Notaufnahme: Ewig warten mit System

05.09.2017
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Samstag. Die Notaufnahme ist seit sieben Uhr gefüllt. Was die Dringlichkeit der zu behandelnden Fälle angeht, ergibt sich das Ranking dringend, sehr dringend und extrem dringend. Der dringende Fall, ein Mädchen mit gebrochenem Arm, muss seit vier Stunden warten.

Stürze vom Vortag, sechs Patienten mit RTW und Notarzt, ein Autounfall mit zwei Hochrasanztraumata. Ich sage der Aufnahmeschwester, sie soll die wartenden Patienten informieren. Die Wartezeit wird sich verlängern.

Ich sprinte also zwischen Schockraum, CT und Intensivstation hin und her, bis ich zu Carolin komme. Sie wartet bereits seit vier Stunden. Sie ist zwölf Jahre alt. Leider hat sie sich den Unterarm gebrochen, als sie vom Klettergerüst gestürzt ist. Blöd ist nur, dass die Fraktur offen ist. Wir müssen sie operieren. Unter der sechs Stunden Grenze werden wir nun leider nicht bleiben können. 

Wie schnell hätte ich behandeln müssen?

Schon seit einigen Jahren gibt es hierfür ein System. Über die Ersteinschätzung im Manchester Triage System (MTS) werden die Patienten in Kategorien eingeteilt. 

Carolin war von der Aufnahmeschwester gelb triagiert. Aufgrund der 6 anderen rot triagierten Patienten konnte ich die geforderte Zeit von max. 30 Minuten jedoch trotzdem nicht einhalten.

Theoretisch ist dieses System sehr hilfreich. Finden auch die Autoren einer Studie aus den Niederlanden (02/2017): Validity of the Manchester Triage System in Emergency Care. Insgesamt 288.663 Patienten aus drei unterschiedlichen Krankenhäusern wurden in die einjährige, prospektive, Multicenter Kohorten-Studie zwischen 2010 und 2012 eingeschlossen. Die Validität des MTS wurde mit einer vorgefertigten Standardreferenz für die eigentliche Dringlichkeit der Behandlung verglichen. Alle Krankenhäuser hatten mindestens 2–5 Jahre Erfahrung mit MTS und alle Notaufnahmeschwestern beherrschten das MTS.

Die Vergleichs-Standard-Einschätzung hatte lediglich 3 Kategorien:

Die Validität des MTS wurde nun daran gemessen, wieviele Patienten korrekt, über- oder untertriagiert wurden. Wobei MTS rot und orange Kategorie 1, gelb und grün Kategorie 2 und blau Kategorie 3 entspricht. Unterteilt wurden die Gruppen je nach Alter: < 1 Jahr, 1–16 Jahre, 16–55 Jahre, 65–80 Jahre und > 80 Jahre.

Zusammenfassen kann man die Ergebnisse wie folgt:

Die Sensitivität beträgt je nach Klinik zwischen 0,47 und 0,87, die Spezifität lag zwischen 0,84 und 0,94. Bei Kindern jedoch liegt die Sensitivität zwischen 0,65 und 0,83, die Spezifität zwischen 0,83 und 0,89.

Es gibt zwischen den unterschiedlichen Krankenhäusern eine große Variabilität. Die Spezifität scheint ausreichend. Die Sensitivität nicht. Das bedeutet, eigentlich höher zu triagierende Patienten werden nicht erfasst oder zu niedrig triagiert. Das wiederum bedeutet höhere Mortalität durch längere Wartezeiten. Vor allem bei sehr alten Patienten und bei Kindern wurde die Dringlichkeit sehr häufig (34%) unterschätzt.

Ist die Triagierung so kompliziert, dass jede Aufnahmeschwester anders triagiert?

Diese Ersteinschätzung dauert maximal eine Minute. Bei einer Sprachbarriere natürlich länger. Es wird eine Liste an Indikatoren abgefragt, um die Priorität der Behandlung zu bestimmen. Eigentlich standardisiert. Und doch hoch variabel. Genau so erlebe ich es in der Praxis. Nicht, weil die Aufnahmeschwestern Fehler machen, sondern weil das System den Fehler trägt. Vor allem bei den ganz jungen und sehr alten Patienten versagt das MTS. Aber uns gehen wertvolle Minuten verloren. 

Für wen bietet MTS also einen Vorteil?

Sobald triagiert ist, läuft der Countdown. Die Uhr auf meiner Liste tickt. Sehe ich die Patienten erst später als die geforderte Zeit im MTS, muss ich eine Begründung angeben, warum sie so lange warten mussten. Am Ende des Jahres wird dann ausgewertet, warum die Zeiten überschritten wurden. Oder aber kann, wenn sich die Patienten offiziell über die lange Wartezeit beschweren, nachgelesen werden, warum die Zeit bis zum ersten Arztkontakt so lange war. Bei Carolin nachweislich sechs Patienten im roten Bereich.

Wir sehen nun schwarz auf weiß, wie lange die Patienten schon da sind. Wie lange die Kollegen brauchen, um sie zu behandeln. Ja, es ist zusätzliche Dokumentation für uns und die Triageschwestern, bei 200 Patienten am Tag, gehen mindestens 200 Minuten für die Triagierung drauf. Mehr Papierkrams zum Auswerten. Wir werden vergleichbar. Unsere Verwaltungschefs legen unseren Chefs am Jahresende das Balkendiagramm auf den Tisch – „wir sind zu langsam“. Die Zeitschriften können weiterhin mit tollen Überschriften locken „Notaufnahmen liegen weit über geforderter Maximalwartezeit“. 

Schneller arbeiten kann ich übrigens deshalb nicht

Langsamer aber auch nicht. Ist mal wenig los in der Notaufnahme, kann es auch passieren, dass ich die Schmerzen an der Schulter, seit acht Wochen, schon nach drei Minuten beurteilen kann. Habe ich aber in einer Freitagnacht 30 wartende Patienten und einer davon ist ein Patient im Schockraum, der mich eine Stunde in Anspruch nimmt, kann es sein, dass ich den eingewachsenen Zehennagel erst nach 5 Stunden ansehen kann. Und leider muss auch Carolin vier Stunden warten, bis ich ihr ein Schmerzmittel geben und sie auf die Operation vorbereiten kann.

Wie viel Wartezeit ist denn für die Patienten persönlich tolerabel?

Für einen nicht lebensbedrohlichen Zustand in der Notaufnahme? Laut einer durch mich durgeführten, nicht repräsentativen Umfrage mit 188 Teilnehmern in einem sozialen Netzwerk (Twitter), halten

9 % eine Wartezeit von <1 Stunde für angemessen.

62 % der Teilnehmer können eine Wartezeit zwischen 1 und 3 Stunden tolerieren,

29 % der Teilnehmer finden eine Wartezeit zwischen 3 und 6 Stunden tolerabel. 

Die Maximalwartezeit laut MTS mit 120 Minuten in Kategorie blau und die gefühlte tolerable Wartezeit bei der Mehrheit der Befragten sind also gar nicht so weit voneinander entfernt.

Meiner Meinung nach bleibt das Grundproblem bestehen. Die meisten Patienten in Kategorie blau und grün gehören nicht in eine Notaufnahme mit einer geforderten Maximalwartezeit von 90 oder 120 Minuten.

