Däumchen drehen für 600 Euro die Woche

14.08.2017
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Wenn der Chef in den Urlaub fährt, dann kommt es oft vor, dass in in der Vertretungszeit die PTA den Laden schmeißen – zu Besuch natürlich immer ein obligatorischer Aufpasser, der halt auch da ist und alle viel Geld kostet. Wie sinnvoll das ist, bleibt ungeklärt.

In der letzten PZ fand sich unter anderem diese Anzeige: „Älterer Apotheker ‚Alte Schule‘, selbst Inhaber, länger außer Dienst, ohne EDV und Computererfahrung aber fit, „sitzt“ ihre Vertretung aus. 600 €/ Woche + freies wohnen, 42 Stunden“

Gesetz ist Gesetz

Wir lachten anfangs über die unverblümte Art des Apothekers, zu sagen: „Gib mir 600 € die Woche plus freie Logis dafür, dass ich mir in deinem Büro beim Kaffee den Hintern plattsitze.“ Das Lachen bleibt einem aber schon irgendwie im Hals stecken, wenn man darüber nachdenkt, dass die Apotheke in der Vertretungszeit tatsächlich von den PTA geführt wird, und man einen Haufen Geld dafür ausgeben muss, dass ein „Grußonkel“ irgendwo herumsitzt und Däumchen dreht. Die ganze Situation ist absurd, verlogen und für die PTA demütigend – aber so will es das Gesetz nun mal.

Und diese Situation wird sich in den nächsten Jahren noch verschärfen! Gut für die Apotheker im Ruhestand, die sich auf diese Weise noch ein Zubrot verdienen können. Spätestens wenn in ein paar Jahren die letzten Pharmazie-Ingenieure in den Ruhestand gegangen sind, die den Chef immer vertreten konnten, wenn der mal ein Wochenende frei haben, oder in den Urlaub fahren wollte. Dann werden die Apotheker, die vor lauter Angst, die angestellten PTA könnten zu aufmüpfig werden, wenn sie mehr Rechte und Pflichten bekommen, sehen, was sie davon haben.

Man kann uns ruhig mehr zutrauen

Immer wieder wurden in der letzten Zeit Stimmen laut, die davor warnen, so weiterzumachen wie bisher. Die dafür plädieren, PTA die schon fünf bis zehn Berufsjahre auf dem Buckel haben mit ein, zwei Zusatzsemestern zur Vertretung zuzulassen. Die Angst ist angeblich die, dass eventuell kommende Apothekenketten dann ganz auf Apotheker verzichten, und eine „Apotheke light“ schaffen.

Das wäre leicht zu unterbinden, wenn man festlegen würde, dass eine Apotheke als solche maximal vier bis sechs Wochen im Jahr ohne Apotheker geöffnet haben dürfte. Aber nein – lieber krampfhaftes Festhalten am Status quo als Privilegien aus der Hand geben und sich vielleicht einen Zacken aus der Krone brechen. Das ist so armselig.

Bitte nicht fürchten

Wer seinen eigenen Wert als Apotheker kennt, der hat keine Angst vor einer Vertretungs-PTA sondern freut sich darüber, dass es noch eine Berufsgruppe gibt, die sich mit vollem Herzen zur Apotheke bekennt und (noch) nicht frustriert in die Industrie abwandert. Aber es gibt offenbar einen neuen Hoffnungsschimmer: Nachdem es in den letzten Wochen und Monaten im Bereich „PTA Ausbildung“ viele Spekulationen gegeben hat, kommt nun etwas Bewegung in die Sache.

Denn die DAZ schrieb am 15.08., dass die Apothekengewerkschaft ADEXA mit dem BvPTA und der Bundesapothekerkammer „Gespräche über eine Novellierung der PTA Ausbildung führt“. Es wäre wirklich zu begrüßen, wenn die neue Ausbildung auf die Aufwertung des Berufes abzielt, und ich würde es den Neu- PTAs von Herzen gönnen. Auch wenn wir „Alten“ dann vielleicht außen vor bleiben.

 

Bildquelle: Donald Lee Pardue, flickr

Artikel letztmalig aktualisiert am 22.08.2017.

