Heilpraktikerdebatte: Getroffene Hunde bellen

31.08.2017
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Der Blätterwald, auch der virtuelle, rauscht gewaltig. Da hat der „Münsteraner Kreis“, eine interdisziplinäre Expertengruppe, es doch tatsächlich gewagt, zu artikulieren, was längst unter Kennern der Problematik unbestritten ist: Der Stand der Heilpraktiker, ja das ganze Heilpraktikerwesen in Deutschland, bedarf entweder ganz grundlegender Reformen oder der völligen Abschaffung.

Schlimm genug, dass der Gesetzgeber auf diese Art und Weise mit der Nase auf das Problem gestoßen werden muss, nachdem er sich im vorigen Jahr – in dem bereits alle heute angesprochenen Probleme längst auf dem Tisch lagen – nur zu einem Mikroreförmchen allenfalls homöopathischen Ausmaßes durchringen konnte.

Die Argumente des Memorandums sind durchgreifend, hinlänglich bekannt und sind auch bisher im Diskurs nie widerlegt worden. Im Kern geht es darum, dass der Gesetzgeber durch seine Duldung des Heilpraktikerstandes aufgrund einer Gesetzeslage von 1939 imaginiert (besser: der nicht informierten Bevölkerung suggeriert), dass es neben der wissenschaftlich fundierten Medizin eine zweite gibt, in der auch noch Beliebigkeiten geduldet werden, die man keinem approbierten Mediziner durchgehen lassen würde.

Gleichgültikeit auf politischer Ebene?

Der von mir immer gern zitierte Prof. Otto Prokop, der Übervater der deutschen Gerichtsmedizin, meinte schon vor Jahrzehnten, dass eine derartige imaginierte Zweiteilung der Medizin nur eines verdeutliche: Dass dem Staat, der so etwas zulässt, die Gesundheit seiner Bürger offenbar einigermaßen egal sein muss (O. Prokop und L. Prokop, Homöopathie und Wissenschaft, 1957).

Nun kann man die Argumentation der Expertengruppe derzeit überall nachlesen, ich empfehle vorzugsweise das Münsteraner Memorandum im Original , es gibt auch eine Kurzfassung. Ich sehe davon ab, hier alles im Detail zu wiederholen. Vielmehr möchte ich etwas ganz Anderes anführen, das eigentlich mit größter Deutlichkeit zeigt, welchen kranken Nerv der Münsteraner Kreis und seine Unterstützer getroffen haben. Worauf ich hinaus möchte: Auf die überwiegende Reaktion der Heilpraktikerszene und ihres Dunstkreises.

Die „Haltet-den-Dieb“-Strategie

Wissen Sie, liebe Leser, was man unter Whataboutism versteht? Das ist der ebenso beliebte wie untaugliche Versuch, sich an einer argumentativen Auseinandersetzung vorbeizudrücken, indem man auf angebliche oder tatsächliche Unzulänglichkeiten der Gegenseite verweist. In der populären Formulierung nennt man diese Art der Frontlinienbefestigung auch die „Haltet-den-Dieb“-Strategie.

Ich kann mich nach dem Lesen zahlreicher Texte des Eindrucks nicht erwehren, dass genau diese eine der Strategien ist, mit denen Heilpraktiker versuchen, Boden gut zu machen. Vergeblich. Im Grunde erzeugen sie damit nur verbrannte Erde auf dem eigenen Terrain. Denn: Niemand, weder die Angehörigen des Münsteraner Kreises, noch sonst ein ernstzunehmender Kritiker pseudomedizinischer Methoden und Institutionen, bestreitet Mängel und Unzulänglichkeiten im Gesundheitswesen.

Für eine bessere Medizin insgesamt

Nur ist eben das Heilpraktikerwesen nach derzeitigem Stand selbst eines der ganz großen Probleme des Gesundheitswesens, denn es trägt unwissenschaftliche Beliebigkeit in einen Bereich, den alle Industriestaaten inzwischen als geschützten Raum für die wissenschaftlich orientierte Medizin etabliert haben.

Die Forderungen des Münsteraner Kreises haben ganz allgemein eine bessere Medizin zum Ziel. Denn man fordert eine konsequente Orientierung hin zu evidenzbasierter Medizin, sinnvolle Bündelung von Ressourcen, das Setzen richtiger Anreize für alle Beteiligten, nachhaltige Stabilisierung und damit Zukunftssicherung des Gesundheitssystems – diese Forderungen stellen sich ohne Anspruch auf Vollständigkeit dar. Dass diesen Zielsetzungen die Tolerierung einer „zweiten“, alternativ-komplementären Scheinwelt diametral entgegensteht, führt jeden Kritiker des Gesundheitswesens zwangsläufig zur Heilpraktikerproblematik.

Kritik am Heilpraktikerwesen ist daher kein Selbstzweck, sondern gehört notwendigerweise zum Eintreten für ein sinnvolles und auf Vernunft begründetes Gesundheitswesen insgesamt. Daran lässt die Selbsterklärung des Münsteraner Kreises nicht den geringsten Zweifel – das „Memorandum Heilpraktiker“ ist nur ein erstes, besonders dringliches Projekt.

Wer kritisiert, sollte selbst kompetent sein

Das Whataboutism-Geschrei der Heilpraktiker-Apologeten richtet sich deshalb im Ergebnis nur gegen sie selbst. Reformbedarf im wissenschaftsbasierten Gesundheitssystem, insbesondere auf dem Gebiet der politischen Rahmenbedingungen, ist unbestritten. Und ich wage mich einmal so weit vor, zu behaupten, dass die Mitglieder des Münsteraner Kreises weitaus bessere Kenner bestehender Defizite im Gesundheitssystem sind als die Vertreter der Heilpraktikerszene. Nicht nur in diesem Zusammenhang ist das Interview mit Dr. Christian Weymayr vom Münsteraner Kreis bei DocCheck wichtig und bemerkenswert.

Deshalb spreche ich dieser Szene nicht nur das moralische Recht, sondern auch die fachliche Kompetenz ab, über die Mängel im Bereich der wissenschaftsbasierten Medizin zu urteilen. Was durch stets wiederholte unqualifizierte Aussagen wie „die Chemotherapie bringt mehr Menschen um, als sie heilt“ oder „tausende Tote jedes Jahr durch ärztliche Kunstfehler“ nur bestätigt wird.

Diffamierung des Gegenübers

Die zweite „Strategie“ der Heilpraktiker – wenn man das höflicherweise einmal so nennen möchte – scheint schlicht die Diffamierung der Kritiker zu sein.

So kann man beispielsweise vernehmen, das Münsteraner Memorandum sei ein „ärgerliches Pamphlet über den Beruf des Heilpraktikers“, es würden „wenige Zitate aus dem Thesenpapier des Münsteraner Kreises reichen, um zu zeigen, worum es geht: um einen Frontalangriff auf den Heilpraktikerberuf.“ Im Verlauf des gleichen Beitrags wird dann den Autoren des Memorandums „Arroganz“ bescheinigt und während gleichzeitig ein bestürzendes Unwissen über die Grundsätze evidenzbasierter Medizin erkennbar wird, lauthals an nur zwei Einzelbeispielen Whataboutism in Reinkultur betrieben. Dass die Kommentare (nicht nur) dort auf Dinge wie die Banerji-Protokolle, den Narayana-Verlag oder auch den Kopp-Verlag Bezug nehmen, möchte ich zwar nicht dem Autor in Rechnung stellen, verdeutlicht aber das Niveau der Debatte.

Gegenargumente zum Gähnen

Beispiele aus den Beiträgen und Kommentarspalten der Print- und Onlinemedien in dieser Art gibt es zuhauf. Da wird gar von „ekelhafter Lobby-Aktivität, um den Heilpraktikerberuf auszurotten“ geredet und den Initiatoren des Münsteraner Kreises bar jedes weiteren „Arguments“ pekuniäres Interesse unterstellt. Was eigentlich nur noch zum Gähnen ist und auf eine der untersten, gerade noch herausziehbaren Schubladen zurückgreift …

Den Vogel abgeschossen hat aber wohl der geschäftsführende Vorstand des Dachverbands Deutscher Heilpraktiker, einem beim Bundestag registrierten Lobbyverband (Nr. 747 der aktuellen Liste) mit einem Hausausweis für den Bundestag  (Nr. 208 der Liste). In einem Beitrag der Süddeutschen Zeitung fällt ihm nicht mehr ein, als zu äußern, dass es der Expertengruppe „ausschließlich“ darum gehe, „unliebsame Konkurrenz loszuwerden“.

Natürlich gibt's auch sinnvolle Beiträge

Gemäßigte Stimmen auch aus der Szene leugne ich nicht, wenn sie sich schon einmal in der Empfehlung verdichten, „nicht gleich zurückzuschlagen“. Ich konstatiere aber die weitgehende Abwesenheit eines sachlichen Diskurses, insbesondere bei den Proponenten der Heilpraktikerszene und damit die Widerlegung des alten Naturgesetzes, dass es in den Wald so herausschallt, wie man hineingerufen hat.

Und ich bitte, den vielleicht hier und da etwas sarkastischen Ton dieses Beitrages nicht misszuverstehen. Ich bin weit davon entfernt, mich über die Causa oder irgendwelche Proponenten lustig zu machen. Es ist reine Verzweiflung und auch Enttäuschung über eine Situation, in der ein dringend notwendiger öffentlicher Diskurs angestoßen und von der anderen Seite verweigert wird.

