Land der unbehandelten Trinker

23.08.2017
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Im neuesten WHO-Bericht kommen wir in puncto Prävention gegen Alkoholmissbrauch nicht gut weg. Vielleicht, weil Alkoholismus hierzulande verharmlost wird oder einfach ignoriert. Betroffene sehen wir in der Apotheke regelmäßig. Eine Konfrontation bringt mal mehr, mal weniger.

Kürzlich hat die WHO einen Bericht mit dem Titel „Policy in action – a tool for measuring alcohol policy implementation“ veröffentlicht. Beim Lesen kam ich ins Grübeln. ist es in Deutschland grundsätzlich zu einfach, an Alkohol zu gelangen?

Was ist der richtige Umgang mit Trinkern?

Mal davon abgesehen, dass die Untersuchung ein paar offensichtliche Schwächen aufweist, weil man die verschiedenen Länder nicht so einfach gegenüberstellen kann (auf die im Bericht erwähnte vorbeugende Maßnahme gegen illegal produzierten Alkohol wird in Deutschland selbstverständlich kein besonderes Augenmerk gelegt, denn die illegale Schnapsbrennerei wird sich hierzulande wohl in Grenzen halten) tun sich für mich ganz praktische Fragen auf.

Wie gehen wir zum Beispiel in der Apotheke mit Alkoholkranken um? Ich muss zugeben – selbst, wenn ich bemerke, dass einer unserer Kunden immer wieder alkoholisiert ist, spreche ich ihn oder sie nicht darauf an. Ich denke immer, dass es relativ sinnlos wäre und an der Situation nichts ändern würde … oder doch? Würde sich die Vertreterin, die immer einen Pfefferminzkaugummi kauend und mit ihren geplatzten Äderchen auf den Wangen bei uns vorspricht, über das Thema Gedanken machen? Einfach nur weil ihr mal jemand sagt, dass er bemerkt hat, dass bei ihr etwas nicht stimmt? Vielleicht.

Jeder sieht es, keiner sagt was

Bereits auf der PTA-Schule hatten wir eine trinkende Chemielehrerin, die grundsätzlich mit einer Tasse herumlief. Darin war aber weder Kaffee noch Tee, sondern Chlorhexamed Gurgellösung, damit sie immer mal zwischendurch davon nippen konnte damit niemand ihre Fahne bemerkt. Den „Asbach“ hatte sie in kleinen Fläschchen überall im Labor versteckt, damit sie immer mal davon trinken konnte, wenn es „nötig war“. Wie mir zu Ohren gekommen ist, ist sie Jahre später betrunken in den offenen Reagenzienschrank gefallen, erst dann hat die Schulleitung reagiert.

Hätte es geholfen, wenn schon eher mal ein Schüler zu ihr gekommen wäre, um das Thema anzusprechen? Auch eine Kundin war vor vielen Jahren einmal bei mir, um Antabus-Tabletten zu kaufen, die sie ihrem trinkenden Ehemann heimlich unterjubeln wollte. Mal davon abgesehen, dass diese Tabletten in Deutschland keine Zulassung haben, konnten wir die Kundin glücklicherweise davon überzeugen, dass das keine gute Idee wäre. Die Nebenwirkungen wären derart stark, wenn ihr Mann wieder zur Flasche greift, – sie könnten ihn sogar töten – dass sie davon absah, sich die Tabletten illegal im Internet zu besorgen. Aber reicht das? Hätten wir nicht mehr für sie tun können?

Ob eine Konfrontation was bringt, ist die Frage

Es ist wahrlich eine Gratwanderung. In der Apotheke haben wir die Möglichkeit, uns über die Symptome, die unser Kunde an den Tag legt, dem Thema zu nähern. Lallt er, oder hat er eine verwaschene Aussprache, könnten das ja auch die Auswirkungen eines medizinischen Problems sein. Wir könnten ihn vorsichtig darauf ansprechen. Blockt er gleich ab, dann ist es sinnlos, weiterzubohren, aber man hat deutlich gemacht, dass man sein Problem erkannt hat. Geht er darauf ein, so findet sich – vielleicht im Zusammenspiel mit seinem Arzt – eventuell eine Möglichkeit, zu helfen.

Echte Trinker brauchen aber meist ein stärkeres „Erweckungserlebnis“ als ein Ansprechen in der Apotheke. Wenn der Alkohol erst einmal den Coolnessfaktor oder das Geselligkeitselement verlieren würde, dann glaube ich, wäre der Kampf, in keine Abhängigkeit zu rutschen, schon halb gewonnen.

 

Bildquelle: Bruno Girin, flickr

Artikel letztmalig aktualisiert am 25.08.2017.

