Die Zimmernachbarin soll auf den Flur

06.08.2017
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Eigentlich war es in den letzten Tagen sehr ruhig gewesen. Das Wetter war schön, Vögel flogen umher und zong, schon war es wieder vorbei: Station 12 näherte sich rapide der Vollbelegung.

Frau Quirkem erhielt den letzten Platz und kurz darauf hielt mich Herr Quirkem Junior im Flur auf und fragte, ob ich nicht mal kurz kommen könne, mit der Bettnachbarin sei irgendetwas nicht in Ordnung. Leider sprächen sie alle nicht so gut Deutsch und wenn vielleicht einer von uns …?


Kein Problem.

Ich traf auf besagte Bettnachbarin: Frau Gahnznaf. Missmutig schaute sie mich an und sagte dann: „Wer ist diese Frau?“

Verwirrt glaubte ich, Frau Gahnznaf würde hier einen Anfall akuter Verwirrtheit erleiden und sagte: „Öh, ich bin Ihre Stationsärztin. Wir haben uns erst vorhin bei der Visite getroffen!“

„Ich weiß, wer Sie sind!“, sagte Frau Gahnznaf empört, „und wer ist diese Frau?!“

„Oh, ach so, das ist Ihre neue Zimmernachbarin.“

„???“

„Eine Mitpatientin.“

„Die ist vorhin einfach so in mein Zimmer gekommen!“, erklärte Frau Gahnznaf verärgert, „und die Schwestern haben lauter Sachen in die Schränke geräumt.“

„Öh, wissen Sie Frau Gahnznaf, bis jetzt hatten Sie ein Zimmer für sich alleine, weil nicht so viele Patienten da waren, aber nun geht das nicht mehr. Wir können nicht einfach Leute im Flur unterbringen, wenn in den Zimmern noch Platz ist. Sie haben nun einen Mitpatientin im Zimmer.“

„Hrmp! Jaja, ich möchte natürlich nicht, dass jemand im Flur liegt. Aber schauen Sie, die belegen alle Stühle! Was ist, wenn ich Besuch bekomme!“

„Aktuell haben Sie ja gar keinen Besuch und benötigen keinen Stuhl. Ich bin mir sicher, man wird im Fall der Fälle die Stühle fair aufteilen können.“

Frau Gahnznaf empfand dies alles als Mist und ich hoffte inständig, dass Familie Quirkem möglichst wenig von dieser Konversation mitbekommen hatte.

 

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Bildquelle: Privatbild Zorgcooperations

Artikel letztmalig aktualisiert am 09.08.2017.