Wir brauchen Aufklärung

Und nein, ich verkenne nicht, dass die jetzt angestoßene Debatte für viele der Beteiligten eine existenzielle Bedeutung haben mag oder zumindest ein Weltbild erschüttert. Das macht die Debatte aber nicht überflüssig. Die Schuld daran, dass sich durch jahrzehntelanges Nichtstun vieles verfestigt hat und nun als Besitzstand angesehen wird, tragen nicht die jetzigen Kritiker.

Es sei mir auch die Anmerkung erlaubt, dass meine ausländischen Freunde in der Regel geradezu entsetzt sind, wenn ich ihnen von den Bedingungen berichte, unter denen hier nicht akademisch ausgebildete „Ausübende der Heilkunde“ Menschen behandeln dürfen. Und nicht zuletzt beklage ich den katastrophalen Wissensstand der breiten Bevölkerung, wenn es um dieses Thema geht. Deshalb ist nicht nur ständige Aufklärung gefordert, sondern auch und vor allem eine klare Positionierung der Politik.

Abschließend noch eine kleine Relativierung

Einige Stimmen weisen zu Recht darauf hin, dass viele Heilpraktiker mit ehrlicher Empathie und einem starken Willen, den Patienten zu helfen, zu Werke gehen. Dass es wohlmeinende und engagierte Heilpraktiker gibt, ist unbestritten, ich kann dies aus eigener Kenntnis bestätigen. Was aber nützt das, wenn sich dieses Wohlmeinen und Engagement an sinnlosen, weil unwirksamen Methoden und Mitteln erschöpft?

Nur mit gutem Willen ist nun mal keine gute Medizin zu machen. Selbst die Tatsache, dass einzelne Heilpraktiker durch ihre Vorbildung in gesundheitlichen Berufen durchaus eine gewisse Qualifizierung besitzen, kann das Grundsatzproblem auch nur relativieren. Diese Personen könnten allerdings in einer vom Münsteraner Kreis ja auch angesprochenen Qualifikationslösung einen guten Platz finden.

Ich hoffe trotz alledem, dass es zu einer sachlichen Debatte auf der politischen Ebene kommen wird. Wichtiger wäre sie mehr als je zuvor, gerade, wenn der zivilgesellschaftliche Diskurs scheitert.

Dieser Beitrag ist in Co-Autorenschaft von Natalie Grams und Udo Endruscheit entstanden, zuerst erschienen hier.

 

Bildquelle: Brad.K, flickr

Artikel letztmalig aktualisiert am 05.09.2017.

