Eine Frage der Epigaynetik

31.08.2017
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Homosexualität liegen epigenetische Prägungen zugrunde, so Forscher aus den USA. Sie ernteten dafür formal und inhaltlich massive Kritik. Unabhängig davon stellt sich mir die Frage nach der Motivation einer solchen Studie. Selbst wenn das stimmt - forscht man dann als nächstes an einer „Heilung", oder an Screenings zur Früherkennung? Fördern solche Ergebnisse Akzeptanz oder Ausgrenzung?

Zugegeben, rein aus genetischem oder wissenschaftlichem Interesse ist die Frage spannend, welchen Selektionsvorteil Homosexualität mit sich bringt. Der Evolutionslehre nach dürfte sich die Veranlagung für eine sexuelle Orientierung, die nicht der Fortpflanzung dient, in Populationen eigentlich nicht durchsetzen. Trotzdem ist Homosexualität in allen Kulturen genauso wie im Tierreich anzutreffen. Warum ist das so?

Family first

Ein Erklärungsansatz ist die Gay-Uncle-Hypothesis, die das Evolutionsprinzip Survival of the Fittest ausweitet auf Survival of the Fittest Family. Sie besagt, dass kinderlose Mitglieder für eine Familie im Laufe der Evolution von Vorteil gewesen sein könnten – vorausgesetzt, dass diese ihre Ressourcen (wie zum Beispiel Essen, Aufsicht, Schutz) dem Nachwuchs ihrer nächsten Verwandten bereitstellten. Die Gay-Uncle-Hypothesis ist somit Teil der Sippenselektionstheorie, die sich mit der Vererbung von kooperativem und selbstlosem Verhalten zwischen Lebewesen beschäftigt. Demnach habe ein Individuum ein Interesse daran, seine Verwandten in der Aufzucht ihrer Nachkommen zu unterstützen, da dies das Weiterbestehen und die zukünftige Verbreitung seiner eigenen Erbinformationen fördere.

E. O. Wilson war einer der bedeutendsten Evolutionsbiologen nach Darwin und sagte einst: „Homosexuality gives advantages to the group by specialized talents and unusual qualities of personality. A society that condemns homosexuality harms itself.”

Der Zauber der Epigenetik

Es gibt Forscher, die diese Theorie mit epigenetischen Ansätzen stützen. Die Tatsache, dass der eineiige Zwilling eines homosexuellen Mannes in ca. 20 Prozent ebenfalls homosexuell ist, legt einen genetischen Zusammenhang nahe. Da dieser Wert jedoch nicht bei 100 Prozent liegt, vermutet man, dass Umwelteinflüsse ebenfalls eine entscheidende Rolle spielen. Die neue Wissenschaft der Epigenetik beschäftigt sich mit Veränderungen am Erbgut, die durch Umwelteinflüsse hervorgerufen werden – ist somit also praktisch das Bindeglied dieser zwei Faktoren.

Ziel der Veränderungen ist es, den Organismus dynamisch an Umwelt und Lebensumstände anzupassen. Die DNA-Sequenz selbst wird dabei nicht geändert und doch zeigen sich Auswirkungen auf den Phänotyp. Hierfür werden Gene beispielsweise durch Methylierung der DNAan- und abgeschaltet oder durch Histon-Modifikationen hoch- und runterreguliert. Das epigenetische Muster eines Menschen verändert sich während seines Lebens somit fortlaufend.

Grundlage für epigenetische Überlegungen bezüglich Homosexualität waren verschiedene Studien, bei denen folgende Beobachtungen auffielen:

Manche Forscher vermuten daher, die Schwangerschaft mit einem Jungen könne epigenetisch prägende Effekte auf die Mutter haben. Da epigenetische Merkmale vererbt werden können, würden jene Prägungen bei einer weiteren Jungen-Schwangerschaft an das Ungeborene weitergegeben werden. Die homosexuelle Veranlagung würde demnach bereits im Uterus entstehen. Dass bei den Ergebnissen nur von Männern die Rede ist, liegt übrigens daran, dass das Thema bisher fast ausschließlich an Männern erforscht wurde.

Zusammengefasst geht man also davon aus, dass die sexuelle Orientierung bei Menschen stark mit genetischen Veranlagungen verknüpft ist und auf molekularer Ebene reguliert wird.

Die besagte umstrittene Studie der University of California, Los Angeles (UCLA) bietet weitere Hinweise dafür. Dort untersuchten die Forscher das genetische Material von 47 männlichen eineiigen Zwillingspaaren auf übereinstimmende Muster der DNA-Methylierung. Sie fanden in neun verschiedenen Regionen Marker, anhand derer ein Algorithmus die sexuelle Orientierung mit einer Genauigkeit von 70 Prozent vorhergesagt werden konnte.

Die Ergebnisse sind jedoch mit Vorsicht zu bewerten. Die Anzahl der Studienteilnehmer war sehr klein, Ursache und Auswirkung jener epigenetischen Marker bisher völlig ungeklärt. Zudem wird dem Institut von Wissenschaftlern vorgeworfen, sie hätten die Ergebnisse fälschlicherweise als statistisch signifikant eingestuft.

