Lungenprobleme nach Rauchstopp

05.11.2017
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Ich erzähle dir meine Geschichte, mit welchen Lungenproblemen ich nach meinem Rauchstopp zu kämpfen hatte.

ich freue mich, dass Sie den Weg zu meinem ganz privaten Artikel gefunden haben. Viele werden sich die Frage stellen, warum macht ein Privatmann diesen Artikel? Die Antwort ist einfach, als ich im Juli 2007 die Diagnose "Sie haben Lungenkrebs" bekam, war das zunächst schon ein Schock für mich. Aber ich habe nicht resigniert, bin seitdem unterwegs im Kampf gegen das Rauchen und den Krebs und möchte nun versuchen anderen Betroffenen mit meiner Geschichte Mut zu machen, auch wenn Sie nicht das Glück haben, zu den ca. 25% der Menschen zu gehören, wo diese verfluchte Krankheit aufgrund der Gründlichkeit meines Internisten schon im Frühstadium erkannt wurde.

In den letzten Wochen und Monaten ist in der Lokalzeitung hier im Raum Düsseldorf , der „Rheinische Post“ immer wieder von Prominenten wie z.B. der leider inzwischen verstorbenen fantastischen Schauspielerin Barbara Rudnik oder dem Regisseur Christoph Schlingensief berichtet worden, dass Sie sich geoutet hätten, Krebs zu haben. Ich stelle mir die Frage, was hat es mit outen zu tun, wenn man öffentlich erklärt dass man an Krebs erkrankt ist, ist es ein Makel krank zu sein? 

Von den zigtausend nicht prominenten Betroffenen wird in keiner Zeitung der Welt berichtet. Aus diesem Grund habe ich mir zum Ziel gesetzt, möglichst viele an Krebs erkrankten Menschen moralisch zu unterstützen, nicht zu resignieren und gegen diese Krankheit anzukämpfen. Auch wenn es konditionell (noch) nicht zu Radreisen oder anderen sportlichen Aktivitäten reicht. Tägliches Training lohnt sich und zahlt sich aus. Ein weiterer sehr wichtiger Punkt ist bei Lungenkrebs das Rauchen, bei mir waren es über einen Zeitraum von ca. 50 Jahren immerhin 50 - 60 Zigaretten ohne Filter pro Tag, Warnungen habe ich stets ignoriert.

Bitte glauben Sie mir, schon wenn der Verdacht im Raume steht es könnte sich um Lungenkrebs handeln, denkt man anders. Ich habe noch vor der Diagnose von heute auf morgen aufgehört, es ist reine "Kopfsache", außerdem gibt es heute sehr gute unterstützende Medikamente, sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Sollte es mir mit dieser Webseite gelingen auch nur einen einzigen Betroffenen aus „dem Tal der Tränen“ herauszuholen, haben sich meine Bemühungen des Erstellens, pflegen und finanzieren dieser Homepage gelohnt, ich hoffe darauf und würde mich über ein entsprechendes Feedback sehr freuen. Mein Apell, lassen Sie den Kopf nicht hängen und kämpfen Sie, Bitte. Mein Motto:

"Du kannst Deinem Leben nicht mehr Tage hinzufügen, also füge Deinen Tagen mehr Leben hinzu".

Mehr zum Thema Sucht findest du hier : DrugInfopool und hier Neurologen und Psychater im Netz

Artikel letztmalig aktualisiert am 05.11.2017.

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