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In der Tat ist es mehr als eine Herausforderung für eine/n PTA (zumeist erste Ansprechpartner/in) einen alkoholisierten Kunden/In auf dessen aktuellen Zustand anzusprechen. In Anbetracht der, dem Apotheker und dessen qualifiziertem Personal zu kommenden Aufgabe als "Gatekeeper im Gesundheitswesen" auch und gerade in Sachen Prävention, ist es jedoch unabdingbar notwendig sich dieser aktiv und selbstbewusst zu stellen. Selbstverständlich macht es Sinn derartige Szenarien zu erkennen und aktiv und mit entsprechend wohldosierter Argumentation Hilfe anzubieten. Die Angst eine/n "Kunden/in" zu verlieren darf die Chance - zum ggf. richtigen Zeitpunkt - dem/r Betroffenen einen Weg zur Lösung seines/ihres Problems zu offenbaren keinesfalls verhindern. Die Apotheke als Leistungserbringer im Gesundheitswesen und ausgestattet mit entsprechenden Kompetenzen darf und soll durchaus die Möglichkeit der gezielten Ansprache nutzen und entsprechende Empfehlungen geben.
#71 am 04.09.2017 von Frank Altenkirch (Unternehmensberater)
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Als Suchthilfeorganisation kann ich das Blaue Kreuz empfehlen. Die haben auch sehr gutes, verschiedenes Material zum Auslegen (habe selbst damit gearbeitet) und dieses ist kostenfrei bestellbar. Wenn ich direkt mit Jemandem zu tun habe, an dem mir Alkoholmissbrauch auffällt - z.B. im vom Klienten geführten Ernährungstagebuch oder im Beratungsgespräch, spreche ich das offen an. Die Reaktion bzw. was der Klient daraus macht, steht auf einem anderen Blatt. Ich ziehe vor dem Artikel und der Schreiberin den Hut.
#70 am 01.09.2017 von Frau Franziska Großer (Diätassistentin)
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Manchem ist das dennoch egal und mir wird auch immer wieder gesagt: "Die zwei Bier...! Die trinke ich schon so lange. Das ist doch kein Problem. Ich bin ja nicht krank." Oder: " Früher habe ich jeden Abend hartes Zeug getrunken. Jetzt trinke ich nur noch am Wochenende und zwar so 2-3 Bier. Ist das denn nicht in Ordnung so?" Oder: "Ich kann jederzeit aufhören, wenn ich will. Ich will nur nicht. Und warum sollte ich? Mir geht`s doch gut!" Auch in diesen Fällen sage ich meine Meinung - weil ich vielleicht die Einzige im Leben des Klienten bin, die es überhaupt direkt anspricht. Alkohol und dessen Missbrauch sind ein heikles Thema in unserer Gesellschaft. Es gibt nicht umsonst den Spruch: "Alkohol löst Vieles...Beziehungen, Familien, Freundschaften...er löst nur keine Probleme!"
#69 am 01.09.2017 von Frau Franziska Großer (Diätassistentin)
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Ein wichtiger Artikel. Ich selbst habe mir in der Ernährungstherapie schon ähnliche Fragen gestellt. Ich frage auch die Noch - oder Ex-Alkoholiker in der Beratung immer wieder: "Hätte es etwas geändert, wenn Sie schon vor 10, 15, 20 Jahren auf Ihre Sucht angesprochen worden wären?" Die Meisten sagen dann - "Da war ich ja noch nicht so weit..." - oder "Da habe ich gedacht, ich schaffe das allein. Vermutlich hätte ich Hilfe abgelehnt." Es ist eine Kunst, den richtigen Moment für ein Gespräch zu erwischen und leider muss der Angesprochene wohl auch schon weit genug unten sein, um sich nichts mehr vormachen zu Können und zu erkennen, dass er Hilfe braucht, weil er ansonsten zeitnah stirbt.
#68 am 01.09.2017 von Frau Franziska Großer (Diätassistentin)
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Manfred L. DIETWALD
Wer Spaß verträgt, empfehle ich bei Youtube "Ein niederbayrisches Sauf- und Trinklied" und "Freibier".
#67 am 01.09.2017 von Manfred L. DIETWALD (Gast)
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Manfred L. DIETWALD
In der ev. Kirche wird in kleinen Portionen Saft beim Abendmahl ausgeteilt, auch wenn geringe Mengen Alkohol dort enthalten sind. Sollte das Beispiel der Hochzeit von Kanaan deshalb Wasser gereicht werden? Das Alkoholproblem hat jedoch meist ein verstecktes Problem als Ursache, und dieses können Aussenstehende meist auch nicht lösen, aber sollten Verständnis aufbringen und vom Alkoholgenuss abbringen, der doch nicht hilft. Geldsparhinweise durch kleinere Menuemahlzeiten mit Mineralwasser werden nur belächelt. Denn der Melissengeist und das Trinken in Kneipen sind immer nur die Spitze der Alkoholmenge (nicht Eisberges) mit billigem Fusel. Deshalb sollte die Steuer (teilweise Rückerstattung bei belegten Familienfeiern, und bei besonders "bekömmlichen° Alkoholika) und Kontrolle der Herstellung und die Ächtung in den Medien erhöht werden.
