Wer Krebsmedikamente panscht, ist ein Mörder

10.09.2017
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Gierig und verabscheuenswert – anders kann man den Apotheker aus Bottrop nicht beschreiben. Wer Krebsmedikamente aus reiner Habgier panscht und Gewinn zu Lasten schwer kranker Menschen macht, ist in meinen Augen ein Serienmörder.

Vor einiger Zeit ging es durch die Presse: Ein Apotheker aus Bottrop hat Krebsmedikamente gepanscht und damit das Leben vieler Menschen aus reiner Habgier zerstört. In manchen der im Labor hergestellten Zytostatikabeuteln war zu wenig Wirkstoff enthalten, in manchen gar keiner. Außerdem hat sich der Herr Apotheker im Reinraumlabor wohl verhalten wie ein Schwein: Er ging in Straßenklamotten dort hinein, wo steriles Arbeiten Voraussetzung hätte sein sollen, und nahm sogar seinen Hund dorthin mit.


Keiner weiß, ob drin war, was drauf stand

Das A und O bei immungeschwächten Patienten ist es, mit so wenig Keimen wie möglich konfrontiert zu werden. Und dann liest man so etwas. Schlimm ist auch, dass Medikamente aus seinen Händen in klinische Studien gelangt sind. Diese müssten nun eigentlich alle wiederholt werden, da ja niemand weiß, ob auch drin war, was drauf stand. Das kann für die Zulassung vielleicht wirksamer Krebsmedikamente sehr viel Zeit zusätzlich kosten.

Es ist für mich ein absolutes Rätsel, wie jemand mit der Schuld leben kann, das Leben, die Hoffnung, die Gesundheit und das Glück von so vielen Menschen zerstört zu haben. Überführt wurde dieser Verbrecher von zwei seiner eigenen Angestellten, die nicht damit leben konnten, mit ihrer Arbeit nicht zur Heilung, sondern zum Tod der Patienten beizutragen.

Warum hat keiner was gemerkt?

Ein guter Bericht darüber findet sich bei der PTAheute – auch mit Verweis auf die Seite von correctiv. Eine traurige Geschichte, die wütend macht, aber auch eine, die mich verwundert. Wie kann es sein, dass in diesem extremen Ausmaß – und das über Jahre – betrogen wird, ohne, dass irgendeine Aufsichtsbehörde etwas merkt? Dass wahrscheinlich über 50 verschiedene Wirkstoffe betroffen sind und 50.000 Einzeldosen von Medikamenten? Wenn dieser Mensch derart offensichtlich betrogen hat und unterirdisch schlecht gearbeitet wurde, warum hat es so unglaublich lange gedauert, bis ihm jemand das Handwerk legen konnte?


Hoffnung auf gerechtes Urteil

In jede kleine Apotheke kommt regelmäßig ein Pharmazierat. Bei diesen unglaublichen Summen, die er sich einverleibt hat (angeblich hat er aus ca. 35.000 € EK etwa 650.000 € VK gemacht) – wird da wirklich keiner misstrauisch? Und er selbst? Hat er wirklich gedacht, dass er damit für immer durchkommt und der Schwindel niemals auffliegt? Für mich ist diese Person ein Serienmörder, jemand, der Leid über Menschen gebracht hat, die ohnehin schon aufgrund ihrer Diagnose am Abgrund stehen. Ich hoffe, dass er auch als solcher verurteilt wird. Er wirft durch sein Beispiel leider das schlechtmöglichste Licht auf seine Berufsgruppe. Und das in den heutigen Zeiten.
 

Bildquelle: Chemical & Engineering News, flickr

Artikel letztmalig aktualisiert am 12.09.2017.

