Herr Doktor, flirten Sie mit mir?

09.08.2017

Gefühle kann man nicht kontrollieren – den Umgang mit ihnen allerdings schon. Wie sollte man sich also als Mediziner am besten verhalten, wenn man sich in einen Patienten verliebt? Und welche Konsequenzen bringt ein Fehltritt mit sich?

Ein flirtender tiefer Blick, ein hübsches Lächeln, langer Augenkontakt – und schon ist es um einen geschehen. Die Wangen werden rot, das Herz stolpert aufgeregt, Schmetterlinge tanzen im Bauch und man bekommt wackelige Knie. Der Funke springt über, häufig schon beim ersten Kontakt. Doch was, wenn sich dieses Szenario nicht auf der Straße oder in einem Café abspielt, sondern der Flirt sich in einer Arztpraxis oder im Krankenhaus abspielt? Was Stoff für zahlreiche romantische Arztserien à la Grey’s Anatomy liefert, ist in der Realität eine ziemlich heikle Angelegenheit.

Sympathie auf den ersten Blick

Es ist sechs Uhr abends, ein nasser, verregneter Dienstag im April. Chirurg Heiko M.* erledigt gerade letzte Kleinigkeiten auf der Station, als sich eine neue Patientin ankündigt. Er bereitet alles für die Ankunft vor. Frau K. kommt mit Verdacht auf eine Blinddarmentzündung und soll noch am selben Tag operiert werden. Heiko klopft an die Tür des Patientenzimmers, in der Hand den Aufklärungsbogen für die anstehende OP. Als sich die Tür öffnet, bleibt ihm für eine Minute der Atem stocken. Eine junge, sehr hübsche Frau liegt im Patientenbett mit sichtlichen Schmerzen. Ganz professionell untersucht der Chirurg seine Patientin und geht die OP-Aufklärung mit ihr durch. Frau K. hat Angst vor der Operation. Der Chirurg, der sonst immer so hart ist, fühlt mit und versucht sie zu beruhigen. Er kann nicht länger darüber nachdenken, was für ein seltsam warmes Gefühl er dabei im Bauch hat, denn er muss bald los, um sich um den Rest der Station zu kümmern. Heiko verspricht, nach der Operation noch einmal vorbeizuschauen.

Am Abend ist jedoch so viel zu tun, dass er es nicht mehr schafft. Am nächsten Tag hat Heiko M. ein schlechtes Gewissen. Ständig muss er an die eine Patientin denken. Wie es ihr wohl geht, ob sie Schmerzen hat, ob sie enttäuscht ist, dass er gestern nicht mehr bei ihr war. Gleich in der früh nach der Morgenbesprechung und einem aufgewärmten Kaffee eilt er zu ihrem Zimmer, um nachzufragen wie es ihr geht. „Gut“, antwortet Frau K., die auch in Krankenhausklamotten noch wahnsinnig schön aussieht. Sie verstehen sich auf Anhieb. Der Chirurg verbringt die nächsten Tage nach seiner Schicht oft in ihrem Zimmer und redet mit ihr über Gott und die Welt. Irgendwie ist da eine nicht gekannte Sympathie zwischen ihnen, die dazu führt, dass er gerne in ihrer Nähe ist.

Eine Handynummer zum Abschied

Hinter seinem Rücken beginnen die Schwestern zu tuscheln und haben ein breites Grinsen auf dem Gesicht, wenn Heiko M. nach ihrer Patientenakte fragt. Auch die Kollegen werfen ihm komische Seitenblicke zu, sobald es um Frau K. geht. Schließlich ist der Tag gekommen, an dem die Entlassung seiner Patientin erfolgt. Am liebsten möchte Heiko nicht, dass sie geht, doch er weiß, dass es längst überfällig ist, ein wenig Abstand zu Frau K. und seinen Gefühlen ihr gegenüber zu gewinnen. Der Abschied fällt nicht nur ihm schwer. „Alles Gute“, wünscht der Chirurg. „Vielen Dank“, antwortet Frau K. Nach einer Weile fügt sie schüchtern hinzu: „Das ist vielleicht nicht angebracht, aber ich fand unsere Gespräche so bereichernd und naja … hier meine Nummer, nur falls … Sie das auch gerne wiederholen möchten“.

