Familienaufstellung: Ungeahnte Folgen

30.10.2017
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Manchmal postet man etwas auf Facebook und erhält dann Kommentare und Links, die man gar nicht so gerne sieht.

In meinem Fall habe ich über eine neue Selbsthilfegruppe berichtet, die sich mit dem Thema „Ahnen-Faktor“ auseinandersetzt. Ihre Mitglieder versuchen, den Einfluss ihrer Verwandten, über mehrere Generationen hinweg, auf ihr eigenes Leben zu ergründen. Dass diese transgenerationale Psychologie kein Humbug ist, sondern durch die aktuelle biologische Forschung bestätigt wird, ist ein spannendes und aktuelles Thema.

Immerhin wissen wir wenig mehr, als dass Erfahrungen unserer Vorfahren sich modifizierend auf ihr, und damit auch unser, Erbgut auswirken. Die DNA als Trägerin der Erbinformationen bleibt unberührt, aber die Freischaltung bzw. Hemmung bestimmter Gene, die für die Produktion spezieller Enzyme verantwortlich sind, wird durch Umwelteinflüsse, zum Beispiel auch durch Erfahrungen, beeinflusst. Das ganze Paket aus DNA und ihrer Programmierung wird dann weiter vererbt. Der Forschungszweig der Epigenetik beschäftigt sich mit eben jenen faszinierenden Tatsachen, deren Auswirkung auf unser Leben wir im Moment noch nicht vollständig überblicken.

Emotionales Erbe in Eso-Hand

Ein allemal spannendes Thema für jede Psychotherapie, sofern man sich bewusst ist, wo man sich gerade befindet. Nämlich in der Grauzone zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und spekulativer Interpretation, zwischen biologisch Gesichertem und empirisch zu Ergründendem.

Dass sich die Beschäftigung mit dem emotionalen Erbe unserer Ahnen im Moment noch fest in esoterischer Hand befindet – nämlich in Astrologie, Tarot und verwandten Betätigungsfeldern –, sollte Ansporn sein, dieses Thema für wissenschaftliche Betrachtungen zurückzuerobern. Aber gerade an einer solchen Stelle, wo der Nebel noch hoch wabert und der Pfad nur zu erahnen ist, treffen wir natürlich auf allerlei Leute, die sich berufen fühlen, Licht ins Dunkel zu bringen. Sie machen sich die Sache zu eigen und verkaufen ihre mehr oder weniger kruden Ideen als allgemeingültige Tatsachen – und das im wahrsten Wortsinn.

Kein Vortrag über dieses Thema, bei dem nicht die folgende Frage auftaucht: Was ist mit Familienaufstellungen? So war es auch dieses Mal bei dem eingangs erwähnten Posting auf Facebook.

Inszenierung der Familienkonstellation


Familienaufstellungen erfreuen sich großer Beliebtheit. Eine Person wählt aus einer Gruppe von Menschen Stellvertreter für die Mitglieder der eigenen Familie aus und stellt diese im Raum auf, sodass sich Beziehungen mit Nähe und Abstand ergeben. Der Leiter der Aufstellung befragt dann meist die aufstellende Person und die Stellvertreter zu bestimmten Themen. Dieser Prozess löst häufig eine deutliche emotionale Reaktion bei den Teilnehmern aus.

Entwickelt hat die Aufstellung in dieser Form Bert Hellinger. Dieser hat sich allerdings durch einige höchst fragwürdige Aktionen (siehe beispielsweise den Wikipedia-Artikel) mittlerweile selbst ins Abseits manövriert.

Aus Befragungen von Teilnehmern wissen wir, dass jeder Leiter andere Vorstellungen davon hat, wie die Aufstellung abläuft. Manche interpretieren nichts bis wenig und überlassen die Verarbeitung des insgesamt aufwühlenden Vorgangs den Teilnehmern. Am anderen Ende der Skala stehen Leiter, die eher im Sinne Hellingers agieren und ihre eigenen Deutungen der Aufstellung als apodiktische Wahrheit darstellen.

Aufgewühlt und oft nicht aufgefangen


Aus diesem Grund liest und hört man immer wieder, dass es bei der Familienaufstellung „ganz auf die Leitung“ ankomme. Das Verfahren lebt also nicht von einer unabhängig von der Moderation reproduzierbaren Technik, sondern wird durch Vorstellungen, Einstellung und Persönlichkeit des Leiters erheblich beeinflusst und geprägt.

Natürlich kann man auch an gute und schlechte Elektriker, Chirurgen und Anwälte geraten. Bei deren Profession entsteht aber die Qualität dadurch, dass sie beschreibbare, nachvollziehbare und sinnvoll normierte Arbeitsabläufe besser oder schlechter durchführen, das heißt, der Inhalt ihres Handelns ist im Prinzip klar definiert. Die Familienaufstellung verfügt nicht über einen solchermaßen klar definierten und überprüfbaren Inhalt und wird so zum Betätigungsfeld persönlicher Überzeugungen, Vorlieben und Einstellungen des Leiters. Also eine Art Lotterie auf dem emotionalen Hochseil.

