Als Notarzt werde ich nicht reich

14.12.2017

Wusstet ihr schon, dass man als Notarzt etwa 30 Euro pro Stunde verdient? Das ist eine Art Flatrate. Egal wie viele Einsätze – du bekommst 30 Euro. Brutto. Das ist aus meiner Sicht okay. Reich werde ich wohl nicht, aber ich arbeite auch nicht des Geldes wegen.

Von den 30 Euro gehen dann noch die Steuern ab sowie Kosten für die nicht unerhebliche Haftpflichtversicherung (die immer seltener vom Träger des Rettungsdienstes gestellt wird) und so Kleinigkeiten wie Bekleidung, Reinigung, Buchhaltungskosten etc. Dies kann man hinterher zwar wieder von den Steuern absetzen, im Schnitt bleiben aber so etwa 15 € pro Stunde auf dem Konto.

Ist das okay? Ist unserer Gesellschaft diese Leistung nur so wenig wert?
Oder ist das Notarztsystem sowieso ein Produkt überflüssiger Luxusmedizin und ist es nicht vielleicht längst überholt, dass der Arzt zum Patienten kommt? Die paar Minuten kann er doch auch schnell in die Klinik gefahren werden, oder?
Und außerdem sind da teilweise ja auch echt nur so Hilfsärzte unterwegs, für die noch 5 € die Stunde zu viel wären; was die können, kann ich Notfallsani / Rettungsassistent / Ersthelfer doch schon lange alleine … Bevor man sich eine Meinung bildet, sollte man ein paar Punkte berücksichtigen.

Nur mal so zum Nachdenken:

Für 30 € pro Stunde. Bodengebunden (NEF, NAW und ITW) genauso wie luftgebunden im RTH.

Für mich ist das absolut okay, auch wenn es sich vielleicht anders liest – ich jammer nicht herum. Ich übe den Beruf des Notarztes sehr gerne aus und tue das tatsächlich aus Berufung.

Ich komme an Orte, an die ein Normalbürger nie hinkommt, ich sehe täglich lustige, traurige und interessante Dinge. Vieles davon ist auch furchtbar belanglos, vieles davon ist sehr wertvoll für mich, weil ich Dinge erlebe, die den meisten Menschen ein Leben lang vorenthalten bleiben werden.

Es ist ein unfassbares Privileg, diesen Beruf ausüben zu dürfen und ich mache das nicht wegen des Geldes.

Würde ich den Fokus aufs Geld legen, ist es wesentlich lukrativer als Honorararzt im Bereitschaftsdienst IM Krankenhaus zu arbeiten. Dafür bekommt man (im Honorardienst als Facharzt, nicht als festangestellter Arzt) etwa 60-80 € pro Stunde und dafür ist es warm, trocken und relativ ungefährlich.

 

Hinweis der Redaktion: Der Text wurde erstmals 2014 hier veröffentlicht. Die Zahlen im Text wurden aktualisiert.

 

Bildquelle: Salem Eames, flickr

Artikel letztmalig aktualisiert am 18.12.2017.