Er bekommt einen kleinen Zettel zugesteckt und Frau K. macht sich lächelnd auf den Weg. Heiko wird knallrot und gibt ihr zum Abschied die Hand, obwohl er sie lieber umarmen würde. Der Chirurg ist hin- und hergerissen. Wäre sie nicht seine Patientin, würde er sofort anrufen und um ein Date bitten. So weiß er nicht, was er tun soll. Eine Beziehung zu einer Patientin? „Das geht gar nicht“, kommentiert ein enger Freund, dem er von seinen romantischen Gefühlen erzählt. „Lass das lieber sein, wenn dir dein Beruf lieb ist.“

Eine harte Reaktion, aber wie steht es tatsächlich um romantische Beziehungen zwischen Arzt und Patient? Sind sie ein großes Tabu oder gar verboten?

Vorsicht bei romantischen Beziehungen

In verschiedenen Internetforen findet man zahlreiche Beiträge von Ärzten oder Patienten, die sich Hals über Kopf in den attraktiven Patienten bzw. den gut aussehenden Doktor verliebt haben und um Rat bitten. Doch im Gegensatz zu normalen Flirtversuchen entsteht hier eine Zwickmühle, die sich aus der hierarchischen Beziehung zwischen Arzt und Patient ergibt. Schon im Eid des Hippokrates ist das Verbot sexueller Kontakte zu Patienten festgeschrieben. Und auch heute noch gelten Liebesbeziehungen in diesem Bereich als unprofessionell. Nach Ansicht der meisten Mediziner schadet eine solche Bindung sowohl der Romantik als auch der Behandlung.

Laut einer Ethikumfrage von Medscape lehnen 46 % der Deutschen eine romantische Beziehung zwischen Arzt und Patient ab, nur 11 % halten eine Beziehung zu einem aktuellen Patienten für akzeptabel. Findet die Beziehung ein halbes Jahr nach Beendigung des Arzt-Patienten-Verhältnisses statt, findet immerhin jeder fünfte eine sexuelle Beziehung in Ordnung. Es ist nicht ungewöhnlich, dass sich auch im ärztlichen Beruf Ehepartner über die Arbeit finden. Dennoch ist zu Vorsicht bei romantischen Beziehungen zwischen Arzt und Patient geraten, da das natürliche Machtgefälle zu problematischen Verwicklungen und Abhängigkeiten führen kann. „Der Arzt weiß viel über die Patientin, geht in der Anamnese, der Untersuchung, der Therapie über die meisten zwischenmenschlichen Grenzen“, schreibt der Psychologe Dr. Bernhard Mäulen in einem Beitrag für die Zeitschrift MMW – Fortschritte der Medizin. „Die Auswirkungen sexueller Grenzverletzungen durch Ärzte sind für die Patienten in der Regel gravierend!“

Überlegenheit und Machtgefälle

Das zentrale Problem erklärt Mäulen so: Eine gleichberechtigte oder ausgewogene Beziehung könne zwischen Arzt und Patient nicht entstehen. Der Arzt befinde sich zunächst in einer überlegenen Position, denn er weiß viel mehr über den Patienten als umgekehrt. Dies könne sich zwar im Laufe der Beziehung ändern, doch dann könne es zur Rollenkonfusion kommen: „Der ehemals große Helfer entpuppt sich oft als tief bedürftig. Die Hoffnung, beschützt zu werden, wird bei der Patientin enttäuscht und am Ende fühlt sie sich sogar betrogen“, erklärt der Psychologe. Gerade in der Beziehung zwischen Psychiatern oder Psychotherapeuten und ihren Patienten ist dies ein großes Problem. Denn in der Folge kann es dann zu einem Vertrauensverlust, zu einem verringerten Selbstwertgefühl, ja sogar zu Depressionen, suizidalen Handlungen und sexuellen Störungen auf Seiten der Patienten kommen. Nachfolgende Therapien können so erschwert werden, denn es entstehen oft ambivalente Gefühle gegenüber Therapien, manchmal sogar Blockaden. Der Patient ist gehemmt, eine neue Therapie zu riskieren.

