Gefährliche Droge, frei verkäuflich

31.08.2017
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Es ist das wohl bekannteste Medikament, jeder hat eine Meinung dazu, es gibt bestimmt 386 Hersteller mit sehr einfallsreichen Namen, zugelassen schon für Babys, es macht abhängig: das Nasenspray. (Fanfare im Hintergrund!)

Was ist eigentlich dieses Nasenspray, wie wirkt es und warum bekommt man es in der Apotheke und nicht bei dem sympathischen, introvertierten jungen Mann mit Mütze tief im Gesicht hinterm Hauptbahnhof? Es macht doch abhängig!

Der Apotheken-Kenner wird einwerfen, dort bekäme man ja mittlerweile auch Cannabis. Aber diesen Schluß würde ich nicht ziehen.

Nasenspray gleich Nasenspray?

Nasensprays gibt es (nicht überrascht sein!) mit unterschiedlichen Inhalten. Tablette ist ja auch nicht gleich Tablette, inhaltlich gesehen. Es geht bei der Namensgebung nur um die Art der Applikation, also dem Heranführen des Wirkstoffs an den Körper. Nasenspray kann auch nur leicht gesalzenes Wasser sein, zur Befeuchtung der Nasenschleimhaut. Besser geht da noch Dexpanthenol oder Hyaluronsäure (Säure? Mein Gott!) als Inhaltsstoff. Pflegt, tut gut und macht so abhängig wie eine Handcreme und Bodylotion, also nicht. (Okay, der Lippenpflegestift macht wirklich abhängig!)

Dann gibt es noch Nasensprays gegen Allergien ganz unterschiedlicher Art, gegen chronische Entzündungen der Nase und Nasennebenhöhlen. Manchmal mit Cortison. Was, Cortison? Also gehe ich dann auf wie ein Hefekloß und meine Knochen brechen? Nein, da unterscheiden wir zwischen einer topischen (also lokalen) und einer systemischen Anwendung (wird über den Blutkreislauf verteilt). Also auch nicht schlimm!

Von welchem Nasenspray wird man denn jetzt abhängig? Das Stichwort heißt, bitte hinsetzen: Xylometazolin.

Dazu zwei Kurzvorträge

Was macht die Nase eigentlich außer einer Halterung für die Brille oder logische ästhetische Fortsetzung des Filtrums? Sie ist Klimaanlage und Filter der Luftwege. Die Atemluft wird auf dem Weg durch die Nase angefeuchtet, erwärmt und gefiltert. Zum Schutz der unteren Atemwege. Dazu gelangen auch Geruchspartikel zum Riechorgan, was auch bei der Differenzierung des Schmeckens wichtig ist. Weitere Funktionen sind für dieses Thema entbehrlich. Die Nasenmuscheln, die nicht nur die Oberfläche der Schleimhaut vergrößern, sondern auch mit ihren Schwellkörpern den Luftstrom regulieren, benötigen einen gute Durchblutung. Das Volumen des Schwellkörpers reguliert sich durch die Menge an Blut (ja, ich bin immer noch bei der Nase!). Und auch die Funktion des Filters und der Klimaanlage auf Schleimhautebene benötigt einen guten Durchfluß am „ganz besondren Saft“(frei nach Mephistopheles).

Macht macht nun Xylometazolin? Es verengt die blutzuführenden Gefäße. Also können sich die Schwellkörper in der Nase nicht mehr so stark ausdehnen (gewollter Effekt!) und die Schleimhaut hat etwas weniger Durchblutung für Klima und Filter (vorübergehend tolerierbarer Effekt!).

Den Schwellkörper zähmen

Die Wirkung des Xylometazolins hält nur wenige Stunden an. Anschließend füllen sich die Schwellkörper wieder mit Blut und die Nasenatmung kann wieder schlechter werden. Außerhalb eines Infektes oder einer Allergie reguliert sich der Schwellkörper selbst, kann also auch von selbst abschwellen. Diese Funktion verlernt er jedoch zunehmend durch Anwendung dieses Nasensprays über Wochen und Monate. Und dann muss man wieder nachsprayen, weil die Nase sonst dicht ist. Bei einigen Menschen befinden sich überall Nasensprays: an unterschiedlichen Orten der Wohnung, im Auto, im Büro, in den Taschen. Überall verfügbar: Das hat dann Sucht-Charakter.

Nachteil auf Dauer: Es entsteht eine Durchblutungsstörung der Schleimhaut. Die Klima- und Filterfunktionen können nachlassen. Nicht gut! Bis sich die Schleimhaut jedoch derartig umbaut und vielleicht sogar die berüchtigte borkige, ausgetrocknete Stinknase entsteht, ist ein Schnupfen lange vorbei. Diese Schädigung tritt bei chronischer Anwendung ein.

Das Krankheitsbild hat sogar einen schönen Namen: Privinismus. Benannt nach einem Nasenspray mit vergleichbarer Wirkung: Privin.

Ich gebe auf

Auch eine weltweite Aufkärungskampagne wird wohl nicht helfen. Wenn ich bei z.B. akuter Rhino-Sinusitis, akuter Otitis media oder Paukenergüssen abschwellendes Nasenspray empfehle, damit der infizierte Schleim besser ablaufen kann, werde ich trotz Erklärung der Zusammenhänge weiterhin den häufigsten Satz eines Patienten in einer HNO- Praxis hören:

„Was? Nasenspray? Aber das soll man doch nicht! Davon wird man doch abhängig!“

Bildquelle: Sho Hashimoto, flickr

Artikel letztmalig aktualisiert am 26.09.2017.

