Apothekenhierarchien: Mein Feind, der Kollege

05.10.2017
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Die Rangordnung in deutschen Apotheken ist simpel: PTA und PKA sind ihr Berufsleben lang auf eine „Kaste“ festgelegt. Auch nach Jahren werden ihnen verantwortungsvolle Aufgaben häufig verwehrt. Apothekerverbände tragen Mitschuld am degradierenden System.

Auf den ersten Blick ist es ganz leicht, die „Hackordnung“ in einer Apotheke zu überblicken. Da gibt es den Chef oder die Chefin ganz oben, dann kommen die angestellten Apotheker, die PTA und zum Schluss die PKA, die kaufmännischen Angestellten. Zwischen dem Apotheker und der PTA stehen, meist nur noch in den neuen Bundesländern, „Relikte“ aus der ehemaligen DDR: die Pharmazieingenieure (PI). Diese Berufsgruppe hat eine Erlaubnis, um die sie mindestens jede zweite PTA heiß beneidet: die Vertretungsbefugnis. Bis zu vier Wochen im Jahr dürfen die PI die Apotheke auch ohne Apotheker leiten.

Da diese Exoten allerdings durch den Renteneintritt immer weniger werden, kommt auf die ostdeutschen Apothekenleiter über kurz oder lang ein Problem zu. Denn PTA so weit fortzubilden, dass sie die Stelle der PI übernehmen könnten – nein! Das würde ja bedeuten, die alten Hierarchien durcheinander zu bringen. Deren einfache Strukturen sind einerseits sehr praktisch, denn sie stellen gleich klar, auf welchem „Platz“ man sich befindet. Andererseits können sie auch extrem frustrierend sein, denn sowohl PTA als auch PKA sind auf immer in ihrer Kaste festgelegt, auch durch noch so viele Fortbildungen haben sie niemals die Möglichkeit aufzusteigen. Das Wissen darum, dass die „Untergebenen“ einen niemals vom eigenen Platz verdrängen können, sorgt leider des Öfteren dafür, dass nach unten getreten wird.

Toilettendienst für den Rangniedrigsten

Ist die Putzfrau krank oder im Urlaub, wer übernimmt dann in den meisten Fällen ihren Job inklusive Toilettenputzen oder Schneeschieben? Ganz selbstverständlich die rangniedrigste PKA oder PTA. In manchen Apotheken geht dieses Geschacher um die niederen Arbeiten sogar so weit, dass sich die angestellte Apothekerin weigert ans Telefon zu gehen, wenn es klingelt, weil sie „dafür nicht studiert“ hat. Ein weiteres typisches Beispiel aus diesem Bereich. Ist der Chef einmal im Urlaub und die junge Apothekerin frisch aus dem Studium übernimmt das Zepter, zeigt sich das wahre Gesicht der studierten Pharmazeutin. Eine altgediente PTA, die nicht genannt werden möchte, berichtete mir, dass sie in diesem Falle kurz davor war, zu kündigen. Plötzlich war Kaffee kochen die ausschließliche Aufgabe der PTA, Rezepte mussten der jungen Dame vor Abgabe an den Kunden vorgelegt werden, und die Frage nach einem freien Tag wurde erst positiv beschieden, als sie als Bitte vorgetragen wurde. Es genügte nicht zu fragen „Könnte ich am Freitag einen Tag Urlaub nehmen?“, sondern der korrekte Fragesatz sollte lauten: „Würdest Du mir bitte am Freitag einen Tag Urlaub genehmigen.“

Dass man sich da als PTA degradiert und gedemütigt vorkommt, ist verständlich. Sätze wie „Das verstehst du nicht, du hast ja nicht studiert“ sind abwertend und verletzend. Auch liest man hin und wieder Kommentare von Apothekern, die behaupten, dass falsch oder nicht umfassend beratene Pseudo- Customer sicherlich alle von PTA bedient worden seien, und nicht von studierten Pharmazeuten. Aber wieso sollten die Apotheker das auch anders sehen?

Die Apothekerverbände haben ihnen diese Vorurteile bei verschiedenen Fortbildungsveranstaltungen immer wieder bestätigt. Beispielsweise bei einer Fortbildung zum Thema Reisemedizin, an der ich selbst teilgenommen habe. Dort wurde die Zuhörerschaft nach etwa zwei Stunden in PTA und Apotheker aufgeteilt und in verschiedene Zimmer geschickt. Die Studierten erfuhren mehr über die Wechselwirkungen der üblichen freiverkäuflichen Reisemedikamente und bekamen zusätzliche Informationen zur Einnahme derselben, während mit den PTA lediglich ein Verkaufstraining stattfand à la: Wie lächle ich den Kunden freundlich an? In welche Hand nehme ich das Produkt, das ich verkaufen möchte? Wie formuliere ich einen Zusatzverkauf?

Rezepte müssen abgenickt werden

In manchen Apotheken müssen sie zum Teil nach einem Jahr Betriebszugehörigkeit immer noch jedes Rezept vor der Abgabe zum Abnicken einem Apotheker vorzeigen. Muss man sich da wirklich darüber wundern, wenn manche PTA nicht für voll genommen werden? Meist sind nicht einmal die Chefs diejenigen, die die PTA klein halten, sondern die studierten Kolleginnen, die so ihr eigenes Ego aufpolieren. Aber die PTA verhalten sich ihren PKA-Kolleginnen gegenüber zum Teil nicht besser. Es gibt Apotheken, da sind sich nicht nur die Apotheker zu fein auch einmal zu helfen, die Ware einzusortieren oder mit dem Staubwedel über die Packungen in der Freiwahl zu gehen, sondern auch die PTA brechen sich dabei einen Zacken aus der Krone. Die PKA werden manchmal wie Parias behandelt, weil sie zum nichtpharmazeutischen Personal gehören und keine Rezepte beliefern dürfen. In großen Apotheken zeigt sich daher sogar hier und da eine Gruppenbildung: PKA, PTA und Apotheker bleiben jeweils unter sich und belauern sich richtiggehend untereinander, so dass auch ja niemand irgendwelche Aufgaben übernimmt, die nicht die seinen sind.

Wie ich gehört habe gibt es dort nicht selten auch feste „Rangfolgen“, wer wann nach vorne zu gehen hat und wer im Wechsel mit wem zu welchem Zeitpunkt im Labor stehen muss. Es wird mit Argusaugen darüber gewacht, wer wann und wie lange gesessen und etwas gegessen oder getrunken hat. Solche Zustände habe ich persönlich zum Glück noch nie erlebt, was aber auch daran liegen kann, dass ich immer in relativ kleinen Apotheken gearbeitet habe. Dort ist jeder auf die Mithilfe der anderen angewiesen, und wenn die einzige PKA in den Urlaub fährt, dann muss eben auch einmal eine PTA oder ein Apotheker ran und deren Aufgabe übernehmen. Das funktioniert immer dann am besten, wenn man auch sonst Hand in Hand zusammen arbeitet, und somit die Abläufe kennt.

Schonmal über den Tellerrand geguckt?

Dazu ist es nötig auch einmal über den eigenen Tellerrand zu sehen und mit wachen Augen aufzunehmen, was die Kollegen leisten. Dann wird auch die PTA sehen, dass der Job der PKA anspruchsvoll ist und mehr bedeutet als nur Regale putzen und bestücken. Und auch der Apotheker sieht dann eventuell in einer altgedienten und erfahrenen PTA, die sich wünscht einmal mehr Verantwortung übernehmen zu dürfen, eine Chance – und keine Bedrohung.