Eine Studie der Uni Heidelberg fand einen positiven Einfluss auf Befindlichkeiten bei den Teilnehmern von Familienaufstellungen, weist aber darauf hin, dass aufgrund fehlender standardisierter diagnostischer Zuordnungen keine Aussage darüber getroffen werden könne, ob das Verfahren psychisch Erkrankten helfe. Über eine Wirkung im therapeutischen Sinne gibt die Studie also keine Auskunft. Möglicherweise sind die Verbesserungen im Befinden im Wesentlichen auf die meist positive Erwartungshaltung der Teilnehmer zurückzuführen.

Keine guten Erfahrungen mit dem Thema Familienaufstellung

Während meiner bisherigen Tätigkeit habe ich überwiegend negative Erfahrungen mit der Familienaufstellung gemacht, etwa wenn Patienten nach einer solchen Aktion deutlich dekompensiert und verunsichert in die Sprechstunde (oder die nächste Therapiestunde) kamen. Die seelische Erschütterung, die der emotionalisierende Prozess einer Familienaufstellung auslösen kann und die im Rahmen der Aufstellung meist nicht aufgefangen wird, darf nicht unterschätzt werden. Berüchtigt ist nicht ohne Grund der hier beschriebene Suizid einer Frau, die zuvor an einer von Hellingers Veranstaltung teilgenommen hatte.

Wie bei allen pseudo- und paratherapeutischen Angeboten muss jeder selbst wissen, worauf er sich einlässt. Fragen mich meine Patienten, ob sie eine Aufstellung machen sollen, erkläre ich ihnen die Problematik und kann aufgrund der geschilderten Unwägbarkeiten niemandem guten Gewissens raten, als Patient an einer Familienaufstellung teilzunehmen.

Peter Teuschel

 

Bildquelle: Arian Zwegers, flickr

Artikel letztmalig aktualisiert am 03.11.2017.