60 Wertungen (4.18 ø)
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gast me
Als ginge es um das Sein Selbst im Einzigen: Dieses Medikament schätze ich.(Xylometazolin) Wie schlimm und schrecklich ist es, wenn man bei COPD Atemnot hat und diese zudem noch , weil die Nase (etwa Kiefernhöhlenentzündung) zugeschwollen ist? Dies verursacht wirklich Ängste(an Atemnot).Ich sage nur wiederholend noch ein mal:Was mehrmals schon gesagt wurde:Erkannte mich im Urgrund, im Ur-Schoßes-Grunde des Seins und Daseins einer je schon?Ja, ja: Schon, wird meine Liebe erwidern.Also ich sage: Ganz nüchtern betrachtet, überwiegt der Nutzen die Nebenwirkungen.Dass eine Abhängigkeit nicht entstehe , werden wir pharmazeutisch befolgen.
#69 am 26.09.2017 von gast me (Gast)
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Gast
zu 58: Nehmen Sie das nicht ernster, als es ist: Der Autor obigen Artikels wußte auch Amüsantes einzuflechten: Ich meinte: Hier geht es nicht nur um Medizinisches, sondern , nachdem der Mediziner (=Arzt) die Diagnose stellte, und dann das Pharmakon verschrieb: Ja, ab dann sind wir bei der Pharmazie."Sprechen wir über Medizin? ", frugen Sie Sich: Na nun was: Wir gingen bereits über zur Pharmazie!-sage ich.Und wie wir nicht nur bei der Medizin stehen bleiben, sondern pharmazeutisch wurden, erkennend, dass Medizin und Pharmazie sich überschneiden:Da sage ich: Ebenso dürfen sich Naturwissenschaft( Medizin, Pharmazie) und Literatur treffen und liebevoll begegnen und überschneiden.
#68 am 26.09.2017 von Gast
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Gast
@58 "Sprechen wir über Medizin? Haben die Literaten und Germanistikstudenten hierzulande kein eigenes Forum?", zitiere ich aus 58. Ich erwidere: Hier liegt beides vor: Ein künstlerisch-literarischer Text ebenso wie eine realwissenschaftliche Mitteilung aus der Pharmazie.
#67 am 26.09.2017 von Gast
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Gast
@ 45:" Ich möchte informieren und unterhalten." "Und dann muss man wieder nachsprayen, weil die Nase sonst dicht ist" Ich sage bzw. schreibe abschließend: Ich kritisierte nie niederträchtig, böse, gemein. Ich hätte mich auf den sehr guten, also aufklärenden Artikel kaum eingelassen, wenn ich von der Droge nicht betroffen wäre: Ich brauche sie.(Positiv, nicht negativ) Also: Auch wenn ich negative Kritik ausübte, so gilt mir allerdings: Dieser Beitrag war nicht nur im Was und im Wie äußerst hilfreich, sondern überhaupt auch im "Dass" : Dass dieser Artikel überhaupt herauskam.Kritik wird man überall einstecken müssen: Ich schätze diesen Beitrag, auch wenn ich anscheinend durch einige Punkte, die ich kritisierte, in der fälschlichen Vorurteilsmeinung mancher ein verzeichnetes Bild abgeliefert habe..Darum geizeich nicht mit der Ehre eines Anderen: (der Begriff Ehrgeiz bleibt mir bis heute unverständlich- hiermit versuchte ich eine Klärung): Diesen Beitrag lobe ich.
#66 am 20.09.2017 von Gast
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Gast
"Ich gebe auf"schrieben Sie. Wer tut das nicht? Da werde ich schon stark nachdenklich. Sollten Sie nie je tun.Tut mir leid, das nun öffentlich schreiben zu müssen.Nicht privat. Wie gesagt, Ihr Beitrag war zuhöchst aufklärend. Sie sind gewiß ein weit Jüngerer als ich.Ich schätzte Ältere schon immer hoch ein. Liebe Grüße Thomas Günther Also waren meine negativen Kommentare nie noch abwertend gegen alles: Bin ich jetzt verletzt an mir slebst? Aufgeben sollten Sie nicht und nie und nimmer, wo Sie in der Wahrheit stehen: Hochfeinfühligst gehe alles Schreiben vor sich.
#65 am 20.09.2017 von Gast
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Gast
Kurze Nachanmerkung: Wie gesagt, dieser Artikel als Beitrag wird von mir hoch geschätzt.Unter feiner Differenzierung fiel mir das Stichwort einer hyperbolischen redeweise ein, die ich Selbst gerne früher mal oft verwendete:Aber nur im Bezug , im Vergleich des Nasensprays mit so was wie " gefährlichen Drogen"- wie von "hinterm Hauptbahnhof": Diese Form gebrauchte ich früher selbst sehr häufig: Also so was wie eine Übertreibung, Hyperbel.Sie könnte auch im Satirischen zu liegen kommen. Die Gefährlichkeit des Xylometazolins wurde betont: Jeder ist vorgewarnt.Und das ist nicht übertrieben, sondern real: Aber nicht so extrem wie bei Heroin, Ecstasy, etc..Also: Die literarische Form ist eine vollkommen ordentliche Hyperbel. Damit alles ok.
#64 am 19.09.2017 von Gast
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Gast
Also ich: Ich kritisierte nur wenige Punkte aus dem Ganzen des Wahren:Und damit kritisierte icvh noch nie den Text in seiner ganzewn Wahrheit. Ginge nie. So was tat ich noch nie. Konkret:Ich lasse das nunmhr bleiben.Wer wollte sehen? Darauf wird einer lange warten dürfen- Wenn es sogar mir selbst zu schwierig werden wird:Wo will ich sein werden? Die absolute Identität zwischen: hier fachmedizinisch-pharmakologischer Aussage und Philosophie will hergestellt sein. Ichj spreche nicht mehr auf diesem Forum:Aber Privates zu kommunizieren , ginge mir auch zu weit. Ich sage nur:Vielen Dank für den Artikel zum Nasenspray: Wollte ich davon immer nur auf der Gass gehört haben?
#63 am 18.09.2017 von Gast
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Gast
Sehr geehrter Foraminologe! Vielen Dank für Ihren schlichtenden Beitrag: Ich glaube, dass keiner niemandem echt böse war, sondern dass wir Menschen sind, die Debatten auch über das bloß Sachliche hinaus miteinander führen können, führen werden, dass- nun was: Ich auch Künstlerisches im Beitrag hoch schätze- was übrigens viele Autoren hier tun, auch wenn das nicht eigens angemerkt oder besonders herausgehoben wurde:Hier lernten wir sachlich was davon,dass Vorsicht mit dem Nasenspray zu obwalten hat- das mußte gelernt worden sein, allerdings:Und:Wie dem auch immer sei: Über der Tatsächlichkeit obwaltet immer ein Oberwille, oder eine höhere Instanz im Gewissen, oder wer weiß was:Da ersehen wir, dass alles Sagenkönnen seine Grenzen kennt und : Nun: Es was darüber hinaus zu sagen gibt, was komischerweise auf das Noch-nicht-Geklärte hinweisen darf. Ich rekurriere dazu, diesen Beitrag nunmehr nur noch einfach, nicht mehr kritisch zu nehmen