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Medizin
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DR
#65 am 07.02.2018 von DR (Gast)
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@#30 noch viel peinlicher erscheint mir ja zunächst mal, wenn man einen offensichtlich technische Fehler in dieser Art und Weise mit sachlicher Argumenten verwechselt und dann noch nicht mal den arsch in der Hose, aus der Anonxmitaet hervor zu treten! Wo sie alllerdings Ihre zahlen ueber einsatzfrequenz in ländlichen Gebieten haben, wird wohl Ihr Geheimnis bleiben? Ich fuhr Jahre in Berlin wo man in der Tat auch durchaus auf 12 Einsätze in sogar nur 12 Stunden kommen kann! Sobald man aber aus Berlin rauskommt liegt die durchschnittliche eindatzfrequenz bei 2-4! Da auf dem Land (im geh zu Berlin) fast nie abgebrochen wird, ist 90% davon Pille Palle, und nur in Ausnahmefällen wird man auch ne braunülle hinterm Sofa legen! Und offensichtlich haben Sue auch nicht die mathematische Expertise von Herrn Bartels: tatsächlich sind auf dem flachen Land eher 35 bis 40 €/hr üblich das macht in 24 hr einen Tagessatz von 840 bis 960€. Dafür muss ein Rettungsassistent 2 Wochen arbeiten! Wenn der NA also nur eine Schicht pro Woche arbeitet (etwa eine halbe Stelle), dann verdient er im Monat 3500 - 3700€, und hat an sechs Tagen der Wiche frei! Also wenn das nicht zum erholen reicht, ja dannn weis ich auch nicht
#64 am 30.12.2017 von Dr. med. Uwe Schulz (Arzt)
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Gast
ich lege ihnen meinen Respekt zu Füßen, ebenso den mitfahrenden Sanis, den blaulichtfahrenden Polizisten/innen, den Altenpflegerinnen, die nachts 30 alte Menschen betreuen, den Mitarbeitern(innen) der Notfallambulanzen, die sich anpampen lassen müssen und und und :)
#63 am 27.12.2017 von Gast
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Gast
Wir leben in einer Gesellschaft, in der der Lohn maßgeblich über die Aktivität von Lobbyisten gesteuert ist. Dies gilt in besonderem Maß auch für die verschiedenen Bereiche der Medizin. Hätten die Patienten hier ein Wörtchen mitzureden, sähe das Gehaltsgefüge anders aus.
#62 am 26.12.2017 von Gast
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Facharzt
Die DRV tut auch ihr möglichstes, um die Attraktivität der Notarzttätigkeit zu senken. Man kann froh sein, dass sich das überhaupt noch jemand antut. Mit Ruhm und Ehr alleine kann man leider keine Rechnungen bezahlen.
#61 am 26.12.2017 von Facharzt (Gast)
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Habe neulich die Rechnung des Heizungsmonteurs mit 90 Euro / h Stundenlohn erhalten. So sieht es aus.
#60 am 21.12.2017 von dr rainer köck (Arzt)
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@Kommentar 38 und 52 Der Blogbeitrag wurde von der Redaktion mit Bedacht ausgewählt, da das Thema, wie die rege Beteiligung hier zeigt, noch immer hochaktuell ist. Der Narkosedoc hat die Zahlen für uns aktualisiert, sodass der Inhalt ebenfalls aktuell ist. Um Missverständnissen vorzubeugen, werden wir in Zukunft einen entsprechende Anmerkung hinzufügen. Viele Grüße, die DocCheck News Redaktion
#59 am 18.12.2017 von DocCheck News Redaktion (Mitarbeiter von DocCheck)
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Ein brillanter A
#58 am 18.12.2017 von Dr. med. Gabriela Smieja (Ärztin)
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Gast
P.S.: was der Notarzt davon bekommt, erfährt man bei solchen Pauschalen natürlich auch nicht.
#57 am 17.12.2017 von Gast
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Gast
1992 bekam ich nach einem Rettungstransport vom Harras zur Rineckerklinik in München (Fahrtzeit ca. 10-15 Min) aus Versehen die Rechnung für den Einsatz. Und staunte nicht schlecht: 450 Mark. Pauschale; hätte die Fahrt zwei Stunden gedauert, hätte es vermutlich dasselbe gekostet. Als gesetzlich Versicherter und somit unmündig gehaltener Bürger weiß man so was nicht. Vermutlich sind auch mehr Menschen daran interessiert, dass das so bleibt als solche, die davon überzeugt sind, dass es allen gut täte, Transparenz zu schaffen und den Bürger auch auf diesem Gebiet die Mündigkeit zuzugestehen, die er in anderen Gebieten des Lebens ebenfalls zu bewältigen hat.
#56 am 17.12.2017 von Gast
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Für die TÜV-Plakette für meine Röntgenanlage musste ich alle 5 Jahre über E 370,- bezahlen . Nur 1 STD Arbeit !
#55 am 17.12.2017 von Dr. med.vet. Öistein Gaarden (Tierarzt)
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Gast