Nur weil man es kann?

Unabhängig davon stellen sich mir viele grundsätzliche Fragen. Sind Studien, die der Ursache für Homosexualität nachgehen, zeitgemäß? Was macht das mit der Stellung von Homosexuellen innerhalb einer Gesellschaft? Grenzt man sie mit solchen Forschungsfragen nicht zusätzlich aus?

Was für Gefahren bringen die Erkenntnisse – sollten sie zutreffen - mit sich? Wir leben in einer Zeit, in der mit CRISPR/Cas9 Gene „korrigiert” und umgeschrieben werden können. Übernimmt bei dem Thema irgendjemand die Verantwortung dafür, dass im Prozess nicht die Büchse der Pandora geöffnet wird? Der Genetiker Moshe Szyf erklärt in seinem Ted-Talk, dass epigenetische Prägungen durch Demethylierung rückgängig gemacht werden können. Bietet sich dann zukünftig die Möglichkeit zur Korrektur von Homosexualität?

Und überhaupt: Gibt es nicht viel dringendere und relevantere Themen, die der Forschung bedürfen?

Andererseits …

Studien belegen, dass ca. 29 Prozent der homosexuellen Teenager in den USA Suizidversuche unternehmen, weil sie unter Mobbing und Ausgrenzung leiden. Führt vermehrtes und verbreitetes Wissen über Homosexualität und deren genetischen und soziologischen Hintergrund zu einer höheren Akzeptanz innerhalb der Bevölkerung?

In Indien wird Homosexualität mit 14 Jahren Haft bestraft, weil sie „against the order of nature” sei. Könnte man solch homophobe Gesetzgebungen bekämpfen, indem man beweist, dass das Gegenteil der Fall ist? Die Formulierung „wider der Natur“ klingt unglaublich. Doch selbst in Deutschland existierte bis 1994 der §175 des deutschen Strafgesetzbuches, der sexuelle Handlungen zwischen Personen männlichen Geschlechts unter Strafe stellte.

Die Diskriminierung aufgrund einer Eigenschaft, auf die man so wenig Einfluss hat wie auf die eigene Augenfarbe, ist unfassbar. Wäre der Umgang mit Homosexuellen damals anders gelaufen, wenn man bereits das heutige Wissen gehabt hätte?

Ich finde zu all den Fragen für mich kein abschließendes Fazit. Ich bin aber auf einen Ted-Talk des Kardiologen James O'Keefe gestoßen, den ich zum Schluss nur wärmstens empfehlen kann. Als Vater eines homosexuellen Sohns betont er in seiner Rede, welchen Stellenwert Vielfalt in unserer Gesellschaft hat. Er beschreibt seinen Sohn als sozialen und emotionalen Stützpfeiler der gesamten Familie und ruft dazu auf, Homosexualität nicht als Abnormität zu sehen, sondern als unschätzbare Bereicherung.

 

Bildquelle: geralt / pixabay

Artikel letztmalig aktualisiert am 05.09.2017.