#66 am 31.08.2017 von Manfred L. DIETWALD (Gast)
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Gast
Ganz klar, der Online Weinhandel ist schuld.
#65 am 29.08.2017 von Gast
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Gast
Kirchen können nicht schuld sein. Für die Gläubigen gibt es ja ohnehin nur Fusel, daran gewöhnt man sich nur mit grausen. Die guten Tropfen gibt es in der Sakristei.
#64 am 29.08.2017 von Gast
  1
Gast
#59 aber der Pfarrer stand stets hinter Ihnen und hielt Ihnen die Stange?
#63 am 29.08.2017 von Gast
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Gast
#59 schade, da haben Sie was verpasst.
#62 am 28.08.2017 von Gast
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Sie haben recht, lieber Kollege Nervenarzt. Ich habe die Duzerei auch schon bemängelt, denn wir bewegen uns hier unter Erwachsenen, oder?
#61 am 28.08.2017 von Sylvia Robinson (Ärztin)
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Nervenarzt
Über deutlich mehr Fachlichkeit in diesem Forum würde ich mich sehr freuen. Schön, dass die Reaktion darauf hingewiesen hat. Allerdings käme ich niemals auf die Idee, die Redaktionsmitglieder zu dutzen...
#60 am 28.08.2017 von Nervenarzt (Gast)
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Gast aus Bayreuth
Ich war 11 Jahre Messdiener und bin nicht alkoholsüchtig
#59 am 28.08.2017 von Gast aus Bayreuth (Gast)
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Gast 17
Die Kirchen sind schuld. Da wird man ab 14 an Alkohol gewöhnt.
#58 am 28.08.2017 von Gast 17 (Gast)
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Ad 6#) Am besten gleich Online-Handel von Alkohol, in jeder beliebigen Menge und Stärke - so ein Quatsch! Muss ein Artikel, der von ehrlicher Sorge getrieben ist und einen einmal wieder für diese Problematik sensibilisieren soll, immer gleich für billige Hosentaschenpolemik herhalten? - Eine PTA oder auch ein Apotheker ist für mich als Arzt genau so ein werter Kollege/in, sind wir nicht alle in der Heilbehandlung tätig und am Wohle unseres Patienten interessiert? Wir können alle noch voneinander lernen, wenn man offen miteinander umgeht. Und man braucht keine fundierte Ausbildung oder Definition für Alkoholmißbrauch. Wenn man einen ständig besoffen auf der Straße trifft, dann hat der wohl ein Problem mit Alkohol, das wußte ich schon als 17jähriger ohne Ausbildung. Und einen darauf anzusprechen, ist noch ein größeres Problem, und wird von vielen, leider auch von ärztlichen Kollegen, aus welchen Gründen auch immer, vermieden. Danke Autorin, für diesen Mut und diesen Artikel!
#57 am 28.08.2017 von Alfred Geißler (Arzt)
  3
Liebe Leser, vielen Dank für die zahlreichen Kommentare. Bitte beachtet in euren Beiträgen jedoch die Netiquette und diskutiert sachlich und themenbezogen. Nehmt zudem von zu ausführlichen Schilderungen zu Einzelschicksalen Abstand. Eure DocCheck News Redaktion
#56 am 28.08.2017 von DocCheck News Redaktion (Mitarbeiter von DocCheck)
  0
Gast
@57: Die Verantwortung liegt natürlich nicht bei Ihnen aber einem Alkoholiker den Alkohol vorzuenthalten bringt in der Regel nichts... ausser im schlimmsten Fall ein tödlich verlaufendes Entzugsdelir...
#55 am 28.08.2017 von Gast
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Die andere Seite dieser Diskussion: als eine bekannte Alkoholikerin in stark betrunkenem Zustand Klosterfrau Melissengeist kaufen wollte und ich dies verweigerte, stand 2 Stunden später der Ehemann da und beschwerte sich massiv. Am Abend beschwerte sich die Tochter bei meiner Frau (Schulfreunde) weil ihre Mutter wegen meiner Weigerung über stark befahrene Straßen und Kreuzungen in die nächste Apotheke laufen (besser torkeln) "mußte" und wenn ihr etwas passiert wäre, wäre ich schuld gewesen und die Familie hätte mich angezeigt. Tenor - die Mutter säuft sowieso seit jahren und kann daran nicht gehindert werden (und die Familie hat das aufgegeben)
#54 am 27.08.2017 von Hans-Otto Hengstler (Selbstst. Apotheker)
  3
Gast
#10 publiziert im Kopp Verlag. Das reicht mir als Info.
#53 am 27.08.2017 von Gast
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#10: Auch als Arzt haben Sie das Recht auf die persönliche Sicht eines Krankheitsbildes. Da ich Ihnen eine berufsbezogene Heilmotivation unterstelle, finde ich Ihre Haltung aber falsch und kontraproduktiv. Alkoholsucht ist keine selbst gewählte Krankheit. Diese Sichtweise macht den Abhängigen zum Täter und bildet neben den krankheitstypischen Scham- und Schuldgefühlen ein weiteres Hemmnis des Therapieantritts. Dass Sie sich Abhängigkeitserkrankte auch beruflich "vom Hals halten", dürfte bei Ihrer Sicht ein Segen für die Betroffenen sein. Vielleicht führt ein Gespräch mit betroffenen Kollegen zumindest zu einer Teilrevision Ihres Blickwinkels.
