Mit Yoga Körper und Seele entspannen

13.11.2017

Es gibt eine Reihe von Entspannungsübungen, die einen optimalen Ausgleich zu den zahlreichen beruflichen und privaten Anforderungen darstellen. Yoga und ähnliche Entspannungsmöglichkeiten sollten ein wichtiger Teil des Lebens sein, um das körperliche sowie das seelische Gleichgewicht wiederzufinden und das Wohlbefinden zu steigern. Kein Körper kann auf Dauer Höchstleistungen bringen, er braucht Ruhepausen, um sich wieder zu erholen. Yoga, aber auch Pilates, Chigong oder andere Entspannungstechniken helfen dem Körper, sich zu regenerieren.

Warum Entspannung so wichtig ist

Läuft der Körper pausenlos auf Hochtouren, dann führt das zu einer chronischen Überbeanspruchung, die das Immunsystem schwächt. Gibt es jedoch einen regelmäßigen Wechsel zwischen Entspannung und Anspannung, dann stärkt das die körpereigene Abwehr. In den Entspannungsphasen reduziert sich die Atem- und Herzfrequenz, der Blutdruck normalisiert sich und die Hände sowie die Füße werden besser durchblutet. Auch das Gehirn verändert sich. Alpha- und Tetrawellen sind gut messbar, in einer sehr tiefen Entspannung sogar Deltawellen. Entspannungsübungen helfen dabei, Schmerzen zu mildern oder sogar ganz zu überwinden. Menschen, die entspannt sind, sind auch gelassen, innerlich ruhig und immer ausgeglichen. Sie lösen Probleme und Konflikte schneller, nichts kann sie aus dem Gleichgewicht bringen.

Welche Entspannungstechniken kommen infrage?

Yoga gehört zu den bekanntesten Entspannungstechniken. Die philosophische Lehre hat ihren Ursprung in Indien und umfasst neben Meditation auch körperliche Übungen sowie Konzentrations- und Atemübungen. Das in Deutschland praktizierte Yoga basiert in der Regel auf körperlichen Übungen, die helfen sollen, sich zu entspannen und zu beruhigen. Wer sich mit den einzelnen Bestandteilen des Yoga nicht auskennt, sollte einen entsprechenden Kurs besuchen. Am Anfang ist es wichtig, eine fundierte Anleitung zu haben. Sich anhand einer DVD oder durch ein Buch mit Yoga vertraut zu machen, ist wenig empfehlenswert. Chigong kommt aus China und verbindet wie Yoga Meditation mit Atem- und Bewegungsübungen. Beim Chigong oder Qi Gong kommt es auf langsame und bedachte Bewegungen an. Es gibt bei dieser Entspannungstechnik unterschiedliche Strömungen, aber das Ziel ist immer gleich: Die Lebensenergie soll fließen, damit sich eventuelle Energieblockaden lösen können. Beim Chigong ist regelmäßiges Training sehr wichtig.

Tai Chi – Schattenboxen zur Entspannung

Auch Tai Chi kommt aus China und ist ein fester Bestandteil der traditionellen chinesischen Medizin. Die Entspannungsübungen bestehen aus verschiedenen Figuren, die den Bewegungsabläufen von Tieren nachempfunden sind. Wie beim Chigong, so liegt auch beim Tai Chi in der Ruhe die Kraft. Die Übungen werden in einer Art Zeitlupentempo durchgeführt, um innere Blockaden zu lösen. Tai Chi wirkt sich positiv auf die Atmung aus und beeinflusst das Herz-Kreislaufsystem sowie das Nervensystem. Wer mit Tai Chi entspannen möchte, der sollte sich zuvor mit Ying und Yang vertraut machen, denn die Übungen streben eine Harmonisierung der beiden Gegenpole an.

EFT – die energetische Psychologie

Während Chigong, Yoga und Tai Chi auf uralten Lehren beruhen, bietet EFT die modere Form der Entspannung. EFT ist die Abkürzung für Emotional Freedom Technique, eine Methode der energetischen Psychologie, die Gary Craig entwickelt hat. Beim EFT liegt die Konzentration auf den Energiesystemen, die auch bei der Akupunktur eine Rolle spielen: Mögliche Energieblockaden müssen sich lösen. Das soll mit dem Abklopfen der sogenannten Meridian-Punkte am Kopf, an der Hand und am Oberkörper erreicht werden. Während des Abklopfens liegt die Konzentration auf einem bestimmten Gefühl oder einem Problem, die für starke Emotionen sorgen. Mit der Hilfe von EFT wird nicht nur Erregung abgebaut, auch negative Gefühle sind schneller überwunden.

Die Jin Shin Jyutsu Lehre

Nach der alten japanischen Heilmethode Jin Shin Jyutsu hat der menschliche Körper 26 Energiezentren. Durch eine sanfte Berührung dieser Punkte am Körper und an den Händen lösen sich Blockaden und es kommt zu einer Stärkung der Selbstheilungskräfte. Jin Shin Jyutsu kann immer und überall zum Einsatz kommen und im Selbststudium relativ schnell erlernt werden.

Artikel letztmalig aktualisiert am 13.11.2017.

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