224 Wertungen (2.46 ø)
17437 Aufrufe
Für mich , als interessiertem Gast, zeigt diese Debatte lediglich, dass auf beiden Seiten eine gehörige Portion Arroganz vorhanden ist. Jede Seite sieht sich bestätigt. Keine Frage, das Heilpraktikerwesen bedarf einer Reformierung mit systematischer Struktur,Ausbildung und Überprüfung. Viele von HP angewandte Verfahren sind bisher nicht gesichert. Allenfalls aufgrund von Patientendaten vermutbar. Aber wir alle wissen doch auch, wie oft in der "wissenschaftlichen Medizin" Lehrmeinungen über Jahrzehnte Bestand hatten, die man dann irgendwann als völlig haltlos über Bord warf. Ganz nach dem Motto :"Was geht mich mein dummes Geschwätz von gestern an". Ich denke, es gäbe für beide Seite genügend Grund zur Versachlichung und auch zu etwas mehr Demut und Respekt. Dem kranken Menschen zu helfen-das ist die Aufgabe und nicht die lautstarke Debatte wer mehr oder weniger Recht hat.
#94 am 05.09.2017 von Helmut K Heckele (Medizintechniker)
  24
Felix M.
Ich denke auch, wir sollten dringend dem aufgeklärten Patienten/Kunddn seine Wahlfreiheit lassen. Nach dem Abgassskandal von VW haben die Menschen vermehrt PKWs von VW gekauft, aus Protest. Erinnert mich an die Amis mit Ihre Cole-Trucks. Dann auch gleich weg mit der Apothekenpflicht und Verschreibungspflicht bei Arzneimitteln, denn der Patient ist doch ein Aufgeklärter! Überhaupt, was sollen die ganzen einengenden Regeln, lassen wir den Markt doch entscheiden! YOLO, was kümmert mich das Morgen?!
#93 am 05.09.2017 von Felix M. (Gast)
  37
"...reine Verzweiflung und auch Enttäuschung über eine Situation, in der ein dringend notwendiger öffentlicher Diskurs angestoßen und von der anderen Seite verweigert wird." Diesen Diskurs gibt es seit Jahrzehnten (s. Prokop), und die Argumente sind die unverändert gleichen, mit denen die Öffentlichkeit bisher nicht überzeugt wurde. Doch der verantwortliche Adressat für die erstrebte Reform, den Berufsstand des Heilpraktikers abzuschaffen, ist nicht die Öffentlichkeit sondern der Gesetzgeber. Gibt es einen Plan, wie dies juristisch und politisch durchsetzbar wäre?
#92 am 05.09.2017 von Dr. Cornelia Schroeder (Biochemikerin)
  21
Gast
#89 aber ich muss Ihnen Recht geben. Die Verordnung unwirksamer Arzneimittel ist leider in der Schulmedizin häufig anzutreffen: http://www.fr.de/wissen/gesundheit/depressionen-medikamente-experten-bezweifeln-nutzen-von-antidepressiva-a-752277
#91 am 05.09.2017 von Gast
  7
Gast
#89 Um endlich zum Kern der Diskussion vorzustoßen: Haben Sie das Mittel, das Ihnen empfohlen wurde eingenommen?
#90 am 05.09.2017 von Gast
  3
Gast
#81 Hekla Lava wurde mir ungefragt empfohlen. Ich nehme es nur als Beispiel. Der Verkauf von "Arzneien" ohne Wirkungsnachweis ist nicht die Ausnahme, es ist die Regel.
#89 am 05.09.2017 von Gast
  24
Evidenzbasiert und sehr wissenschaftlich sterben aber nunmal mind. 20000 Menschen allein an Behandlungsfehlern (der Schulmedizin)! Die Autorin hängt anscheinend sehr am wissenschaftlich Belegbaren. Gibt es das wirklich- ohne Schönrechnereien? Ist es wissenschaftlich, dass ein 18 Jähriger einen Blutdruck wie ein 88 Jähriger haben soll? In der Medizin schon. Ich kenne mich nicht sehr gut in der Homöopathie aus, allerdings in der Phytotherapie und Spagyrik schon. Hier sind Medikamente zu finden, mit einer wirklichen Wirkung! Ebenso gibt es Wirknachweise nach einer 10-jährigen Studie der CellSymboisistherapeuten nach Dr. Krämer, welche eindeutig Wirknachweise vorlegen (und das bei Patienten, welche von der Schulmedizin aufgegeben). Heilpraktikerbehandlungen gehen weit über den des größeren Zeitfaktors und der Zuwendung hinaus. Wenn das die alleinige Wirkung wäre, müssten alle Patienten, welche eine Psychotherapie in Anspruch nehmen, geheilt werden. Das ist aber nicht so. Es ist doch schon sehr pauschal und platt, was dieser Artikel hier postuliert. Aber er zeigt, was der Autorin gut tut - mediale Aufmerksamkeit.
#88 am 05.09.2017 von Heiko Christmann (Heilpraktiker)
  15
Gast
Naja.... wieder mal ein Artikel aus dem sich wenig sachliches und dafür viel Absicht herauslesen lässt. Diese Debatte scheint vielen Autoren emotional sehr nahe zu gehen. Noch immer warte ich auf eine vernünftige Statistik darüber wieviele Menschen, im welchem Ausmaß durch Heilpraktiker schaden nehmen. Ich mutmaße das solche Statistiken den Versicherungen die berufshaftpflichtversicherungen für Heilpraktiker ausstellen durchaus vorliegen. Wenn der Heilpraktiker also so eine immense Bedrohung für den Patienten ist, wieso kostet die Haftpflicht dann nur lächerliche 20euro im Monat? Ich glaube Versicherungen haben nichts zu verschenken. Schade das ein Forum wie doccheck solche Artikel veröffentlicht. Emotional, unwissenschaftlich und persönlich herabwürdigend. Eine Ausbildungsreform für Heilpraktiker wäre gut, die schwarzen schaafe aussortieren wäre ebenfalls gut, aber wurde überhaupt einmal erwähnt das Heilpraktiker auch gutes am Patienten leisten? Schade!
#87 am 05.09.2017 von Gast
  9
S.Sohr-Höhl
Warum will der Münsteraner Kreis nicht das es eine einheitliche Heilpraktikerausbildung gibt? Wir sind ein freies Land. Der Patient hat das Recht zu dem Behandler seines Vertrauens zu gehen! Wieviele Heiler gibt es ohne Ausbildung? Ohne medizinisches Wissen! Es geht nicht um Schuldzuweisungen sonder um eine bessere Medizin zum Wohle des Patienten! Die Heilpraktiker sind sehr bestrebt sich überall fortzubilden um das Beste für den Menschen zu erarbeiten. Wer heilt hat Recht! Hat Paracelsus schon gesagt. Ich persönlich habe 32 Jahre Schulmedizinische Erfahrung, von der Herzchirurgie bis Pulmologie , Onkologie! Wir brauchen keine Mittelaltermedizin auch keine Medizin die nicht für jeden gilt. Wir wissen das wir eine Dreiklassenmedizin haben . Lassen wir die Patienten entscheiden! Ich finde es ist ein Miteinander, die Schulmedizin hat ihren Stellenwert, und die Naturheilkunde ebenso. Gemeinsam das Beste für den Menschen
#86 am 05.09.2017 von S.Sohr-Höhl (Gast)
  8
Gast
Der Titel ist beleidigend. Eine Schande, dass sich DocCheck für so etwas hergibt. Das sagt schon alles und zeigt welch Geistes Kind hier am Werke ist. Das Niveau, das damit vorgegeben wird, entbehrt jeder sachlichen Diskussion. Man sonnt sich ganz offensichtlich ohnehin lieber in polemischen Monologen.
#85 am 05.09.2017 von Gast
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Sorry für die Schreibfehler, das war mein Diktierprogramm.
#84 am 05.09.2017 von Matthias Reikowski (Heilpraktiker)
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Ich bin seit 17 Jahren Heilpraktiker. Während meiner Ausbildung waren die Lehrer Assistenz Ärzte der Uniklinik Rostock. Für jedes Fachgebiet kam ein anderer Arzt. Sie hat im Anatomie, Physiologie, Pathophysiologie, Diagnostik und Differenzialdiagnostik, Untersuchungstechniken und vieles mehr. Ich habe Ausbildungen gemacht in Chirotherapie, Osteopathie, klinische Umwelt Zahnmedizin, Applies Kinesiology, Myofascial Release uvm. Außerdem arbeite ich seit 14 Jahren in Netzwerken mit Ärzten. Was sollte ich wohl mehr tun?
#83 am 05.09.2017 von Matthias Reikowski (Heilpraktiker)
  5
#62 Ich bin ebenfalls für eine Regelung der Ausbildung. Allerdings haben die meisten Heilpraktiker(mich eingeschlossen) tatsächlich eine gemacht .Sonst wären sie wohlmöglich wie ca.70-80% der Berufsanwärter vom Amtsarzt aussortiert worden . Invasives Arbeiten ist eben genau aus diesem Grund möglich,weil anatomisch bestens ausgebildet und täglich praktiziert. Selbst Zahnärzte die Falten unterspritzen wollen sind per Gerichtsurteil dazu verdonnert worden zuvor einen HP-Schein zu machen. Hällt sich so gut wie keiner dran,da das eben mal nicht so zu schaffen ist.
#82 am 05.09.2017 von Nicola Todt (Heilpraktikerin)
  8
Gast
#80 Ok...wow...ein Artikel....Deckt sich natürlich automatisch mit der Meinung und den Erfahrungen der gesamten "Szene". Warum war es für Sie mit Ihren ausgeprägten Fähigkeiten überhaupt erforderlich, sich ein Mittel empfehlen zu lassen? Wissen Sie nicht alles?
#81 am 05.09.2017 von Gast
  9
Gast
#79 Ich gebe Ihnen Recht. Mein logisches Denken sagt, es ist Scharlatanerie. Aber die Alternativszene setzt sich mit so etwas nicht auseinander. Die irrsinnige Geschichte dahinter findet sich hier: https://www.lifeline.de/homoeopathie/wirkstoffe/hekla-lava-id157551.html
#80 am 05.09.2017 von Gast
  23
Gast
#78 Fragen Sie doch einfach denjenigen, der es Ihnen empfohlen hat. Logisches Denken hilft manchmal bei Suche nach Antworten.
#79 am 05.09.2017 von Gast
  5
Gast
Kommentar #77: Offensichtlich sind Sie des verstehenden Lesens nicht mächtig?: Frau Grams wurde nicht durch die Lektüre eines Buches zur Kritikerin, sondern während der Recherche zu einem geplanten Buch, mit dem sie die Homöopathie verteidigen wollte. Mich würde immer noch interessieren, warum mir gegen meinen Fersensporn Hekla Lava empfohlen wurde. Keinerlei Wirkungsnachweis, aber es wird mit der Wirkung geworben. Statt Angriffe auf die Personen zu führen, währen solche Sachfragen interessanter. Noch einmal: Warum wird mit der Wirkung Werbung gemacht, wenn die Wirkung nicht einmal nachgewiesen wurde, sondern nur der Idee eines einzelnen Entspricht?