Aber seit April 2017 gibt es ja eine neue geheime Farbe:

grau – keine Behandlung in der Notaufnahme notwendig, Maximalwartezeit entspricht Stunden beim ärztlichen Notdient, Tagen bis Wochen bis zum nächsten freien Termin beim Hausarzt oder niedergelassenen Facharzt.

 

Bildquelle: Robert Couse-Baker, flickr

Artikel letztmalig aktualisiert am 02.11.2017.

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Gast
Sicherlich sind so manche der katastrophalen Zustände dem Umstand geschuldet, daß viele in die Notaufnahme kommen, die sich besser zum Hausarzt begeben hätten. Andererseits kann es kaum sein, daß ich zB mit meiner Tochter (damals 8J) mit Verdacht auf Fraktur der BWS 8 (ACHT) Stunden lang alleine nur auf Sichtprüfung warten musste. Das ist ein katastrophaler Zustand meines Erachtens, der für ein reiches Land wie Deutschland beschämend ist. Die Schlussfolgerung aus der augenblicklichen Misere kann nur sein, daß Krankenhäuser wieder als schützenswertes öffentliches Gut eingestuft werden mit einer angemessenen Anzahl von gut ausgebildetem und bezahltem Fachpersonal. Die heutzutage übliche 24/7 Minimalbesetzung mit zu wenig und hoffnungslos überlasteten Schwestern, Pflegern und Ärzten kann nur derjenige ernsthaft verteidigen, der sich und seine Familie jederzeit mit dem Privatjet in die Luxusklinik in Bern fliegen lassen kann (überspitzt).
#72 vor 17 Tagen von Gast
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Bvn
Hallo Persönliche Erfahrung im Gerresheimer Krankenhaus Düsseldorf: Mit Nierenkoliken eingeliefert , nach etwa drei Std bekam Ich ein Schmerzmittel ,Ich wurde bis abends nicht v.einem Arzt gecheckt , es wurde ein Notbett f. mich dann gesucht , am nächsten morgen kam der Arzt . Befund , kleinste Nierensteine die einen Abfluss behinderten. Damit lag Ich d. ganzen Tag auf der Notaufnahme.Diese Erfahrung war bleibend.
#71 vor 19 Tagen von Bvn (Gast)
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Gast
Aber sicher, die Anonymkeule wird hier gerne geschwungen, durchaus nachvollziehbar. Aber wer anonym schreibt hat deshalb nicht automatisch unrecht... aber arrogant darf man sich schimpfen lassen wenn man so dumm ist sich auf einen (zumindest anfangs noch) ernsthaften Dialog einzulassen. Auch einer der Gründe warum ich anonym schreibe... damit wünsche ich noch einen schönen Abend.
#70 vor 20 Tagen von Gast
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Wer sind Sie überhaupt als anonymer Gast auf dem Ärzte-Blog? Und dann noch so arrogant. Ich mach hier Schluß.
#69 vor 20 Tagen von Dr. Irmgard Roßnagel (Tierärztin)
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Gast
Na entschuldigen Sie mal, wie können Sie mir Vorwerfen dass meine Beiträge sich an die falsche Person richten. Das hier ist schließlich ein Fachportal für Mediziner. Kein Selbsthilfe-Ärztehasserforum wo jeder einfach mal Dampf gegen die pöööse Medizin ablässt. Nicht falsch verstehen, die meisten von uns schätzen konstruktive Kritik und fruchtbaren Austausch mit Patienten und Angehörigen. Also zusammengefasst gab es Personal das sich regelmäßig aktiv von sich aus nach ihnen erkundigt hat und dem sie jederzeit eine Verschlechterung hätten mitteilen können, die daraufhin sofort einen Arzt alarmieren und Schmerzmittel verabreichen hätten können und ihrer Tochter fehlte glücklicherweise letztlich nichts außer ein bisschen Flüssigkeit und einem besonnenen Chirurgen der es für das beste hielt genau das zu tun was schon die ganze Zeit über getan worden war: keine unnötige OP, kein übertriebener Aktionismus, abwarten und beobachten. Da wäre ich auch nicht zum Anwalt gegangen...
#68 vor 21 Tagen von Gast
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Das regelmäßige nach uns sehen durch Pflegepersonal beschränkte sich darauf, dass ein Kopf zur Tür rein gesteckt wurde. Der Kopf fragte, ob es noch geht und murmelte etwas von, tut mir leid, dauert jetzt noch länger, eben noch ein Unfall reingekommen, usw., dann war er wieder weg. Ihr Vorschlag ist vielleicht konstruktiv, aber an die falsche Person gerichtet. Was habe ich als Patient damit zu tun, ob die Klinik sich von der Leitstelle abmeldet oder wie gut die erhöhtes Patientenaufkommen organisieren können. Danke auch der Nachfrage nach dem Kind. Es hatte akuten Bauch, Verdacht auf Appendizitis, Kreislaufprobleme, war 2 Jahre alt und musste mehrer Stunden auf Diagnostik und Therapie warten. Allerdings wurde danach gut gekümmert muss ich sagen. Nachts hat stündlich ein Arzt nach ihr geschaut und es wurde eine Laparatomie auf Verdacht erwogen, das wurde auch mehrmals ausführlich mit mir besprochen. Das Kind hat sich dann alleine durch Flüssigkeitstherapie wieder erholt.
#67 vor 21 Tagen von Dr. Irmgard Roßnagel (Tierärztin)
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Gast
Sind Sie zur Presse gegangen? Zu Ihrem Anwalt? Was würden Sie anderen raten in dieser Situation zu tun? Was wäre ihr Vorschlag wie man die Situation entschärfen könnte? Mein Vorschlag eine überlastete Klinik bei der Leitstelle abzumelden damit weitere Notfälle auf die Nachbarkliniken verteilt werden können was ja in einer Großstadtklinik kein Problem sein dürfte war ihnen ja nicht konstruktiv genug. Sie sagten selbst es wurde von Pflegepersonal regelmäßig nach ihnen gesehen. Wenn sofort ein Arzt gekommen wäre hätte Sie das sicher beruhigt aber was nützt der wenn sowieso kein OP frei ist? Hatte ihre Tochter denn eine Appendizitis? Kam es zu einer Perforation? Entstand ein bleibender Nachteil? Lieber Gott, bitte nicht, ich hoffe es geht ihr wieder gut. wieso glauben Sie aufgrund der Kommentare nicht dass jemand zu ihnen gekommen wäre wenn es ihr schlechter gegangen wäre? Weil die Abneigung anderer gegen uns Ärzte Sie in ihren eigenen Ressentiments bestätigt?
#66 vor 21 Tagen von Gast
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Man bekommt allerlei Unsinn zu hören, wie etwa dass es nur heute so einen Engpass gab und natürlich wäre sonst alles bestens geregelt. Wäre es dem Kind schlechter gegangen, dann wäre natürlich gleich eine Arzt herbeigesprungen - aha. Das glaube ich nach dem Lesen des Beitrags und der Kommentare noch weniger als vorher.
#65 vor 21 Tagen von Dr. Irmgard Roßnagel (Tierärztin)
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Man wird abgewiegelt. Persönliche Erfahrung.
#64 vor 21 Tagen von Dr. Irmgard Roßnagel (Tierärztin)
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Gast