Gravierende Auswirkungen für den Arzt

Aber auch für den Arzt kann eine sexuelle Beziehung zu seinem aktuellen Patienten gravierende Auswirkungen haben. Besonders dann, wenn die Liebesbeziehung scheitert und der Mediziner sich mit dem Vorwurf des Missbrauchs konfrontiert sieht. Allein ein solcher Vorwurf, unabhängig vom strafrechtlichen Ausgang, kann ausreichen, um das Leben eines Arztes komplett zu zerstören. Denn die Staatsanwaltschaft und Ermittlungsbehörden gehen in solchen Fällen häufig sehr energisch vor, auch aufgrund des öffentlichen Drucks.

Auch im Falle eines Freispruchs kommt es in der Regel zur Rufschädigung und einem Infragestellen der ärztlichen Leistung. Der Mediziner wird bei Verdacht auf eine sexuelle Grenzverletzung oft sofort freigestellt oder gekündigt, die Approbation muss ruhen. Eventuell wird er sogar in den Medien bloßgestellt und muss mit negativen Auswirkungen auf seine Beziehungen zu Ehepartnern, Kindern, Kollegen oder Freunden leben. Selbst wenn erkennbar kein strafrechtlich relevantes Verhalten wie Vergewaltigung, sexuelle Nötigung oder Missbrauch vorliegt, kann gegen das Berufsrecht verstoßen worden und die Approbation gefährdet sein.

Der Ruf ist schnell ruiniert

Verurteilt werden kann der Arzt nach § 174c Absatz 1 des Strafgesetzbuches. Dieser stellt den sexuellen Missbrauch unter Ausnutzung eines Beratungs-, Behandlungs- oder Betreuungsverhältnisses unter Strafe. Der sexuelle Kontakt und auch schon der Versuch, einen solchen herzustellen, kann mit einer Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft werden. Außerdem kann ein Verstoß berufsrechtliche Konsequenzen haben, wie den Entzug der Approbation sowie zivilrechtliche Forderungen, also Schadensersatzansprüche nach sich ziehen. Seit Einführung des Gesetzes 1998 hat es nur wenige Verurteilungen gegeben, doch kommen sie immer wieder vor.

Wo ist die Trennlinie?

Natürlich gibt es klare Unterschiede zwischen einer einvernehmlichen Liebesbeziehung und sexuellem Missbrauch. Ombudsmann Meinhard Korte der Ombudsstelle für Fälle von Missbrauch in ärztlichen Behandlungen der Landesärztekammer Hessen erklärt,hm wann eine Grenzverletzung vorliegt: „Missbrauch ist, wenn das Arzt-Patienten-Verhältnis ausgenutzt wird, um ein persönliches Bedürfnis zu befriedigen. Die Trennlinie ist: Dient das Handeln des Arztes der Behandlung oder widerspricht es diesem Ziel?“ Doch auch der umgekehrte Fall kann vorkommen, nämlich, dass ein Patient die Beziehung zum Arzt missbraucht, auch wenn das äußerst selten geschieht. So berichtet Korte von einem Psychotherapeuten, der von einer Patientin des Missbrauchs bezichtigt wurde, nachdem er ihren Wunsch nach einer privaten Beziehung nicht erfüllt hatte. Sie zeigte ihn an und erzwang ein Verfahren durch drei Instanzen, welches mit einem endgültigen Freispruch für den Arzt endete.

Ein Fall, bei dem klar ist, dass keine Ausnutzung des Vertrauensverhältnisses zwischen Arzt und Patient besteht, existiert dann, wenn die Beziehung schon vorher bestand. So ist es natürlich nicht verboten, seinen Ehe- oder Lebenspartner medizinisch zu behandeln.

Wie verhalten?

