Katzen fallen nicht auf Placebos rein

07.09.2017
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Der Kinderarzt geht mit seinem Haustier nicht zum Tierheilpraktiker. Weil: Hat der in seiner Ausbildung überhaupt je ein Tier gesehen?

Unsere Katze hat immer wieder diese kleinen schwarzen Punkte unter dem Kinn, sieht aus wie Mohnkrümel oder schwarze Schuppen. Es scheint, zu jucken, denn gerne schabt sie mit dem Kinn auf der Couch herum. Nach einiger Zeit wird es besonders wüst: Die Haare gehen an der Stelle aus, vor zwei Monaten war ein Mundwinkel richtig wund geworden.

Salbe gegen Superinfektion

Der Tierarzt nennt das salopp „Katzenakne“, keine Ahnung, ob das stimmt, bei meinen Kindern google ich nicht irgendwelche Krankheiten, sondern verlasse mich auf den Experten. Als der Tierarzt mitbekam, dass ich was mit Medizin mache, murmelte er etwas von Autoimmunerkrankung, „nicht so schlimm“, und dass Cortison ja immer helfe, oder nicht?

Das war dann auch so: Die ein- bis zweimonatliche Spritze tat Wunder, die Hautveränderungen gingen zurück, die Katze war wieder glücklich. Der Behandlungsversuch zuvor mit antibiotischer Salbe scheiterte am Gefauche der Dame und dem Unvermögen des therapierenden Herrchens. Antibiotische Salbe bei Autoimmunerkrankung? Ok, wohl für die Superinfektion.

Die schöne Wohlfühlpraxis im Nachbarort

Im Wartezimmer kam ich ins Gespräch, eine Dame erzählte mir, sie gehe immer zuerst zu dem Tierheilpraktiker im Nachbarort. Eine schöne Praxis gebe es da, in schönen Farben und schönen Gerüchen, man merke, die Tiere fühlten sich gleich viel wohler. Da werden die Tiere auf dem Schoß der „Eltern“ untersucht, sagte sie, nicht, wie hier, auf einem kalten nackten Tisch. Sie zeigte auf ihren bereits grauhaarigen Yorkshire-Terrier, der müde hechelnd unter ihrem Stuhl saß. Es war ein heißer Tag. Der Tierheilpraktiker könne sicher auch was für unsere Katze tun, meinte sie. Und wo man das Geld nun ausgebe, sei doch egal, meinte sie.

Fand ich nicht. Wer ein Haustier hat, weiß, wie teuer ärztliche Behandlungen sein können. Es gibt zwar Tierkrankenversicherungen, aber, Hand aufs Herz, wer schließt die schon ab, wenn man nicht gerade einen Araberhengst im Schuppen stehen hat? So bleibt einem die Überraschung, wenn die Arzthelferin nach der EC-Karte fragt.

Osteopathie und Akupunktur gegen Katzenakne?

Und jetzt soll ich das Geld für Heilpraktikanten ausgeben? Da ist die Erstverschlechterung meiner Begeisterung inklusive. Katzen sind doch Einflüsterungen von außen sowieso nicht zugänglich. Denkt wirklich jemand, dass eine Katze auf Placebos reinfällt? Ein Hund vielleicht, ok, der freut sich über alles, was Frauchen oder Herrchen ihm Gutes tut, da ist die Placebo-by-proxy-Wirkung schon in der Tierrasse implementiert. Aber Katzen? Da die immer das Gegenteil von dem machen, was wir wollen, müsste ich ja am Ende statt „Similia similibus curentur“ „Contrarium contrario curentur“ anwenden (und man lege mich bitte nicht auf die richtige Deklination fest).

Vielleicht hilft ja Chiropraxie oder Osteopathie bei der Katzenakne? Der Gemütliche Riese aus Norddeutschland (RIP) hätte vielleicht auch das bei unserer Tigerin eingerenkt. Jedenfalls erschlüge sicher sein Charisma unsere Überzeugung. Im Fernsehen war es auf jeden Fall gut anzusehen. Spaß beiseite. Aber es denkt wohl niemand, das Schröpfen bei den Fellungeheuern irgendwas bewirkt, oder? Wie soll der Heilpraktikant denn da auch ein ordentliches Vakuum aufbauen?

Dann vielleicht die Akupunktur. Unsere Katze ist immer hellauf begeistert, wenn sie die Cortisonspritze oder ihre Impfungen bekommt. Ihr Instinkt meldet das schon fünf Minuten vorher an. Wenn dann die Tierärztin mit dem Besteck klappert, wird aus dem wilden Tiger endgültig die Feldmaus, die wir immer schon in ihr vermutet haben. Also dann Akupunkturnadeln? Und wer will die wiederfinden nach getaner Arbeit? Obwohl, man könnte die Nadel mit Fähnchen …

Ich gehe also weiterhin zu Dr. Engel (doch, so ungefähr heißt der tatsächlich) mit seiner Grummelstimme und dem sterilen Metallbeckenuntersuchungstisch mit Abflusseinrichtung. Der hat das – denke ich mal – auch richtig studiert. Der Tierheilpraktiker aus dem Nachbarort hat vielleicht schnell 2.000 Euro in die Hand genommen, ist von Haus aus Bankkaufmann und „mit Tieren groß geworden“. Wenigstens folgen beide ihrer Berufung. Aber ich muss nicht allem hinterher rennen.