Das ist Unsinn. Woher wollen Sie denn das wissen? Und von jemandem der selbst nicht in der Klinik arbeitet ganz schön abfällig und daneben. Wer sich bei uns an die Beschwerdeabteilung oder das Sekretariat der Fachabteilung wendet bekommt die Möglichkeit direkt mit dem Beschwerdemanagement zu sprechen oder einen Termin mit dem Chefarzt der jeweiligen Fachabteilung zu vereinbaren (mit einer gewissen Latenz, versteht sich), auf Wunsch auch per E-Mail, Post oder telefonisch. Beschwerden bei denen ein bestimmter Mitarbeiter namentlich genannt wird werden dann persönlich mit ihm besprochen, Beschwerden die ganze Abteilungen oder Stationen betreffen werden durch die Chefärzte oder Stationsleiter an das Team weitergegeben. Je nach Sachverhalt und medizinischer Relevanz kann es sogar sein dass eine einzelne Beschwerde dazu führt dass eine neue Dienstanweisung für das gesamte Haus verfasst wird. Natürlich wird sowas hausintern geregelt und geht nicht durch die lokale Presse, was denken Sie denn.
#63 vor 21 Tagen von Gast
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Was ist bitte Ihr konstruktiver Vorschlag? Was soll es bringen, wenn einzelne sich bei Klinikleitungen beschweren? Für Beschwerden ist ja da auch keiner zuständig. Das wird in ein Ablagefach gelegt und man hört nie wieder von irgendjemandem etwas davon. Auch schon erlebt.
#62 vor 22 Tagen von Dr. Irmgard Roßnagel (Tierärztin)
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Gast
Und was genau bringen Ihnen oder jemand anderem diese Erfahrungen hier? Die Autorin hat bereits den Finger in die Wunde gelegt. Es ist ja nicht so dass dieses Problem vertuscht oder schöngeredet wird. Dass das Problem unzumutbar langer Wartezeiten in Notaufnahmen mittlerweile Ausmaße erreicht hat die nicht nur eine Unannehmlichkeit darstellen sondern medizinisch nicht mehr verantwortbar sind darüber sind sich sowieso alle einig. Die Frage ist: was tun? Konstruktive Vorschläge sind gefragt. Gerade eine Geschichte wie Ihre ist zwar interessant, wird hier aber nicht viel ändern. Ihnen ganz besonders würde ich empfehlen sich an die Leitung der entsprechenden Klinik zu wenden. Denn hier tritt nicht der Fehler eines Einzelnen zutage sondern ein grundsätzliches Missmanagement der Klinikleitung welches offenbar (wie so oft) beinhaltet dass der diensthabende Arzt trotz Überlastung die Klinik nicht bei der Leitstelle für weitere Zuverlegungen abmelden darf.
#61 vor 23 Tagen von Gast
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@58 mir bringt es schon was, Erfahrungen von anderen Menschen zu lesen. Nur so erkenne ich, dass es ein allgemeinse Problem ist und nicht nur ich selber einen schlimmen Tag erwischt habe. Persönliche Lebenserfahrungen anderer Leute muss man übrigens nicht lesen, wenn sie einen nicht interessieren.
#60 vor 23 Tagen von Dr. Irmgard Roßnagel (Tierärztin)
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Gast
an #53 Ein EKG-Monitor neben dem Bett dient i.d.R. der Überwachung, weil er Alarm gibt, wenn sich an den Vitalparametern irgendwas in die falsche Richtung ändert und ist damit nichts worüber man sich beschweren sollte. 2. Ein CT entscheidet bei ausreichend stabilen Patienten (und da ihr Mann am nächsten Tag selbst atmen und telefonieren konnte war er das wohl) zunächst nur über eine Heparin-Dosis - die man mit etwas klinischer Erfahrung auch "auf Verdacht"/nach Labor etc. geben kann, i.d.R. ohne allzu viel Schaden damit anzurichten. Wenn also ein CT akut verfügbar ist, ist das gut. Oft ist dieses CT aber gerade besetzt um z.B. über Not-OP, Lyse... zu entscheiden oder ein Akut-CT geht wg. z.B. schlechter Nierenwerte, bestimmter Blutzuckertabletten (die man erst absetzen muss...) mit Risiken für den Patienten einher. Dann schadet man letztendlich weniger, wenn man "auf Verdacht" behandelt als wenn man schnell Diagnostik macht. Ob das passiert ist weiß ich natürlich nicht...
#59 vor 23 Tagen von Gast
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Gast
Was die gesamte Diskussion noch viel müßiger macht sind immer diese me-too-Geschichten. Was soll das? Bringt doch dem Thema nicht wirklich etwas wenn jetzt jeder die Story von Urgroßtante Gerlinde erzählt die zwei Stunden Zuviel in der Notaufnahme warten musste und dann war das Personal auch noch unfreundlich....
#58 vor 23 Tagen von Gast
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Erste Gästin
Die Gästin in #40 ist nicht identisch mit der Gästin in #12 und #13.
#57 vor 23 Tagen von Erste Gästin (Gast)
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Gast
Triage ist vonnöten, aber nicht durch Krankenpfleger. Wenn ich mein Auto in die Werkstatt bringe, wird es von einem Kfz-Meister untersucht, der dann entscheidet und die Aufgaben verteilt. Im Krankenhaus ist dieses bewährte System genau umgekehrt.
#56 vor 24 Tagen von Gast
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Gast
Nicht zu vergessen die Horden von Senioren, die mit starker Exsikkose jeden Tag, bevorzugt aber an Feiertagen, in die NA geliefert werden. Da wird gegeben Spiro comp vom Hausarzt, Triamteren vom Nephrologen und Ramipril comp vom Cardiologen.
#55 vor 24 Tagen von Gast
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jfk
ja Herr Kollege da kann ich Ihnen nur beiflichten scheinbar haben sie mit ihrem Beitrag genau den Nerv getroffen sonst wäre doch wohl die psychotrope Caskade der Causalität in einer etwas milderen Form verlaufen
#54 vor 24 Tagen von jfk (Gast)
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Gast
Mein Mann wurde mit starker Atemnot , 10 kg Gewichtsabahme innerh. 14 Tagen, kalt schweissig so gegen 12.00 h mittag von einem Taxi ins Krankenhaus gebracht. Lag dann 6 Stunden in der Notaufnahme, angeschlossen an einen Monitor. Der zeichnete 6 Stunden EKG u. Blutdruck auf , obwohl man bereits nach 30 Min. hätte feststellen können, dass die Beschwerden nicht am Herz lagen. Nach meiner Reklamation nach 4 Stunden kam ein Arzt vorbei, schaute auf den Monitor sagte was von CT und verschwand wieder. Nach einer weiteren Stunde Reklamation von mir bezüglich CT, rief die Annahme im CT an. Nach den Antworten die sie ins Telefon gab, war klar zu entnehmen, dass mein Mann im CT gar nicht angemeldet war und heute auch nicht mehr drankäme. Nach weiteren 30 min. kam der Arzt wieder. sagte was vön Röntgen und verschwand wieder. Mein Mann wurde geröntgt . Wir sassen vor dem Röntgenzimmer als der Arzt an uns vorbeieilte. Ich sprach ihn an und fragte was das Röntgen ergeben hat. Er ging ins nächste offene Zimmer, wollte den Computer hochfahren schaffte es aber nicht. Erst der nächste Versuch im Zimmer daneben gelang. Er kam zu uns sagte was von Schatten auf der Lunge,könnte Wasser sein aber er könne nichts genaues sagen . Auf meine Frage wie es denn jetzt weitergeht sagte er, dass er für eine stationäre Aufnahme sorgen würde . Nach weiteren 30 Min. wurde mein Mann auf Station verlegt und eine Infusion angelegt. Am nächsten Vormittag rief mein Mann an und sagte dass das CT ergeben hat dass er eine Lungenembolie hat. Meiner Meinung nach hätte man das bereits am Vortag bei einem rechtzeitigen CT erkennen und die richtige Behandlung beginnen können, wenn sich jemand gekümmert hätte.