Bildquelle: Julio César Cerletti García, flickr

Artikel letztmalig aktualisiert am 10.10.2017.

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Pharmazie
Lieber Leser, wir schließen nun die Kommentarfunktion, da es für uns als Redaktion bei der Fülle von Beiträgen schwierig wird, unserer Aufgabe als Moderator gerecht zu werden. Vielen Dank für die zahlreichen Beiträge.
#86 am 10.10.2017 von DocCheck News Redaktion (Mitarbeiter von DocCheck)
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Alchemist
Hallo Apotheker aus Schweden, uns geht gar nicht so schlecht in Deutschland! Waren Sie schon mal in USA und haben Sie gesehen unter welchen Umständen die Apotheker dort arbeiten müssen? oder die pharmaceutical technicians! Es geht im Grunde darum, das Wissen die durch akademische Ausbildung vermittelt werden kann, nicht durch eine zwei jährige Ausbildung und diverse Fortbildungen vermittelt werden kann! Dafür haben wir uns bemüht,... um die Aufnahme und eine Abiturnote um die Eins! Es stimmt dass die Apotheker kein Management und Buchhaltung lernen, aber tut das etwa der Arzt? oder der Zahnarzt? Oder der Anwalt? Es gibt dennoch Kollegen, die ein "Kastendenken" haben! Die werden Schwierigkeiten haben, gute, kompetente Kollegen zu bekommen und sterben langsam aus! Dennoch, solange das Gesetzt zur Übernahme und Führung einer Apotheke mit all ihren Verantwortungen ein Pharmazie-Studium vorschreibt, haben wir uns daran zu halten.
#85 am 10.10.2017 von Alchemist (Gast)
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Gast
Zu 80: Ich bedanke mich im Namen aller pharmazeutisch technischen Assistenten für die approbierte Schützenhilfe. Offenbar sind uns einige Länder mal wieder meilenweit voraus!
#84 am 10.10.2017 von Gast
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Gast
Zu 78: Unbedingt der Apotheker versteht davon ja auch soviel mehr als die PTAs! Au backe glauben Sie das wirklich?
#83 am 10.10.2017 von Gast
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Gast
#78: Bei uns ist es so organisiert, dass Plausibilität, Herstellanweisung und Herstelldoku selbstständig von PTAs gemacht wird. Der angestellte Apotheker unterschreibt dann alles am Ende der Woche. Eigentlich absurd, dass nicht die Unterschrift einer PTA drauf stehen darf. Der Apotheker ist doch nur Marionette fürs Gesetz.
#82 am 10.10.2017 von Gast
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Gast
#80 Ja, es wird kein Studium mehr vonnöten sein, da die Software alleine vorgibt, was abgegeben wird. Das Gehaltsniveau kann dann zur Freude der Versicherten und KK weiter nach unten gefahren werden. Kurzum Apothekenberufe werden völlig überflüssig. Nichts was eine Einzelhandelsverkäuferin nicht auch könnte. Hoffentlich sind dann endlich alle zufrieden! Und ich in Rente!
#81 am 09.10.2017 von Gast
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Apotheker in Schweden
Es ist sehr traurig...wie verquackelt u. obsolet das ganze Apothekerwesen in Deutschland immer noch ist anno 2017! Zurückstrebend, total gehemmt durch altes Standesdenken, hierarchien am arbeitsplatz, regelierungen u. bürokratische hindernisse. Im grossen und ganzen könnten erfahrene PTA s Apotheken genauso gut führen und leiten wie Abbropierte, je nach persönlichen Eigenschaften,.....es hat mit der Ausbildung überhaupt nichts mehr zu tuen. Es wird in den nächsten Jahren auch in Deutschland zur grossen Umstellungen und Veränderungen kommen....die Arbeitsstrukturen in den Apotheken werden sich total verändern! Wer das nicht einsehen will, kann weiter sein Kopf in den Sand stecken.
#80 am 09.10.2017 von Apotheker in Schweden (Gast)
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Gast
Da frage ich mich doch wozu ich Pharmazie studiert habe, wenn ich als Pta nach einigen Fortbildungen, den gleichen Wissensstand habe. Im übrigen räume ich Ware weg, kann die Kaffeemaschine bediene und hinterlasse die Toilette sauber. Gut das Pharmazieingenieure aussterben. Mh, ob eine Op-Schwester eigentlich eine Zusatzausbildung machen kann, um kleiner OPs selbst zu erledigen, wenn der Chirurg im Urlaub ist ?
#79 am 09.10.2017 von Gast
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Gast
zu #35: Plausibilitätsprüfung und Erstellung der Herstellungsanweisung sind zwingend apothekerliche Tätigkeiten, die Delegation an PTA ist explizit nicht erlaubt! Das dürfen Sie Ihren bösen und überheblichen Kolleginnen, die Sie dazu zwingen, ruhig mal sagen :-)
#78 am 09.10.2017 von Gast
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Gast
zu #23: Ja, ich habe sowohl von Vertrauen als auch von Abzeichnungsbefugnis schon gehört. Auch bei uns wird (wie in allen Apotheken) vertraut und keine PTA zeigt ihre Rezepte vor Abgabe vor. Trotzdem ist das in der ApBetrO so vorgeschrieben. Und der Apotheker der dieses Vertrauen zeigt, haftet trotzdem für die Fehler seiner PTAs. Wenn eine junge Kollegin ihre berufliche Zukunft nicht für die Fehler anderer riskieren will, darf man ihr das meiner Meinung nach aber nicht negativ auslegen, das soll jeder Apotheker selbst bestimmen dürfen! Und PTAs machen nunmal Fehler, Apotheker übrigens auch. Aber an denen sind sie wenigstens selbst Schuld. Zur Abzeichnungsbefugnis: "Abweichend von Nummer 2 kann der Apothekenleiter [...] die Befugnis zum Abzeichnen von Verschreibungen auf PTA übertragen. Der PTA hat [...] die Verschreibung vor, in allen übrigen Fällen unverzüglich nach der Abgabe der Arzneimittel einem Apotheker vorzulegen."
#77 am 09.10.2017 von Gast
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Gast
Der Facharzt hat Recht, hier sollte faktenbasiert diskutiert werden. Dieser pta mechatroniker Vergleich ist echt mau!
#76 am 09.10.2017 von Gast
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Gast
Ich habe als Apothekenleiter kein Problem damit, erfahrene PTA's mehr Kompetenzen zu übertragen. Das ist bei mir bereits tägliche Praxis. Eine PTA mit 10 Jahre Berufserfahrung und viele Fortbildungen hat einiges an Wissen angesammelt und kann mehr Verantwortung übernehmen. Ich sehe da überhaupt kein Problem! Jede PTA bei mir hat sich in eine Richtung entwickelt und diese zu ihrem Schwerpunkt gemacht und darf sich da drin austoben. Ich finde es Schade, wenn PTA's einen anderen Weg einschlagen als die Apotheke, denn hier sehe ich den Ort, wo Pharmazeuten und PTA's sich heilberuflich am besten und ehesten entwickeln und entfalten können.
#75 am 09.10.2017 von Gast
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Coventina