183 Wertungen (2.21 ø)
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Danke J. Köhler, das war ein wirklich lebensnaher und kluger Kommentar. Und genau so ist es auch - je besser die Apotheker sind mit denen man arbeiten darf, desto besser wird man selbst im Beruf!
#97 vor 28 Tagen von Ptachen Ptachen (Pharmazeutisch-technischer Assistent (PTA))
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Es kommt oft vor das in Wirklichkeit PTA die Apo leiten,nicht nur bei Vertretungen. PTA machen prinzipiell in der Apo das Gleiche aber es ist umso wichtiger seine eigenen Grenzen zu (er-)kennen, egal wobei o. ob der Kunde einen für inkompetent erklärt, und eben dann an den Approbierten abzugeben. Das ist es worauf sich ein Apotheker 100%ig verlassen können muss. Diese Grenze ist sehr individuell und es gibt PTA die fähiger sind als manche Apotheker. Das wird dann gerne ausgenutzt aber nicht honoriert, im Gegenteil, es wird oft erwartet das eine PTA gleiches leistet für weniger Geld. Trauriger Fakt ist daher auch das viele PTA Ihre Grenze zwar kennen aber nicht abgeben können/dürfen, das ist ein steigendes Problem! Hochqualifizierte PTA, die problemlos kurz(!) vertreten könnten und denen man "Vertretungsdeko" hinsetzen kann, gibt es. Die entstehen aber nur über Zeit und wenn sie ansonsten größtenteils gute, präsente Apotheker um sich hatten, nicht fernab davon.
#96 vor 28 Tagen von J. Kögler (Pharmazeutisch-technische Assistentin (PTA))
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Ich hasse Vertretungsapotheker-Lotto. Manche sind wirklich nur als Bürostuhldeko da. Ja, letzlich verlässt der Chef sich auf seine Angestellten, das alles weiterhin so läuft wie er es immer handhabt, das kann auch keine Vertretung wissen, dafür ist sie ja auch nicht da. Ich habe schon Notdienste alleine gemacht mit solchen "Stuhldekos". Blöd nur das sich dabei tatsächlich schon mal eine Frage ergab bei der ich Ihn hinzuziehen musste und er weniger wusste als ich, da half nur telefonieren. Betrifft erfahrungsgemäß hauptsächlich die ältere Generation die kein Eigeninteresse mehr hat. Gute Vertretungsapotheker*innen stehen durchweg im HV und halten so dem Team den Rücken für alles andere so frei wie möglich und sind präsent wenn sich fachliche Fragen ergeben. Die sind definitiv seltener aber es gibt sie und viel teurer sind die auch nicht! Verstärkt in der jüngeren Generation zu finden, ein paar Jahren Berufserfahrung als Festangestellter in der Apo sind dabei wichtig.
#95 vor 28 Tagen von J. Kögler (Pharmazeutisch-technische Assistentin (PTA))
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#92 war natürlich ebenfalls von mir. Ich wollte eigentlich nur das Wörtchen "Inkontinenzprodukte" durch "Medizinprodukte" ersetzen... dabei ist das "Ptachen" als Urheber dieses Kommentars verloren gegangen - dafür blieb das Wort "Inkontinenzprodukte" aber erhalten :-) Ich liebe es mit dem Handy zu kommentieren...
#94 vor 28 Tagen von Ptachen Ptachen (Pharmazeutisch-technischer Assistent (PTA))
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In diesem Fall ist es doch so, dass ein alter Herr der vor zig Jahren das letzte Mal eine Apotheke von innen gesehen hat, der nichts weiß über Rabattverträge, die neuesten Fortbildungen, WW-Checks am Computer, Bestellungen per App, Arbeiten mit Automaten etc.pp. im Hinterzimmer sitzt und NIEMANDEM etwas nutzt. Nicht dem Apothekenleiter, nicht dem Team, nicht den Kunden die sich in dieser Zeit mit einer Beratung durch PTA "zufrieden geben" müssen. Der Apothekenleiter der so jemandem die Leitung überlässt muss jedenfalls ein größeres Vertrauen in die Leistung seiner PTA haben als die meisten Leute, die hier kommentieren...
#93 vor 29 Tagen von Ptachen Ptachen (Pharmazeutisch-technischer Assistent (PTA))
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Gast
#Herr Dr. med. Schätzler: für mich impliziert Ihre Feststellung, ich hätte "erhebliche BWL-Defizite" wenn mir nicht klar sei, dass der Vertretungsapotheker weniger Geld verdiene als ich - wie für jeden anderen Leser auch - dass ich vor Ihrer geschätzten Aufklärung über diesen Sachverhalt nicht informiert gewesen sei. Das bin ich aber durchaus. Ich würde mich nicht einmal im Entferntesten darüber aufregen wenn ein Bertretungsapotheker 5000€ in 14 Tagen bekäme, wenn er denn auch etwas dafür LEISTEN würde. Aber meinen Sie im Ernst, der alte Herr wäre eine Bereicherung für das Team? Jemand zu dem man vertrauensvoll hingehen kann und eine Frage stellen kann? Jemand der auf dem neuesten Stand ist weil er sich ständig auf dem neuesten Stand hält? Jemand den ich fragen kann zu den neuesten Wirkstoffen und ihren Wechselwirkungen? Oder auch nur zu Rabattverträgen oder dem Umgang mit der Abrechnung von Inkontinenzartikeln oder Inkontinenzprodukten?
#92 vor 29 Tagen (editiert) von Gast
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Gast
Fassen Sie sich an die eigene Nase.
#91 vor 29 Tagen von Gast
  1
Gast
82: ich werde sofort das Weihrauchfass holen damit ihre Beweihräucherung ohne Unterbrechung fortgesetzt werden kann.
#90 vor 29 Tagen von Gast
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Krhs- Arzt
#88 vollkommen richtig! Die Qualifikation zum Akademiker wird nicht vererbt sondern mit Leistung einer langjährigen Ausbildung erworben. Jeder kann sie machen in Deutschland! Ich habe mir mein Medizinstudium durch Nachtdienste und Ferienjobs komplett selbst verdient und konnte so von meinen Eltern unabhängig sein. Und wenn ich das kann.... .
#89 vor 29 Tagen von Krhs- Arzt (Gast)
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Gast
#86: Um ehrlich zu sein sind die einzigen, die das zu denken und vehement verteidigen zu wollen ein paar PTA's. Man kann natürlich sauer sein und es ungerecht finden, dass Leute mit höherer Qualifikation auch höhere Gehälter und Positionen besetzen. Alternativ könnte man sich natürlich auch selbst höher qualifizieren, aber diejenigen die das gemacht haben werden das vermutlich nicht ganz so laut kund tun.
#88 vor 29 Tagen von Gast
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Gast
Herr Dr. Schätzler,danke für Ihre Nachhilfestunde,die aber nicht ich,sondern die diensthabende Apothekerin gebräucht hätte!Mir ist dieser Effekt,dank der tollen Webinare der AK Nordrhein,bekannt.Wahrscheinlich habe ich mich missverständlich ausgedrückt ,ansonsten verstehe ich Ihre Antwort auf meinen Kommentar nicht.
#87 vor 29 Tagen von Gast
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Gast
Manchmal hat man hier den Eindruck, als wäre die Ausbildung zum Apotheker gar nicht hochwertiger als die zur PTA. Dann kann man doch dieses teure Pharmaziestudium abschaffen, wenn die Ausbildung zur PTA reicht. Vergleiche hinken immer! Aber auch in einer Arztpraxis kann die Urlaubsvertretung nur ein fachgleicher Facharzt machen. Weder die beste Arzthelferin der Welt noch ein Student oder Assistent. Was ist, wenn während der Urlaubsvertretung etwas passiert? Wer trägt die Verantwortung?
#86 vor 29 Tagen von Gast
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@#75 Ptachen Ptachen, Pharmazeutisch-technischer Assistent (PTA): Mit Verlaub, an keiner Stelle haben Sie und ich jemals unterstellt, dass Sie gerne das Gehalt des aufpassenden Apothekers hätten! Wie kommen Sie bloß darauf? Ich habe mir lediglich erlaubt, auf erhebliche formale, inhaltliche und logische Schwächen in Ihrem Blog im Rahmen der Meinungsfreiheit und -vielfalt hinzuweisen. Aber das Bild einer schlafenden Katz passt irgendwie zur Unangreifbarkeit Ihrer Argumentation. MfG