#62 am 17.09.2017 von Gast
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5- Foraminologe
Lieber Gast, der in den letzten Nächten so viel konstruktiv zu dem Artikel vor allem in formeller Sicht beigetragen hat, und sehr geschätzte Kollegin Gast X, deren Kommentare ich auch in anderen Blogs gerne lese, und alle weiteren geschätzten Leser (einige HP und Apotheker): Nachmals vielen Dank und ich empfinde diese Diskussion als sehr wohltuend, gerade auch im Hinblick auf einige Blogs, die in den Kommentaren den sachlichen Boden verloren haben. Behalten Sie bitte im Leben weiterhin immer den Blick auf das Konstruktive und Sachliche, gerne mal mit einem Spritzer Humor, einer Prise Ironie, Teelöffelspitze Komik und in Einzelfällen ein Hauch Zynismus. Einen schönen Sonntag an alle!
#61 am 17.09.2017 von 5- Foraminologe (Gast)
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Gast X
Diesen Standpunkt kann ich nachvollziehen. Da es in der Medizin ausgesprochen wichtig ist Kernaussagen so offensichtlich und kurz wie möglich darzustellen und unnötige Verzierungen mit Schleifchen und Ornamenten literarischer Finesse äusserst verpönt sind, weil alles was Missverständnisse und Fehldeutungen zulässt potenziell gefährlich ist, ist es nicht verwunderlich dass selbst in Blogeinträgen eine kleine wohlplatzierte Dosis Ironie oder Sarkasmus ihre Wirkung bei manchen völlig verfehlt und von einigen Lesern mit einem Aufschrei der Entrüstung quittiert wird. Dass mein Geschlecht aus dem Pseudonym nicht hervorgeht ist Absicht. Leider musste ich die Erfahrung machen, dass es ungeachtet der Qualität des fachlichen Inhaltes eines Kommentars bei den Reaktionen darauf hier einen gewaltigen Unterschied macht ob dieser von einem Mann oder einer Frau stammt...desweiteren ist es ein Pseudonym das hier offenbar von mehreren Personen benutzt wird.
#60 am 17.09.2017 von Gast X (Gast)
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Gast
zu 60: Freut mich , dass noch jemand da ist und diese Debatte verfolgt.Aber was Sie sagen, sagte ich ja ebenso: Dieser veröffentlichte Text bewegt sich zwischen physischer Materialwissenschaft( = Pharmazie) und Kunst (=Literatur), und ich sehe das zuletzt so: Zwischen Komik und realwissenschaft. Ob #60 eine Frau oder ein Mann sei, kann ich aus dem Absender leider nicht ersehen.Ich sage: Wir bewegen uns zwischen allen Wissenschaften.Dass Sie Literaten erkannten, schätze ich hoch ein, auch wenn eine anscheinend rein literarische Bewertung des Ursprungstextes kaum vorzuliegen scheint: Stimmt nicht:Die Form und Art und Weise scheinen von ihm nahegebracht worden zu sein. Wer pharmakologisch denkt, muss das auch philologisch gut formulieren können: Ansonsten nützte das wenig.Also:Sie,#60, sagten das doch:Dieser Text zirkuliert zwischen Fakten und Komik, zwischen Tatsachen , die pharmazeutisch-wissenschaftlich sind, und einer Komik, so meine ich: Ja, das MEINTE ich: Ich schätze und +dem Text
#59 am 17.09.2017 von Gast
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Gast X
Wenn ich mir diese hochvergeistigten Ergüsse so durchlese habe ich ehrlich gesagt Schwierigkeiten mich zu orientieren. Sind wir immer noch im Kommentarbereich eines Blogs? Sprechen wir über Medizin? Haben die Literaten und Germanistikstudenten hierzulande kein eigenes Forum?
#58 am 17.09.2017 von Gast X (Gast)
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Gast
Gefährliche Droge? Wo kommt das derzeit gefährlichste Zeug an Droge denn her? Von Mohnbauern aus Afghanistan Woher kriegt Merck sein Morphium? Auch von den Illegalen? Nein, glaube ich nicht: Merck bezieht gewiß, so meine ich, legal. Was für ein Blödsinn: Merck bezieht sein Opium- wer weiß woher- völlig legal. So ein Quatsch. Somit darf der Schwarzmarkt von Rauschgift deutlich unterschieden werden zur ordentlichen, medizinischen Anwendung?Aber höchst sicher. Wurde Merk nicht groß durch den Handel mit Opium? Sicher, das wurde die Darmstädter Apotheke.Ein Segen ist Morphium in der Hand der Ärzte. Alle Welt kann mir gestohlen bleiben:Woher kriegt ein Arzt sein Morphium? Soll er´s herbekommen von den Mohnfeldern. Da geht er doch weder hin noch hat er solche: Woher kriegt er sein Zeug für bedürftige Patienten denn dann her? Der wird das finden. So steht es um Drogen: Auch allgemein: Bloß kein Horror: Ich darf zum Denken gekommen sein:
#57 am 17.09.2017 von Gast
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Gast
Guter Schuß an Humor ist für das Sinn-Verstehen dieses Textes notwendig. Aber bloß nicht an einen Schuß denken: Das ist nämlich im Milieu der Drogensüchtigen ein Schuß Heroin- dieser wirklich gefährlichen Droge( Was ist das? Diacetylmorhium, Heroin genannt) Ein Alarmsignal herausgesendet zu haben in alle weltöffentlichkeit, als handelte es sich beim Xylometazolin um eine ebenso gefährliche Droge wie um Heroin, darum machte sich der Autor schuldig: Er wird darum in die Bredouille genommen.Worauf will sein Text hinaus: Oder dürfen wir das nie wissen können?Versteckt er sich in seinen Hintergründigkeiten? Werden wir Ihn nur noch provozieren?Wird seine Absolutheit uns nie bekannt werden? Er wusste all das schon immer besser, so denke ich, als ich das je wissen konnte. Einen liebevoll-freundlichen Gruß schicke ich an den Autor. Dieser Beitrag an Text gab zu denken auf: Allerdings über pharmezeutische Stoffe, die gut dialektisch entweder nützen oder auch-leider- schaden können.Guter Text.
#56 am 16.09.2017 von Gast
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Gast
Also:Wer kein dialektisches Denkvermögen in lauterer Anerkennung des Selbstes des Anderen als Dialogpartners hat, sollte dies Vermögen, diese Fähigkeit im noumenalen Sinne nachholen: Der sollte , wenigstens grundlegend wenig, Platon´Logik kennenlernen.Im hier vorliegenden Falle war ich nie vernichtend kritisch:Ich kritisierte, erläuterte das im obigen Kommentar: Aber gemeint war das anders, und der Autor wußte das von vornherein .Würden wir das nicht zusammen wissen, erlägen wir einem schweren Mangel an solider Bildung.Kritik an mir tut mir gut.
#55 am 16.09.2017 von Gast
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Gast