#78 am 05.09.2017 von Gast
  27
Gast
Ein kurzer Blick in die Vita der Autorin, Frau Dr. Grams, zeigt eindrucksvoll, wie groß die Deifizite in den Grundlagen differenzierter und wissenschaftlicher Arbeitsweisen sind. So betrieb sie eine homöopathische Praxis, jedoch nicht die Evaluierung ihrer Behandlungsansätze, sowie die klinische Erfahrung mit ihren Patienten, sondern die Lektüre eines Buches (!) führte dazu, dass sie zur Homöopathiegegnerin wurde. Hier muss leider unterstellt werden, dass vermutlich gravierende Defizite in den analytischen Fähigkeiten vorliegen. Dies spiegelt sich auch in dem Artikel wieder. Wo sind die Fakten? Um wie viele Schadensfälle/Jahr handelt es sich (bitte Angabe der validen Quelle)? Nachweis der Kausalität zwischen Schaden und Behandlung durch HP. Ausschluss anderer Kausalitäten? Frau Grams, vermutlich hat es einen Grund, warum Ihnen die Patienten abhanden gekommen sind.
#77 am 05.09.2017 von Gast
  12
HP
Osteopathie,Chiropraktik,TCM sind in Deutschland ohne den HP /Arzt keine Berufe, aber im Ausland schon. Diese Therapien haben sowohl eine Ausbildungs wie eine Prüfungsordnung, aber sind bisher nicht einheitlich geregelt, was ich nicht gut finde, aber die Verbände versuchen daran zu arbeiten, das sich das ändert. Letzenden Endes kann man sie ohne den HP nicht in Deutschland praktizieren .Gut ist das jedenfalls für den Patienten, da das Wissen da noch erweitert wird, wenn man am Ende noch die Heilpraktiker Prüfung ablegt. Viele Osteopathen würden gerne ohne den HP rechtlich therapieren, aber dürfen es nicht. Es ist jedenfalls nur positiv um alle medizinischen Differentialdiagnostiken zu beherrschen .
#76 am 05.09.2017 von HP (Gast)
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Norbert Aust
Osteopathie, Chiropraktik, TCM sind Therapien - aber keine Berufe, für die es eine Ausbildungs- und Prüfungsordnung gäbe. Wir könnten natürlich außer den Globulis noch die Edelsteintherapie, die Irisdiagnose, das Auspendeln, die Bioresonanz, die Auradiagnostik, den Schamanismus, die Quantenheilung, die Farbtherapie etc. nennen, da haben Sie natürlich völlig Recht.
#75 am 05.09.2017 von Norbert Aust (Gast)
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HP
Es geht leider nicht um den HP Beruf zu reformieren und ihn qualitativ aufzuwerten, sondern um ihn abzuschaffen, sonst würde man den Beruf nicht so durch den Dreck ziehen wollen, sondern würde die Schwachstellen und die Stärken von dem Beruf (außer Placebo Auflistung und das Zuhören vom Patienten) auch benennen. Was in dem Artikel überhaupt nicht erwähnt wird, das bestimmte Berufe ohne den Heilpraktiker , nicht praktiziert werden dürfen. Dazu zählt zum Beispiel die Osteopathie, die Chiropraktik, die TCM .Auch wenn man 5 Jahre eine Ausbildung in diesem Bereich hat, braucht man noch den Heilpraktiker dazu um in Deutschland das zu praktizieren oder alternativ ein Medizin Studium, weil diese Berufe unter dem Gesichtspunkt Heilkunde fallen. Ich finde es bedauerlich, das beim Beruf HP immer nur die Globulis erwähnt werden...viele HPs arbeiten überhaupt nicht damit und das ist bestimmt nicht das Erkennungszeichen eines HPs. Die Phytotherapie hat sehr wohl wirksame und nachweisbare Bestandteile und die werden auch sehr häufig von HPs angewendet. Schließlich sind die härtesten Drogen auch aus dem Pflanzenreich entsprungen und daraus später mal eine chemische Verbinndung hergestellt worden. Ich bin selbst Osteopathin und Physiotherapeutin und Heilpraktikerin und habe die Heilpraktiker Prüfung gemacht um rechtlich die Osteopathie auszuüben. Ich arbeite mit vielen Ärzten zusammen, sowohl mit Hausärzten, als auch Orthopäden als auch Zahnärzten gut zusammen. Man kann sich perfekt ergänzen und jedem ist gedient.Es gibt in jedem Beruf gute und schlechte Therapeuten.In keiner Branche würde man deshalb auf eine Abschaffung plädieren.
#74 am 05.09.2017 von HP (Gast)
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Norbert Aust
Herr Stute, beginnen wir wieder von vorne: Die Nicht-Wirkung bzw. die Nicht-Existenz eines Effektes ist erkenntnistheoretisch nicht nachweisbar. Hatten wir beide doch schon vor einer ganzen Weile hier diskutiert. Aber: Was hat die Wirkung oder Nicht-Wirkung der Homöopathie mit der Qualifikation von Heilpraktikern zu tun und ob diese für ihren Job ausreichend ist?
#73 am 05.09.2017 von Norbert Aust (Gast)
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es war zu meine Studienzeit ein HIGHLIGHT als der renommierte Prof. Kemper,Uni Münster , die Homöopathie in den Pharmakologie- Seminaren lehrte . Quo vadis Medikamente der zeitgegebenen Mainstreammedizin meiner Studienzeit ? ---aus meiner Studienzeit sind - ich denke wohl " evidencebasiert "- nicht mehr viele Medikamente auf dem Markt . Das war wohl gut so oder ? Arnika z. B. gibt es unverändert mit den gleichen Indikationen . WER aus dem " Münsterraner Kreis " nennt mir denn eine evidenzbasierte Studie , die die NICHTWIRKUNG bei korrekter Anwendung der HM beweist .Gerne unterwirft sich die HM moderner Labordiagnostik .
#72 am 05.09.2017 von dr. med.dent. Wolfgang Stute (Zahnarzt)
  9
Gast
Leute, so wird das nix mit besserer Medizin. Mal an einen Tisch setzen und sich an die eigene Nase fassen, bitte!
#71 am 05.09.2017 von Gast
  1
es ist gleichzeitig u. hauptsächlich der Versuch , die Homöopathie durch die Hintertür kaltzustellen ,bzw. abzuschaffen . Man wehrt sich mit Händen u. Füßen ui. was weiß ich noch gegen wissenschaftliche Analysen der Wirkung homöopathischer Mittel . Dabei ist ihre Wirksamkeit über die moderne Immundiagnostik ( cytokine , interleukine,SNA, Rantes ,interferone ) in der Nullachtfufzehnkassendiagnostik "Blutbild" sowieso sich nicht findet . ( wobei ich nicht die Aussagemöglichkeiten des Blutbildes kritisiere , sondern nur den gestatteten Umfang , bzw. die Diagnosetiefe )locker nachweisbar .
#70 am 05.09.2017 von dr. med.dent. Wolfgang Stute (Zahnarzt)
  8
Nun bitte kein Futterneid Argumente! Ich bin Arzt und froh, wenn jemand hilft, Patienten mit zu betreuen, die den Zeitrahmen einer Arztpraxis sprengen. Ich neide auch niemand das Geld, dass Ihm dafür zusteht. ABER: die Qualität der Heilpraktiker ist schon extrem unterschiedlich, die Ausbildung intransparent, Grenzen der Fähigkeiten & Möglichkeiten werden häufiger überschätzt und manche Empfehlung hat auch eindeutig finanzielle Hintergründe (zB. sind Faltenunterspritzungen ohne genau anatomische Kentnisse ziemlich gefährlich und "Natur" & sanft ist das auch nicht ..). Von der noch undurchsichtigeren Szene der "Heiler" und "Gesundheitsberater" möchtig gar nicht erst reden.... Eine Reformierung, eine Vereinheitlichung der Ausbildung, Ausbildungsstands, eine Tansparenz der Qualifikationen sind dringend notwendig. Der Gesetzgeber scheint sich aber nicht dafür zu interessieren, solang dafür kein Geld der Krankenkasen ausgegeben wird, da der Patient die Rechnung selbst bezahlt.
#69 am 05.09.2017 von Dr. med. Martin Duhr (Arzt)
  2
Gast
Polarisierung in der Argumentation dient niemandem, abgesehen davon ist sie schlichtweg unwissenschaftlich. Eine sachliche Diskussion muss auch und vor allem die Bedürfnisse der Patienten berücksichtigen, und wenn diese sich NACH einer Odyssee durch die schulmedizinischen Instanzen an Heilpraktiker wenden - die im Übrigen immens zu pauken haben, um die Prüfung zu bestehen - dann vertrauen sich diese Patienten diesen nicht einfach blind an, sondern "stimmen mit den Füßen ab". Wenn der aufgesuchte Heilpraktiker es verstanden hat, die Selbstheilungskräfte bei einem Patienten wieder zu mobilisieren, dann ist das genau das, was man auch von der Medizin erwartet. Ein sehr erfolgreicher Arzt hat mal gesagt: "Ein guter Arzt muss ein guter Schamane sein, d.h. wissen, wie er die bestmöglichen Placebo-Effekte erzielt. Ärzte, die nach Schema 'F' therapieren sind bestenfalls mittelmäßig." Und ich meine er hat Recht. Ich plädiere für mehr Miteinander und für mehr Ehrlichkeit in der Diskussion.
#68 am 05.09.2017 von Gast
  5
Gast
Der Autor hat schon lange Partei ergriffen! Ich zitiere: " Dass es wohlmeinende und engagierte Heilpraktiker gibt, ist unbestritten, ich kann dies aus eigener Kenntnis bestätigen. Was aber nützt das, wenn sich dieses Wohlmeinen und Engagement an sinnlosen, weil unwirksamen Methoden und Mitteln erschöpft?" Ich denke, das entscheidet besser jeder Patient an der Stelle für sich selbst. Schließlich bezahlt er es auch mit seinem hart verdienten Geld und niemandem mehr als ihm selbst, täte es mehr leid wenn es zum Fenster herausgeworfen werden würde. Nur sind die Praxen der Heilpraktiker voll. Wie kann man sich das jetzt nur erklären...?! Wenn z.B. Homöopathie nichts bringt... worüber wird sich aufgeregt? Es kann ja dann niemandem was tun. Gute Berichterststtung sieht leider wirklich anders aus. Ich kann Ihnen keinen Daumen hoch geben. Entschuldigen Sie.