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#54 am 05.09.2017 von DocCheck News Redaktion (Mitarbeiter von DocCheck)
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Gast
Klar dass sich hier wieder Menschen einmischen müssen, die an eine Mythologie glauben, die vor 2000 Jahren aus einer primitiven Hirtenkultur entstanden ist. Schwulsein ist etwas Normales und kommt reichlich auf diesem Planeten vor. Nicht nur unter der Gattung der Nacktaffen.
#53 am 05.09.2017 von Gast
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Gast
Lieber Kommentator #34 Felix, mit dem ersten Satz Ihres Kommentars "Was will die Natur?", zeigen Sie dem informierten Leser bereits Ihr absolutes Unwissen und widersprechen allem was Naturwissenschaftler in den letzten Hundert Jahren mit größten Mühen erarbeitet haben. Leider, geht es nach dem ersten Satz nur mehr Berg ab. Ich empfehle Ihnen dringend ein Lehrbuch der Genetik zu lesen um Ihre Wissenslücken zu schließen, bevor Sie weiter auf der Basis falscher Tatsachen argumentieren. "Essentials of Genetics" von William S. Klug ist ein leicht verständliches Lehrbuch.... Mit freundlichen Grüßen
#52 am 05.09.2017 von Gast
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Gast
Lieber Herr Janda, Ihrer Argumentation fehlt leider jede wissenschaftliche Basis. Hier handelt es sich um ein Forum für Mediziner und die Kommentare dienen dazu, den Inhalt des Blogs zu diskutieren. Religion war zu keinem Zeitpunkt ein Teil des Blogs, deswegen ist Ihr persönlicher Glaube hier fehl am Platz. Nun zu Ihren "Ratschlägen" und Inkontinenz Aussagen: Wie bereits oben erwähnt fehlt Ihnen hier jede medizinische Grundlage und Dinge die Sie als Fakten verkaufen wollen, sind schlicht und einfach Ihr persönlicher Glauben.
#51 am 05.09.2017 von Gast
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Arztin
@ Hr. Janda Wir sind hier in einem Forum für Medizin. Medizin ist begründet in der Wissenschaft. die Bibel hat hier 1) keinerlei Authorität und 2) sollten gerade wir davon absehen Menschen für das zu verurteilen was sie sind. Lassen Sie bitte ihre beleidigende, zurückgebliebene Meinungen zuhause oder schreiben sie in ihr Kirchenforum ihre Meinung, hier ist sie definitiv nicht erwünscht. Sie dürfen gerne ihre Meinung haben aber wundern sie sich nicht wenn die Leute Sie hier für ein A**** halten.
#50 am 05.09.2017 von Arztin (Gast)
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Gast (Atheist)
@Andreas Janda: Mein Kommentar zur "Sünde" bezog sich auf die Auslegung wie das Christentum das Alte Testament bewertet: Nämlich als Regelwerk was den Menschen auferlegt wurde aufgrund diverser Sünden. Die entsprechende Stelle die über die Beziehung zwischen Männern spricht ist dabei auch SEHR wage formuliert und sowieso schon Auslegungsache. Nirgends steht allerdings dass Homosexualität oder Analverkehr Sünde ist. Auch habe ich dies nie behauptet. Aber wenn SIE die Bibel zitieren und die einzige Stelle dafür her nehmen die man so auslegen könnte, müssen sie sich den Schuh schon anziehen dass sie damit den SINN des Neuen Testaments und Jesus Tod untergraben. Wie gesagt: Buch lesen, eigene Religion verstehen, wiederkommen wenn sie im heutigen Zeitalter angekommen sind. Die Diskussion macht keinen Sinn weil SIE ihre eigen homophobie mit dem ältesten und schwächsten Argument überhaupt begründen wollen. Lass stecken und geh Schrimps essen. Was genau so wenig "Sünde" ist wie homosexualität.
#49 am 05.09.2017 von Gast (Atheist) (Gast)
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meine Kommentare sollten ein einheitlicher Kommentar werden, leider musste ich die Kommentare aus Platzgründen zerreißen
#48 am 05.09.2017 von Peter von Stedman (Gesundheits- und Krankenpfleger)
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Es ist bei dieser von Populismus geprägten derzeitigen amerikanischen Politik nicht verwunderlich, dass das Thema Homosexualität wieder ein Forschungsobjekt wird und vielleicht erscheint Homosexualität bald wieder als Krankheitsbegriff bei der WHO. Ich fände es einen gewaltigen ethischen Rückschlag.
#47 am 05.09.2017 von Peter von Stedman (Gesundheits- und Krankenpfleger)
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Gast
Nunja, wenn man sich so in der Tierwelt umschaut so sind je nach Art 3-7% homosexuell. Wieso sollte es denn dann beim Menschen anders sein? Weil irgendeine Bibel, ein Koran oder sonstwas etwas anderes schreibt? Is klar.
#46 am 05.09.2017 von Gast