zu #54, #55: Es kommt darauf an, in welchem Grade des Realismus der Text aufzunehmen ist:Soll das ein nüchtern sachlicher, pharmazeutisch- wissenschaftlicher text nur sein, oder darf ich auch-nennen wir das nun mal eben :Komik: Darinnen herauslesen dürfen.Im letzteren Sinne ist der Text eben in künstlerischer Freiheit sehr gelungen.Meine Kritik bezog sich lediglich auf Mängel, die ein Mißverständnis hervorrufen können und gewiß oft tun:Darum zitiere ich aus Beitrag #54: " Ich finde den Artikel Nicht so schlecht wie die anderen".Ich als Kritiker empfinde den Artikel nicht schlecht, auch wenn ich anscheinend mass kritisierte: Ich kritisierte aber nur splitterhafte Aspekte aus dem Ganzen.Damit machte ich den Artikel im Ganzen nicht schlecht.Im Namen der künstlerischen Freiheit : Der Artikel wurde von mir mit viel Interesse gelesen, wird von mir in seinem Dass gelobt, (meine: nicht nur zum Was (Inhalt) und Wie ( Form) , sondern im Dass-er- veröffentlicht wurde.Guter Beitrag eben.
#54 am 16.09.2017 von Gast
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Gast
Ja, der Artikel ist auf seine Art wirklich gut, auch wenn ich zuvor manches kritisierte.Eben das hintergründig irgend "Ironische" will richtig aufgenommen sein.Von daher ist er zu loben.Da ist was von künstlerischer Freiheit zu spüren.
#53 am 16.09.2017 von Gast
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Ich finde den Artikel Nicht so schlecht wie die anderen. Der Hinweis auf einen vorsichtigeren Umgang mit Nasensprays u der Hinweis auf eine gute Nasenatmung von einem HNO Arzt ist gut
#52 am 16.09.2017 von Ulrike Schmitt (Apothekerin)
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Gast
Na ja, ich zitiere aus obigem Originaltext: „Was? Nasenspray? Aber das soll man doch nicht! Davon wird man doch abhängig!“ Ja ja, das hörte ich auch mal-gleichsam auf der Gasse, aber von einem Bekannten: Seitdem passte ich auf mit diesem Nasenspray. Der Bekannte mußte mit weit mehr aufpassen: Der hatte Lungenkrebs , bekam somit gutes Morphium:Verstarb inzwischen. Trauer.
#51 am 14.09.2017 von Gast
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Gast
Noch nur kurz: Ich zitiere aus obigem Text: " Wenn ich bei z.B. akuter Rhino-Sinusitis, akuter Otitis media oder Paukenergüssen abschwellendes Nasenspray empfehle, damit der infizierte Schleim besser ablaufen kann"--- Ja ja:Ich merke an, dass das Ablaufen des Nasenschleims nicht dazu führt, dass dieNase sich nun freiläuft und dann alles vorbei wäre:Die Hauptmedikation der Arznei liegt, wieich das sehe und meine, darinnen, dass die Anschwellung der Nasennebenhöhlen zurückgehe:Das Medikament dient in erster Linie der Abschwellung der Nasenschleimhäute, wobei eine freiere Atmung ermöglicht wird.
#50 am 14.09.2017 von Gast
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Gast
zu 46: "An alle selbst ernannten Beratungs-Parmakologen":(aus 46 zitiert) Ja ja, die frei verkäufliche gefährliche Droge:Das ist aber nicht oder weniger pharmakologisch, sondern populistisch-politisch zu verstehen: Nämlich aus jener Zeit, dass viel zu viele (Heroin-) Drogentote auf irgendwelchen Toiletten zu finden waren.Also das gemeine Verständnis um das , was drogen sind, läßt gewiß zu wünschen übrig.Pharmakologisch gebildet ist nicht jeder, aber auch die volkstümliche Kenntnis der Drogen ist nicht zu unterschätzen.So ein Populismus über Drogen ist wahr und ebenso teils sehr verblendet:Aber leben wir nicht alle irgendwo in einer phänomenalen Verblendung, einer Verblendung vom bloß Phänomenalen, ohne Erkenntnis der eigentlichen Wahrheit?Das gilt für alles Guten Tag allen!
#49 am 14.09.2017 von Gast
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Gast
zu 45 Also ich bleibe bei meinem Urteil,dass schon die Überschrift : "Gefährliche Droge.Frei verkäuflich" sehr irreleitend ist.Beim besten Willen, wie gesagt, kann ich das weder als nur humoristisch noch ironisch einstufen.Dennoch verstehe ich den Artikel aus dem Hintergrund sehr gut: Und hintergründig verstanden, kritisiere ich nichts.Frei verkäuflich war mal Opium in der Apotheke: Bin ich nun der, der das Verbot( Betäubungsmittelgesetz ) dazu nur bemängelt? Ja, denn das Opiumgesetz hat seine Berechtigung.Heroin, das wir wirklich als die gefährlichste illegale droge erkennen, galt bei seiner Einführung-zur Zeit um Aspirin- als nicht süchtig machend, im Gegensatz zum Hustenmittel Codein, das anscheinend süchtig mache.Aber , so gut ich diesen Artikel verstehe, ebensosehr halte ich für unhaltbar, dass der Vergleich dieser physisch wirksamen Droge zu gefährlichen Drogen , also das meint Rauschgifte, hergestellt wird. Aber was solls? Warum lasse ich mich darüber aus? Wir lernten genug
#48 am 14.09.2017 von Gast
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Gast
Vielen Dank für Ihren Beitrag Nr. 46 Ja, vielleicht braucht man gar nicht übertrieben übervorsichtig im Umgang mit der Arzneidroge sein, nicht unnötig Qualen leiden, nur weil man vermeint, das Mittel könne abhängig machen und sei nur in schwereren Fällen anzuwenden.Hier wird ein erfahrungsgemäßes Ermessen an sich selbst indiziert sein.Hier wird jeder seine Sache an sich selbst auszukunden haben.Maßhalten heißt diese Tugend.Das Wichtigste hier ist, dass jeder informiert und vorgewarnt wurde: Eigene Experimente sollten dann aber nicht in die Irre führen und fehlgehen.Ich persönlich wende die Arznei behutsam und vorsichtig an: Und ich bin äußerst erleichtert darüber, dass es diese gibt. Ich litte ziemlich schwer darunter zuweilen, wenn ich sie nicht hätte.Diese Leiden gingen so weit, dass ich nachts nicht mehr liegen und schlafen könnte, sondern aufstehen müsste aus Atemnot etc.Ermessenssache, Abwägung der feinen Art eben. Vielen Dank für Ihren Beitrag!
#47 am 14.09.2017 von Gast
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An alle selbst ernannten Beratungs-Parmakologen (Ja, eigentlich will jeder in dieser Gesellschaft Andere beraten, auch wenn Er / Sie nur begrenzt Ahnung hat....)! Ich bin 63, von Beruf Apotheker, und ich nehme seit 50 Jahren Xylometazolin-Nasensprays, auch schon mal ohne Erkältung. Definitionsgemäß bin ich Privinist, aber ich fühle mich ausgezeichnet, weil ich meine Nase freihalten kann. Damit kann ich beser schlafen und arbeiten und habe weniger Folge-Infektionen als die "Vermeider". Allerdings muss man die Nasenschleimhaut pflegen. Aber dann geht´s. Mein HNO-Arzt konstatiert meiner Nasenschleimhaut einen altersgemäß normalen Status. Ich empfehle Xylometazolin weiter!