Die meisten Ärzte können nachvollziehen, dass man einen Patienten sexuell attraktiv findet und sich vielleicht auch verliebt. Man kann nun mal nicht steuern, wem man in der Praxis oder im Krankenhaus begegnet und was für Gefühle das in einem hervorruft. Genauso wenig, wie man beeinflussen kann, andere Leute hin und wieder attraktiv zu finden, auch wenn man bereits in einer Beziehung oder verheiratet ist. Aber so wie man vor Patienten nicht ausrastet und sie anschreit, wenn diese sich daneben benehmen, so kann man auch romantische oder sexuelle Gefühle kontrollieren und sie bewusst nicht ausleben. Das ist eine Fähigkeit, die für jedermann im Leben wichtig ist, umso mehr für einen Mediziner in einer hierarchischen Arzt-Patienten-Beziehung.

Im harmlosesten Falle ist eine solche Liebesbeziehung unethisch, im schlechtesten Falle zerstört sie Karriere und Leben des Arztes. Man sollte Liebesgefühle, die man gegenüber dem Patientenbewusst empfindet, bewusst wahrnehmen und sie dann wegpacken. Ist man bereits in eine unprofessionelle Beziehung hineingeschlittert, sollte man sich auf jeden Fall als Erstes aus seiner Arztrolle zurückziehen und den Patienten einem Kollegen übergeben. Man sollte sich bewusst machen, dass man dem Patienten und sich selber damit schaden kann und in Erwägung ziehen, ob es nicht besser ist, die Beziehung aufzugeben. Auch wenn es viele Beispiele glücklich entstandener Ehen aus solchen Beziehungskonstellationen geben mag, sollte man sich gut überlegen, ob man das Risiko eingeht oder seinen Partner nicht doch einfach auf der Straße oder im Café nebenan kennenlernt.

*Name geändert

 

Bildquelle: Sandeep Matanavar, flickr

Artikel letztmalig aktualisiert am 31.08.2017.