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Demococ
Irre ist, dass nach Erfahrung u Hörensagen oft eine Fehlgeburt (der Verlorene Bruder etc) ins Spiel kommt u die Situation hoch suggestiv ist. Wer wagt es da, zu sagen, dass er nix spürt !
#55 vor 15 Tagen von Demococ (Gast)
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Manfred L. DIETWALD
Erlernen kann man von fremden, wie von verwandten Personen. Ob wir von einem, zweien oder mehreren "Affen" abstammen ist nicht eindeutig beweisbar.
#54 vor 15 Tagen von Manfred L. DIETWALD (Gast)
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DNA hat wenig mit dem systemischen Stellen nach Hellinger zu tun. Dies darf nicht mit "Aura-Lesen" oder der sogenannten "Akasha-Chronik" verwechselt werden. Gegenfrage: Weshalb gibt es Ihrer Meinung nach erlerntes Verhalten? Das Erlernen von Reaktionsmechanismen auf beispielsweise bestimmte Emotionen oder Erlebnisse. Werden jene Muster weitergegeben und dementsprechend nie korrigiert (Extinktion), bestehen diese ursächlich durch Ahnen. Überdies kann eine Suszeptibilität bestehen, eine Anfälligkeit für spezifische Erbmuster (physische und/oder psychische Erkrankungen/Störungen) - ausgelöst oder potenziert durch evtl. exogene Faktoren. In Kombination kann eine solche Therapiemethode korrekt ausgeführt, positive, reversible und/oder protektive Auswirkungen auf die Psyche haben. Die Genetik darf in diesem Kontext nur differenziert gesehen werden, da jene nicht direkt im Zusammenhang steht.
#53 vor 16 Tagen von Jo Hannes (Student)
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Gast
Was muss hier zurückerobert werden, bisher hat sich für dieses brisante Thema kein Wissenschaftler interessiert. ... in esoterischer Hand ... das finde ich sehr reisserisch ausgedrückt. Die Wissenschaft bestätigt mit den neuen Erkenntnissen der Epigenetik seit kurzem das, womit seriöse Aufsteller und Aufstellerinnen schon lange arbeiten, epigenetische Marker, die durch Ereignisse und Erlebnisse/Traumata unserer Vorfahren ausgelöst wurden. Jetzt gibt es einen Namen. ... und wie gesagt, in jedem Beruf gibt es gute und weniger gute ...
#52 vor 16 Tagen von Gast
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Manfred L. DIETWALD
in jeder Generation werden Probleme mittels Erbgut, aber auch zwischenmenschlichen Beziehungen, Logik, Erfahrungen und aufgestauten Gefühlen gelöst. Allein auf Genetik die Geschichte zurüclzuverfolgen halte ich für lotterieähnliche Spekulation.
#51 vor 16 Tagen von Manfred L. DIETWALD (Gast)
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Gast
Bert Hellinger hat die Methodik von HeilerInnen mit etwas kombiniert, das die Begründerin der Systemischen Familientherapie, Virgina Satir entwickelt hatte: die Familienskulptur. Seriöse systemische FamilientherapeutInnen und OrganisationsberaterInnen nutzen etwas, das als Familienrekonstruktion bezeichnet wird und ihren KlientInnen ermöglicht, Rückschlüsse aus der eigenen Familiengeschichte auf aktuelle Probleme zu ziehen. Mit Helliingers Pseudoarchaik hat das nichts zu tun. Dieser Mann hat nie eine Ausbildung zum zertifizierten Psychotherapeuten abgeschlossen. Anton Hellinger war übrigens bis zu seiner Laizierung katholischer Priester und hat für einen Missionsorden in Südafrika eine Schule geleitet. Seine zutiefst sarkastische Sicht auf den sexuellen Missbrauch von Kindern durch ihre Eltern mag sich aus diesem Umstand heraus erklären. Angelika Oetken, Berlin-Köpenick
#50 vor 17 Tagen von Gast
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Gast
Selbsterfahrung bei Psychotherapeuten umfasst, nach Ausbildungsverordung, gerade mal 120 Stunden, häufig werden diese unter äusserster Anpassungsleistung erbracht. Man muss ja...! Viele Therapeuten haben ein großes Empathieproblem, ihre Ausbildung, ihr ganzes Leben: kognitiv, kognitiv, kognitiv! Die Systemischen Strukturaufstellungen sind komplett logisch, kopffixiert und bei den Lehrvideos schaue im immer zweimal hin: habe ich es hier mit Süchtigen zu tun? Diese Leibesfülle, das ständige Trinken? Nun, Therapeuten sind auch nur Menschen. Manchmal vergeßen sie das. FA ist ein Hype, so wie es in den 70er Jahren der Urschrei war. Kann man alles mitmachen, Hauptsache man ist gesund, dann ist es in jedem Fall ein Erlebnis, das kann man dann in seine Schauspielausbildung mit hineinnehmen. Es ist jedoch zu fragen, warum so viele Menschen in der klassischen Therapie so wenig geheilt werden.
#49 vor 17 Tagen von Gast
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Emma
Ich kenne Therapeuten mit klassischer P. Ausbildung da ist nichts aufgeräumt. Selbsterfahrung ist das Durchleiden von innerer Zerrissenheit , seelischem Abgrund, Ausgeliefert sein, unlösbarem Konflikt,Schuldgefühlen.Nur in dieser Priorität ist ein Therapeut in der Lage zur Erklärung. UND wer meint - Glaube sei Nicht Wissen lässt ausser Acht(samkeit ) das Religiosität, Spiritualität und Kreativität die grössten Resilienzfaktoren sind die ein Mensch für die Selbstheilung entwickeln kann.Familienstellen ist für mich destruktiv.
