Keine Zeit für Migränetherapie, hab Migräne

06.12.2017
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Ich bin ratlos: Dieser eine Patient bereitet mir eine Mischung aus Spannungskopfschmerz und Migräne. Man möge mir hier die etwas pointierte Darstellung des Verlaufs nachsehen. Es geht mir im Kern um die Frage: Wenn ein Patient unter Verweis auf seine Krankheit die Behandlung derselbigen nicht zulässt oder nicht zulassen kann, was machen wir dann?

Einer unserer Patienten ist migränegeplagt. Ein Schicksal, das ich gut nachempfinden kann. Ein Schicksal, das ich teilweise sogar aus eigener Erfahrung kenne und keiner Person wünsche. Ich habe also durchaus Verständnis für chronische Kopfschmerzpatienten. Ich möchte gerne, dass sie gut aufgeklärt und möglichst optimal behandelt werden. Oder dass man halt schaut, ob die Umgebungsfaktoren und sonstigen Einflüsse eine wesentliche Rolle spielen. Hauptsächlich möchte ich, dass überhaupt sowas wie eine Therapie stattfinden kann.

Herr Breisig gibt an, an 10–12 Tagen im Monat jeweils 2–3 Tage eine Migräne ohne Aura zu haben. Das wären so ziemlich 20–36 Tage im Monat. Auf die Migräneattacken folgt eine Abklingphase, in der er sich nicht belasten könne, damit keine neue Attacke entstehe. Die Migräne trete praktisch immer morgens auf. Nachmittags- und Abendaktivitäten wie sein Fußballtraining oder andere Dinge könne er absolvieren. Aber eben nicht Arbeiten, weil er dann Migräne bekomme. Und das, obwohl schon zweimal der Arbeitsplatz gewechselt wurde.

Zahlreiche Klinikaufenthalte und kein Erfolg

Es erfolgte unter anderem eine Behandlung in einer sehr bekannten norddeutschen Schmerzklinik. Wobei die Behandlung, böswillig ausgedrückt, im Kern darin bestand, dass Herr Breisig wegen der Migräne nicht an der Therapie teilnehmen konnte. Und außerdem wegen der Migräne keine Migräneprophylaxe einnehmen konnte. Und natürlich auch keine Verhaltenstherapie machen und nicht am Stressmanagement oder an Entspannungsverfahren teilnehmen konnte. Antidepressiva konnte er schon gar nicht nehmen. Bloß keine Antidepressiva.

Gegen die Migräneattacken wurden 600 mg Ibuprofen und Sumatriptan eingesetzt. Bei Bedarf. Beim besten Willen ist aber nicht zu erfahren, wie häufig der Bedarf war oder aktuell ist. Sumaptripan führte dazu, dass die Konzentration und Leistungsfähigkeit soweit reduziert wird, dass Herr Breisig an den weiteren Therapien und Aktivitäten des täglichen Lebens nicht teilnimmt. Nicht teilnehmen kann. Was er aber sehr wohl kann: Umfangreiche Schriftsätze an Ärzte, die Rentenversicherung und Sozialgerichten verfassen. Hier in der Klinik ist er außerdem quasi der Rädelsführer einer Gruppe von Patienten, die sich grundsätzlich ungerecht von den Gutachtern und der Arbeitswelt bewertet fühlen. Immer und überall. Sympathiepunkte gewinnt Herr Breisig damit nicht.

Was war zuerst: Migräne oder Kopfschmerz?

Da Herr Breisig hier in der Klinik doch recht häufig nach 17 Uhr zum beliebten Kneipentreff unterwegs ist, hätte ich gerne ein Kopfschmerztagebuch. Oder zumindest eine gewisse Kontrolle darüber, wie häufig er nun Sumatriptan einnimmt oder auch nicht einnimmt. Das ginge zu weit, fand Herr Breisig. Immerhin brauche er das Sumatriptan ganz einfach dann, wenn er es brauche.

Herr Breisig ist depressiv. Ganz deutlich depressiv. Da er aber nicht an den Therapien mitwirken oder einen Selbstauskunftsbogen ausfüllen kann – er hat ja schließlich Migräne –, wissen wir nicht so recht, ob die Depressionen nun eine Folge der Migräne sind.