#85 vor 29 Tagen von Dr. med. Thomas Georg Schätzler (Arzt)
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@ Gast#81: Ihre Verwendung des medizinischen Slang-Begriffs "Triple Whammy" spricht nicht gerade für Ihr "respektvolles,anerkennendes (nicht unbedingt materiell) Miteinander und vor allen Dingen eine gewisse Wertschätzung"! Mit "Triple Whammy" (Dreifach-Schlag) "bezeichnet man in der medizinischen Alltagssprache die Dreifachkombination aus einem Diuretikum, einem nicht-steroidalen Antirheumatikum (NSAR) und einem ACE-Hemmer oder Angiotensin-Rezeptorantagonisten (Sartan). Eine Therapie in dieser Kombination begünstigt das Entstehen eines akuten Nierenversagens durch Abnahme des glomerulären Filtrationsdrucks (NSAR und ACE-Hemmer bzw. Sartan) sowie Hypovolämie (Diuretikum) http://flexikon.doccheck.com/de/Triple_Whammy
#84 vor 29 Tagen von Dr. med. Thomas Georg Schätzler (Arzt)
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Gast
#82 Damit sind auch einige Approbierte überfordert,ob Sie das wahr haben wollen oder nicht!Ich finde es schon auffällig,dass die Unwissenheit einiger Apotheker unter den Teppich gekehrt ,bzw. mit Arroganz kompensiert wird.Fakt ist, dass einige PTAs(wenn auch nicht viele),einen Filialleiter, in jeder Hinsicht, ersetzen KÖNNTEN.Da können Sie noch tausend Mal den Apotheker als angeblich alleinigen Problemlöser für spezielle Probleme vorschieben.Im übrigen hinken Ihre Vergleiche erheblich:Pilot-Fluglotse=Arzt-Arzthelferin= Apotheker-PTA?Ist nicht Ihr Ernst?
#83 vor 29 Tagen von Gast
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Da gibt es, auch für PTAs was mit dem Zauberwort "Fortbildung", damit lässt sich alles aufarbeiten was Sie nennen, Herr Alchemist! --------------------------- Nein! Mit Fortbildung kann man sich natürlich sehr viel frisches Wissen aneignen,und auf dem laufenden bleiben, Grundlagenwissen vermitteln die Fortbildungen nicht! Wenn so wäre, dann könnte jeder Arzt durch eine Arzthelferin ( sie sehen vieles oft klarer, können besser die Vene finden etc), jede Zahnarzthelferin einen Zahnarzt, jeder Regierungssprecher eine Kanzlerin und jede Fluglotse einen Flugkapitän ersetzen! Natürlich müssen auch wir Apotheker vieles uns aneignen! Ich habe bei meinem PJ vieles von den erfahrenen PTA's gelernt, Einnahme Hinweise, Interaktionen etc. Aber die Grenze ist sofort dort sichtbar, wenn spezielle Probleme auftauschen, die sogar ein Gespräch zwischen Arzt und Apotheker fordern. Nicht umsonst kann ein Apotheker nach Beendigung seines Studiums auch eine Krankenhaus Apotheke leiten, Produktionsleiter werden bzw in Arzneimittel Kommissionen mitwirken!
#82 vor 29 Tagen von Reza Azizi Nejad (Apotheker)
  2
Gast
#77 Schön,dass man Meinungen auf einem respektvollen Niveau austauschen kann!Der letzte Satz hat mir sehr gut gefallen!Mir persönlich reicht schon ein respektvolles,anerkennendes (nicht unbedingt materiell) Miteinander und vor allen Dingen eine gewisse Wertschätzung. Gerade zum Thema Interaktionen habe ich allerdings als PTA andere Erfahrungen gemacht:Serotonin Syndrom und Tripple Whammy hat die Filialleitung übersehen.Ausserdem nicht bekannt:Einnahme von Atorvastain auch morgens möglich,Einnahme retardierter Diclofenaczubereitungen vor dem Essen usw..Ich liebe meinen Job und das wird sich auch durch einige missgünstige,arrogante Apotheker(innen) nicht ändern. Von Fortbildungen würden BEIDE Berufsgruppen sehr profitieren! Danke #77!
#81 vor 29 Tagen von Gast
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Liebe Leser, vielen Dank für die zahlreichen Kommentare. Bitte beachtet in Euren Beiträgen jedoch die Netiquette und diskutiert sachlich und themenbezogen. Eure DocCheck News Redaktion
#80 vor 29 Tagen von DocCheck News Redaktion (Mitarbeiter von DocCheck)
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Gast
Da gibt es, auch für PTAs was mit dem Zauberwort "Fortbildung", damit lässt sich alles aufarbeiten was Sie nennen, Herr Alchemist!
#79 vor 29 Tagen von Gast
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Alchemist
Zu den Kollegen die bevorzugt Vertretung machen, statt einen festen Job: Neulich war eine junge Apothekerin bei mir, und wollte für 2 Wochen Vertretung machen. Sie wollte von mir 50€/Stunde! Ich habe sie gefragt, wie sie auf diese zahl kommt. Dann fing sie an mit Versicherungen, Altersvorsorge etc. Ich habe ihr gesagt, dass meine Apothekerin mit mehr als 12 Jahren Erfahrung und Dr. Titel, ca. 25€ bekommt. Auch wenn wir 30% Kosten hinzu rechnen, landen wir längst nicht bei 50€! Zumal sie frisch von der Uni kam! Dann hat sie mir nur noch unverständliches Zeug gemurmelt. Ich habe sie höfflichst nach außen begleitet! Die Rechnung ging für mich irgendwie nicht auf. Ich habe eine weitere kompetente Apothekerin eingestellt um mich vor solchen "Vertretern" zu schützen! Ehrlich gesagt halte ich wenig von Vertretern, und Kollegen die in die Bedrängnis kommen, solche Vertretungen hinzustellen, tun mir leid!
#78 vor 29 Tagen von Alchemist (Gast)
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Alchemist
#54 Liebe Kollegin #52, lieber Kollege Ich kann Ihnen mehrere nennen. Auch wenn wir ABDA Datenbank haben, fehlt vielen PTA's das nötige Wissen, um Interaktionsrisiko von Medikamenten abzuschätzen. Das ist auch nicht ihr Job! Ich bin Fachapotheker für Onkologie. Wir haben viele onkologische Patienten. Ich merke wie es mit meinen PTA's kritisch wird, sobald man tiefer in die Materie einsteigen muss und sobald Fragen konkreter und spezifischer werden. Bei Krebsmittel lasse ich bei der Beratung nichts dem Zufall.Dazu reicht die Wirkstoffe durchgegangen zu sein nicht, sondern profunde pharmakodynamische und pharmakokinetische Kenntnisse sind von Nöten. So was erwarte ich nicht mal von einem Arzt, denn das haben sie nicht gelernt! Meine PTA's wissen wo ihre Grenzen sind und das ist gut so. Ich sehe, dass es viel Wissen vorhanden ist, vor allem nach einige Jahren Berufserfahrung, aber das Hintergrundwissen ( das viel phramakodynamik-Kinetic, Chronopharmazie etc fordert) fehlt! das ist auch okay, da ich bei einer Berufsausbildung nicht mehr erwarte. Dabei streite ich aber nicht ab, das einige PTA's sich erstaunlich viel Wissen eingeeignet haben, das honoriert werden muss.
#77 vor 29 Tagen von Alchemist (Gast)
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Gast
Man sollte einen Film drehen: "Aufgebrachte PTAs im Abenteuerland des Grundrechnens."
#76 vor 29 Tagen von Gast
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Herr Dr.med. Schätzler - habe ich irgendwo geschrieben, dass ich gerne das Gehalt des aufpassenden Apothekers hätte? Wenn ja zeigen Sie mir bitte den Satz und ich werde Abbitte leisten. Sie versuchen mir etwas unterzuschieben um mich als inkompetent hinzustellen - nicht besonders freundlich muss ich sagen, da hätte ich von Ihnen mehr erwartet.
#75 vor 29 Tagen von Ptachen Ptachen (Pharmazeutisch-technischer Assistent (PTA))
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Gast
