermittlung allein nach dem Blutspiegel nicht immer die sichere Variante ist. Maßgeblich sind ja die Stoffwechselvorgänge im Körper, nicht allein der Vorrat im Blut. Nach Dr. Runow ist K2 zur Calciumverwertung umbedingt notwendig, und dieses ist ausschließlich in tierischen Produkten vorhanden, nicht in veganen. Zu untersuchen wäre meiner Ansicht nach noch die Versorgung mit anderen Vitaminen, z.B. Vit A bei oben genannten Patienten gewesen, man ist sicherer, mit kleineren Mischdosen an Nahrungsergänzungsmitteln anzufangen, also einen Vitamincocktail einzunehmen, und erst nach und nach herauszubekommen, was wirklich in riesengroßer Dosis, und ob, fehlen könnte (mit sicheren Testverfahren, darunter könnte bei Vit.D auch das Bedürfnis nach Sonne sich befinden, fast nur im Sonnenhalbjahr möglich). Möglicherweise reichen wirklich 500IE, wenn man sie nur lange genug einnimmt. Beim relativ gesunden Menschen (das sind meist alte Menschen nicht) ist kurze Hochdosis natürlich nicht sooo gravierend, und könnte durchaus möglich nebenwirkungsfreie Therapie sein. Fazit: sich mit allen Nährstoffen befassen, keine Einzeltherapie!! #55 vor 18 Stunden von HPA Juliane Deinzer (Heilpraktikerin)
#84 vor 15 Tagen von Patrick Suter (Ernährungswissenschaftler / Ökotrophologe)
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P. M. Kinkartz Ärztin
Bei beiden Fallberichten wurde derVit. D-Spiegel nicht gemessen, nicht benannt, der ja Hinweise auf eine Intoxikation gegeben hätte. Ebenso wurde nicht berichtet, ob Begleiterkrankungen vorlagen und eine Begleitmedikation. Eine Vit. D Substitution muss selbstverständlich laborchemisch kontrolliert werden und die wenigen Kontraindikationen müssen ausgeschlossen werden.
#83 vor 15 Tagen von P. M. Kinkartz Ärztin (Gast)
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Sorry für das ungewollte Angehängsel...mein letzter Kommentar sollte enden bei: bin interessiert...
#82 vor 15 Tagen von Patrick Suter (Ernährungswissenschaftler / Ökotrophologe)
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Lieber Herr Dr. Sebastian Riethmüller, Wieviel Vitamin D produziert denn ein pigmentierter Mensch gegenüber einem wenig pigmentierten Menschen? Haben Sie darüber Fakten?...Und ja, die liefen und laufen heute noch in Afrika 10 Stunden am Tag in der Sonne. Waren Sie schon mal in Afrika? ...Die Menschen dort arbeiten, stehen, gehen seit Tausenden von Jahren in der Sonne, "ungeschützt". Oder war die stärkere Pigmentierung der Schutz? (weniger körpereigene Vitamin D-Produktion?). Haben Sie Zahlen? bin interessiert.... sere Vorfahren, auf die Sie und Andere sich beziehen, waren deutlich mehr pigmentiert als wir in Europa heute und demzufolge haben sie auch nicht die genannte Vitamin D-Produktion unter Sonneneinstrahlung. Und liefen auch nicht 10 h am Tag in der Sonne ungeschützt rum...
#81 vor 15 Tagen von Patrick Suter (Ernährungswissenschaftler / Ökotrophologe)
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Ich weiss nicht, ob Einige hier ne Endlos-Diskussion aufziehen wollen... Ich kann den Leuten nur raten: futtern Sie doch so viel Vitamin D wie Sie wollen! xD So lange Sie keine Werbung machen für Firmen, die daran verdienen, ist das doch OK. Die gesamten schädlichen Wirkungen sind halt Vielen (auch Ärzten hier) offenbar nicht bekannt. Es geht bis zur Hyperoxalurie, die auch wieder mit Nierenversagen verknüpft ist. Alles beschrieben und selbst schon gesehen. Aber wie gesagt... einfach weiter machen, wir Nephrologen verdienen am Ende dran... ;)
#80 vor 15 Tagen von Dr. Sebastian Riethmüller (Arzt)
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Der Bericht der Kommission ist stümperhaft! Es fehlt die Logik der Beweisführung. Meine Entgegnung ist bereits online: https://www.vitamindservice.de/nierenschaden
#79 vor 15 Tagen von Dr.med Raimund von Helden (Arzt)
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Lieber Herr Suter, da ich Nephrologe bin, habe ich meinen 25OH-Vitamin-D-Spiegel bereits spassenshalber gemessen und er lag, wie bei den Meisten im Winter, leicht unter der "Norm". Obwohl ich diese Normwerte kritisch sehe und das letzte Wort bezüglich "Norm" meines Erachtens noch nicht gesprochen ist, habe ich auch ein wenig substituiert, angefangen mit 20.000 IE 3 mal pro Woche für die ersten 2 Wochen und nun nehme ich in unregelmässigen Abständen, ca. alle 4 Tage, 4000 IE. Aber das ist ja hier gar nicht relevant. Wenn es darum geht, die "optimale" Vitamin D-Menge, die pro Tag nötig ist, zu bestimmen, dann muss ich nochmal auf meinen ersten Artikel verweisen, auf den Sie ja nur zum Teil eingegangen sind: unsere Vorfahren, auf die Sie und Andere sich beziehen, waren deutlich mehr pigmentiert als wir in Europa heute und demzufolge haben sie auch nicht die genannte Vitamin D-Produktion unter Sonneneinstrahlung. Und liefen auch nicht 10 h am Tag in der Sonne ungeschützt rum...
#78 vor 15 Tagen von Dr. Sebastian Riethmüller (Arzt)
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Sehr geehrter Herr Dr. Sebastian Riethmüller. Totaler Quark, die angeblich benötigte Vitamin-D-Menge aus der Sonnenbestrahlung unserer Vorfahren ableiten zu wollen? Kein Quark, sondern logisch gedacht: so hat's die Natur eingerichtet. Sie haben was falsch verstanden. Es geht hier um Supplementierung für Menschen, die sich nicht natürlich verhalten, sich zu wenig draussen an der Sonne oder im Licht bewegen (Couchpotatos im dunklen Wohnzimmer). Wenn ich im Sommer sonnenbade oder mich sportlich betätige, dann supplementiere ich KEIN Vitamin D. Wozu? Alles Gut! (50.000 I.E./t. selbst produziert!)...im Winter jedoch, oder wenn jemand einen nachgewiesenen Mangel hat (messen!), dann macht eine Supplementierung in der richtigen Dosierung viel Sinn. Wieviel Einheiten, denken Sie, benötigen Sie denn selbst?
#77 vor 15 Tagen von Patrick Suter (Ernährungswissenschaftler / Ökotrophologe)
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Lieber Herr Prof. Dr.Martin Smollich, Sie suchen nach einem Beweis in Form einer Humanstudie für die Hypothese, dass Vitamin K2 bei hochdosierter Vitamin D-Gabe vor Hypercalcämien schützt.Die Suche nach einem solchen Beweis ist unlogisch. Wer braucht denn überhaupt eine Vitamin D - Hochdosis-Therapie ?....das braucht doch kein Mensch!....was wir hingegen wirklich benötigen, ist die richtige Dosis an Vitamin D und K im richtigen Verhältnis zueinander. Täglich. Was wollen Sie mit einer Hochdosis erreichen? Was wäre das Ziel ? Einem menschlichen Organismus, dem Vitamin D (richtig: Hormon) und Vitamin K fehlt, muss niemand und niemals je eine Hyperdosis verabreichen. Was wollen Sie denn damit erreichen?...eine Hypergenesung?....Genesung ist das Ziel, und um dieses zu erreichen, genügt eine tägliche Supplementierung von Hormon D ("Vitamin D") und Vitamin K (vor allem MK4 und MK7) in der richtigen Dosis. Meine Empfehlung bezüglich der richtigen täglichen Dosis: 4.000 I.E./t. - 7.000 I.E./t. plus 100 bis 200 Mikrogramm Vitamin K2 (MK4 + MK7) täglich...plus Magnesium..plus...plus....(und unter Berücksichtigung Sommer/Winter/Anzahl Stunden Sonnenbestrahlung/Ernährung!).