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Alit
"Studien zeigten, dass von S. belieferte Ärzte bei ihren Patienten eine höhere Überlebensrate erzielt hätten." http://www.spiegel.de/panorama/justiz/bottrop-apotheker-anwaelte-werfen-ermittlern-schwere-fehler-vor-a-1177907.html
#57 vor 6 Tagen von Alit (Gast)
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Dr. K. Wegener
#11, 15, 49 (Gast): Es bleibt wie in jedem offenen Forum nicht aus, dass medizinische Laien hier mit hanebüchenen, aber wissenschaftlich unhaltbarem Pseudo-Geschwätz den Beitrag der Zytostatika- und Immuntherapie zum Überleben bei Krebserkrankungen zerreden. Bei so fundamentaler Unkenntnis lohnt es sich nicht, in tiefere Diskussionen einzusteigen. Lediglich lohnt es sich, an Betroffene zu appellieren, sich von solchen Kleingeistern (die bei näherem Hinsehen meist ihren Lebensunterhalt mit dem Vertrieb von unwirksamen Firlefanz bestreiten) nicht verwirren zu lassen.
#56 vor 41 Tagen von Dr. K. Wegener (Gast)
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Gast
#49 habe ich als Beitrag Nr:49 gedeutet Sorry. falls- Sie Gast Sie- so etwas stört Ihre Gifttheorie ist mittelalterlich oder modern interpretiert, wie alle Beiträge Iherseits! Als ehemaliger Landapotheker hatte ich die Chöre ausgewählt, weil in Ihnen auch Gemeinderäte über Politik und Geschichte beim Nachtrunk redeten. Da ich "Wüstgläubig" bin, waren Vergleiche interessant, denn ich rede ungern über Sachen, die ich nicht verstehe.
#55 am 18.09.2017 von Gast
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Gast
#50: Wenn sie Grundlegende Fragen wie solche haben: Paper lesen zu entsprechenden Medikamenten-Studien denn normal wird da entweder gegen aktuellen Goldstandard getestet oder (wenn solcher nicht vorhanden) gegen Placebo. Dann sehen sie ja welchen Unterschied es geben sollte zwischen korrekter Medikation und gepanschter/nicht wirksamer (im besten Fall, es war ja auch noch von grober Hygiene-Missachtung die Rede) Aber ich würde mich #54 anschließen, was auch immer Sie da wirres zusammen geschrieben haben von wegen Zellgifte und Krebsrisiko: Ich glaube bei Ihnen liegen ein paar fundamentale Lücken im Bezug auf Biochemie, Physiologie, Biologie und Pharmakologie vor. Mal bitte belesen (und nein, Wikipedia reicht da nicht aus) und nochmal drüber nachdenken. Dann können sie auch mal auf Grundsatzebene mitdiskutieren.
#54 am 18.09.2017 von Gast
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Gast
@#50: Mein bester oder meine beste: "Jeder Stoff ist Gift, allein die Konzentration macht dass ein Gift kein Gift ist". Selbst das schnödeste Kopfschmerzmittel oder auch nur WASSER kann ein Gift sein. Und auf der Liste an Dingen die nachweislich kein Krebsrisiko haben stehen... 2? 3? Sachen? Um meinen alten Biochemie-Professor zu zitieren: "Der Krebs bekommt sie alle am Schluss, wenn nicht war nur etwas anderes schneller". Also bitte, der Apotheker hat hier niemanden "gerettet" sondern nur auf widerlichste Art und Weise Menschen geschadet in dem er ihnen die nötige Therapie bewusst verwehrte. Da gibt es keine anderen Fragen.
#53 am 18.09.2017 von Gast
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Gast
Ad= at! Kleine Info für Menschen, die das WWW für Gott halten..
#52 am 17.09.2017 von Gast
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Gast
Manfred, Du bist der Beste.
#51 am 17.09.2017 von Gast
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Manfred L. DIETWALD
Ad 49#) Als Gast muss man Verkauf und Empfehlung munterscheiden können! Über Deine Geschmacksknospen glaubst Du auch ohne wissenschaftliche Beweise Bescheid zu wissen. Evtl. Hybris?
#50 am 16.09.2017 von Manfred L. DIETWALD (Gast)
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Gast