@70: Eine meiner Kommilitoninnen war PKA, hat neben dem Beruf an der Abendschule das Abi nachgemacht und dann erfolgreich studiert. Das war bestimmt nicht einfach, und vor solchen Leuten sollte man definitiv Respekt haben.
#74 am 09.10.2017 von Coventina (Gast)
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Gast
Zu 71 Nein das stimmt so nicht. Nach einer mehrjährigen Berufspraxis dürfen Sie die Hochschulzugangseignungsprüfung ablegen. Nur wenn Sie die bestehen haben Sie das Abitur-Äquivalent und dürfen damit dann nur an dieser Uni Ihr geprüftes Fach belegen. Dabei ist das Spektrum weit und reicht von Pharmazie, Biologie, Chemie bis zu Medizin (ja auch das geht!). Einfach mal bei der nächsten Uni schlau machen. In Hamburg und Lübeck geht das bereits. Viele grüße ein PTA und Medizinstudent
#73 am 09.10.2017 von Gast
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Gast
Nr. 68: Dann machen sie das. Bezüglich Shitstorm und Sachlichkeit kann sich die/der angehende PTA dann selbst eine Meinung bilden, aber eventuell weht der Wind dann auch in eine andere Richtung als gedacht.
#72 am 08.10.2017 von Gast
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Gast
Als PTA hat man nach gewisser Berufspraxis die fachgebundene Hochschulreife und kann Pharmazie studieren. Quasi als Aufbaustudium.
#71 am 08.10.2017 von Gast
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Gast
#69: Guter Witz, wie soll ich denn studieren ohne Abi?
#70 am 08.10.2017 von Gast
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Gast
Das Studium dauert immer noch 4 Jahre und 1 Jahr PJ und steht Ihnen auch jetzt schon offen. Dann haben Sie die Approbation und das nötige Hintergrundwissen zum Vertreten.
#69 am 08.10.2017 von Gast
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Gast
Nr 22 trifft vollumfänglich zu. Bravo. Aus einer guten Diskussion wird ein Shitstorm gegen PTAs. Bestärkt mich nur wieder, beim Nachwuchs aufklärerisch tätig zu sein. Am besten ausdrucken und der geneigten angehenden PTA vorlegen. Wer sich dann immer noch für die Apotheke entscheidet, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.
#68 am 08.10.2017 von Gast
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Gast
66 Bitte genau lesen: Ich sprach von zertifizierter Fortbildung. Oder glauben Sie tatsächlich der Pharmazieingenieur weiß mehr als unser Berufsstand? Wie gesagt zwei Jahre Studium für die Approbation, ein Jahr Aufstieg zum Pharmazieingenieur per Fernfortbildung. Erledigt wäre das Problem und alle sind zufrieden.
#67 am 08.10.2017 von Gast
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Gast
#64: Diese Selbstüberschätzung einiger PTAs ist der Knackpunkt. Natürlich lernt man im Pharmaziestudium mehr als auf der PTA Schule (und damit meine ich nicht die ganze Chemie ) Aber z.B. in Punkto pharmakologischem Hintergrundwissen und Beurteilung von Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen gibt es ganz klar Unterschiede. Das sehe ich auch beim gemeinsamen Besuch von Fortbildungsveranstaltungen, wo die PTAs meist ab einem gewissen Punkt aussteigen. Das ist jetzt nicht bös gemeint, aber das ist so meine Erfahrung. Auch im Alltag gibt es doch immer wieder mal den Punkt, wo der Apotheker berechtigterweise zum Beratungsgespräch hinzugezogen wird oder werden sollte. Und wie soll das dann funktionieren wenn der Apotheker im Urlaub ist? Soll man den Kunden dann auf nach dem Urlaub vertrösten oder in eine andere Apotheke weiterschicken , wo der Apotheker gerade nicht im Urlaub ist?
#66 am 08.10.2017 von Gast
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Gast
Wer sich über unkollegiale Zustände beschwert und mangelhaften zwischenmenschlichen Umgang beklagt aber dann einen derart unpassenden Ton anschlägt braucht sich nicht zu wundern. In Handwerksbetrieben ist es häufig auch so dass der Chef den Meisterbrief an der Wand hängen hat und die Gesellen eben nicht. Aber auch ohne Meisterbrief ist der Chef nunmal der Chef, er trägt die Verantwortung und die Entscheidungs- und Weisungsbefugnis und ja, das bedeutet auch dass er unangenehme Tätigkeiten delegieren kann. Chefsein beinhaltet nunmal eine gewisse Autorität. Ob er die soziale Kompetenz besitzt diese Macht auch zu nutzen um ein angenehmes Betriebsklima zu gestalten steht auf einem anderen Blatt... aber es ist weder das Chefsein noch der vorhandene oder nicht-vorhandene Meisterbrief der diese soziale Kompetenz beeinflusst... ebenso wenig wie ein Studium.
#65 am 08.10.2017 von Gast
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Gast
Das mag auch daran liegen dass eine MTA niemals die Kompetenz eines Arztes haben wird. In der öffentlichen Apotheke sieht das aber ganz anders aus. Es gibt de facto keine einzige Aufgabe in der Apotheke die eine entsprechend ausgebildete und zertifizierte PTA nicht genauso gut übernehmen könnte wie ein Apotheker. Wir verlangen doch nur den selben Stand wie ein Pharmazieingenieur.
#64 am 08.10.2017 von Gast
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Gast
Uiuiui, da vergreifen sich aber einige im Ton. Leider ist es tatsächlich so, dass sich manch ein Approbierter sehr viel leisten kann , auch im zwischenmenschlichen Bereich , weil ... der Chef /Chefin halt auch mal frei haben will und die Auswahl nicht besonders groß ist. Wobei diese Geschichte mit der Hierarchie auch in anderen Berufen (in Deutschland)weit verbreitet ist.Schauen Sie mal in die benachbarte Arztpraxis. Glaube dort wird niemand die Hierarchie des Arztes (Studierter) gegenüber MTA / Arzthelferin anzweifeln oder ?
#63 am 08.10.2017 (editiert) von Gast
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Gast
Es gibt ganz deutlich viel frust in deutschen Apotheken....u. das gab es wohl immer!! Es wird Zeit, das proff. Apothekenketten den Marktübernehmen, u. wo auch Apotheker angestelltes personal sind. Nur so kommt es zur eine besseren Arbeitssituation auf dauer. Viele abbropierte Apotheker hätten nie eine Führungsposition haben sollen. Personalmanagement wird nicht im Studium gelernt, u. viele eignen sich nicht in der Chefsrolle!
#62 am 08.10.2017 von Gast
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Facharzt
2000€ für 32 h bedeuten für eine volle Stelle nach https://www.pharmazeutisch-technischer-assistent.de/beruf/gehalt/ tatsächlich mit 2406 € eine Bezahlung unter Tarif bei mehr als 15 Berufsjahren. Würde ich mir nicht gefallen lassen. 3000 € für 32 Std für einen Mechatroniker mit 3 Jahren Erfahrung halte ich für einen Einzelfall: https://www.steuerklassen.com/gehalt/details/ gerechnet auf eine volle Stelle mit 38,5 Std pro Woche wären das 3609 €. Bitte bei der (belegbaren) Wahrheit bleiben! Ohne sachliche Grundlage ist eine sinnvolle Diskussion schwierig.