Berufsgruppe Tierheilpraktiker: Ein kurzer Faktencheck

(Der Faktencheck wurde der Infoplattform www.tierheilpraktiker.net entnommen. Ergänzen sollte ich, dass der Hinweis auf Praktika, d.h. die Arbeit direkt am Tier nicht bei allen Ausbildungsanbietern zu finden ist.)

Interessant in diesem Zusammenhang fand ich auch die beiden Artikel „Aber bei Kindern und Tieren hilfts doch auch“ und „So wirken Placebos bei Tieren“.

 

Bildquelle: Rainer Stropek, flickr

Artikel letztmalig aktualisiert am 12.09.2017.

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Medizin, Pädiatrie
Liebe Leser, vielen Dank für die zahlreichen Kommentare. Wir behalten uns vor, Beiträge zu löschen, wenn diese die sachliche Ebene verlassen. Die Kommentarfunktion wird nun geschlossen. Euer DocCheck News Team
#53 vor 7 Tagen von DocCheck News Redaktion (Mitarbeiter von DocCheck)
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Ich möchte Sie darauf aufmerksam machen, dass doccheck Beiträge aussortiert, wenn sie nicht dem Mainstream entsprechen. Damit man es nicht merkt, werden die Nummern angeglichen.
#52 vor 7 Tagen von Doris Hofheinz (Heilpraktikerin)
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Jürgen Schiffer Heilpraktiker
Cortison als Dauertherapie, ohne Aussicht auf echte Heilung? Da verlasse ich mich doch lieber auf die Naturheilkunde. Von meinem Tierarzt, den ich als Mensch und Diagnostiker sehr schätze, lasse ich die Diagnose erstellen (Blutennahme und Ermittlung der Laborwerte). Danach behandele ich die Katzen naturheilkundlich selber – mit Ausheilung und nachweislichem Erfolg (Kontrolluntersuchung). Da meine Katzen aus dem Tierheim adoptiert sind, hat fast jede irgendeine Vorerkrankung (Diabetes, Katzenschnupfen, Pankreasinsuffizienz, etc.). Allen habe ich helfen können. Wenn ein Tierhalter innerlich nicht in der Lage ist, einen alternativen Weg zu suchen, tut es mir für das Tier sehr leid. Man wundert sich, wie gut der sogenannte „Placeboeffekt“ doch bei Katzen wirkt.
#51 vor 7 Tagen von Jürgen Schiffer Heilpraktiker (Gast)
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Insofern haben die Heilpraktiker als Psychotherapeuten eine absolute Daseinsberechtigung. Nur mit Medizin sollte man das bitte nicht verwechseln, denn wie man bitte die Ursache von Akne mit Annika D6 behandeln soll, konnte mir bisher noch niemand erzählen. Nichtsdestotrotz müssen wir Tierärzte beim Management eine bessere Figur machen. Leider hat aber nicht jeder Patientenbesitzer Interesse daran sich so intensiv mit seinem Tier zu beschäftigen. Die kommen sich dann einmal im Monat die Spritze abholen und gut ist.
#50 vor 7 Tagen von Stephan Engelhardt (Tierarzt)
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Das ist erst einmal pure Psychologie und es ist etwas wo die Human / Tiermedizin im Endeffekt (systembedingt) komplett versagt. Diese Leute gehen zum Heilpraktiker, zählen Ihre Globuli und sind BEDEUTEND zufriedener, als sie es vorher gewesen sind. Was ich vielfach bei meinen Patienten erlebe, ist das es sehr wichtig ist, den Patienten / Besitzern das Management ihrer Probleme nahezulegen. Um auf die Akne zurückzukommen gibt es keine Heilung in dem Sinne, das ich irgendein Medikament verordne ud die Sache ist gegessen. Aber wenn der Besitzer die Hautstelle regelmässig wäscht und die Sekundärinfektionen behandelt wird und die Katze nicht mehr kratzt, dann wird die Miez damit kaum noch Probleme haben. Kortison einmalig gegeben um den Juckreiz zu kontrollieren und das Kratzen zu beenden ist eine herausragende Sache, soweit die Restbehandlung dann vernünftig durchgeführt wird. Das ist pragmatisch und in den allermeisten Fällen effizient. Alles andere ist dogmatisch (oder naiv)
#49 vor 7 Tagen von Stephan Engelhardt (Tierarzt)
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Das eigendliche Problem zwischen Schumedizin und Homöopath ist ein kulturelles. Für den Schulmediziner existieren nur objektiv nachmessbare Probleme die mit möglichst objektiv nachvollziehbaren Behandlunsmethoden behandelt werden sollen. Da aber die meisten Besitzer bzw Patienten mit der puren Medizin überfordert sind und die Aussage das die Grippe schon von alleine wieder weggeht sie nicht von ihrer ureignen Unsicherheit krank zu sein befreit und an dem Gefühl hilflos zu sein nichts ändert, wollen diese Menschen nnun unbedingt etwas tun. Oder lassen sie es mich mit populärem Vokabular als unterstützen bezeichnen. Das gibt den Besitzern / Patienten das Gefühl etwas zu tun. Wenn sie dann noch mit der netten Dame etwas reden können und man dem Hündchen, das immer meep meep macht dann auch noch etwas Belladonna geben kann, dann sind die glücklich. Hoffentlich in D6. (siehe zahnende Säuglinge).
#48 vor 7 Tagen von Stephan Engelhardt (Tierarzt)