#67 am 05.09.2017 von Gast
  5
Nervenarzt
Statt der Abschaffung bin ich hier für eine Qualitätsoffensive: Geordnete Integration des Heilpraktikerwesens in die allgemeine (inzwischen überwiegend akademisierte) Gesundheitsversorgung, bspw. in Form eines (berufsbegleitenden) akkreditierten Bachelor- oder Masterstudiengangs.
#66 am 04.09.2017 von Nervenarzt (Gast)
  3
Gast
Der wahrscheinlich dümmste und fanatischste Artikel den ich hier bisher las.
#65 am 04.09.2017 von Gast
  16
gasti2
Heilpraktikerdebatte: Unwürdige Diskussion und fehlende Reflexionsfähigkeit seitens der Heilpraktiker. Weg mit diesem unqualifizierten Medizin-Laien und schützt uns Patienten vor deren esoterischen Methoden (Akupunktur nach Voll, MMS, TCM, Homöopathie, Bachblüten, Eigenurintherapie uvm). Fragt euch mal, was es euren Pseudoberufsstand so nur in Deutschland gibt? Es ist aufgrund eines alten Nazi-Gesetzes die einfachste Möglichkeit ohne Qualifikation einen Job auszuüben, der die Schwächen des Gesundheitssystems bedient (Aufmerksamkeit, Zeit und Empathie). Aber eure Qualifikation und Qualitätssicherung ist ein Skandal.
#64 am 04.09.2017 von gasti2 (Gast)
  71
Gast
Abschaffen ist sicherlich die am wenigsten fantasievolle Option, wenn sie auch zugegeben die vermeintlich einfachste wäre. Vor dem Hintergrund des steigenden Bedarfs an Beratung, Pflege und gesundheitlicher Betreuung sollte man aber vielmehr die Heilpraktikerausbildung, wie teilweise schon in der Schweiz praktiziert, als eine Art staatlich geregelten Medizin-Bachelor andenken. Mit einem Mindestmaß an wissenschaftlicher Ausbildung wird auch die Grundlage gelegt, das eigene Wirken einschätzen und entsprechend besser bewerten zu können. Mit entsprechenden Behandlungsbeschränkungen für Heilpraktiker, wie z. B. bei Krebs sowie invasiven Methoden, wäre doch eine gangbare Lösung gefunden, die ebenso unser Gesundheitssystem zukunftsfester machen würde. Der Heilpraktiker wäre dann vielleicht am ehesten vergleichbar mit den Health Visitors in Großbritannien. Damit könnte ich als promovierter Physiologe und Heilpraktiker durchaus leben und würde das eher als Aufwertung des Berufes verstehen.
#63 am 04.09.2017 von Gast
  6
Gast
Ich verstehe nicht, warum sich die hier anwesenden Heilpraktiker gegen eine anständige (sprich geregelte) Ausbildung wehren. Jeder andere Berufstätige durchläuft so etwas. Und sie schadet niemandem.
#62 am 04.09.2017 von Gast
  7
Gast
Ich habe nach der unanständigen Überschrift aufgehört zu lesen. Heilpraktiker sind keine Hunde. Der Autor disqualifiziert sich als Gesprächspartner und Kollege und tanzt auf äußerst dünnem Eis, kennt man diese Wortwahl, diese schändlichen Herabsetzungen doch eher aus sehr dunkler Zeit. Werden solche Entgleisungen noermalerweis mit einem "Schäm' Dich!" kommentiert, offensichtlich ist das hier und heute nicht mehr opportun.
#61 am 04.09.2017 von Gast
  8
Gast
#58 diesen Vorstoß gab es politisch ja schon. Der Vorschlag war genau das, was sie eben formuliert haben. Eine einheitliche Ausbildung, mit Abschluss und Anerkennung. Das will aber die Ärztelobby nicht. O-Ton "wir wollen den Heilpraktiker nicht noch aufwerten, sondern abschaffen". Das sagt doch schon alles. Ich finde dieses Gegeneinander sehr schade, können sich beide Methoden doch richtig gut ergänzen. Zum Wohle des Patienten. Ich bin selbst Tierheilpraktikerin und arbeite sehr gut mit Tierärzten zusammen. Das funktioniert mit Sicherheit auch in der Humanmedizin, man muss nur wollen.
#60 am 04.09.2017 von Gast
  6
Mr Evidenz
Es ist schon ein Armutszeugnis, auf welch niedrigem Niveau Heilpraktiker und ihre Verbandsvertreter argumentieren: https://blog.psiram.com/2017/09/verzweifelt-gesucht-argumente-pro-heilpraktiker/
#59 am 04.09.2017 von Mr Evidenz (Gast)
  55
Gast
Ich verstehe nicht, warum so viele Heilpraktikerkollegen und auch Verbände das derzeitige System in diesen Diskussionen rechtfertigen statt die Chance zu nutzen, bei der Erneuerung zu helfen. Es ist längst an der Zeit, dass sich am Berufsstand des Heilpraktikers etwas ändert. Das Mindeste wäre doch eine geregelte Ausbildung, die es derzeit einfach nicht gibt. So könnte man einen Standard etablieren, innerhalb dessen Absolventen ihre Kompetenzen nachgewiesenerweise erworben haben. Wobei die Rechte und Pflichten des Heilpraktikers vom Gesetzgeber auch klar definiert werden müssen. Zum anderen käme der Heilpraktiker endlich aus der ständigen Rechtfertigung heraus. Es gibt sicherlich viele Heilpraktiker, die gewissenhaft und kompetent arbeiten, das Patientenwohl priorisieren und mit ihren Erfolgen unentbehrlich sind. Was spricht dagegen dem Heilpraktiker zukünftig in einem neu definierten, klar geregeltem Beruf die Möglichkeit dazu zu geben? Beste Grüße, eine Heilpraktikerin
#58 am 04.09.2017 von Gast
  2
Gast
Wieso nur dieses Gegeneinander ? Die Schulmedizin ist in einigen Gebieten - wie schon mehrfach erwähnt - unschlagbar. Was ihr fehlt ist die Ganzheitlichkeit. Es wird immer nur am Symptom rumgedoktert und viel zu oft unnötigerweise chemische Medikamente verschrieben, die viele und schwerwiegende Nebenwirkungen haben. Auch Globuli als homöopathisch natürlich getarntes Antimittel funktioniert nach dem System "Wegmachen des Symptoms". Ganzheitliche Heilmethoden,wie man es z.B im Ayurveda findet, auch Pröventionsmedizin, Aufklärung und Ernährungs- und Gesundheitsberatung in der Geundschule sind letztlich der Schlüssel aich zu einer optimalen Versorgung. Warum gibt es auch hier wenig Bereitschaft unter Schulmedizinern umzudenken, aber viele qualifizierte HPs , die Ganzheitlichkeit an erste Stelle setzen ?
#57 am 04.09.2017 von Gast
  9
Cornelia Kolb
Ach ach. Wie soll man da im Großen Frieden haben, wenn es im Kleinen schon gar nicht gelingt. Aufrufe zur Zusammenarbeit und gegenseitiger Akzeptanz gab es hier mehrmals, Danke dafür. Zusammenarbeit kluger Ärzte mit klugen Heilpraktikern gibt es auch immer immer mehr. Sehr zum Wohle der Patienten. Manchmal kann der Eine etwas, was der Andere nicht weiß und so ergänzt es sich. Was sollte das Ziel sein? Dem hilfesuchenden Menschen auf dem Weg zur Gesundheit zu helfen und ihm nach bestem Wissen und Gewissen beistehen. Die größte Konkurrenz allerdings für Heilpraktiker sind gute Ärzte. Alle die Patienten, die bei ihrem Arzt, ihrer Ärztin zufriedenstellend und gut behandelt wurden, sehe ich nicht in meiner Heilpraktiker-Praxis. Wieso auch. Also wäre doch die Lösung einfach für alle die, die glauben, Heilpraktiker sollte es gar nicht geben. Handeln Sie! Behandeln Sie einfach so gut, dass die Patienten nicht im Traum daran denken, sie sollten lieber doch noch woanders Hilfe suchen müssen.
#56 am 04.09.2017 von Cornelia Kolb (Gast)
  5
Gast
Heilpraktiker ist kein anerkannter Beruf. Daher ist seine Abschaffung auch kein Grundrechtsverstoß.
#55 am 04.09.2017 von Gast
  46
Gast
#52: sondern was? Heilpraktiker ist ganz einfach Heilpraktiker, auch wenn in Ihrem kleinen Schrank dafür keine Schublade existiert.
#54 am 04.09.2017 von Gast
  7
Gast
Es ist schade, dass die Ärzteschaft die so gegen die Heilpraktikerkunde argumentiert wohl vergessen hat, woraus sich ihr Berufsstand mal entwickelt hat. Das Wissen der natürlichen Heilkunde ist um ein vielfaches älter als die medizinische Wissenschaft und war mal der Anfang. Und ein langjähriges Studium der Medizin macht noch lange keinen guten Arzt, bzw. Heilkundigen. Es gibt auf beiden Seiten verantwortungsvolle Ausübende und welche die nicht ganz so gut sind. Doch den Heilpraktikerstand zwischen den Zeilen als Quacksalbertum hinzustellen, zeugt doch schon sehr von Intoleranz, mangelnder Akzeptanz und fast schon Hochmut. Zu einer wirklichen ganzheitlichen Heran- und Betrachtungsweise gehören beide Seiten.
#53 am 04.09.2017 von Gast
  11
Norbert Aust
@ Gast #47: ""Heilpraktiker" ist nicht Alternativarzt" ... sondern was?
#52 am 04.09.2017 von Norbert Aust (Gast)
  8
Norbert Aust
"Auch Angehörige medizinischer Berufe, (Krankenpfleger, Rettungssanitäter, Physiotherapeuten, Osteopathen) haben z. Teil verpflichtend eine Ausbildung zum HP absolviert" - Können Sie das belegen? Dass in irgendeiner Ausbildungs- oder Prüfungsordnung zu einem anerkannten Gesundheitsberuf das Bestehen der Heilpraktikerprüfung gefordert wird? -- Ist es Ihrer Meinung nach eine hinreichende Mindestqualifikation, mit der man kranke Menschen eigenverantwortlich diagnostizieren und therpaieren darf, dass man keine Gefahr für sie darstellt?
#51 am 04.09.2017 von Norbert Aust (Gast)
  12
HPA