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HB-Männchen
#21 und #23 Wow, bei so viel von keinerlei Sachkenntnis getrübter Arroganz platzt mir doch derart der Kragen, dass ich im deutlich mittleren Lebensalter nun den ersten Forumskommentar meines Lebens abgeben möchte. Ich - und viele andere - würde liebend gerne in die GKV wechseln. Dafür gibt es ja aber doch tatsächlich gesetzliche Regelungen. Wer hätte das gedacht? Mir ist die GKV verwehrt; so bin ich denn gezwungenermaßen privat krankenversichert und darf - wohlgemerkt ohne Wahlleistungen - ähnlich horrende Beiträge zahlen, weil die PKV nämlich das macht, wonach so manch selig in den Armen der Solidargemeinschaft eingeduselter GKV-Versicherter in der tiefen Überzeugung, Krankheit sei kein Schicksal, sondern grundsätzlich selbstverschuldet, inzwischen laut schreit: Beitragsbemessung nach Risikoeinschätzung. Tja, dank chronischer Erkrankung zahle ich mich nun dumm und dusselig. So, genug aufgeregt, ich gehe jetzt wieder mein privilegiertes Leben als Privatversicherte genießen, für das ich mir übrigens zur Krönung von der breiten Masse auch noch pauschal unterstellen lassen muss, ich würde mich für etwas Besseres halten.
#45 am 27.09.2017 von HB-Männchen (Gast)
  0
Gast
#16 " und auch furchtbarerweise eine schwere Borderline Erkrankung habe" Früher hätte das kein Mensch zugegeben, aber heute könnte man meinen, manche Menschen halten es für eine Auszeichnung, daran zu leiden. Eine ehemalige Kollegin ging sogar mit einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung hausieren und glaubte , deshalb hätten alle Rücksicht zu nehmen.
#44 am 31.08.2017 von Gast
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Gast
Auch mit "deutschen" Bettnachbarn erlebt man so manche absurde Geschichte. Als sich meine Frau auf der Intensivstation befand, beschwerte sich ihr Bettnachbar lautstark über die Geräusche ihres Beatmungsgerätes und verlangte die sofortige Abschaltung desselben. Die Schwestern wollten diesem Wunsch natürlich nicht nachkommen und wurden dafür beschimpft. Erst nachdem zwei Ärzte sehr lange und eindringlich auf den Patienten einwirkten und versuchten, ihm ein paar Grundregeln sozialen Verhaltens und medizinischer Notwendigkeiten haarklein beizubringen, war zumindest für einige Minuten Ruhe. Irgendwann wiederholte er seine Forderungen, wurde aber um so deutlicher von seiner Ehefrau zurechtgewiesen, der die Angelegenheit hochgradig peinlich war.
#43 am 24.08.2017 von Gast
  0
Gast
Oh Gott, WhatsApp. Dann dudelt den ganzen Tag das Telefon der Bettnachbarin, ich weiß nicht, ob das besser ist. Der Besuch geht immerhin irgendwann mal wieder. Ich hatte nach der ersten Entbindung auch eine (deutsche) Zimmernachbarin mit lautstarker Großfamilie. Manchmal ziemlich anstrengend. Aber ganz ehrlich, Einzelzimmer wäre auch langweilig.
#42 am 21.08.2017 von Gast
  1
Gast
# 16 Die Sache mit der Chefarztbehandlung ist völlig überbewertet, oft sind die Oberärzte besser
#41 am 13.08.2017 von Gast
  1
Gast
Ja, das mit den Krankenbesuchen ist leider ein Problem... durfte leider selbst schon die Erfahrung machen, sowohl als Ärztin, als auch als Patientin. Besonders unangenehm wenn man sich auf einer Entbindungsstation befindet, sich von einer anstrengenden Geburt erholen möchte und gerade versucht sein Baby zu stillen und dann eine komplette Großfamilie hereinmarschiert um dem Neuzuwachs zu huldigen. Natürlich hat es keiner für angemessen gehalten wieder nach draussen zu gehen oder sich zumindest abzuwenden bis die Brüste wieder verpackt waren... meiner Zimmergenossin war das sehr unangenehm und sie hat sich 1000mal bei mir entschuldigt. Aber im Prinzip war sie auch machtlos und konnte die langen, täglichen Besuche nicht unterbinden. Früher galt ein Krankenbesuch als Pflicht und gutes Werk... aber mittlerweile artet das in Stress aus. Also liebe Leute... wieso nicht einfach WhatsApp? Ist für alle angenehmer und niemand wird angesteckt.