#53 vor 24 Tagen von Gast
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Nach Durchlesen aller Kommentare die sich mit dem Problem der "grauen" Patienten befassen kommen mir zwei Gedanken: Wir haben es offenbar bei diesen entweder mit Ignoranten oder Menschen mit einem extrem hohen Sense-of-Entitlement ("das steht mir aber zu") zu tun. Den Ignoranten ist nicht klar, dass sie keine Notaufnahme brauchen und mit ihrer Ignoranz den echten Notfällen den Zugang zur lebensrettenden Behandlung blockieren. Man könnte diese Menschen freundlich belehren, ihnen einen echten Notfall präsentieren und fragen ob sie dennoch zuerst behandelt werden möchten. Denen mit Anspruchshaltung kann mit einem konsequent kommunizierten und durchgezogenen Triage-System geholfen werden. So schön kann keine Notaufnahme sein, dass man dort endlos wartet wg. einer Bagatelle. Demzufolge wäre nicht mehr Personal nötig (wenn die "Grauen" tatsächlich 50% ausmachen) sondern eher eine besseres Kommunikation zwischen Notaufnahme (Serviceleister) und Patient (Kunde) zu fordern.
#52 vor 24 Tagen von Dr. rer. nat. Christine Koenig (Biochemikerin)
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Gast
Ich hab es selbst schon mal gemacht dass ich einfach durch's wartezimmer gegangen bin und erst mal Schmerzmittel an alle verteilt habe die noch warten müssen. Wartezeit hat es nicht reduziert aber zumindest waren alle erst mal Schmerzgelindert. Klappt aber auch nicht überall. Seltsamerweise waren die Leute die sich am meisten und lautesten beschwert haben immer Graue und Grüne Patienten. (Sorry aber mit ner schnöden Erkältung wartet man halt mal über 30min auf der Notaufnahme. Besonders schön "Da hätte ich ja gleich zum Hausarzt gehen können, da wäre das schneller gegangen...")
#51 vor 24 Tagen von Gast
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Gast
@41 Kommt etwas auf das Haus drauf an. In einem kleinen Krankenhaus ohne CT und ITS sind graue Patientin... 65%? Ich zähle da alles drunter was der Hausarzt auch machen könnte: Harnwegsinfekte, Erkältung, Rückenschmerzen seit 3 Wochen. von den restlichen 45% sind nochmal 30-Prozentpunkte grün. von den anderen 15% sind dann... vielleicht 1% rot. In anderen Häusern MIT CT, ITS, Stroke-Unit und Herzkatheter sieht das natürlich noch anders aus...
#50 vor 24 Tagen von Gast
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Gast
In diesem Fall wäre ggf. nur der Anruf an den Oberarzt verblieben mit der bitte in der Ambulanz akut auszuhelfen und an der Front mitzuarbeiten. Aber wenn der auch im OP steht, kann man nur auf die Schwester hoffen, die das Schmerzmittel zumindest anhängt oder die Kleine in ein anderes Krankenhaus sofort bei Ankunft schickt. Nur manchmal weiß man natürlich nicht, wieviel Zeit bis zur Erstsicht verstreicht. Bei so einer Ausgangssituation mit so vielen “roten“ Patienten und so wenig Personal kann man die Löcher im System nicht mehr stopfen.
#49 vor 24 Tagen von Gast
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Meine Tochter mit akutem Bauch musste auch nicht wegen Bagatellfällen 7 Stunden in der Notaufnahme rumhängen, sondern wegen laufend neu eingelieferten Notfällen, die höher priorisiert wurden. Es gab einen schweren Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten. Wir haben den Rettungshubschrauber mehrmals anfliegen gesehen. Das Krankenhaus war so überfordert, dass nicht einmal ein Arzt zur Kurz-Anamnese vorbeikommen konnte. Es war ein großes Krankenhaus in einer deutschen Großstadt.
#48 vor 25 Tagen von Dr. Irmgard Roßnagel (Tierärztin)
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Ich habe vor kurzem mit Verdacht auf Schlaganfall 4 Stunden in der Wartezone einer Notaufnahme gesessen, weil die Notärztin des Rettungsdienstes keine Zeit hatte. Da hatte ich schon 5 Stunden auf die Notärztin samt Rettungswagen gewartet, und dann musste Mein Mann mich in die Notaufnahme fahren. 9 Stunden bis zur Erstversorgung eines Apoplex sind absolut unmöglich.
#47 vor 25 Tagen von HP Annette Uebach (Heilpraktikerin)
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In dem Beispiel musste ja die offene Unterarmfraktur nicht wegen Bagatellfällen, sondern wegen noch dringenderer Fälle warten - also ein klarer Fall von Personalmangel. Und bei solchen Patienten darf es keine 4h dauern, bis sich ein Arzt die Sache anschaut und die dringendsten Maßnahmen (Verband, Ruhigstellung, Schmerzmedikation, etc.) erfolgen. Ich musste selber einmal mit einer geschlossenen Humeruskopffraktur eine gute Stunde bis zur Erstversorgung in der Notaufnahme warten - da wird die Zeit ganz schön lang.
#46 vor 25 Tagen von Dr. Rainer Kaluscha (Medizininformatiker)
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Verbrachte selber eine Nacht mit Trümmerbruch in Schulter und viel Schmerzen, da der ärztliche Notdienst mir eine Wartezeit von mind. 6 h avisierte (war am anderen Ende des Landkreises unterwegs). Notaufnahme sagte Ähnliches. Ging daher früh am nächsten Tag zum ersten Orthopäden, der mich nach Wartezeit abwies, da er keine Arbeitsunfälle mehr bearbeite (stand nicht am Eingang), zweiter Arzt wollte erst alle Terminierten plus Warteliste drannehmen, dritter Orthopäde sagte wenn ich gleich käme …käme ich bald dran. Dort saß ich noch einmal 5 Stunden. Meine Erfahrung: Ja es gibt zu viele Nichtnotfälle in der Notaufnahme. Es gibt aber auch eine ganze Reihe Leute, die durch Aushalten, „erst mal selber behandeln“ und anderer Gründe (Chef macht Druck, Schichtdienst) schon lange Vorlauf- und Vorwartezeiten aufweisen, die von dem Triage-System gar nicht erfasst werden. Auch das kompliziert natürlich zusätzlich die Beurteilung in der Notaufnahme und den Krankheitsverlauf.
