Spinalkanalstenose: Opa geht nicht mehr

09.11.2017
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Opa ist nicht mehr so mobil wie früher. Früher konnte er stundenlang mit dem Hund gehen. Über Felder, über Wiesen, über Stock und Stein. Heute muss Oma mit dem Hund gehen. Weil Opa es nicht mehr schafft. Er sagt, die Beine werden schwach und kribbelig, er hat keine Kraft mehr in den Beinen, sie tun weh, er kann sich nicht mehr richtig darauf halten und hat Angst zu stürzen deswegen.

Immerhin wird es schnell besser, wenn er sich hinsetzt, da kann man richtig merken, wie das Gefühl zurückkommt. Am besten, wenn er sich noch nach vorne neigt. Danach kann er auch wieder gut eine Weile gehen. Nur mag das der Hund so nicht und geht deswegen direkt lieber mit Oma.

Das Problem

Was genau ist aber denn jetzt Opas Problem? In unserem Beispiel leidet er an einer Enge des Wirbelkanals, einer sogenannten Spinalkanalstenose. Wenn man die Wirbelsäule im Querschnitt sieht, laufen da gebündelt die Nervenfasern durch, die die unteren Extremitäten versorgen.

Kommt es zu einer relevanten Enge, dann können die Nerven laienhaft gesagt nicht mehr richtig „funktionieren“ und die unten ankommenden Informationen werden zu wenig, bruchstückhaft oder ganz abgestellt. Dies ist meist eine langsame, schleichende Entwicklung. Der Patient hat nicht von jetzt auf gleich eine stark reduzierte Gehstrecke und auch plötzliche Lähmungen sind eine Seltenheit. Die Verminderung der Gehstrecke bezeichnet man auch als Claudicatio spinalis-Symptomatik, bekannt ist sie auch als Schaufensterkrankheit. Davon gibt es auch eine durch Durchblutung ausgelöste Variante, die nicht mit der spinalen zu verwechseln ist. Tatsächlich können bei einem Patienten aber auch beide vorhanden sein.

Symptome

Typisch ist die vom Opa beschriebene Gehstreckenverkürzung, bei der es typischerweise nach einer reproduzierbaren Strecke zu denselben Beschwerden kommt. Hinsetzen hilft meist gut, insbesondere, wenn der Betroffene sich nach vorne neigt (Rundrücken = Entlastung der Spinalnerven). So können sich die Nerven erholen und er danach auch wieder ein Stück gehen. Während die Patienten oft keine 600 m ohne Schmerzen gehen können, schaffen es die meisten aber noch problemlos viele Kilometer zu radeln. Auch Einkaufen am Wagen oder Rasenmähen (Rundrücken durchs Abstützen) ist oft problemlos möglich.

Die Schmerzen sind nicht unbedingt einem Nervengebiet/Dermatom zuzuordnen und oft eher diffus. Manchmal sind nur eine, manchmal mehrere Etagen der Wirbelsäule mit einer Enge betroffen. Es kann sich um Schmerzen oder Empfindungsstörungen oder die Kombination beider handeln, die Symptome können ein- oder beidseitig auftreten. Eine eigentliche Rückenschmerzsymptomatik besteht meistens nicht, die Beschwerden spielen sich im Bereich der Beine ab. Nur ca. 5% der Menschen mit Spinalkanalstenose haben eine rein lumbale Symptomatik und sind insgesamt mit einer schlechteren Prognose, was die Schmerzlinderung angeht, behaftet als die klassische Claudicatio spinalis (Enge).

Ursache

Es handelt sich meist um eine verschleißbedingt erworbene sukzessive Einengung des Wirbelkanals. Ursächlich können Verdickung des sogenannten gelben Bandes über dem Kanal sein (Hypertophie des Ligamentum flavum), eine Verplumpung und damit Ausweitung der kleinen Wirbelgelenke (Spondylarthrose) oder verschleißbedingte Annäherung der Wirbelkörper aneinander. Manche Menschen haben auch anlagebedingt einen eher engen Kanal und wenn es dann z.B. zu einem Bandscheibenvorfall oder einer –vorwölbung kommt, verstärkt sich diese relative Enge.