Wieso denken Sie der Arzt bekommt das Geld? Ist doch kein Schlüsseldienst der aus den Leuten herauspressen kann was er will. Wo denken Sie hin? Ein Notarzt ist kein freier Handwerker der Auftragsarbeiten abwickelt, er absolviert Dienste. In der Regel 24h. Je nachdem wofür und wie oft er angefordert wird kann man sich also ausrechnen wieviel er bekommt. Bei einer laufenden Reanimation ist schnell mal eine Stunde vorbei. Fragen Sie mal einen Klempner was der für eine Stunde „Noteinsatz“ am Wochenende berechnet... das dürfte ein Vielfaches sein. Aber dafür muss der Klempner sein Material (Fahrzeug und Koffer) selbst zur Verfügung stellen, der Notarzt bezahlt seine Fortbildungen und die Ausrüstung die er am Leib trägt.
#54 am 17.12.2017 von Gast
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verstehe ich nicht, wo geht dann das ganze Geld hin, das in Rechnung gestellt wird??? Habe (als Privatpatientin) einmal einen Nnotarzt gebraucht, nachdem mich ein Autfahrer auf dem Radweg umgebrettert hatte und ich erst dachte, es wären nur blaue Flecken...erst später übelst erbrach und nichts mehr hörte. Der Notarzt war nur 5-10 Minuten da und wies mich sofort in die Klinik ein, die Rechnung dafür belief sich auf über 100 Euro...Wer kassiert denn da? Dachte der Arzt bekommt es?
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@41. ok, klar , hätte mir auch auffallen können, voll reingefallen, da öffnet man diese Mediziner Bildzeitung mal nach der xten ungefragten News Mail, und ich tappe voll in eine Konserve. #fake everywhere Liebes doc check Team Gratulation, jetzt dürft Ihr meine Daten dann aber auch löschen...
#52 am 16.12.2017 von Dr. med. Torsten U. Zuther (Arzt)
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@46 , jetzt aber .. Das Bild zeigt doch nicht etwa einen Mediziner auf einem verwitterten Holzstuhl auf der Terrasse einer Rettungswache , ich denke da eher an jemand der sich vermutlich für den beschriebenen Stundenlohn 0,7 l Scotch vom Penny leisten konnte, vom RA auch mal eine Zigarre bekam und seinen ulnaris dann auf der Stuhllehne quetschte bis die interossei atrophierten .
#51 am 16.12.2017 von Dr. med. Torsten U. Zuther (Arzt)
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Gast
zu @ 14: die Politiker und Krankenkassen haben in diesem Land seit langer Zeit schon überhaupt nichts mehr zu melden! Man kann sich ja mal den Horst anhören.... Horst Seehofer über die Macht der Pharmalobby "Die Industrie ist stärker als die Politik- zu teure und nutzlose Medikamente müssen bezahlt werden, weil es die Industrie so wünscht... Das ist so, seit 30 Jahren..." https://www.youtube.com/watch?v=TZDgjPWfZUg
#50 am 16.12.2017 von Gast
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Gast
Es interessiert deshalb keinen Deutschen, weil man darüber nicht informiert wird. Der normale Bürger wird hier sicherlich nicht mitlesen. In den Medien hört man nur, wie schrecklich Donald Trump ist und wie rechtsradikal wir doch alle immer noch sind - die Wahrheit geht da schon lange unter.
#49 am 16.12.2017 von Gast
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Gast
Es hat sich seit 50 Jahren nichts verändert und es interessiert keinen Deutschen. !968 bis 1970 erhielt ich im Memminger Klinikum 400 DM/monat bei guten 100 St /Wö und für den Wochenenddienst von Samstag 8.00bis montags 13 Uhr 24 DM das sindunter 50 Pfennig pro Stunde, oft ohne eine Minute Pause.Ein Maurerlehrling im 3.Jahr erhielt 370 DM.So schätzen die Deutschen Bürger ihre Ärzte.Kein Wunder, wenn Sie dann Betrüger werden.
#48 am 16.12.2017 von Gast
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Gast
Auch wenn ich dafür jetzt einen massiven Shitstorm erleiden werde: Mir ist im Studium schon aufgefallen, wie wenig Menschen die altruistische Denkensart pflegen. Neben Fachwissen ist doch gerade der Altruismus ein Kennzeichen der therapeutischen Berufe. Oder war das nur zu Zeiten von Galen so?
#47 am 16.12.2017 von Gast
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Gast
Ich denke es ist sehr wichtig zu differenzieren. Die Bezahlung für einen unverzichtbaren Dienst auf den sich die gesamte Bevölkerung verlässt ist eine Sache, die Tatsache dass die 24h immer mehr zu Volldiensten ohne Pause werden weil die Einsatzzahlen sowohl der berechtigten als auch der nicht berechtigten Anforderungen permanent steigen ist eine andere. Ebenso die wenig hilfreiche Diskussion darüber dass ihrer Meinung nach ausschließlich Anästhesisten Notarzt fahren dürfen sollten... zählen Sie doch bitte einmal nach liebe Kollegen. Gibt es denn in Deutschland flächendeckend verteilt genug erfahrene Anästhesisten? Nein, also müssen auch ekg-lesende Internisten hinter die Couch kriechen um zu intubieren. Wer Notarzt fahren will muss vorher eine entsprechende Zusatzausbildung machen und in seiner Freizeit die Fertigkeiten üben die er noch nicht ausreichend beherrscht. JEDER. Nur weil irgendwo Anästhesist draufsteht ist das noch lange keine Garantie dass auch guter Notarzt drin ist.