#73: Erlebe ich als Krankenpfleger und jetzt fast fertiger Medizinstudent genauso. Allerdings gab es auch unter meinen Kollegen schon immer den/die eine oder andere, die (v.a. im Nachhinein) immer alles besser wusste als der dämliche Arzt, und ohnehin keinen Akademiker bräuchte sondern alleine alles viel besser könnte. Bis dann mal ein Patient irgendein Problem hat, dass etwas außerhalb der üblichen Abläufe liegt und der Dienstarzt plötzlich doch wieder gut genug ist, entsprechende Entscheidungen und Anordnungen zu treffen. Bin immer ganz gut damit gefahren, derartige Kollegen (zum Glück die Ausnahme) zu ignorieren und wie gehabt mit den Ärzten gut zusammen zu arbeiten. Parallelen darf sich jeder selbst denken.
#74 vor 30 Tagen von Gast
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Gast X
Ich kann mich an ähnliche Grabenkämpfe zwischen Ärzten und Pflegepersonal erinnern. Mühsam und ein scheinbar aussichtsloses Unterfangen hier ein wenig Teamgeist, Kollegialität und interdisziplinäre Wertschätzung fördern zu wollen... doch jetzt- viele Jahre später- erlebe ich jeden Tag erfahrene Pflegekräfte die Ärzten mit Rat und Tat zur Seite stehen anstatt sie sehenden Auges und mit diebischer Schadenfreude ins offene Messer laufen zu lassen und Ärzte die diese Unterstützung auch dankend und wertschätzend annehmen anstatt hochnäsig und abwertend darauf zu reagieren. Im Endeffekt gings nie um Geld oder Verantwortung oder Fachwissen, sondern um fehlenden Respekt. Und hier fehlt es auf beiden Seiten offenbar ganz gewaltig am Respekt. Kopf hoch liebe Kollegen in den Apotheken. Ihr schafft es auch noch ins 21. Jahrhundert.
#73 vor 30 Tagen von Gast X (Gast)
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Gast
Ganz einfach: Es gibt eine Obergrenze für das Gehalt von Apothekenmitarbeitern. Ich habe in all den Jahren noch nie eine PTA kennen gelernt die mehr als maximal 2500 bekommt (natürlich nur in der öffentlichen Apotheke)!
#72 vor 30 Tagen von Gast
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Gast
#60 und wohl auch #69: Konjunktiv!!! Offensichtlich ist meine simplifizierte Rechnung als Versuch einer Versachlichung gescheitert. Schade. Ich habe mit dem Dreisatz die Wochenstunden umgerechnet. Was hat das mit dem Tarifvertrag zu tun?
#71 vor 30 Tagen von Gast
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Gast
PTAs scheinen sich hier selbst demontieren zu wollen. Für mich als Kunde erschreckend.
#70 vor 30 Tagen von Gast
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Gast
Selbständige PTA? Der Witz des Jahrhunderts!
#69 vor 30 Tagen von Gast
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Gast
Mit dem Dreisatz kann man hier nicht rechnen, denn nach oben gibt es, außer in der Industrie natürlich, den Tarifvertrag. Kann man mal reingucken, ist aber ernüchternd.
#68 vor 30 Tagen von Gast
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Gast
Nur zur Sicherheit, #60: abgesehen von der freien Logie bekäme die Apotheker- Vertretung fast exakt das gleiche Gehalt wie Sie, wenn Sie selbstständig wären. Dazu käme noch die Haftpflicht- Versicherung.
#67 vor 30 Tagen von Gast
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Gast
Also: 32 Stunden für 2000 Brutto bei Angestellten sind zunächst nach Dreisatz 2625 € für 42 Stunden. Für den Selbstständigen die unter #64 gelernten 15% dazu: 3018,75€. Da haben Sie Ihr Traumgehalt, verehrte #60. (Nur falls jemanden eine sachliche Diskussion interessiert und nicht nur Klassenkampf betreiben will.)
#66 vor 30 Tagen von Gast
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Gast
Na ja, hier wurde von PTA-Seite gefühlt die Notwendigkeit des Apothekers quasi in Frage gestellt. Dann sollte man aber auch Grundwissen zur Entlohnung und der damit verbundenen Kosten für den AG haben.
#65 vor 30 Tagen von Gast
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Gast
Vermutlich kennen viele die Hintergründe nicht: Ein Arbeitnehmer bekommt ein Brutto, von dem nach einigen Abzügen ein Netto bleibt. Der Anteil der Sozialbeiträge des Arbeitgebers kommt aber für den Arbeitgeber noch hinzu. Also ist das ArbeitNEHMER- Brutto niedriger als das ArbeitGEBER- Brutto. Ein Selbstständiger hingegen bekommt ein Honorar, von dem er die gesamten Sozialbeiträge bezahlen muss. Ein Selbstständiger muss ungefähr 15 % mehr verdienen als ein Angestellter, um am Ende über das gleiche Netto zu verfügen. Im übrigen muss der vertretende Apotheker die rechtlich relevante Verantwortung dieser Apotheke tragen, für die er eine Versicherung abgeschlossen haben sollte. Was die noch kostet, weiß ich nicht. Auch wenn die PTA alles kann. Den Kopf hält der Apotheker (auch Vertreter!) hin.
#64 vor 30 Tagen von Gast
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Gast
Jetzt kommt die Frage auf, können PTAs rechnen und lesen. Ich sage: mich beschleichen da nach den Äußerungen hier leichte Zweifel.
#63 vor 30 Tagen von Gast
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BRUTTO, NETTO ODER "BRETTO" (Volker Pispers) - Wer lesen kann, ist klar im Vorteil, vor allen Dingen, wenn auch rechnen können hinzutritt. Ich habe geschrieben: "Ein PTA-Bruttogehalt p l u s Arbeitgeber-Sozialversicherungs-Anteile liegt durchschnittlich deutlich über 3.000 €". Grundlage war der Vergleich mit einem angeblich "Däumchen drehen(-den Apotheker) für 600 Euro die Woche" und 42 Stunden. Zu #61: zum SV-Brutto kommt selbstverständlich der SV-Arbeitgeberanteil hinzu! Grundrechenarten sind nicht nur addieren/subtrahieren, sondern auch multiplizieren und dividieren. Letztere sind aber zu Ihrem Glück hier gar nicht gefragt. Zu #60: Bei 3.000 € Brutto-Einkommen bleibt Netto nicht viel übrig. SV-Arbeitgeberanteil sind keine "Vergünstigungen". Zu #59: Auf über 2.400 € bei 42 Wochenstunden kam ich bei meiner ModellRechnung auch. Aber selbst 2.400 € SV-Brutto bedeutet AG-Aufwendungen von 3.000 mit SV-AG-Anteilen. MfG
#62 vor 30 Tagen von Dr. med. Thomas Georg Schätzler (Arzt)
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Gast
Schätzler schrieb von Bruttogehalt + Arbeitgeberanteil bei der Sozialversicherung. Ich empfehle einen Kurs Grundrechenarten an der VHS.
#61 vor 30 Tagen von Gast
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Gast
An alle lesenden Apotheker: Wer mir 3000€ Bruttoeinkommen, plus andere Vergünstigungen wie Herr Dr Schätzler ausführt, zahlt zu dem werde ich sofort wechseln! Ein absolutes Traumgehalt!
#60 vor 30 Tagen von Gast
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Gast
Ach Dr.Schätzler wir sind alle immer so froh wenn Sie uns die Welt erklären. Ich als PTA verdiene knapp 2000€ für 32 Wochenstunden. Von Ihrem genannten Traumgehalt bin ich, selbst in Vollzeit, weit entfernt. Vollzeit wäre ich ungefähr bei 2400€. Ihr Beispiel passt zu einer Industrie PTA, die ja, wie wir hier gelernt haben, viel mehr können und dürfen und damit auch ein hohes Gehalt verdienen. Nur nebenbei: Viele Kolleginnen, die ich im Laufe der letzten Jahre kennen gelernt habe, speziell Alleinerziehende, können von 2000€ nicht leben.
#59 vor 30 Tagen von Gast
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Liebes "Apothekentheater", Ihr "Däumchen drehen für 600 Euro die Woche" belegt, dass Sie zwar polemisieren können, aber erhebliche BWL-Defizite haben. Denn unabhängig von der tatsächlichen Arbeitsleistung eines Vertretungs-Apothekers i. R.: 600 € pro Woche bei 42 Wochenstunden sind deutlich weniger als 100 Euro pro Tag (85,71 €) und müssen noch versteuert werden. Ein PTA-Bruttogehalt plus Arbeitgeber-Sozialversicherungs-Anteile liegt durchschnittlich deutlich über 3.000 € und damit über 100 € tgl. Wieviel ideellen Wert freies Wohnen darstellt, bleibt Ihnen überlassen. Und wenn Sie den approbierten Apotheker nur zum Abnicken brauchen? - "wie man in den Wald ruft, so schallt es heraus"! MfG