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In dem Artikel sowie auch in den abgegebenen Kommentaren wird die lesbische und schwule Lebensform auf die Sexualität beschränkt dieses gibt dem Teil der radikal denkenden Gesellschaftsschicht Futter in ihren Fantasien die widerlichsten und diskriminierensten Bilder zu veröffentlichen um Hass und Gewalt gegen die lesbisch / schwule Minderheit zu schüren. Erinnern wir uns an die 1980er Jahre, Aids kam über die Bevölkerung, zuerst wurden die schwul lebenden Männer diskriminiert und bis zum äußersten geächtet, als man dann feststellte, das Aids eine Krankheit ist, die wie jede andere Krankheit auch, nicht geschlechtsspezifisch und lebensformabhängig ist wurden dann die bisexuell lebenden Männer ins Visier genommen und sie bekamen die Schuld, dass Frauen sich mit HIV (damals HTLV III) infizierten.
#45 am 05.09.2017 von Peter von Stedman (Gesundheits- und Krankenpfleger)
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Gast
Außerdem kläre ich Sie gerne auf, Herr Janda: Eine schwule Beziehung besteht aus mehr als Analverkehr, da steht auch nicht jeder drauf. Eine heterosexuelle Beziehung besteht ja auch nicht nur aus Sex zu Fortpflanzungszwecken.
#44 am 05.09.2017 von Gast
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Gast
Herr Janda ich empfehle Ihnen dringend, Ihre Medikation wieder anzusetzen. 200mg Clozapin gegen Ihre massiven Wahnvorstellungen sollten genügen. Zu Felix: Ich hoffe von Herzen dass Sie kein Medizinstudent sind. Von Ihrer Sorte gab es 33 schon genug.
#43 am 05.09.2017 von Gast
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Gast
Ich glaube nicht, dass die Forschung an den Ursachen von Homosexualität etwas an der Akzeptanz ändern kann. Die generelle Akzeptanz in unserer modernen Gesellschaft ist ohnehin schon hoch. Um dem Ganzen mit einer "Leben und leben lassen" Einstellung zu begegnen, braucht es eben eine gewisse sittliche Reife. Ob sich diese bei potenziellen Diskriminierern einstellt, weil man ihnen das mit der Methylierung erklärt, ist zweifelhaft...
#42 am 05.09.2017 von Gast
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Gast
In dem Moment, wenn man Homosexualität wie einen Fehler der Natur behandelt, diskriminiert man natürlich Betroffene. Um nicht Ressourcen zu verschwenden, sollte man in diese Richtung nicht weiter forschen.
#41 am 05.09.2017 von Gast
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Lieber Michael Simm, wir freuen uns immer über einen Austausch unter Kollegen. Da es sich hier aber um einen Blog handelt, darf eine persönliche Einschätzung oder Meinung der Autorin einfließen. Viele Grüße, die DocCheck News Redaktion
#40 am 05.09.2017 von DocCheck News Redaktion (Mitarbeiter von DocCheck)
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Gast
Männer sind nicht nur liebenswert, wenn sie homosexuell sind. Der Sohn von Herrn O'Keefe ist vermutlich einfach ein netter Kerl. Aber auch unter Homosexuellen gibt es Widerlinge. Das ist doch nicht der Punkt. Die jeweiligen Menschen bzw. deren sonstige Charakterzüge auf ihre Sexualität zu reduzieren, ist doch absurd.
#39 am 05.09.2017 von Gast
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Liebe Leser, vielen Dank für die zahlreichen Kommentare. Bitte beachtet in Euren Beiträgen jedoch die Netiquette und diskutiert sachlich und themenbezogen. Eure DocCheck News Redaktion
#38 am 05.09.2017 von DocCheck News Redaktion (Mitarbeiter von DocCheck)
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Gast
Ohne Heterosexualität würde nun mal die Fortpflanzung nicht funktionieren. Und dann wären wir alle nicht hier. Übrigens gibt es ja nun nicht nur Homo und Hetero, sondern auch ganz viel Bi dazwischen. Und letztendlich hat das Ganze außer mit Hormonen vielleicht auch einfach etwas mit der individuellen Ästhetik zu tun. Ich bin zwar eine heterosexuelle Frau, aber würde vor die Wahl gestellt auch lieber mit einer schönen Frau als mit einem hässlichen Mann ins Bett gehen.
#37 am 05.09.2017 von Gast
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Gast
@45 Es gibt diverse Studien wie heterosexuelle Anziehung wirkt ja. Aber wissen sie was? das IST eine interessante Frage die leider sehr wenig nachgegangen wird. Man geht aktuell davon aus dass es eine Mischung aus genetischer Vorprogrammierung ist, dazu kulturelle Einflüsse. "natürlich" gesehen geht man davon aus dass Menschen sexuelle Anziehung auf alle Geschlechter haben kann, in westlichen Kulturen aber sehr stark auf die heterosexuelle schiene erzogen wird. Warum dem so ist? Nun ehrlich gesagt würde mich eine solche Studie auch interessieren.
#36 am 05.09.2017 von Gast
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Gast