#52 am 27.08.2017 von birgit pagnia (Psychotherapeut)
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Gast
Liebe Autorin, bewahren Sie sich bitte Ihr Interesse am Menschen und Ihre Reflektionsfähigkeit! Als seit 4 Jahren abstinente Alkoholikerin möchte ich Ihnen Folgendes sagen: Ich weiß nicht, wie ich in den "akuten Jahren" auf eine Konfrontation durch Sie während eines Apothekenbesuchs reagiert hätte. Vielleicht wäre ich ebenso überrascht wie dankbar gewesen. Hätte mir dann aber sofort auch konkrete Wege, die Sie mir hätten aufzeigen müssen, erhofft. Viele Betroffene wissen schlicht zunächst nicht, was sie tun müssen. Vielleicht hätte ich Ihnen aber auch sehr arrogant in meinem damals verschobenen Sucht-Kopf meine vermeintliche akademische und gesellschaftliche Überlegenheit kommuniziert und in der Folge Ihre Apotheke nicht mehr aufgesucht. Auf jeden Fall aber hätte mich Ihre Intervention aufgeschreckt und - da bin ich sicher - den überfälligen Gang in die Therapie - abgekürzt. Ich wünsche Ihnen viel Mut!
#51 am 27.08.2017 von Gast
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Gast
Mein Schwiegervater wurde mehrmals nach alkoholbedingten Stürzen im Krankenhaus oder beim Hausarzt behandelt. Niemand dort sprach mit ihm über das Thema Alkoholsucht. Auch die ganzen Medikamente, die er täglich nehmen musste, vertrugen sich nicht mit Alkohol. Und so kam es, wie es kommen musste. Nach seinem letzten Sturz mit Hüftgelenksfraktur war eine OP fällig. Danach kam es zu Entzugserscheinungen und einem postoperativen Delir. Uns Angehörigen wurde nahegelegt, Bier ins Krankenhaus zu bringen, andernfalls würden sie ihn nicht aus der Wachstation rauskriegen. 5 Wochen nach der erfolgreichen OP verstarb er.
#50 am 26.08.2017 von Gast
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Gast
Da bin ich ja so neugierig, warum Herr Wöhrle da lachen muss! - Wirklich? - Nein, natürlich nicht! Mit derartigen Beiträgen #47 will man sich offensichtlich nur wichtig machen!
#49 am 26.08.2017 von Gast
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Nervenarzt
Immer die gleichen Pappnasen ... Leider ist das hier kaum noch ein Fachforum, allenfalls eine bunte Selbsthilfegruppe!
#48 am 26.08.2017 von Nervenarzt (Gast)
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Ich weiß, warum ich da lache...
#47 am 26.08.2017 von Werner Wöhrle (Mitarbeiter Industrie)
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Genießer ohne Sucht
Sehr geehrter Herr Wöhrle! Wenn alle Ärzte, Heiler und Therapeuten nur kompetent in der Behandlung von Erkrankungen sind, die sie selber haben und durchleben, wird das im Gesundheitssystem schwierig! Es könnten uns dann schnell die Onkologen ausgehen! Betroffene und Selbsthilfegruppen sind wichtig in der Unterstützung, aber deswegen sind die Ärzte oder Apotheker doch nicht pauschal inkompetent. Ihr Lachen über die verbreitete Lehre ist eine Ohrfeige für die Menschen, die ihr Leben der Behandlung dieser Kranken widmen. Zumindest verletzt es die, die Ihre merkwürdige Ansichten ernst nehmen. Aber was kümmert es die Eiche, wenn sich das Vieh an ihr schubbert?!
#46 am 26.08.2017 von Genießer ohne Sucht (Gast)
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Genießer ohne Sucht
Die mittlerweile vorherrschende Diskussionskultur im anonymen dt. Internet ist hier mal wieder voll ausgebildet! Anstatt über ein wichtiges Thema sachlich zu diskutieren, wird die Chance genutzt, PTAs die Kompetenz abzusprechen, Ärzte pauschal zu diffamieren und verschrobene Thesen aufzustellen. Entweder man ist selbst der Größte oder wenn nicht dann wenigstens offensiv gegen andere. Schade für das sehr wichtige Thema Sucht und den Umgang der Gesellschaft damit. Sehr geehrte Autorin, ein Gespräch mit einem wiederholt auffälligem Mitmenschen sollte uns alle auf den Plan rufen. Man kann den Süchtigen verschrecken, aber vielleicht auch aufwecken, damit er selbst zur Einsicht kommt. Wer dieses schwierige Gespräch sucht, kann scheitern. Wer es gar nicht erst versucht, ist schon gescheitert. Nur Mut!
#45 am 26.08.2017 von Genießer ohne Sucht (Gast)