121 Wertungen (4.19 ø)
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Medizin, Studium
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Liebe Leser, vielen Dank für die zahlreichen Kommentare. Wir werden nun die Kommentarfunktion schließen, da die Diskussion die sachliche Ebene verlassen hat. Euer DocCheck News Team
#52 am 31.08.2017 von DocCheck News Redaktion (Mitarbeiter von DocCheck)
  2
Gast
Ist es eigentlich in berufsrechtlicher und allgemein rechtlicher Sicht legal, wenn Beförderungen aufgrund von "Connections" zu Stande kommen? Gänzlich ohne Kompetenz wird man wohl nicht Oberärztin / -arzt oder Chefarztsekretärin , aber solche Geschichten haben doch sicher ihren wahren Kern. Hochpoppen gibts überall - auch in Krankenhäusern.
#51 am 31.08.2017 von Gast
  4
Gast
Es ist nicht Sex oder Liebe - beides geht Hand in Hand. Im Verlauf kommt dann zum einen automatisch das andere hinzu. Aber in diesem Blog wurde oben ja erläutert, was juristisch in Ordnung ist und was nicht: wenn der Patient im Sinne der Behandlung Schaden nimmt, dann ist es strafbar, und zwar zurecht.
#50 am 31.08.2017 von Gast
  5
Bin mit Herr Wischnewski absolut der gleichen Meinung. Und bin mit einer ehemaligen Patientin heute - glücklicher als eh und je - seit Jahren verheiratet. Vielleicht sollte man - ernsthaft - unterscheiden zwischen "Sex und /oder Liebe" ?! Sexuelles Verlangen sollte man/Frau kontrollieren können... Liebe ...???
#49 am 31.08.2017 von Dr. (H) János KALOTAI (Arzt)
  2
Nein, ich habe in Deutschland studiert. Ich kann daher nichts zur Notenvergabe in Rumänien sagen. Wie in aller Welt kommen Sie darauf? Über eine Antwort unter Klarnamen würde ich mich sehr freuen.
#48 am 30.08.2017 von Dr. rer. medic. Martin Peveling (Arzt)
  1
Gast
Herr Peveling, Sie haben offensichtlich in Rumänien studiert....dann haben Sie vielleicht auch Erfahrungen gesammelt, wodurch in Rumänien und vergleichbaren Ländern desöfteren (und das natürlich nicht pauschal gemeint) Klausurleistungen bescheinigt werden...Dienstleistungen finanzieller und andersweitiger Art. Als Frau hat man dabei Vorteile.
#47 am 30.08.2017 von Gast
  15
Gast
Biedermayer mag ja vorbei sein, seine Gesetzgebung nicht. Es reicht ein Depp und der Staatsanwalt ist auf dem Plan.
#46 am 30.08.2017 von Gast
  2
Das fände ich auch wünschenswert.
#45 am 30.08.2017 von Dr. rer. medic. Martin Peveling (Arzt)
  4
Ich bin absolut dafür Gästen die Kommentarfunktion wegzunehmen. Kommentar ja, aber mit Namen.
#44 am 30.08.2017 von Dieter Semmler (Zahnarzt)
  9
Gast
Ganz ehrlich, man sollte auch mal Neue Wege gehen und warum nicht auch im Krankenhaus. Vielleicht tragen solche Liebesbeziehungen auch schneller zur Genesung bei. Rudelkuscheln wäre doch mal eine Idee
#43 am 30.08.2017 von Gast
  19
Gast
Außerdem weiß doch jeder, dass das Krankenhaus ein "gesellschaftlich höchst aktives Pflaster" ist. Und wenn es mal schnackselt - ja, wenn es unter Missbrauch fällt, dann macht man sich, wie oben geschrieben wurde, strafbar - alles andere ist: menschlich! Wir schreiben das Jahr 2017 , die Zeiten von Biedermayer und Spießertum sind vorbei.
#42 am 30.08.2017 von Gast
  7
Gast
Mehr Porno und weniger Handlung! Wieso muss in der Medizin immer alles so ernst sein? Gerade dort können Humor und Ungezwungenheit Linderung verschaffen.
#41 am 30.08.2017 von Gast
  16
Marita Brings
Bisher dachte ich das sich in diesem Forum erwachsene Menschen austauschen Auf einer niveauvollen Ebene.
#40 am 30.08.2017 von Marita Brings (Gast)
  5
Gast