Immer wieder interessant wie viel Interesse unbeteiligte am Sexleben anderer haben an dem sie keinen Anteil haben... auf der einen Seite finde ich die Studie sehr interessant, auf der anderen sehe ich da viele Probleme die der Autor bereits beschrieben hat (Untersuchung nur an Männern, kleine Studie) oder noch nicht erwähnt wurden (Se/xualität als Spektrum, kein Wort über Bi/sexualität oder ähnlichem, zudem sehr vereinfachte und veraltete Modelle der Evolutionstheorie, sowie völliges Auslassen der Dimension dass Geschlechtsverkehr für Menschen nur im geringen Prozentsatz der Fortpflanzung dient sondern viel mehr ein soziales Mittel darstellt zur Bindung und Kommunikation) Aber halt lustig was für gekröse hier in den Kommentaren dazu ist... wie sagt man so schön? "Homophobe Menschen haben nur Angst dass andere Männer sie so behandeln wie sie selbst Frauen behandeln." ;)
#35 am 05.09.2017 von Gast
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Gast
Gibt es auch Studien warum Menschen heterosexuell sind???
#34 am 05.09.2017 von Gast
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Gast (Atheist)
@42 Wir sind Mediziner. Naturwissenschaft. Was die Bibel sagt interessiert mich n pfiffering. Außerdem: Alter, lerne deine Religion. Sie beziehen sich auf Levitus. ALTES Testament. Wo auch drin steht dass man keine gemischten Materialien tragen soll oder Schrimps essen darf oder Frauen während der Regelblutung nicht das Haus verlassen sollten. Außerdem: Warum ist Jesus nochmal gestorben? Ach ja: um Sühne zu leisten für die Menschen... hmmm... und wurden dadurch nicht die regeln im alten testament relativiert weil diese als "bestrafung" für die Menschen ausgelegt wurden? Für die Sünden für die Jesus gestorben ist... Herzlichen Glückwunsch, indem sie ihre eigene Homophobie mit der Bibel begründen untergraben sie den gesamten PUNKT des neuen Testaments und damit der Grundlage des Christentums. Und Jesus hat nie was zu Lieben zwischen Männern oder Frauen gesagt, lies dein Buch und komm dann wieder.
#33 am 05.09.2017 von Gast (Atheist) (Gast)
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Gast
@Andreas Janda, wenn Sie Behauptungen wie "....gegen die sexuelle Verbindung von Männern zueinander aus. Das ist medizinisch sicher auch ratenwert" in den Raum werfen, müssen sie diese schon auch begründen. Glauben können Sie ja was sie wollen, um medizinische Ratschläge zu geben, wäre ein Minimum an Wissen jedoch empfehlenswert.
#32 am 05.09.2017 von Gast
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Gast
Liebe Redaktion, Meinungsfreiheit und die Verbreitung falscher Tatsachen sind zwei Paar Schuhe. Ich denke, dass der Kommentar #8 von Hr. Dr. rer. nat. Herbert Reese-Manzke entfernt gehört, bedarf keiner weiteren Begründung. Mit freundlichen Grüßen
#31 am 05.09.2017 von Gast
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Für mich wäre die Erklärung der Epigenetik als Ursache für Homosexualität insofern wichtig, als man damit ein Argument dafür hat, dass Homosexualität nicht widernatürlich ist. Die Betroffenen haben keine "Schuld".
#30 am 05.09.2017 von Dr. rer. nat. guntram schulze (Biochemiker)
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#35 Großartige Satire! Insbesondere der Satz "Für mich sind Homosexuelle, ohne perverse Ausrichtung sehr intelligent , feinfühlige und sozial kompatible Menschen, die ich seither sehr achte." ist ein Schmuckstück. @36 Das Problem mit dem Schwimmen gegen den Strom ist hier, dass schon ganz am Anfang ein erheblicher Fehler das Ganze zunichte macht. Wäre homosexualität ein schädlicher genetischer Ausrutscher, wäre sie von der Evolution beseitigt worden. Nun ist das offenbar aber nicht der Fall und da auch in der Tierwelt Homosexualität beobachtet wird, scheint es nicht (nur) an Werteverfall, Erziehung (bzw. deren Mangel), "Perversität" etc. zu liegen. Es wurden im Artikel ja auch schon mögliche Gründe angesprochen - wobei ich auch ein Problem mit der Hypothese des schwulen Onkels habe, da sie nicht erklärt, dass auch bei nicht sozialen Tieren, bei der dieser Ansatz also nicht greifen kann, Homosexualität auftritt.
#29 am 05.09.2017 von Christian Becker (Apotheker)
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Gast
Da wir ja nur noch 1 bis maximal 2 Kinder bekommen, wird sich die Fragestellung dann wohl doch relativ schnell von allein "erledigen", oder? Wenn es kaum noch Männer mit älteren Brüdern gibt?
#28 am 05.09.2017 von Gast
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Gast
Generell ist wohl erst einmal ein naturwissenschaftlicher Erforschungssinn vorhanden. Grundlagenforschung ist halt erst einmal eigentlich ohne Anwendungsorientierung. Wobei ich allerdings glaube, dass epigenetische Funde nicht unbedingt ausreichend sind als eine Erklärung für bestimmte Verhaltensweisen, Vorlieben usw. Unser Gehirn ist doch recht kompliziert aufgebaut, zwar wollen einige eine kortikale Säule nachbauen, aber wir können ja noch nicht einmal das Verhalten der allereinfachsten Organismen neurobiologisch präzise in allen Einzelheiten erklären. Und bei der Epigenetik wird es sein wie bei Stammbäumen, die auf molekularbiologischen Daten aufbauen: jede neue Studie wird was ganz neues finden!