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Herr Dr. Wormer, Sie werden staunen, wie hoch die Alkoholabhängigkeit auch gerade unter Ärzten ist https://www.aerzteblatt.de/archiv/20696/Alkoholkranke-Aerzte-Die-Existenz-steht-auf-dem-Spiel
#44 am 26.08.2017 von Remedias Cortes (Nichtmedizinische Berufe)
  1
Gast
eben...hinschauen. Immer und immer wieder
#43 am 26.08.2017 von Gast
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Meiner Meinung nach hat auch ein ausgebildeter Arzt oder Apotheker keine Ahnung von Sucht, wenn er nicht selber betroffen ist und die Sache langjährig im Griff hat, also über Jahrzehnte. Alles andere ist angelerntes Wissen, über die reine Lehre kann ich da nur noch lachen - bin immer noch jährlich beim Patiententreffen einer der führenden Kliniken Deutschlands und war da jahrelang in der Selbsthilfeorganisation im Beirat. Ehrlichkeit gegen sich selbst und gegenüber anderen, offener Umgang mit der Situation, Selbstkritik, das sind die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Umgang mit dem Thema, alles andere führt früher oder später in den Untergang. Relativieren, beschwichtigen, Weicheiereinstellung, das ist alles nichts für Süchtige, nur klare Kante funktioniert und das sich selber gegenüber und auch von der Umwelt (Angehörige, Arbeitgeber, Freunde, Bekannte)
#42 am 26.08.2017 von Werner Wöhrle (Mitarbeiter Industrie)
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Gast
#39 Kann Ihnen nur zustimmen. Nachdem ich hier einiges lese, stelle ich fest, die Kommentare der Ärzte sind in der Regel mit Abstand die Übelsten. Und warum jetzt ausgerechnet die PTAs sind nicht kompetent sind, sich dieses Themas anzunehmen, verstehe ich auch nicht. Alkoholismus ist so verbreitet, dass man sich da durchaus auch als Nicht-Arzt seine Gedanken darüber machen darf.
#41 am 26.08.2017 von Gast
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Gast
schade dass es immer noch diesen Graben zw Arzt und Apotheker gibt... warum können wir nicht gegenseitig anerkennen was wir leisten und gemeinsam das Beste für den Patienten zu erreichen suchen? Und ob genau das studiert oder nicht...weder Arzt noch Apotheker hat in der Regel eine "fundierte" Ausbilbdung zum Thema Sucht...aber engagierte Kollegen sehr wohl eine Weiterbildung...zur Problematik und auch zum Thema wie spreche ich es an. Und diejenigen die ihren Beruf noch als Dienst am Menschen verstehen, verfügen auch über das nötige Feingefühl und vor allem gesunden Menschenverstand
#40 am 26.08.2017 von Gast
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Gast
Wie ekelhaft arrogant die Berufsgruppe der Ärzte ist, wird an den Kommentaren wieder deutlich.
#39 am 26.08.2017 von Gast
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Abstinent beim Alkoholiker bedeutet: lebenslang enthaltsam, alles andere ist Quatsch, auch wenn es anders "definiert" ist. Ob jemand klarkommt ist nicht die Frage der Abstinenz, sondern ob der "Groschen" gefallen ist, er also seine Suchterkrankung wahrnimmt und annimmt und nicht etwa den schönen Schein nach außen wahren will. Gelegentlicher Konsum ist nicht tragisch, sofern man sich klar macht, daß das gefährlich ist und nicht die Regel werden darf. Abstinent ist so jemand natürlich nicht, auch nicht, wenn er nur angestoßen und genippt hat, damit keiner was merkt. Da ist es besser zu sagen: für mich O-Saft, ich bin Alkoholiker. Offenheit wird von anderen oft auch honoriert, auch von Vorgesetzten. Ist viel besser als ein Täuschungsversuch und der andere merkt das dann....
#38 am 26.08.2017 von Werner Wöhrle (Mitarbeiter Industrie)
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Gast
zu "unsortierten Fakten" mit "fehlender Interpunktion" so viele Likes ??? Trump küsst eueren Verstand. Nachti
#37 am 26.08.2017 von Gast
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Gast
#32: zweite Frage: "Abstinenz wurde definiert..". von wem und für wen? Es gibt in allen Statistiken länderspezifische Unterschiede, selbst bei der Aufnahme von radioaktiven Partikeln. Insofern sollte hier aufgeführt werden ob es sich um russische oder französische oder japanische Richtlinien der Suchtbekämpfung handelt. Und wieder: wie soll da eine Apothekenvertickerin einen Unterschied machen können? Ich bitte verzweifelt um eine Antwort
#36 am 26.08.2017 von Gast
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Gast