Was, wenn sich ein/e Chroniker/in in die/den behandelnde/n niedergelassenen/e verguckt? Klar kann der Arzt auf Kollegen verweisen, aber wenn es eine Beziehung wird, wird es immer ein 'Interesse am Krankheitsverlauf geben, vielleicht auch den Wunsch, die aktuelle Therapie zu ändern. Was, wenn der Patient den Arzt wechselt, nach dem zweiten Date feststellt, das wird nix - zurück ins alte Arzt-Patienten-Verhältnis? Die aktuelle Gesetzgebung ist sinnvoll bei Missbrauchsfällen, aber sie und eine gesellschaftliche Meinung des letzten Jahrhunderts passen nicht mehr ganz zu aktuellen Partnerschafts- und Beziehungsmodellen.
#39 am 30.08.2017 von Gast
  2
Gast
Irgendwie erinnern mich die Antworten hier an die gemeinsamen Mahlzeiten mit meinen Pubertieren. Die reden auch so. Allerdings sind es noch Schulkinder und in ihrem Gehirn ist ein Hormonchaos. Im übrigen: wenn es sich um Liebe handelt, wird die Liebe einen Weg finden. Geht es um sexuelle Kontakte, ist der Therapeut natürlich in der Verantwortung.
#38 am 30.08.2017 von Gast
  1
Gast
Ich finde sehr viele (aber natürlich längst nicht alle) Krankenschwestern nun überhaupt nicht begehrenswert. Zu viel männliche Hormone und zu viel subkutanes Fettgewebe. Außerdem sind mir die mehrheitlich nicht niveauvoll genug. Aber die Psychologinnen und Psychotherapeutinnen um die Ende 20 an Psychiatrischen Kliniken, ohne High Heels sieht man die nie, Schaulaufen sag ich nur, das ist dann wirklich Stress.
#37 am 30.08.2017 von Gast
  44
Beim EKG kleben, oder Bodycheck einer jungen, bildhübschen Frau passiert null Komma nix. Alles Andere würde mich persönlich stark beunruhigen und zum nachdenken zwingen. Sollte sich nicht jeder in solch einer, oder ähnlichen Situation im Griff haben? Das muss ein Patient/in von seinem medizinischem Personal einfach erwarten können. Wenn diese Grenze überschritten wird, geht viel Vertrauen zu Bruch. Menschen unterscheiden sich vom Tier u.A. um die willentliche Steuerung seiner Triebe.
#36 am 30.08.2017 von Ingo Teich (Rettungssanitäter)
  2
46 Kommentare, davon 42 anonym!
#35 am 30.08.2017 von Dr. rer. medic. Martin Peveling (Arzt)
  2
Gast
es lebe der deutsche Kleingeist
#34 am 30.08.2017 von Gast
  7
Gast
"Therapeutische" Lockerherheit wohlgemerkt.
#33 am 30.08.2017 von Gast
  4
Hmmm, Fachforum?
#32 am 30.08.2017 von Dr. rer. medic. Martin Peveling (Arzt)
  1
Gast
ich möchte die Handynummer von dem vorsichtigen Orthopäden.
#31 am 30.08.2017 von Gast
  9
Gast
Na, ich denke da so an Pathologie und Rechtsmedizin.
#30 am 30.08.2017 von Gast
  7
Gast
#37 schwebt ihnen da eine besondere Fachrichtung vor?
#29 am 30.08.2017 von Gast
  3
Gast
#28: Es gibt auch Menschen, die sind nekrophil.
#28 am 30.08.2017 von Gast
  13
Gast
Probleme kann es natürlich auch geben bei Beziehungen unter Kollegen oder zwischen Pflege und Ärzten. Was , wenn die Beziehung in die Brüche geht und schmutzige Details dann Unterhaltungswert für das komplette Kollegium liefern? Auch mit Kollegen sollte man nicht allzu leichtfertig anbandeln und das gilt natürlich längst nicht nur für das Krankenhaus.
#27 am 30.08.2017 von Gast
  2
Gast
Das ist eine allzu verständliche Frage vieler Kommentatorinnen, wenn sie an Herrn Dr. Schätzler denken. Es sei ihm und diesen gegönnt.
#26 am 30.08.2017 von Gast
  2
Gast
...flirten Sie mit...!
#25 am 30.08.2017 von Gast
  1
Gast
#25 es gibt auch Menschen, die sind gerontophil.
#24 am 30.08.2017 von Gast
  6
Gast
Ich finde meinen Ortho süß.
#23 am 30.08.2017 von Gast
  5
Gast
Na ja Orthopäden, die sich mit Geld reibend versuchen.......... ....haben schon was drolliges.
#22 am 30.08.2017 von Gast
  11
Allgemeinmedizinerin