#61 am 08.10.2017 von Facharzt (Gast)
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Facharzt
Vielen Dank für etwas Unterstützung von diversen Seiten. An meine Kritiker: Ich finde es schade, dass Sie es nicht schaffen, in einem offenem Forum auch mal Gedanken aus einer anderen Perspektive zu ertragen. Wieso glauben Sie, ich fühle mich als Halbgott oder Allwissender, neu weil ich eine Meinung habe? Dass Sie nicht nach Tarif bezahlt werden, kreiden Sie wem genau an? Ich ermutige Sie, für Ihre Leistung einen gerechten Lohn zu verlangen. Warum machen Sie daraus einen generellen Akademiker- Hass? Können Sie nur so Ihr Weltbild aufrecht erhalten? Ich habe in jedem Kommentar ausdrücklich Respekt und faires Miteinander in allen Ebenen gefordert und kann es mit meinem eigenen Team toll umsetzen. Ich wünsche Ihnen wirklich von Herzen eine bessere Zukunft in Ihrem Beruf.
#60 am 08.10.2017 von Facharzt (Gast)
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Gast
Auch die Berufserlaubnis zur PTA verleiht einem nicht das Recht, ständig andere zu beschimpfen. In Wirklichkeit führen Sie sich ja als Halbgott auf liebe Nr 58. Erinnerungen an gegenseitigen Respekt gelten für Sie nur in eine Richtung, Sie nehmen sich das Recht heraus, nach oben zu treten und zu beleidigen. Finde den Fehler bzgl Teamfähigkeit.
#59 am 08.10.2017 von Gast
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Gast
Zu 57 dann sein Sie auf Knien dankbar dafür! In über 25 Jahren Berufserfahrung habe ich das öfter erlebt als mir lieb ist. Zum Facharzt: Ich finde es unmöglich, wenn mir jemand völlig branchenfremdes zu erzählen versucht was schief läuft. Gibt Ihnen die Bäckereifachverkäuferin auch Tipps zur optimalen Therapie Ihrer Patienten? Da wäre das Geschrei aber groß, von wegen Anmaßung und so. Ich sage es gerne noch mal: Eine Approbation, egal welche, ist NICHT die Erlaubnis zum Herrschen, verleiht keine Allmacht und kein Allwissen. Sie erhebt Sie nicht zum Halbgott. Ich glaube das war alles was die Kollegin 55 sagen wollte. Das darf man den Approbierten aber nicht sagen, schon gar nicht direkt, sie fühlen sich sonst sofort persönlich angegriffen. Ich verrate Ihnen aber gerne die Unterschiede: PTA, 32h, ohne Tarif da nicht verpflichtend, 25 Jahre Berufserfahrung 2000€, Industriemechaniker, 32h, 3 Jahre Berufserfahrung 3000€. Finde den Fehler!
#58 am 08.10.2017 von Gast
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Gast
Sorry Leute, ich bin keine Akademikerin, aber hier wird im Artikel und in den Kommentaren ganz schön über Studierte hergezogen, vollkommen unsachlich. Siehe #55! Wo heult denn der Facharzt? Ich glaube, dass das Problem vor allem daran liegt, dass sich Frauen nichts von Frauen sagen lassen wollen. Und vorgesetzte Frauen haben öfter ein natürliches Autoritätsproblem als Männer. Mein Eindruck! Und diese Tatsache müssen wir Frauen ganz unter uns klären. Das nennt man Stutenbissigkeit. Aber Schuld sind immer andere, vor allem die da oben! Das ist Denken im 19. Jahrhundert, #47. Diese Knicks- Geschichte ist beleidigend. Ich musste das noch nie!
#57 am 07.10.2017 von Gast
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Gast
#55 was hat denn der Facharzt Ihnen getan?
#56 am 07.10.2017 von Gast
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Gast
Ach Herr Facharzt das ist extrem typisch für Akademiker: Kaum sagt einer die Wahrheit, die unbequeme, bricht das Geheul los.
#55 am 07.10.2017 von Gast
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Gast
Ja, dieser Ton ist leider Alltag in deutschen Apotheken. Dass sich keiner schämt.
#54 am 07.10.2017 von Gast
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Facharzt
Was bin ich froh, nicht in einer Apotheke arbeiten zu müssen! Was für ein Ton! Ich kann nur sagen: bitte Respekt untereinander. Wie man hier gleich angefeindet wird wohl von frustrierten PTAs, wenn man mal eine Meinung äußert! Die Gehaltsangaben PTA 15 Jahre vs KFZ Mechatroniker finde ich übrigens nirgendwo im Internet. #49: Bei dieser Einstellung/ Erfahrung würde ich mir dringend einen anderen Job suchen! Allerdings würde ich diese Aussage nicht in eine Bewerbung schreiben und anonym bleiben.
#53 am 07.10.2017 von Facharzt (Gast)
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Gast
Ich habe mit Nachtdienst kein Problem. Wo werden denn hier Apotheker beleidigt?
#52 am 07.10.2017 von Gast
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Gast
Kann mich meinem Vorredner nur anschließen. Manche wollen nur Rosinenpickerei.
#51 am 07.10.2017 von Gast
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Gast
Was wollt Ihr PTAS denn? Vier Wochen im Jahr arbeiten ohne Apotheker :ja gerne Nachtdienst :nein danke. Sich einem Apotheker unterordnen :nein auf gar keinen Fall Apotheker mit Schimpfwörtern versehen :ja unbedingt
#50 am 07.10.2017 von Gast
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Gast
Die PTAS sollten ja eigentlich die rechte Hand des Apothekers sein aber wie eine Kollegin letztens sagte: Es ist wie bei Game of Thrones: Der König gleich Apotheker scheißt und die Hand gleich PTA wischt ab. Damit ist eigentlich so ziemlich alles gesagt. Bloß hat die Hand bei Game of Thrones deutlich mehr Befugnisse.
#49 am 07.10.2017 von Gast
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Gast
Frau Kollegin Nr 43 dann schauen Sie mal bei einem Industriemechaniker in die Gehaltsabrechnung! Da wird Ihnen aber ganz anders das verspreche ich!
#48 am 07.10.2017 von Gast
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Gast
*kicher*, neidisch? Worauf denn bitte? Auf die ultimative Allmacht über alles Lebende, legitimiert durch eine Approbation? Auf extrem lukrative Notdienste, in denen man nachts um halb vier am Heiligabend wegen einer Nasensalbe geklingelt wird? Oder schwingt dort vielleicht auch ein bisschen Angst mit, wie die Kollegen ja schon richtig bemerkt haben? Zu 46 es geht um den arroganten Ton, den der Kollege wie so viele seiner Standesgenossen drauf haben! Gerne noch mal zur Erinnerung, Herr Apotheker-Demiurg: Wir leben nicht mehr im frühen 19. Jahrhundert, wo jedermann vorm Herrn Pfarrer, Doktor und Apotheker einen Knicks machen musste. Besser Sie gewöhnen sich schnell dran, sonst sinkt das Apothekenboot schneller als uns liebt ist, weil keiner mehr Lust auf Vorgesetzte wie Sie hat. Ich würde bei Ihnen nach so einem Kommentar fristlos kündigen. Mal gucken wer bei Ihnen dann am HV belustigt!
#47 am 07.10.2017 von Gast