#48 vor 18 Tagen von Emma (Gast)
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Nervenarzt
#51: Volle Zustimmung!
#47 vor 18 Tagen von Nervenarzt (Gast)
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Gast
Es war wiederholt von "Therapeutinnen" zu lesen (im Netz zu finden), die Frauen während der FA eingeredet haben, sie seien missbraucht worden oder von einem anderen Mann als ihrem Vater gezeugt worden. Eine klassische Psychotherapieausbildung ist deshalb wichtig, weil man in der Selbsterfahrung mit eigenen blinden Flecken oder negativen Erfahrungen bzw. Vorurteilen aufräumt.
#46 vor 18 Tagen von Gast
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ivory
Die Arbeit von Hrn. Bert Hallinger richtet in meinen Augen mehr Schaden an, als hilfreich, wie bei schlecht augebildeten Psychologen/Therapeuten. Schlimm ist, dass Menschen die Hilfe suchen und brauchen sich in diesem Dschungel nicht zurecht finden können. Da müsste ein unabhängiges Gremium eingerichtet werden, welches Gesundheitsversprechen unter die Lupe nimmt.
#45 vor 19 Tagen von ivory (Gast)
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Liebe Nr 42 !!! Ich habe noch nie an so einem Pseudowissenschaftlichen Firlefanz teilgenommen und schaffe es (erstaunlicherweise) mein Leben ganz ohne Pharmakologische Betäubung zu meistern!! Vielleicht liegen die Probleme manchmal einfach bei einem selbst ??
#44 vor 19 Tagen von Stephan Engelhardt (Tierarzt)
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Manfred S.
Dr. Schätzler: Ich stimme Ihnen fast zu 100% zu. Aber "Schickes, trendy Para-Psychotherapie-Tool" ist nicht richtig. Ich finde es ist nicht schick sondern ziemlich peinlich. Es hat auch nichts mit Para, nichts mit Psycho und nichts mit Therapie zu tun. Es spricht Leute an, die Ersatzerklärungen suchen, mit denen sich wirkliche Erklärungen und Erkenntnisse im Rahmen von Verdrängungen vermeiden lassen.
#43 vor 19 Tagen von Manfred S. (Gast)
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Die Familienaufstellungen(FA), an denen ich persönlich mit meiner späteren Ex-Ehefrau und unseren jetzt erwachsenen gemeinsamen Kindern teilgenommen habe, hatten in ihrem diagnostisch-therapeutischen Setting insgesamt etwas virtuell-künstliches: 1. Offensive Momentaufnahme; 2. Psychodynamische Labor-Situation; 3. Fehlende Wirklichkeits- und Alltags-Abbildung; 4. Eher "in vitro" als "in vivo"; 5. Eher Konfrontation und Provokation als Detektion von bio-psycho-sozial möglicherweise krankmachenden und/oder gesundheitsfördernden bzw. heilenden Einfluss- und Stellgrößen; 6. Alle Beteiligten wurden mit ihrem psycho-somatisch begründeten Denken, Fühlen, Wollen, Handeln, Tun und Lassen nach den Sitzungen völlig alleine und sich selbst überlassen. Fazit: Schickes, trendy Para-Psychotherapie-Tool, wo Alles mit Allem zusammenhängt und niemand zugleich für Irgendetwas persönlich Verantwortung übernehmen will. Gast #43 mit Einschätzungen von Primär- und Sekundär-Problematiken hat m.E. Recht.
#42 vor 19 Tagen von Dr. med. Thomas Georg Schätzler (Arzt)
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Gast
Was hat denn FA mit systemischer gemeinsam. Die systemische hat doch keiner hier in irgendeiner Weise kritisiert ! Neid auf die Schulmedizin ? Hm ... kann ich gar nicht entdecken. Systemisch ist Super keine Frage , FA auch, beides hilft vielen Menschen. Das allein zählt. Es wäre so erstrebenswert, sich gegenseitig (!) wertzuschätzen, anzuerkennen und ggf zu kooperieren. Statt sich zu bekämpfen.
#41 vor 19 Tagen von Gast
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Gast
Menschen, die nur im Kopf unterwegs sind, also alles kognitiv erklären und verstehen wollen, werden mit einer Familienaufstellung nicht klar kommen. Ein gewißer Zugang zu tiefen Emotionen und Energien ist schon hilfreich für den Prozeß. Deshalb gibt es solche Diskussionen wie hier. Dieses „kopfgesteuerte“ hat jedoch für die Betroffenen sicher auch einen Sinn. Schutz vor dem Schmerz.
#40 vor 20 Tagen von Gast
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Mein Leben hat sich mit FA mehr und mehr zum Positiven gewendet in jeglicher Hinsicht. Gesundheit, Wohlbefinden, Beruf, Partner. Ich kann diesem negativen Bericht in keinerlei Hinsicht zustimmen. Neid der Schulmedizin, weil sie den Menschen nicht helfen können oder gar Lobby, damit man noch mehr Menschen Angst machen kann um die Psychopharmaka unter die Leute zu bringen ... igitt. Ich kann FA sehr empfehlen, nur bei der Wahl des Kursleiters sollte man aufpassen, dass genügend Erfahrung da ist. Daran liegt wohl dieses Negativbild, welches von der Pharmalobby selbstverständlich ausgenutzt wird.... Der Leiter sollte intuitiv psychologisch geschult die Klienten auffangen können. Dann wirds was! :-)) Und: Ich stelle seit 15 Jahren pro jahr mindestens 3x auf, denn es gilt viel in uns selbst aufzuräumen... lest Bert Hellinger und die neueren Bücher... fangt an aufzuräumen innen und außen! Dann braucht ihr keine Pillen mehr um euch zu betäuben oder besser zu fühlen!
#39 vor 20 Tagen von Ines Moser (Arzthelferin)