Es ist sehr, sehr lange her, dass ich in meinem Bekanntenkreis mal lobende Worte über die Ärzteschaft und die Schulmedizin gehört habe. Frust, wohin man schaut. Oft konnte dann ein Heilpraktikerbesuch zur vollständigen Genesung verhelfen, wo der Hausarzt sagte, damit müssen Sie leben und werden bis zum Tod auf Medikamente mit nicht unerheblichen Nebenwirkungen angewiesen sein. Zu begrüßen wäre ein Miteinander von HP und Arzt, wie es tatsächlich auch schon teilweise erfolgreich und neidlos zum Wohle des Patienten praktiziert wird. Wieso melden sich hier keine Ärzte zu Wort, die Ihre Patienten zum HP schicken, wenn sie selbst nicht mehr weiter wissen?
#50 am 04.09.2017 von HPA (Gast)
  7
@Kommentar 45. Der schwierigen Abwägung zwischen Selbstbestimmung, Freiheit der Therapiewahl und Sicherheit haben wir im Memorandum ein ganzes Kapitel gewidmet - schon gelesen? ;-)
#49 am 04.09.2017 von Dr. med. Natalie Grams (Ärztin)
  24
Gast
Es ist offensichtlich wenig über die Qualifikation von Heilpraktikern bekannt und es wird in der Diskussion um Naturheilmethoden ausblendet, dass es auch naturheilkundlich arbeitende Ärzte gibt. Heilpraktiker sind keine medizinischen Laien, sondern müssen schulmedizinisches Wissen, praktische Fähigkeiten und Gesetzeskunde vorweisen, sowie ihre Fähigkeit, dieses korrekt anzuwenden. Auch Angehörige medizinischer Berufe, (Krankenpfleger, Rettungssanitäter, Physiotherapeuten, Osteopathen) haben z. Teil verpflichtend eine Ausbildung zum HP absolviert, bzw. machen Sie. Die Eignung wird amtsärztlich bundesweit einheitlich schriftlich wie mündlich geprüft. Im Zentrum der Ausbildung steht schulmedizinischen Wissen. Absolute Priorität hat hierbei, dass Heilpraktiker so ausgebildet werden, dass sie keine Gefahr für ihre Patienten darstellen. Jeder lernt: Im Fall eines Zweifel NICHT behandeln, sondern an den Arzt weiterverweisen. Verantwortungsvolle HPs arbeiten in diesem Sinne.
#48 am 04.09.2017 von Gast
  11
Gast
#46: nix begriffen ... "Heilpraktiker" ist nicht Alternativarzt ...
#47 am 04.09.2017 von Gast
  6
Norbert Aust
Wie diese Diskussion hier zeigt, haben Frau Grams und Herr Endruscheit mit ihrem Artikel völlig Recht. Auch in dieser Diskussionrunde beschäftigt sich kein Kommentar damit, ob die vom Gesetzgeber geforderte Mindest-Qualifikation des Heilpraktikers dafür ausreicht, kranke Menschen zu behandeln. Wenn man den Argumenten hier folgt, dann müsste man dringend den Flugpraktiker, den Backpraktiker, den Omnibusfahrpraktiker, den Gasinstallationspraktiker, den Elektropraktiker und viele andere Berufe mehr erschaffen, damit ich als Kunde auch endlich wählen kann, von wem ich mich fliegen lasse, wer mein Brot backt, zu wem ich mich in den Omnibus setze, wer die Gas- oder Elektroinstallation in meinem Haus macht etc. Ich fordere Abschaffung aller Qualifikationszwänge für freie Menschen, damit ich endlich wählen kann und nicht dem Diktat gesetzlicher Vorgaben unterworfen bin.
#46 am 04.09.2017 von Norbert Aust (Gast)
  36
Gast
" Selbstbestimmt" ist dass, was vielen Medizinern so wenig gut gefällt !
#45 am 04.09.2017 von Gast
  7
Gast
Warum muss es denn immer ein Gegeneinander statt Miteinander sein. Es gibt gute und schlechte Heilpraktiker und gute und schlechte Ärzte. Genauso wie in allen Branchen dieser Welt. Die ach so gepriesene Wissenschaft ist auch nicht unfehlbar. Ich bin Heilpraktikerin und Dipl. Ing. Verfahrenstechnik Chemie. Ich habe bei Merck in der Forschung gearbeitet. Ich weiß aus eigener wissenschaftlichen Tätigkeit, dass wir Heilung letztendlich nicht ins letzte Detail erklären können. Ich würde mir wünschen wir würden mehr zum Wohle der Patienten zusammen arbeiten. Wir könnten uns doch ergänzen. Keiner ist allwissend und keiner hat immer recht. Was das Wissen und Zulassung von uns Heilpraktiker betrifft .... Wir werden von Amtsärzten beim Gesundheitsamt geprüft. Ihr Ärzte hattet es doch schon immer in der Hand ob es uns gibt oder nicht. Also woher kommt bitte die Auffassung, wir hätten keine Ahnung von medizinischen Inhalten. Ich wünsche mir einfach ein respektvolles Miteinander.
#44 am 04.09.2017 von Gast
  4
Paja
Zu Kommentar Nr 17 (Heilpraktiker Thorsten Hollmann): "Es gibt keine nennenswerten Schäden durch Hps (die 3 Krebstoten an der holländischen Grenze wären auch so verstorben)" Mir wird richtig schlecht vor Ihrem nicht zu überbietendem Zynismus. Wahrscheinlich sind Sie auch noch stolz auf die 15 Likes. zu Nr 35: Der nächste Zyniker. Und was bitteschön ist der für einer? www.prema-seva-naturheilpraxis.de/therapien-diagnose/mms-chlordioxid-cdl-cds-und-dmso/ Chlordioxid? MMS? Irisdiagnose? Krebstherapie mit GcMAF? Alles klar! Höchste Zeit, dass dieses Treiben gesetzlich verboten wird.
#43 am 04.09.2017 von Paja (Gast)
  48
Der Beitrag ist auf einer Internetseite erstveröffentlicht worden, die ausschließlich den Zweck hat, alternative Methoden bloszustellen. Das dabei viel Polemik und damit auch heiße Luft produziert wird, verwundert mich nicht. Ob damit letztlich der Sache und somit dem Patienten gedient ist, mag zu bezweifeln sein, zumal immer mehr Schulmediziner alternative Heilmethoden in ihr Portfolio aufnehmen. Es geht dabei um einen lukrativen Markt, der nur allzu gerne exklusiv bedient werden würde. Weshalb wird denn das Heilpraktikergesetz nicht umfassend reformiert? Was würde diese Reformierung denn beinhalten? Ausbildungsstandards, Lehrpläne und Prüfungen. Es wäre letztlich die Schaffung und Legitimierung eines zweiten, alternativen medizinischen Berufsstandes, der eigenverantwortlich die Heilkunde ausübt. Ob sich dagegen wirklich die Heilpraktiker selbst so vehement aussprechen? Oder sind es doch andere „Hunde“ die da Konkurrenten vom reichlich gefüllten Trog der IGEL-Leistungen wegbeißen?
#42 am 04.09.2017 von HP Andreas Brandl (Heilpraktiker)
  11
Ah Frau Dr. Med Grams, Sie sind selbst Mitautorin des Memorandums! Und Sie bellen wie betroffene Pinscher, weil sie von den Antworten z.B. der AGTCM betroffen sind? Oder sind Sie gar diejenige Mitautorin, die Ihren Heilauftrag für einen Job in der Medizinethik abgegeben haben? Sie kennen womöglich die Zustände in Notaufnahmen nicht selbst? Ist es nicht so, dass Helmholtz und DFG an der Qualität der med. Promotionen massive Kritik übte und Programme hochgefahren hat, um scheinwissenschaftliche Kopierkünste zu beenden. Ich habe auch ein paar davon geschrieben. - anstatt - und könnte ein bißchen plaudern. Wir könnten uns gern mit ein paar Ihrer Kollgen treffen und fachsimpeln über Wissenschaftlichkeit und Medizin: mit denen, die sich jetzt zur ZQ Homöopathie angemeldet haben, oder Naturheilverfahren, die man in 4 Wochenenden absolvieren kann oder für TCM, oder sich Mitochondriengeräte kaufen für IGEL Leistungen, .... und ein bißchen über Ausschaltung von Konkurrenz reden
#41 am 04.09.2017 von Dipl.-Biol. dörthe thiel (Heilpraktikerin)
  15
Gast
Warum nicht einfach zum Wohle des Patienten? Wenn Homöopathie ausreicht dann Homäopathie, wenn es Allopathie bedarf, dann Allopathie. Das eine tun ohne das andere zu lassen. Wo ein Patient hingeht sollte ihm selbst ünerlassen werden. Was regen sie sich auf Frau Grams? Es gibt mittlerweile doch ein sehr gutes Miteinander wo alle profitieren können und vor allem die Patienten!
#40 am 04.09.2017 von Gast
  13
Gast
Gast #21: Wir Ärzte arbeiten ja auch mal Nachts...
#39 am 04.09.2017 von Gast
  2
Gast
#33: immer noch nicht gegriffen; Heilpraktiker sind keine Homöopathen und auch keine Homöopathiker. Das ist eine Therapierichtung, die ein ARZT erfunden hat. Ein paar verirrte Heilpraktiker wenden sie an, hauptsächlich aber Ärzte. Am meisten wird Homöopathie von Apothekern empfohlen.
#38 am 04.09.2017 von Gast
  7
Norbert Aust
@ Gast #35: Warum ist ein Heilpraktikerverbot "verfassungsrechtlich unmöglich"?
#37 am 04.09.2017 von Norbert Aust (Gast)
  5
Gast
Ich frage mich bei dieser Debatte immer wieder "Warum darf es kein Miteinander von HPs und Ärzten zum Wohle des Patienten geben?" Als HP ist man an Gesetze gebunden. U.a. ein miteinander von Arzt und HP.....darf es nicht geben. Würde man die Gesetzgebung dahin gehend ändern, könnte durch die Zusammenarbeit von Ärzten und HPs der Patient den größten Nutzen ziehen. Durch Kommunikation würde vielleicht auch das ein oder andere Vorurteil abgebaut werden können. Der mündige Patient, der sich dazu entscheidet einen HP´s aufzusuchen war vorher in der Regel schon beim Arzt und erwartet sich vom HP (durchaus auch bei ernstzunehmenden Erkrankungen) eine Verbesserung seiner Lebensqualität OHNE seine Medikamente aus dem Fenster zu schmeißen.
#36 am 04.09.2017 von Gast
  8
Gast
Dieser Münsterane Kreis argumentiert mit Nazi Jargon. Er fordert die "Abschaffungslösung". Das liest sich wie "Endlösung der Heilpraktikerfrage". Diese finsteren Zeiten liegen Gott sei Dank hinter uns. Wer hat in Auschwitz grsusame Menschenversuche im Namen der Wissenschaft vorgenommen? Waren das Heilpraktiker oder doch Ärzte wie Dr. Mengele? Abgesehen davon, dass ein Heilpraktiker Verbot alleine schon aus verfassungsrechtlichen Gründen unmöglich ist, sollten sich alle Protagonisten dieses erlauchten Münsteraner Kreises in Grund und Boden schämen!