Was wir wissen: Antidepressiva kann er nicht nehmen. Entweder, weil sie zu einer Leberwerterhöhung führen. Oder weil sie zu Schwindel und Kopfschmerzen führen. Auf jeden Fall könne er keine Antidepressiva nehmen, sagt er. Weder in der weltweit anerkannten Schmerzklinik, noch bei uns in der kleinen Provinz-Reha.

Ich kann nicht leitliniengerecht behandeln

Natürlich könne er auch keinen Sport oder aerobes Ausdauertraining machen, sagt der Patient. Was er könne: sich erholen. Weiter führt er an, er hätte in der Klinik gelernt, dass es grundverkehrt sei, sich nach einer Migräneattacke sofort wieder zu belasten, da ja die Migräne weiterlaufe. Wo Herr Breisig recht hat, da hat er recht. Oder?

Wenn es denn überhaupt eine Migräneattacke ist. Und geht man davon aus, dass es sich tatsächlich um eine Migräneattcke handelt, dann muss ich als Arzt eben auch nach den Leitlinien behandeln können. Und ich finde, dass man als Patient eine gewisse Mitwirkungsverantwortung zeigen sollte, was die Umsetzung dieser Empfehlungen angeht.

Versuchen könnte man es ja mal

Nun geht die Geschichte vor das Sozialgericht, da ja nachweislich keine der Behandlungen greifen und die Gutachter trotzdem sagen, dass Herr Breisig auf dem existierenden Arbeitsplatz für Schwerbehinderte einsetzbar wäre. Sechs Stunden und mehr, unter der Voraussetzung, dass er sich behandeln lassen und die Therapievorschläge einmal ausprobieren würde.

Dann könnte es sein, dass man die Anzahl, Intensität und Dauer der Migräne beeinflusst – ob das tatsächlich gelingt, weiß ich natürlich auch nicht, ich bin ja nur Arzt und kein Hellseher. Was aber tun, wenn sich die Katze selber in den Schwanz beißt?

 

Bildquelle: Crossroads Foundation Photos, flickr

Artikel letztmalig aktualisiert am 08.12.2017.