#34.Ich danke Ihnen. Ich war mir sicher dass Sie über einen guten Zugang zu fundierten Daten verfügen, diese jedoch "im Eifer des Gefechtes" zumindest teilweise unsortiert hervorgebracht haben. Erneut stelle ich jedoch folgende Frage: mit welchem Recht greifen wir zu Berufen über? Das hier angesprochene Szenario bezieht sich auf eine Person mit offensichtlichen Suchtproblemen welche sich in einer Apotheke vorstellt. Die erste Frage ist: hat der/die Apotheker/in überhaupt das nötige Grundwissen um die Symptome eines C2 Abusus gegenüber des z. Bsp. eines Diabetikers (wie #4 schon erwähnte) zu unterscheiden? Auf Grund des Studiums: Nein.
#35 am 26.08.2017 von Gast
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# 32: Sorry, die Fakten waren mal unsortiert von mir gesammelt worden. Deshalb auch die fehlende Interpunktion in der ersten Hälfte des Textes. Abstinenz wurde definiert als 30 Tage konsumfrei, also nicht totale Abstinenz. Das sind Menschen, die auf einer Hochzeit oder anderen Feiern "mit anstossen", häufig um nicht "unangenehm aufzufallen". Etliche haben tatsächlich noch nie das Rauschstadium (1,0 Promille) erreicht :-)
#34 am 25.08.2017 von Dr. Susanne Orth (Ärztin)
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#18 zitiere: ziemlich fundierte Ausbildung. Kapiert. Danke.
#33 am 25.08.2017 von Theodor Faust (Zahnarzt)
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Gast
Nr 29: "50% der Jugendlichen und 25% der Erwachsenen lebenslang abstinent (> 30Tage)" ???????????????????????????????????????????????????????????????????
#32 am 25.08.2017 von Gast
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Gast
Weshalb sollte der Schuster NICHT bei seinen Leisten bleiben?
#31 am 25.08.2017 von Gast
  3
Gast
Je mehr Menschen hinsehen, desto besser... und Kunden, die respektvoll behandelt werden, mögen erstmal sagen sie kommen nicht wieder. Meine Erfahrung ist eine andere. Ich hatte Kunden, die wieder kamen und sich bedankt haben... Ja, es mag für den Betroffenen schlimmer werden wenn sich die Familie abwendet. Aber erstens ist dies Selbstschutz und zweitens erkennen viele erst was los ist, wenn es wirklich nicht mehr weiter geht...Fehlverhalten decken oder gar (unbewusst) unterstützen nützt niemand. Ja, ich weiss wovon ich spreche, als Apothekerin und als Betroffene in der Familie. Habt Mut und schaut hin...auch wenn ein paar Worte nicht die Heilung bringen...so höhlt doch steter Tropfen den Stein
#30 am 25.08.2017 von Gast
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1. Die Kommentare zur Autorin und zum Thema sind tw. albern bis unterirdisch, was auch ein Hinweis auf Scham und Verdrängung des Themas Alkoholerkrankung sein könnte. Gerade in den Gesundheitsberufen wird ergeblicher Missbrauch, nicht nur von Alkohol betrieben. 2. Ein paar Fakten: 12 Liter reinen Alkohol pro Kopf/Jahr 137 l/Jahr/Kopf Geringste Sterblichkeit bei 0,5 Standarddrinks pro Tag 50% der Jugendlichen und 25% der Erwachsenen lebenslang abstinent (> 30Tage) 20% der Männer und 15% der Frauen riskantes Trinkverhalten, d. h jeder achte Jugendliche, jede siebte Frau und jeder fünfte Mann problematischer Konsum 2% (1,3 Mio.) der Bevölkerung sind alkoholabhängig Nur etwa 10 Prozent unterziehen sich einer Therapie - oft erst viel zu spät nach 10 bis 15 Jahren einer Abhängigkeit. Jedes Jahr sterben in Deutschland 74.000 Menschen an den direkten und indirekten Folgen ihres Alkoholmissbrauchs. Die volkswirtschaftlichen Kosten belaufen sich auf 26,7 Milliarden Euro, davon sind allein 7,4 Milliarden direkte Kosten für das Gesundheitssystem. Mehrbedarf an Vit. B1 /Thiamin), B3 (Niacin), Magnesium, Zink, Vitamin C 9,5 Mio. Menschen in Deutschland konsumieren Alkohol in gesundheitlich riskanter Form.. Zur Erinnerung: die Obergrenze für gesundheitlich unbedenklichen Konsum liegt für Männer bei 24 und für Frauen bei 12 Gramm reinem Alkohol – an fünf Tagen pro Woche!! Für die, die den Alkohol mehr lieben als Ihnen lieb ist (sein sollte) hier einige Buchempfehlungen. Vielleicht eine kleine Buchpräsentation in der Apotheke oder in der Praxis. Das Thema ist in D.( im Gegensatz zu den USA) hier extrem schambesetzt. Oder Sie legen Flyer mit der lokalen Telefonnummer der AA aus? 1. Dr. Johannes Lindenmeyer "Lieber schlau als blau", Beltz-Verlag; das Buch ist erheblich besser als der Titel vermuten lässt. 2. Daniel Schreiber " Nüchtern - Über das Trinken und das Glück" Hanser-Verlag. Hervorragend geschrieben, ich habe auf der emotionalen Ebene sehr viel verstanden. 3. Simon Borowiak "Alk - Fast ein medizinisches Sachbuch", Eichborn-Verlag. Leicht verständlich, sarkastisch, teilweise saukomisch und medizinisch korrekt dargestellt. 4. Singer, Batra, Mann "Alkohol und Tabak" Grundlagen und Folgeerkrankungen, Springer-Verlag; was für Profis (nicht Profitrinker :-)). So - und nun allen ein gutes Wochenende - mit oder ohne Alkohol!