#27 am 05.09.2017 von Gast
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Gast
Mein bester Freund, der mich als Teenager und als junge Frau begleitete, war ein homosexuell orientierter junger Mann. Es war für mich ein Mensch dem ich vertrauen konnte. Aber in dieser Zeit wurden Menschen mit homosexueller Ausrichtung verfolgt, verachtet und gemieden. Mit allen Konsequenzen. Auch familiär. Seine Familie hatte sich wegen ihm geschämt. Thomas starb an den Folgen seiner Suchterkrankung mit 42 Jahren, da er sein Leben nicht aushielt! Für mich sind Homosexuelle, ohne perverse Ausrichtung sehr intelligent , feinfühlige und sozial kompatible Menschen, die ich seither sehr achte. Auch heute habe ich immer noch Freunde die homosexuell sind. Was wäre diese Gesellschaft, wenn sie ausschließlich heterosexuell ausgerichtet wäre?
#26 am 05.09.2017 von Gast
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Felix M.
#31: Ich wiederhole gerne nochmal deutlicher, dass die Religion mit Ihren Niederschriften und Geboten ein Verhaltenskodex für Assoziale in der modernen Welt darstellt. Ich frage mich, wann die Menschen es schaffen die Religion zu überwinden und Ethik/Moral diese komplett ersetzt. Was Sie nicht unterscheiden können, ist das Bestreben nach Individualismus und Sittenverfall. Die Möglichkeit, dass andere Menschen vielleicht nach mehr suchen als man selbst ist schon ünerhöhrt!
#25 am 05.09.2017 von Felix M. (Gast)
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Warum kann man nicht einfach die Studie(n) berichten und seine eigene Meinung / Bedenken dazu in einen Kommentar stellen? Habe ich ´mal so gelernt, als Journalist.
#24 am 04.09.2017 von Michael Simm (Medizinjournalist)
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Wo kam denn bloß das Geld her....? Oft ist der Grund im Background besonders wichtig. ..... Eigentlich haben wir andere Probleme und da scheint wenig Interesse in die Forschung zu investieren. .... Aber Heilung bei Krankheit ist oft nicht so lukrativ.
#23 am 04.09.2017 von Manuela Schultz (Physiotherapeutin)
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Gast
Man sollte mal die Korrelation zwischen allein erziehenden Müttern ohne männlichen Partner und Homosexualität bei ihren Söhnen untersuchen. Ebenso das Gegenteil, schwer autoritäre und unempathische Väter mit homosexuellen Söhnen. Ich denke dieser psychoanalytische Ansatz wäre aufschlussreich. (Man denke an Thomas Mann und seine Söhne)
#22 am 04.09.2017 von Gast
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Gast
Wissenschaftlich wirklich sehr interessant. Ansonsten geht es aber keinen was an, was andere zuhause im Bett, oder sonstwo, machen. Es gibt außerdem wirklich Wichtigeres zu erforschen.
#21 am 04.09.2017 von Gast
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Diese Diskussion ist müßig. Homosexuelle Menschen schaden niemandem. Es gibt viele, die ihre Sexualität gewalttätig ausüben, und ich habe den Eindruck, dass dieses vorwiegend auf heterosexuelle Straftäter zutrifft. Und Kinderlose gibt es zuhauf. Wozu also "heilen"?
#20 am 04.09.2017 von Sylvia Robinson (Ärztin)
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#25: Es gibt auch homosexuelle Prostitution. Und vor der AIDS-Ära war eine extreme Promiskuität unter schwulen Männern sehr verbreitet. Ich las neulich die Autobiogarphie eines bekannten Kritikers, der sich rühmte, mit über 1000 Männern sexuelle Kontakte gehabt zu haben (und außerdem mit 20 Frauen). - Der andere Aspekt freilich, dass Homosexualität ein probates Mittel gegen die Übervölkerung des Planeten sein könnte, hat was für sich: im Jahr 1952 gab es (laut Brockhaus) 2,3 Milliarden Menschen auf der Erde; jetzt sind es (dank medizinischer Fortschritte, besserer Hygiene, besserer Ernährung) bereits 7,3 Mrd. und man rechnet bereits für 2050 mit 11,x Mrd. - Jede Form von Empfängnisverhütung, also auch 'diese', sollte somit gefördert werden.
#19 am 04.09.2017 von Dr. med.dent. Horst Landau (Zahnarzt)
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Die Gründe für Homosexualität sind doch völlig egal. Homosexualität ist eine Normvariante bei Mensch und Tier, ein Bestandteil der Schöpfung. Für die religiösen Eiferer: Tiere handeln triebhaft und können nicht schuldig werden. Schwule Menschen genausowenig. Sie sind anders, sehen und erleben vieles anders und können unser Leben und unsere Gesellschaft bereichern. Aber natürlich nur, wenn wir sie einbeziehen. Liebe Eltern: Euer Sohn/Tochter ist homosexuell? Das ist für Eltern kein Problem, wenn sie davon ausgehen können, das dies nicht zu Leid führt. Das ist der Punkt: eine gleichhohe bzw. gleichniedrige Suicidgefährdung ist der Maßstab für Menschlichkeit in unserer Gesellschaft.
#18 am 04.09.2017 von Michael Blumenstein (Arzt)