#58 vor 30 Tagen von Dr. med. Thomas Georg Schätzler (Arzt)
  4
Gast
Zu 56: Sie verwechseln da was, glaube ich: Wahrheit ist nicht aggressiv, aber viele Apotheker fühlen sich sofort persönlich angegriffen wenn man mal fordert dass alte Zöpfe weg müssen. Minderwertigkeitsprobleme?
#57 vor 30 Tagen von Gast
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Gast
Wer auch immer hier so aggressiv kommentiert: Wenn die Zusammenarbeit mit Ihrem Apotheker Sie so sehr frustet, sollten Sie ggf. über einen Stellenwechsel nachdenken.
#56 vor 30 Tagen von Gast
  3
Gast
Ausserdem Herr Kollege Alchemist brauchen wir uns dann bitte nicht über mangelnden Nachwuchs und Personalknappheit beschweren. Dieses Problem ist hausgemacht von Anhängern der Unheiligen Triade, siehe Kommentar Nummer 34.
#55 vor 30 Tagen von Gast
  3
Gast
Zuerst Nummer 52: Danke für Ihre Worte. Das was Sie in Ihrem letzten Absatz fordern, muss abgeschafft oder entschlackt werden. Ich habe diese Frage bisher hier schon mindestens zweimal gestellt und ich stelle sie Ihnen auch noch einmal: Nennen Sie mir bitte nur eine einzige Tätigkeit in der Apotheke die von einer entsprechend fortgebildeten und zertifizierten PTA nicht mindestens genauso gut ausgeübt werden kann wie von einem Apotheker.
#54 vor 30 Tagen von Gast
  2
Gast
Das beantwortet nicht meine Frage: Butter bei die Fische!
#53 vor 30 Tagen von Gast
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Alchemist
Als Apothekenleiter muss ich gestehen: für viele alltägliche Erledigungen bin ich froh, dass ich kompetente PTA's um mich habe. Ich zahle auch gern übertariflich, denn ich weiss was für eine Arbeit sie leisten. Eine gute PTA, mit mehrjährigen Erfahrung, kann gut und gern einen schlechten Apotheker ohne Bezug zu Offizinarbeit ersetzen. Meine PTA,s sind neugierig und wissbegierig. Sie organisieren nicht nur, sie bilden sich permanent fort. ich kenne Apothekerkollegen die seit Jahren kein PZ bzw DAZ gelesen haben und nur noch Kaufmann sind. Ich kann mir vorstellen, PTA's die mehr können, mehr Verantwortung zu übertragen und besser zu entlohnen. Es bleiben dennoch Tätigkeiten, die in der Verantwortung des Apothekers bleiben müssen. Nicht umsonst erteilt der Staat nach mehrjährigen Studium und 3 Staatsexamen eine Approbation. Ein akademischer Beruf bleibt ein akademischer Beruf, und eine Ausbildung, eine Ausbildung, mit all der Verantwortung und Privilegien die das mit sich bringt.
#52 vor 30 Tagen von Alchemist (Gast)
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Gast
Sie haben recht ptas verkaufen auch Dinge und ja wahrscheinlich bin ich einfach zu dumm den Unterschied zwischen den identitätsprüfungen und titrationen einer pta und denen in der Industrie zu unterscheiden. Zufällig ist mir bekannt, im Pharmazie Studium (ups, hab ich das etwa auch gemacht!! Schockschwere Not!) macht man die ersten zwei Jahre im Labor auch titrationen und Ionenlotto ist genau das was man als pta auch kann und nein ich esse meine Rezepturen nicht, so wie eine Hausfrau...
#51 vor 30 Tagen von Gast
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Gast
Alleine die bessere Qualifikation ist kein Indiz für bessere, bzw. qualifiziertere Arbeit.Siehe Kommentar #41
#50 vor 30 Tagen von Gast
  0
Gast
Die haben mal gelernt wissenschafftlich zu arbeiten, verkaufen jetzt aber Bachblüten.
#49 vor 30 Tagen von Gast
  1
Gast
Wenn man das streng sieht: Na klar.
#48 vor 30 Tagen von Gast
  0
Gast
#44 Das Gleiche gilt folglich für die Arbeit des Apothekers in der öffentlichen Apotheke.
#47 vor 30 Tagen von Gast
  0
Gast
#45 Keine Sorge ich bin ausreichend qualifiziert das Thema nachhaltig zu beurteilen.
#46 vor 30 Tagen von Gast
  2
Gast
Ach was Nummer 44 und was sind Sie bitte von Beruf dass Sie sich ein derart hartes Urteil anmaßen? Ich erwarte mindestens eine Approbation mit Dissertation. Ausserdem alles was Sie so hübsch ausführen, trifft eins zu eins auch auf Apotheker zu! Glauben Sie nicht? Dann schauen Sie mal in die Studienordnung für Apotheker, die machen nämlich semesterlange schwachsinnige Analysen, bevor sie denn irgendwann gegen Ende des Studiums mal Pharmakologie haben. In der PTA Ausbildung, zumindest in meiner, stand Pharmakologie vom ersten Tag an im Stundenplan! Noch Fragen? Fast hätte ich es vergessen: Stellen Sie bitte auch noch den Vergleich zum Industriemechaniker her, der ja nach der Ausbildung am Band steht und fast das doppelte einer PTA verdient bei deutlich weniger Verantwortung!
#45 vor 30 Tagen von Gast
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Gast
#39 sie wollen es nicht begreifen!? Sie machen einen 4-5 semestrige Ausbildung an einer Schule. Das ist oft weniger als ein Lehrberuf in der pharm. Industrie erfordert. Dann glauben Sie, dass das Prüfen von Rezepturen wissenschaftliches Arbeiten ist. Nein, das Prüfen von Rezepturen macht jede HAusfrau immer wieder. Nehmen Sie zu Kenntnis: Sie sind Verkäuferin mit der Lizenz Mischungen herzustellen. Nicht mehr und nicht weniger. Ihr Gehalt ist Ausdruck Ihrer beruflichen Anforderungen.
#44 vor 30 Tagen von Gast
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Gast
#41 stimmt, was Sie da schreiben: "..60% der Apotheker ein erschreckend schlechtes.... Fachwissen haben" Als Kunde mit mehreren chron. Erkrankungen kann ich das nur bestätigen.
#43 vor 30 Tagen von Gast
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Gast
Gast Nummer 41 Ihr Kommentar ist eine wahre Wohltat! Danke dafür!
#42 vor 30 Tagen von Gast
  0
Gast
Meiner Meinung nach sind ca. 20% der PTAs fachlich so gut aufgestellt, dass sie problemlos ohne Approbierte(n) arbeiten könnten. Die restlichen 80% sind fachlich nicht in der Lage pharmazeutische Fragestellungen alleine zu lösen. Erfahrungsgemäß wollen diese PTAs aber auch keine Verantwortung übernehmen und sind froh einen Apotheker an ihrer Seite zu haben. Nach über 20 Jahren Berufserfahrung habe ich aber auch festgestellt,dass ca. 60% der Apotheker ein erschreckend schlechtes pharmazeutisches Fachwissen vorweisen und der PTA keine Hilfe sind.Ich habe als PTA gelernt Probleme zu eruieren und eine Lösung zu finden,genau so wie ein guter Apotheker .Um als PTA ein,dem (guten) Apotheker, entsprechendes Fachwissen zu erlangen ,gehört sicherlich extrem viel Eigeninitiative und eine große Leidenschaft für die Materie.Interessanterweise bevorzugen genau die 60% der schlechten Apotheker starre Hierarchien ,während die anderen 40% dankbar dafür sind auch mal eine PTA fragen zu können.
#41 vor 30 Tagen von Gast
  0
Gast
Das Studium steht doch in Deutschland jedem frei, unabhängig von finanzieller Ausstattung (die Gebühren für Semesterticket etc. kann man sich gut mit einem Nebenjob finanzieren, wie das ja sehr viele Studenten auch machen, zusätzlich zum Lebensunterhalt) Ein paar Jahre hinsetzen und pauken, dann ist man Apotheker und fertig. Insbesondere, wenn das doch sowieso alles so trivial ist, was der Apotheker kann. Aber als PT-Assistent zu arbeiten und sich zu beschweren, dass man nicht Chef ist, kann ich nicht wirklich nachvollziehen...
#40 vor 31 Tagen von Gast
