PR: Cologne Consensus Conference 2017: interprofessionellen Fortbildung

05.09.2017
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Der Kongress thematsiert nicht nur die Fortbildung für Ärzte. Im Mittelpunkt steht die gemeinsame interprofessionelle Fortbildung von Teams in Kliniken und Gesundheitseinrichtungen. Interprofessionelle Fortbildung ist in anderen Ländern weiterverbreitet. Im Ausland werden erfolgreich Arzthelferinnen, Pflegefachpersonal und andere Gesundheitsberufe übergreifend zusammen mit Ärzten fortgebildet.

Cologne Consensus Conference 2017 erörtert die Chancen der gemeinsamen interprofessionellen Fortbildung für Ärzte und medizinisches Fachpersonal

Die European Cardiology Section Foundation (ECSF) veranstaltet zum sechsten Mal die Cologne Consensus Conference (CCC). Der Kongress findet am 14. und 15. September 2017 in Köln unter dem Titel „Accreditation of Interprofessional CPD“ in den Räumen der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein statt. Zum ersten Mal wird der Kongress unter der gemeinsamen Federführung der drei Partner ECSF, Accreditation Council for Continuing Medical Education (USA) und Royal College for Physicians and Surgeons (Kanada) organisiert. Die künftigen Kongresse werden abwechselnd in den USA, Kanada und Köln gehalten.

In der diesjährigen Kongressthematik geht es nicht nur um die kontinuierliche Fortbildung für Ärztinnen und Ärzte und deren Qualitätssicherung. Im Mittelpunkt steht die gemeinsame interprofessionelle Fort- und Weiterbildung von multiprofessionellen Teams in Kliniken und anderen Gesundheitseinrichtungen. Die interprofessionelle Fortbildung ist in anderen Ländern weiterverbreiteter als in Deutschland. In manchen europäischen Staaten, in den USA und Kanada werden bereits erfolgreich Arzthelferinnen, Pflegefachpersonal und Fachkräfte aus anderen Gesundheitsberufen fachübergreifend zusammen mit Ärzten interprofessionell fortgebildet. Aufschlussreich ist daher, welche Perspektiven sich vom Blick ins Ausland für das deutsche Gesundheitswesen ergeben. „Die interprofessionelle Fortbildung in der Medizin stellt eine große Herausforderung dar. In Deutschland sind wir allerdings - bedingt durch die Berufsordnungen für Ärzte und das medizinische Fachpersonal sowie durch unsere Fortbildungs- und Akkreditierungsabläufe - noch weit entfernt von einer Zertifizierung interprofessioneller Fortbildungsangebote für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitswesen“, sagt Prof. Dr. med. Reinhard Griebenow, Vorstandsvorsitzenden der ECSF.

Dr. Jim Hall, Vorsitzender des ECSF-Stifterrats und Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Reinhard Griebenow eröffnen den Kongress. Den Einführungsvortrag hält Prof. Susanne Lindquist, Direktorin der Norwich Medical School Centre for Interprofessional Practice in England. Aus Deutschland halten Vorträge u.a. Dr. Sebastian Voigt-Radloff, Deutsches Cochrane Zentrum und Zentrum für Geriatrie und Gerontologie am Universitätsklinikum Freiburg, Prof. Dr. med. Hans Peter Heistermann, Stellvertretender Studiengangsleiter Medizinische Assistenz – Chirurgie (B.Sc.) an der Fliedner Fachhochschule Düsseldorf und Prof. Dr. Annette Welz-Barth, Chefärztin für Innere und Geriatrie am Krankenhauses St. Josef in Wuppertal.

Weitere Referenten aus den USA, Kanada, den Niederlanden, der Schweiz, aus Schweden, England und Österreich verdeutlichen die unterschiedlichen Herangehensweisen und ermöglichen eine Diskussion zwischen Sprechern von Akkreditierungsstellen und Fortbildungsanbietern.

Die Cologne Consensus Conference 2017 findet statt vom 14. bis 15. September 2017 in der

Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein

Sedan Str. 10

50668 Köln

14. September ab 10 bis 17 Uhr

15. September ab 9 bis 16 Uhr

 

Programminformation: http://e-cs-f.org/files/ecsf_17_ccc_programm_final-3.pdf

Interessierte können sich kostenfrei zum Kongress per E-Mail an contact@e-cs-f.org anmelden.

European Cardiology Section Foundation
(gemeinnützige Stiftung des bürgerlichen Rechts)

Prof. Dr. Reinhard Griebenow

c/o Sparkasse KölnBonn,
Stiftungs- und Vereinsmanagement
Hahnenstraße 57
50667 Köln

griebenow@e-cs-f.org

www.e-cs-f.org

Redaktion: Beatrix Polgar-Stüwe

m_1504608781.jpgÜber die European Cardiology Section Foundation (ECSF)

Die ECSF wurde 2010 von der Sektion Kardiologie im europäischen Facharztverband UEMS (Union of European Medical Specialists) als gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Köln gegründet. Satzungsgemäß fördert sie unter anderem die ärztliche Fortbildung. Sie hat zu diesem Zweck die CCC-Konferenzen ins Leben gerufen als offenes Forum für alle interessierten Parteien zur Diskussion aktueller berufspolitischer Themen mit Fokussierung auf Fragen der Fortbildungszertifizierung. ECSF ist verantwortlich für die Zertifizierungspraxis von EBAC (European Board for Accreditation in Cardiology), das internationale Fortbildungen im Bereich der kardiovaskulären Medizin zertifiziert.

www.e-cs-f.org

Artikel letztmalig aktualisiert am 05.09.2017.

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