#40 am 12.08.2017 von Gast
  1
Gast
# 40 Ich verstehe schon , dass meine Kommentare teilweise off Topic sind. Nur ist das oft leider ein sehr spontaner Schreib-Reflex.
#39 am 12.08.2017 von Gast
  4
#39 ! Wenn Sie #16 genauer durchlesen verstehen Sie vielleicht was gemeint war .
#38 am 12.08.2017 von Dr. med.vet. Öistein Gaarden (Tierarzt)
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Gast
Fortsetzung... Hartes Durchgreifen, klare Ansagen zum Wohle Aller
#37 am 12.08.2017 von Gast
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Gast
# 34 Hähh... Ein Krankenhaus hat das Hausrecht und sollte das auch durchsetzen. Patienten sollen sich erholen und nicht zusätzlich gestresst werden durch andere rücksichtslose Patienten oder Besuch
#36 am 12.08.2017 von Gast
  0
Gast
# 34 Sie sind auch nicht besser
#35 am 12.08.2017 von Gast
  4
Der Beitrag ist toll und trifft den Nagel auf den Kopf . #16 hier kann überhaupt kein Thema diskutiert werden ohne das die BORDIES ( immer als Gäste ) ihre EGO-MEINUNG heraupusounden müssen . Das interessiert doch kein Mensch in diesem Forum. Hatte vor 4 Wochen das große Erlebnis in der UKE ( Uniklinikk Eppendorf , Hamburg ) : Einwandrerpappa in der Orthopedie , ca 60 Jahre alt , empfängt 2 Mal täglich , jeweils 1-2 Stunden , seine Großfamilien bestehend aus 6-8 Leute ohne Schalldämpfer im Zweibettzimmer . Als Mitpatient im Krankenbett 2 wird man automatisch zum flüchtender Flourpatient deklariert ,- Beschwerden bei den Krankenschwestern werden nur mit den Antworten " BEI DENEN bringts ja eh NICHTS ,- DENEN gehört ja schon das SAGEN HIER !
#34 am 12.08.2017 von Dr. med.vet. Öistein Gaarden (Tierarzt)
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Lustig! :)))
#33 am 11.08.2017 von Dr. rer. nat. Joanna Majczak (Studentin der Humanmedizin)
  1
Gast
# 30 Und diese Reihenfolge ist auch richtig so, Krankenhaus soll Krankenhaus bleiben und kein Hotel.
#32 am 10.08.2017 von Gast
  1
Gast
An Nr. 16 - glauben Sie es bitte, jede Krankenhausverwaltung würde liebend gerne Einzelbettzimmer immer zur freien Verfügung haben und Privatversicherte entsprechend versorgen. Damit lässt es sich gutes Geld verdienen. ABER: es lässt sich wunderbar Geld verlieren, wenn jemand auf dem Flur liegt und ihm/ihr etwas passiert - Sturz usw- und dann die Gerichtsprozesse beginnen. Ein Krankenhaus kann sich beliebig leider nicht ausdehnen, über die Notaufnahme kommt ununterbrochen die Flut neu stationär aufgenommenen Patienten. Wissen Sie, dass nur in seltensten Fällen ein Aufnahmenstopp möglich ist?
#31 am 10.08.2017 von Gast
  0
Komme aus der Krankenpflege, sogar als Lehrer... Also: *Beim Neuzugang gehört sich das, dass die Pflegeperson die Bewohner des Zimmers einander vorstellt, ohne wenn und aber ein Muss kompenter, psychologisch und menschlich fundierter Pflege, - Höflichkeiten, die sich in jedem Alltag auch selbst verstehen sollten. *Einbettzimmer haben die Krankenhäuser nicht vorzuhalten, sondern es gibt davon einige, soweit der Träger und der Arichtekt (von Gesetzes wegen als Bauinvestitionen vom Land zu finanzieren), sie so konzipiert haben. Wenn es sie gibt, ist die Rangfolge der Belegung zunächst medizinisch und ethisch begründet: Also Infektiöse (MRSA & Co.), Schwerstkranke, Sterbende, laut halluzinierende verschiedener Diagnosen, etc. Dann kommt die gebuchte Wahlleistung! Weil: Ein Krankenhaus ist ein Haus für Kranke, zum Hotel wird es erst noch, - auf dem Weg sind wir immerhin schon.
#30 am 10.08.2017 von Aring Hammerbacher (Weitere medizinische Berufe)
  1
Gast
Anscheinend gibt es hier einen Kommentar- Vernichtungs-Troll . Mir fehlen die Worte, und bin gerade in eine tiefe Depression gefallen. Das wird wieder Tage oder gar Wochen dauern bis ich da wieder rauskomme.