#29 am 25.08.2017 von Dr. Susanne Orth (Ärztin)
  9
Gast
Solange Tabak- und Alkoholsteuer einen erheblichen Anteil an den Steuereinnahmen ausmachen, wird sich wohl nicht viel ändern. Preiserhöhung sind ja auch eher halbherzig. Zigaretten werden schon deutlich teurer, aber beim Alkohol halten sich alle zurück, denn die Entzüge kosten richtig Geld und sind ja ohne fachliche Unterstützung richtig gefährlich!
#28 am 25.08.2017 von Gast
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Das Anlabern durch eine Apothekenkraft ist für einen Alkoholiker sicher kein Schlüsselerlebnis, das ihn zum Nachdenken bringt, da sucht er eben eine andere Apotheke oder geht gleich zu Doc Morris. Eine nette Bauchspeicheldrüsenentzündung oder eine Magenblutung wirken da schon besser. Die definitive Scheidungsandrohung für den Fall der Nichtveränderung auch. Ich weiß, wovon ich da rede, bei mir kritisches Trinkverhalten seit 44 Jahren. MCV vom 15.07.2017 = 91,8. Der gesunde Normwert liegt da bei 80-96. Also voll getroffen...geht doch!
#27 am 25.08.2017 von Werner Wöhrle (Mitarbeiter Industrie)
  5
Gast
Ich bin #12 und sehr wohl medizinisch ausgebildet. Aber aus Gründen, die wohl jeder versteht, nenne ich NICHT meinen Klarnamen! Nicht jeder Gast ist ein Gast, der von außen kommt, manchmal mag man sich nicht outen!
#26 am 25.08.2017 von Gast
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DocCheck... Meine Gedanken und Finger waren zu schnell...
#25 am 25.08.2017 von FACHKRANKENSCHWESTER bIRGIT kADEMANN (Arzthelferin)
  9
Gast
#23 Es lautet "Docht Check". Verband der Kerzenindustrie
#24 am 25.08.2017 von Gast
  12
Die Gast Komentale gehören nicht in Doch Check!!! Medizinisches Personal benötigt Jahre, um Erfahrungen und Wissen einzubringen. Ich habe in einer AP gearbeitet. Die Chefin war ständig im Rausch! Täglich! Ich habe feststellen müssen, das es keine Hilfe geben kann. Ich hatte Alles für eine Einweisung in eine Suchtklinik vorbereitet. Sie war einverstanden. Dann hat ihr Exmann un Personal dies unterbunden. Warum? Die Ärztin hat alle Wünsche erfüllt. Es gab nichts, was sie nicht unterschrieb. Lieber diese Annehmlichkeiten bis zum bitteren Ende nutzen. Wenn geholfen werden soll, dann Klinikaufenthalt vorbereiten und d. Alkoholiker im Suff hinbringen. Ich hätte es gern getan, wurde jedoch pennetrant daran behindert...
#23 am 25.08.2017 von FACHKRANKENSCHWESTER bIRGIT kADEMANN (Arzthelferin)
  15
Gast
#21 und gegenüber Frisösen!!
#22 am 25.08.2017 von Gast
  2
Gast
# 18 respektlos ggü MFA.
#21 am 25.08.2017 von Gast
  4
Gast
Kirchen schließen, da wird dem Alkohol vorschub geleistet. Schon ab 14 darf man da regelmäßig einen kippen.
#20 am 25.08.2017 von Gast
  20
Gast
#18 darauf einen doppelten Klosterfrau.
#19 am 25.08.2017 von Gast
  14
Gast
Innerhalb nur einer Stunde bereist drei beleidigende Bemerkung gegen Apotheken. #9 #4 #1 Wir sollten hier klar stellen, dass PTA eine ziemlich fundierte Ausbildung ist, nicht zu vergleichen mit den Lehrberufen der Arzthelferin oder Apothekenhelferin. 'liebes PTAchen' oder 'hochtrabendes Thema für eine PTA' ist unhöflich! Ein wenig Respekt für die Mitarbeiter einer Apotheke wäre schön, liebe Herrn Doktores.
#18 am 25.08.2017 von Gast
  8
Gast
Online-Weinhandel abschaffen. Der lokale Weinhandel darf nicht sterben.
#17 am 25.08.2017 von Gast
  12
Genießer ohne Sucht
Schwieriges Thema: Der Missbrauch ist tragisch. Eine Krankheitseinsicht ist dringende Voraussetzung für eine Therapie. Aber es gibt Millionen Menschen, die wie ich ein Bierchen nach dem Fußballspiel oder ein Glas Rotwein zum Essen genießen. Dies ist eine Genuß, der niemandem schadet. Auch nicht der eigenen Gesundheit. Anders als Zigaretten, die schaden ab dem ersten Zug. Eine Schlaftablette kann vielen kranken Menschen helfen. Aber ächten wir Sie, weil es auch Mißbrauch gibt? Wollt Ihr Autos ächten, weil es Raser gibt? Macht Euch Euer Leben nicht schwarz- weiß.
#16 am 25.08.2017 von Genießer ohne Sucht (Gast)
  5
Gast
Apotheker und HP sind aber auch nicht so einfach..........
#15 am 25.08.2017 von Gast
  12
Gast
Egal ob Apotheker oder Heilpraktiker...Ärzte schimpfen hier ja gerne über andere Berufsgruppen.
#14 am 25.08.2017 von Gast
  12