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Gast
#45: Wie sieht es mit Ihrer Wertschätzung den Apothekern gegenüber aus? Zeugt Ihre Wortwahl von Wertschätzung? Ist Ihr approbierter Kollege persönlich Schuld an Ihrer Frustration? Gibt das Ihnen das Recht, einen ganzen Berufsstand zu beschimpfen? Denken Sie, dass das freundlich ist?
#46 am 07.10.2017 von Gast
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Gast
Ach #44: ein Paradebeispiel für die genannte Gesäßvioline... es geht hier nicht um Neid, sondern um Wertschätzung die fehlt. Niemand will ohne etwas dafür zu leisten zum Apotheker befördert werden. Wir PTA wünschen uns eine Fortbildung, die uns zum PI "befördert", der steht in der Hierarchie immer noch unter dem Apotheker. Sie müssen sich also keine Sorgen machen, dass ihnen ihre Macht verloren geht.
#45 am 07.10.2017 von Gast
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Gast
Der Artikel handelt nicht vom PTA Gehalt. Die Gehälter aller Berufsgruppen in der Apotheke sind zu gering im Vergleich zu anderen Sparten. Der Artikel und die Diskussion zeigt den Neid einiger PTAs gegenüber den Aufgaben der Approbierten auf, weil einige die gesetzliche Hierarchie nicht akzeptieren wollen.
#44 am 07.10.2017 von Gast
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Gast
Herr Facharzt: zu Punkt 4: ja. Hungerlohn! Eine PTA mit 15 Berufsjahren verdient so viel wie ein KFZ Mechatroniker im 1. Berufsjahr.
#43 am 07.10.2017 von Gast
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Gast
Oh Herr Dr Facharzt das habe ich ganz vergessen: Wenn Sie eine teure Fortbildung machen, verlangen Sie dann mehr Geld oder haben Sie auch wie wir PTAS ein Armutsgelübde abgelegt?
#42 am 07.10.2017 von Gast
  14
Gast
Facharzt bleiben Sie lieber beim Schneiden oder Antibiotika verordnen. Bei allem Respekt, von der Apotheke verstehen Sie nichts. Ich bin alleinerziehende Mutter und arbeite fast 40 Stunden trotzdem kann ich von meinem Gehalt kaum leben. Das sieht bei Ihnen bestimmt anders aus, darauf wette ich. Oder haben Sie auch Sorge dass Sie nächsten Monat Ihr Auto in die Werkstatt bringen müssen? In Ihrem Falle werter Herr Doktor, seien Sie doch froh ausreichend bedrucktes Papier von der Bank in der Tasche zu haben und verschonen uns bitte mit unangemessenen geistigen Ergüssen.
#41 am 07.10.2017 von Gast
  10
Gast
Lieber Herr Facharzt - der angestellte Apotheker wechselt ebenfalls nur den Arbeitsplatz, nicht wahr? Hier geht es darum, die Vertretungsbefugnis für 4 Wochen im Jahr zurück zu erlangen. Diese waren einmal Bestandteil des Berufes, sind vor einigen Jahren beschnitten worden und wären jetzt wieder sinnvoll. Viele Apotheken werden zumachen müssen, denn Personal das einmal für Urlaubszeiten des Apothekeninhabers einspringen könnte gibt es imner weniger. Es scheitert an der Weigerung der angestellten Apotheker, die trotz Vollbeschäftigung deutschlandweit Angst um ihre Pfründe haben. Keine (!!!) PTA verlangt hier eine eigene Apotheke eröffnen zu dürfen.
#40 am 07.10.2017 von Gast
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Facharzt
Ein faires Miteinander im Team ist immer und überall wichtig und gefordert. Einige Aspekte dieses Artikels und der Diskussion sind aber schon schräg:1.) Wollen Sie wirklich den unterschiedlichen Ausbildungsstand selbst und freiwillig gewählter Berufe mit dem Kastensystem vergleichen, in das man geboren wird und man wegen seiner Herkunft eingeordnet wird? 2.) Wenn ich eine lange Ausbildung mache, in ein Geschäft investiere in Höhe eines Einfamilienhauses und Menschen Arbeit anbiete, wirtschaftlich und juristisch verantwortlich bin für jedes Handeln in meinem Betrieb, kann ich wohl auch erwarten, dass man nicht für die PKA den Müll raus bringen muss, um ach so sozial zu wirken. 3.) Werden Sie doch selbst mal Arbeitgeber und Unternehmer und wechseln Sie die Perspektive. 4.) Hungerlohn! Geht´s noch? 5.) Immer fair bleiben, nach unten wie oben. Eine Hierarchie wird es aber immer geben! Mehr Rechte, mehr Pflichten. Wenn die Apotheke pleite ist, haftet der Apotheker, die PTA wechselt den Job!
#39 am 07.10.2017 von Facharzt (Gast)
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Gast
Ich wollte jetzt nur mal sagen, dass ich aktuell im Herbst die Blätter in der Apotheke kehre. Und das mehrmals am Tag auch draußen. Und das während PTA und PKA wesentlich angenehmere Arbeiten haben. Ich bin angestellter Dr.rer.nat. Und dann kommt nachmittags eine PTA einer Firma zur Fortbildung, die noch nie was von Studien und Zulassungsverfahren gehört zu haben scheint und will mich nötigen ihr neues Produkt zu verkaufen. Irgendwie Wahnsinn. Und aufgrund des Mangels an PKA und PTA haben wir eine zunehmende "Abwärtsbeschäftigung". Apotheker füllt Tempos, Regale, Zeitungen auf. PTA verbucht...usw usw. Aber ist das wirklich zielführend? Ich als straßenkehrender Apotheker, dessen Berufsvertretung nicht mal zu den organisatorischen Gesprächen zum Entlassrezept eingeladen wird, soll dann nebenbei Medikationsmanagement machen und mich hochgeistig über Fachärzte erheben? Soll ich mal was sagen? Den meisten gehts nur noch um den schnellen Euro und den Kopf rechtzeitig aus der Schlinge.
#38 am 07.10.2017 von Gast
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Gast
Zu 36: Auch Sie haben, mit Verlaub, nicht verstanden worum es wirklich geht. Lesen Sie sich bitte noch einmal ganz gründlich die Kommentare 20-24 und 29 durch.
#37 am 07.10.2017 von Gast
  7
Gast
Ich bin entsetzt über die Abgründe, die sich in obigem Artikel auftun. Als Apothekerin und Lehrerin an einer PTA-Schule kenne ich die unterschiedliche Ausbildung und werbe bei meinen Schülern auch um Verständnis, dass der Apotheker kontrolliert, weil auch er es ist, der die Verantwortung trägt und für Fehler, die der/die PTA begeht haftbar gemacht wird. Ich wollte mal hören was los wäre, wenn ein Arzt eine OP-Schwester ohne Aufsicht arbeiten bzw. operieren ließe. Übrigens finde ich Kaffeekochen oder Einräumen keine erniedrigende Arbeit, bei macht es derjenige der die Zeit dazu findet egal ob Apotheker oder PKA.
#36 am 07.10.2017 von Gast
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Gast
Ich arbeite seit mehr als 30 Jahren als PTA und ich möchte weder Vertretung noch Nachtdienst machen. Ich muss aber leider sagen, dass wir PTA schon sehr viel machen , was die Apotheker nicht tun, z.b. Kompressionsstrümpfe anmessen, Rezepturen herstellen, Plausibilitätsprüfung und Herstellungsanweisung usw. Nebenher noch Kundenberatung, Freiwahl auffüllen und was sonst so anfällt und dafür werden wir leider nicht gut bezahlt. Ein Apotheker soll ruhig mehr verdienen, sie haben ein langes Studium hinter sich, das ist okay, aber wir PTA haben auch zwei Jahre Vollzeitschule hinter uns und werden wirklich nicht gut bezahlt.