#29 am 10.08.2017 von Gast
  3
Gast
#29 So meinem verstobenen Freund ( 66 Jahre alt Allgemeinmediziner) passiert . Er konnte sich die Privatversicherung nicht mehr leisten wegen teurer Scheidung etc. Da er 150 kg gewogen hat, hat die GKV im knallhart mitgeteilt, dass er erstmal 20 kg abspecken müsste , dann würden sie ihn nehmen.
#28 am 10.08.2017 von Gast
  4
Übrigens hat nicht jeder Anspruch, sich freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versichern zu lassen. Das trifft den Einen oder Anderen dann im Alter ganz hart.
#27 am 10.08.2017 (editiert) von Dr. med. Christine Aresin (Ärztin)
  9
Gast
# 25 Und wie ist die derzeitige Situation in Germany?
#26 am 10.08.2017 von Gast
  5
Dieser Artikel passt doch so richtig gut zu der derzeitigen Situation unserer "deutschen" Gesellschaft.
#25 am 10.08.2017 von Barbara Hoffmann-Schmidt (Gesundheits- und Krankenpfleger)
  12
Gast
# 16 Da ich ( kein Privatpatient) aber dennoch ein Recht auf eine adequate Behandlung habe und auch furchtbarerweise eine schwere Borderline Erkrankung habe, werden diese Einzelzimmer unter besonderen Umständen auch schon mal an uns armen Bordis vergeben( aber nur um äußersten Notfall) um zu vermeiden , dass im Krankenhaus plötzlich Mord und Totschlag herrschen könnte.
#24 am 10.08.2017 von Gast
  15
Gast
#16 Anscheinend haben Sie Zuviel Geld, 1000 Euro einer Versicherung in den Rachen zu werfen ist meiner Meinung nach Abartig. Sie sollten sinnvollere Dinge mit dem Geld machen, zum Beispiel an Hilfsorganisationen spenden . Auch Privatpatienten werden dem Tod nicht entrinnen können ,trotz eventueller Chefarzt Behandlung . Und was gibt es Schöneres, als am Ende seines Lebens zu stehen und von sich sagen zu können: Auch wenn ich kein Heiliger bin ,habe ich versucht die Welt ein wenig humaner zu hinterlassen
#23 am 10.08.2017 von Gast
  4
Gast
#15 Das ist eine Klasse Idee, gemischte Zimmer und vielleicht kann man 1 Bett doppelt belegen( natürlich nur wenn 2 sich besonders innig verstehen)
#22 am 10.08.2017 von Gast
  6
Gast
# 16 Dann wechseln Sie doch in die GKV, wäre auch solidarischer. Außerdem hat so ein Chefarzt viel zu Tun ,außer sich ständig um Privatpatienten zu kümmern .
#21 am 10.08.2017 von Gast
  2
Gast
#17 ich habe auch schon auf einem 4-Bett Zimmer in einem Anthroposophischen Krankenhaus gelegen, dass funktionierte weil wir uns Alle gut verstanden haben. Man sollte schon bei der Zimmerbelegung darauf achten, wer gut zusammen harmonieren könnte. Und ich kann es auch nicht ändern, wenn einige Mitpatienten vor mir flüchten , weil ich denen zu anstrengend bin.
#20 am 10.08.2017 von Gast
  4
Gast
Ich dachte eigentlich, daß die Frau Doktor Realsatire schreibt, und das noch dazu ganz hervorragend, dazu die exquisiten Cartoons. Nemmts die Frau Z. net so tragisch...
#19 am 10.08.2017 von Gast
  1
Es wäre schon vieles besser, wenn wieder allgemeine Besuchszeiten eingeführt würden. Zugleich sollte auch die Anzahl der Besucher je Patient begrenzt werden. Wer stationäre Patienten unterstützen will - das ist doch hoffentlich der Sinn eines Besuches - , sollte diese besuchen, wenn sie wieder daheim sind und zumindest ein warmes Essen mitbringen.
#18 am 09.08.2017 von Dr. med. Bodo Mees (Zahnarzt)
  3
Gast
An den oder die Verfasserin des Kommentar #11: Zuallererst müssen Sie uns nicht ständig von ihrer BPS erzählen. Darüber hinaus bitte ich in Zukunft um themenbezogenere Aussagen, da Ihre häufig Unsinn oder weit vom Thema entfernt sind. Zu guter Letzt können Sie in einem Akutkrankenhaus nicht erwarten, dass Sie ein Einzel- oder Zweibettzimmer erhalten. So schlimm BPS auch sein mag, es gibt eben nicht nur Sie in diesem Krankenhaus.
#17 am 09.08.2017 von Gast
  29
Gast