#76 vor 15 Tagen von Patrick Suter (Ernährungswissenschaftler / Ökotrophologe)
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Frage: Die maximale Zeichenanzahl für einen Kommentar beträgt 1000 Zeichen, so steht es rot geschrieben. Einige Kommentatoren veröffentlichen jedoch hier Texte mit über 1000 Zeichen. Bei mir gar nicht möglich - Kommentar kann nicht gesendet werden! Hilfe !? Danke !
#75 vor 15 Tagen von Patrick Suter (Ernährungswissenschaftler / Ökotrophologe)
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Gast
In diesem Zusammenhang sicher recht interessant ein Bericht der dem genannten ein wenig zuwiderläuft:https://www.eurekalert.org/pub_releases/2018-01/mcog-hdo010218.php
#74 vor 15 Tagen von Gast
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Gast
Was allerdungs fehlt, ist der Verlinkung zur AkdÄ (oder habe ich schlecht geschaut?): https://www.akdae.de/Arzneimittelsicherheit/DSM/Archiv/2017-42.html - um dieses Corpus delicti ging es.
#73 vor 15 Tagen von Gast
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zu #35. Es kann erbliche Schäden geben usw. Sprechen wir hier über diesen speziellen Fall? Was passiert, wenn allmählich eine Hypercalcämie einsetzt? Würde eine Laboruntersuchung nicht sofort Auskunft geben? Das ist alles erkennbar und behandelbar. Unterschätzen Sie doch unser Gesundheitssystem nicht. Ein Fallbeispiel: Über 3 Monate einen D3-Spiegel um 300 ng/ml (ohne Ca-, aber mit Mg-Gaben). Der Ca-Spiegel im Blut blieb gleichmäßig konstant im Referenzbereich. Keine Empfehlung zur Nachahmung!
#72 vor 15 Tagen von Prof. Dr. rer. nat. Horst Göring (Nichtmedizinische Berufe)
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Sehr geehrter Herr Smollich, auch Sie verweisen darauf, dass sogar Fallbeispiele Ihre Berechtigung haben. Dem stimme ich gern zu. Andererseits "bestehen" Sie regelrecht darauf, dass "ich sehe darunter keine einzige, die genau die Hypothese prüfen (und sogar belegen) würde, wonach die Vitamin K2-Gabe parallel zur hochdosierten Vitamin D-Anwendung für unerwünschten Vitamin D-Effekten schützen würde." Ja, es fehlt an beweiskräftigem Material. Warum wohl? Unter den erwähnten 150 Arbeiten, sind nicht wenige, die Ihrer Forderung nahe kommen. So lange es nicht besseres gibt, müssen wir uns wohl damit behelfen, was da ist. Ich bin kein überzeugter Befürworter einer zwingenden zusätzlichen Gabe von Vitamin K. Kann es Schaden? In vernünftigen Dosen kann man eher auf einen positiven Effekt hoffen. Es ist ja bei der hiesigen Diskussion nicht das primäre Problem. Viel eher sollte man betonen, dass sogar sehr hohe Dosen von Vitamin D nicht zu einer Hypercalcämie führen. Bei auftretender Hypercalcämie sind es zusätzliche Ca-Gaben, die unbedingt zu vermeiden wären, da durch D3 die Ca-Aufnahme aus der Nahrung schon stimuliert wird.
#71 vor 15 Tagen von Prof. Dr. rer. nat. Horst Göring (Nichtmedizinische Berufe)
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Marc Heydenreich
@35: Auch bei "nur" 1000 IE Vit D pro Tag kann es bereits zu Hypercalcämien mit den entsprechenden gravierenden Folgen kommen, wie sie die Nephrologen dann zu Gesicht bekommen. Das hängt auch von anderen Faktoren (Ernährung!) ab. Daher sind Laborkontrollen unerläßlich!
#70 vor 15 Tagen von Marc Heydenreich (Gast)
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Gast
Ich habe von Labormedizinern gehört, dass diese alle D-Spiegel im nicht nachweisbaren Bereich haben und trotzdem kein D einnehmen. Sind die alle so doof? Oder doch wir, die wir so viel einwerfen?
#69 vor 16 Tagen von Gast
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Lieber Herr Prof. Dr. Martin Smollich, wir werden das zusammen rausfinden!...bin jetzt jedoch grad andersweitig beschäftigt und melde mich in einer Stunde wieder mit weiterführenden Informationen. Danke für Ihre Geduld.
#68 vor 16 Tagen von Patrick Suter (Ernährungswissenschaftler / Ökotrophologe)
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Genauso kurz gedacht und albern ist übrigens der Verweis auf die Vitamin D-Substitution bei Säuglingen. Diese sind mit Erwachsenen überhaupt nicht zu vergleiche, insbesondere weil sie so gut wie keine eigene Vitamin D-Produktion haben und weil sie sich im WACHSTUM inkl. fortschreitender Knochenmineralisation befinden.
#67 vor 16 Tagen von Dr. Sebastian Riethmüller (Arzt)
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@#57: Lieber Herr Suter, genau das meinte ich: Zur Biochemie und Physiologie der verschiedenen K-Vitamine ist ja sehr viel bekannt. Das ist nicht neu. Die Frage war, ob es einen Beweis in Form einer Humanstudie für die Hypothese gibt, dass Vitamin K2 bei hochdosierter Vitamin D-Gabe vor Hypercalcämien schützt. Ich konnte so eine Studie bis jetzt nicht finden.
#66 vor 16 Tagen von Prof. Dr. Martin Smollich (Apotheker)
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Flüchtiger Leser
Wenn man als Nichtmediziner die Kommentare liest, hat man den Eindruck da fühlen sich viele aufs Portemonnaie getreten. Und das bei einer Gruppe, die Einzelfälle (wenn sie positiv sind) vor Studien bevorzugt.
#65 vor 16 Tagen von Flüchtiger Leser (Gast)
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Lieber Herr Prof. Dr. Martin Smollich, wie wahr, Ihr Kommentar! bin gespannt auf die Reaktion von Frau Dr. Sabine Dettling.
#64 vor 16 Tagen von Patrick Suter (Ernährungswissenschaftler / Ökotrophologe)
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Totaler Quark, die angeblich benötigte Vitamin-D-Menge aus der Sonnenbestrahlung unserer Vorfahren ableiten zu wollen. Zum einen ist die Vitamine D-Produktion bei dunkler (pigmentbegünstigter) Hautfarbe deutlich tiefer als bei Weissen und zum anderen sind auch unsere Vorfahren nicht 10 h am Tag ungeschützt unter der Sonne spaziert... xD Und wenn der Ca-Spiegel, der sonst eng reguliert ist, zu hoch ist, dann ist er zu hoch und wenn man das Vitamin D als Ursache dafür identifiziert hat, dann ist das zur Kenntnis zu nehmen. Aber anrosten kann ich nur sagen: es mache Jeder, was er will. Wir beraten nur, aber entscheiden muss selbstverständlich Jeder für sich allein, mir ist das völlig egal... xD
#63 vor 16 Tagen von Dr. Sebastian Riethmüller (Arzt)
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@#50 Liebe Frau Dettling, Sie weisen darauf hin, dass Fallberichte in der Evidenzhierarchie ganz unten angesiedelt sind (was natürlich stimmt). Damit suggerieren Sie, eine auf zwei Fallberichten basierende Warnung sei wissenschaftlich überflüssig. Doch gerade in der evidenzbasierten Medizin haben diese vermeintlich überflüssigen Fallberichte eine wichtige Signalfunktion: Sie liefern erste Risikosignale für weitere Untersuchungen. Bekanntestes Beispiel ist Contergan: ohne einzelne Fallberichte wäre der Zusammenhang mit Fehlbildungen nie entdeckt worden. Auch in Pubmed gibt es unzählige Fallberichte zur Vitamin D-Toxizität. Damit liefern Fallberichte nicht die Evidenz, dass Vitamin D per se gefährlich ist (sagt auch keiner), aber sie liefern umgekehrt den Beweis, dass Vitamin D eben nicht per se UNgefährlich ist. Und letztgenannte Hypothese scheinen eben viele zu vertreten. Methodisch gesehen genügt ein einziger schwarzer Schwan, um die Hypothese "Alle Schwäne sind weiß" zu widerlegen.