#35 am 07.10.2017 von Gast
  1
Gast
Herr Klindert hat nicht verstanden, dass es um die Befugnisse des PI geht, auf den die PTA durch Weiterbildung aufstocken wollen. Keine Sorge, den Apotheker wollen wir nicht absetzen :-)
#34 am 07.10.2017 von Gast
  4
Gast
Herr Klindert können oder wollen Sie nicht verstehen worum es hier wirklich geht?
#33 am 07.10.2017 von Gast
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Für alle, die mit dem Status Quo unzufrieden sind, habe ich nur einen sinnvollen Vorschlag: Auf dem Hosenboden setzen, Abitur (nach-)machen, studieren.... Denn ich bin zum Beispiel auch nicht als Apothekenleiter zur Welt gekommen.....
#32 am 07.10.2017 von Dr. Thilo Klindert (Selbstst. Apotheker)
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Gast
Zu 30: Ein völlig unnötiges Horrorrszenario dass Sie da auffahren.
#31 am 07.10.2017 von Gast
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Gast
Was halten Sie von dieser Hierarchie : Chef, Lieblings -PTA (macht sogar Nachtdienst wenn Chef im Urlaub ) , restliche PTAs (machen QMS Plausibilität ), angestellter Apotheker, PKA ? Hab schon öfters in der öffentlichen Apotheke solche Hierarchien gehabt. Bin nun in Industrie, da ist klar, wer wem die Herstellunterlagen zur Freigabe vorlegt. (PTA bzw Pharmakant dem Apotheker ) Wenn PTAs die gleichen Befugnisse möchten wie Apotheker, wird sich jeder Apotheker überlegen, ob er nach dem aufwändigen Studium wirklich in der öffentlichen Apotheke arbeiten will, wenn dort kein Unterschied zwischen Apothekern und PTAs gemacht wird. Irgendwann wird es dann aber auch keine Apotheker mehr geben, die für eine Geschäftsübernahme zur Verfügung stehen. Ob sich dessen die PTAs bewusst sind?
#30 am 07.10.2017 von Gast
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Gast
Es gärt schon lange unter der Oberfläche deutscher Apotheken. Die PTAS müssen endlich aufstehen und sich gegen die künstliche Kleinhaltung, die politisch und apothekerlich gewollt und gewünscht ist, wehren. Wir können mehr als unwirksame Rezepturen zusammen zu rühren, Senioren zu belustigen und Regale aufzufüllen. Auf jeden Fall können wir mehr, als uns die Apotheker aktuell zugestehen wollen. Zeit das zu kommunizieren und auch durchzusetzen. Auf die ADEXA und den Berufsverband können wir dabei nicht zählen, besonders der BV schwelgt in hochromantischen, realitätsfernen Tagträumen und betont immer wieder, wie wichtig, unentbehrlich und hochbezahlt wir doch seien. Die harte Realität wird konsequent ignoriert oder schön gefärbt. Danke Berufsverband. Und die ADEXA ist auch nicht besser: 0,00000025% mehr Gehalt ist zwar ein guter Anfang, aber macht bei weitem nicht konkurrenzfähig. Schauen Sie mal in die chemische Industrie, wie da die Tarifsteigerungen aussehen!
#29 am 07.10.2017 von Gast
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Gast
Zu 26: Das sehe ich ganz anders. Ich bin seit über zwanzig Jahren im Beruf und kenne fast nur approbierte Gesäßviolinen, aber davon ein ganzes Orchester! Zusammen mit Vomitustuba und Diarrhoetrommel. Arroganz ist meist Krankheit der Apotheker. Ich zumindest habe noch keine PTA/PKA mit selbstverherrlichten Gottkomplex getroffen oder solche, die ihr Personal als persönliche Dienstmägde und -Knaben betrachten und nur mit "ich befehle dir..." ansprechen. Kein Scherz, selber erlebt.
#28 am 07.10.2017 von Gast
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Gast
Zu 25: Vergessen Sie nicht hinten dran zu hängen: Chef, Apotheker, Pharmazieing., Ausländer, dienstälteste PTA, Rezeptur - PTA, HV - PTA, junge PTA, PKA, Reinigungskraft, Azubis, Schwule und Lesben aus allen Berufsgruppen. Da ich selber zur letzten Kategorie gehöre, weiß ich Bescheid. Homophobie ist ein weit verbreitetes Problem in deutschen Apotheken.
#27 am 07.10.2017 von Gast
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Gast
Ich bin durchaus für eine Erweiterung der Kompetenzen der PTA, aber eben auch mit den dazugehörigen Komsequenzen. Um auf den Punkt der Fortbildung zu kommen, bei uns wird sowohl die Fortbildung als auch die notwendige Zeit vergütet, wenn der Chef einen Mehrwert für die Apotheke erkennt. Nicht überall muss das Personal sich also aufopfern. Ich sehe ganz klar wie viele meiner Kollegen, die Arbeit muss Hand in Hand gehen. Das macht es für alle leichter, aber es sei gesagt das der Prozentsatz der Gesäßviolinen in allen Berufsgruppen gleich hoch ist. Sowohl Apotheker, als auch PTA, PKA und auch Putzfrauen sind in der Lage sich zu benehmen wie die Axt im Wald. Das halte ich eher für ein Problem der Persönlichkeit als des Berufsabschlusses.
#26 am 07.10.2017 von Gast
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Gast
Um die gute Laune durch den PTAs zu verbreiten, dass es noch schlimmer sein kann, sage ich noch etwas dazu. Als Apotheker mit dem ausländischen Abschluss dürfte ich gar nicht beim HV stehen, weil ich " zu schwach deutsch kenne". Das war doch egal, dass ich Aprobation habe ,in der Weiterbildung zum Fachapotheker bin und mehrere hundert Stunden von Forbildungs-und Weiterbildungskursen besucht habe. Mein Platz war nur im Labor. Beim HV könnte PKA stehen und Patienten bedienen. Hierarchie-ja: Chef, Apotheker, PTA,PKA,Ausländer.
#25 am 07.10.2017 von Gast
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Gast
Zu 2: Sowas ähnliches gibt es doch schon. Die PTA macht neben ihrem Vollzeitjob und evtl. Familie, in ihrer Freizeit und auf eigene Kosten eine zertifizierte Fortbildung, gibt tausende Euro aus, opfert ihre Freizeit und bekommt am Monatsende, dreimal dürfen Sie raten, genau: Keinen einzigen müden Euro mehr weil es der Apotheke ja sooooooo schlecht geht. Die Chefin erwartet aber perfekt fortgebildetes Personal und verlangt regelmäßige Fortbildungen, natürlich auch auf eigene Kosten und in der Freizeit. Ich glaube es hacket!
#24 am 06.10.2017 von Gast
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Gast
Zu 16: Haben Sie schonmal was von Abzeichnungsbefugnis und Vertrauen gehört?
#23 am 06.10.2017 von Gast
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Gast