#46 am 16.12.2017 von Gast
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Lieber Kollege Blocker. Menschen wie Sie (blaulichtgeil) sind daran schuld, dass es die 30 € gibt. Und das nicht überall. Wir leben in einer freien Welt. Jeder kann machen was er will. Auch Notarztfahren. Ich fahre nicht mehr, weil ich weiß, was ich wert bin. Wenn Sie sich nur 30 € wert sind...
#45 am 16.12.2017 von Albert Mühlbacher (Arzt)
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Gast
Liebe 25 Jahre Klinikarzt, da ich immer noch Notazt bin und fast alles schon erlebt habe, versteh ich diese Überheblichkeit einige der Narkoseärzte nicht.
#44 am 16.12.2017 von Gast
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Arzt
@38: Frau Stiffler, Ihr Kommentar läßt so tief blicken... vor allem auf Ihr eigenes Wesen. Könnte das Bild eventuell als Illustration von "reich sein" gedacht sein, und das hat Ihr Anscheinend-nur-frecher-Verstand verpaßt? Der Artikel des Narkosedoc richtet sich meines Erachtens vor allem an Nicht-Ärzte, und beschreibt, für meinen Geschmack etwas zu euphorisch am Ende, dennoch recht zutreffend die Anforderungen an den Notarzt. Wahrscheinlich ist der Kollege noch unter 40. Beim Anspruchsdenken des Mitbürgers und der immer noch im Neid-Volksgeist vorhandenen Illusion vom steinreichen Arzt dennoch ein wichtiger Artikel.
#43 am 16.12.2017 von Arzt (Gast)
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Man muss ja nicht als Notarzt fahren. Selbst der Autor hat ja schon festgestellt, dass es Alternativen gibt. Als Anaesthesist ein Urteil über die Arbeitstätigkeit und Arbeitsbedingungen von anderen Fachbereichen in den Ambulanzen abzugeben zeugt zumindest von einer gewissen Arroganz. Zum Glück stellen immer mehr Kollegen fest, dass der Adrenalinkick nicht alles im Leben ist und das eine angemessene Vergütung auch eine Form der Wertschätzung der eigenen Leistung darstellt. Und im das gleich noch einmal klarzustellen, ich arbeite gerne als Arzt, aber ich möchte nicht mit moralinsaurer Erpressung sondern mit Geld entlohnt werden. Das nehmen die anderen sozialen Berufe nämlich auch.
#42 am 16.12.2017 von Harald Schneider (Arzt)
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25JahreKlinikarzt
Ich möchte den EKG-befundenden Internisten gerne beim eingeklemmten Polytrauma im strömenden Regen nachts um zwei auf der Landstraße nach Irgendwo erleben. Ersteintreffend, Nachforderungszeit um zwanzig Minuten, mehrere Personen im Fahrzeug. Oderals Ersteintreffenden und somit ärztlich Verantwortlichem beim Wohnungsbrand mit laufender Bergung und Ankunft mehrerer Reanimationen nacheinander. Da braucht es mehr als Klinik- oder Praxisarroganz, die Situation noch bestmöglich zu bewältigen. Und ein nicht zu unterschätzender Belastungsfaktor der Tätigkeit ist, daß man mit dem vielzitierten Altruismus des "Narkosedoc" auch zu jeder erdenklichen Unzeit all jenen in Bedrängnis geratenen Personen helfen muß, deren charakterliche Ausstattung der etlicher Kommentatoren ähnelt. Notarzt-Sein ist ein anspruchsvoller Job, der Leib und Seele belastet und auszehrt, wenn man ihn jahrelang mit der angemessenen Kompetenz und ohne Hybris erfüllt.
#41 am 16.12.2017 von 25JahreKlinikarzt (Gast)
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25JahreKlinikarzt
Dummheit und Zynismus etlicher Kommentare, auch und vor allem der ärztlichen Seite (wenn denn jeder Arzt ist, der sich hier als solcher bezeichnet) sind doch sehr unerfreulich. Vor allem für die Kollegen, die die Notarztversorgung freiwillig oder unfreiwillig weiter ermöglichen. Das Einsatzaufkommen hat sich in den letzten zehn Jahren vervielfacht, der Stundenlohn von 30 Euro ist tatsächliche etwas veraltet, inzwischen bekommt man um 35 Euro brutto, wenn man zum Beispiel als angestellter Arzt beim kirchlichen Träger im Rahmen des Arbeitsvertrages zum Notarztdienst verpflichtet ist. Und ja, ca 85% der Einsätze sind Begleitservice erkrankter Personen auf der Reise in die Klinik, und die wichtigste ärztliche Tätigkeit war hier die Wahl der für den Patienten bestgeeigneten Zielklinik. Statt Abgabe im nächstbesten Krankenhaus, um die Einsatzdauer abzukürzen. Aber die anderen Einsätze verlangen hohe bis höchste Belastbarkeit und Kompetenz in vielen Fachgebieten. -> Fortsetzung
#40 am 16.12.2017 von 25JahreKlinikarzt (Gast)
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Gast (Arzt)