Angeborene Spinalkanalstenosen findet man bei Patienten mit einer bestimmten Art von Kleinwuchs (Achondroplasie).

Diagnose

Man kann die Enge mit einer MRT-Untersuchung problemlos diagnostizieren. Eine konventionelle Röntgenaufnahme gibt zugleich Aussagen über die Statik und ggf. andere bestehende Probleme (wie eine ausgeprägte Skoliose). Teilweise sind auf dem MRT-Bild nur noch wenige Millimeter Platz zu erkennen. Trotzdem haben die Patienten nicht unbedingt starke (oder überhaupt) Probleme oder Einschränkungen. Dies beweist einmal mehr, dass die Beschwerden und Bilder sehr individuell gesehen werden müssen. Das Ausmaß der Enge korreliert auch nicht mit der verbliebenen Gehstrecke.

Therapieoption 1: PRT

Was tun? Anders als bei der gefäßbedingten Schaufensterkrankheit (paVk) kann man in diesem Fall die Gehstrecke nicht durch ein Gehtraining erhöhen. Man kann Krankengymnastik, Massagen und physikalische Maßnahmen versuchen, letztlich sind diese in ihrer Wirkung aber eingeschränkt, denn sie können nichts am engen Kanal ändern.

Man kann lokale Spritzen direkt an den Nervenkanal als epidurale Infiltration (PRT) mit einem Betäubungsmittel und Cortison versuchen. Das ändert natürlich auch nichts an der Enge aber zumindest an der Art und Weise, wie die betroffenen Nerven die Enge verarbeiten. Oftmals sind die Patienten dadurch lange Zeit beschwerdefrei. Diese Therapie kann auch wiederholt werden.

Therapieoption 2: Operation

Sollten die konservativen Methoden nicht ausreichen, muss bei entsprechendem Leidensdruck über eine operative Therapie nachgedacht werden. Diese sogenannte Undercutting Decompression beinhaltet eine Erweiterung des Kanals. Der Tunnel, wo vormals nur ein Mini durchpasste, wird so groß gemacht dass nun ein Bus durchkommen kann.

Dazu kann man das gelbe Band resezieren oder die Wirbelgelenke verschmälern. Meist ist es eine Kombination aus beidem. Man erhält Stabilität sowie Mobilität und verbessert die Gehstrecke. Im Optimalfall ist der Patient wenige Tage nach der OP wieder mobil. Nach ein wenig Training auch wieder viele Kilometer. Die Operation an sich dauert zwischen 60 und 180 Minuten, je nachdem, wieviele Etagen betroffen sind.

 

Bildquelle: emilykneeter, flickr

Artikel letztmalig aktualisiert am 10.11.2017.

