Japan

15.03.2011

Seit dem Wochenende erreichen uns Infos mit umfassenden Bildern zu den furchtbaren Erdbeben, Überschwemmungen und Nuklearkatastrophen in Japan. Besonders betroffen machen mich die Auswirkungen auf Verletzte, Verstrahlte und unversorgte Patientinnen und Patienten, die Zuspitzung bei Morbidität und Mortalität. Dagegen verblassen Probleme mit H1N1, HIV, Hypertonie, Diabetes, endogene Tumorkrankheiten, KHK, um nur einige zu nennen. Wenn jetzt internationale Hilfsfonds, humanitäre Organisationen, medizinische Projekte und technische Hilfswerke um Unterstützung und Spenden bitten, sollten wir Alle uns einen Ruck geben und großzügig sein: Stellen Sie sich vor, bei Ihnen zu Hause, im Studium, in der Ausbildung, in Klinik oder Praxis wäre A l l e s um 2 Meter verschoben, da wäre kein Stein mehr auf dem anderen. Nichts anderes ist laut GPS-Messungen bei diesem gewaltigen Erdbeben und seinen Folgen passiert: Die g e s a m t e japanische Inselgruppe wurde geografisch um 2,4 Meter verschoben! Mit freundlichen, kollegialen Grüßen, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM 

Artikel letztmalig aktualisiert am 20.06.2013.

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