#45 vor 25 Tagen von Dip.-Übersetzerin Maren Thaler (Medizinjournalistin)
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Krankenhäuser Altersheime, Kindergärten und Arbeitsagenturen/Argen sollten nicht gewinnorientiert arbeiten (müssen). Doch mit Armut, Arbeitslosigkeit, Alter, Krankheit und dem Existenzdruck junger Familien wurde und wird schon seit altersher viel Geld verdient. Ihr Einwand mit der Bankenrettung ist richtig, die derzeitige Werteorientierung abgedriftet. Systeme über Systeme: Das Gesundheitssystem ist krank und sitzt seit Jahren auf der Wartebank, Einstufung rot/orange. Kränker jedoch ist das Solidaritätssystem. Sollte das Triage-System tatsächlich für Krisen- und Katastrophenzeiten gedacht worden sein, liegt es auch ohne Studien und gefühlter wie echter Wartezeit und Überforderung auf der Hand: red alert in den Notaufnahmen.
#44 vor 25 Tagen von Dip.-Übersetzerin Maren Thaler (Medizinjournalistin)
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Hausärzte haben jeden Tag freie Sprechstunden, in denen alles Akute behandelt wird. Natürlich auch mit - manchmal langen - Wartezeiten, denn man kann nun mal nur einen nach dem anderen behandeln. Also "Tagen bis Wochen bis zum nächsten freien Termin beim Hausarzt" - ist nicht.
#43 vor 25 Tagen von Dr. med. Angelica Wegener (Ärztin)
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Hamburger Deern
War letztens in der Notaufnahme. Leute sitzen da teilweise auf dem Fußboden. Neben mir ein Mann, hat Verdacht auf Schlaganfall. Er wartet schon 3 Stunden. Ich überlege ob ich ihm sage dass es ein Zeitfenster bei der Behandlung gibt. Nach 6 Stunden eine junge, freundliche Ärztin, die sich entschuldigt, weil sie alleine arbeitet. Zweiter Kollege kommt erst um 18. Uhr. Ich dachte ich bin in einem Land der dritten Welt , so arm wirkt das alles.
#42 vor 25 Tagen von Hamburger Deern (Gast)
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Kann mal jemand bitte hier mitteilen wie hoch der Prozentsatz der (grauen) Patienten ist, die eigentlich nicht in die Notaufnahme gehören? Das würde helfen einzuschätzen, ob wir eher ein Personalmangel Problem haben (das wäre möglicherweise mit Geld zu lösen) oder ein soziales (vereinsamte Menschen die aus verschiedensten Gründen lieber in die Notaufnahme gehen als allein zuhause rumzusitzen).
#41 vor 25 Tagen von Dr. rer. nat. Christine Koenig (Biochemikerin)
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Gästin
Wäre es nicht möglich, die Triage zu machen und Leite, die keine Notfälle sind, gleich weiter in die Ambulanz zu schicken?
#40 vor 25 Tagen von Gästin (Gast)
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Gast
@43# es dreht sich so vieles um Geld, Frau Kollegin. Fragen Sie doch einmal die Investoren eines Krankenhauses auf wieviel % Ihrer Rendite sie verzichten würden, um die personelle Situation einer Notfallambulanz zu verbessern. In der im Artikel beschriebenen Situation wäre die kleine Patientin, auch wenn es keine "grauen" Patienten geben würde, nicht besser behandelt worden. Eigentlich sind doch Triagemodelle für Notzeiten, Kriege, Katastrophen entwickelt worden.
#39 vor 25 Tagen von Gast
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@ wir ärgern uns nicht scheinheilig und die Bankenrettung haben wir auch nicht beklatscht. Solche komischen Gedankenkonstruktionen helfen hier nicht weiter.
#38 vor 25 Tagen von Dr. Irmgard Roßnagel (Tierärztin)
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Ich kann nur aus eigener Erfahrung bestätigen, wenn man die Notaufnahme üblerlebt hat, dann geht es aufwärts. (eingeliefert mit Verdacht auf Schlaganfall und nach 1 1/2 Stunden zum Ct. Ergebnis : Schlaganfall und danach zur strokeunit) und vergesst bloß nicht die Versicherungskarte mitzunehmen. Dann verzögert sich das noch mehr!
#37 vor 25 Tagen von Rainer Weers (Nichtmedizinische Berufe)
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Gast
Liebe KollegInnen, was erwarten Sie von einem Gesundheitssystem, dessen Aufgabe im SGB V wie folgt definiert: Definitionen zur Kosten-Nutzen-Bewertung im SGB Die Bewertung erfolgt durch den Vergleich mit anderen Arzneimitteln und Behandlungsformen unter Berücksichtigung des therapeutischen Zusatznutzens für die Patienten im Verhältnis zu den Kosten. (§ 35b, Art.1, Nr. 20, SGB V)... Im Klartext heißt das: Das SGB V schreibt eine ausreichende, aber keine optimale Versorgung fest. Wenn sich Personalschlüssel in einer Notfallambulanz an durchschnittlichen In- anspruchnahmen orientiert, werden mindestens 50% der Patienten weiterhin nicht adäquat versorgt werden. Wer das in den Verwaltungen nicht begreift, ist dort Fehl am Platz. Eine Gesellschaft, die es toleriert, dass mit Milliarden Euros Banken gerettet werden, soll sich nicht scheinheilig über darüber ärgern, dass kleine Kinder in mit offenen Unterarmfrakturen stundenlang in Notfallambiulanzen nicht versorgt werden.
#36 vor 25 Tagen von Gast
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@Gast mit Aufnahmewunsch Zu BPS gehört die unbewußte Suche nach der Mutter in anderen Personen. Sie soll Geborgenheit und Bestätigung geben. Ärzte kommen dafür am ehesten in Frage. Sie sind normalerweise bedingungslos fürsorglich. Dieses Symtom ist die Co-Abhängigkeit. Dafür gibt es Selbsthilfegruppen. Diese Sucht wird in 12 Schritten bekämpft (auch Online oder als Telefonkonferenz). Du wirst nie glücklich, wenn Du nicht schaffst Du selbst zu sein. Viel Erfolg!
#35 vor 25 Tagen von Anke Niemand (Nichtmedizinische Berufe)
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Gast
@30 Die Kollegen auf der Station haben nur auch eine MENGE zu tun und auf Station liegen auch Patienten die Behandlung bedürfen und einfordern. Und in der Nacht sind die Kollegen auf Station zu Hause.
#34 vor 25 Tagen von Gast
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Gast
@14 Kleines Haus, OA frisch befördert und kann zwar prima mit Schwestern und neuen, hübschen Ärztinnen flirten aber arbeiten ist i-wie nicht so sein Ding. Und auf dem Notfall kam der generell nur wenn er meckern oder flirten wollte ansonsten saß der im Büro... Positiv: Man lernt sehr schnell selbstständig zu arbeiten. Negativ: Hab mich quasi fast in ne Belastungsstörung gearbeitet. Da half nur kündigen und neuen Job suchen. Es geht auch anders, zum Glück.
#33 vor 25 Tagen von Gast