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#49: Liebe Frau Miller, > welcher Tierarzt verordnet denn einer Katze Cortison als Dauermedkation? Ich ganz sicher nicht. Die geschilderte Kinnakne lässt sich normalerweise mit desinfizierenden Massnahmen, Unterstützung des Immunsystems und ggf. Antibiose, falls eine Superinfektion vorliegt, gut behandeln. Und zu "Eltern, die dumme Kinder durchs Abi peitschen": die schaffen dann wahrscheinlich trotzdem nicht den NC fürs Tiermedizin-Studium .... und das Studium selbst ist lang und anstrengend, da hilft kein elterlicher Druck. Das muß man selbst wollen und können. Und wenn man dann Studium, Dr.Arbeit, Fachausbildung alles geschafft hat, kommt jemand und schraubt womöglich ohne irgendeine vernünftige Ausbildung ein Schild an seine Tür und meint, Tiere heilen zu können.
#47 vor 7 Tagen von Dr. med. vet. Stefanie Schmidtke (Tierärztin)
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es gibt strenge Indikationsstellungen für die Kortisongabe im allgemeinen und die Dauerkortisongabe im ganz speziellen. Kurzfristig gegeben um Juckreiz zu nehmen macht das durchaus sinn. Eine vernünftige ursächliche Behandlung wird dabei natürlich vorrausgesetzt, falls diese möglich ist. Ansonsten ist es das Mittel der Wahl bei Entzündungen des ZNS oder bei Immunmediierten Problemen, da die Alternativen durchaus mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen haben. Traurige Wahrheit ist, das nicht jeder Besitzer an einer kausalen Therapie interessiert ist, sei es weil es ihn intellektuell überfordert, oder er die Diagnostik bzw Therapie nicht zahlen kann.
#46 vor 7 Tagen von Stephan Engelhardt (Tierarzt)
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#43Gast welcher Tierarzt verordnet denn einer Katze Cortison als Dauermedikation? Die Antworten der Heilpraktiker hier überzeugen mich kein bisschen. Miserable Tierärzte, Eltern, die dumme Kinder durchs Abi peitschen.. Du meine Güte
#45 vor 7 Tagen von Brigitte Miller (Weitere medizinische Berufe)
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Gast
"Unsere" Tierheilpraktikerin im Nachbardorf war eigentlich Psychotherapeutin. Als ich mit meinem alten Kater zu ihr kam, wollte sie immerzu mich behandeln, da ich ja definitiv ein psychisches Problem hatte. Tja, heute neige ich fast dazu, ihr Recht zu geben, allerdings war mein "psychisches Problem" nur die Sorge um meinen Kater und eine fette Schilddrüsenunterfunktion. Da weiß man doch gleich, warum die Dame umgesattelt hat.
#44 vor 7 Tagen von Gast
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Gast
#45: Zu Ihrem Pech sind ja Alt-Prüfungen auf den Seiten diverser Heilpraktiker"schulen" verfügbar. Habe unmittelbar nach dem Physikum mal aus Spaß eine durchgekreuzt, auf Anhieb bestanden, und das nach 4 von 12 Semestern Medizinstudium. Wenn da auch noch eine Durchfallquote von 80% herrscht, will ich gar nicht wissen was für Gestalten da aufkreuzen. Und da ich zufälligerweise auch Krankenpfleger bin, kann ich zu #38 getrost sagen: ja, können wir. Und zwar besser als jeder Heilpraktiker, denn Krankenpfleger haben eine anständige regulierte Ausbildung. (Die letzte vom Heilpraktiker "diagnostizierte" Pankreatitis wollte dieser übrigens anhand einer Analyse der Frequenzen des Patienten erkannt haben. Natürlich hatte der Patient keine Pankreatitis, aber ziemliche Angst und einen deutlich dünneren Geldbeutel. Ein Schelm würde das Betrug nennen)
#43 vor 7 Tagen von Gast
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Zur Ausbildung Heilpraktiker: Außer das sich eine gute Ausbildung über 2-3 Jahre erstreckt, gehört auch noch dazu eine (schulmedizinische) Prüfung zu absolvieren. Diese wird beim Heilpraktiker nach bestandener schriftlicher Prüfung von einem Amtsarzt durchgeführt. Spätestens da findet die Selektion, ob gebildet, reif oder fähig statt. Bei Durchfallquoten von bis 80% geht jedem, spätestens bei der 3. durchgefallenen Prüfung, dass nötige Kleingeld aus um weiter zu machen. Heißt es also, dass Amtsärzte jeden noch so `Dummen´ Scharlatan bestehen lassen, um später zu behaupten es sind nur Idioten ´Heilpraktiker´sind!!. Ich glaube nicht. Sollen doch die Gegner und Kritiker der `Heilpraktiker´ einmal die Prüfung erfolgreich absolvieren, dann weiter reden. Die Prüfungsfragen der letzten Jahre kann man übers Internet herunterladen. Viel Spaß beim bestehen. ......
#42 vor 7 Tagen von Robert Pinzger (Heilpraktiker)
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Da sie ja auch "was mit Medizin machen" sollten Sie wissen, dass eine Dauermedikation mit Cortison nur in eine Sackgasse für Ihre Katze führen kann. Aber es ist ja so praktisch. Spritze rein und Ruhe ist....bis die ersten ernsthaften Schäden auftreten. Und dafür braucht man jetzt das Tierarztstudium? Okay
#41 vor 7 Tagen von Annette Berger (Heilpraktikerin)
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@#39 ich sags ja, warum noch studieren, wenn ein Heilpraktiker das alles kann und darf?