29 Wertungen (4.69 ø)
3846 Aufrufe
Gast
Zu 30: Das kenne ich auch! Diese Leute sind meistens pharmazeutische technische Assistenten und arbeiten in öffentlichen Apotheken!
#30 vor 9 Tagen von Gast
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Gast
Fortsetzung... wenn man allerdings merkt, dass man ausgebeutet und keine Wertschätzung in seinem Beruf erhält und womöglich noch für einen Hungerlohn ,Sklavendienste verrichten soll, na dann würde jeder halbwegs intelligente Mensch sich auch verweigern und nichts mehr tun.
#29 vor 9 Tagen von Gast
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Gast
Im Normalfall ist der Mensch Nicht aufs Nichtstun programmiert , im Grunde möchte jeder etwas sinnvolles machen, dass seinen Talenten entspricht. Alles andere stelle ich mir doch sehr öde und langweilig vor.
#28 vor 9 Tagen von Gast
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Flüchtiger Leser
Also je nach Intensität der Kneipen-Reha habe ich morgens auch Kopfschmerzen.
#27 vor 9 Tagen von Flüchtiger Leser (Gast)
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Gast
Diese Rentenbegehren sind für Sozialmediziner täglich Brot. Jahrelange Verläufe, Gutachten und Sozialgerichtsprozesse, die den Betreffenden, weil ja meist im Hartz-4-Bezug, nichts kosten, alles im Kampf für eine Erwerbsminderungsrente. Das wird zum Lebensinhalt, und der Betreffende wird alt und grau darüber. So ein Leben wünscht man eigentlich auch niemandem. Zumal die Rentenversicherung immer lange dagegenhält. Aber wenn der Kampf erstmal begonnen hat, hört ein solcher Mensch nicht mehr auf.
#26 vor 9 Tagen von Gast
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Ich teile die Auffassung sowohl von #10 als auch von #5 (z.B. psychosomatische Klinik: Hochgradtklinik). Allerdings gehe ich davon aus, dass der Pat. sich auch dagegen "verwahren" wird, derart in sein Leben eingreifen zu lassen. Psychotherapie als Basis zur Klärung der Verweigerungshaltung - am besten in solch einer Klinik- wäre meine Empfehlung. NICHT empfehlen kann ich, verzweifelte Hilfeversuche GEGEN die Ablehungstricks des Patienten.
#25 vor 9 Tagen von Georg Moerschner (Arzt)
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Gast
Für was benötigt der Patient die Migräne? Für EM Rente? Damit wird er auch nicht gesünder.
#24 vor 9 Tagen von Gast
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Gast
Wer nicht mithilft bei der Therapie, der braucht sie nicht. Ich war selbst schwer depressiv und hätte noch ganz andere Anstrengungen auf mich genommen, um da wieder rauszukommen. Ein Schmerz- und Medikamententagebuch zu führen ist wirklich nicht zu viel verlangt. Ohne ist keine weitere sinnvolle Diagnose bzw. auch Therapie möglich, wenn es denn wirklich notwendig ist...vulgo:v. A. Arbeitsallergie
#23 vor 9 Tagen von Gast
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Gast
Als ich die Geschichte gelesen habe, schoß mir etwas ungeniert ein "Laufen Sie, Dr. Winkler, laufen Sie, so rasch Sie können!" durch den Kopf. Und wenn Sie nicht wegrennen können: Diesem Menschen (depressiv, aber in der Lage, sich mit den Behörden zu prügeln, kopfschmerzgeplagt, aber nicht willens, sich behandeln zu lassen) sollten Sie rasch ziehen lassen. Am besten weit weit weg...
#22 vor 9 Tagen von Gast
  2
Gast
Immer nett wenn Leute behaupten sie wären außerstande irgendwas zu tun außer sich zu schonen. Ganz besonders ulkig dann wenn die Beschwerden unter fortwährender Schonung weiterbestehen oder sogar zunehmen. Ist es nicht per Definition Wahnsinn immer wieder das selbe zu tun und ein anderes Ergebnis zu erwarten? Natürlich nicht nur ein Schlag ins Gesicht von Ärzten und Beitragszahlern, sondern auch von schwer betroffenen engagierten Migränepatienten die nichts unversucht lassen um wieder fit zu werden. Neben der üblichen Diagnostik und Therapieversuche durch den behandelnden Arzt sei eine Vorstellung beim Osteopathen empfohlen. Etliche meiner Patienten berichten mir von leichten oder manchmal sogar großartigen Fortschritten.
#21 vor 9 Tagen von Gast
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Gast
Man kann in unserem Land einen Coach bezahlen,welcher einem ganz genau mitteilt,wie man in eine Frühverrentung kommen kann.Kostet übrigens 8000,00Euro und es geht immer nur in der Psychoschiene,weil da am wenigsten kontrolliert werden kann.Auch die Migräne ist in diesem Zusammenhang nicht kontrollierbar.Dieses Verhalten ist nach meiner Meinung hochgradig asozial und kostet diejenigen, die fleissig weiterarbeiten in Form von Beiträgen.Es ist kein Märchen weil ich Personen kenne,wohlgemerkt Personen nicht ein Einzelfall,welche das bis zu Ende sprich Frührente durchgezogen haben.Soviel zu diesem Sachverhalt.