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Gast
Zu #38: und was ist mit den plausibilitätsprüfungen von Rezepturen, die wir als pta ständig machen ( und nur zur Info auch ohne pc Programm können müssen) und den identitätsprüfungen im Labor wenn wir bestellte Substanzen überprüfen müssen?! Ist das auch kein wissenschaftliches Arbeiten für sie? Arbeiten sie überhaupt in der Apotheke, wissen sie überhaupt was dort alles gemacht wird?! Scheinbar nicht...
#39 vor 31 Tagen von Gast
  3
Gast
#34 nein, die PTAs in der Apotheke arbeiten nicht wissenschaftlich. Sie betreiben keinen systematischen Erkenntnisgewinn, sie "kochen" Rezepte nur nach und prüfen die Qualität. Wie eine Hausfrau, die Kuchen backt und prüft, ob es schmeckt.
#38 vor 31 Tagen von Gast
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Gast
Na Frau Dr. PTA und zukünftige Apothekerin, ich warte immer noch auf die Aufzählung! Wer austeilt muss auch begründen können. Ich finde das sind Sie den hier versammelten und von Ihnen so trefflich denunzierten PTAs schuldig!
#37 vor 31 Tagen von Gast
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Gast
Und ein letztes Mal: Es geht nicht um Neid, sondern um eine unbefriedigende und die Volksgesundheit gefährdende Entwicklung, wenn immer mehr PTAs dahin gehen wo sie besser bezahlt und behandelt werden. Oder belieben die wenigen Apotheker ihre Kunden alleine zu belustigen plus Rezeptur, Labor, Wareneingang, Inkontinenzversorgung, Telefondienst und Reklamierungen? Ich glaube kaum, dann wäre das Geheul groß.
#36 vor 31 Tagen von Gast
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Gast
Nachtrag: Ich halte auf der nächsten ADEXA Sitzung die Augen nach Ihnen offen, Herr Kollege Woehler!
#35 vor 31 Tagen von Gast
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Gast
Zu 32: Und Sie meinen also dass eine PTA in einer öffentlichen Apotheke nicht wissenschaftlich arbeitet? Ich zumindest habe diesen Anspruch und ich verbitte mir Pauschalverurteilungen. Na Herr Woehler wollen wir mal nicht vergessen dass der ganze QuatschMitSosse = QMS auf dem Mist Ihrer Standeskollegen gewachsen ist! Die Apotheker haben nach mehr und mehr Dokumentation undPapierkrieg geschrien und zack ward der Wunsch erfüllt.Würden Sie sich mehr für die PTAs einsetzen und gemeinsam mit uns für mehr Rechte und mehr Gehalt kämpfen, hätte das ganze womöglich Aussicht auf Erfolg, aber solange die Arbeitgeber bereits zittern sobald es 0,00025% mehr Gehalt gibt, brauchen wir uns nicht zu wundern warum die PTA nix darf: Ein unheiliges Trias aus Standesdünkel, Angst vor Veränderungen und vor allem dem Bekanntwerden der Tatsache, dass PTAs deutlich mehr können als sie aktuell dürfen. Die Industrie hat das längst erkannt.
#34 vor 31 Tagen von Gast
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Die letzte Änderung der Apothekenbetriebsordnung hat die PTA's im Bereich Rezeptur komplett und und den anderen Bereichen teilweise entmachtet, was denke ich weder im meinem noch im Intresse der meisten Kollegen Apotheker war. Alle haben im Rahmen der Gesetze ihre Arbeit zu machen. Eine Neidebatte was mann alles könnte und macht ist fehl am Platz, die PTA darf es nicht! Also nicht die Apothekerkollegen, Vertretungen oder Chefs angehen! Nur beim Gesetzgeber und der sie beratenden Berufsvertreungen kann angesetzt werden. Meine Unterstützung haben sie!
#33 vor 31 Tagen von Martin Woehler (Apotheker)
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Gast
In der Industrie müssen die ja auch wissenschaftlich arbeiten und nicht nur Faltencremes und Kondome rüberschieben. Da ist mehr Gehalt nur angemessen.
#32 vor 31 Tagen von Gast
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Gast
Schauen Sie lieber mal in den Tarifvertrag, das ist verlässlicher. Zumal die Industrie - PTAs deutlichst mehr verdienen als eine Apotheken PTA, deswegen kämpfen wir ja mit Nachwuchsmangel. Keiner will für das Geld noch diese Arbeit machen.
#31 vor 31 Tagen von Gast
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Gast
Im Vergleich zu Arzthelferinnen sind PTA klar überbezahlt.
#30 vor 31 Tagen von Gast
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Gast
Hungerlohn? Das ist doch mal ein Ansatz. Was bekommt eine PTA gegenüber Erzieher, Krankenschwester, Arzthelferin. Wäre mal ein Beitrag zur sachlichen Diskussion. Laut www.gehaltsvergleich.com Krankenschwester: 2120€, Erzieherin: 2554€, Arzthelferin: 2184€ und PTA: 2554€. Alles Mittelwerte für Gesamtdeutschland, in NRW meist am meisten und in Sachsen- Anhalt am wenigsten. Oder welcher Vergleich passt am besten?
#29 vor 31 Tagen von Gast
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Gast
Stimmt übrigens das 17. Jahrhundert ist vorbei. Wir leben im Zeitalter der Digitalisierung und der Logistik.
#28 vor 31 Tagen von Gast
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Gast
#25 nein, blanke Ironie. Ich bin Kunde bei PTAchens Lieblingsapotheke. Domo, gute Preise, gute Lieferung. :-)
#27 vor 31 Tagen von Gast
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Gast
Hachja, die Neiddebatte ist mal wieder in vollem Gange. Teile und herrsche und funktioniert immer noch bestens. Anstatt sich gegenseitig Kompetenzen und Verdienst abzusprechen sollten Apotheker und PTA an einem Strang ziehen und nach konstruktiven Lösungen suchen. Wie kann es sein, dass Apotheken nicht mal einen geschlossenen Streik hinbekommen um ihre Interessen durchzusetzen? Pharmaindustrie, Krankenkassen und Großhändler nehmen uns immer mehr weg und wir zerfleischen uns gegenseitig um ja den größten Krümel abzubekommen der vom Tisch fällt... traurig
#26 vor 31 Tagen von Gast
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Gast
Kollegin PTAchen da sind wir einer Meinung! Zu 24: Lassen Sie mich raten: Apotheker? Nichts kann einen Lastwagenfahrer, Baggerführer oder Kanalarbeiter ersetzen. Sie unterschätzen die PTAs maßlos. Approbierte wie Sie kenne ich, Sie würden es am liebsten haben wenn wir kleine Angestellte uns wieder jeden Morgen in Demut verneigen würden, um Ihnen, dem großen Apotheker, ausreichend Respekt und Ehre zu zollen. Bitte aufwachen: Das siebzehnte Jahrhundert ist vorbei. Es muss sich was ändern, und zwar bald. Ohne PTAs wird das ganze Apothekentheater zusammenbrechen. Die Handvoll Apotheker können die ganze Arbeit nicht ohne Fachpersonal machen. Ist es denn wirklich zuviel verlangt dass wir ein bisschen mehr sein möchten als nur Handlanger mit Hungerlohn?
#25 vor 31 Tagen von Gast
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Gast
PTAchen, sie überschätzen sich maßlos. Nichts kann einen Apotheker ersetzen.
#24 vor 31 Tagen von Gast
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#19: Ich will nicht, dass ein falscher Eindruck entsteht! Ich habe nicht geschrieben "Das was mein Chef kann, kann ich auch". Eine Apotheke leiten - dauerhaft - würde ich wirklich nicht wollen und können. Was mich aufregt sind diese "Vertretungen", bei denen sich jemand ins Hinterzimmer setzt und quasi nichts leistet außer zu stoffwechseln. Und die PTA die währenddessen den Laden schmeißen werden von der Öffentlichkeit als Apothekenhelfer betitelt und belächelt. Ich habe auch nicht gesagt, dass ich jetzt aus dem Stand heraus eine Vertretung schaffen würde, sondern mit ein oder zwei Semestern Rechtskunde o.ä. zusätzlich, die mir Sicherheit geben. Und das auch nur in der "eigenen", der bekannten Apotheke.