Ich plädiere da für mehr Wettbewerb. Die Leitstelle, wo der Notruf aufläuft, könnte dem Anrufer z.B. mitteilen: für den nächsten freiwerdenden Notarzt werden im Moment 1100 € geboten. Geben Sie bitte Ihr Gebot bzw. ihre Kasse an und Sie werden entsprechend eingereiht. Die unsichtbare Hand des Marktes wird auch hier segensreich wirksam werden.
#39 am 16.12.2017 von Gast (Arzt) (Gast)
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Gast
Warum so viel Aufregung über einen alten Text? https://narkosearzt.wordpress.com/tag/verdienst/
#38 am 16.12.2017 von Gast
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Gast
Mit Verlaub. Ein Narkosearzt ist nicht unbedingt der bessere Notarzt. Muss jeden Tag EKG für die Kollegen befunden, damit sie operien dürfe. Internist ist eigentlich der König und auch mit 23.50Euro /h zufrieden.
#37 am 15.12.2017 von Gast
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@#19: Ich muß dem Kollegen Dr. Zuther zu 100% zustimmen, auch wenn ich es etwas freundlicher formulieren würde. Wenn ich sehe, was der Medizintechniker verdient, wenn er in die Praxis rauskommen muß weil die EDV nicht richtig läuft... Schimpfe auch immer wieder mit den Klinikkollegen, die nebenbei KV-Dienste für 35 Euro/ Stunde übernehmen. Die verkaufen sich unter Wert und verzerren den "Markt". Und das Argument mit den Bereitschaftszeiten ohne Einsätze, sei es NEF oder KV-Dienst, sollte eigentlich schon seit Jahren der Vergangenheit angehören. Dienst ist Dienst und muß zu 100% bezahlt werden, man kann in der Zeit schließlich nicht machen, worauf man gerade Lust hat und verpasst dabei - wie "Narkosearzt unterwegs" schon richtig geschrieben hat, "Grillpartys, Geburtstagsfeiern, gemütliche Weihnachtsessen, Weltmeisterschaften und Konzerte"....
#36 am 15.12.2017 von Mario Falk-Hollstein (Arzt)
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Zum Zigarre Rauchen reicht es noch???????
#35 am 15.12.2017 von Sigrid Striffler (Apothekerin)
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Gast
Lieber Kollege Narkosearzt, wenn man in einem Artikel so oft betont, dass es "absolut okay" sei, so wenig zu verdienen, stimmt etwas nicht - altruitische Abtretung ist lobenswert, aber auf Dauer unbefriedigend, sach ich mal so als Psychiaterin, die auch lange viel zu viel in der Klinik Überstunden und Zuwendung für lau geleistet hat ... ;-)
#34 am 15.12.2017 von Gast
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Gast
Na ja! Für ein Paar Einsätze, sowie Fernsehen, labern mit Kollegen sowie mit Schwestern in ZNA ist die Bezahlung eigentlich sehr gut. Ich mach es schon seit 18 Jahren neben meine Praxis. Bin voll zufrieden.
#33 am 15.12.2017 von Gast
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I. Spöring
Ja, leider ist es so. Gerade im ländlichen Bereich ist die Qualität der Notärzte oft unterirdisch. Das fällt bedauerlicherweise auf all die Kollegen zurück, die diesen Beruf mit Engagement, fachlicher Expertise und Leidenschaft ausüben. Die einen sind nicht mal 5 Euro Stundenlohn wert, die anderen unbezahlbar. Da es keine Qualitätskontrollen gibt, wird sich daran auch nichts ändern. Zum Leidwesen der Anderen.....
#32 am 15.12.2017 von I. Spöring (Gast)
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Gast
Ein großes Problem ist m.E. dass du diesem Gehalt nur Anfänger oder Altruisten, im schlimmsten Fall aber leider auch viele inkompetente Kollegen arbeiten. Als FA Anästhesie kann ich 100 Euro pro Stunde im Krankenhaus verdienen, den NEF-Dienst macht man da nur aus Leidenschaft. Aber so mancher Kollege hat nicht die Kompetenz und ist mit dem Job überfordert. Dennoch dürfen diese Leute Notarzt fahren. Wer Qualität will, kriegt sie nicht umsonst
#31 am 15.12.2017 von Gast
  6
Gast
Herr Bartels, Ihr Kommentar wird nicht wahrer, je öfter Sie ihn einstellen. Das Einsatzaufkommen ist in den letzten Jahren enorm gestiegen, Ihre Vorstellungen von gemütlich-ländlich haben Sie vielleicht als Zivi vor 25 Jahren auf einer Außenwache erworben. So wenig Sachkenntnis wie Technikbeherrschung Internet. Peinlich.
#30 am 15.12.2017 von Gast
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zu @#3 Für eine 24h Schicht gibt es im ländlichen Bereich mit 2-3 Einsätzen 720 €, die wären für 4 Tage im Monat (= halbe Stelle) 2880Euro, nicht 1460. Effektive Einsatzzeit vielleicht 2 Stunden, die meisten Einsätze sind eh Abbrüche oder Kleinigkeiten, Stundenlohn also 360 € ( IT bekommt nur 90€, Handwerker weniger ! ) Im städtischen Bereich echte 15 Einsätze, wo soll das bitte schön sein. Ich empfehle Klagemauer an der Apotheker und Ärztebank einzurichten.
#29 am 15.12.2017 von Klaus-Michael Bartels (Arzt)