#62 vor 16 Tagen von Prof. Dr. Martin Smollich (Apotheker)
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Japanische Ärzte verschreiben bis zu 45.000 I.E./t. gegen Osteoporose !
#61 vor 16 Tagen von Patrick Suter (Ernährungswissenschaftler / Ökotrophologe)
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@#48 Sehr geehrter Herr Göring! Doch, ich gehe davon aus, dass Frau Dettling bei Pubmed nachschauen kann und wird; sie ist schließlich Medizinjournalistin und Pubmed ist offen für jeden. Insofern war das keine rhetorische Aufforderung, sondern eine ernst gemeinte Bitte. Auch Sie schreiben, dass es dort unter dem Suchbegriff "Vitamin D Vitamin K" etwa 150 einschlägige wissenschaftliche Arbeiten gibt - das stimmt. Aber ich sehe darunter keine einzige, die genau die Hypothese prüfen (und sogar belegen) würde, wonach die Vitamin K2-Gabe parallel zur hochdosierten Vitamin D-Anwendung für unerwünschten Vitamin D-Effekten schützen würde. Wie gesagt, reale klinische Studien an Menschen; keine rein biochemischen Reviews. Ich lasse mich hier gern eines Besseren belehren.
#60 vor 16 Tagen von Prof. Dr. Martin Smollich (Apotheker)
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@#48 Sehr geehrter Herr Göring, ich finde es gar nicht eigenartig, dass es - wie Sie schreiben - "für viele andere Arzneimittel mehr Risikofälle gibt als für Vitamin D". Andere Substanzen haben tatsächlich eine viel geringere therapeutische Breite als Vitamin D, höhere Toxizitäten usw. Das bedeutet im Umkehrschluss nur nicht, dass Vitamin D ohne Berücksichtigung irgendwelcher Dosis-Wirkungs-Beziehungen oder dosisabhängiger Toxizitäten völlig bedenkenlos eingenommen werden sollte. Genau dafür zu sensibilisieren ist Sinn der Drug Safety Mails.
#59 vor 16 Tagen von Prof. Dr. Martin Smollich (Apotheker)
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Gast
Gibt‘s dazu auch eine Quellenangabe? Mich würde das Studiendesign doch interessieren!
#58 vor 16 Tagen von Gast
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Gast
Liebe Ärzte, neugeborenen Babys gibt man für 1 Jahr lang 500 iE bei 3 Kilo Körpergewicht, sie würden sonst innerhalb relativ kurzer Zeit sterben; da würden ja sicher schlaue Ärzte nahezu sofort dahinter kommen, wie wichtig D3 ist! Mein Pflegehund bei 10 Kg Körpergewicht bekommt 3000 iE täglich (der war 1,5 Jahre im dunklen Haus eingesperrt und in arg desolatem Zustand), Folge: Getreideallergie verschwunden, trübe Augen wieder klar, Darmentzündung verschwunden, Mundentzündung verschwunden, faulige Zähne heilen wieder. Ich nehme zwischen 30.000 und 50.000 iE täglich nebst 2.000 mg Magnesium, Folge: superfit! Sehr klar ist erkenntlich, dass Ärzte ABSICHTLICH falsch informiert werden über D3, das hat schon in den 1920ern begonnen, der Ratgeber von Jeff T. Bowels über Hochdosen D3 bei Amazon schafft da Klarheit.
#57 vor 16 Tagen von Gast
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Sehr geehrte HPA Juliane Deinzer, Danke für Ihren fundierten Beitrag, sehr geehrter Herr Prof. Dr. Horst Smollich, sehr geehrte Frau Dr. Sabine Dettling, sehr geehrter Herr Prof. Dr. rer. nat. Horst Göring, ich erlaube mir, Ihnen einige Fakten meiner Recherchen über Vitamin K näherzubringen, auch wenn ich keinen Doktortitel trage (darf ich trotzdem etwas wissen?) : Es gibt mehrere verschiedene Formen von Vitamin K 2. Wichtig hier: Vitamin MK4 und MK7. Die Halbwertszeit von MK4 ist 1 Std., MK7 jedoch hat eine Halbwertszeit von 3 Tagen. So ist Vitamin MK7 das wichtigste Vitamin K. zur Dosis: Die Uni Maastricht hat kürzlich folgendes ausprobiert: Gabe von MK7 in steigender Dosis von 0 - 360 Mikrogramm pro Tag. Ergebnis: ab 90 Mikrogramm MK7 verbesserter Kalziumanbau im Knochen bei gleichzeitiger Behinderung des Kalziumeinbaus in den Gefässwänden. Perfekt, ist ja schliesslich das Ziel...und nun zur Dosis in Zahlen: 100 - 200 Mikrogramm pro Tag. Danke für's Lesen.
#56 vor 16 Tagen von Patrick Suter (Ernährungswissenschaftler / Ökotrophologe)
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Wenn ein Pro und Contra ausgeglichen dargestellt werden (d.h. auch genügend Pro-Artikel), könnte der Artikel gut sein. Natürlich sollten alle Stoffe, die wir gewöhnlich durch Nahrung und Umwelt aufnehmen, nicht mit einer allgemeingültigen Dosierungsempfehlung nach dem Gießkannenprinzip jedem Menschen verabreicht werden, das sollte doch klar sein (also niemand sollte einfach so mal ganz isoliert in riesiger Dosierung einen Mikronährstoff/ein Hormon zu sich nehmen). Genau das beweisen ja die vorgebrachten 2 Fallbeispiele. Natürlich fehlen da dann, wie schon in den Kommentaren angeführt, die Beispiele, die zeigen, dass oft riesengroße Dosen nötig sind (aber hoffentlich nie von einem einzigen Nährstoff/Hormon dann, das wäre wirklich äußerst selten, wie bei Vit.D, da es ja zum allergrößten Teil sonnenabhängig ist, und da das Leben in sonnenfernen Gebäuden inzwischen total alltäglich ist). Teil der Kommentare zeigten aber auch, dass die Ermittlung allein nach dem Blutspiegel nicht immer die sichere Variante ist. Maßgeblich sind ja die Stoffwechselvorgänge im Körper, nicht allein der Vorrat im Blut. Nach Dr. Runow ist K2 zur Calciumverwertung umbedingt notwendig, und dieses ist ausschließlich in tierischen Produkten vorhanden, nicht in veganen. Zu untersuchen wäre meiner Ansicht nach noch die Versorgung mit anderen Vitaminen, z.B. Vit A bei oben genannten Patienten gewesen, man ist sicherer, mit kleineren Mischdosen an Nahrungsergänzungsmitteln anzufangen, also einen Vitamincocktail einzunehmen, und erst nach und nach herauszubekommen, was wirklich in riesengroßer Dosis, und ob, fehlen könnte (mit sicheren Testverfahren, darunter könnte bei Vit.D auch das Bedürfnis nach Sonne sich befinden, fast nur im Sonnenhalbjahr möglich). Möglicherweise reichen wirklich 500IE, wenn man sie nur lange genug einnimmt. Beim relativ gesunden Menschen (das sind meist alte Menschen nicht) ist kurze Hochdosis natürlich nicht sooo gravierend, und könnte durchaus möglich nebenwirkungsfreie Therapie sein. Fazit: sich mit allen Nährstoffen befassen, keine Einzeltherapie!!
#55 vor 16 Tagen von HPA Juliane Deinzer (Heilpraktikerin)
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Das ist eine sehr gute Idee, Herr Oberhäußer! Wir wissen ja nicht, woher die Präparate der beiden "Fälle" stammen, und über die Inhaltsstoffe ist auch nichts bekannt. Wäre wirklich interessant zu wissen. Herr Göring, ich habe Sie schon richtig verstanden, aber ich wollte den wunderbar steil gespielten Ball, den Sie mir zugespielt haben, nicht ins Aus rollen lassen!