#40 vor 8 Tagen von Brigitte Miller (Weitere medizinische Berufe)
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#35 ihr Kommentar sagt auch schon genügend. Antibiose wird bei Katzenakne gegen die Sekundärinfektionen gegeben und Kortison verwendet man bei ausgeprägtem Juckreiz. Ansonsten kann man die Stellen herausragend waschen und reinigen und muß es in milden Fällen oft auch gar nicht behandeln. Die Aufgabe des Tierarztes besteht übrigens darin, den Patienten zu untersuchen, die Diagnose zu stellen, und mögliche Behandlungsstrategien zu entwickeln. In milden fällen heisst das reinigen der Stellen und waschen (beispielsweise mit Malaseb) wenn sich die Katze das gefallen lässt - und in schwereren Fälen bedeutet das die Sekundärinfektionen auch mit einer systemischen Antibiose zu behandeln und Kortison zu geben, wenn der Juckreiz nicht in den Griff zu bekommen ist. Erstaunlicherweise geht es den Patienten dann auch meist deutlich besser. DAFÜR hat man studiert.
#39 vor 8 Tagen von Stephan Engelhardt (Tierarzt)
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#36 wahrscheinlich daher, das sie sie selber in den Mund genommen haben?? Was um Himmelswillen ist das denn für eine Diskussionsgrundlage? Die Bitter Wahrheit ist, das Leute die bei primär Immunhämolytischen Anämien das Immunsystem stärken sich von mir vorwerfen lassen müssen, das sie (medizinisch) nicht ernst zunehmen sind. Tatsächlich ist das Heilpraktikertum so wie ich es hier in unserer Umgebung erlebe zu 99% Wohlfühlmedizin, wo Frauchen hingeht um was zu schnacken und etwas zu unterstützen (fürs Gewissen). Wohl dem, der nichts schlimmes hat und sich dann besser fühlt, dem sei es gegönnt.
#38 vor 8 Tagen von Stephan Engelhardt (Tierarzt)
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Gast
Das ist ganz einfachFrau Miller: Wir Heilpraktiker dürfen Diagnosen und Differentialdiagnosen erstellen, eine Pflegekraft darf das bei allem Respekt nicht. Oder können Sie EKGs und Blutbilder lesen sowie einfache Rückenschmerzen von neoplastischen Geschehen abgrenzen? Erkennen Sie eine Nierenkolik? Können Sie eine Pankreatitis diagnostizieren? Nein denn dafür wurden Sie nicht ausgebildet. Das ist aber Bestandteil fast jeder amtsärztlichen Überprüfung.
#37 vor 8 Tagen von Gast
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@Henrika Vogt wer erklärt das, Sie? Hier werden wie gehabt nur die Versäumnisse der Vets aufgelistet und daraus die Rechtfertigung für Scharlatanerie hergeleitet. Als Pflegefachfrau sehe ich , dass Heilpraktiker mit einer Minimalausbildung mehr Kompetenzen haben als eine Pflegefachkraft, die mit der heutigen Ausbildung bestimmt mehr Wissen im Schulsack hat die aber genau eingebunden ist , was sie darf und was nicht. Wozu also studieren, wenn man auch so "Doktor" sein darf?
#36 vor 8 Tagen von Brigitte Miller (Weitere medizinische Berufe)
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Verstehe ich nicht. Wieso schreibt jemand einen Artikel über Dinge, von denen er - erklärtermaßen - keine Ahnung hat?
#35 vor 8 Tagen von Henrika Vogt (Arzthelferin)
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Gast
Der erste Abschnitt sagt doch alles ;-) Cortison Spritze oder antibiotische Salbe....ah, dafür das Studium. Wenn die Katze sich beim Tierheilpraktiker wohl fühlt ist dem Herrchen auch mehr geholfen, spricht sich ja alles rum über Mundpropaganda wo die guten TierHP's sitzen. Manche gehen tatsächlich dann auch mit ihren anderen Tieren zu diesen besagten Scharlatanen :-) auch wenn sie kein Kassenstempelheftchen besitzen.
#34 vor 8 Tagen von Gast
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Gast
#32: Da haben Sie aber einiges nicht verstanden. Erstmal verdammt die "Schulmedizin" alternative Therapien nicht grundsätzlich, sie versucht aber, sie wissenschaftlich zu überprüfen bzw. eine Wirkung nachzuweisen oder eben zu widerlegen. Nachweislich wirksame Methoden werden übernommen (z.B. beim Menschen Akkupunktur bei bestimmten Indikationen), unwirksame Methoden eben nicht. Der Unterschied zum Heilpraktiker ist zum einen, dass dieser dann aber oft trotzig auch auf den unwirksamen Methoden besteht (Homöopathie etc.), zum anderen, dass er eine unzureichende Ausbildung hat (oder im Fall des Tierheilpraktikers eventuell sogar überhaupt keine). Wenn Sie den gleichen Respekt wie ein Tierarzt genießen wollen, müssen Sie sich wohl oder übel hinsetzen und das Studium absolvieren. Sollte aber bei ohnehin studierten Menschen kein Problem darstellen, oder etwa doch?
#33 vor 8 Tagen von Gast
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Gast