In meinen Augen ist derjenige ein Serienmörder, der 60 Jahre lang Patienten Zellgifte (deren Nebenwirkung Tumorbildung ist) verabreicht, die manche Patienten in 24 Stunden, manche aber auch erst in ein paar Wochen oder in 1,5 oder 5 Jahren töten, obwohl er weiß, dass diese "Medikamente" eben seit 60 Jahren nicht funktionieren und schon gar nicht heilen. Wie blöd ist eigentlich die Menschheit und wie skrupellos sind eigentlich Diejenigen, die sowas erfunden haben und es schaffen, solche Gifte seit Jahrzehnten erfolglos einsetzen? Und wie lange soll der Massenchemomord noch weiter gehen? Fragen über Fragen, Antworten bleiben sicherlich aus..... Auch, wenn des Apothekers Handlungsweise sicher in dieser Form nicht korrekt war, wäre es sehr interessant zu wissen, wie vielen Menschen er wohl mit seiner unkorrekten Handlungsweise das Leben gerettet hat....
#49 am 16.09.2017 von Gast
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Manfred L. DIETWALD
Ein Kirchenchor ist Teil eines "Gotteslobes". Was der Einzelne daraus für Konsequenzen zieht, ist seine Entscheidung, sowohl beim Mitglied, als auch Entsager. Aus der Verantwortung zu schleichen, ist keine Lösung.
#48 am 15.09.2017 von Manfred L. DIETWALD (Gast)
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Manfred L. DIETWALD
ad #46) Schwaze Schafe gibt es sowohl beim Militär, Sanitätern und Wirtschaftsbossen wie Gewerkschaftlern und Anderen mehr, auch wenn sie im Kirchenchor katholisch (rechtgläubig) mit mehr oder weniger Erfolg selten oder kaum singen.
#47 am 15.09.2017 von Manfred L. DIETWALD (Gast)
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Gast
Wer nicht im Kirchenchor singt lieber Manfred, ist von Haus aus nie ein schwarzes Schaf.
#46 am 13.09.2017 von Gast
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Manfred L. DIETWALD
13#) Zu welcher Sippe zählen Sie sich, in der keine schwarze Schafe vorkommen: zu den anonymen Gästen!
#45 am 13.09.2017 von Manfred L. DIETWALD (Gast)
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Gast
Beitrag # 19 ich sehe da keine Datenschutzverletzung, beim besten Willen nicht.
#44 am 13.09.2017 von Gast
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Gast
Schon wieder gelöscht und die Bezüge durcheinander gewirbelt. Wann lernt die Redaktion, wie man löscht? Man lässt den Beitrag stehen, löscht den Text und schreibt als Admin rein: Text gelöscht.
#43 am 13.09.2017 von Gast
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Gast
#19: wenn man so etwas mitteilt, dann macht man es anonym
#42 am 13.09.2017 von Gast
  2
Gast
#19: Liebe Frau Hendricks, liebe Redaktion, bitte löschen Sie den Post in dem ein personenbezogenes medizinisches Datum zur Schwester weltweit veröffentlicht wurden. Aus datenschutzrechtlichen Gründen ist so etwas tabu und es zeigt wieder einmal, dass Ärzte keine Ahnung von Datenschutz haben.
#41 am 13.09.2017 von Gast
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Liebe Leser, vielen Dank für die zahlreichen Kommentare. Bitte beachtet in euren Beiträgen jedoch die Netiquette und diskutiert sachlich und themenbezogen. Eure DocCheck News Redaktion
#40 am 13.09.2017 von DocCheck News Redaktion (Mitarbeiter von DocCheck)
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Gast
#31 gut, ich werfe Ativan ein. Reichen 10 mg?
#39 am 13.09.2017 (editiert) von Gast
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Wenn ich viele Kommentare so lese, dann sind wieder die anderen Schuld (Krankenkasse,Arzt, Politik, und andere.) Nur nicht der Täter! n Geldgier und Korruption sind immer die anderen Schuld. Übrigens da die Presse auch mal tiefer nachgegraben hat : da gibt es eine Parteizugehörigkeit zur AFD. Das ist besonders traurig.
#38 am 13.09.2017 von Rainer Weers (Nichtmedizinische Berufe)
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Gast
#35 beim Apo ist es meist die dritte Frau, die ihn in den Ruin treibt und zu unkonventionellen Maßnahmen greifen lässt :-)
