Apotheker auf dem Weg zum Impfen: Teil 5: Kurs Injektions- und Blutentnahmetechniken

21.09.2017
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Der letzte Kurs, der (mir) noch gefehlt hat für den FPH Impfen. Nach viel Theorie jetzt wieder Praxis – und wie! Für den Kurs wird, da mit Blut gearbeitet wird und ein Kontakt nicht ganz ausgeschlossen werden kann ein Nachweis des Hepatitis-B Ak Titers verlangt, also der Nachweis, dass man dagegen geimpft ist. Der Hausarzt hat hat dafür Blut genommen und es eingeschickt – Ergebnis bei mir 329 UI, also bestens.

Das lernt man in diesem Kurs:

Theorie
Praktische Übungen

Cool, nicht? Obwohl ich zugeben muss, dass ich vor diesem Kurs am meisten Angst hatte. Wie sie immer wieder betont haben: so eine Spritze ist schon ein kleiner „Eingriff“. Ich hab’s nicht so mit Spritzen. Doch ich hatte Glück – mit im Kurs sass eine Apothekerin, die da gar keine Hemmungen hatte … Familienmitglied mit Diabetes Typ 1 sei Dank. Also wurden wir instruiert, übten am Plastikarm und dann an uns selber. Spritzen für eine Impfung ist das kleinere Problem … Blutentnahme etwas mehr. Aber das können wir jetzt auch – brauchen tu ich das im Gegensatz zum Spritzen aber weniger.

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Das Chaos auf dem Tisch sollte nicht zu sehr irritieren. Es fällt beim üben halt viel Verbrauchsmaterial-Abfall an. In der Apotheke wird das dann alles schön ordentlich vorbereitet und sauber verabreicht. Und für den Fall, dass doch mal jemand umfällt sind wir auch gerüstet.

Das war es mit der Ausbildung – ich darf mich, nachdem ich auch das Papier erhalten habe „Trägerin des Fähigkeitsausweises FPH Impfen und Blutentnahme“ nennen. …. und alle 2 Jahre einen Refresher machen, damit ich den behalte.

Und: darf ich jetzt in der Apotheke impfen? Jaein …. kommt auf den Kanton an in dem die Apotheke steht. Und auch dann nicht alles. Mehr zur ständig wechselnden Situation findet man hier: https://www.impfapotheke.ch/

Artikel letztmalig aktualisiert am 21.09.2017.

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@Apothekerin: Ich will nicht Blut abnehmen (wofür auch?) ich will impfen. Dafür brauche ich die entdprechenden Kompetenzen - und dazu gehört auch das Wissen über Spritzen und Nadeln und deren Handhabung. Und Impfen finde ich sinnvoll - und eine gute Erweiterung für das gesundheitliche Vorsorge-Angebot in der Apotheke. Die Apotheke ist ja (zumindest hier) die erste und best-erreichbare Anlaufstelle für die allgemeine Bevölkerung bei einer medizinischen Fachperson.
#4 am 22.10.2017 von Apothekerin Pharmama (Apothekerin)
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Gast
also wenn ich sowas gewollt hätte , hätte ich Medizin studiert
#3 am 07.10.2017 von Gast
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Gast
Obsolet der Text.
#2 am 07.10.2017 von Gast
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Apothekerin
Warum möchten Sie denn in der Apotheke Blut abnehmen? Gibt es in der Schweiz keine medizinischen Fachkräfte , die das tun? Als angestellte Apothekerin würde ich mich weigern, das zu tun.Selbst wenn es mich nicht derart viel Geld kosten würde, diese Kurse zu machen.
#1 am 30.09.2017 von Apothekerin (Gast)
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