Ich find es immer lustig wie "Schulmedizin" hier in Gegensatz zu Homöopathie und so weiter gesetzt wird... die Sachen die tatsächlich wissenschaftlich auf Wirksamkeit überprüft wurden, wurden nämlich bereits in die "Schulmedizin" assimiliert. Übrigens: Mal nachgeschaut was die Grundprinzipien der ursprünglichen Homöopathie war? Behandeln von 1 Erkrankung mit 1 Stoff, Überprüfen und testen des Stoffes vorher am gesunden, Verdünnen des Stoffs und möglichst mit mittlen behandeln die beim Gesunden ähnliche Symptome machen... also ich weis nicht, Punkt 1 und 2 klingt verdammt nach dem was moderne Pharmakologie beinhaltet... Als ob die böse, böse Schulmedizin irgendwie einfach so Zeugs übernimmt was sinnvoll ist.. Aber Spaß beiseite wer Geld beim Tierheilpraktiker lassen will von mir aus... aber ne einheitliche Ausbildung mit Grundkenntnissen von Diagnostik von Seuchen und gefährlichen Zeugs muss irgendwo sein. das hat nix mit böser Schulmedizin zu tun sondern damit Standards zu haben.
#32 vor 8 Tagen von Gast
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Schlimm, zu welchen verbalen " Entgleisungen " sich gebildete, über allen Dingen stehende Tierärzte hinreißen lassen.Alternativ arbeitende Therapeuten sind keine Dummköpfe, oftmals studierte Menschen, die gerade aus schlechten Erfahrungen mit der Schulmedizin den Heilpraktikerweg einschlagen. Mag es sein, dass gerade gute Erfolge der alternativen Medizin die Angst der Schulmediziner schüren, Patienten zu verlieren und diese deswegen alle alternativen Therapien verdammen...??!! Unwürdig und traurig, diese Diskussion.
#31 vor 8 Tagen von Susanne van Dam (Tierheilpraktikerin)
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Gast
Nun ja. Hätte ich suche die wirklich falsche und unvollständige Diagnose meiner Tierärztin gehört, wäre mein Pferd in der Wurst oder zumindest unreitbar, mindestens für 4 Monate in der Box verschwunden. Es wurden wirklich fachliche wichtige Details in der Lahmheitsdiagnostik übersehen und dadurch nicht von ihr behandelt, auch nicht auf Nachfrage. Selber mit einer gut ausgebildeten Osteopathin behandelt, Pferd 2 Wochen später wieder lahmfrei. Worauf ich hinaus möchte: es gibt auf beiden Seiten Gute und Schlechte. Eibe gute Zusammenarbeit würde ich mir wünschen. Diese totale Ablehnung tut mir nur für Ihre Katze leid.
#30 vor 8 Tagen von Gast
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Zeile 7 heisst natürlich"mitgeschoepfen"
#29 vor 8 Tagen von Robert Mannuss,Dr (Tierarzt)
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Jede/r Schulabbrecher ohne die geringste Vorbildung kann als selbsternannter Tier-Scharlatan und Wunderheiler seine zweifelhaften Segnungen wehr- und hilflosen Mitgeschrieben zuteil werden lassen!juristisch ist das Körperverletzung bzw Sachbeschädigung,denn laut Tierschutz-gesetz sind jeder unnötige Schmerz und Leiden einem Tier gegenüber unzulässig!es gibt gute und weniger gute T.A.,aber sie haben grundsätzlich eine lange und schwierige Ausbildung absolviert! Ein selbsternannter tier-diletant kann allein durch eine unsachgemäß gesetzte Kanüle einem Tier unermessliche schmerzen zufügen oder sogar seinen Tod herbeiführen (Arterienpunktion)mir wird schlecht,wenn ich an laecherliche "Reiki"und akkupressur-diplome denke,welche die Wände solcher zweifelhaften tier-pfuschern die Wände schmücken,ausgestellt von lächerlichen Phantasie-Instituten in Buxtehude oder paderborn.die Realität ist nicht so romantisch wie beim friesischen Knochenbrecher Tamme H! Österreich verbietet das konsequent!
#28 vor 8 Tagen von Robert Mannuss,Dr (Tierarzt)
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Dieser Beitrag passt zum derzeitigen mainstream auf Heilpraktiker und Tierheilpraktiker einzuprügeln und sie dem Verdacht der "Plazebowirtschaft" auszusetzen. Bei Ihrer Geschichte fällt mir als 1. auf, dass die fröhliche Gabe von Cortisonspritzen bekanntlich (zumindest bei medizinisch Vorgebildeten beknnt) zu Diabetes führen kann. ich habe jedenfalls die Kinnakne meines Maine Coon ganz locker mit Silberwasser weg bekommen. der ist von keinerlei Manipulationen begeistert. Notfalls hätte ich auch noch Homöopathie genutzt Damit habe ich bei all meine Katzen (und Hunden von Freunden) sehr gute Erfahrungen. Der Placeboeffekt ist hier nicht vorhanden, es sei denn, dass des Nachts doch meine Bücher gewälzt werden (solls ja geben) oder am Computer repertorisiert wird. Letztendlich halte ich eine 2.jährige Ausbildung für völlig ungenügend und auch den Wildwuchs an Heilpraktikern ohne Vorbildungs- und Ausbildungsstandards für sträflich - nicht aber die Naturheilkunde an sich
#27 vor 8 Tagen von Carmen Katharina Emmerich (Zahnärztin)
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@#23 diese Ausdrucksweise "ungefragt zu einem Tierarzt geschleift zu werden, der es nicht heilend sondern nur symptomatisch behandelt und mit Medikamenten vollstopft, die nicht notwendigerweise sein müssten" ist entlarvend und spricht für sich selbst..
#26 vor 8 Tagen von Brigitte Miller (Weitere medizinische Berufe)
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Humor