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Zu@#3 : Für eine 24h Schicht gibt es im ländlichen Bereich mit 2-3 Einsätzen 720 €, die wären für 4 Tage im Monat (= halbe Stelle) 2880Euro, nicht 1460. Effektive Einsatzzeit vielleicht 2 Stunden, die meisten Einsätze sind eh Abbrüche oder Kleinigkeiten, Stundenlohn also 360 € ( IT bekommt nur 90€, Handwerker weniger ! ) Im städtischen Bereich echte 15 Einsätze, wo soll das bitte schön sein. Ich empfehle Klagemauer an der Apotheker und Ärztebank einzurichten
#28 am 15.12.2017 von Klaus-Michael Bartels (Arzt)
  27
Gast
Kollege, wer zwingt Dich denn den Job zu machen? Ich habe es 12 Jahre lang getan und nie gemault.
#27 am 15.12.2017 von Gast
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Das deutsche Krankenhaussystem ist eben, wie viele andere Sparten auch, auf Ausbeutung angelegt. Siehe die vielen Tätigkeiten, die nichts mit dem Arztberuf zu tun haben, wie Codieren zugunsten des Arbeitgebers, die eigentlich Verwaltungsaufgaben sind. Und deutsche Ärzte protestieren nicht (anders als z.B. französische), weil sie immer wieder die Ethikfalle unter die Nase gerieben bekommen. Oder sich damit rausreden. Andere Länder können es doch auch: angemessene Bezahlung und familienfähiges Arbeitsleben, auch als Arzt. Symptomatisch für die deutsche Einstellung ist ja auch, dass die Arbeitszeitverordnungen für alle gelten, aber nicht für Ärzte - obwohl ja gerade hier eine hohe Verantwortung liegt. Der Notartztdienst ist nur die Spitze des Eisbergs
#26 am 15.12.2017 von Lorenz von Haselberg (Arzt)
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Psychotherapeut
Eine Stunde Psychotherapie wird ja immerhin auch mit ca. 90 Euro bewertet. Auf diesen Stundensatz sollte ein NA auch kommen können.
#25 am 15.12.2017 von Psychotherapeut (Gast)
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Gast
Nunja, das deutsche Notarztsystem ist standespolitisch gewollt, medizinisch notwendig ist es nicht. Die angloamerikanischen Paramedicsysteme weisen bei Patienten mit vergleichbarem NACA Score ein ähnliches Outcome auf. Viele Systeme sind sogar effektiver, vor allem bei traumatologischen Notfällen. Von daher: Ungünstige Verhandlungsposition, es bleibt nur der Heldenstatus. Aber der ist unbezahlbar.
#24 am 15.12.2017 von Gast
  17
Gast
@#3:diese rotzig geäußerte Meinung entbehrt leider jeder sachlichen Grundlage. Ich war selbst lange als Notärztin tätig, und jeder, der das mal gemacht hat weiß, dass man nach 24h Notdienst auch fast so lange braucht, um sich davon zu erholen. Zumindest gilt das für die Ballungsräume mit ca. 15-17 Einsätzen pro Schicht. 24 Wochenstunden entsprechen einer halben Stelle, bei 30€/h sind das auf eine volle Stelle hochgerechnet 1460€ brutto. Als Arzt!!! Das System funktioniert wie es ist nur, weil viele Kollegen das zu der ohnehin schon anstrengenden Vollzeit-Klinikarbeit noch nebenbei machen. Zu Lasten ihrer Gesundheit, denn wie oben geschildert, erfolgt die notwendige Regeneration so gut wie nie, eben aus Zeitgründen. Man kann das ein paar Jahre machen, dann ist der Akku leer. Wollen wir das wirklich?
#23 am 15.12.2017 von Gast
  1
Gast
Wer als NA für 30€ pro Stunde arbeitet gehört eigentlich dafür noch gehauen... So viel Helfersyndrom sollte therapiert werden. Mal völlig abgesehen davon, dass man auf diese Weise den Markt in die falsche Richtung verzerrt sollte man schon wissen, was man sich wert ist. Nun, oder eben nicht... Als NA kann man auch locker 90€ verdienen.
#22 am 15.12.2017 von Gast
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Unfallchirurg
Aus 16-jähriger 24Std.Dienst-Notarzterfahrung in einer Großstadt kann ich die emotionale Begeisterung des jungen (?) Kollegen nachvollziehen. Aber er sollte sich, unabhängig von der Diskussion einer sinnvollen Bezahlung, zeitig klarmachen, dass spätestens nach 8 bis 10 Jahren Notarztdienst, diese Begeisterung in mentale und körperliche Erschöpfung mit all seinen Folgen umschlägt!
#21 am 15.12.2017 von Unfallchirurg (Gast)
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@ Nr. 10: Die Pharmaindustrie hat hier gar nix übergestülpt - die macht keine Gesetze, versucht allenfalls Einfluß auf dieselbigen zu nehmen, was völlig legitim ist, das versuchen Kirchen, Gewerkschaften, Unternehmerverbände, etc. alle auch. Zu den Verhältnissen und vermurksten Gesetzen befrage man die POLITIKER, vor allem diejenigen, die ohne Ausbildung oder Schulbildung am meisten die Klappe aufreißen. Mir fällt da z. B. ein pflastersteinschmeißender Brandbombenwerfer ein, der nicht mal Volksschule abgeschlossen hat, aber als Gastprofessor durch die Welt tingelt und mal Außenminister war. Und das ist nur eines von vielen Beispielen...
#20 am 15.12.2017 von Werner Wöhrle (Mitarbeiter Industrie)