#46 am 14.09.2017 von Dr. Ralf Mayer (Apotheker)
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5- Foraminologe
Vielen Dank für die enorm gemischte Resonanz. Zwischen humorvoll und frech/ unverschämt, zynisch und falsch, belehrend und unterhaltend kann man offensichtlich alles in meinen Artikel erkennen, dazu noch redundant und unvollständig. Zur Begriffsklärung "topisch", "systemisch" und wie im Falle eines Nikotin- oder Hormonpflasters "transdermal" systemisch verweise ich höflich auf das Flexikon. Wenn man sich ein wenig auf den Gesamtartikel von der provokanten Eingangsfrage bis zur Schlußäußerung eines Patienten einläßt, kann ich mir nicht erklären, wie man darauf kommt, ich würde Drogen und Abhängige verharmlosen oder die Apotheke mit Dealern gleichsetzen. Aber es darf ja jeder seine Meinung äußern. Da dies nicht mein erster Artikel hier ist, können die Skeptiker eventuelle Zweifel an meinen Absichten verwerfen. Ich möchte informieren und unterhalten. Einen schönen und vor allem gesunden Tag an alle!
#45 am 14.09.2017 von 5- Foraminologe (Gast)
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Gast
zu 25 Wieder was gelernt.Dass Xylometazolin als nasales vasokonstiktorisches Spray derart negative Auswirkungen haben kann und damit nicht angemessen ist, um Säuglingen verordnet zu werden, wissen wir hiermit und nun.Vielen Dank für Ihre Mühen zur Nachforschung dieses Themas.Darum auch wohl fragen die Pharmazeuten stets nach, ob diese Nasentropfen für Kinder oder Erwachsene gewünscht werden- wobei eben Säuglinge weniger, kleiner als Kleinkinder sind.Ansonsten sage ich: Dieses fälschlicherweise als Schnupfenspray verkaufte Medikament- denn es hilft nicht gegen eine laufende Nase, sondern dient der Abschwellung der Nasenschleimhäute- dürfte Vielen große Linderung schon gebracht haben.Was: Erstickungsängste bei Atemnot in der Nacht: Das lindert und bessert wirklich und sehr gut. Diese Droge ist bei rechter Applikation sehr wertzuschätzen. Kinder sind da eine eigene Sache wohl und behutsam ist mit ihnen umzugehen: Aber: Auch ein Baby kann solche nasalen Beschwerden bekommen-da ist zu
#44 am 14.09.2017 von Gast
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Gast
Beim besten Willen kann ich diesen Artikel nicht retten, indem ich ihn humoristisch zu nehmen versuchte: Nein, das ist er nicht, höchstens stark zynisch.Der Vergleich einer Apotheke mit dem Drogenschwarzmarkt ist völlig verfehlt.Nasenspray ist kein Rauschgift.Auf Kriegsfuß allerdings bin ich mit Paracetamol-aber nicht als schwarzer Droge, sondern weil es ein schwieriges, zu bedenkendes, vielleicht längst obsoletes Analgetikum ist.
#43 am 13.09.2017 von Gast
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Gast
41: ich denke nicht dass es hier um Bahnhofsapotheken geht... ich denke der Bahnhof wurde hier als Metapher verwendet weil er in vielen Städten als Drogenumschlagplatz dient.
#42 am 13.09.2017 von Gast
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Manfred L. DIETWALD
Will jemand den vielen Bahnhofapotheken die Kunden reduzieren? Gerade bei Durchzug entzünden sich Nasen. Laufen die Nasen, helfen Papiertaschentücher ohne kräftiges Prusten. Vor dem Einschlafen erst ohne Nasenspray versuchen in die Traumwelt zu entwischen, um letztendlich doch zum NS zu greifen, ohne die Apotheke oder Bahnhof aufzusuchen, da Neuansteckung droht.
#41 am 13.09.2017 von Manfred L. DIETWALD (Gast)
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Gast
Wieso nicht recht? Halbwissen und Ablehnung erschweren die Behandlung nunmal- aber sonst kann jeder leben wie er will. Wir sind alle erwachsen.
#40 am 13.09.2017 von Gast
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Ist doch in Ordnung, wenn der Patient weiss, dass man ein Nasenspray zwar kurzfristig , aber eben nicht dauerhaft nehmen soll. Jetzt hat man etwas gelernt - und das ist den Ärzten auch wieder nicht recht.....
#39 am 13.09.2017 von Remedias Cortes (Nichtmedizinische Berufe)
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Gast
@13. Klar, auch "richtige" Medikamente haben ihre Berechtigung, wo Haumittelchen nicht mehr ausreichen, ob man dann nachts eine Notaufnahme oder Apotheke aufsucht oder bis zum nächsten Tag wartet bleibt jedem selbst überlassen. Ärgerlich für den Arzt sind Patienten, die im Notdienst kommen und stark leiden aber dann Medikamente/Therapien ablehnen. Zaubern kann der Arzt auch nicht.
#38 am 13.09.2017 von Gast
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Liebe Leser, vielen Dank für die zahlreichen Kommentare. Bitte beachtet in euren Beiträgen jedoch die Netiquette und diskutiert sachlich und themenbezogen. Nehmt zudem von zu ausführlichen Schilderungen zu Einzelschicksalen Abstand. Eure DocCheck News Redaktion
#37 am 13.09.2017 von DocCheck News Redaktion (Mitarbeiter von DocCheck)
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Ernsthafter Beitrag lustig zusammengefasst! Gut gemacht!
#36 am 13.09.2017 von Adam Sabbagh (Mitarbeiter Industrie)
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Gast X
Anscheinend haben die meisten Kommentatoren die Ironie in dem Artikel überlesen. Aus dem letzten Absatz geht eindeutig hervor dass der Autor Nasenspray keineswegs als gefährliche Droge betrachtet sondern als nützliches Medikament dessen Einsatz bei klarer Indikation gut und sinnvoll ist, jedoch wie bei vielen anderen guten und sinnvollen Medikamenten aus genannten Gründen von einer unkritischen Daueranwendung abgeraten wird. Davon abgesehen gab es schon einige wertvolle Tips. Für Erwachsene ist in den meisten Fällen ein Kinderspray ausreichend, "entwöhnen" kann man ein Nasenloch nach dem anderen. Wer Probleme mit Hausmitteln hat sollte zunächst mal nach Anwenderfehlern suchen bevor er sie verteufelt. Beispiel: Infektionen durch Emser Salz: man muss es nicht mit Hochdruck ins Mittelohr pusten, spülen genügt. Gründliche Reinigung nach jeder Anwendung ist unerlässlich, eine schlecht gereinigte feuchte Nasendusche im warmen Badezimmer ist ein Paradies für Pseudomonaden und andere Keime.