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Ein Beispiel aus dem Tierreich : Bei der Rinderzucht - völlig getrennt zu behandelndes Thema - zeigen Bullen spätestens nach 2-3 Wochen Gefangenschaft und in Abwesenheit von Kühen plötzlich homosexuelle Neigungen. Möglicherweise ist Homosexualität in jedem Menschen - man verzeihe mir den Transfer - genetisch angelegt und in Abhängigkeit vom Bevölkerungsdruck in nicht allzu ferner Zukunft könnte das dann wirklich - wie unten schon angegeben - ein Segen für das Überleben der gesamten Menschheit sein. Beispiel : In Indien - wo u.a. aus Mitgiftzwang für die Väter bei der späteren Verheiratung ihrer Töchter - über 2 Jahrzehnte (seit Einführung der Ultraschall-Geschlechtsbestimmung, die dort seither für Ärzte mit bis zu 5 Jahren Gefängnis geahndet wird) selektiv weibliche Föten abgetrieben wurden, stehen heute sehr viele junge Männer ohne Frauen da (heute schon m125 : w100) und die Homosexualität hauptsächlich unter Männern dort ist stark im Anstieg begriffen.
#17 am 04.09.2017 von Dr. med. Kristian KUNZ (Arzt)
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Felix M.
#5: Klingt furchtbar schlau, ist inhaltlich ziemlich dumm. Wer das Handbuch "Religion" als Stützwerk für sein Handeln benötigt, dessen Horizont ist doch sehr beschränkt. Wer Ethik und Moral in diesen Topf schmeißt, hat sehr wenig darüber verstanden. Und "natürliche Grundsätze"... Ohje! Ich würde das Monster woanders suchen gehen, dort ist es nicht zu finden. #8: Was man alles für einen Unsinn mit Psychotherapie treiben kann, lesen sie einfach mal hier nach: https://www.google.de/amp/www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/falsche-erinnerungen-wie-unser-gedaechtnis-uns-truegt-a-1106007-amp.html #9: Solange die Menschen nicht das Gefühl haben akzeptiert zu sein in dieser Gesellschaft, solange wird es den CSD geben. Der ist mir auch lieber als diese Testosterongeschwängerten Fußballproleten, das 2.0 von Brot und Spiele.
#16 am 04.09.2017 von Felix M. (Gast)
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Gast
Da es sich hier um Grundlagenforschung handelt, sollte jede Diskussion über Sinn und Unsinn ebenfalls unter dem Aspekt der moralischen Fragwürdigkeit diskutiert werden (Metakommunikation). Nicht zuletzt haben manche die den Ig-Nobelpreis verdienten später auch den Nobelpreis erhalten. Letztlich werden auch andere Merkmale wie beispielsweise Intelligenz genetisch erforscht – ganz wertneutral und ohne sie therapieren zu wollen.
#15 am 04.09.2017 (editiert) von Gast
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#1 von Gast: "Zum anderen fände ich es äußerst fragwürdig Forschung aus Gründen der Political Correctness zu verbieten". Das kommt darauf an, wie man "Political Correctness" definiert. Aber ein gesundes Sozial- und Ethikverhalten verbietet es sicher, die bunte Vielfalt unserer menschlichen Ausprägungen, die niemanden etwas Böses wollen, sondern einfach nur nach ihrer Facon glücklich werden, unter dem Deckmantel einer sogenannten wissenschaftlichen Arbeit an den Pranger zu stellen.
#14 am 04.09.2017 von Dipl. Psychologe Rainer Keller (Psychologe)
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Gast
ad #8 Dr. rer. nat. Herbert Reese-Manzke: Eigentlich dachte ich, dass Menschen mit solchen Einstellungen der Vergangenheit und einer aussterbenden Zunft angehören. Man wird durch solche Äüßerungen doch immer eines Besseren belehrt. Da schämen sich die Fußballer für Nazi-Rufe in den Stadien und hier propagiert jemand Homosexualität als Krankheit. Ich schäme mich für Sie. Wenn Sie Ihrer eigenen Vorstellung folgen würden, müssten Sie sicher bei sich selbst auch etwas finden, das "heilbar" wäre, aber nicht weggehen will....
#13 am 04.09.2017 von Gast
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Pardon: Nr. 10...
#12 am 04.09.2017 von Dr Christoph Molz (Tierarzt)
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Zu den Befürwortern der Erziehungsthese: was ist mit Homosexualität im Tierreich (kommt da recht häufig vor)? Auch Erziehungsssache? Und wider die Natur? Zur Ursachenforschung bzgl. Alleinerziehenden Müttern: da kommt ja jetzt gerade eine große Welle der Homosexualität auf uns zu! Da hat Kommentator 8 völlig recht: ein Segen für die Menschheit@
#11 am 04.09.2017 von Dr Christoph Molz (Tierarzt)
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Gast
Liebe Redaktion, was ist mit Kommentar Nr.8? Sind wir nicht auf medizinische Fakten beschränlt, um den Eso-Schwurblern hier einen Riegel vorzuschieben?
#10 am 04.09.2017 von Gast
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Gast