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Die besten Aufstellungen, die ich erlebt habe, waren übrigens bei einem Heilpraktiker für Psychotherapie mit langjähriger Erfahrung und sehr gutem Gespür, der die Aufstellungen aus laufender Therapie heraus anbot und sehr gut aufgefangen hat. Sowie bei einem Yogalehrer mit systemischer Ausbildung. Ein Psych.studium oder Med.studium ist nicht erforderlich meiner Erfahrung nach. Vorallem ist das Feingefühl und die Achtsamkeit der begleitenden Person wichtig. Und Erfahrung. Die Aufstellung wird ja auch eher nicht geleitet vom Aufsteller. Sie leitet sich von selbst. Wir schauen zu, welche Informationen vorhanden sind. Sich öffnen, für das, was sich zeigen möchte. Man muss nur spüren können, wann es "unstimmig" wird. Wenn einmal doch eingegriffen wurde oder Sätze ausprobiert wurden, die nicht stimmen. Das kann aber nur verstehen, wer einmal dabei war. Denn es ist zunächst unvorstellbar. Wie wenn man jemandem erklären möchte, was "verliebt sein" ist, der noch nie verliebt war- kaum möglich.
#38 vor 20 Tagen von Janina Untiedt (Ärztin)
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Nervenarzt
Sie bestätigen in Ihrem Beitrag eigentlich nur das, was ich bereits kritisierte.
#37 vor 20 Tagen von Nervenarzt (Gast)
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Ist ihnen der Mensch dem es offensichtlich besser geht nicht genug als Erfahrungsbericht gerade sie als Nervenarzt müssten sich doch gut auskennen wie sich Traumata in den Nervenzellen einspeichern. Ja auch wir HP haben eine Vielzahl von austherapierten Menschen die bei uns um Hilfe bitten ,nachdem sie Jahrelang nur unter Durchschnittlich 3 Chemietabletten gesetzt wurden und sich selber nicht mehr erkennen durch die Folgen der in 15 Min verschriebenen Dauermedikamente. Da sie es ja nicht wissen es gibt Untersuchungen das sich viele Patienten das Leben nehmen durch die Wirkung von Antidepressiva,kam in vielen renommierten Fachzeitschriften.Es existiert auch ein Film darüber. Auch habe ich schon P.begleitet die nicht alleine zum Nervenarzt gehen wollten um nicht gleich unmündig gesprochen zu werden und staune nach 10 Min wusste die Ärztin welche Chemie gebraucht wird.Heute nach einigen Aufstellungen geht es ihr prima , sie kann wieder arbeiten.
#36 vor 20 Tagen von Rita Pilsner (Heilpraktikerin)
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Gast
Jeder Arzt sollte doch wenigstens im Ansatz Epigenetik verstehen. Erfahrungen der Eltern u Grosseltern sind molekularbiologisch gespeichert ebenso Erlebnisse aus der Zeit vor und nach der Geburt. Was wird das wohl mit Familienstellen gemeinsam haben? Wie schon geschrieben- Transgenerationale Traumata sind bereits evidenzbasiert bis in die 3. Generation.Wer DAS nicht weiss macht mich heiss..
#35 vor 20 Tagen von Gast
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Nervenarzt
#35: Und wieder mal ein Erfahrungsbericht ohne jede empirische Basis. Auf welcher validierten Grundlage agieren Sie offensichtlich therapeutisch mit kranken Menschen? Gewagt, aber durch den HP-Status rechtlich ja „abgesichert“.
#34 vor 20 Tagen von Nervenarzt (Gast)
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Schade für diese Erfahrungen. Ich bin eine systemische Familienaufstellerin seit 15 Jahren mit eigener Praxis und kann mit gutem Gewissen sagen, dass ich vielen Menschen helfen konnte, im seelischen Bereich und auch öfters im körperlichen Bereich. Keine Kopfschmerzen mehr, die Depression hat sich verabschiedet, Neurodermitis symptomlos, und viele viele gute Wendungen im persönlichen Leben, wie wieder Kontakt mit dem Vater, der Mutter und den Geschwistern. Ich hoffe das zählt auch und bei mir können die Menschen das unverarbeitete aufarbeiten, das bei ihnen anscheinend nicht möglich ist. Gerne bin ich bereit Menschen zu begleiten, um sich wieder am Leben zu freuen.Lichtvolle grüsse aus Stuttgart Amrita Pilsner
#33 vor 20 Tagen von Rita Pilsner (Heilpraktikerin)
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Gast
Vielleicht etwas Off-Topic, ich überlege mir aber zur Umsatzsteuerbefreiung heilkundlicher Tätigkeiten usw. gerade: Familienaufstellung ist weder Diagnose noch Therapie und gehört damit nicht zur Heilkunde. Wenn ein Therapeut (Arzt oder Heilpraktiker) eine Nicht-Diagnose oder Nicht-Therapie durchführt, müsste doch die Besteuerung anders als bei einer heilkundlichen Tätigkeit sein. die Umsatzsteuer müsste dazu kommen. Wie ist es, wenn ein Arzt oder Heilpraktiker solche Nicht-Diagnosen oder Nicht-Therapien auf seiner Homepage anbietet? Ist das nicht eine Irreführung, weil dem Besucher der Homepage damit suggeriert wird, dass es sich um ein heilkundliches Angebot handelt? Wenn eine Nicht-Diagnose oder Nicht-Therapie bei einem Arzt oder Heilpraktiker in Anspruch genommen wird, auf welche Weise kann die von der Steuer abgesetzt werden? Es ist ja keine heilkundliche Leistung, wird aber von einem Heilkundler erbracht?
#32 vor 20 Tagen (editiert) von Gast
  11
Gast