#37 am 13.09.2017 von Gast
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Gast
#28 Gut so. Endlich wird der Sumpf mal trocken gelegt.
#36 am 13.09.2017 von Gast
  0
Genau dieses Thema hat schon einmal für einen guten Krimi gereicht: Der dritte Mann. Das war damals eine Sauerei und ist es heute noch
#35 am 13.09.2017 von Dr.med Klaus Schwarzmaier (Arzt)
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Gast
"Na Schatz, was hast Du heute so gemacht?". "Ich war bei Doccheck und habe wieder mal Ärzte und Apotheker diffamiert!". "Toll, ich bin stolz auf Dich! Bloß nicht sachlich, es könnte konstruktiv werden" Armes Deutschland!
#34 am 13.09.2017 von Gast
  12
Gast
Wenn man sehr alte Menschen nach dem Geheimnis ihres langen Lebens fragt, sagen sie immer wieder, dass sie einen großen Bogen um Apotheken und Arztpraxen gemacht haben ...
#33 am 13.09.2017 von Gast
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Gast
#31 Die Gesprächsebene bei Apothekern: Ganz unten im Jammertal. Zumindest nach außen hin. Ansonsten gilt ja das Steuergeheimnis.
#32 am 13.09.2017 von Gast
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Gast #25
#26 Sie hatten vorher (#24) den Eindruck erweckt, dass sie 5500 € als Selbständiger Apotheker meinen. Und Gewinn als Selbständiger ist nicht gleich Brutto Arbeitnehmer. Können Sie das nachvollziehen? Ich versuche nur eine gemeinsame Gesprächsebene zu finden, damit nicht alle aneinander vorbei reden. Cool bleiben!
#31 am 13.09.2017 von Gast #25 (Gast)
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Gast
Der Mann war sicher gläubiger Christ und wollte prüfen, ob es Gott gibt.
#30 am 13.09.2017 von Gast
  3
Gast
Mein Motto war immer schon traue keinem Apotheker.
#29 am 13.09.2017 von Gast
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Gast
Aktuell gibt es doch überall Ermittlungen und Verfahren gegen Apotheker und Ärzte wegen Abrechnungsbetrugs. Scheint weiter verbreitet zu sein als man denkt.
#28 am 13.09.2017 von Gast
  3
Gast
#23 und die PTAs würden ordentlich verdienen, das darf man nicht vergessen.
#27 am 13.09.2017 von Gast
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Gast
#25 als staatlich Angestellter 5500 brutto. Das hätten Sie sich doch denken können. Sie schrieben, Sie denken mit!?
#26 am 13.09.2017 von Gast
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Gast
Was denn 5.500 €? Brutto, Netto, Gewinn, Umsatz? Vor oder nach Abzug der Versicherungs- und Versorgungswerkzahlungen? Hier wird mit Halbwissen und Fehlinformationen viel Politik und Ideologie betrieben. Die Versand- Apos verdienen übrigens auch Geld. Das ist aber besser? Schon schräg hier! (Bin kein Apotheker, aber ich denke mit!)
#25 am 13.09.2017 von Gast
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Gast
Jeden Dislike des Kommentars #22 werte ich als einen Apotheker, dem es besser geht als 5.500€ pro Monat. Wesentlich besser.
#24 am 13.09.2017 von Gast
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Gast
Apotheker jammern hier immer, dass sie oft weniger verdienen als ihre PTA. Wenn man Apotheken verstaatlicht, kommen sie in die Engeltgruppe-Gruppe 13 oder 14. Das sind zwischen 4-5,5 Tsd Euro pro Monat und das bei fester Arbeitszeit. plus Zusatzrente. dann würde das elende Gejammer in Sachen Gehalt und Versand-Apos endich ein Ende haben.
#23 am 13.09.2017 von Gast
  19
Gast
# 21 Das Glaube ich eher weniger, ich denke der Mann wollte sich bereichern und warum? Ersatzbefriedigung, bekomme ich keine Liebe dann muss eben viel Geld her
#22 am 13.09.2017 von Gast
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Gast
#19 "Der Apotheker soll sich sehr für wohltätige Zwecke engagiert haben, ... ": vielleicht hat er deshalb auch den Wirkstoff reduziert und weggelassen. Vielleicht konnte er nicht mehr mit anschauen, was durch die Behandlung mit den Patienten passiert ist.
#21 am 13.09.2017 von Gast