#54 vor 16 Tagen von Dr. Sabine Dettling (Medizinjournalistin)
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Facharzt
Hallo Frau Dr. Sabine Dettling. Sie bezeichnen sich als Medizinjournalistin. Können Sie etwas zu Ihrer Ausbildung sagen und Referenzen ihrer medizinjournalistischen Tätigkeit nennen? Kennen Sie die Unterschiede in der Ausbildung zwischen Arzt (mind. 11 bis 12 Jahre) und Heilpraktiker (keine geregelte Ausbildung)? Vielen Dank! MfG
#53 vor 16 Tagen von Facharzt (Gast)
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Patienten kaufen Präparate irgendwo im Ausland und wir streiten uns über Vitamin D? Sollten wir uns nicht fragen, ob die Präparate nicht mit irgendeiner Substanz verunreinigt waren, die evtl. nephrotoxisch oder Vitamin-D-unterstützend wirkt, sodass diese Dosen gar nichts mit den hier gefundenen Wirkungen zu tun haben?
#52 vor 16 Tagen von Henrik Oberhäußer (Student der Humanmedizin)
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Entschuldigung, Frau Dr. Dettling, ich hätte es allgemeiner fassen sollen. Wir gehen aber im Prinzip konform. Ich staune mitunter über die Qualität von Studien. Sie wurden ja auch schon auf dieser Seite vor geraumer Zeit kritisch betrachtet. Man braucht schon eine gewisse Erfahrungen um festzustellen, worauf man sich verlassen kann.
#51 vor 16 Tagen von Prof. Dr. rer. nat. Horst Göring (Nichtmedizinische Berufe)
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Das mit der wissenschaftlichen Evidenz ist ja so eine Sache. Zahlen lassen sich doch so wundervoll hinbiegen. Was nicht passt, wird passend gemacht. Das zeigen etliche Studien, die in PubMed - doch, tatsächlich bin ich da unterwegs, um zu recherchieren! - gelistet sind. Zur Not (hier: wenn die Vitamin-D-Sache zu weite Kreise zu ziehen droht, Emanzipation der Laien und so) zieht die evidenzbasierte Medizin eben zwei Fallberichte heran. Wo in der Evidenzhierarchie sind Fallberichte nochmal angesiedelt? Ein Schuft, der Böses dabei denkt.
#50 vor 16 Tagen von Dr. Sabine Dettling (Medizinjournalistin)
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#34, 43 und 46, Entschuldigung!
#49 vor 16 Tagen von Prof. Dr. rer. nat. Horst Göring (Nichtmedizinische Berufe)
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Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Martin Smollich! Sie sind ja Verfasser des Beitrages und auch der Kommentare #34 und#43. Sie schreiben u. a. "Sinn dieser Drug Safety Mails ist es, auf mögliche Arzneimittelrisiken aufmerksam zu machen:" Ist es nicht eigenartig, dass es für viele andere Arzneimittel mehr Risikofälle gibt als für Vitamin D? Aber gerade das muss nun einmal herhalten. Man könnte dazu mehr sagen,aber Sie kennen sich ja aus. An Frau Dettling schreiben Sie: ".. aber jemand, der die Vitamin K2-Gabe parallel zur hochdosierten Vitamin D-Anwendung befürwortet handelt doch ebenso ohne jede wissenschaftliche Evidenz.." Sie gehen dabei davon aus, dass Frau Dettling kaum bei PubMed nachschauen wird. Es gibt unter "Vitamin D Vitamin K" etwa150 einschlägige wissenschaftliche Arbeiten. Darunter auch einige direkt zu Ihrer Fragestellung. Auch ich bedauere, dass es bei solch wichtiger Fragestellung nicht weitere gibt. Kein besonderes Interesse?
#48 vor 16 Tagen von Prof. Dr. rer. nat. Horst Göring (Nichtmedizinische Berufe)
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Gast
6.000 I.E. täglich als Erhaltungsdosis. Auch der Doktortitel - worin auch immer - hilft nicht bei unzureichende Denktätigkeit. Aber der Heilpraktiker wird's schon richten...
#47 vor 16 Tagen von Gast
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@#44 Liebe Frau Dettling, aber jemand, der die Vitamin K2-Gabe parallel zur hochdosierten Vitamin D-Anwendung befürwortet handelt doch ebenso ohne jede wissenschaftliche Evidenz wie der von Ihnen (ganz zu recht!) kritisierte "Schulmediziner", der einen nachgewiesenen Vitamin D-Mangel für nicht therapiewürdig hält...
#46 vor 16 Tagen von Prof. Dr. Martin Smollich (Apotheker)
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Sehr geehrte Frau Dr. Sabine Dettling, Sie sprechen mir aus dem Herzen, resp. Sie schreiben aus Ihrem Herzen! wie wahr ! Journalistisch absolut perfekte Analyse der Thematik ! BRAVO ! ...und Danke !
#45 vor 16 Tagen von Patrick Suter (Ernährungswissenschaftler / Ökotrophologe)
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Zum Glück - und nicht: leider - gibt's die Möglichkeit, hoch dosierte Vitamin-D-Präparate aus dem Ausland über's Internet zu beziehen. So haben wir die Möglichkeit, auch wirklich schwere Mangelzustände in Eigenregie zu beheben. Der Schulmediziner meinte nämlich, dass auch ein Wert von 14,8 ng/ml "komplett in Ordnung" wäre und man, wenn man wollte, doch 400 Einheiten täglich nehmen könnte. Wer sich darauf verlassen muss, ist verlassen. Wir haben uns darauf nicht verlassen, wir füllten die Speicher vier Wochen lang mit 50.000 I.E./Tag plus 200 mcg Vitamin K2 und 600 mg Magnesiumcitrat auf und sind nun in der Erhaltungsphase mit 6.100 I.E./Tag, 110 mcg Vitamin K und 300-600 mg Magnesiumcitrat, all das stets bei guter Gesundheit und Fitness. Demnächst lassen wir die Werte wieder messen - bei einem Heilpraktiker, da der Arzt dies ja nicht für notwendig erachtet.
#44 vor 16 Tagen von Dr. Sabine Dettling (Medizinjournalistin)
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Zum Thema Vitamin K2: Auch wenn sich jetzt vermutlich einige Kommentatoren provoziert fühlen werden, aber auch hier ist wiederholt die Rede davon, dass hochdosiertes Vitamin D immer mit Vitamin K2 kombiniert werden sollte, um gefäßschädigende Wirkungen zu verhindern und die Vitamin D-Anwendung sicher zu machen (#9 #39). Gibt es für diese Hypothese irgendeine klinische Studie, die diese Schutzwirkung von Vitamin K2 bei hochdosierter Vitamin D-Gabe belegen würde? Ich meine nicht den bekannten biochemisch-physiologischen Zusammenhang von Vitamin D und Vitamin K2, woraus man solche Hypothesen ableiten könnte, sondern reale, klinische Studien an Menschen.
#43 vor 16 Tagen von Prof. Dr. Martin Smollich (Apotheker)
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Als Nichtmediziner staune ich immer wieder wie weit doch die Meinungen der sogen. Experten bei eher exakten wissenschaftl. Themen oft auseinanderliegen. Wenn man dies so liest kommt man zum Schluss , dass die gefährlichste Aktion der Arztbesuch sein muss.
#42 vor 16 Tagen von Helmut K Heckele (Medizintechniker)
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K L A R S T E L L U N G : 10.000 I.E./t. (Patientin, 78-jährig) - 50.000 I.E./t. (Patient, 60-jährig) Vitamin D - Supplementierung sind als Dauermedikation sind ein Zuviel !....und das alles OHNE ärztliche Rücksprache!...und ohne Blutmessung/Vitamin D - Spiegelkontrolle) ...ein grosser FEHLER!...Die beiden Patienten sind mit schweren Nierenschäden davongekommen...dem Tode entronnen....und hätten Sie weiter so hoch eigentherapiert...ja die wären dann halt einfach gestorben...an akutem Nierenversagen/Nierenverstopfung, resp. genauer: Tot durch Hyperkalzämie! Vitamin D wirkt also überdosiert NICHT toxisch, wie es Barbara Müller fälschlicherweise im allerersten Kommentar schreibt....denn der Tot durch Hyperkalzämie steht in KEINER Relation mit Toxizität. Toxizität ist was ganz anderes, da geht es um Gifte. Hyperkalzämie - Beste Gegenmittel: Viel Wasser trinken + Magnesium(Gegenspieler)supplementierung. Der gestrige Newsletter also: ABSOLUT KORREKT ! gut recherchiert ! 5 STERNE !