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Arzt
Wo gibt es diese Stenosen denn überall? HWS? Op-Indikation bei Lähmungserscheinungen? Wie dringend? Was ist, wenn dazu Statine genommen werden? Als NW Muskelschwäche. Wie einseitig können die Beschwerden sein? Danke für kompetente Antworten
#23 am 25.11.2017 von Arzt (Gast)
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Gast
Immer so streng hier. Vielleicht wurde die Anrede Oma und Opa einfach nur benutzt um Nähe und Bezug der erzählenden Person zu verdeutlichen... man hätte vielleicht auch von Onkel Günther und Tante Sieglinde berichten können. Aber nein, fachlich distanzierter Bericht wird kritisiert weil zu trocken und unpersönlich aber emotional-familiärer Erzählstil geht auch nicht weil gleich respektlos... nur mal so zum nachdenken. Vielleicht bedeutet das Wort Opa für den Autor nicht unbedingt etwas respektloses. Vielleicht ist er ja selbst ein richtiger Mensch der einen eigenen Opa hat oder hatte und dieses Wort verbindet er mit Liebe und Zuneigung zu einem ganz besonderen Menschen bei dem es dann umso mehr wehtut mit ansehen zu müssen wie er unter den zunehmenden Altersgebrechen und Zipperlein leidet. Und ja in der Medizin führen viele Wege nach Rom. Für einige ist die OP eine der besten Entscheidungen ihres Lebens, für andere leider nicht, manche erleben Besserung durch die Physio, andere nicht.
#22 am 12.11.2017 von Gast
  4
M. Weiß, Physiotherapeutin
"Das Ausmaß der Enge korreliert nicht mit der verbliebenen Gehstrecke." Die Haltung ändert die Beschwerden aber schon signifikant. Wieso wird dann Physiotherapie nur am Rande erwähnt? Über Dehnen der hypertonen Rückenmuskulatur und Aufkräftigen der Bauchmuskeln, über aktive Haltungskorrektrur und Aufklärung über die Auswirkungen der Haltung auf die Beschwerden kann den Patienten schnell, risikolos und über lange Zeit geholfen werden. Und sie können sich über Eigenbeobachtung und Eigenkorrektur sogar während des Gehens Erleichterung verschaffen.
#21 am 12.11.2017 von M. Weiß, Physiotherapeutin (Gast)
  2
Na ja, ich bin seit der OP vor 5 Jahren beschwerdefrei, mache aber auch täglich Gymnastik. Bei der Wahl zwischen Spritzen und OP hat die OP deutlich gewonnen. Man sollte aber die Chirotherapie nicht ausser Acht lassen
#20 am 12.11.2017 von Dr Joachim Gartzke (Chemiker)
  0
Gast
Ich bin Betroffene. Mein Orthop. verschreibt 1/4jährlich !! 5 !! Physioth. Damit ist noch nicht einmal der Ansatz der Linderung bzw. Besserung zu erzielen. Es macht sich Resignation breit.
#19 am 12.11.2017 von Gast
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Gastphysio
Ach Ja, Krankengymnastik respektive Physiotherapie, das sind die, die mit ManuellenTechniken behandeln können. Wenn man sie lässt!!! Wenn der ärztliche Geist auf dem Gebiet der Physiotherapie begrenzt ist, respektive sie keine Ahnung haben, dann kann man natürlich von "begrenzt" sprechen.....
#18 am 12.11.2017 von Gastphysio (Gast)
  4
Gast
Opa und Oma sind Eltern der Kinder, die schon eines haben. Sie heißen Herr.... oder Frau.... und sind als ältere Menschen zu bezeichnen, oder jüngere Ältere, die noch arbeiten. Es sind auch Ärzte darunter. Also kein Grund, pauschal respektlos zu Omisieren. Es fällt mal wieder auf, was Bürger, Patienten gelten, wenn sie älter werden. Sie glauben gar nicht, wie man da reduziert wird. Erst dann fällt es auf. Freundliche Grüße und mit Respekt für die Expertise Oma
#17 am 12.11.2017 von Gast
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Gast
zu #8 + #9: Herr Dr. Schätzler, als in den DocCheckNew nicht weg zu denkender Belehrer (Dr. mult. Allwissend), wäre es doch eine gute Empfehlung, dass Sie ein eigenes Le(h)(e)rformat im Internet generieren.
#16 am 11.11.2017 von Gast
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Gästin