Hallo Ehefrau, stimme zu. Im TV sollte durch die Protagonisten genau wie "Anschnallen" Rauchen und Alkoholtrinken minimiert werden (Vorbild)!. Aus meiner innerbetrieblichen Suchtberatertätigkeit weiß ich, die Stützung der Angehörigen und der Erhalt der soz. Kontakte ist wichtig. Für die Profi´s wären regionale Info/Gesprächsangebote durch diverse Selbsthilfegruppen ein Stück Entlastung/Hilfe. Und.. die Apotheken-Umschau ......wann war da der letzte Beitrag über Sucht und!!! Hilfsmöglichkeiten???
#13 am 25.08.2017 von Robert Gfrörer (Gesundheits- und Krankenpfleger)
  1
Gast
Als ehemalige Ehefrau eines Alkoholikers kann ich nur sagen: so lange Alkohol gesellschaftlich anerkannt ist, wird sich nichts ändern! Leider! Die gesellschaftliche Ächtung der Raucher funktioniert doch auch- noch nie gab es so wenig Jugendliche, die rauchen.
#12 am 25.08.2017 von Gast
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Gast
Ein Arzt, der sich Kranke vom Hals hält. Echt sympathisch. Kotz.
#11 am 25.08.2017 von Gast
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Alkoholiker sind voll anerkannte Mitbürger (solange sie nicht Auto fahren). Sie sind im Privat- und Berufsleben dennoch eine Zumutung. Es sind Kranke, die so tun als ob sie voll anerkannte Mitbürger sind. Es gibt keine Heilung – höchstens Ex-Alkoholiker. Jeder hat das Recht auf die selbst gewählte Krankheit. ich respektiere das und halte sie mir vm Hals.
#10 am 25.08.2017 von Dr. med. Eberhard J. Wormer (Arzt)
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Selbstverständlich "darf" sich eine PTA Gedanken über Alkoholmißbrauch machen, auch öffentlich, und es ehrt sie, wenn sie sich überlegt, ob sie den Suchtkranken helfen kann. Aus erfahrung im Freundeskreis weiß ich leider, daß viele Hilfsangebote entweder abschrecken - dann geh# ich halt wo anders hin, oder nur kurzfristig angenommen werden und dann abgebrochen werden. Der Teufelskreis wird verschlimmert durch wegbrechnede soziale beziehungen,- zuletzt wegbrechen der Familie. Auch Angehörige, insbesondere Kinder halten bei aller Liebe nur ein begrenzte Belastung aus. Also liebes PTA-chen. es ist bitter, aber es ist schier nicht zu schaffen, schon garnicht als Fremde/r bei Drogenabhängigen, egel welche Droge, etwas zu ändern.
#9 am 25.08.2017 von Dr.med Klaus Schwarzmaier (Arzt)
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Gast
Ein VTler anwesend!? Herzlich willkommen.
#8 am 25.08.2017 von Gast
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Gast
Mein Tipp: Lassen Sie sich privat z.B. bei den Guttemplern zur Suchtberaterin ausbilden und helfen Sie privat. Kunden reagieren auf derartiges Gutmenschentum mit Flucht.
#7 am 25.08.2017 von Gast
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Gast
Stationäre Apotheken abschaffen, online Arzneimittel Handel stärken.
#6 am 25.08.2017 von Gast
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Alkohol gibt es überall, "Klosterfrau" ist nur etwas teurer. Das Problem ist der schleichende Übergang von der "Partydroge" zur Sucht. Ich glaube, dass das kein Fall für PTA´s oder Apotheken ist - denn nicht einmal die meisten Ärzte erkennen die Problematik. Hier ist Aufklärung von Nöten - doch wie in allen Bereichen, egal ob es um minderwertiges -weil billiges - Fleisch geht, um das Nervengift Formaldehyd bei Rauchern oder hochfrequente Strahlung bei Handys, WLAN & Co. - diejenigen, die es besonders angeht, die erreicht man kaum!
#5 am 25.08.2017 von Dipl.-Ing. Jürgen Harder (Biologe)
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Gast
Diabetiker (nicht nur) weisen auch oft geplatzte Äderchen auf ihren Wangen auf. Vielleicht sollten Apotheker einfach Apotheker sein.
#4 am 25.08.2017 von Gast
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Gast
Machen sich Apotheken nicht gehörig mitschuldig? Ich sage nur Klosterfrau o.ä.
#3 am 25.08.2017 von Gast
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Gast
Das Thema geht uns alle an ! Es ist wichtig darüber zu reden !
#2 am 25.08.2017 von Gast
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Gast
Hochtrabendes Thema für eine PTA.
#1 am 25.08.2017 von Gast
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Kürzlich erreichte mich eine Frage, über die ich erst einmal nachdenken musste: Wie groß ist die Gefahr für mehr...
Immer wieder spreche ich ja das Thema der langweiligen Apothekenschaufenster an – eine englische Apothekerin hat mehr...
Ich teile einfach diesen Sinn für Humor nicht und finde ihn in einer Apotheke schlicht unangebacht. Klosterfrau mehr...

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