Würde die Katze denn auf die "Placebos" reinfallen, wenn der Besitzer von der Wirksamkeit überzeugt wäre? Oder anders gesagt: Wie der Herr, so's Gescherr oder Wie das Frauchen so die Katz'.
#25 vor 8 Tagen von Humor (Gast)
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ad#8 ich kenne keine "austherapierten Tiere, die von der Schulmedizin entlassen wurden!" Ich kenne aber viele Patienten, deren Besitzer der Tierarzt zu teuer wurde und die sich weitergehende UNtersuchunge dadurch sparen wollten, dass sie es mal mit "Bio" oder vielleicht Wunderheilung durch Kügelchen versuchen wollten. nota bene: Als Tierarzt wende ich auch Naturheilverfahren an, da wo es sinnvoll ist. Aber in jedem Fall steht immer erst eine medizinische Diagnose, dann die Wahl der Behandlungsverfahren ! Wer nur einen Hammer hat, für den ist die Welt voller Nägel!
#24 vor 8 Tagen von Dr. med.vet. Stefan Gabriel (Tierarzt)
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Gast
Ein Tier kann sich aber leider auch nicht entscheiden und werden ungefragt zu einem Tierarzt geschleift zu werden, der es nicht heilend sondern nur symptomatisch behandelt und mit Medikamenten vollstopft, die nicht notwendigerweise sein müssten (Spot-ons, Wurmkuren, Impfungen, etc.)
#23 vor 8 Tagen von Gast
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#19 Woher wissen Sie, was ich vom Sinn oder Unsinn der Homöopathie verstehe? Der Rest ist ein wildes Gemisch, das immer wieder gerne angebracht wird. Fehler in der Medizin, die zweifelsohne vorhanden sind, bedeuten nicht, zweifelhafte Methoden rehabilitiert sind
#22 vor 8 Tagen von Brigitte Miller (Weitere medizinische Berufe)
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Wohlgemerkt: es mag gute und verantwortungsvolle Laienbehandler geben, aber es gibt keine schlechten zugelassenen Tierarzneimittel (die der Tierarzt anwendet), und es gibt keine bösen Tierärzten, die wehrlose Tiere mit Medikamenten vergiften oder totimpfen ! Es entsteht aber viel vermeidbares Tierelend, weil aus welchen Gründen auch immer wirksame Behandlungen mit Medikamenten oder Operationen nicht oder zu spät in Erwägung gezogen werden. In Österreich sind Tierheilpraktier deshalb verboten !
#21 vor 8 Tagen von Dr. med.vet. Stefan Gabriel (Tierarzt)
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Der wirkliche Skandal hinter diesem Thema, das auf Humanmediziner vielleich eher belustigend wirken mag, ist, daß JEDERMANN/FRAU sich in Deutschland völlig ohne jede Ausbildung Tierheilpraktiker nennen darf, weil es keine verpflichtende Ausbildung und auch keine amtsärztliche UNbedenklichkeisprüfung gibt. Da gibt es sehr viele Kollisionen mit dem Tierschutzgesetz: Ein Mensch mag selbst entscheiden, ob ihm ein genialer nichtärztlicher Therapeut hilft oder schadet. Tieren werden ungefragt wirksame medizinische Behandlungen verwehrt, weil Frauchen auf den Heilpraktiker oder seine Kügelschen steht...
#20 vor 8 Tagen von Dr. med.vet. Stefan Gabriel (Tierarzt)
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Gast
Entschuldigung - was für ein Schwachsinn! Nur weil Sie den Sinn und die Wirkung der Homöopathie nicht verstehen... Wenn Sie den Beruf des Arztes nehmen. die Kosten und die Zeit dagegen setzten und dann das Ergebnis sehen. ...traurig. - Ergebnis: Erfüllungsgehilfe der Krankenkassen und des Systems. Symptom Behandlung - sonst nichts. Keine Ursachenforschung im Sinne für und mit den Patienten. Ein Beispiel: Wie erklären Sei sich signifikante Statistiken in den Onkologen Chemo- / Strahlentherapie bei sich und Ihren Angehörigen nie durch führen würden?
#19 vor 8 Tagen von Gast
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Gast
Es ist wirklich an der Zeit, das Heilpraktikerunwesen abzuschaffen oder dieses zumindest als Berufsbild klar zu reglementieren.
#18 vor 8 Tagen von Gast
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Gast#8 wenn Sie "austherapierte" Tiere mit Homöopathie gesund bekommen, dann war das Tier nicht gross krank, da es durch den Placeboeffekt wieder gesund wurde. Weiter ist Homöotathie keine Naturheilkunde, sondern ein überholtes Gedankenkonstrukt ohne Wirkung über den Placebo-Effekt hinaus.
#17 vor 8 Tagen von Brigitte Miller (Weitere medizinische Berufe)
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Tierseuchen und deren Erkennung bis hin zur Meldung an die entsprechenden Stellen sind Lehrinhalt jeder Human- wie auch Tierheilpraktikerausbildung...., nur zur Info !!
#16 vor 8 Tagen von Susanne van Dam (Tierheilpraktikerin)
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Gast