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Was nützt es, wenn das Personal die Dringlichkeit der Fälle erkennt und richtig einsortiert, wenn dann keiner da ist, des sie in der gebotenen Zeit versorgt?
#32 vor 25 Tagen von Dr. Irmgard Roßnagel (Tierärztin)
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Das System der Notaufnahmen in Deutschland ist völlig defekt. Insbesondere im Bereich der Inneren Medizin. 1. Es kommen Unmengen von Patienten, welche keinerlei Notfallbehandlung bedürfen. Die wenigsten werden aussortiert oder kann mann gleich wieder wegschicken, die meisten muss man sich eben ansehen um einen bedrohlichen Verlauf auszuschließen. 2. Es werden Patienten mit vital bedrohlichen Erkrankungen (gerne mal Sepsis) häufig nicht gleich erkannt und dümpeln Stunden in der Masse der anderen Patienten. 3. Man bekommt man in der Inneren Medizin von allen anderen Fachrichtungen Patienten zugeschoben, welche meist keinerlei Erkrankung mit sofortiger Behandlungsbedürftigkeit aus dem internistischen Spektrum haben. Diese Patienten muss man dann noch zwischendurch anschauen. 4. Es haben viele Pflegekräfte in der Notaufnahme keine Lust und erkennen nicht die Dringlichkeit bestimmter Fälle. Blutkulturen + Antibiose bei Sepsis während ich im Schockraum nebenan reanimiere? - Schikane!
#31 vor 25 Tagen von Dr. med. Jan Schiefer (Arzt)
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Ja genau ein Kind egal wie da sitzen zu lassen geht gar nicht und ein Pat der 4 Monate auf nen Termin warten muss geht auch nicht! Aber.... Ich habe gerade Nachtdienst mein Oberarzt operiert sich zusammen mit meinem rufdienst die Finger wund und gerade kamen eine offene Kniewunde mit bursa, ein suizidversuch aus 10m Höhe und eine offene unterschenkelfraktur nach körperlicher Auseinandersetzung und bis ich mit den beiden fertig war und die für op vorbereitet waren hat jetzt auch ein Kind mit Sturz heute morgen in der Schule und ein Mann mit Lumbago seit 8 Wochen fast 3 Stunden gewartet und was ist beide (bzw. bei einem die Eltern) haben sich beschwert warum es hier nicht voran geht! Was soll man da noch sagen?! Die meisten Kollegen die ich in Krankenhäusern kenne haben da schon lange aufgegeben!
#30 vor 25 Tagen von Christian Boser (Student der Humanmedizin)
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Anke
Ich habe vor zwei Monaten einen Termin beim Kardiologen Anfang Februar 2018 bekommen. Jetzt hab ich etwas Angst, daß ich zwischendurch einen Herzinfarkt oder Schlaganfall bekomme. Wie soll ein Arzt allein mehrere sehr dringende Fälle behandeln? Das kann doch immer mal vorkommen. Ich nahm an, daß notfalls Kollegen von den Stationen angefordert werden.
#29 vor 25 Tagen von Anke (Gast)
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Gast
Wir sind doch nicht im Krieg. An der Front ist diese Art der Einstufung sicherlich sinnvoll, aber ein Kind mit offener Fraktur 4h ohne Schmerzmittel zu lassen geht gar nicht.
#28 vor 25 Tagen von Gast
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Es ist erschreckend, dass jemand mit einer offenen Fraktur und noch dazu ein Kind ohne Schmerzmittel 4 Stunden warten muss. Da ist die Einstufung doch sonnenklar.
#27 vor 25 Tagen von Frida Stern (Nichtmedizinische Berufe)
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Meine 2-jährige Tochter hatte plötzlich starke Bauchschmerzen, Erbrechen, kalten Schweiß auf der Stirn, zitterte und konnte nicht mehr laufen. Die Notrufstelle verwies uns in das nächste Krankenhaus mit Kinderstation. Ich habe sie selber hingefahren. In der Aufnahme warteten wir 4 Stunden, bis ein Arzt sie anschaute. Ab und zu schaute ein Pfleger oder eine Pflegerin zu uns rein und fragte, ob sie es noch aushalten kann. Es sei grad schlimm, lauter Unfälle kämen rein. Der untersuchende Arzt äußerte Verdacht auf Appendizitis. Nach 7 Stunden wurden alle notwendigen Untersuchungen gemacht, ein Bett vorbereitet, Infusion gelegt. Ich frag mich, was gewesen wäre, wenn sie kollabiert wäre. Es war ja kein Arzt da, der hätte helfen können.
#26 vor 25 Tagen von Dr. Irmgard Roßnagel (Tierärztin)
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Kinderärztin
Ihr lasst ein Kind mit einer offenen Fraktur 4h ohne ein Schmerzmittel sitzen?! Das geht gar nicht auch wenn die Notaufnahme noch so voll ist!
#25 vor 25 Tagen von Kinderärztin (Gast)
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Gast
Verstehe nicht, dass niemand dem Kind in 4 Stunden ein Schmerzmittel geben konnte.
#24 vor 25 Tagen von Gast
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Sicher ist die Zeit nicht mehr fern, in der Leute mit Befindlichkeitsstörungen dann zum Hörer greifen und den ärztlichen Notdienst zum Hausbesuch anfordern. Ein Poster mit einer Aufklärung, was als Notfall gelten kann im Wartebereich aufzuhängen, bildet und geht schon mal in die richtige Richtung. Letztlich kommt mal wie bei dieser Frage wie bei anderen Fragen der Volksgesundheit (Ernährung, Bewegung, Aufklärung...) nicht um einen endlich mal einzuführenden Gesundheitsunterricht in den Grundschulen nicht umhin. Wie wirksam so etwas sein kann. Hat ja die Zähneputzinitiative in den Kindergärten gut bewiesen; glücklicherweise fängt man dort auch an, sich um gesundes Essen zu kümmern. Frühe Prägung gesunden Verhaltens.....
#23 vor 25 Tagen von Dr. med. Dag-Daniel Dittert (Arzt)
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a.
Nachdem ich mit meinem 14 jährigen Sohn nach der Diagnose Luxatio erecta unseres behandelnden Orthopäden 4,5 Stunden in der Aufnahme des Lüneburger Krankenhauses warten musste, der senkrecht nach oben stehende Arm kaum noch durchblutet, die Bänder extrem überdehnt und der nervus axillaris stark gereizt waren wurde dann, irgendwann nach Schichtwechsel, anscheinend die "Farbe hochgesetzt"... endlich kam ein Orthopäde ... es vergingen noch 90 Minuten, bis die Rö - Bilder über das Ausmaß der Verletzung ausgewertet wurden und dann sollte mein Sohn, weil die Verletzung wohl doch ernster war als vorher eingestuft - nach 6 !!! Stunden im Krankenhaus bleiben. Der Unfall war nun 7 Stunden her und aus der geratenen "schnellstmöglichen Reposition unter Analgesie" wurde eine Reposition ohne Analagesie ... An diesem Tag kam weder ein RTW mit Verunfallten, noch andere lebensbedrohlich Patienten in die Aufnahme, aber mein Sohn mit dem "hochstehenden Arm wurde wohl auch als "grau" eingestuft ...ist wirklich jeder der Aufnahmepfleger/innen mit dem System bekannt oder eher mit der Einschätzung überfordert?