#23 vor 31 Tagen von Ptachen Ptachen (Pharmazeutisch-technischer Assistent (PTA))
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Gast
Gast 16+17: Also ich an ihrer Stelle würde mir meinen eigenen Kommentar noch einmal in aller Ruhe durchlesen... wie wahrscheinlich ist es dass sich durch das Studium die Persönlichkeit eines Menschen so sehr ändert? Dass Sie Pauschalurteile über alle Studierten fällen und sogar ihre eigenen Leute miteinbeziehen die lediglich die Frechheit besessen haben noch zusätzlich ein Studium dranzuhängen ist doch irgendwie ein komischer Zufall oder? Ist es wirklich der Abschluss der sie zu schlechteren Menschen macht? Könnte es nicht sein dass das Problem auch ein bisschen bei Ihnen liegt? Ein bisschen Neid? Etwas Missgunst? Bei schlechterer Bezahlung für mehr Arbeit aber weniger Verantwortung? Verständlich wäre es ja... irgendwie.
#22 vor 31 Tagen von Gast
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Gast
Man sollte differenzieren. Nicht jeder Vertretungsapotheker ist ein schlechter, auch wenn man wohl sagen kann, dass es durchaus einige Apotheker gibt, die die Zeit absitzen. Meine Apotheker-Kollegin, die selbst bestimmt schon an die 100 Vertretungen in den letzten 2 Jahren gemacht hat sagt selbst, dass sie oft dafür gelobt wird, dass sie eben gerade aktiv mitarbeitet und nicht wie viele Vertretungen die Zeit absitzt. Wenn es heißt "Notfallversorgung" im Offizinalltag gehen selbst mir als PTA jede Menge Dinge durch den Kopf, bedingt durch Nebenwirkungen der Medis, Grunderkrankungen des Patienten, etc.. Der Grad bei einer Abgabe ist dann immer schmal. In vielen Situationen treffe ich innerlich inzwischen exakt dieselben Entscheidungen wie unsere Apotheker. Eine Vertretungsbefugnis kann ich mir kurzfristig, bei deutlich besserer Bezahlung für die Vertretungszeit, in unserer (!) Apotheke zukünftig vorstellen.
#21 vor 31 Tagen von Gast
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Gast
Richtig #19: "Wofür brauchen wir denn überhaupt dann noch die Vorort- Apotheken, wenn die Päckchen nur herausgegeben werden?" Drum gehe ich gleich zum Versender. Da geht man maulenden PTAs aus dem Weg und spart gut Geld. OTC bei deutschen Versendern und Rx beim Holländer.
#20 vor 31 Tagen von Gast
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Gast
Die Beiträge von PTAchen habe ich immer gerne gelesen. Sie waren menschlich und aus dem Alltag. Diesen Beitrag finde ich dagegen total daneben, insbesondere wenn man die Internet- Apotheken fast jede Woche aufs Korn nimmt. Wofür brauchen wir denn überhaupt dann noch die Vorort- Apotheken, wenn die Päckchen nur herausgegeben werden? Die Dienste macht doch immer einer Apotheker, oder? Diese Einstellung "das was mein Chef macht, kann ich auch!" finde ich kindisch und kurzsichtig. Schade, PTAchen!
#19 vor 31 Tagen von Gast
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PTA und bald Apothekerin
Vielen Dank#17. fragt sich, wer hier gerade arrogant ist
#18 vor 31 Tagen von PTA und bald Apothekerin (Gast)
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Gast
Nachtrag: Ich hab es in den letzten Jahren oft erlebt dass ehemaligen Kolleginnen und Kollegen nach einem Studium ganz verändert wiedergekommen sind. Arrogant, überheblich und mit Herrschaftsanspruch. Komisch oder?
#17 vor 32 Tagen von Gast
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Gast
Na Frau zukünftige Kollegin dann listen Sie doch mal bitte genau auf, was eine PTA nicht fähig ist sich nebenberuflich beizubringen, da bin ich ehrlich gespannt! Das Niveau der Ausbildung steigt immer weiter und diese bildet eine sehr gute Grundlage für eine weiterführende Ausbildung/Studium. Ich wiederhole mich gerne: Nennen Sie mir bitte nur eine einzige Tätigkeit, die von einer entsprechend fortgebildeten und zertifizierten PTA nicht mindestens genauso gut ausgeübt werden kann wie von einem Apotheker! Ich finde ihre chemischen Kenntnisse im Analysenkochen wirklich beeindruckend und auch dass Sie bestimmt zighundert Formeln aus dem Gedächtnis aufmalen können, aber das alles hat keinerlei praktische Relevanz. Die PTA aufzuwerten auf mindestens Ingenieurniveau tut dringend not und ist für das Fortbestehen der Apothekenlandschaft obligat! Dann ist auch die Verantwortungsfrage geklärt.
#16 vor 32 Tagen von Gast
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PTA und bald Apothekerin
... aber es ist immer jmd da, den man fragen kann, der schwierige Entscheidungen treffen und eben auch dafür gerade stehen muss. PTA arbeiten nun mal unter Aufsicht. Ich verstehe allerdings auch nicht, warum man als PTA eine Vertretungsbefugnis anstreben sollte. Ich war und bin immer froh, wenn da jemand im Hintergrund ist - bald bin ich dann sicherlich mal diejenige im Hintergrund :/ PS: da mein ehemaliger Chef keine/n angestellte/n Approbierte hatte, habe ich schon viele Urlaubsvertretungen gesehen; keine davon hat sich ins Hinterzimmer verzogen, sondern alle haben im HV mitgearbeitet - ob sie die Apotheke von früheren Besuchen schon kannten oder nicht.
#15 vor 32 Tagen von PTA und bald Apothekerin (Gast)
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PTA und bald Apothekerin
Ich bin PTA mit mehrjähriger Vollzeit Berufserfahrung und nun auch bald Apothekerin. Was #11 sagt, unterschreibe ich voll und ganz. Das, was man als PTA lernt - in der Schule und auch später im Beruf - reicht lange nicht an das heran, was man im Studium lernt. Natürlich ist da auch viel Überflüssiges bei - Ionenlotto im 1. Semester braucht kein Mensch - aber man erwirbt ein sehr breites Wissen. Das hat eine PTA nicht, auch nicht nach mehreren Berufsjahren. Natürlich schmeißen die PTA den Laden, wenn ein "fremder" Apotheker da ist, musste ich an einem Tag sogar mal als PTA- Praktikantin, als ich mit einer Vertretungsapothekerin völlig alleine war.
#14 vor 32 Tagen von PTA und bald Apothekerin (Gast)
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Gast
Nein Frau Fuchs Sie diskreditieren gerade einen ganzen Berufsstand! Ihre Aussagen sind ausschließlich Standesdünkel, eine gut ausgebildete PTA schafft das genauso gut!
#13 vor 32 Tagen von Gast
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Ich bin seit 1979 als PTA durchgehend berufstätig und seit dieser Zeit begleitet mich die Diskussion, dass PTAs mehr Befugnissen bekommen sollen. Und es hat sich bis heute nichts bewegt. Es wäre sinnvoll den PTAs die gleichen Rechte, die Vorexaminierte haben, zu übertragen. Die heutige PTA-Ausbildung ist der Ausbildung der Vorexaminierten mit Sicherheit überlegen. Apotheker/innen, die sich im Büro den Hintern platt sitzen ist wirklich von vorvorgestern. Wir haben aus der Not geboren auch schon mal Vertretungen gehabt die wirklich zum Gruseln waren. Heute haben wir approbierte Kolleginnen, die engagiert und verantwortungsvoll arbeiten und das in allen Bereichen. Da muß man halt vor der Anstellung mal genau hinschauen! Als "alter Hase" kenne ich die Grenzen meiner Kompetenz! Gegenseitige Hilfe und Unterstützung ist die beste Grundlage für eine gut geführte Apotheke.
#12 vor 32 Tagen von Frau Heide Seifert (Pharmazeutisch-technische Assistentin (PTA))