#35 am 13.09.2017 von Gast X (Gast)
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Gast
Nur zur Info! In Schottland fand ich im Supermarkt das Nasenspray mit Xylometazolin zwischen den Kosmetika und das Kortison-Nasenspray gegen den Heuschnupfen in der Freiwahl der "Apothekenecke" des Supermarkts! Ich habe nur innerlich den Kopf darüber geschüttelt! Hier scheint sich keiner Gedanken über vermeintliche Nebenwirkungen zu machen.
#34 am 13.09.2017 von Gast
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Gast
Ich finde es toll, dass nach den Heilpraktikern nun auch die PTAS dran sind Nr. 26. Ich erinnere Sie gerne daran, dass die Verantwortung für die Abgabe apothekenpflichtiger Arzneimittel stets beim Abgebenden liegt, nicht beim Patienten. Passiert irgendwas, sind Sie dran. Das kann bis zum Entzug der Berufserlaubnis gehen. Dann erzähle ich den Junkies lieber jedes Mal das gleiche und lasse mich auf unhöflichste Weise anmaulen bevor ich nicht mehr arbeiten darf. Leider ist es Standard in deutschen Apotheken und gewünscht von den Vorgesetzten dass man Arzneimittelmissbrauch unter den Tisch kehrt, obwohl wir eigentlich eine gesetzliche Pflicht dazu haben. Das Totschlagargument lautet dann: Dann kauft der Patient das eben woanders! Ja richtig, liebe Apotheker, aber wir sind dann aus der Haftung raus und haben unsere gesetzliche Pflicht erfüllt!
#33 am 13.09.2017 von Gast
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Gast
zu 6: Ja, stimmt, machte ich auch schon so: Zuerst mal das zugeschwollene Naenloch einsprühen: Nur, was war die Gegenreaktion: Das verstopfte wurde frei, aber der Infekt wnaderte ins ander Nasenloch über, nach einiger Zeit. Darum mach ich das nunmehr so: Ins zugeschwollebne Nasenloch starke dosis rein, ins etwas offenere aber dann auch noch kleine Sprühdosis: Dann wandert nichts mehr vom einen zum andern Loch.Und ich verbringe meist-geschätzt- die Nacht in Ruhe, und werde nicht abhängig, weil ich vorgewarnt wurde.
#32 am 13.09.2017 von Gast
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Gast
Zu 25 Sehr geehrter Herr Dr. Schätzler: Ich als Laie und zugleich Betroffener frage mich, ob die Strenge der Vorschriften zur Unterscheidung zwischen Säuglingen und Erwachsenen nicht streng genug war: Jedesmal, wenn ich die Arznei kaufen wollte, wurde ich gefragt: " Für Erwachsene oder Kinder?"Dass hierbei auf die Gefahren für Kinder hingewiesen wurde, schätze ich hoch ein.(Was heißt Kinder? Ja, Säuglinge, Babys).Dies scheint also immer noch sehr notwendig zu sein, obgleich in der Pharmazie(= Apotheke), stets hinterfragt wird- sicherheitshalber: " Ist das für Erwachsene oder Kinder?"
#31 am 13.09.2017 von Gast
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Gast
Ich gebe auf Schrieb der Autor: Nur: Aufzugeben ist hier de facto nix: Aufzugeben ist, irrige Meinungen zu verbreiten, worunter gehört, dass dies eine rauschgiftähnlich süchtig machende Arzneidroge sei: Ist es nicht, sachgemäße , weisheitliche Anwendung vorausgesetzt.Wer nicht weiß, was eine Droge ( american englisch: drug) ist, sondern drogenphobien entwickelt, war gewiß mal vorbelastet.Und wenn ich mein Steak mit Pfeffer würze: dann ist das auch eine Gewürzdroge.Rundum sind das alles drugs: Pfefferminztee wie Morphium.Das alles ist zum Guten gedacht:Wein wie Aspirin, und Liebe wie Rausch an der Liebe.Ins Ur gekommen zu sein, wird alle Wahrheit wissen.
#30 am 13.09.2017 von Gast
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Gast
Beim Hauptbahnhof und dann noch:wie ein Kommentar sagt: Alkohol ist ja auch eine DrogeWein ist meine beste Arznei: Aber da scheint Blödheit in der niedrigen Meinung zu herrschen: Wo willste sein? Beim Geliebten, bei der Geliebten, " deren Mund köstlicher Wein ist" Welch Liebesarznei (Hohelied, Bibel)
#29 am 13.09.2017 von Gast
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Gast
Fazit: Nasenspray mit Xylometazolin beliebe frei verkaäuflich Fazit: Xylometazolin bleibe rezeptfrei, aber apothekenpflichtig.Eine Abhängigkeit ist rein physiologisch, nicht rauschgiftartig wie hinterm Hauptbahnhof. Ein Arzt kann den Patienten leiden lassen mit schweren Beschwerden wie Kiefernhölenentzündung, ihm die Verschreibung aber verweigern: Somit muß er sich das selbst kaufen und selbst bezahlen:Verweigerung eines Kassenrezeptes.(Krankenkasse zahlt nicht, Arzt empfiehlt nicht mal: So ein Dilemma!.So darf erfragt werden: Wenn der Arzt Verwalter der Medikamente ist und der Bedürftige auf sich selbst gestellt wird:Darf , was er braucht, verweigert werden?Nicht mal bei Betäubungsmitteln darf der Verwalter der Arznei (=Arzt)verweigern, wo ein absoluter, dringlicher Bedarf festgestellt wurde.Wehe dem, der bei COPD, chronischer Bronchitis, Nasennebenhöhlenentzündung sogar Xylometazolin nicht mal nur zu empfehlen - nicht nur , nicht zu verschreiben, weiß. Sorry!
#28 am 13.09.2017 von Gast
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Gast
zu 25 Und was gibt es dannaltenativ gerade auch für Babys Besseres? Soll ein Säugling nunmehr keine Möglichkeit einer Medikation mehr erfahren dürfen?"Wollen Sie Nasenspray für Erwachsene oder Kinder?- frägt man mich immer noch jedesmal, wenn ich das Zeug in der Apotheke zu kaufen habe. Sehe ich aus wie ein Kind?(Bin 55)Also : Für alle und für mich im persönlichen Fall: Vorgewarntz wurde, dass diese Droge nur äußerst vorsichtig anzuwenden sei:Nie noch hörte ich von einer psychotropen Abhängigkeit.Auch Säuglingen sollte das Mittel bei einer eindeutigen Diagnose nicht verweigert werden.Auch die leiden schwer, auch wenn sie sich noch nicht zu Wort melden können: Aber schreien können sie, sogar sehr laut und stark. Sorry.Gefahren sind eindeutig zu erkennen.Dann werdfen die Vorteile eindeutig die Nachteile übertreffen.
#27 am 13.09.2017 von Gast
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Gast