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Gast
... warum zum Geier sind wir SCHON WIEDER in den Kommentaren bei Heilpraktikern und so gelandet? Habt ihr keine anderen Themen? Um mal zum Thema zu kommen: Wow, das ist... eigentlich unbeschreiblich. Wie skrupellos muss ein Mensch sein? NICHT nur dass er gepanscht hat, er hat es noch nicht einmal besonders gut gemacht (Hygiene Vorschriften u.s.w.) und gerade bei Krebsmedikamenten! Ich erinnere mich gut an den Skandal vor ein paar Jahren mit dem Johanniskraut und der Enzyminduktion des p450... WIe viele Leute hätten weiter/länger/mit mehr Lebensqualität leben können? Und das war ein ungewolltes Versehen, eine Wechselwirkung die keiner geahnt hatte weil Patienten wie auch z.T. Ärzte dachten "Naja, ist ja was pflanzliches ". Aber JETZT war das ein Mensch der mit VORSATZ und aus niederen Gründen wie Geldgier gehandelt hatte? Ich hoffe der kommt nicht nur mit nem Klaps auf die Hand davon. Und man will ja nichts schlechtes wünschen aber wenn ein Mensch nen Krebs verdient hätte...
#20 am 12.09.2017 von Gast
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Wahnsinn. Wir sind hier in Bottrop fassungslos und verfolgen den Fall gespannt. Meine Schwester hat selber vor 8 Jahren Chemotherapie bekommen, und obwohl es ihr gut geht, hat sie jetzt noch Angst bekommen. Das macht den Kollateralschaden bewußt. Die alte Apotheke war immer besonders schön, hatte einen guten Ruf. Der Apotheker soll sich sehr für wohltätige Zwecke engagiert haben, man kann das gar nicht glauben. Da ist man froh, dass man einen "Schuldigen" für den Pranger hat, aber die Wahrheiten der ganzen Geschichte werden wir wohl nicht erfahren. Studiert, oder nicht studiert, Heilpraktiker, Apotheker, Arzt...die dunkele Seite eines jeden Menschen ist gruselig...
#19 am 12.09.2017 von Stefanie Hendricks (Ärztin)
  0
Gast
Warum echauffiert man sich hierüber? Alle wollen verdienen - auch an den Kranken. In letzter Instanz Ärzte und Apotheker, voran Pharmazeuten, die die Produkte herstellen, davor die Konzerne, die Produkte als Lebensmittel auf den Markt bringen, die Krankheiten verursachen (nicht artgerechte Tierhaltung, Antibiotika, Hormone, etc.) plus synthetische Dünger auf den Äckern Resultat kranke Pflanzen, Gemüse, aber was soll´s einfach ´ne Portion Pestizide noch drauf! Wenn wir nicht umdenken, ist´s wohl 5 vor 12.
#18 am 12.09.2017 von Gast
  7
Gast
Vielleicht sollte man aus diesem einzelnen (?) Fall auch gleich (wie bei den Heilpraktikern) das notwendige Verbot der Berufsgruppe ableiten, zumal der Mann im Gegensatz zu letzteren auch noch studiert hatte.
#17 am 12.09.2017 von Gast
  18
Gast
#11: Haben Sie das aus der Apothekenumschau oder selbst ausgedacht?
#16 am 12.09.2017 von Gast
  9
Gast
Da sieht man, dass es scheinbar bei der Krebstherapie den Patienten nicht schlechter geht, wenn sie weniger oder keinen Wirkstoff bekommen. Keiner hat etwas bemerkt und in die Statistik sind die Fälle eingegangen als Grundlage eines Wirksamkeitsnachweises und die Nebenwirkungen waren auch im Rahmen. Wird das etwa öfters so gemacht? War das nur die berühmte Spitze des Eisbergs. Ein Einblick in das seriöse Apothekerwesen und die kompetente Ärzteschaft ...
#15 am 12.09.2017 von Gast
  20
Gast
Geiz ist geil - bei Krankenkassen noch immer.
#14 am 12.09.2017 von Gast
  1
Gast
Apotheker 1 Woche pro Jahr in den Knast, damit sie wissen, was auf sie zukommt.
#13 am 12.09.2017 von Gast
  25
Vertrauen ist gut - Kontrolle ist nötig!
#12 am 12.09.2017 von Dr. rer. nat. Andreas Köpke (Mitarbeiter Industrie)
  0
Gast