#20 vor 9 Tagen von Gast
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Gast 16 : Kneipe und Bewegung würden eine Migräne nicht verbessern - das ist ja der Witz. Wenn die Schmerzen morgens schlimm sind und abends weg, kommen in Frage hoher Blutdruck, Gehirnwasserüberschuss, Schlafapnoe , HWS-Syndrom oder sogar ein Tumor, man kann auch Speck und Spiegeleier gleichzeitig braten, sagt mein Neurologe immer, will sagen, der Patient leidet eventuell an zwei verschiedenen Kopfschmerzen. Depressiv ist er auch, das sind aber viele Schmerzpatienten.... Eine andere Sache ist, dass die weltbekannte norddeutsche Kopfschmerzklinik gründlich arbeitet. Kann mir das Fehlen der Diagnose nur damit erklären, dass der Patient weder bei Diagnose noch bei Therapie - eventuell depressionsbedingt - nicht kooperiert hat.
#19 vor 9 Tagen von Remedias Cortes (Nichtmedizinische Berufe)
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Da der Patient ja Abends immer Fit ist, könnte man jegliche Therapieangebote auf Abends verlegen, Schichtarbeit anbieten und ihm mit den durchaus realen Problemen helfen die ihn plagen.
#18 vor 9 Tagen von Nicole Josan (Heilpraktikerin)
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Gast
Wem oder was nutzt es ,wenn man jemanden zwingt einer Tätigkeit nachzugehen , die derjenige nicht machen will oder kann. Das kann nichts werden , eine Totgeburt
#17 vor 9 Tagen von Gast
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Gast
Also das wird ja (zwangsläufig) so dargestellt, als würde der Patient nicht wirklich gesund werden wollen. Leider geht man dann aber (aus der Sicht der anderen) von einigermaßen gesunden Patienten aus (für die ein Kururlaub ein Wellnessurlaub wäre, nur für die Kranken nicht), und auch denkt man, dass herkömmliche Mittel alles verbessern. Auffällig ist ja auch wirklich das mit abends, Sport und Kneipe. Möglicherweise spielen da -nebst der angenehmen Gesellschaft, was es erträglicher macht- auch Alkoholkonsum und frische Luft eine Rolle, bei Migräne wohl gut als "Medikament-Therapie" denkbar, oder jedenfalls lindernd. Natürlich kann ich auch den Arzt verstehen, der wirklich nicht weiß, was er auch noch machen soll: "nichts". Ein bisschen mehr wünschenswerte Mitarbeit (das, was er halt kann) wäre natürlich vom Patienten auch wünschenswert, jedenfalls "etwas" ein bisschen. Und auch Talent von Pflegern, die es sozial her gesehen (von der Persönlichkeit her, von Du zu Du) schaffen, an ihn ranzukommen. Vorschnelle Urteile von "will nicht, also nicht krank" sollte man gerade bei schweren Schmerzzuständen oder gar bei der Arzneimittelgabe (die meist nebenswirkungslastig ist) total sein lassen (ja, und die wirklichen Simulanten viel, viel, viel härter sanktionieren, die belasten alle wirklich kranken Menschen noch zusätzlich über Gebühr).
#16 vor 9 Tagen von Gast
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@#13: Eric Berne nannte dieses spezielle Spielchen "Warum nicht...? Ja, aber...!" Neben dem Rentenbegehren hat der Patient auch noch das Überlegenheitsgefühl dadurch, dass diejenigen, die ihm helfen wollen, am Ende immer hilflos dastehen.
#15 vor 9 Tagen von Dr. biol. hum. Claudia Arnold (Chemikerin)
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Gast
Versuchen sie es doch mal mit Botox. Da es bei ihm wohl um einen eher arbeitsscheuen handelt, sollte er es mal selber zahlen (bei solchen Typen ist alles was umsonst ist, nichts wert). Ich persönlich habe erstaunlich gute Erfahrungen mit Botox gemacht.
#14 vor 9 Tagen von Gast
  8
Gast
Der gute Mann hat nichts, nur keine Lust zu arbeiten. Das hört sich doch sehr nach Spielchen spielen an. Wenn ich mir abends in der Kneipe die Birne zudröhne, habe ich am nächsten Tag auch Kopfschmerzen, das nennt man Kater, nicht Migräne.
#13 vor 9 Tagen von Gast
  7
Kann Kommentar #7 nur unterstützen. Sehr viele Probleme haben viel essentielleren Ursprung als es zunächst scheint. Salutogenese. Dachte wir wären schon weiter als immer nur Symptome anzugehen... No offense.
#12 vor 9 Tagen von Florian Kunz (Medizinjournalist)
  5
Gast