#22 vor 25 Tagen von a. (Gast)
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Gast
Es ist ein Teufelskeis, junge Kollegen müssen den Notdienst/Notaufnahme schieben, während die OÄ schön ihren Feierabend genießen. Es ist doch klar, dass man frustriert und gestresst ist zumal in die Aufnahmen zum Teil auch dreiste „Patienten“ reinflattern, die wirklich KEIN Notfall sind und sogar die Frechheit besitzen zu sagen: “Ich bekomme erst in drei Wochen einen Termin bei meinem Arzt, da komme ich doch lieber hierher“, oder „ich konnte heute früh nicht zum Arzt, ich musste arbeiten, ich verschwende doch nicht meine Urlaubstage“. Hallo, geht’s noch?! Ich muss mir auch einen Tag Urlaub nehmen, wenn ich einen Arzttermin habe!!! Es sei an dieser Stelle nochmals betont, dass ich nur von Patienten spreche, die wirklich nicht in Lebensgefahr sind weil ihnen die rechte Hand juckt. Und dann wird man mit irgendwelchen Statistiken „man sei zu langsam“ von Leuten belehrt, die gar keine Ahnung haben, wie es in Wirklichkeit abläuft da sie noch nie so einen Dienst machen mussten.
#21 vor 25 Tagen von Gast
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Auf keinen Fall kann mehr Personal die Lösung sein: dann kommen ja noch mehr mit ihren eingewachsenen Zehennägeln.
#20 vor 25 Tagen von Dr. Andreas Triebel (Arzt)
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Als ich vor zwei Jahren meinen Sohn gegen zehn Uhr abends an einem Donnerstag mit akuter Lungenentzündung in die Notaufnahme brachte, wartete dort eine brasilianische Mutter mit ihrem wimmernden kleinen Kind. Sie erklärte mir lächelnd, dass sie seit vier Stunden hier warten würde, dies aber kein Problem wäre, weil es in Deutschland immer noch viel schneller ginge als in ihrem Heimatland. Dort saß sie einmal zwei Tage und Nächte in der Notaufnahme mit einem Messer im Oberschenkel...
#19 vor 25 Tagen von Yvonne Lilienthal (Gesundheits- und Krankenpflegerin)
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Ich habe jahrelang in einer großen Notaufnahme gearbeitet und muss leider auch bestätigen, dass viele Patienten aus Bequemlichkeit und aus einem hohen Anspruchsdenken heraus bei Bagatellerkrankungen die Notaufnahme aufsuchen und auf eine umfangreiche Diagnostik und Versorgung bestehen, die viel Zeit und Ressourcen in Anspruch nimmt und sich in keinster Weise rechnet. Ich habe immer wieder gehört, ja unter der Woche habe ich ja keine Zeit zum Hausarzt zu gehen. Viele Hausärzte haben Notfallsprechstunden ohne vorherigen Termin, wir haben Bereitschaftspraxen und wir haben den Bereitschaftsdienst, der immer noch die Indikation für eine Krankenhauseinweisung stellen kann. Und bei wirklichen Notfällen z.B. akuter Thoraxschmerz mit entsprechender Vorerkankung etc. ist es sowieso angebracht den Notruf zu tätigen. Eine Aufnahmegebühr könnte sehr gut zur Entlastung in den Notaufnahmen beitragen und dieses kostet ja nix, geht viel schneller und krieg ich alles Anspruchsdenken etwas unterbinden.
#18 vor 25 Tagen von Sabine Urban (Ärztin)
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Anfang der 1990er , als Student, habe ich für das Institut für Arbeits-und Sozialmedizin der Uni Mainz an ein er Studie als Hiwi mitgearbeitet, wo die verschiedenen Zeiten genau erfasst wurden. An Krankenhäusern, nicht der Uni, dazu sage ich mal lieber gar nichts . Also Aufnahme, Vorselektierung, wie lang bis zum Arztkontakt, Röntgen, EKG etc. Damals schon waren 6 Stunden Wartezeit, auch bei akutem Abdomen, nicht ungewöhnlich. Seitdem haben sich doch die Rahmenbedingungen verschlechtert, wie sollten also diese absurd kurzen Zeiten realisierbar sein, ausser vielleicht um 2 Uhr morgens?
#17 vor 25 Tagen von Dr. med.dent Karl Samanek (Zahnarzt)
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Artru-Werner Braunoehler
Nicht jeder Patient kann einen wirklichen Notfall richtig einschätzen. Er sollte aber wissen das es eine Rufnummer 116 117gibt die die Anzahl wirklicher Notrufe drastisch reduziert. Wer das nicht befolgt und den Notruf 112 mißbräuchlich wählt wäre ein Kostenbeitrag von bis 250 € in Ordnung. Was meinen Sie wie bei Bekanntwerden dieser Maßnahme sich die Wartestationen im Krankenhaus leeren würden. Es ist der Dummheit, der Bequemlichkeit und der Interessenlosigkeit geschuldet das die 112 so oft mißbraucht wird. Durch überzogene Inanspruchnahme des Medizinpersonals und der Ärzte werden diese oft von wirklich notwendigen Einsätzen abgehalten
#16 vor 25 Tagen von Artru-Werner Braunoehler (Gast)
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Gast
Neun Stunden mit einem akuten Abdomen, gelb, beim letzten mal..Einweisung vom Hausarzt. Der Wahnsinn hat Methode..Manche Häuser kriegen es einfach nicht gebacken. (Ach ja, mitten in der Woche, vormittags)..
#15 vor 25 Tagen von Gast
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Der Oberarzt verkrümelt sich beim ersten Anzeichen von Arbeit? Was ist das denn für eine looserbude in der Sie da arbeiten?
#14 vor 25 Tagen von Dr. med. Uwe Schulz (Arzt)
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Gästin
Teil 2 Ich verstehe ja Ihren Ansatz. Übertragen auf meinen Beruf wünsche ich mir oft genug, dass Verfahren vor den Sozialgerichten meinen Tätigkeitsbereich betreffend nicht mehr vollkommen kostenfrei wären, um den Missbrauch einzudämmen. Aber damit würde dann eben auch den Ärmsten der effektive Rechtschutz eventuell vorenthalten. Dasselbe in grün also. Nach meiner Erfahrung sind übrigens intelligentere und gebildete Menschen, also solche, die tendenziell eher auch ein auskömmliches Einkommen erwirtschaften können, meist weitaus diskussionsfreudiger, mit größerem Anspruchsdenken ausgestattet und daher anstrengender. Die werden sich aber auch von 50 Euro Eintritt nicht fern halten lassen.
#13 vor 25 Tagen von Gästin (Gast)
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Gästin
@ Frau Dr. Schulten-Baumer Teil 1 Und wie könnte man das zu Ende lösen für diejenigen, die das Geld ganz einfach nicht haben? Ich arbeite im sozialen Bereich mit Menschen, die von 50 Euro eine Woche lang eine Familie ernähren müssen. Zum Ende des Monats wäre das Geld für die Notaufnahme in der Regel schon faktisch nicht mehr verfügbar; im übrigen Monat wäre diesen Menschen das Risiko, dass sie als Laien sich verschätzt haben, was die Dringlichkeit angeht, und sie das Geld nicht zurückbekommen, viel zu hoch. Oft genug sehen diese Menschen sich ohnehin schon als wertlos an und haben sich mehr oder weniger aufgegeben. Dann gehen sie eben auch im Notfall nicht mehr in die Notaufnahme.