Sehr bezeichnend finde ich auch, dass, wenn immer es in irgendeiner Weise auch nur im Entferntesten um die Kompetenzerweiterung von PTAS geht, quasi unverzüglich ein Shitstorm der Apotheker losbricht mit zum Teil wirklich heftigen Aussagen. Und keinen stört es! Wir braven PTAS lassen uns von unseren Vorgesetzten knechten und schlecht behandeln und lassen uns darüber hinaus zum Hungerlohn anpflaumen und uns sämtliche Kernkompetenzen entziehen. Und unser Berufsverband schaut zu, anstatt mit der Faust auf den Tisch zu hauen. Stichwort Beratungsbefugnis und Rezepturprotokollierung im Rahmen des AMNOG, ein herber Schlag ins Gesicht für jede gut ausgebildete PTA! Demütigend, entwürdigend und herablassend sind wir wie der Bulle mit Nasenring vorgeführt worden und sind mehr denn je billiges Handlangerpersonal des mächtigen Apothekers. Wir müssen uns wehren, bevor es zu spät ist. Oder in die Industrie gehen. Oder umschulen, zu etwas nützlichem.
#22 am 06.10.2017 von Gast
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Gast
Zusammenfassung: Wir PTAS könnten viel mehr,als wir dürfen. Ausgebildet werden wir als Fachpersonal,gebraucht werden wir aber als Verkäufer, die Medinait an Herzkranke und Aspirin an Asthmatiker verkaufen sollen. Ich rate jedem davon ab,diesen Beruf zu erlernen denn er hat keine Zukunft. Übrigens warte ich immer noch auf die Antwort auf die Frage: Nennen Sie bitte nur eine einzige Tätigkeit in der Apotheke, die von einer entsprechend fortgebildeten und zertifizierten PTA nicht mindestens genauso gut ausgeübt werden kann wie von einem Apotheker. Und jetzt warte ich auf die Kollegin Patzelt, die immer sofort da ist, wenn es darum geht uns PTAS Faulheit und Untätigkeit zu unterstellen.
#21 am 06.10.2017 von Gast
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Gast
Kommentare wie 15 bestätigen mich immer und immer wieder in meiner Entscheidung, nach meinem Studium den Job als PTA endgültig an den Nagel zu hängen. Es hat einfach keinen Sinn, mit Apothekern zu diskutieren, sich von Kunden bepöbeln zu lassen und nach vierzig Jahren Lebenszeitverschwendung in der wohlverdienten Altersarmut zu landen. Alles, wirklich alles negative was die Kollegin beschreibt, kann ich bestätigen. Ich kann sogar noch mehr berichten aber bekannterweise reagieren Approbierte extrem empfindlich auf jede Art von Kritik oder Verbesserungsvorschläge. Siehe Kommentare hier und bei Apotheke Adhoc. Da muss man als PTA auch einiges einstecken. Mich wundert dass solche Apotheker überhaupt noch Personal findet.
#20 am 06.10.2017 von Gast
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Gast
Ich bin mir als PTA nicht zu schade für die PKA zu telefonieren, wenn es mal schwieriger wird oder auch zu putzen. Und "Danke" sage ich auch zu unserer Putzfrau. Die meisten Apotheker sind sich dazu auch nicht zu schade bei uns. Als PTA, der nebenbei studiert, habe ich das ohnehin nie verstanden, warum manche Menschen meinen etwas besseres zu sein. Erschließt sich mir nicht. In einigen Apotheken fand ich das Verhalten im Kollegium doch unberechtigterweise sehr speziell. Wem es nicht passt kann die Apotheke nach ein paar Jahren ja auch glücklicherweise verlassen und sollte das auch durchaus machen - So auch mein Plan. Meiner Meinung nach schadet sich die Apothekerschaft selbst mit dem künstlichen klein halten von PTAs, aber ich kann viel schreiben - Es ändert sich vermutlich dennoch nichts. Es muss erst so viel Personalnot in der Apotheke sein, dass die meisten schließen werden. Dann darf sich das Berufsbild vielleicht einmal neu erfinden. Abwarten und Tee trinken bis dahin.
#19 am 06.10.2017 von Gast
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Felix M. (Apotheker)
Wir haben quasi Vollbeschäftigung in Apotheken. Riesen Mangel an PTA‘s -> sucht euch nen vernünftigen Arbeitgeber und das muss auch keine Apotheke sein. Und wenn es garnicht geht, dann halt nen anderer Beruf. Andere zahlen genauso schlecht! ;)
#18 am 06.10.2017 von Felix M. (Apotheker) (Gast)
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Gast
Aus genau diesen Gründen habe ich nach 25 jähriger Tätigkeit als PKA die Apotheke verlassen und bin mit vielen Fortbildungsmöglichkeiten und gleichgestellten Kollegen in ein Reformhaus gewechselt.
#17 am 06.10.2017 von Gast
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Gast
Das vorzeigen des Rezepts vor Abgabe ist in der Apothekenbetriebsordnung nunmal so vorgeschrieben. Rechtlich korrekt zu handeln kann man wohl keinem zum Vorwurf machen. Grüße von einem staubsaugenden und Ware wegräumenden Chef!
#16 am 06.10.2017 von Gast
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M. Holzapfel
Ich will hier nicht schlechtem Benehmen das Wort reden, aber wie sieht es bei anderen Freiberuflern aus? Geht der Arzt oder der Rechtsanwalt ans gerade klingelnde Telefon? Auch dort gibt es Hierarchien. Im Übrigen sollte einem bei der Berufswahl bewußt sein, wieviel Kompetenz man nach der Ausbildung besitzt.
#15 am 06.10.2017 von M. Holzapfel (Gast)
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Ich als gelernte PKA in einer kleinen Apotheke ( Apotheker, 2 PTA's, PKA, PKA-Azubi und Reiningskraft) kenne solche Machtspielchen nicht. Bei uns hat jeder angepackt und Kaffee gekocht. Natürlich hatte jeder seine Arbeitsbereiche und war dafür verantwortlich, jedoch ging das alles immer niveauvoll zu. Auch der Chef hat mal gefegt, die PTA Kunden beliefert. Das ist allerdings jetzt 20 Jahre her und ich bin froh so positive Erfahrungen gemacht zu haben, da die doch sehr prägend sind für die Zukunft wie man sich gegenseitig mit Respekt begegnet und das in einem Team jedes Mitglied gleichwertig ist. Trotzdem sollte das System vielleicht mal überdacht werden, da sehr viele gut ausgebildete PTA's Vertretungen absolvieren könnten, mit einer Zusatzbescheiningung oder PKA's auch unter Aufsicht Medikamente abgeben könnten um sich gegenseitig zu entlasten und kleineren Betrieben so ihre Existenz sichern könnten. Natürlich alles nur unter offizieller Genehmigung und zum Schutz des Kunden.
#14 am 06.10.2017 von Christiane Welzel (Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte (PKA))
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PTA
Das Vier-Augen-Prinzip, nochmal Rezepte vor der Abgabe an den Kunden durch einen Pharmazeuten kontrollieren zu lassen, ist bei uns Standard. Da wird nicht unterschieden, ob eine PTA seit sieben Jahren oder erst seit einem Monat eingestellt ist. So wird es den PTA doch auch in der Ausbildung beigebracht. Darin sehe ich persönlich keinen Anlass zu einem Hierachiedenken. Verstehe den Unmut der Autorin in dieser Hinsicht also nicht. Generell jedoch ein Artikel, der viel Wahres beleuchtet. Es betrübt mich, dass es in manchen Apotheken tatsächlich so läuft. Ich stimme #4 volkommen zu, wir verbringen meistens ein Drittel unseres gesamten Tages auf der Arbeit, dann sollte man diese Zeit mit geschätzten Kollegen in einem freundlichen Klima verbringen, alles andere zermürbt auf die Sicht der Jahre.