Frechheit ohnegleichen irgendwie Rezeptfreie Pharmaka zu vergleichen mit solchen, die man doch besser hinterm Hauptbahnhof erwerben solle: Ist das nicht eine Frechheit ohnegleichen, die einer pharmazeutischen Assistin noch nie geziemt haben sollte?Es gibt Apothekenpflicht in der BRD.Einen Bittenden, der eine rezeptfreie Arznei nötig hat, darum an "Hinter den Hauptbahnhof" zu verweisen, nur weil er kein ärztliches Rezept eben hier gerade in der Nacht vorzeigen kann: Ist das nicht extrem unverschämt?Mittel war doch eh rezeptfrei.Es ist unverschämt böse, wenn eine PTA einen Bittsteller um ein rezeptfreies Pharmakon abweist, weil sie vorurteilhaft meinte: Das gibt es im Schwarzmarkt hinterm Hauptbahnhof. Welch eine grandiose Verkenneung des guten Sinnes von Arznei!
#26 am 12.09.2017 von Gast
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"Oxymetazolin und Xylometazolin - Gefahr für Säuglinge und Kleinkinder | Nasale Vasokonstriktoren können bei Säuglingen und Kleinkindern schwerwiegende Nebenwirkungen hervorrufen. Dies macht ein kürzlich publizierter Fallbericht erneut deutlich. Apotheker sollten bei Abgabe dieser Medikamentengruppe intensiv beraten und auf mögliche Nebenwirkungen und Gefahren einer Überdosierung hinweisen." Von Antje Neubert in der PZ bereits 2013 publiziert: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=48329 ... "Der Säugling wurde mit Xylometazolin 0,05 Prozent Schnupfenlösung behandelt, obwohl dieses Präparat laut Fachinformation für Kinder unter zwei Jahren nicht zugelassen ist"..."Im »Deutschen Ärzteblatt« wurde schon 2006 über drei Neugeborene berichtet, die nach Dosierungen in der zugelassenen Indikation ins Koma gefallen waren. Das schlechte Nutzen-Risiko-Verhältnis nasal verabreichter Sympathomime­tika wird dadurch verdeutlicht, dass auch bei bestimmungsmäßigem Gebrauch Vergiftungs-"
#25 am 12.09.2017 von Dr. med. Thomas Georg Schätzler (Arzt)
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"-erscheinungen auftreten können. Insbesondere sind Apnoen und Koma bis hin zur Intuba­tionspflicht beschrieben. Ein systematischer Review der »Cochrane Library« kommt zu dem Schluss, dass die Daten zur Anwendung von nasal angewendeten, abschwellenden Medikamenten unzureichend sind und diese daher bei Kindern jünger als zwölf Jahre nicht angewendet werden sollten..."In England darf frei verkäufliches Xylometazolin oder Oxymetazolin nur bei Kindern ab sechs Jahren eingesetzt werden"..."Ein Lichtblick, dass vielleicht auch die deutschen Behörden die Gefährlichkeit dieser Medikamente für Säuglinge und Kleinkinder erkannt haben, ist die Tatsache, dass kürzlich das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte die Nachzulassung des Präparats Otriven® Baby abgelehnt hat mit der Begründung, dass die vorliegenden Daten weder die Wirksamkeit noch die Unbedenklichkeit des Arzneimittels ausreichend zeigen. Es wurde allerdings darauf hingewiesen, dass sich Präparate mit Xylometazolin..."
#24 am 12.09.2017 von Dr. med. Thomas Georg Schätzler (Arzt)
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Gast
zu 20 Ich kenne Ihre Geschichte, ich stieß schon mal drauf:Was ich damals antwortete, kann ich nur wiederholen, um Irrtümer richtig zu stellen: Dies Nasenspray, dem nachgesagt wird , dass es abhängig mach- was stimmt- ist aber kein Ruschgift, keine psychotrope Substanz: Das sollte, so meine ich, klargestellt worden sein. Jeder muß aber nach der Lektüre von alledem allerdings wissen, dass er verantwortungsbewußt mit dieser Arznei umzugehen hat.Aber das ist rein physiologisch: Das ist keine psychotrope Droge, wie das manche vermeinen, dies darstellen zu müssen.Da werden auch Sie mir sicher Recht geben. Ich kann mir nicht vorstellen, hierbei auch nur im Geringsten irrig was gesagt zu haben: Nie und sicher nicht!
#23 am 12.09.2017 von Gast
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Gast
Wie kann man das mit der Abhängigkeit missverstehen? Ein netter Artikel mit einer provokanten Eingangsfrage, die dann sachlich erklärt wird. Wie kann das "beleidigend" sein? Es wird doch alles ausgeführt. Dieses krampfhafte Meckern ist echt anstrengend. Wer versteht die Message nicht: Nasenspray hilft, der Einsatz sollte aber bewußt erfolgen!!
#22 am 12.09.2017 von Gast
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Gast
@ # 14: Hier spielt sich einer zum Oberlehrer auf bei der Bedeutung "topisch" und "systemisch". Als Beispiel wird dann die transdermale (ungleich topische) Wirkung von Hormon- und Nikotinpflastern genannt, die systemisch über längeren Zeitraum wirken sollen als z.B. orale Applikation. Stichwort: Pharmakokinetik! Schon peinlich, wenn man klugscheißt und selbst keine Ahnung hat.
#21 am 12.09.2017 von Gast
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Gast
Na na, um Drogenabhängigkeit im illegalen Sinne geht es ja nicht. Ich habe selbst, als ich in den USA lebte, viel zu lange abschwellendes Nasenspray benutzt, gabs für wenig Geld in großer Flasche im Supermarkt. Es war eine harte Woche, davon wieder runterzukommen. Und ich kenne so manche, die eigentlich aufhören möchten mit dem Nasenspray, aber nicht sofort, denn man muss ja arbeiten und wenigstens diese Nacht noch die Nase freihaben ...
#20 am 12.09.2017 von Gast
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Gast
Nicht nur falsch, sondern potentiell beleidigend ist dieser Artikel: Hier wird indirekt leidenden Menschen vorgeworfen, dass sie drogensüchtig seien, besser beim Hauptbahnhof, woe Rauschgift gehandelt , wird, sich den Stoff holen könnten:Wirklich Hilfsbedürftige, etwa mit COPD, chronischer Bronchitis, Bronchialasthma, welche mit Nasenschleimhautschwellungen bedrohlich einhergehen, werden auf den Schwarzmarkt verwiesen: Das ist unerhört!Dass allerdings jeder im Umgang mit Xylometazolin das richtige Maß zu finden habe, das ist wahr.
#19 am 12.09.2017 von Gast
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Gast
Völlig abwegig, völlig irre daneben: Wer hat denn so was verfasst? (Autor unbekannt) Xylomatazolin ist keine psychotrop abhängig machende Droge: Linderung gibt sie allerdings, weniger oder nicht bei laufender Nase, sondern bei zugeschwollener Nase: Das wirkt abschwellend. Welcher Arzt oder Pharmazeut steht denn nicht mehr zu dem, was er verordnen kann? KANN: Denn wer etwa chronisch sogar Nasennebenhöhlenentzündung hat, weiß zu danken für dies Abhilfe schaffende Pharmakon.