#41 vor 16 Tagen von Patrick Suter (Ernährungswissenschaftler / Ökotrophologe)
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Wer selbst denken kann wird Schnell zahlreiche Fehler erkennen. Eine präzise Auseinandersetzung findet sich hier: https://www.vitamindservice.de/nierenschaden
#40 vor 16 Tagen von Dr.med Raimund von Helden (Arzt)
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Gast
Wurde denn im Artikel erwähnt, ob der Patient zusätzlich das unentbehrliche Menaquinon (K2) eingenommen hat? Vitamin K2 Aktiviert durch Vitamin D gebildete Proteine, sorgt für den Transport und die Verwertung von Kalzium. Ist der Magnesiumspiegel des Patienten bekannt? Magnesium sorgt dafür, dass Kalcium im Blut gelöst bleibt und sich nicht als Plaque in den Gefäßen anlagert. Bei hoher D3-Einnahme zeigt sich (nur am ersten Tag) nach der Verstoffwechselung im Bereich der Dura Mater / Arachnoidea eine Empfindungsstörung, ein Kribbeln. Ich selber habe 3 Tage je 400.000 Einheiten supplementiert. Magnesium 2x375 und K2 je 600 Einheiten pro Tag wurden zusätzlich zugeführt. Die GfR liegt nach wie vor im Normbereich. Unbenommen meines frühen Geburtsjahres sind die Koronar- und sonstigen Gefäße frei von Calsifikationen. Ich halte mich an die Vorgaben eines meiner früheren Professoren. Jeden Tag 20 Minuten Joggen - er starb im hohen Alter bei bester Gesundheit.
#39 vor 16 Tagen von Gast
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MW
Dass 50.000 IE täglich als Dauermedikamentation zuviel sind steht sicher außer Frage. Ist aber auch ebenso uninteressant wie die Meldung, dass das trinken von 5 Liter Wasser täglich ungesund ist. Allen Interessierten empfehle ich das Buch "Osteoporose" von Thomas Klein (978-3939865148). Erhältlich bei den üblichen Verdächtigen sowie direkt vom Hygeia-Verlag. Dem Thema Vitamin D ist in diesem Buch ein großer Bereich gewidmet und zwar auch im Zusammenhang mit Ca, Mg, K2 etc. Grüße aus der Vitamin-D-Tabletten freien Zone (Thailand), MW
#38 vor 16 Tagen von MW (Gast)
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Der Mensch, Homo sapiens, biologisch korrekt ein höheres Säugetier, ein Trockennasenprimate, eigentlich Menschenaffe, also wir, Du & Ich, sind die einzige überlebende Art der Gattung Homo. Unsere Vorfahren, die Homos, wurden in Afrika seit 300.000 Jahren vom lieben Gott mit der Sonne bestrahlt. Homos und Homo sapiens produzieren in einer Stunde durch Sonnenbestrahlung (beim Gehen/Stehen, nicht sonnenbadend-liegend (15.000 I.E. beim Sonnenbaden) zwischen 5000 I.E. und 7500 I.E. Vitamin D, korrekterweise biochemisch richtig zu benennen Hormon D. Bei 10 Stunden an der Sonne in Afrika (oder sonstwo) produziert der menschliche Organismus also mindestens 50.000 I.E. Hormon D ("Vitamin D") pro Tag. Genetisch sind wir also an genau diese Dosis angepasst. Eine der Jahreszeit angepasste Supplementierung unter Berücksichtigung der natürlichen körpereigenen D-Produktion (+ Vit. K2 / Magnesium) kann daher als sinnvoll und heilsam betrachtet werden. Danke für's Lesen
#37 vor 16 Tagen von Patrick Suter (Ernährungswissenschaftler / Ökotrophologe)
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Gast
Mit soviel inaktives VitD wird nur der Regelmechanismus übersteuert. Das resultiert in zuviel 1.25-VitD. Aktives VitD wird sozusagen vom Körper flachreguliert, d.h. der Körper ist nicht interessiert an VitD Erhöhungen. Nur unter 5-7 ng/ml inaktives VitD hat man ein Problem, d.h. der Körper ist nicht in der Lage genügend aktives VitD herzustellen. Dann greift er zu sekundären Mechanismen, aber er schafft das. VitD idt ein Hype und nichts mehr. Es bringt, wegen der strengen Regulation des aktiven VitD, nichts, wenn man Patienten mit dem inaktiven Anteil zufüttert. Man soll die Literatur nicht einsetig lesen und nicht die Zusammenfassungen der Gurus lesen...
#36 vor 16 Tagen von Gast
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Gast
Erschreckend wie wenig Ahnung unsere Ärzteschaft über manche Zusammenhänge hat. Wenn ich als Patient die Kommentare hier so lese, wird mir Angst und Bange. 1.000 IE Vitamin D pro Tag? Entschuldigung - diese Dosis bekommen bereits Babys... Wie von meinen Vorschreibern bereits erwähnt - die Vitamin D Dosis ist gewichtsabhängig. Ich persönlich würde das Buch "Gesund in sieben Tagen - Erfolge mit der Vitamin-D-Therapie" - Autor: Dr. med. Raimund von Helden - für alle Mediziner als Pflichtlektüre einführen. Wir hätten dann vermutlich wesentlich weniger Kranke...
#35 vor 16 Tagen von Gast
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@#33 Wie ganz am Anfang des Beitrags dargestellt, beruhen diese Fallberichte auf einer Meldung der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ). Sinn dieser Drug Safety Mails ist es, auf mögliche Arzneimittelrisiken aufmerksam zu machen - insbesondere auf solche, die sehr häufig übersehen werden. Ziel der Fallberichte ist es NICHT, eine umfassende und wissenschaftlich fundierte Übersicht zu Physiologie, Pathophysiologie und Toxikologie von Vitamin D zu geben. Solche Fallberichte haben im Kontext von wissenschaftlich fundierter Arzneimitteltherapiesicherheit durchaus ihre Berechtigung, denn sie sensibilisieren für unerwünschte Wirkungen, die vielen Anwendern im Alltag nicht präsent sind.
#34 vor 16 Tagen von Prof. Dr. Martin Smollich (Apotheker)
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Ein miserabler Artikel ohne erkennbare wissenschaftliche Grundlage. Lesen Sie Holick, Gröber, Coimbra! Erschreckend auch, was von einigen Kollegen (Fa für Nephrologie!) zu lesen ist. Und noch etwas: entweder Arzt oder Heilpraktiker - beides zusammen geht nicht (#16)
#33 vor 16 Tagen von Dr. med. Anatol Rocke (Arzt)
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Ich habe gerade die Rezensionen gelesen. Das Durcheinader der ärztlichgen Meinungen erschüttert mich Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung liegt mit 800 je Tag total daneben Ich sehe das genau so Ziel muß sein 50 - 80 n, dazu Vitamin K und Kontrolle durch Labos, die Ligen mit Ihre Zielen meist optimal
#32 vor 16 Tagen von Wolfgang Neher (Weitere medizinische Berufe)
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Gast
Anticancer Research Feb 28 2011, ab 10000IE / Tag "sicher", Nutrients 2014, 6, 4472 und Nutrients 2015, 7, 1688: neuberechnung des RDA (von Mathematikern), Ergebnis "Statistik ist schwer" RDA müsste 8895 I.U. / Tag zur ERHALTUNG betragen (" ... the total, all-source intake of 7000 IU/day is below the no observed adverse effect level (NOAEL) of both the IOM and the Endocrine Society, below the tolerable upper intake level (UL) of the Endocrine Society, and well within the safe range delineated by Hathcock et al. ...")