super, dass die Schulmedizin immer nach wie vor den Allgemeinplatz der einzig wahren und helfenden sogenannten Medizin beansprucht. Die Zeiten sind vorbei. Gottseidank! Heutzutage hat meiner Ansicht nach jeder in jedem Heilberuf die Verpflichtung sich bestmöglich und laufend fortzubilden und nach bestem Wissen und Gewissen seinen Teilbereich der Medizin zu erfüllen, zum Wohle des Patienten. Ein Allgemeinplatz bietet dem Patienten nur einen Teilbereich der Medizin, aber keine komplette vollumfängliche und beste Betreuung! Schade, dass das die Schulmedizin bis heute noch nicht verstanden hat und ja nicht über ihren Tellerrand herausschaut. Aber von jedem Teilbereich das jeweils Beste für den jeweiligen Patienten herauszuholen, würde heissen, ihn nicht als Alleiniger vollumfänglich finanziell abzugreifen und damit tut sich gerade die Schulmedizin heutzutage verdammt schwer!
#15 vor 8 Tagen von Gast
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Gähn
Ich lerne, dass auf DocCheck lediglich ein Artikel über Heilpraktiker und/oder Tierheilpraktiker erscheinen muss, wenn man als Autor möglichst viele Kommentare "bekommen" möchte. Der Graben "Schulmedizin vs. Alternativmedizin" ist ebenso alt wie müßig. In beiden Lagern konnte ich kompetente Profis wie auch "Nichtkönner" kennenlernen. Keine Richtung ist besser als die andere. Zu denken, dass die alternative Heilkunst besser wäre als die schulmedizinische oder umgekehrt, halte ich für sehr naiv. Interessanter finde ich die Frage: Welche Methode ist wann angesagt? Eine nicht immer einfach zu beantwortende Frage! Solche Artikel wie der oben stehende gießt für mich weiteres Öl ins Feuer der Vorurteile. Anscheinend haben wir Menschen eine Art Vergnügen daran. Immerhin lässt sich auf diese Art eine Reaktion -in diesem Fall ein Kommentar- provozieren. Auch bei mir. ;). In diesem Sinne: Well done, lieber Autor.
#14 vor 8 Tagen von Gähn (Gast)
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Eva
Zusammenfassung: TierHP doof-Tierarzt gut, Globuli doof-Cortison geht klar, Hunde doof-Katzen intelligent. Ich liebe Ihre Blogs zu Kindern und Eltern, aber dieser war leider ein Griff in's Katzenklo.
#13 vor 8 Tagen von Eva (Gast)
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Mir scheint hier eher die Angst vor allem was mit dem Thema Heilpraktiker zu tun hat, behandlungsbedürftig. Vielleicht ist es aber auch einfach Altersstarrsinn:-)
#12 vor 8 Tagen von HP Michaela-Stefanie Karle (Heilpraktikerin)
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Teil 2 Eine verspätete Erkennung von Tierseuchen wie z.B. Tollwut, Schweinepest, Maul- und Klauenseuche oder Ansteckender Blutarmut der Einhufer kann zu erheblichen Tierverlusten, Schmerzen, Leiden und Schäden sowie immensen wirtschaftlichen Schäden führen. Dies wird begünstigt durch das Fehlen einer staatlichen Überprüfung von Kenntnissen der entsprechenden Krankheitssymptome. Dadurch könnten anzeigepflichtige Tierseuchen nicht erkannt und angezeigt bzw. unwissentlich tierseuchenrechtlich verbotene Heilversuche durchgeführt werden. Der Bundesverband praktizierender Tierärzte fordert deshalb für die neue Legislatur wenigstens eine Minimallösung. Im deutschen Tierschutzgesetz soll ein Passus eingefügt werden: „Jeder, der Tierheilkunde in Deutschland freiberuflich und selbstständig ausüben will, muss über nachprüfbare Fachkenntnisse verfügen. Tierärztinnen und Tierärzte verfügen aufgrund ihres Studiums und des anschließend abgelegten Staatsexamens über die erforderlichen Kenntnisse.“
#11 vor 8 Tagen von Dr. Petra Sindern (Tierärztin)
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Teil 1 Tierbehandler treten unter Bezeichnungen wie z. B. Tierheilpraktiker Tierhomöopath, Tierakupunkteur, Tierkommunikator, Pferde-, Hunde-, Katzenpsychologe, Verhaltenstherapeut, Pferdedentist, Huftherapeut, Huforthopäde, Klauentherapeut, Tierphysiotherapeut, Tierchiropraktiker, Tierosteopath und weiteren Wortschöpfungen auf. Allen ist gemeinsam, dass es Institute oder Schulen aller Art gibt, in denen man eine wie auch immer geartete Ausbildung erhält. Aber: Man kann die o.g. Bezeichnungen auch einfach ohne jeglichen Schulbesuch an die Tür schreiben und als Tier - wasauchimmer praktizieren. Lediglich für den Beruf des Tierarztes ist ein Studium mit Staatsexamensprüfung vorgeschrieben. Fehlende Standards bei den Lehrinhalten bergen die Gefahr, dass bei der Berufsausübung Krankheiten eines Tieres nicht erkannt und daher falsch, verzögert oder gar nicht behandelt oder übertragen werden. Dadurch kann es zu erheblichen Schmerzen, Leiden oder Schäden kommen (§ 1 TierschG).
#10 vor 8 Tagen von Dr. Petra Sindern (Tierärztin)
  5
Gast
Nun, vielleicht hätte Ihnen der ausgebildete THP, nachdem er sich Ihre Katze angesehen und mit Ihnen eingehend gesprochen hat, eine Futterumstellung empfohlen, um die feline Akne zu behandeln. Ganz ohne Chemie wie Cortison und Spritzen. Hat bei unserer Katze wunderbar geholfen, ebenso wie die Anwendung von kolloidalem Silber auf dem Kinn. Aber lieber wieder einmal jemanden pauschal verurteilen, als selbst zu sehen, was dort gemacht wird. Ist klar.
#9 vor 8 Tagen von Gast
  7
Gast