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Ach Gott , der Notarzt als Berufung . Es gibt immer wieder Frischlinge, die das System DRK am Leben halten . Mir fällt die Kinnlade runter .. 30 € / h und zufrieden, ja genau- Heizung und Internet und Duschwasser spart man ja auch noch in den heimeligen Unterkünften , und die Gemeinschaft mit den Mitbewohnern, die hübschen Sanitäranlagen, die stets blitzsauberen Einbauküchen mit dem Inventar vieler Generationen, alles wie man’s noch aus dem Studentenheim kennt, ja gehts noch? Nur mal so zum Vergleich Herr Thorakotomierer und lange Anamnesenerheber (oder doch andersrum): ein IT Mann kostet 65 € aber pro 15 min . Netto. Plus Anfahrt , wenn Fernwartung nicht möglich. Damit darf man sich dann selbstständig nennen. Also entweder Sie haben ein geregeltes Einkommen und betreiben Notfallmedizin als Hobby , oder Sie verdienen in der Tat, was Sie verdienen /und kochen , schlafen und waschen bei jemand anderem. Was mich aber nervt, und weswegen ich hier antworten muss, ist, dass Sie solche Prostitution verherrlichen und anderen Spezialisten einen adäquaten Umsatz erschweren. Werden Sie doch bitte erwachsen und verlangen , was Sie verdienen. Da dürfen sich übrigens alle anderen NotarztKollegoiden ebenfalls angesprochen fühlen . Und komm mir keiner von wegen kranke Kasse oder Dienst am Mitmenschen , sonst schreibe ich den Rest des Abends
#19 am 15.12.2017 von Dr. med. Torsten U. Zuther (Arzt)
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4.800€ mtl. Minimum nach der Angabe des Autors erscheinen für diese Stellung etwas wenig. Jedoch werden die Gehälter in der IT hier überbewertet, von wenigen Ausnahmen abgesehen (z.B. Projektleiter, CIO, etc.) , wäre das von oben dann auch schon Top anzusiedeln, einfach mal in die vielen Gehaltsspiegel blicken. Eine Aussage zur Qualifikation zu tätigen, wie z.B. nur Techniker, ist schon gewagt, weil ohne fortlaufendes Lernen und Fort-/Weiterbilden bis zum Berufslebensende, kann jeder in diesem Bereich schon bei einem nur sehr kurz vernachlässigten Stand sich etwas anderes suchen. Das wünschte ich mir auch von Medizinern, es noch so unendlich viel zu erforschen hier gibt und die gesponserten (Pflicht)Seminare für Ärzte kommen wohl kaum an eine technische Lehrveranstaltung ran. Ansonsten ist das hier eine Neiddebatte?
#18 am 15.12.2017 von Robert Dettmann (Nichtmedizinische Berufe)
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Gast
#14 aus dieser Neidgesellschaft, in der Leistung nicht adäquat vergütet wird, wer aber kann, sich selbst bedient (siehe letzte BT-Debatte um die Diäten), kann man sich nur noch durch Auswanderung lösen. Soll doch der Rest klar kommen ...
#17 am 15.12.2017 von Gast
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um sich gegenseitig umzubringen (Rüstungsindustrie), ist immer genug Geld da, um sich gegenseitig zu helfen aber nicht....!
#16 am 15.12.2017 von Dr. med. Marcel Maibaum (Arzt)
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Den geschilderten Umständen entsprechend hiele ich etwa das dreifache (ca. 90 Euro) als Stundensatz für angemessen.
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Die Rechnung von Herrn Dr. Schulz macht es deutlich: 700 - 800 € für einen 24 h Bereitschaftsdienst sind nicht schlecht. Darin sind ja auch mögliche Ruhezeiten (aus eigener Erfahrung weiß ich das man nicht die ganzen 24h Leben rettet, aber es kann auch schon heftig kommen). Dennoch würde ich den Artikel nicht als "Scheiss" bezeichnen. Er verdeutlicht doch nur, daß eine hochspezialisierte Leistung unter extremen Bedingungen (gefühlt) nicht adäquat bezahlt wird. Wobei der Streit um die Frage wieviel eine Leistung wert ist sich auf alle Berufszweige ausdehnen läßt, und je nach Standpunkt immer unterschiedlich beantwortet wird.
#14 am 15.12.2017 von Dr. med. Ulrich Welling (Arzt)
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Psychotherapeut
Unfassbar! Das macht deutlich, dass sich Tätigkeiten in der Medizin am Patienten wirtschaftlich kaum noch lohnen. Man hätte besser med. Softwareadministrator o.ä. werden sollen.
#13 am 15.12.2017 von Psychotherapeut (Gast)
  0
Gast
#8 was erwarten Sie von einem Staat, in dessen Regierung/Parlament die lautesten, aber auch gierigsten Schreier die Studienabbrecher und / oder Lebenskünstler sind?
#12 am 15.12.2017 von Gast
  4
Gast
zum "Supergehalt" kommen noch Beschimpfungen und Behinderungen durch Dritte und "Besserwisser"
#11 am 15.12.2017 von Gast
  0
Gast
In diesem uns von der pharmazeutischen Industrie übergestülpten Zwangssystem wissen die Kassenpatienten gar nicht, wie wenig ein Arzt verdient: sie haben noch nie eine Rechnung gesehen (das hat auch System) und können das somit nicht einschätzen. Der mündige Patient zahlt sicher gerne für eine gescheite ärztliche Beratung statt für dauerhaft einzunehmende Pillen. Rumjammern wäre total ok! Streiken wäre aber besser, vom Jammern ändert sich halt nichts!