#31 vor 16 Tagen von Gast
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Warum wird nicht besser aufgeklärt Was über D3 dargestellt hat ist stümperhaft. Da muss man sich ja nicht wundern Die maximal 800 je Tag ist ebenso stümperhaft und wirkungslos, da schon der monatlich Abbau bei 29 % liegt. Mein Soill istr ~ 500000 x 20% =100000 : 30 Tage = ~ 3300 je Tag (je nach Körpergewicht Übrigens meine Labosr habenb schon die richtigen Werte!
#30 vor 16 Tagen von Wolfgang Neher (Weitere medizinische Berufe)
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Ich finde auch, dass wegen zwei Fällen - die dazu auch noch nachvollziehbar dokumentiert sind, der Titel dieses Beitrags "Akutes Nierenversagen! Danke, Vitamin D" sehr kritisch zu betrachten ist. Sehr viele Nebenwirkungen von Medikamenten die korrekt verordnet sind führen auch zu vermehrten Krankenhauseinweisungen. Über diese wird nur sehr wenig gesprochen und geschrieben. Prophylaktisch wissen Biologen und Chemiker über unseren Körper oft besser Bescheid, als viele Mediziner zusammen. Leider wird hier nicht ausreichend und übergreifend ein Wissensaustausch gepflegt.
#29 vor 16 Tagen von M.Sc. Roland Wegscheider (Gesundheits- und Krankenpfleger)
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Es sind viele sachliche und begründete Hinweise vorgetragen worden. Ich achte auch darauf, das mein D3-Spiegel zwischen 50 und 90 ng/ml liegt. Da ich älter bin, auch einige Entzündungen habe (wer hat sie im hohen Alter nicht, evtl. silent) neige ich eher zur oberen Grenze. Meine Vitamin D Story ist im Internet veröffentlicht. Ich besuche jedes Jahr einige internationale Fachkonferenzen über D3, veröffentlich in internationalen englischsprachigen Fachzeitschriften. Ich bin aber nur Biologe, kein Arzt. Sollten sie also Fragen haben, fragen Sie Ihren usw.
#28 vor 16 Tagen von Prof. Dr. rer. nat. Horst Göring (Nichtmedizinische Berufe)
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Es sei ein Wahnsinn, so hohe Dosierungen zu verordnen, entnehme ich einem Gastkommentar: Ja um Himmels Willen, was macht den der liebe Gott? ...wenn die Sonne einen menschlichen Organismus bestrahlt, dann bildet er mit Badebekleidung (!), ohne Sonnenschutzmittel, im Sommer und unter freiem Himmel in weniger als einer Stunde Vitamin D in dem Mass, das in etwa der Einnahme von 10.000 bis 20.000 IE entspricht. Dabei ist die Produktion über die Sonne sehr viel nachhaltiger als bei Vitamin-D-Aufnahme über Lebensmittel oder Präparate: Der Vitamin-D-Spiegel im Blut bleibt nach Vitamin-D-Produktion über die Haut signifikant länger erhöht, als bei oraler Einnahme. Würde heissen oder bedeuten: Der liebe Gott überdosiert uns mit Vitamin D ! ...eine Stunde Sonnenbaden = 15000 IU, 4 Stunden Sonnenbaden = 60000 IU !!! Wahnsinn ? ...wohl eher NICHT...der liebe Gott weiss doch schliesslich genau, was er tut.
#27 vor 16 Tagen von Patrick Suter (Ernährungswissenschaftler / Ökotrophologe)
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#24 ein niedriger Vitamin D Spiegel < 50 ng/ml ist für die Niere ungünstig. Probleme treten vor allem auf, wenn das Calcium erniedrigt ist und dadurch das Parathormon steigt. Deswegen behandele ich mehr als die Hälfte meiner Patienten mit Vitamin D oder aktiviertem Vitamin D oder beidem. Entscheidend ist die Vermeidung von Hyper- und Hypocalcämie! Bei normalem Calcium braucht man keine "optimalen" Vitamin-D Spiegel. Optimal ist dann manchmal zu hoch. Bei schwerer Hypocalcämie gebe ich natürlich auch hohe Vitamin-D Dosen unter engmaschiger Kontrolle von Calcium und PTH (alle 4 Wochen). Selten nötig sind Vitamin-D Kontrollen.
#26 vor 16 Tagen von Dr. med. Markus Heck (Arzt)
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Gast
Ich bin 43, das, was man landläufig als gesunde sportliche Frau bezeichnet, die sehr auf ihre Ernährung achtet. Seit Dr Ulrich Strunz u.a. meinen Vit D Spiegel gemessen hat (26 bei Richtwert 40-80), nehme ich nun auch Dekristol 20000 IE, zusammen mit Mg, Ca, K, Ph, Se, Zn und Fe. Alle diese Werte waren ebenfalls im Keller. Wenn man nicht systematisch alles misst, dann kann eine korrekte Behandlung nicht zustande kommen. Kontrollmessung steht in einem Monat an.
#25 vor 16 Tagen von Gast
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Gast
Ich nehme seit 8 Jahren wöchentlich zwischen 35- und 50 000 IU Vitamin D (bei 61 kg KG). Seither nehme ich keine Schmerzmittel mehr (zuvor täglich wegen Rücken- und Gelenkschmerzen), mein zuvor fallendes Kreatinin hat sich erholt, der zuvor schwankende, zeitweilig auch krisenhaft erhöhte) Blutdruck auf niedrig normale Werte stabilisiert, der Schlaf und die Kraft beim Sport verbessert, ganz zu schweigen von dem dicken Fell, das ich seither habe... Die (seit 9 Jahren) chronische Urtikaria ist stumm, seit ich den 25-OH-D Spiegel >> 50 ng/ml halte. Seit ich zusätzlich auch noch regelmäßig Vit. K2 einnehme, sind chronische Knie- und Schulterbeschwerden rückläufig, inzwischen praktisch weg, so dass ich joggen und schwimmen kann wie vor 30 Jahren. Nach allen Informationen, die ich habe, ist ein zu niedriger Vitamin D Spiegel wegen des sekundären HPTH für die Nieren viel problematischer, als ein relativ hoher!
#24 vor 16 Tagen von Gast
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Anja
Es ist doch gewichtsabhängig. Ein 100 kg Schwerarbeiter braucht mehr als eine 55 kg Omi. Vielleicht waren die Nieren von den alten Leuten in dem Artikel ja auch schon durch jahrzehntelangen Vitamin D Mangel vorgeschädigt? Ganz wahrscheinlich liegt es aber auch an zu wenig Magnesium. Das gehört nämlich dazu. Ich bin der Meinung, dass die Dosis das Gift macht. Ich halte meinen Spiegel bei durchschnittlichen 80 ng. Und es tut mir so unglaublich gut! Ich gebe es auch meinem Vater, der vor 1,5 Jahren ein Melanom hatte mit Lymphknotenbefall und bisher kein Rezidiv :-) Liebe Grüße Anja
#23 vor 16 Tagen von Anja (Gast)
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Gast
Es ist ein Wahnsinn, so hohe Dosierungen zu verordnen, zumal die Patienten dann oft - zunächst - eine positive Wirkung verspüren und daher dann eine negativer Wirkung schon gar nicht in Betracht ziehen, nach dem Motto: Das hilft mir doch... das kann ja gar nicht die Schuld von Vitamin D sein, daß ich Beschwerden habe...
#22 vor 16 Tagen von Gast
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Für eine differenziertere Darstellung des Problems sind 1000 Zeichen leider nicht genug
#21 vor 16 Tagen von Dr. med. Markus Heck (Arzt)
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Es werden ohne oder mit ärztlicher Verordnung häufig Vitamin D Dosen über 1000 E am Tag genommen. Das ist gefährlich, besonders wenn es ohne Kontrolle des Calciumspiegels erfolgt. Dosierung zum Beispiel 20.000 E einmal pro Woche über einen längeren Zeitraum. Das ist auch dann gefährlich wenn ein schwerer Vitamin-D Mangel vor Beginn der Behandlung dokumentiert ist. Die Kontrolle des Vitamin-D Spiegels ist unter Therapie unnötig. Auch bei hoch-normalen Spiegeln kann es zu Hypercalcämien kommen. Vor kurzem wurde ich als Nephrologe konsularisch zu einer Patientin auf die Intensivstation gerufen, die wegen der neurologischen Symptome einer Hypercalcämie aufgenommen wurde. Sie hatte auch ein fortgeschrittenes akutes Nierenversagen. Einzige Ursache: Vitamin D Überdosierung bei vorab nachgewiesenem schweren Mangel. Also nicht mehr als 1000 E pro Tag, wenn doch engmaschige Calciumkontrollen und bei Überschreiten des Normwertes sofort absetzen, egal wie hoch der Vitamin-D Spiegel ist.