#35 am 04.09.2017 von Gast
  21
Gast
Homööpathika muß es natürlich heißen... zu 30
#34 am 04.09.2017 von Gast
  5
Gast
Liebe Heilpraktiker, wenn Symptome nach stundenlangen, mehr oder weniger einfühlsamen, Gerede und vielleicht noch nach der Verabreichung wirkstofffreier Substanzen wie z.B. Homöopathiker verschwinden ist das keine "Heilung" im Sinne von Grunderkrankung diagnostiziert, adäquat behandelt und geheilt. Es handelt sich dann um das verschwinden von nicht ernsthaften Erkrankungen oder Symptomen die man auch bei Placeboeffekten schön beobachten kann. Wissenschaftlichkeit beruht auf statistisch untermauerter Nachvollziehbarkeit, da hat die Heilpraktikerzunft nix zu bieten. Die Arzneimittelindustrie muß für die Zulassung von Medikamenten einen Forschungsaufwand in Milliardenhöhe betreiben und nur 1 von 10 Präparaten das in die klinische Prüfung geht wird dann auch zugelassen, aus gutem Grund. Homöopathika z.B. müßen nur registriert werden, das liegt daran das Dinge die nicht wirken können ihre Wirksamkeit nicht nachweisen müssen.
#33 am 04.09.2017 von Gast
  65
Als neutraler Betrachter wundere ich mich doch sehr über das ständige Einprügeln einiger Ärzte auf die Heilpraktiker. Im Artikel selbst wird die Diffamierung seitens der Heilpraktiker als "Strategie" beschrieben. Was stellt dieser und weitere Artikel über die Heilpraktiker denn dar? Eine Diffamierung der untersten Gürtellinie. Wer "sachliche Debatten" fordert, muss selbst erstmal sachlich anfangen zu argumentieren. Dass sich viele von Artikeln wie diesem auf den Schlips getreten fühlen, ist für mich mehr als nachvollziehbar. In der Akut- und Notfallmedizin ist die Schulmedizin unschlagbar, bei chronischen Erkrankungen allerdings stößt sie schnell an ihre Grenzen. Wenn dort aber alternative Methoden helfen können, warum sollten Patienten diese dann nicht selbstbestimmt nutzen können?
#32 am 04.09.2017 von Marcel Kurth (Rettungsassistent)
  14
Matura Brings
Wenn ich sehe, welche Kompetenzen einem Heilpraktiker eingeräumt werden, die ich nicht an eine hochqualifizierte Pflegefachkraft delegieren darf dann frag ich mich.....
#31 am 04.09.2017 von Matura Brings (Gast)
  32
Wiso wird immer von sinnlosen Methoden berichtet. Akupunktur nach TCM, Neuraltherapie,Phytotherapie.... Alles nachweislich funktionierende Methoden. Darf der Heilpraktiker auch nur anwenden wenn er belegen kann,dass er diese Therapien beherrscht b.z.w. darin ausgebildet ist.
#30 am 04.09.2017 von Nicola Todt (Heilpraktikerin)
  17
Gast
Halten sich gewisse Ärzte eigentlich noch immer für Halbgötter und die Bevölkgerung dür dumm? Oder warum können sie es nicht ertragen, dass Menschen freiwillig (!) einen Heilpraktiker aufsuchen? Korrektur: sie suchen lt. Autorin Hunde auf?!
#29 am 04.09.2017 von Gast
  19
Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen!
#28 am 04.09.2017 von Petra Butschko (Heilpraktikerin)
  19
Wenn diese Vorschläge des Münsteraner Kreises kongruent sind mit den Fachkompetenzen ihrer Konstrukteure, dann sollte man eine Reform des Heilpraktikerstandes vertrauensvoll einer Kommission intelligenter Politiker überlassen. Arroganz und Inkompetenz sind schlechte Berater für hilfesuchende Patienten.
#27 am 04.09.2017 von Gabriele Jorzik (Heilpraktikerin)
  18
@Kommentar 23. Gute Frage, Klar ist auch, dass es nicht mit einem einfachen "Abschaffen" getan wäre. Zunächst einmal muss ein Problembewusstsein entstehen und dann eine gemeinsame Lösung gefunden werden, die weit über die HPS hinausgeht. Es wäre auch nichts gewonnen, wenn dann nur noch Ärzte Humbug anbieten, oder wenn sich Patienten in Praxen stapeln. Doch an all dem kann erst gearbeitet werden, wenn klar ist: so geht es auf keinen Fall weiter.
#26 am 04.09.2017 von Dr. med. Natalie Grams (Ärztin)
  50
@Kommentar 19. Tut mir leid, aber genau durch solche Aussagen blamieren Sie Ihren Berufsstand und geben uns in der Kritik recht. Wann was evident ist, ist ganz schön raffiniert ausbaldowert worden und da steckt ne Menge Hirn drin - keine Willkür. Ich empfehle als Einstieg das kostenlose PDF "Wo ist der Beweis": http://de.testingtreatments.org/wp-content/uploads/2013/07/wo_ist_der_beweis_volltext.pdf Vielleicht verstehen die dann die Berechtigung der Kritik etwas besser?
#25 am 04.09.2017 von Dr. med. Natalie Grams (Ärztin)
  61
Gast
@Gast: "...Ein Chirurg wollte meinen Fersensporn operieren.." Mein Arzt hatte mir abwarten empfohlen, es gäbe keine zuverlässige Therapie. Nach ca. 8 Monaten war der Schmerz wieder weg. Ganz ohne Behandlung. Und was bieten die Heilpraktiker: Vulkanasche aus Island, weil irgendjemand dort verkrüppelte Schafe sah und sich dachte, das passt. Das wurde dann als Hekla Lava von einem Homöopathie Pharmakonzern auf den Markt gebracht. Komplett ohne Wirkungsnachweis aber mit Werbeplakaten in der Apotheke, es hülfe gegen Fersensporn. DAS ist Alternativmedizin.
#24 am 04.09.2017 von Gast
  55
Ganz pragmatisch Gedacht, wohin mit all den Patienten wenn der Heilpraktiker abgeschafft wird? Wer hat noch Behandlung oder Sprechzeiten frei?
#23 am 04.09.2017 von Michael Gries (Physiotherapeut)
  10
Zusätzlich werden unsachgemäße Studien zum Thema durchgeführt, die schon so designt sind, dass das Scheitern der Methode unbedingt passieren muss. Ich bin 10 Jahre lang (für die offizielle, evidenzbasierte Pharmaindustrie) auf allen großen Medizinkongressen in Europa gewesen und habe mir jede Studie angesehen, in denen irgendein Naturheilverfahren erforscht wurde. In über 90% der Fälle waren das stümperhafte Ansätze, die mit der korrekten Anwendung der Methoden nichts zu tun hatten. Erwartungsgemäß sind diese Versuche alle gescheitert - was dann dem Verfahren angelastet wurde und wird. Und genauso, wie die "Schulmedizin" immer nur die Beispiele zitiert, bei denen etwas beim Heilpraktiker schief gegangen ist, ist es nur gerecht, wenn die Heilpraktiker dasselbe mit den Misserfolgen der anderen Fraktion tun. Die geheilten Heilpraktikerpatienten zählt leider niemand, das wäre ja auch gegen die erklärten Ziele der Mediziner-Lobby.
#22 am 04.09.2017 von Juergen Schnitzler (Heilpraktiker)
  12
Gast
Und was mich sehr wundert...Ziemlich viele Beiträge von Hp' s kommen erst recht spät,also nach 18:00 Uhr.Die Kritiker an diesem Beruf, alle viiiel früher. Nichts zu tun Kollegen in weiß??
#21 am 04.09.2017 von Gast
  20
Ich bedanke mich bei der Autorin dafür, dass sie HPs und befürwortende Patienten als Hunde bezeichnet.
#20 am 04.09.2017 von Matthias Reikowski (Heilpraktiker)
  10
...und noch eine Frage sei erlaubt: Wann ist etwas evident? Nur dann wenn, die Beweise nach den von mir beliebig festgelegten Regeln erbracht werden? Oder wenn ein Kraut oder eine Methode schon seit Jahrhunderten zur Linderung oder Heilung eingesetzt wird - selbst wenn es dazu keine der von mir geforderten Statistischen Untersuchungen gibt? Die Forderung nach "Evidenz" ist Lobbyarbeit pur, indem Evidenzbeweise gefordert werden, von denen man genau weiß, dass die "Gegenseite" meist aus finanziellen Gründen diese nicht erbringen (können) wird.
#19 am 04.09.2017 von Juergen Schnitzler (Heilpraktiker)
  20
Ich befürchte, dass die allermeisten Kritiker keinen HP kennen oder eine HP-Praxis aus dem Erleben kennen. Sonst würde nicht so viel dummes Zeug geschrieben. Die Patienten, um die geht es ja, haben schon längst abgestimmt. Ich bin für kompetente interdisziplinäre Zusammenarbeit. Genau das tue ich seit 17 Jahren zur Zufriedenheit aller.
#18 am 04.09.2017 von Matthias Reikowski (Heilpraktiker)
  11
Es gibt doch gar kein Hp Dilemma! Außer in den Köpfen der EinheitsschmalspurNeider. Es gibt keine nennenswerten Schäden durch Hps (die 3 Krebstoten an der holländischen Grenze wären auch so verstorben) aber jede Menge Patienten, die sich (auch außerhalb der Leitlinien) beim Hp sehr wohl fühlen und nicht bevormundet werden möchten! Was die Globulie anbelangt, die Naturärzre arbeiten auch damit und im Übrigen ist dagegen Kräutermedizin kein Placebo und sehr oft evidence based medicine! Politisch durchsetzbar ist die Änderung des Hp Gesetzes eh nicht...Keine Bevormundung in Sachen bewährter Aussenseitermedizin durch Hps!
#17 am 04.09.2017 von Thorsten Hollmann (Heilpraktiker)
  19
Übrigens: Auch der liebe Pfarrer (!) Sebastian Kneipp arbeitete unter dem Bismarckschen Gesetz und dessen Verdienste sind ja wohl hoffentlich auch von Hardcore Akademikern unbestritten.
#16 am 04.09.2017 von Juergen Schnitzler (Heilpraktiker)
  10