Also ich erlebe in meinem Alltag immer öfter, dass die Patienten den Arzt als Ihren persönlichen Dienstleister betrachten, als müsse er das tun was sie wollen, schließlich zahlen sie ihn ja (indirekt). Diese Erwartungshaltung wird seitens der Medien ja auch gerne weitergefestigt! Da also von einer Machtposition des Arztesauszugehen, ist meines Erachtens absolut überholt! ( Mit Ausnahme der meisten Senioren, die aber denke ich hier auch nicht Gegenstand des Artikels sind :-) )
#21 am 30.08.2017 von Allgemeinmedizinerin (Gast)
  7
Gast
Ach du meine Güte! Sind wir hier bei Dr. Sommer aus der Bravo gelandet?
#20 am 30.08.2017 von Gast
  7
Orthopäde
Dann lieber etwas Geld in die Hand nehmen und kein Risiko eingehen.
#19 am 30.08.2017 von Orthopäde (Gast)
  15
Gast
Kann mich den Kommentaren 8 und 14 nur anschließen: bei verlassen des KH ist sie keine Patientin mehr!
#18 am 30.08.2017 von Gast
  4
Im Alltag passieren solche Geschichten schon öfter,meistens jedoch ist die-der Patient(in) die verliebte Seite. Die Medizner sind eben die Profis. Größere Probleme hat gewiss ein falsch verliebter Tierarzt.
#17 am 30.08.2017 von Dr. med. Wenzel Nieswiatowski (Arzt)
  4
Gast
Cave Borderliner !!!
#16 am 30.08.2017 von Gast
  4
Orthopäde
Ethisch verwerflich! Und darüberhinaus gibt es letztendlich doch immer irgendwelche Probleme. Ich würde dringend davon abraten, außer beide sind solo.
#15 am 30.08.2017 von Orthopäde (Gast)
  8
Gast
Das Fallbeispiel ist schlecht gewählt. Selbstverständlich ist es kein Problem, wenn eine Patientin bei Entlassung aus dem Krankenhaus ihre Handynummer hinterlässt. Zu diesem Zeitpunkt ist sie ja eine ehemalige Patientin. Ein paar Tage des Anstands halber Abstand einhalten, und der Staatsanwalt kann hier nicht mehr einschreiten. Eine Beziehung zu einer ehemaligen Patientin ist im StGB nicht verboten. Kritisch sind nur die Fälle der Beziehung während des Krankenhausaufenthaltes und natürlich die Fälle zwischen niedergelassenem Arzt (Ärztin) und Patient. Da dürfte man von einem fortbestehenden Behandlungsverhältnis ausgehen, auch wenn mal ein behandlungsfreies Quartal vorliegt.
#14 am 30.08.2017 von Gast
  3
Anscheinend ist dem/der Verfasser/in entgangen, dass nicht nur das Leben des Arztes, sondern möglicherweise viel öfter das Leben von Patientinnen durch derartige Beziehungen komplett zerstört wird...
  29
Gast
Oben - unten - Beziehung? Als Patient steh ich doch wohl eher oberhalb und erwarte, dass meine Erkrankung geheilt wird.
#12 am 30.08.2017 von Gast
  14
Gast
In unserer bigotten Gesellschaft den rechten Weg zu finden, braucht Sensibilität und Mut
#11 am 30.08.2017 von Gast
  3
Gast
Ich würde das differenziert betrachten. Eine Beziehung zu einem Arzt bei dem man in Behandlung ist geht für mich nicht. Da bleibt dann nur der Weg, den Arzt zu wechseln um nicht mehr als Patientin/Patient zu gelten. Aber dann spricht für mich da nichts dagegen. Ärzte(innen) sind auch nur Menschen. Und wenn sich da jemand unsterblich verliebt und das auch noch auf Gegenseitigkeit beruht, ist doch super. Im vorliegenden Fall fände ich es nicht verwerflich, wenn sich die beiden privat wiedersehen würden.
#10 am 30.08.2017 von Gast
  2
Gast
Ich wette, der oben erwähnte Arzt, der von einer abgewiesenen Patienten des Missbrauchs bezichtigt und freigesprochen worden ist, hat das nicht gemacht, was ein Beschuldigter in solchen Fällen IMMER tun sollte: Die Beschuldigerin sofort vor Gericht zerren. So, dass es sie heftig schmerzt. Und den Staatsanwalt - in dieser Beziehung oft stinkfaul - zwingen, ein Strafverfahren gegen die "Dame" zu eröffnen.
#9 am 30.08.2017 von Gast
  5
Gast