#20 vor 16 Tagen von Dr. med. Markus Heck (Arzt)
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Eine solche Stellungnahme musste ja einmal kommen. Gab es doch schon im Fernsehen warnende Beiträge, z. B. im ARD am 26. Juli. Da berief man sich auf das Robert-Koch-Institut mit der Feststellung, dass nur 30,2% der Erwachsenen mangelhaft mit Vitamin D versorgt seien. Ja das Institut hatte ja auch festgestellt, dass 38,4% der Erwachsenen eine ausreichende Versorgung erreichen (ausreichende, nicht etwa optimale! Da bleibt eigentlich die Frage, warum wir uns in Deutschland nur eine „ausreichende“ und keine „optimale“ leisten sollten?). Ausreichend steht hier für ≥50 nmol/l (20 ng/ml), mangelhaft für <30 nmol/l (12 ng/ml). Nebenbei gesagt, mit 18 ng/ml war ich 2013 schwer krank, sehr schwer, und konnte erst durch eine Vitamin D-Therapie wieder in relativ kurzer Zeit gesunden (aber das ist ja nur ein Fallbeispiel, das in der Diskussion nicht zählt). Was war aber mit den restlichen 38,4% aus der Studie des Robert-Koch-Institutes? Die waren nicht mangelhaft und nicht ausreichend versorgt. Damit brauchten sie nicht erwähnt werden. Vielleicht waren sie eben nur schlecht, bzw. nicht ausreichend versorgt. Bleiben wir bei den mangelhaft Versorgten. Das sind mal gerade 10 Millionen oder auch mehr. Über die wurde gar nicht gesprochen. Das ist es wohl auch nicht wert. Es wurde nur diskutiert darüber, dass es nicht rund 80% unzureichend Versorgte gebe, sondern nur 30%. Wenn es um positive Wirkungen von Vitamin D geht, werden unbedingt evidenzbasierte Ergebnisse gefordert, doppel-blind, randomized! Die gibt es tatsächlich, um die Hundert, aber auch fast so viele mit negativen oder unklaren Aussagen. Es gibt auch die Metastudien dazu. Hier ist kein Raum, das darzustellen. Wir haben hier ja auch 2 Fallbeispiele, die anscheinend mehr zählen. Hier ist aber sofort klar, was die Ursache ist. Ich kann Ihnen Literatur beibringen über Tausende Probanden, die erhöhte Vitamin D-Dosen eingenommen haben, aber der Ca-Spiegel blieb konstant. Sollte man sich mit diesen Fragen nicht endlich auf einem wissenschaftlichen Niveau beschäftigen?
#19 vor 16 Tagen von Prof. Dr. rer. nat. Horst Göring (Nichtmedizinische Berufe)
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Die Veröffentlichung der Arzneimittelkommision ist schlecht recherchiert: Auseinandergepflückt und nachzulesen bei vitamindservice.de Die Amerikaner rechnen vereinfacht mit 500IE Vitamin D3 pro10kg Körpergewicht pro Tag. Aus medizinischen Gründen gibt Dr. Coimbra in Brasilien noch deutlich höhere Dosen. Der Satz "darüber hinausgehende Dosierungen äußern sich typischerweise als erhöhte Calciumspiegel..." ist forsch formuliert. ad #8: einen Normwert von "25 -105"? welche Einheit hatte dieser Normwert? als gut wird entweder 32 bis 60 ng/ml oder (multipliziert mit 2,5) 80 bis 150 nmol/l angesehen. Außerdem, wie einige Vorredner ebenfalls erwähnten: welche weiteren Medikamente wurden eingenommen?
#18 vor 16 Tagen von Monika Zimmermann (Ärztin)
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Gast
Wie war das mit dem Arsen... in kleinen Dosen ein Medikament und in höherer Dosis letal. Ist das nicht mit den meisten Medikamenten so. Will man wirklich alles und jeden regulieren.. keinerlei Selbstverantwortlichkeit mehr erziehen... Ich kann nur all denen beipflichten, die hier mehr Aufklärungsarbeit fordern. Mit jeder Schere kann man sich schneiden, und auch tödlich verletzen. Sollen die auch nur noch nach erstandenem Tauglichkeitstest verkauft werden. Man sollte schon die Kirche im Dorf (den Dom in Kölle) lassen. Ganz abgesehen davon, dem Artikel mangelt es tatsächlich an vielen wichtigen Hintergrundinformationen. Die Pauschalisierung, die hier stattfindet, ist schon arg. Da ist nichts Wissenschaftliches dran. Solcher Art Berichte würde jeder seriöse Prof seinen Studenten um die Ohren hauen...
#17 vor 16 Tagen von Gast
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Dr.ing. Klaus Knoechel, HP
Im Eigenversuch haben mein Kollege und ich (Schulmedizimer und Heilpraktiker in einer Person) schon vor Jahren über einen Zeitraum von 5 Monaten Vit. D Dosen von zwischen 50.000 und 100.000 I.E. zusammen mit der entsprechenden Menge an Vit.K2 der MK7-Gruppe eingenommen, um der Pharmaindustrie zu beweisen, das die toxische Grenze mal wieder ein Phantasiewert ist, wie der Colesterinwert auch. Wir hatten Werte zwischen 210 und 300 Mikrogramm / dl erreicht und uns dabei allerbester Gesundheit erfreut. Was wir ferner testen wollten war, ob die in der Literatur beschriebenen Reparaturprozesse von vergangenen Frakturen in Gang gesetzt wurden. Neben diesem Beweis konnten wir auch festhalten, das eine stabile Psyche für Ausgeglichenheit sorgte. Im vorliegenden Fall liegen mit Sicherheit unbekannte Parameter vor (Silent inflammation oder ähnliches) die zum Nierenversagen führten. Eine lebenslange Dialyse wird diesem armen Patienten sowieso das Leben verkürzen, denn es wird nicht nur das wichtige Vitamin D ausgefiltert, sondern alle andere Vitamine und Mineralstoffe auch. Wo geht dann wohl die Reise hin....
#16 vor 16 Tagen von Dr.ing. Klaus Knoechel, HP (Gast)
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Ich gebe meiner Kollegin Frau Stawiarski Recht. Ich bin auch vorsichtig mit der Gabe von Vit D3. Selbst unter kontinuierlicher Messung des Blutwertes, kann es sein, dass durch chronische Stoffwechselstörungen oder andere chronische Erkrankungen die Speicherung des Hormons gestört ist. Das lässt dann vermeintlich die Vermutung zu, der Patient bräuchte hohe Dosierungen. In Wirklichkeit aber wird der Körper dann damit belastet oder es werden Schäden verursacht. Selbst in der Apotheke lassen sich ganz legal Dosierungen im Bereich von 7000 i.E. kaufen. Als Beispiel sei hier die Fa. Cefak genannt...
#15 vor 16 Tagen von Annette Berger (Heilpraktikerin)
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noch ein Zahnarzt
@Zahnarzt Schubert- In welcher Relation würden Sie D:K2geben? Mg-Mangel haben die meisten. Oder: MTK? Messen-Therapieren-Kontrollieren? Was lassen Sie untersuchen? Bei D die 25OH-"Version". Grüße, zahnärztlicher Kollege :)
#14 vor 16 Tagen von noch ein Zahnarzt (Gast)
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Ines Ade...Wow! ...was für ein wahrhaftiger Kommentar ! Herrlich ! ...und Frau Sabine Stawiarski, das "Zeug" ist, wie sie es richtig beschreiben, ein HORMON, ein sehr wichtiges dazu!...und da ist auch die richtige Dosis von entscheidender Bedeutung!...also folgerichtig: messen (!) ...und in der richtigen Dosierung supplementieren !...und zu Gast-Kommentar Nr. 11:....eine Tierärztin kann auch Bescheid wissen über Humanmedizin....schliesslich sind wir Humanen auch Tiere: Botanisch korrekt: Primaten, also Affen, 99% genetische Übereinstimmung).