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...ich renne bei meinen Vertretungen den ganzen Tag umher, während die PTAs ein wenig entlastet werden. Welcher Chef ist schon den ganzen Tag voll im HV im Einsatz?! - Eine schulische Ausbildung zur PTA deckt einfach nicht die ganze Wissenschaft ab, daher wird eine PTA nie unsere Apotheker-spezifischen Aufgaben übernehmen können, insbesondere, wenn schwierige Entscheidungen zu fällen, komplizierte Probleme zu beurteilen sind. Ich schätze die Unterstützung "meiner " PTAs sehr, wenn ich in fremden Apotheken bin, aber die Aufsicht über den Apothekenbetrieb und die Entscheidungsgewalt ist und bleibt beim Apotheker, der dafür letzten Endes auch haftet.
#11 vor 32 Tagen von Apothekerin Jutta Fuchs (Apothekerin)
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Gast
Mal ne ganz dumme Frage von einem Außenstehenden. Wenn der Apotheker während seiner Urlaubszeit so überflüssig ist dass es keinen Stellvertreter braucht was ist dann mit den anderen 50 Wochen des Jahres? Warum gibt es dann keine ausschließlich von PTAs geführten Apotheken? (Vielleicht damit jungen Müttern in der Apotheke nicht erzählt wird die 500i.E. Vitamin D pro Tag die der Kinderarzt empfohlen hat seien ja viel zu wenig für ein Baby und sie müssten mindestens 1000i.E. pro Tag bekommen... besser noch mehr...)
#10 vor 32 Tagen von Gast
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Gast
Zu 8: Ja ist doch dann angemessen wenn die PTAs die ganze Arbeit machen!
#9 vor 32 Tagen von Gast
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Felix M.
Zu #1: Sie können niemals Pharmazie studiert haben, sonst würden sie nicht so über das Studium sprechen. Zu #6: 3500€? Also mehr als ein Apotheker?
#8 vor 32 Tagen von Felix M. (Gast)
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Gast
Alleine schon in Hör- und Sichtweite des Apothekers....wie ein Kleinkind oder ein niedliches Katzenbaby. Unfassbar!
#7 vor 32 Tagen von Gast
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Gast
Als letztes Butter bei die Fische: Solche Regelungen werden nie kommen, weil sie vor allem eines kosten: Geld. Eine gut ausgebildete PTA, die außerdem noch vertreten kann, Protokolle unterschreiben darf und damit den Apotheker quasi ersetzen kann, möchte garantiert auch ein besseres Gehalt haben, wenigstens 3500€ sollten drin sein. Sie führen noch zu etwas anderem: Die Apotheker fühlen sich in ihrer Herrlichkeit angegriffen und werden mit allen Mitteln dagegen kämpfen. Den Vorschlag, als Voraussetzung für das Studium und die Erlaubnis eine Berufserfahrung von fünf Jahren vorauszusetzen, finde ich gut und richtig.
#6 vor 32 Tagen von Gast
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Gast
....in einer berufsbegleitenden Fortbildung wiederholt und um die genannten Themen ergänzt werden, zwei Semester sollten dafür ausreichen. Es wäre quasi ein Studium, aber befreit von unnützem Ballast und auf eine wirklich harte Ausbildung fußend. Meiner Erfahrung nach haben auch die allermeisten Pharmazieingenieure das PTA Wissenm bekommen aber mehr Geld und mehr Rechte.
#5 vor 32 Tagen von Gast
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Gast
Verzeihung Gast Nr 2, aber der Kommentar ist ein schlechter Scherz! Man könnte fast annehmen, Sie betrachten die PTAs als Fußvolk des Apothekers, die im HV nix hinbekommt und anschließend vom Super-Approbierten im weißen Cape errettet wird, damit sie den Kunden nicht umbringt. Es gibt de facto keine einzige Aufgabe in der Apotheke (sic!) die eine gut ausgebildete PTA nicht genauso gut und pharmazeutisch korrekt ausführen könnte wie ein Apotheker. Ein Pharmaziestudium lohnt sich für PTA nicht, den ein überwiegender Großteil des Studiums ist weder zeitgerecht noch im Ansatz nützlich für die Arbeit in der öffentlichen Apotheke. Sinnvoll, wichtig und notwendig sind klinische Pharmazie, pharmazeutische Technik und Galenik. Viele Apotheker hören es nicht gerne, aber die Ausbildung zur PTA und das damit verbundene Staatsexamen ist garantiert kein Kinderspiel. PTA verfügen aufgrund ihrer Ausbildung über ein gutes fundiertes Basiswissen, das müsste...
#4 vor 32 Tagen von Gast
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Ich habe selber schon in mehreren Apotheken Vertretungen gemacht, ehe ich selbstständig wurde. Als Alibi-Apotheker habe ich mich nie gesehen. Ich habe die PTAs nach den Abläufen gefragt und die meisten EDV Systeme waren fast selbsterklärend. Ich saß nicht rum, sondern habe voll mitgearbeitet.
#3 vor 32 Tagen von Sven Larisch (Selbstst. Apotheker)
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gast
Ich war schon den ein oder anderen Tag lang die Alibi-Apothekerin, während die PTA den Laden geschmissen hat (weil: Ich mit null Ahnung von den Abläufen der Apotheke, wo was steht und wie das dortige EDV System funktioniert). Allerdings IMMER mit folgender Bedingung, unter der ich auch in der Apotheke arbeite in der ich sonst tatsächlich arbeite: Ich versuche überall meine Ohren zu haben, sage auch mal was dazu wenn ich der Meinung bin es ist notwendig, und wenn etwas zu komplex wird und die PTA sich auch nur das geringste bisschen unsicher fühlt wie das geregelt werden soll werde ich dazu geholt. In Apotheken in denen die PTA's nicht unter Aufsicht des Apothekers arbeiten, macht es wohl in der Tat unter Umständen keinen Unterschied, ob der Apotheker nun da ist oder im Urlaub. Aber das ist eben auch nicht Sinn der Sache! Die PTA arbeitet unter Aufsicht des Apothekers, und das bedeutet der Apotheker versucht seine Augen und Ohren auch in den Beratungsgesprächen der PTA's zu haben und ist immer sofort greifbar, wenn Unsicherheiten auftreten! Ich finde es weder sinnvoll der PTA eine Apotheke im Urlaub alleine zu überlassen, noch die Apotheke einem Alibi-Apotheker zu übergeben der nicht mithört und mitdenkt (dafür muss man sich auch nicht mit der EDV auskennen und nicht wissen wo was steht!). Und die Apotheken, bei denen selbst im regulären Betrieb die PTA den Laden schmeißt, während sich irgendwo außer Hör- und Sichtweite ein Apotheker den Po im Büro platt sitzt, die finde ich leider wirklich eine Schweinerei. Denn dann brauchen wir in der Tat keine Apotheker mehr, dann können wir uns das ganze sparen.
#2 vor 32 Tagen von gast (Gast)
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Gast
Würde mich auch stören. Ich verstehe aber trotzdem nicht, warum man dann nicht einfach noch studiert. Ich gehe mal davon aus, dass ein größerer Anteil der PTA's Abitur haben werden (man korrigiere mich gerne, aber bei höherqualifizierten Ausbildungsberufen wie PTA, Krankenpflege o.a. ist das heutzutage ja schon fast Standard). Die Aktuelle NC-Wartezeit für Pharmazie beträgt 5 Semester, d.h. wer nach dem Abitur eine Ausbildung absolviert hat hat die Wartezeit schon hinter sich und könnte sofort anfangen. Insbesondere als erfahrene PTA sollte man dann im Studium eigentlich ja keine Probleme mehr haben. M.E. wäre das erfolgversprechender als darauf zu hoffen, dass PTA's alleine Apotheken führen dürfen...
#1 vor 32 Tagen von Gast
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Von TV-Spot bis Radio- und Printwerbung war alles dabei, sogar Postkarten konnten von den Kunden an die Apotheke mehr...
Vor einiger Zeit ging es durch die Presse: Ein Apotheker aus Bottrop hat Krebsmedikamente gepanscht und damit das mehr...
Da diese Frage in den PTA-Foren immer wieder auftaucht, werde ich sie auch einmal hier besprechen: die Toilettenfrage. mehr...

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