Immer wieder lese ich hier auf doccheck schlecht recherchierte Artikel die eindeutig darauf abzielen die Berufsgruppe der Heilpraktiker zu diffamieren. Man liest leider nur die Absicht heraus mehr nicht. Ich finde es wäre sinnvoll sich mit den echten Problemen unseres Medizinsystems auseinander zu setzen, denn traurig aber wahr ist das " akuttermine" bei Psychotherapeuten häufig frühstens in 4 Wochen stattfinden und freie Therapieplätze für Menschen denen es schlecht geht Mangelware sind. Fänden sie es nicht sinnig darüber mal einen Artikel zu schreiben? Über echte, wirklich reale Probleme die es zu verbessern gilt. Ich bin enttäuscht darüber welche Meinungsmache sich dieses Portal verfolgt. Familienaufstellung hin oder her, es gibt viele Menschen denen so etwas gut tut, sonst würden nicht so viele zu so etwas gehen und sie hätten keinen Anhalt so einen Artikel zu schreiben.
#31 vor 20 Tagen von Gast
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ROM
#31: Familienaufstellung ist keine "Therapie-Form" und "gute und schlechte TherapeutInnen" sind nicht ausschlaggebend, weil die Methode vom Ansatz her gesehen nichts therapeutisches hat. Durch das Stellen wird aber tatsächlich daran anschließend häufig ein Therapeut benötigt. Das ist das Prinzip, mit dem der Klientel das Geld aus der Tasche gezogen wird.
#30 vor 20 Tagen von ROM (Gast)
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Familienaufstellung ohne therapeutische Begleitung ist nicht sinnvoll bis gefährlich, jedoch kann man bei Psychotherapie- pat. Ca 1/2 Jahr Therapie einsparen, wenn man mit diese(r/m) nach einigen Wochen des kennenlernend eine familienaufstellung macht. Der „informationsgewinn“ ist beträchtlich! Dass es gute und schlechte TherapeutInnen gibt, ist doch kein Argument für/ gegen eine Therapie-Form!!!
#29 vor 20 Tagen von Dr. med. Gabriele Koch (Ärztin)
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Gast
Epigenetik und Familienaufstellung sind zwei völlig verschiedene Ansätze. Traumata können vererbt werden, so trägt meine Generation die Kriegstraumata unserer Eltern in den Genen-umso wichtiger diese zu beleuchten. Die Familienaufstellung ist eine Methode bei der überhaupt nicht kognitiv gearbeitet wird sondern nicht erklärbaren aber spürbaren Energien und kann Blockaden aufbrechen.Wer das schon mal erlebt hat,denkt anders darüber. Aber gar keine Frage, das Auffangen muß gewährleistet sein. Da ist Eigenverantwortung bei der Auswahl des Therapeuten gefragt. Wie seinerzeit bei der Kollegin hier, die sich über den völlig überteuerten Massenworkshop mit dem gleichen Kritikpunkt ausgelassen hat. Es scheinen leider die kraftvollen Methoden, die zur Erfahrungswissenschaft zählen, immer noch in die Scharlatan-und Esoterikecke geschoben zu werden Im übrigen gibt es unempathische, nicht auffangende Therapeuten genauso unter den „studierten“ mit wissenschaftlich bewiesenen Therapieverfahren.
#28 vor 20 Tagen von Gast
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Wankelmütiger
Ich wüßte nicht, wen ich wohin stellen sollte, denn die Intensität der Beziehungen verändert sich im Lauf der Zeit immer wieder. Bitte um Diagnose! ;-)
#27 vor 20 Tagen von Wankelmütiger (Gast)
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Familienaufstellungen sind wirksam (nur deswegen können sie schaden) und gehören daher in die Hände professioneller Psychotherapeuten, die - wie immer - die Indikation sorgfältig stellen müssen. Aber das gilt nun mal immer, auch zB für die Verordnung von Insulin oder für sonstige ärztliche Handlungen. Allgemein vor Familienaufstellungen zu warnen ist genauso intelligent, wie allgemein vor Insulin oder Physiotherapie zu warnen: gar nicht. Um Genetik / Epigenetik geht es dabei schon gar nicht, sondern um verdeckte (manchmal explosive) familiäre Psychodynamik, deren Aufdeckung evtl professionelle psychotherapeutische Nachbearbeitung braucht. Kurz (und banal): Man gehe zu ausgebildeten Profis, und nicht zu therapeutischen Leichtgewichten. Ich selbst bin übrigens ärztlicher Psychotherapeut / Lehranalytiker und mache selbst keine Familienaufstellungen.
#26 vor 20 Tagen von Dr Christof Ammermann (Arzt)
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Gast
Danke an Gast 23 und HP J. Bauer.( Gast 5,6,13 )
#25 vor 20 Tagen von Gast
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Aufgewühlt und doch nicht aufgefangen das ist der Punkt!!! Der Patient verlässt die Praxis und keiner weis was in ihm vorgeht ob mit oder ohne Medikament ich finde es sehr gefährlich !
#24 vor 20 Tagen von Heilpraktikerin Petra Donau (Heilpraktikerin)
  3
Gast
#23 vor 20 Tagen von Gast
  0
Ich finde da müssen Psychologen Neurologen ran man kann mit iIhnen sehr gut zusammen arbeiten wenn man z.B. die Medikamente nicht absetzt und unterstützend hilft. Wie manche schreiben bei aus therapierten Patienten. Da hilft nur die Wahrheit und ein unterstützendes Gespräch evtl. ein Heilpilz und keine Abzocke wie bei manchen Kollegen. Ich hatte auch schon Gehirntumorpatienten die inoperabel waren da hab ich auch keine Wunder Globuli herausgeholt ! Hyperthermie evtl. aber keine Hoffnung gemacht und Abgezockt. Familienaufstellungen bringen nur noch mehr Durcheinander für schwer kranke Patienten !!!