Unabhängig davon, dass die Patienten mit den Füßen abstimmen, wo sie sich Hilfe holen, ist es zwar möglicherweise ganz genehm, auch noch die Nazi-Keule gegen die Heilpraktiker heraus zu holen. Das aber ist eher ein Beweis für allgemeine Unkenntnis, denn das Heilpraktikergesetz geht zurück auf unseren Altkanzler Bismarck. Im Jahre 1873 wurde bestimmten Laien das Ausüben der Heilkunde erlaubt und auf der Basis dieses Gesetzes hat die deutsche Regierung im Jahr 1939 eine Neufassung beschlossen, die eigentlich den Berufsstand schleichend abschaffen sollte, indem die Ausbildung neuer Heilpraktiker verboten wurde. Hätte die neue Bundesrepublik das Gesetz nach dem Krieg so gelassen gäbe es heute keine Heilpraktiker mehr. Die Nazis waren also auf dem gleichen Weg wie der Münsteraner Kreis. Diesen Vergleich wendet aber komischerweise keiner an....
#15 am 04.09.2017 von Juergen Schnitzler (Heilpraktiker)
  14
Gast
Ein Chirurg wollte meinen Fersensporn operieren, eine Heilpraktikerin hat sich Zeit genommen und die Schmerzen sind weg. Aber damit verdient der Herr Doktor ja nichts. Dieses rumgehacke auf den Heilpraktikern zeigt ziemlich deutlich den Futterneid. Kommen sich die Ärzte nicht langsam dumm vor?
#14 am 04.09.2017 von Gast
  24
M. Ostermaier (HP)
Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man über den "Münsteraner Kreis" eigentlich nur lachen. Vor allem die Zusammensetzung dieses "Expertengremiums" ist schon eine eigene Nummer für sich. Natürlich würde ich sofort Journalisten, Juristen oder Historiker befragen, wenn ich eine Frage zu einem medizinischen Thema hätte. Denn die kennen sich damit bestens aus und können qua Universalkompetenz natürlich auch beurteilen, wie die Gesamtheit aller Heilpraktiker arbeitet. Kennen ja bestimmt auch jeden Einzelnen. Richtig lustig wird es, wenn unterstellt wird, dass Heilpraktiker nur unwirksamen und unwissenschaftlichen Humbug anbieten. Für den Einen oder Anderen, dessen Gedächtnis nur bis zur letzten Quartalsabrechnung zurückreicht: Heilpraktiker wurden über Jahre belächelt, weil sie an Unfug wie Darmflora oder Mikrobiom interessiert waren. Ist ja schließlich alles Humbug. Tja meine lieben Freunde...nun raten Sie mal in welchem Gebiet derzeit intensivst geforscht und publiziert wird...
#13 am 04.09.2017 von M. Ostermaier (HP) (Gast)
  18
Gast
Letztens nen schönen Spruch gehört :"Ärzte begraben ihre Fehler "..... Mal zum drüber Nachdenken.
#12 am 04.09.2017 von Gast
  20
Gast
#4 geschäftsfähig!? Da hätte ich so meine Zweifel. Diese Menschen sind eher gläubig und unwissend.
#11 am 04.09.2017 von Gast
  55
Erneut ein halbseidener Versuch, einem mehrheitlich anerkannten Berufsstand aus teilweise niedrigem, wenngleich nirgends eingestandenem Konkurrenzdenken tunlichst den Garaus zu machen. Gewiss, nichts gegen nachvollziehbare Richtlinien, dagegen gibt es rein sachlich nichts einzuwenden. Aber "abschaffen"? Da wiehern ja die Frösche...oder glauben diese geschäftigen Herren in weiss auch an den Weihnachtsmann? Der zweite Autor der hier bereits zum Vorschlaghammer greift, verzichtet zwar (wohl bewusst) auf den oeden Spruch des kürzlich hier bramabasierenden Kollegen, dies im Hinblick auf sog. "tödliche Verfahrensfehler" und schlechte Resultate, da man den Schulmedizinern sowas in ebenso gravierendem (und erwiesenem) Ausmass attestieren könnte. Schade, dass es keine offizielle Statistik über die Versagen hüben wie drüben gibt!
#10 am 04.09.2017 von Peter Stich (Heilpraktiker)
  23
Gast
Es gehen jährlich Millionen Menschen zum Heilpraktiker und das seit Jahrzehnten. Dabei werden durchaus wirksame Mittel und Methoden eingesetzt, das zeigt der große Erfolg. Wer an diesem System rütteln will, muss sich fragen, ob es ihm wirklich um das Wohl des Patienten geht. Dies kann eigentlich nicht sein, denn durch Abschaffung des Berufsstandes nimmt man den Menschen ein Stück eigenverantwortliche Wahlfreiheit. Das Schlimmste am Münsteraner Kreis und den Autoren ist dieses Artikels ist die offensichtliche Ignoranz der Tatsache, dass viele Therapien helfen, auch wenn sie nicht den evidenzbasierten pharmafinanzierten doppelverblindeten Beweisweg gegangen sind. Dies verstehen die Patienten besser, als die hochdekorierten Akademiker. Woran das wohl liegen mag ?
#9 am 04.09.2017 von Gast
  21
HP Sympathisant
Diese Personen, die den Artikel in Ihrem " Anti-Parawissenschaftlichem" Blog geschrieben haben, sollten mal den normalen Bürger befragen, der ein echtes Problem hat.Meist kommen zum HP nur die durchkurierten Patienten. Die Ärzte haben keine Zeit um sich mal echt zu beschäftigen. Der HP nimmt sich diese.Jaja,er bekommt auch sein Honorar nach Zeit, er hört aber auch zu.Eine ordentliche Anamnese und auch Zusammenarbeit mit Hausärzten gehört dazu. Vielen Patienten hilft oftmals das Gespräch und auch mal ein Kügelchen. Der Geist heilt besser als Chemie.Die Selbstheilung des Körpers und der Wille den Organismus am Leben zu erhalten ist enorm groß. Also,keine dummen Anschuldigungen und Diffamierungen wie in der Politik, sondern ordentliche, fruchtbringende Gespräche.
#8 am 04.09.2017 von HP Sympathisant (Gast)
  19
Einfach mal nachdenken
Was soll eigentlich die ganze Diskussion? Die Patienten gehen dort hin, wo sie sich kompetent betreut und gut aufgehoben fühlen. Nachdem hier ja anscheinend alle "goldene Akademiker" sind, müsste sich die "Qualität" doch durchsetzen oder? Und wenn die Patienten sich lieber anderweitig orientieren, dann hat das wohl auch seinen Grund.
#7 am 04.09.2017 von Einfach mal nachdenken (Gast)
  26
*"Was aber nützt das, wenn sich dieses Wohlmeinen und Engagement an sinnlosen, weil unwirksamen Methoden und Mitteln erschöpft?"* Ja, exakt so kann dies ausgedrückt werden. Daher sollten die Heilpraktiker aussortieren und die Spreu vom Weizen trennen. Dummerweise scheinen die Heilpraktikerverbände dazu nicht in der Lage zu sein. Im Gegenteil, sie fördern teilweise zweifelhafte Methoden. Das Problem sind die Ausbildungen in denen diese "unwirksamen Methoden und Mittel" propagiert werden. Ich sage es als Heilpraktiker: wenn bei einer kristischen Analyse der Situantion nichts tatsächlich brauchbares übrig bleibt, dann hat der Beruf keine Berechtigung. Wenn der Heilpraktiker aber mit bestimmten Dingen helfen kann, dann muss ihm die Freiheit dafür gelassen werden. Ich bin für eine nüchterne Analyse der Problematik. Man sollte annehmen, dass dies in einer zivilisierten Gesellschaft möglich ist.
#6 am 04.09.2017 von Jürgen C. Bauer (Heilpraktiker)
  7
Gast
Wen geht’s was an zu welchem Bäcker Schuster oder Lebensmittelladen ich gehe. Wenn ich zum Heilpraktiker gehe mache ich das aus freien Stücken und wenn mir das was der mit mir macht nicht gefällt, gehe ich da nicht mehr hin und das mache ich auch bei Ärzten so. Das nennt man Selbstbestimmt!
#5 am 04.09.2017 von Gast
  22
eigenverantwortlicher Patient
In der Regel suchen geschäftsfähige und volljährige Menschen den Heilpraktiker auf, die mit zwei Beinen fest im Leben stehen. Der Bedarf an Heilpraktiker ist offensichtlich vorhanden, denn sonst würde es doch nicht so eine stattliche Anzahl geben und sich einige Menschen so bedroht fühlen.
#4 am 04.09.2017 von eigenverantwortlicher Patient (Gast)
  32
Gast
Danke, Frau Grams, daß Sie noch einmal auf den Punkt gebracht haben, woran es bei den Heilpraktikern krankt - neben dem "Whataboutism" fand ich das Konkurrenzneidgerede am bizarrsten. Und ich befürchte, die lieben Verbandsvertreter glauben wirklich daran. Umgekehrt gedacht: Die Patientenzahlen in der Insitution, in der ich arbeite, würden nach einer Abschaffung des Heilpraktikerberufs bestimmt nicht in irgendeiner Art und Weise sich verändern...
#3 am 04.09.2017 von Gast
  84
Ich verstehe gar nicht, was dieses rumgehacke auf den Heilpraktikern soll! Die machen doch einfach ihren Job, so gut sie können, so wie das von Anfang an geplant war. https://ganzheitlichdurchleuchtet.wordpress.com/2017/08/30/heil-praktiker/ Immer diese Nörgelei. Kann man die Menschen nicht einfach mit ihrer mangelnden Kompetenz rumwerkeln lassen? Menschen haben über 200 000 Jahre ohne Medizin geschafft, so ein paar Heilpraktiker werden der Spezies nicht schaden. Höchstens ein paar Individuen.
#2 am 04.09.2017 von Jan Oude-Aost (Arzt)
  74
Bettina
Super Beitrag, der das ganze Dilemma zum Heilpraktiker auf den Punkt bringt. Ein Heilpraktiker ist im Grunde ein medizinischer Laie, der alles nur mögliche mit kranken Menschen anstellen darf. Rechenschaft muss er so gut wie gar nicht ablegen, er kann frei schalten und walten wie er will. Sehr gut, dass es nun endlich mal einen Vorstoß gibt, dieses völlig veraltete System aus der Nazizeit mal zum Wanken - bestenfalls zum Einsturz - zu bringen. Es hat ausgedient, wobei es nie gedient, sondern meist nur geschadet hatte. Wer den Münsteraner Kreis unterstützen möchte, hier gehts lang: http://www.muensteraner-kreis.de
#1 am 04.09.2017 von Bettina (Gast)
  132
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Wann immer ich mich gegen die Homöopathie positioniere, wird die Frage gestellt, ob ich denn nicht auch mal kritisch mehr...
Der wichtigste Schritt war wohl, zu erkennen, was Medizin, Wissenschaft und insbesondere Naturwissenschaft überhaupt mehr...
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