#13 vor 16 Tagen von Patrick Suter (Ernährungswissenschaftler / Ökotrophologe)
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M.S.
@Ines Ade Verehrte Frau Ade, können Sie mir ein humanmedizinisches Werk neueren Datums empfehlen, das sich mit dem Zusammenhang D/K2 auseinandersetzt? Bitte, wie es mir bei Ihrem Hintergrund vorstelle, mit fachlicher Kompetenz. Ich danke Ihnen! M.S.
#12 vor 16 Tagen von M.S. (Gast)
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Gast
Lesen sollte man den Artikel halt auch, bevor man ihn verreißt: Es ging hier nicht um Verordung niedriger Dosen durch den Arzt (nehme selber tgl. 1000 IE, und meine Niere steht noch aufrecht...), sondern um die Einnahme sehr hoher Dosen ohne ärztliche Überwachung. Und das das nicht gantz gesund sein kann, weiß zumindest jeder, der sich mal ein entsprechendes Lehrbuch angesehen hat - oder darf ich das jetzt von (Tier-) Heilpraktikern nicht erwarten?!
#11 vor 16 Tagen von Gast
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Relevant ist nicht wie hoch die orale Dosis ist, sondern welcher Serumspiegel damit erreicht wird...
#10 vor 16 Tagen von Dr. Nicolai Worm (Medizinjournalist)
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wieviele sonstige verschreibungspflichtige Medikamente verursachen Nierenversagen? Bei Betablocker und Co interessiert es irgendwie auch niemanden!? Man sollte Vitamin D richtig anwenden ( plus K2) und Vitamin D Werte im Blut überwachen ( und zwar beide Werte!). In dem Artikel steht nicht mal ob diese Blutwerte gemessen wurden. Ähnlich wie eine Bildzeitungsüberschrift „Vitamine machen Krebs“ eine Lachnummer also....
#9 vor 16 Tagen von Ines Ade (Studentin der Humanmedizin)
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Ich empfinde es als längst überfällig, auf die nicht unerheblichen Nebenwirkungen der "Vitamin"-D-Supplementation hinzuweisen. "Vitamin" D ist kein Vitamin, sondern ein Hormon. In eigener Praxis konnte ich bereits mehrfach beobachten, wie unter der (nach Bestimmung des Vitamin-D-Spiegels gezielten) Verabreichung von Vitamin D die GLDH im Blut anstieg - ein Zeichen für den Untergang von Leberzellen. Leider wird auch ärztlicherseits neuerdings Vitamin D mit der Gießkanne über die Bevölkerung geschüttet. Ein Beispiel ist die "Fibromyalgie"-Patientin, die mich aufsuchte, nachdem die ärzliche Behandlung nicht mehr weiter führte. Die Ursache war schnell gefunden: Ein Vitamin-D-Spiegel von 126 (NW 25-105) - vom Arzt noch selbst gemessen. Auf meine dringende Empfehlung, das Zeug sofort abzusetzen, kam der Einwand, das hätte doch der Arzt verordnet, und er hätte auch nach dem Laborbericht noch gesagt, sie solle es ruhig weiternehmen. Wofür brauchen wir dann überhaupt noch Grenzwerte?
#8 vor 16 Tagen von Sabine Stawiarski (Heilpraktikerin)
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Wo kann man die beiden Fallberichte im Detail nachlesen ? Es bleiben einige Fragen offen, u.a. zu einer vorbestehenden Nierenerkrankung oder zum Vitamin D/Calcium-/Phosphat-/PTH-Stoffwechsel vor der Vitamin D-Einnahme. Wirkliche Vitamin D-Intoxikationen sind selten, selbst (natürlich nicht indizierte) Megadosierungen bleiben glücklicherweise meist ohne unerwünschte Wirkungen. Der Titel des Beitrages ist leider unseriös und die sarkastische Note hätte besser unterbleiben sollen.
#7 vor 16 Tagen von PD Dr. med. Michael Steiner (Arzt)
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Liebe Barbara Müller...sind treffen den Nagel auf den Kopf ! das ist die Wahrheit...Herr Dipl.-Päd. Karl-Heinz Krieger liegt nicht nur falsch mit seiner Aussage, dass es sich um eine Kritik handelt (es handelt sich tatsächlich um eine folgerichtige Analyse des Berichtes (eigentlich eine Korrektur!), nein, ich denke, er fühlt sich, entgegen seiner eigenen Aussage, tatsächlich geängstigt und würde selber NIE eine Vitamin D-Hochdosis-Therapie an sich selber durchführen (er wüsste jedoch von Frau Müller jetzt, wie es richtig gemacht würde: messen, dazu Vitamin K und Magnesium).
#6 vor 16 Tagen von Patrick Suter (Ernährungswissenschaftler / Ökotrophologe)
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Leider unvollständige Darstellung des Sachverhalts! Die Einnahmedauer der Supplementierung wäre hier interessant, ebenso die festgestellten 25(OH)-Vitamin D-Spiegel. Die 50000i.E/d sind als Langzeitgabe definitiv zu hoch, 10000 könnten bei einer 150kg schweren Person aber durchaus in Frage kommen. Hyperkalziämie ist hier vermutlich die Folge fehlender Begleitsupplementierung mit Magnesium und Vit.K2. Anstatt sich mit der korrekten Supplementierung zu befassen, führt die Meldung in dieser Weise zu unnötiger Verunsicherung, insbesondere vermutlich bei den Apothekern.
#5 vor 16 Tagen von Alexander Schubert (Zahnarzt)
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Gast
Liebe Frau Müller, genau um diese von Ihnen gewünschte Aufklärung geht es bei dem Beitrag. Denn in der täglichen Praxis herrscht doch leider viel zu oft der umgekehrte Irrglaube vor, dass man mit Vitamin D (und anderen Mikronährstoffen) grundsätzlich gar nichts falsch machen kann...
#4 vor 16 Tagen von Gast
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Leo Pachole, heilpraktikerin.
Da muss ich meiner Kollegin Recht geben. Der Artikel ist einseitig und schürt die Angst der Patienten. Auch muss ich sagen es gibt Ärzte die geben den Patienten ebenfalls so hohe Dosen. Klar nachdem Sie hoffentlich den Spiegel gemessen haben. Nur nutzt so eine hohe Dosis sehr wenig, da der Körper sie nicht einlagern kann. Kleine Dosen über einen längeren Zeitraum gegeben, erhöhen den Vitamin D Spiegel auch und vor allem sicher. Nur dieser Artikel ist wieder mal typisch für alle die gegen eine vernünftige Aufklärung von Patienten sind.
#3 vor 16 Tagen von Leo Pachole, heilpraktikerin. (Gast)
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ich fühle mich nicht geängstigt, aber gut informiert durch den Artikel. Er ist klar und differenziert formuliert. Seltsam, wie man auf solch abwegige Kritik kommen kann.
#2 vor 16 Tagen von Dipl.-Päd. Karl-Heinz Krieger (Psychologe)
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wer trägt denn die Kosten für solche Berichterstattungen? Sie sind sehr einseitig gelagert und versuchen den Menschen Angst zu machen. Man sollte 1. die genaue Dosis der Präparate und die Präparate kennen und 2. sollte mal hinterfragt werden ob diese Menschen vielleicht auch keine Vitamin K und Magnesium zu sich genommen haben. Prinzipiell kann man ja den Vitamin D Spiegel als Selbstzahler messen und wie mit allen Dingen auf dieser Erde sollte so verfahren werden, dass man erst mal nachmisst und dann dosiert und nicht pauschal! Wer es anders macht, der riskiert immer eine Wirkung die evtl. gegensätzlich dem eigentlichen Erreichungsziel liegt. Jede Substanz ist in einer gewissen Dosierung toxisch, das weiss eigentlich jedes Kind. Hören Sie bitte auf ANGST zu schüren, sondern klären Sie lieber auf!!!!!
#1 vor 16 Tagen von Barbara Müller (Tierheilpraktikerin)
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