#22 vor 20 Tagen von Heilpraktikerin Petra Donau (Heilpraktikerin)
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@18 genau auch ich bin Heilpraktikerin aber kenne meine Grenzen und habe Patienten schon in psychologische Behandlung gebracht von meiner Praxis aus!!! Die Familienaufstellung oder sonstige Rückholungen usw. sollten nur unter ärztlicher Aufsicht gemacht werden. Ich arbeite auch als Arzthelferin und habe vor 30 Jahren genug Suizide mit angeschaut wo keiner daran gedacht hätte. Darum ist es sehr gefährlich Menschen aus der Praxis zu lassen die nachher ins grübeln kommen. Für mich ist es auf jeden Fall tabu.
#21 vor 20 Tagen von Heilpraktikerin Petra Donau (Heilpraktikerin)
  2
Gast
Sagen Sie mal, Frau Untiedt, gilt Ihre Logik auch für die Therapie von Herzinsuffizienz, Hüftgelenksersatz-OPs und Narkoseeinleitungen? Oder in der Palliativmedizin? Was mir allerdings hier noch auffällt: Hier wird einem Teil der Klienten die Schuld gegeben, wenn sie unglücklich mit der Aufstellung waren. Ist das so, oder liegt es nicht doch eher an einem unausgegornen Therapiesystem? Welchen Sinn hat eine solche Therapie, wenn der Klient bloß keine tiefergehende psychiatrische Störung haben darf und eine "gefestigte Persönlichkeit" besitzen muß (würde mal gerne wissen wollen, was das eigentlich ist)? Und noch was zu Frau Wittich: Was Sie schreiben ist richtig, hier haben wir Ärzte uns schlechter Kommunikation schuldig zu bekennen. Eine Aussage über den Nutzen von Aufstellungen macht es nicht. Und ganz ehrlich: Angst vor Ihrem Alternativangebot, was immer es sei, habe ich nicht. Wahrscheinlich würde ich es eher lustig finden...
#20 vor 20 Tagen von Gast
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Familienaufstellung ist wie jedes andere "Stellen" eine destruktive Methode. Es fördert atavistische Zustände, die die Menschheit schon lange überwunden haben sollte. http://juergen-c-bauer.blogspot.de/2013/10/familienstellen-und-varianten.html
#19 vor 20 Tagen von Jürgen C. Bauer (Heilpraktiker)
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Nervenarzt
Familienaufstellungsverfahren sollten zunächst standardisiert und vernünftig wissenschaftlich evaluiert werden. Ganz sicher gehört das Verfahren dann in professionelle Hände - und nicht in die Hände von Halbpsychologen, Heilpraktikern noch sonstigen Selbstberufenen.
#18 vor 20 Tagen von Nervenarzt (Gast)
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#15 "Warum muß ich etwas verbieten, was sowieso nicht hilft?!" Knollenblätterpilze zu essen hilft bekanntlich auch nicht. Ihrer Logik nach spricht aber auch nichts dagegen, sie zu verspeisen. Die eine suizidiert sich eben nach einer Familienaufstellung, der andere stirbt an Knollenblätterpilzvergiftung ...
#17 vor 20 Tagen von Dr. med. Christian Nunhofer (Arzt)
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Die Wirkung und Realität einer Familienaufstellung kann nur verstanden werden, wenn man mindestens an EINER teilgenommen hat. Jeder, der hier kommentiert, und dies nicht getan hat, kann sich gar kein eigenes Urteil erlauben. Schon komisch, etwas zu bewerten, was man selbst nie gemacht hat.... Und ja, es gibt gute und schlechte Begleiter - ich habe an sehr vielen Aufstellungen teilgenommen bei verschiedensten Leitern und habe auch Aufstellungen selbst geleitet. Das ändert nichts an der Wirklichkeit, die sich in den Aufstellungen regelmäßig zeigt. Schlechte Begleitung kann in der Tat zu schwersten Krisen führen. Daran kann man erkennen, dass die Aufstellung ein seeehr machtvolles Instrument ist, das in seehr verantwortungsvolle Hände gehört. Unsere Familiengeschichten betreffen uns eben in einer Dimension, die sehr sehr stark ist. Das wissen alle, die mal dort waren. Deswegen: hingehen, vorsichtig und gewissenhaft damit umgehen, und nicht hier ahnungslos rumlamentieren...... J.U. Ärztin
#16 vor 20 Tagen von Janina Untiedt (Ärztin)
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Wer fängt denn den Patienten auf, der vom Arzt gesagt bekommt, er hätte nur noch 3 Monate oder so zu leben - oder "sie sind austherapiert"! ??? Da sind ja mögliche Negativ-Erfahrungen bei der Familienaufstellung harmlos dagegen - oder? Leider gilt ja noch immer bei den meisten Menschen der Arzt als der "liebe Gott" im weißen Kittel und der, der "liebe Gott", hat ja alles in der Hand! - In Wirklichkeit haben die meisten Ärzte und die Pharma Angst vor all den "alternativen Angeboten", was ja nach deren Aussage meistens nichts hilft. Warum muß ich etwas verbieten, was sowieso nicht hilft?!? Das kann sich jeder Leser selber beantworten. Über dieses Thema könnte ich noch weit ausholen - vielleicht mal an anderer Stelle! I.W.-HP
#15 vor 20 Tagen von Frau Ina Wittich (Heilpraktikerin)
  33
Gast
@ #13: 10 mal Daumen runter.
#14 vor 20 Tagen von Gast
  12
Gast
Epigentik wird die Wissenschaft der Zukunft und ist es gegenwärtig.Informationen sind über Newsletter zu erhalten.Ja und zu dem Wort Negativauswahl - Ich empfehle hier die gewaltfreie Kommunikation.