oh bitte! nicht alles kreuz und quer, bunt und bunter durcheinander werfen! das eine ist die zufällige beobachtung des möglichen genetischen zusammenhangs, und dessen erklärungsversuch, denn in den naturwissenschaften sind wir % angaben wenig gewohnt. sie haben zu 70% krebs, oder es wird zu 66% ein mädchen, hört man nicht häufig. das ist eine wissenschaftliche betrachtungs- und herangehensweise! der merkwürdige ideologische hintergedanke, der hier unterstellt wird, entspringt ihrem gehirn. p.s.: die epigenetik ist zum einen kein neues forschungsgebiet, geschweige denn, ein ergebnisfreies. p.p.s.: halbwissen ist gefährlich. und davon wird man hier gerade zu überflutet. insbesondere in den kommentaren.
#9 am 04.09.2017 von Gast
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Es ist doch "erhebend", dass nun schon das Gender-Mainstreaming sogar wissenschaftliche Untersuchungen unabhängig vom Ergebnis allein deswegen fraglich oder gar umstritten erscheinen lassen, weil sie der aktuellen gesellschaftlichen Wünschen widersprechen ("Sind Studien, die der Ursache für Homosexualität nachgehen, zeitgemäß? Was macht das mit der Stellung von Homosexuellen innerhalb einer Gesellschaft?"). Galileo lässt grüßen. Nur dass heute nicht die Kirche Menschen auf den Scheiterhaufen schickt, sondern die aufgeklärte Gesellschaft (im Sinne von Ausgrenzung Andersdenkender).
#8 am 04.09.2017 von Gunther Hanke (Arzt)
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@#8 Hallo Herr Dr. Reese-Manzke! Homosexualität ist NICHT heilbar, weil sie bereits seit vielen Jahren aus der WHO-Liste der Krankheiten gestrichen wurde. Das ist die Realität, sehr geehrter Herr Dr. Reese-Manzke! Schönen Abend.
#7 am 04.09.2017 von Jens Uwe Lidy (Medizinjournalist)
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Matthias
Ich bin ja sonst sehr angetan von Euren Artikeln und auch dieser hat den Ansatz dafür. Aber warum bringt man die Kontroverse hinein, ob die Erforschung "gut" oder "nicht gut" ist? Der Mensch forscht gerne. Das ist Erbe und Teil der kognitiven Revolution des Menschen. Ich sehe das ganz entspannt und nehme die geschilderten Ergebnisse zur Kenntnis.
#6 am 04.09.2017 von Matthias (Gast)
  1
Gast
Ein sehr guter Artikel! Mir fiel plötzlich wieder ein, dass Schamanen bei Indianerstämmen öfter homosexuell und durch ihr ausgleichendes Wesen hochgeachtet waren! Forschung sollte den Zusammenhängen, wie sie E.O.Wilson und James O'Keefe formulieren, dienen!
#5 am 04.09.2017 von Gast
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Die Perspektive der Epigenetik eröffnet einen Erkenntnisgewinn in der kulturhistorischen und genealogischen Forschung - Kultur ist ein Resultat historischer Entwicklungen, und das gilt auch für die Wissenskultur. Zu meinen Publikationen die Familienforschung und Epigenetik betreffend: Hier ein Link: https://www.academia.edu/34122170/Sudetendeutsche_Familienforschung_ist_mehr_als_Datensammlung Am Samstag sah ich die beeindruckende Sendung in arte "Vererbte Narben – Generationsübergreifende Traumafolgen" https://www.arte.tv/de/videos/071389-000-A/vererbte-narben-generationsubergreifende-traumafolgen Sehenswert! Ein paar der Interview-PartnerInnen kannte ich aus der Literatur.
#4 am 04.09.2017 von Dr. med. Michael Popovic (Arzt)
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Gast
Da sich die Einstufung einer körperlichen Erscheinung als Krankheit und die Option einer Therapie nach der Einschränkung der Lebensqualität und des subjektiven Leidensdrucks des Patienten richtet, würde ich mir keine allzu großen Sorgen darüber machen, dass wir bald anfangen, Männer gegen ihren Willen heterosexuell zu machen. Natürlich bietet sich widerum für Männer, die (nach erreichen eines angemessenen Reifegrades) tatsächlich einen starken Leidensdruck verspüren, eine theraeutische Option.
#3 am 04.09.2017 von Gast
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Gast
Die Epigenetik ist eine ideologisch aufgeladene Forschungsrichtung, die bisher nur sehr wenig Handfestes zu Tage gefördert hat.
#2 am 04.09.2017 von Gast
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Gast
Sehr interessanter Artikel, nur in einer Frage haben Sie sich ein bisschen verstiegen! - "Unabhängig davon stellt sich mir die Frage nach der Motivation einer solchen Studie. Selbst wenn das stimmt - forscht man dann als nächstes an einer „Heilung", oder an Screenings zur Früherkennung? Fördern solche Ergebnisse Akzeptanz oder Ausgrenzung?" - Zum einen beantworten Sie diese Frage selbst: rein aus genetischem oder wissenschaftlichem Interesse ist die Frage spannend, welchen Selektionsvorteil Homosexualität mit sich bringt. Der Evolutionslehre nach dürfte sich die Veranlagung für eine sexuelle Orientierung, die nicht der Fortpflanzung dient, in Populationen eigentlich nicht durchsetzen." Zum anderen fände ich es äußerst fragwürdig Forschung aus Gründen der Political Correctness zu verbieten.
#1 am 04.09.2017 von Gast
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