PR: Mobile Ultraschalldiagnostik für die Truppe: Bundeswehr beschafft appbasierte Ultraschall-Lösung Lumify von Philips

14.11.2017
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Ärzte und Sanitäter der Bundeswehr können zukünftig auf die erste mobile appbasierte Ultraschall-Lösung von Philips zurückgreifen. Wie das Unternehmen bekannt gab, hat sich die Bundeswehr für die Anschaffung von insgesamt 142 Ultraschall-Lösungen mit jeweils drei Lumify-Sonden entschieden.

Hamburg – Ärzte und Sanitäter der Bundeswehr können zukünftig auf die erste mobile appbasierte Ultraschall-Lösung von Philips zurückgreifen. Wie das Unternehmen bekannt gab, hat sich die Bundeswehr für die Anschaffung von insgesamt 142 Ultraschall-Lösungen mit jeweils drei Lumify-Sonden entschieden. Die Geräte werden Teil der Notfall- und Rettungsausrüstung. Mit Lumify werden ultraschallgestützte Diagnosen direkt am Einsatzort möglich und eine zielgerichtete Behandlung kann schnell eingeleitet werden.

 

Appbasierter Ultraschall überall und jederzeit

Die gesamte Lumify-Hardware befindet sich im Inneren der USB-Ultraschall-Sonde. Ärzte können das kompakte Leichtgewicht – die Sonden bringen gerade einmal 96 bis 136 Gramm auf die Waage – bequem in jeder Tasche transportieren. Betrieben wird Lumify über eine App auf kompatiblen Android-Smartphones oder -Tablets. Das Portfolio umfasst die Linearsonde L12-4, die Konvexsonde C5-2 und die Sektorsonde S4-1. Mit ihnen lassen sich alle wesentlichen Ultraschalluntersuchungen inklusive FAST-Sonographie durchführen.

 

Systemlösung für Notfallversorgung unter besonderen Bedingungen

„Für die besonderen Anforderungen der Bundeswehr haben wir eine maßgeschneiderte Lösung zusammengestellt, die über die reine Gerätelieferung deutlich hinausgeht“, betont Bastian Werminghoff, Director Business Group Ultraschall Philips DACH. So werden die mobilen Ultraschall-Systeme in speziellen Transportboxen oder alternativ Transportrucksäcken geliefert. Diese enthalten neben den USB-Sonden auch extra stoß- und wasserfeste Tablets sowie alle notwendigen Verbrauchsmaterialien wie beispielsweise Ultraschallgel. Um eine maximale Verfügbarkeit zu gewährleisten, lässt sich der Akku des Tablets während des Betriebs austauschen. Das USB-Kabel ist abnehmbar und kann separat von der Sonde ersetzt werden.

 

Digitale Hilfestellung für die Notfallversorgung im Einsatz

Zusätzlich zur Hardware beinhaltet die Ausrüstung auch digitale medizinische Informationen und Hilfsmittel. Auf dem speziell gesicherten Tablet sind neben der Lumify-App Medikamenteninformationen, Ultraschall-Leitlinien sowie Tutorials zur Verwendung des Systems installiert. „Hier haben wir ein Paket geschnürt, das die digitalen Möglichkeiten konsequent ausnutzt, um die Anwender optimal zu unterstützen“, erklärt Bastian Werminghoff.

 

Großes Potential für die zivile Notfallmedizin

In der zivilen Notfallmedizin bietet der mobile Ultraschall ebenfalls eine sinnvolle Ergänzung des präklinischen Leistungsspektrums, von der Ärzte und Patienten gleichermaßen profitieren. Mit Lumify können Notfallmediziner direkt am Einsatzort – zum Beispiel auf der Straße oder beim Patienten zu Hause – diagnostische Entscheidungen treffen und die Weichen für eine schnelle, bedarfsorientierte Versorgung stellen. Aber auch in Krankenhäusern, ärztlichen Praxen und bei Hausbesuchen kann Lumify dazu beitragen, Diagnosen am Point of Care zu untermauern und den Patienten Transporte zu ersparen.

 

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Artikel letztmalig aktualisiert am 14.11.2017.

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