#13 vor 20 Tagen von Gast
  15
Ein Therapeut bekommt ja vorwiegend die Negativauswahl zu sehen! Von 100 Klienten einer solchen Aufstellung werden sicher nicht die Zufriedenen hinterher eine Therapie wünschen. Im Übrigen ist so eine Familienaufstellung bei Menschen mit einer psychischen Erkrankung keine gute Idee. Leider hat unser lieber vielzitierte Bert Hellinger hier verbrannte Erde hinterlassen, dabei ist eine Familienaufstellung aufschlussreich. Man kann sein System, in dem man lebt, erspüren, man bekommt NICHT "Hellingersche" Ordnungen übergestülpt. Wenn Patienten nach einer Aufstellung aufgewühlt zurückgelassen wurden, ist da keine gute Begleitung. Aber wie so oft im Leben: es gibt gute und schlechte Therapeuten - vielleicht sucht man nach den Guten. Und das mit den pseudotherapeutischen Angeboten ist so eine Sache. Es gibt gut ausgebildete, erfahrene Therapeuten, die solche Aufstellungen machen, es in den Psuedobereich zu verweisen ist nicht ganz gerechtfertigt.
#12 vor 20 Tagen von Dr. med. Johannes Polith (Arzt)
  5
Gast
Über die Epigenetik gibt es insgesamt absolut nichts, was wissenschaftlich handfest bewiesen ist...über erbliche Psychische Normabweichungen sehr wohl...Bipolare Störung, Depression, Schizophrenie und last but not least, ADHS...in meiner Familie kann man ADHS in der Stammbaumanalyse über 3 bis eigentlich sogar 4 Generationen detektieren...vom Bruder bis zur Urgroßmutter...
#11 vor 20 Tagen von Gast
  16
Ich denke ,dass die Auswirkungen stark von dem Betroffenen abhängen ,natürlich auch von dem Können des Therapeuten ,ohne das nachfolgende Auffangen halte ich es für riskant ,wenn der Patient sensibel oder psychisch ungefestigt ist .
#10 vor 20 Tagen von Hannelore Petrovsky (Ärztin)
  1
Familienanamnese ! Standard bei jeder ordentlichen Diagnostik!
#9 vor 20 Tagen von Dipl.-Med. Thomas Schwerdtfeger (Arzt)
  3
"Warum fühlen sich manche Patienten besser nach Familienaufstellungen?" Nun, Menschen fühlen sich ganz oft besser, wenn man sie ernst nimmt, sich um ihre Probleme kümmert , und sie in den Mittelpunkt eines Rituales stellt. So funktioniert Schamanismus, so funktioniert auch die Familienaufstellung. Wenn dabei etwas getriggert wird, was der Betreffende lieber verdrängt, kann er dekompensieren. Ich habe einige Bekannte, die das gemacht haben, ich selbst würde sagen, bei alltäglichen Neurosen ja, bei schwereren psychischen Erkrankungen besser nein.
#8 vor 20 Tagen von Remedias Cortes (Nichtmedizinische Berufe)
  2
Ganz meiner Meinung:nach einer solchen Familienaufstellung- oft initiiert von Halb-Psychologen-musste ich mehrfach Patienten wieder auffangen.Dr.Plöntzke
#7 vor 20 Tagen von Dr. med. Erika Plöntzke (Ärztin)
  2
Gast
Stringent auch das Wissen um Transgenerationale Traumata.
#6 vor 20 Tagen von Gast
  2
Gast
Ohne ausführliche Anamnese keine Familienaufstellung. Systemaufstellung auf dem Brett als Einstieg.Dringend erforderlich sind psychiatrische Kenntnisse des Leiters.
#5 vor 20 Tagen von Gast
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Ihrem Artikel kann ich in dem meisten Punkten zustimmen. Eine Aufstellung mit Stellvertretern ist eine extrem schwierige Angelegenheit, da viele in ihre eigene Geschichte gehen und auch erfahrene Therapeuten dies nicht immer erkennen. Der Therapeut selbst erweckt oft den Eindruck, er sein allwissend und man sei einfach nur nicht bereit zu sehen, was wirklich los sei. Ich selbst habe eine solche Ausbildung gemacht und arbeite ausschließlich mit Figuren, die der Patient aufstellt. Dabei ergeben sich sehr erlösende Konstellationen und der Patient ist selbstbestimmt. Zudem arbeite ich nach der Methode von Dr. Robert Langlotz, die ebenfalls den Patienten zu seiner Autonomie führt. Sehr zu empfehlen: https://www.e-r-langlotz.de/. Wie überall gilt, die Würde und Selbstbestimmung des Patienten soll gewahrt werden und seine Autonomie gefördert. Die Zeiten der bestimmenden Therapeuten sind vorbei.
#4 vor 20 Tagen von ellen link (Heilpraktikerin)
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Interessant wäre, ob Herr Teuschel ein paar Mal bei verschiedenen Leitern an Familienaufstellungen teilgenommen oder sogar selbst aufgestellt hat..?! Nur dann könnte er sich doch ein richtiges Bild davon machen!
#3 vor 20 Tagen von Fiona Brockmann (Heilpraktikerin)
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die üblichen Ressentiments . nichts neues . "Wissen" aus 2. oder 3. Hand .
#2 vor 21 Tagen von Georg Metz (Arzt)
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J.Christopher
Natürlich muß man Aufstellungsarbeit beherrschen und wissen, daß es keine ubiquitäre Indikation dafür gibt. Und übrigens: B.Hellinger ist nicht der "Erfinder". Einfach 'mal bei Dr.med. G.Schmidt, G.Weber, V.Satir et al. nachschauen. Hilfreiche als B.Hellinger dogmatisch anmutende Form könnte die systemische Strukturaufstellung von I.Sparrer u. M. Varga von Kibéd arbeiten (SySt München).
#1 vor 21 Tagen von J.Christopher (Gast)
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