"Man kann die Enge mit einer MRT-Untersuchung problemlos diagnostizieren." Dazu wollte ich sagen:Nicht immer. Im Liegen zeigt sich die Verengung nicht, und man kann ja kein MRT im Gehen machen.
#15 am 11.11.2017 von Gästin (Gast)
  1
Gast
#13 ich bin‘s die Nr #11. ich habs bei Wikipedia abgeschrieben. Können Sie dort ebenso nachlesen und nun kann ja Doccheck gegen Wikipedia antreten oder wir könnten einfach mal ein echtes Buch zum Nachlesen als Quelle angeben. Nur so als Tipp für den der alles weiß
#14 am 10.11.2017 von Gast
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Wer lesen kann, ist klar im Vorteil! @ #12 Karin Schneider Blogger (Gast): Redaktionelle Überschrift als "eye-catcher" und paradoxe Intervention ist noch völlig in Ordnung. Aber im Fließtext steht: "Opa ist nicht mehr so mobil wie früher. ..Heute muss Oma mit dem Hund gehen. Weil Opa es nicht mehr schafft...geht deswegen direkt lieber mit Oma...Was genau ist aber denn jetzt Opas Problem?..Typisch ist die vom Opa..."??? @ #11 Gast: Ihr "zeitweiliges Hinken tritt" eben nicht "auf bei 1. pAVK" und schon gar nicht bei "2. der Angina abdominalis (Synonym: Claudicatio intermittens abdominalis)", sondern ist differenzialdiagnostisches Unterscheidungs- und Alleinstellungsmerkmal bei Ihrem "3. Claudicatio intermittens spinalis", weil nur das bedeutet schmerzbedingtes Hinken im Rahmen einer Spinalkanalstenose der Lendenwirbelsäule...belastungsabhängige intermittierende Schmerzen als kompressionsbedingte Nervenreizung im Bereich der Cauda equina: Nachzulesen http://flexikon.doccheck.com !
#13 am 10.11.2017 von Dr. med. Thomas Georg Schätzler (Arzt)
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Karin Schneider Blogger
@8,9. da Sie selbst bei Doccheck schreiben, wissen Sie wer die Überschriften der Artikel wählt.
#12 am 10.11.2017 von Karin Schneider Blogger (Gast)
  13
Gast
Claudicatio intermittens, umgangssprachlich Schaufensterkrankheit, zeitweiliges Hinken tritt auf bei 1. pAVK 2. der Angina abdominalis (Synonym: Claudicatio intermittens abdominalis) 3. Claudicatio intermittens spinalis ) #9. warum sind ihre Kommentare immer derart anstrengend? Egal wo man Sie liest. Sie belehren Neurologen wie man eine Lumbalpunktion durchführt und auch alle anderen. Wirklich. Muss das immer so sein? Ein entnervter Leser
#11 am 10.11.2017 von Gast
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@ 8, 9 Wenn Sie mit „unprofessionell“ die Terminologie meinen: „Opa geht nicht mehr“ und/oder „Oma geht nicht mehr“ stimme ich Ihnen vollkommen zu. Diese Begrifflichkeiten gehören sich nicht! Die älteren und alten Menschen haben mehr Respekt verdient als diese vermeintlich familiären Bezeichnungen. „Mein Opa“ und „meine Oma“ gehören nur den Angehörigen! Im Übrigen kann eine Spinalkanalstenose auch in jüngeren Jahren auftreten. Überraschenderweise hatte meine gerade einmal 20- jährige Tochter eine Spinalkanalstenose L4/L5, die problemlos diagnostiziert und erfolgreich operiert werden konnte.
#10 am 10.11.2017 von Dr. phil. Kirsti Brachtel (Ärztin)
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Bedaure, "Der Begriff Schaufensterkrankheit, Englisch: intermittent claudication, wird zur Bezeichnung einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) der Beine verwendet. Die Bezeichnung ist darauf zurückzuführen, dass Patienten mit pAVK ihre Gehbewegung häufig unterbrechen müssen, da es durch die Durchblutungstörungen zu Schmerzen in den Beinen kommt (Claudicatio intermittens). Für den Betrachter sieht es so daher aus, als würden die Patienten vor jedem Schaufenster stehen bleiben." http://flexikon.doccheck.com/de/Schaufensterkrankheit
#9 am 10.11.2017 von Dr. med. Thomas Georg Schätzler (Arzt)