#13 am 06.10.2017 von PTA (Gast)
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Merke: als VertretungsapothekerIn verscherze es dir niemals mit der leitenden PKA
#12 am 06.10.2017 von Jürgen Unger (Apotheker)
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Also...da schiebt aber jemand Rochus.......mit den kleinen Apotheken ist schon richtig...und mit den großen Apotheken auch.....aber das ist ein Gruppen-Problem...wo immer sich Gruppen bilden können ("die da vorne"...."die da in der oberen Etage"...."die da von der Zyto"...aber auch Berufsgruppen "die blöden Apotheker"...."die schwierigen PKA") besteht die Gefahr der Aus- und Abgrenzungen. Leider kenne ich auch PKA's die vorne den Vertetungsapotheker auflaufen lassen oder/und Krankenhaus-Apotheker sich die Füße wund laufen, während die PKA hinten sich im Internet austoben, dann stimmt da auch etwas nicht. Der Tellerand gilt für alle und auch alle müsse gucken Aus- oder Abgrenzungen zu vermeiden.
#11 am 06.10.2017 von Micaela Werner (Selbstst. Apothekerin)
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Gast
Ja dem Artikel muss ich leider zustimmen, Als Hauptschüler habe ich vor ca. 40 Jahren PKA gelernt und aus Frust über die bestehenden Hirarchien nach meiner mittleren Reife PTA gelernt. Die Arroganz der Apotheker hat mich dann das Abbi nachholen lassen (mit großem Latinum) und später noch ein Pharmaziestudium. Seit 25 Jahren leite ich eine kleine Apotheke und bin Stolz auf meine PKA /PTA was diese leisten .
#10 am 06.10.2017 von Gast
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Gast
Wir hatten in der Apotheke einmal eine syrische Apothekerin. Die hat sich so hochnäßig uns PTAs gegenüber benommen,daß wir 3 (alle über 35 Jahre im Beruf), kurz vor der kollektiven Kündigung standen. Das hat unserem Chef dann doch zu denken gegeben. Er hat diese Dame eingestellt, damit er auch mal wieder in Urlaub kann und der Markt mit Apothekern nicht gerade übervoll ist. Aber das was dann kam habe ich noch nie erlebt. Wir haben keine PKA und bei uns macht jeder alles, selbst der Chef räumt mal AM weg in der Urlaubzeit oder geht auch mal ans Telefon. Das alles hat diese Dame verweigert, kannte sich dann aber auch nicht in der Apotheke aus und hat dann oft in ein Beratungs-gespräch von uns anderen hinein gefragt, wo sie dies oder das findet.
#9 am 06.10.2017 von Gast
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Wer Größe besitzt, braucht sich nicht zu erhöhen...
#8 am 06.10.2017 von Katharina Binnewies-Stülcken (Angestellte Apotheker)
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Gast
Ich bin selbst Apothekerin und ich bin dankbar für meine tollen Kolleginnen, egal ob PTA oder PKA. Nur im Team funktioniert eine Apotheke auch nach außen hin richtig gut. Selbst mir als Approbierten würde es nicht einfallen, andere in irgendeiner Form zu degradieren, um meinen 'Stand' aufzupolieren. Das ist eher ein Zeichen menschlicher Schwäche und daran muss jeder für sich dran arbeiten, egal zu welcher Berufsgruppe er gehört...
#7 am 06.10.2017 von Gast
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Das Rezepteabsegnen der jungen Apothekerin kann ich zum Teil nachvollziehen, zum Einen kann sie die Kompetenz der PTA vermutlich (noch!) nicht einschätzen und zum anderen muss sie rein rechtlich gesehen "den Kopf hinhalten", wenn etwas schiefgeht. Das Kaffeekochen und "Erziehen" kann ich hingegen nicht verstehen, leider habe ich im Studium einige Kommilitonen gehabt, denen ich solch ein Verhalten durchaus zutrauen würde... Allgemein wird der PTA-Beruf im Pharmaziestudium schon kaum gewürdigt und man wird zum Teil sogar belächelt, wenn man erzählt, dass man PTA ist. Da durfte ich mir schon anhören, meine Abi wäre wohl zu schlecht gewesen, um gleich zu studieren und ob ich deshalb PTA geworden bin...Da wundert mich also nichts mehr...
#6 am 06.10.2017 von Johanna Möller (Apothekerin)
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Gast
Danke für den (leider) sehr realitätsnahen Bericht. Aufgrund solcher Nickeligkeiten hätte ich fast meinen schönen Beruf an den Nagel gehängt. Bin zum Glück jetzt gut unter
#5 am 06.10.2017 von Gast
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Ich bin seit 35 Jahren selbständige Apothekerin, und ich bin stolz auf mein Team, wo jeder jedem hilft und der Papierkorb nicht nur für die Putzhilfe stehen bleibt. Auch ich habe schon den Staubsauger bemüht, das WC geputzt, das Eisfach abtauen lassen und den Kühlschrank ausgewaschen. Hat mir nicht geschadet! Die Wertschätzung dessen, der die notwendigen Arbeiten erledigt, ist die Grundlage für ein gutes Zusammenarbeiten. Wir verbringen üblicherweile 1/4 bis 1/3 unserer Zeit mit der Arbeit, warum sollte man sich diese Zeit schwer machen? Abgesehen davon, der beste Verkäufer im HV nutzt nichts wenn der Nachschub nicht klappt.
#4 am 06.10.2017 von Margarete Heidl (Apothekerin)
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Es gibt auch Kolleginnen und Kollegen, die tatsächlich gut sind und weitere Aufgaben übernehmen können/könnten. Aber es gibt auch welche (leider zu viele), die ihre Fähigkeiten deutlich überschätzen. Ebenfalls zeigt meine Erfahrung, dass sich dieses Problem durch alle Berufsgruppen zieht. Einziger Unterschied ist, dass die Approbierten den Kopf für den Mist, den sie bauen selber hinhalten müssen. PKA und PTA verweisen lächelnd in einem Schadensfall auf den Dummen (Approbierten), der Verantwortlich gezeichnet hat. :(
#3 am 06.10.2017 von Edmund Löchli (Apotheker)
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Der Beruf der PKA und PTA sollte durch zusätzliche Qualifikationen aufgewertet werden z. b. die FachPKA zur Heimversorgung samt Blistern die FachPTA Laborleitung oder FachPKA Kosmetik oder FachPTA QMS , so hat die Mitartbeiterin nicht den Eindruck nach der Ausbildung mit 18-22 Jahren üblicherweise bis zu Rente sich nicht weiterentwickeln zu können , natürlich sollte dieses Engagement finanziell etwas ausgeglichen werden
#2 am 06.10.2017 von Ralf Busch (Apotheker)
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Wenn die junge Apothekerin oder falls es das noch gibt der junge Apotheker mit solchen Verhalten so richtig gegen die Wand gelaufen sind werden sie mit der Zeit schlauer.
#1 am 06.10.2017 von Jürgen Unger (Apotheker)
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