So viel Text für so wenig (lückenhafte) Aussagen?! Die Patienten tritt aus dem Krankenhaus aus, gibt dabei dem Arzt ihre Nummer, und sobald sie das Krankenhaus verlassen hat, ist sie KEINE Patientin mehr. Aus. Ende. Basta. Punkt.
#8 am 30.08.2017 von Gast
  6
I.N. Faust
Warum wird in dem Artikel und in den Kommentaren eigentlich automatisch von Arzt (männlich) + Patientin (weiblich) ausgegangen? Ich finde das bezeichnend für die Sexualisierung in unserer Gesellschaft. Ich könnte mir vorstellen, wenn es um Ärztin (weiblich) + Patient (männlich) ginge, wären die Meinungen etwas anders. Von Arzt+Patient (m+m) oder Ärztin+Patientin (w+w) mal ganz zu schweigen...
#7 am 30.08.2017 von I.N. Faust (Gast)
  20
Gast
Außerdem ist in der Medizin das unter den Teppich kehren von Gefühlen ja ohnehin alltäglicher Bestandteil des Berufes.
#6 am 30.08.2017 von Gast
  3
Gast
Der Film "Side Effects" thematisiert ebenfalls sexuelle Beziehungen mögliche daraus folgende Verhängnisse zwischen Arzt / Psychiater und Patient(in).
#5 am 30.08.2017 von Gast
  0
Gast
Ich wurde als PJler in der Psychiatrie von einer recht hübschen 25-jährigen Borderline-Patientin angemacht. Nicht nur in der Psychiatrie wäre es ein absolutes NoGo , darauf einzugehen. Professionelle Distanz ist angebracht. In eine Patientin ernsthaft "verliebt" habe ich mich bisher nie, eben weil man im Hinterkopf immerzu weiß, was nicht sein darf. So ist es: Gefühle zu haben, ist das eine, Gefühle zulassen das andere.
#4 am 30.08.2017 von Gast
  6
Gast
Beim Verfolgen des Karrierewegs muss man schon aufpassen, dass das Privatleben nicht komplett auf der Strecke bleibt- denn dann ist es manchmal umso schwerer, seine Bedürftigkeit nicht an unpassenden Stellen auszuleben. Ich war mal auf einer seriösen Dating-Plattform unterwegs, habe dort unter Berufsbezeichnung "Medizinstudentin" angegeben- und war erstaunt, wie viele Oberärzte meines Uniklinikums sich daraufhin bei mir meldeten, oft auch mit der Frage, ob man sich schon kenne. Hier schien bei einigen gezielt das Bedürfnis nach einer Bekanntschaft mit einer hierarchisch unterstellten Person zu bestehen. Bin jetzt stabil und glücklich mit einem Nicht-Mediziner zusammen und empfinde das von meiner Seite als förderlich für professionellen Umgang am Arbeitsplatz. Wie man seinen Partner kennen lernt, kann man oft schwer beeinflussen und es ist aus meiner Sicht auch nicht wichtig. Hauptsache man bringt schnell Professionalität in die Sache, indem man das Ende des Abhängigkeitsverhältnisses herbeiführt oder abwartet.
#3 am 28.08.2017 von Gast
  3
Solche "oben-unten"-Beziehungen findet man häufiger: zum Beispiel Chef und Sekretärin oder junger Lehrer und Abiturientin. Natürlich auch in geschlechtlich ungekehrter Version. Oder der Theatermanager und die angehende Schauspielerin und so weiter. Schaut man sich die Welt daraufhin einmal genauer an, so denke ich, dass es sehr viele solcher "Abhängigkeitsbeziehungen" gibt. Diese funktionieren nicht schlechter und nicht besser als Ehen mit Partnern gleicher Beziehungsebene. Ausschlaggebens ins meiens Erachtens viele andere Faktoren. Zum vorliegenden Beispiel würde ich den Kontakt zur Patientin durchaus befürworten, aber den richtigen Zeitpunkt abwarten. Sobald die Nachuntersuchungen vorbei sind und die Patientin die ganze Sache anfängt, zu vergessen, lassen wir doch einige Monate vergehen und rufen dann an. Wenn es auch bei ihr nicht nur ein Dankesgefühl ist, lodert auch dann noch Interesse in ihrem Bauch. Und für den Arzt ist die Dame längst keine Patientin im engeren Sinne mehr.
#2 am 28.08.2017 von Dr. Erik Wischnewski (Medizinphysiker)
  1
Gast
Liebe braucht Mut!
#1 am 28.08.2017 von Gast
  3
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