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Als Claudicatio spinalis, Englisch: spinal [neurogenic] claudication, bezeichnet man das schmerzbedingte Hinken im Rahmen einer Spinalkanalstenose der Lendenwirbelsäule. Ursächlich ist eine kompressionsbedingte Nervenreizung im Bereich der Cauda equina. Die Claudicatio spinalis äußert sich durch belastungsabhängige intermittierende Schmerzen während des Gehens, die bei entlordosierter Haltung der Wirbelsäule (Bergaufgehen, gebücktes Gehen) sistieren. In der Regel sind neurologische Beschwerden wie Kribbelparästhesien der unteren Extremitäten assoziiert. http://flexikon.doccheck.com/de/Claudicatio_spinalis Von Claudicatio abdominalis, Englisch: abdominal claudication, will ich gar nicht erst anfangen. Übrigens: "Opa geht nicht mehr" ist ebenso wie 'Oma geht nicht mehr' äußerst unprofessionell!
#8 am 10.11.2017 von Dr. med. Thomas Georg Schätzler (Arzt)
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Solange die Bandscheiben nicht richtig ernährt werden (Entspannung der Triggerpunkte der mm. psoas, glutaei etc.) wird sich an der Ernährungssituation der Bandscheiben nichts ändern. Erst wenn die Muskeln die WS nicht mehr so stark zusammenpressen, kann sich eine Bandscheibe wieder durch Druck und Entlastung ernähren und so erholen. Also Gehen, Dehnung der unteren Rückenmuskulatur nach Behandlung der Triggerpunkte und Aktivierung der Antagonisten. Anders funktioniert das nicht
#7 am 10.11.2017 von Dr. med. Michael Walter Groh (Arzt)
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Die dritte Infiltration (durch Steißbeinöffnung) hat gewirkt und ich bin seit 11 Monaten nahezu beschwerdefrei.
#6 am 10.11.2017 von staatl.gepr.Betriebswirt Holger Szalla (Medizinischer Fachhändler)
  0
Typischer weise liegt die OP Zeit einer monosegmentalen Erkrankung bei 1h, der Blutverlust bei <100ml. Bei einer Instabilität sollte dann auch neben der Dekompression eine (dynamische) Stabilisierung erfolgen
#5 am 10.11.2017 von Dr. Martin Gliese (Arzt)
  3
Gast
@Elisabeth Lohaus: Es tut mir sehr leid, dass es ihnen schlecht geht, aber sie werfen hier gerade zwei Probleme durcheinander. Die OP hilft wirklich vielen Menschen, ihre Lebenssituation wieder zu verbessern. Die Krankenhauskeime können leider überall zuschlagen. Dies ist ein bekanntes Problem, welches in anderen EU-Ländern besser gelöst ist, als hier in Deutschland.
#4 am 10.11.2017 von Gast
  2
Statistisch hat die operative Therapie eine sehr hohe Besserung zur Folge wenn die Indikation stimmt. Meistens ist ja an der LWS das Segment L4/5 betroffen. Es kommt oft in einer Kombination einer Segmentalen Instabilität und langsam progredienter Hypertrophie der L.Flava und der Spondylarthrose zu einer Einengung des Spinalkanals. Typischerweise warten die Patienten sehr lange bis sie Diagnostik machen lassen und in die Sprechstunde kommen. Natürlich kann man in frühen Stadien vorrübergehend mit PRT und epiduralen Cortikoidinjektionen eine Besserung erreichen. Man sollte sich aber darüber klar sein, daß dies nur eine Symptomtherapie ist, wie auch orale Medikamente oder Physiotherapie. Bei den Betroffenen spielt dann auch das fortgeschrittene Alter in Bezug auf die Narkosefähigkeit eine Rolle.
#3 am 10.11.2017 von Dr. Martin Gliese (Arzt)
  2
Ich kenne genügend Patienten, bei denen die OP absolut nichts gebracht hat. Man liest von 50% Erfolgsquote.
#2 am 10.11.2017 von Rainer Held (Nichtmedizinische Berufe)
  8
Die zweite Therapieoption wurde vor vier Jahren bei mir durchgeführt. Hat hervorragend geklappt, hätte man nur die Krankenhauskeime nicht in die OP-Öffnung verbracht. Seitdem bin ich ein Krüppel. Niemand sagt mir, wie das Ergebnis der MRT-Untersuchung zu bewerten ist.
#1 am 10.11.2017 von Elisabeth Lohaus (Nichtmedizinische Berufe)
  8
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