Es gibt viele gut dokumentierte Fälle, in denen Tierheilpraktiker als austherapiert vom Tierarzt entlassene Tiere durch Behandlungsmethoden wie Akupunktur, Homöopathie, Phytotherapie und andere Naturheilverfahren wieder gesund wurden. Aber das ist natürlich stets nur Zufall. Während Schulmedizin immer und in allen Fällen gesund macht und nur zufällig mal nicht. Schade für Ihre Katze. Vielleicht hätte sie mit einer anderen Methode eine Heilungschance. So hat sie immerhin die Chance auf alle Nebenwirkungen einer Cortison-Therapie. Weder Schulmedizin noch Naturheilkunde können Heilung garantieren. Aber Vorurteile helfen garantiert niemandem. Allenfalls dem, der sie hat. Dann muss er sich nicht mit Dingen auseinander setzen.
#8 vor 8 Tagen von Gast
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Auch ich habe etwas ratlos den Bericht gelesen.Ein seriöser Tierheilpraktiker absolviert selbstverständlich eine medizinische Ausbildung, macht Praktika, lernt Untersuchungstechniken und benutzt Labordiagnostik, bevor er/ sie behandelt.Eine gesetzliche Regelung wird seit Jahren von den Tierheilpraktikerverbänden gefordert, scheitert aber an der Einstellung der Politik, die eine gesetzliche Regelung nicht für notwendig erachtet.Tierheilpraktiker können dafür nichts....Des weiteren ist eine grundsätzliche Aversion gegen Homöopathie eine sehr persönliche Meinung, die keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit hat.Man soll es nicht glauben, aber in Tierheilpraktikerpraxen kommen durchaus auch viele von der Schulmedizin schlecht therapierte Tiere, die dann erst mühsam wieder aufgebaut werden müssen. Grundsätzlich sollte man doch als Therapeut egal welcher Richtung das Tierwohl im Auge behalten.Es sollte gelten, erst genau über Homöopathie informieren und dann urteilen...
#7 vor 8 Tagen von Susanne van Dam (Tierheilpraktikerin)
  11
Gast
Allgemeine Plattheiten gebetsmühlenartig in einer Dauerschleife zu wiederholen ist nicht besonders einfallsreich. Es gibt zumindest ein Institut, das Tierheilpraktiker mit profunden veterinärmedizinischen Kenntnissen entlässt. Im Falle Ihrer Katze würden Sie ihr durch weniger Dogmatismus vielleicht die auf die Dauer sehr ungesunde Cortison-Depotspritze ersparen. Denn die bewirkt vor allem, dass Sie die Symptomatik nicht mehr wahrnehmen. Denn - oh Wunder - ohne sie ist die Feline Akne wieder da. Symptomunterdrückung hat nichts mit Heilung zu tun. Schulmedizin hat ihre Zeit, Naturheilkunde ebenfalls. Manche Tierheilpraktiker und Tierärzte gehen inzwischen einen sehr fruchtbaren gemeinsamen Weg. Natürlich ist es fahrlässig, schlecht oder nicht ausgebildete TierheilpraktikerInnen an sein Tier zu lassen. Dagegen hilft: Nachweise zeigen lassen und checken, wer sie ausgestellt hat. Auch einen schlechten Tierarzt sollte man nicht an sein Tier lassen.
#6 vor 8 Tagen von Gast
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Gast
Lieber Gast #4 "Aber welchen Nutzen habe ich als Leser, wenn ich nun Ihre persönliche Meinung kenne?", haben Sie geschrieben. Das frage ich mich gerade bei Ihrem Kommentar! Der Autor hatte auch nicht beabsichtigt, einen wissenschaftlichen Artikel zu schreiben. Hier gibt es neben Fachbeiträgen auch Blogs. Die meisten Leute verstehen den Unterschied. Ich finde den Beitrag gut, hat sehr gefallen.
#5 vor 8 Tagen von Gast
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Gast
Etwas ratlos habe ich Ihren Artikel gelesen. Ich kann daraus letztlich nur entnehmen, Sie lehnen Heilpraktiker pauschal ab (was schade ist). Aber welchen Nutzen habe ich als Leser, wenn ich nun Ihre persönliche Meinung kenne? Ihr Artikel ist zudem inhaltlich nicht stimmig! Die "Dame mit Hund" hat Ihnen doch lediglich einen Tierheilpraktiker empfohlen, ist aber nicht auf die "Katzenakne" Ihrer Katze eingegangen und hat Ihnen zudem weder "Einrenken" noch Osteopathie hierfür empfohlen. Übrigens, ich bin kein Heilpraktiker und mit meiner Katze bin ich wegen "Katzenakne" auch zum studierten Tierarzt gegangen. Ich wünsche mir an dieser Stelle im Übrigen sorgfältige und sachlich gut recherchierte Artikel und keine Geschichten.
#4 vor 8 Tagen von Gast
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Wenn diese Leute denn überhaupt irgendeine Art von Ausbildung haben und nicht nur die große Berufung. Das, was dort verbockt wird, bekommen dann doch wieder wir Tierärzte auf den Tisch - nicht selten wirklich zu spät
#3 vor 8 Tagen von Kerstin Hansen (Tierärztin)
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Gast
Tierheilpraktiker sind keine Heilpraktiker! Gegenüber den Heilpraktikern ist es schon ziemlich unverschämt, dass sie "Heilpraktiker" in der Berufsbezeichnung führen dürfen. Wenn jemand ohne Tierarzt zu sein, seine Dienste als "Pferdearzt" anbieten würde, hätte er schnell Probleme.
#2 vor 8 Tagen von Gast
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Gast
Was ist ein Heilpraktikant?
#1 vor 8 Tagen von Gast
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