#10 am 15.12.2017 von Gast
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Da bekommt meine Frau ja schon als ungelernte Arbeiterin das gleiche, allerdings nach 41 Dienstjahren, incl. Schichtzulage, Schmutzzulage, Nachtzulage, Leistungszulage, Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld. Das ist eindeutig zu wenig. Dafür haben dann z. B. Radiologen eindeutig zu viel, kenne da einen, der seine Praxis zusammen mit 2 Kollegen betreibt, die Praxis läuft immer durch, das Personal ist da, die Geräte sind ausgelastet, aber von den 3 Kerlen ist meist nur einer greifbar, zum Befunden, die anderen beiden trifft man eher auf dem Kreuzfahrtschiff, da trifft man mich auch oft...
#9 am 15.12.2017 von Werner Wöhrle (Mitarbeiter Industrie)
  10
Gast
Ich als selbständiger Privatversicherter (und Dienstleister) würde selbstverständlich Ihre Dienstleistung mit 100,-- € pro Stunde honorieren! Das fände ich vollkommen angemessen für den Einsatz als Notarzt. Dieses kranke System honoriert aber überhaupt nicht mehr die Dienstleistung eines Menschen, der 6 Jahre studiert hat und alles für seine Patienten gibt...... stattdessen verkommt die Intelligenz, das Wissen, die Einsatzfreude und Hilfsbereitschaft in diesem System, dass Ärzte systematisch ausbeutet und mißbraucht und dazu degradiert, Rezepte auszustellen statt sich liebevoll dem Patienten anzunehmen und ihm zuzuhören und ihm echte Hilfe statt Pillen zukommen zu lassen.....
#8 am 15.12.2017 von Gast
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Jeder mitfühlende mensch kann sich sicher ohne Probleme hundert von Situationen vorstellen, in denen eine Notarzt glücklich und dankbar war, es zu sein. Das kann nur Berufung sein. Und die Leistung ist enorm. Meine Meinung, es sollte eine Grundvergütung von 90€ pro Stunde gegeben werden und pro Einsatz nochmals 150€. Aber wie gesagt, mein Steuerberater, der seine Arbeit an seine unterbezahlten Mitarbeiterin abgibt, verdient mehr. Und der Heizungsmonteur, der jedes Jahr zur Inspektion kommt, nimmt für 15 Minuten 150€
#7 am 15.12.2017 von ellen link (Heilpraktikerin)
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stimme #2 absolut zu (wenn nicht ironisch gemeint)
#6 am 15.12.2017 von Heilpraktiker Johannes Dirxen (Heilpraktiker)
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Notarztdienst ist mit Geld nicht zu bezahlen. Deswegen.
#5 am 15.12.2017 von Olaf Pohlmann (Rettungsassistent)
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Gast
Meine Frau soll die Notarztprüfung machen, weil die Klinik es von ihr erwartet Mit aller Kraft werde ich die zu verhindern wissen! Wenn dieser Staat, dieses Land einen solchen Einsatz will, soll er/es wenigstens vernünftig vergüten
#4 am 15.12.2017 von Gast
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Was will der Autor uns eigentlich mit diesem scheiss vermitteln? 1. 30 €/hr sind der unterer Rand fuer das Notarzthonorar. Üblich sind heutzutage eher 35/hr, aber auch 40€ und bis zu 60 €/hr sind mir schon geboten worden! Das letztere alllerdings eher in dringenden Ausnahmefällen! 2. Ein Dienst dauert normal 24 hr, das Heist selbst wenn man von 30 € ausgeht sind das immmer noch 730 € am Tag, bei 35€/hr sind das 840 € pro Tag! 3. Ein Honorararzt macht bei 80€/hr (der untere Rand, fuer 60 wird man kaum einen HA finden) sind das 640 € am Tag! 4. Alles was der Autor uns ueber die Heldentaten des NA berichtet, gilt ja wohl nicht minder fuer die gemeinen Klinikärzte; gut er wird seine braunüle nicht hinter dem Sofa legen...
#3 am 15.12.2017 von Dr. med. Uwe Schulz (Arzt)
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dann wäre es schön, auch die dinge aufzuzählen die ihnen in positivem sinne wichtig sind. oft extrem abwechslungsreich, risikofreudig und adrenalinausschüttung sind in den 30 euro ebenfalls enthalten .... jeder ist seines glückes schmied - so haben sie sich entschieden. trotzdem danke - solche alltagshelden benötigen wir ... ach ja, die anerkennung - ist unbezahlbar.
#2 am 15.12.2017 von Dr. med. Inge Eisenmann-Stock (Ärztin)
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Gast
hmmmm... wenn ich mir überlege, dass der Netzwerktechniker der in unserer Praxis den Server und die Rechner wartet etc. mal locker 90 € die Stunde verlangt. Höchstens eine Technikerschule besucht hat, aber vielleicht auch nur einen 3-jährigen Fernkurs... Sorry - aber egal wie sehr ich meinen Beruf liebe, ich verlange schon eine leistungsgerechte und adäquate Bezahlung!
#1 am 15.12.2017 von Gast
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