#12 vor 25 Tagen von Gästin (Gast)
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Alles richtig, die Triagekriterien gehören auf ein großes Poster an die Wand, wo jeder sehen kann, ob er da richtig ist mit seinen Erwartungen oder nicht. Adererseits: bisher war meine Frau mit ihren alten Eltern nur nach Überweisung durch den Dorfarzt und mit wirklich sehr akuten Schmerzen im Kreiskrankenhaus. Wartezeit jeweils Stunden, BEVOR überhaupt ein Arzt mal fragte oder "draufschaute"! Meinen Schwiegervater haben sie mittags in der Warteschleife zum NOTFallröntgen einfach vergessen, als der Chefarzt von der Mittagspause kam hat er ihn zufällig gefunden.....Da hilft auchnicht mehr Personal...
#11 vor 25 Tagen von Dr. med.vet. Stefan Gabriel (Tierarzt)
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Gast
Bei Patienten, die nicht in der Notlage sind, sondern mal kurz entschlossen dort auftauchen, in der Annahme, daß sie dort schneller drankommen, sollte man genauso kurz entschlossen und deutlich sagen, daß es hier um Notfälle, sprich extreme Zustände geht, bei Patienten, die man möglichst nicht warten lassen kann, ohne ihr Leben zu gefährden. Sicher ist jeder Krankheits-Zustand belastend aber hier muß die Grenze gezogen werden. Mehr Personal ist wünschenswert, um Engpässe zu vermeiden. Vielleicht könnte man eine Rufbereitschaft für die Kollegen einrichten, wenn es wirklich zu lange dauern sollte, bis der "echte" Notfall behandelt werden kann.
#10 vor 25 Tagen von Gast
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Gast
es gibt eben auch Entschuldigung dumme Leute, wenn ich eine Grippe habe am Freitag Abend oder Samstag dann muß ich nicht ins Krankenhaus da gehöre ich ins Bett oder rufe die 116117 an. Man sollte schon selbst soviel Einschätzungsvermögen haben um zu entscheiden muß ich nun unbedingt ins Krankenhaus oder reicht der Anruf des Notdienstes. Vielleicht sollte man an dieser Stelle einen verständnissvolleren Aushang GROß und DEUTLICH in den Notaufnahmen aushängen damit man versteht das wirklich nur " ernstere " Fälle an den Wochenenden in den Krankenhäusern behandelt werden. Wird aber sicherlich schwer sein.
#9 vor 25 Tagen von Gast
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Seit langem wuerde ich eine Gebühr von 50 Euro für die Inanspruchnahme des Notfalldienstes bzw. der Notfallbehdlg in Rechnung stellen. Erst wenn ein wirklicher Notfall behandelt und nachgewiesen ist gibt es diese Gebühr zurück. Es wuerde die Wartezimmer rauemen und wirkliche Notfälle muessten nicht so lange warten. Viele Patienten gehen am Wo.ende zum Arzt , da Sie Alltags beim Hausarzt auch lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Ich habe im Notfall schon Flatulenz und allgemeines Unwohlsein behandeln muessen.
#8 vor 25 Tagen von Dr med Marion Schulten-Baumer (Ärztin)
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Anja
Manchmal frage ich mich, ob die Menschen einfach zu viel Zeit haben. Oder sie finden Notaufnahme einfach nur spannend.
#7 vor 25 Tagen von Anja (Gast)
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Gast
Ganz klar Personalmangel! Besser die Gelder in das Personal als in Bürokratie und Statistiken, Meinungsumfragen investieren!
#6 vor 25 Tagen von Gast
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Es sollte die Möglichkeit geschaffen werden, die "grauen" Fälle komplett heraus zu triagieren, sprich zum ärztlichen Notdienst zu schicken, verbindlich, oder aber sich von ihnen bestätigen zu lassen, dass sie bereit sind zu warten bis alle höher priorisierten Fälle abgearbeitet sind. Allerdings habe ich es bereits mit einem Familienmitglied erlebt, dass wir nach einem Anruf bei eben diesem ärztlichen Notdienst an die Notaufnahme verwiesen wurde, wo uns nach mehr als 6 Stunden Wartezeit unter heftigsten Schmerzen bedeutet wurde, dass man uns lieber nebenan (die ärztliche Notdienstzentrale ist in einem Gebäude untergebracht, das zur gleichen Klinik gehört) gesehen hätte. Die notwendige Röntgenaufnahme hätte auch von dort initiiert werden können. Da fragt man sich natürlich: Ja was denn nun? Wir wären übrigens gerne bereit gewesen "nach nebenan" zu gehen, wenn man uns dies früh genug mitgeteilt hätte.
#5 vor 26 Tagen von Dr. rer. nat. Karl-Albert Rinast (Biologe)
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Gast
Das kann man nur unterstützen: wenn in der Klinik kein oa oder kein anderer Kollege da ist, der den Bruch übernehmen kann, dann fehlt es massiv an der Organisation. Ich hätte da Angst vor dem Anwalt
#4 vor 26 Tagen von Gast
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Gast X
Ja, solche gibts bei uns auch... aber eben auch die andere Sorte ;-)
#3 vor 27 Tagen von Gast X (Gast)
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Gast
Die Lösung des Problems wäre mehr Personal. Wenn statt einem Arzt 2 da wären würde sich die Wartezeit halbieren. Aber mehr Personal kostet ja mehr geld, das ist ja die Lösung die man nicht will. Schade eigenlicht. (Und #1 Ich weis ja nicht in was für einen wunderschönen Krankenhaus sie arbeiten aber bei uns verirrte sich nicht mal ein Oberarzt auf den Notfall um zu helfen, die haben sich eher beim ersten Anzeichen an Arbeit verkrümelt...)
#2 vor 27 Tagen von Gast
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Gast X
"große Variabilität zwischen den Häusern..." soso "Ende des Jahres wird ausgewertet" tja da liegt der Hase im Pfeffer... der Blick auf die Zeitüberschreitungen sollte schon in Echtzeit erfolgen. Ich muss gerade schmunzelnd an eine unserer Trigeschwestern denken. Wenn die in ihrem System sieht dass ein Kind mit gebrochenem Arm so lange wartet und weiß dass der Dienstarzt auch in absehbarer Zeit nicht hinkommt dann zieht sie iregndwann selbstständig die Reißleine und holt Verstärkung. Irgendwo geht immer was... entweder ein Stationsarzt wird vom Schreibtisch weggeholt und zur Not wird auch der Chefarzt während einer wichtigen Besprechung angerufen... Natürlich kommt dann Ende des Jahres bei uns das große Donnerwetter wegen der vielen Überstunden. Wäre aber alles nicht nötig wenn sich nicht immer wie im Artikel beschrieben "Patienten" in die Notaufnahme verirren würden die dort nichts verloren haben.
#1 vor 27 Tagen von Gast X (Gast)
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