#18 am 12.09.2017 von Gast
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Bessere Erfahrungen habe ich mit Oxymetazolin gemacht. Bei mir selbst wirkt es (gefühlt?) länger. Bei Schnupfen wache ich so nachts nicht mit erneut zugeschwollener Nase auf. Zusätzlich wird eine direkte antivirale Wirkung postuliert.
#17 am 12.09.2017 von Florian Burkhart (Student der Humanmedizin)
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Gast
Als einzig richtig hier gilt:Vorsicht, Nasenspray kann zu oft angewendet werden und somit physiologisch süchtig machen.Nicht aber psychotrop: Als wäre, was abhängig machen kann, eine Droge, die hinter dem Hauptbahnhof besser als in der Apotheke erweorben werden könnte. Welch ein Blöd- und Schwachsinn.Dem, der etwa Nasennebenhöhlenentzündig hat, darf dieses Hilfsmittel , das Gott letzlich den Wissenschaftlern gab, nicht verweigert werden.
#16 am 12.09.2017 von Gast
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Gast
Wir verschreiben fast nur Kindernasenspray, auch bei Erwachsenen, das hilft bei den meisten Patienten ausreichend
#15 am 12.09.2017 von Gast
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Gast
Und noch ein weiterer Mythos der hier im Text stirbt: topisch ist lokal und wird also nicht im Blutkreislauf verteilt. So? Ja, das gilt für die Plastiknasen auf dem Foto oben, ansonsten wirken "topische" Hormon- und Nikotinpflaster "überraschenderweise" auch systemisch. Und die Nasenschleimhaut ist besonders gut durchblutet. Ebenso können Augentropfen (zB Betablocker) systemisch wirken. Ab und zu können Beipackzettel auch für Kollegen eine Bereicherung sein, wenn man sich über pharmakodynamische Wirkungen informieren nicht sicher ist, aber schlaue Artikel schreiben will...
#14 am 12.09.2017 von Gast
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Gast
@11: ja, manchmal muss man sich wirklich fragen warum die Menschen zum Arzt gehen... ganz besonders wenns ein ordinärer Schnupfen ist... nachts um halb drei in der Notaufnahme...manchmal braucht man auch eben keine richtigen Medikamente aber WILL sie trotzdem unbedingt...
#13 am 12.09.2017 von Gast
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Gast
Bei einer Trigeminusneuralgie muss man eben öfter in den sauren Apfel beißen und sprühen. Von Salzwassersprays bekam ich übrigens die schlimmsten Entzündungen.
#12 am 12.09.2017 von Gast
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Gast
Ja, die lieben Hausmittelchen sollen es dann richten. Warum die Leute dann überhaupt zum Arzt gehen frag ich mich immer. Manchmal braucht man halt richtige Medikamente.
#11 am 12.09.2017 von Gast
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Gast
Jetzt schreibt mal mal jemand etwas mit zwinkerndem Auge über eines der beliebtesten Mittelchen - dessen negative Auswirkungen wohl wirklich selten sind - und schon regt sich die Gemeinde auf. Der Kollege verschreibt es ja letztendlich auch, weil er weiß, dass Nebenhöhlenentzündungen weit gefährlicher werden können. Und zudem ist der Artikel locker und trotzdem erklärend geschrieben. Ich find's gut, dass auch mal etwas so beschrieben wird. Es gibt hier an dieser Stelle wirklich genügend Blödsinn..... wo sich u.a. keiner über die Droge Alkohol aufregt....
#10 am 12.09.2017 von Gast
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Gast
Halbwissen ist manchmal schlimmer als nix wissen.
#9 am 12.09.2017 von Gast
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Dr. med. Bodo Mees, Arzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
#8 am 12.09.2017 von Dr. med. Bodo Mees (Zahnarzt)
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Ich spreche die Patienten bei der ärztlich indizierten Verordnung bspw. nach Kieferhöhlenoperationen direkt darauf an und erkläre, dass Spülungen mit Emser Salz etc. keinen therapeutischen Nutzen haben.
#7 am 12.09.2017 von Dr. med. Bodo Mees (Zahnarzt)
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Die einfachste Art sich wieder zu entwöhnen, wenn der Schnupfen vorbei ist: nur 1 Nasenloch sprühen, die eine Seite kann sich erholen und regenerieren. Fertig! Das ist doch nun wirklich kein Problem. Man kann wirklich alles und jedes dramatisieren.
#6 am 12.09.2017 von Eva Kurzweil (Heilpraktikerin)
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Wie bei jedem Medikament sollte man sich vor jeder Einnahme fragen, brauche ich das wirklich? Zum Artikel informativ, flott und witzig geschrieben, braucht man das in dieser Länge wirklich? Ich ja.
#5 am 12.09.2017 von Norbert Braun (Heilpraktiker)
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Gast
Alternativen zu nennen, wäre richtig und wichtig gewesen
#4 am 12.09.2017 von Gast
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Gast
Nerviger Artikel. Auf den Punkt zu kommen, wäre hier das Mittel der Wahl.
#3 am 12.09.2017 von Gast
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Ziemlich ausschweifend und redundant. Mit drei Sätzen wäre es auch gesagt.
#2 am 12.09.2017 von heinz mensen (Arzt)
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Zitat : "Diese Schädigung tritt bei chronischer Anwendung ein." Damit ist eigentlich alles gesagt :-). Ich benutze (für mich persönlich) seit Jahren in der Schweiz sporadisch den abschwellenden Nasenspray TRIOFAN, der sehr hilfreich und in allen Apotheken rezeptfrei erhältlich ist. Nutze ihn aber lediglich ab und an nachts, um während des Schlafs gut und ungestört atmen zu können. Dabei wurde ich bisher weder mit einer Suchtgefahr konfrontiert, noch ergab sich daraus eine Stinknase ;-)!
#1 am 12.09.2017 von Peter Stich (Heilpraktiker)
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„Guten Morgen, Herr Doktor! Bitte helfen Sie mir. Mein Mann und ich sind vollkommen genervt. Wenn ich durch die mehr...
Eine Sprechstunde kann man ja bekanntlich sehr unterschiedlich organisieren. Ein Kollege von mir vergibt keine mehr...
Eine Allergie kann sehr unterschiedliche Symptome verursachen. Von der leichten Schleimhautschwellung in der Nase bei mehr...

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