Meinem Mitgefühl gilt den ärztlichen Kollegen. Allerdings möchte ich auch nicht in der Haut des Patienten stecken. Selbt wenn ein Krankkheitsgewinn dahinter steckt: es klingt nicht nach einem erfüllten Dasein.
#11 vor 9 Tagen von Gast
  2
Ich habe mich längst davon verabschiedet, die Welt retten zu wollen. Ich biete an, erkläre und therapiere, wenn der Patient dies wünscht. Mit Medikamenten, Neuraltherapie, Chirotherapie, Triggerpunkttherapie, meist alles kombiniert. Aber dieser Patient scheint nicht behandelt werden zu wollen, verliert vielleicht etwas, wenn er seinen Schmerz nicht mehr hat. Ich würde ihn freundlich begleitet und dasein, wenn er micht braucht.
#10 vor 9 Tagen von Dr. med. Michael Walter Groh (Arzt)
  6
Gast
Primärer und Sekundärer Krankheitsgewinn. Man darf es ja nicht sagen und das gilt natürlich nicht pauschal: Viele Patienten, insbesondere in Psychiatrie und Psychosomatik, lassen sich gehen und sich fallen wie ein nasser Sack. Denen sagt der Therapeut dann immer, das habe nichts mit Willensschwäche zu tun.... das würde aber bedeuten, dass es diese bei Patienten in der "Psych" nicht gibt... in China z.B. da gibt es keine Frühverrentung, da wird eben weiter gearbeitet bis zum Umfallen - trotz Migräne und Psycho-Diagnosen. Und ich wette, dass z.B. derartige Erkrankungen in China tatsächlich etwas seltener sind. Selbstwirksamkeit kann auch systembedingt von außen induziert werden.
#9 vor 10 Tagen von Gast
  15
Gast
Kann Neuofeedback und Biofeedback empfehlen, wir haben hier einige Fälle, wo man echt staunen kann, was damit möglich ist.
#8 vor 10 Tagen von Gast
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Anja
Warum gleich die Chemiekeule? Mein Arzt checkt erstmal alle Vitamin-, Spurenelement- und Mineralstoffspiegel. Da - so hat er mir berichtet - gibt es bei 80-90% seiner Patienten mehr oder weniger schwere Mängel. Nach der Auffüllung geht es den meisten Patienten nach kurzer Zeit besser und sie brauchen keine Schmerzmediaktion mehr.
#7 vor 10 Tagen von Anja (Gast)
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Ein Arbeitsplatz in einer Kneipe anbieten, da es Ihm in der Kneipe am besten geht. Zwei Fliegen mit einer Klappe!
#6 vor 10 Tagen von Petra Butschko (Heilpraktikerin)
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Klingt so, als habe der Patient die Sache mit dem sekundären Krankheitsgewinn für sich entdeckt. Mag sein, dass ihm wirklich etwas weh tut, aber es scheint mir, als ob es sich lohnen würde, ihn in einer psychosomatischen Klinik zu untersuchen. Möglichst eine mit 22 Uhr Zapfenstreich und ohne Kneipe, damit ein verwertbares Ergebnis erhalten werden kann.
#5 vor 10 Tagen von Dipl.-Chem. Nina Berger (Chemikerin)
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Möglicher Weise ist die Lösung frappant einfach: Migräne / Spannungskopfschmerzen und Depression in einem behandeln. Hierzu setze ich seit 2003 Botulinumtoxin A ein - und zwar inzwischen bei fast 50% meiner Migräne-Patienten. Die sind dadurch sehr treue Patienten meiner Praxis. Zum Behandlungsschema muß ich allerdings sagen, dass die Schemata in den neueren Artikeln hierzu etwas "Gießkannen-artig" anmuten. Kurz gesagt ist die Behandlung der Stirn (bei frontal betonten Schmerzen) in der Regel schon für 75% Besserung (Intensität + Frequenz) gut, gegen Depression leider nur ca. 50%.
#4 vor 10 Tagen von Dr. med. Johannes Lang (Arzt)
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Manche Persönlichkeitsstörungen stehen einer Therapie im Wege und müßten vorher behandelt werden, falls es überhaupt möglich ist. Wenn dann noch ein Rentenbegehren hinzukommt und Sie den Patienten erfolgreich behandeln, halte ich den Nobelpreis für möglich.
#3 vor 10 Tagen von Dipl.-Psychologe Klaus Müller (Psychotherapeut)
  4
Der hat wahrscheinlich garnichts.
#2 vor 10 Tagen von Dipl. Ing. Bernd H.K. Hoffmann (Nichtmedizinische Berufe)
  15
Gast
Ich habe ähnlich häufige Migräneattacken und kann auch nichts mehr machen, weder arbeiten noch Sport treiben. Ich bin schon froh, wenn ich die minimalsten Anforderungen im Haushalt erfüllen kann. Mal ganz abgesehen davon, dass kein Arbeitgeber einen Menschen einstellt, der mehrmals im Monat gesundheitsbedingt ausfällt, sollte man sich als Arzt einfach mal klar machen, dass nicht jede Migräne gleich abläuft und auch nicht "nach Leitlinien" behandelt werden kann, bevor man einen Patienten diffamiert.
#1 vor 10 Tagen von Gast
  37
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