Ich lache. Natürlich ist das ein krimineller Akt- unstreitig. Ist es nicht aber auch kriminell, Chemotherapeutika zu verabreichen? Ein schwacher, ohnehin in Mitleidenschaft gezogener Körper wird dann vollends zerstört (immunologisch unbestritten). Der in Kauf genommene Kollateralschaden ist immens. Eine Therapie jagt die nächste, es geht weiter zur Bestrahlung. All das trägt zu oxidativem Stress und Stress per se bei. Stress erhöht den Cortisolspiegel, der seinerseits wieder das Immunsystem, falls noch nicht komplett zerstört, unterdrückt, lahm legt. Oxidativer Stress vermehrt freie Radikale. Sind wir also wirklich gut beraten mit diesen schulmedizinischen Formen von Therapie? Sind sie nicht vielmehr anzuzweifeln?
#11 am 12.09.2017 von Gast
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Gast
Apotheken verstaatlichen.
#10 am 12.09.2017 von Gast
  12
Gast
Und die Moral von der Geschicht? Studium schützt vor Schindluder nicht! Danke für die wohltuende Abwechslung zum Heilpraktiker Bashing, auch wenn der Anlass ein trauriger ist. Vielleicht ist gar nicht die Qualifikation der entscheidende Faktor zur Heilung, sondern die Integrität des Behandlers? Nicht NC die Zugangsvoraussetzung für ein Studium bzw. einen Beruf, sondern Verantwortungsbewusstsein, Ehrlichkeit, Erkennen der eigenen Grenzen. Und jetzt gehe ich wieder vor der eigenen Tür kehren.
#9 am 12.09.2017 von Gast
  16
Gast
Es ist doch allgemein bekannt, daß der Begriff "Krebs"sich primär mit dem Begriff "Geldverdienen" deckt. Natürlich wollen die meisten Betroffenen weiter leben, koste es, was es wolle. Und es gibt Leute, deren Geldquellen nahezu unerschöpflich sind - die idealen Krebspatiententen, deren Leben man dann für sechsstellige Beträge um ein paar Monate (vielleicht) verlängert, vielleicht auch nicht. Die ganze Kurpfuscherei mit dieser Krankheit gehört verboten und ganz strikt verfolgt; die Leute, die den Schrott verkaufen, nüssen eingesperrt werden.
#8 am 12.09.2017 von Gast
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So schlimm und verwerflich diese Vorgänge auch sind wäre es jedoch trotzdem interessant die Krankheitsverläufe nun mehr einmal mit andren, mit und ohne Chemo, zu vergleichen...wer weiß welche Erkenntnis sich uns erschließt...
#7 am 12.09.2017 von Peter Peschel (Wirtschaftswissenschaftler)
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Wirkungsvolle Konseqenzen gegen diese verbrecherischen Machenschaften sind bis zum heutigen Tag nicht erfolgt. Z.B. müsste von jeder Infusion ,in der die Cytostatica zugemischt werden, eine Probe unmittelbar vor Verabreichung gezogen werden und von einem neutralen Labor auf Cytostatikakonzentration überpüft werden.
#6 am 12.09.2017 von dr horst pomp (Arzt)
  1
Gast
Ist schon interessant. Ein Apotheker mit Angestellten, treibt über Jahre Schindluder mit Medikamenten. Viele bis sehr viele Patienten sterben. Kein Arzt merkt es, kein Arzt fragt nach, obwohl sich Patienten üblicherweise die Infusion nicht geben. Vielleicht ist es jetzt an der Zeit den Fokus mal von den Heilpraktikern abzuziehen und dort hin zu lenken, wo ein so massenhaftes Versagen und Fehlverhalten stattgefunden hat.
#5 am 12.09.2017 von Gast
  17
Gast
ich sehe hier auch die Krankenkassen in der Pflicht, da diese die Apotheke bestimmen die mit Zytostatika die Onklogen beliefern wird...früher konnte der Arzt sich noch den Apotheker aussuchen und eventuell auch Einblick in die Qualität nehmen, aber das ist ja nun vorbei. Wer zahlt sollte auch kontrollieren...
#4 am 12.09.2017 von Gast
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Vertauen ist edel... Misstrauen manchmal angebracht
#3 am 12.09.2017 von Wolfgang Neher (Weitere medizinische Berufe)
  3
PTA
Ich kann mir nicht vorstellen,daß niemand vom Personal etwas gemerkt hat. Jeder,der zu feige war etwas dagegen zu tun, ist meiner Meinung nach mitschuldig. Angst um den Arbeitsplatz ist für mich kein Argument.
#2 am 12.09.2017 von PTA (Gast)
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Wahnsinn! - was anderes fällt mir da nicht ein.
#1 am 12.09.2017 von Dr. Manuel Eichinger (Zahnarzt)
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