Ich frage mich bei solchen Gelegenheiten immer, wozu zahle ich über 1.000,- EUR pro Monat in der privaten Krankenversicherung mit Einzelzimmer & Chefarztbehandlung, wenn am Ende so gut wie nie ein Einzelzimmer zur Verfügung steht!!?? Einfach nur eine Frechheit! Lt. Krankenkasse müssen die Krankenhäuser Einzelzimmer bereithalten. Die Praxis sieht leider ganz anders aus.
#16 am 09.08.2017 von Gast
  58
OmG zu meiner Assistenzarztzeit gab es noch Viebettzimmer! Die Preußische Lazarettzeit kenn ich leider nicht mehr, aber als Kind hab ich mal 1975 in eine Saal (gemischtgeschlechtlich) gelegen. Über was jammern die Leute hier eigentlich? Danke übrigens wieder für den unterhaltsamen Beitrag samt Bild!
#15 am 09.08.2017 von Dr. med. Christine Aresin (Ärztin)
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ganz anerer Gast
Wenn tatsächlich die erste Schwester die gute Frau informiert hätte, wäre nuchts geschehen, es gäbe keine Geschichte und keine Diskussion über die Geschichte und die Kommentare (von Leuten, deren Identität nichts zur Sache tut).
#14 am 09.08.2017 von ganz anerer Gast (Gast)
  8
Gast
Was soll dieser Titel?! Niemand verlangt, dass jemand auf dem Flur ins Bett gelegt wird, auch nicht die Patientin, die sich daran stört, dass eine weitere Person in "ihr" Zimmer gelegt wird. Aber das ist nicht das Schlimme an der Sache. Leider stimmt, was Nr. 1 sagt: Die Frau Doktor zeigt nicht sonderlich viel Einfühlungsvermögen gegenüber ihrer Patientin, und in ihrem Krankenhaus scheinen Patienten, wenn dieser Fall typisch ist, nur irgendwelche Nummern zu sein. Schließe mich der Beurteilung an, das sei ein preußisches Lazarettarzt-Verhalten. Leider ist dieses Verhalten weit verbreitet.
#13 am 09.08.2017 von Gast
  34
Gast
Gast 1: Köstlich, wie sie/er sich über die Verhältnisse preußischer Militärlazarette aufregt, aber gleichzeitig empfiehlt, daß Frau Zorgcorporations mal eben so ihrem Pflegepersonal einen Befehl erteilen soll... Und ja, es ist halt bequem, hier zu kommentieren, ohne mich einloggen zu müssen. Aber das beste an diesem Blog sind immer noch die Bilder - gibt es die irgendwann auch als Buch? Bittebitte!!
#12 am 09.08.2017 von Gast
  2
Gast
2-Bettzimmer sind völlig in Ordnung bei 3er Belegung hört der Spaß auf außer die 3 sind ein Herz und eine Seele. Für mich als BPS Patientin ist das Alles kaum aushaltbar weil Reizüberflutung
#11 am 09.08.2017 von Gast
  17
@#5 *Alle* Mitpatienten und deren Besucher können "zum Problem werden" oder, wie ich es leiber ausdrücken würde, nerven. Das hat mit "ausländisch" (was ist das jetzt genau?) wenig zu tun. Mag sein, dass im Durchschnitt die Besucherfrequenz bei Mitpatienten mit vermutetem Migrationshintergrund etwas höher ist, ich hatte sowas frischoperiert und ruhebedürftig aber auch schon mit ganz offensichtlich deutschstämmigen Bettnachbarn. Da hilft ggf. ein freundlicher Hinweis, der übrigens auch von den allermeisten nichtdeutschen Besuchern akzeptiert wird. Ausnahmen gibt es immer, und für die muss dann ggf. auch mal die Pflgedienstleitung oder eben eine nette Ärztin oder ein verständnisvoller Arzt, wenn grad Zeit ist Kraft Auctoritas eine Lösung vorschlagen.
#10 am 09.08.2017 von Dr. rer. nat. Karl-Albert Rinast (Biologe)
  1
Anonym2b
@Florian Burkhart: Auch an den Bundestagswahlen kann z.B. anonym teilgenommen werden. Grundsätzlich schafft die Anonymität in Zusammenhängen wie diesem hier etwas mehr Ehrlichkeit. Wir leben in einer Gesellschaft, in der es gefährlich werden kann, seine Meinung zu sagen. Man kann öffentlich lächerlich gemacht, gesellschaftlich liquidiert werden, seinen Arbeitsplatz verlieren, bedroht werden. Natürlich hat Anonymität auch Nachteile. Die Nachteile sind aber gering.
#9 am 09.08.2017 von Anonym2b (Gast)
  22
Es wäre wirklich eine Erleichterung für die Nerven, wenn nur noch mit Klarnamen gepostet werden dürfte. Die Anonymität in aller Ehre, sänke doch die Hemmschwelle für Blödsinn, Beleidigungen oder Trolle. Ginge natürlich auf Kosten der unregistrierten Gäste und (berechtigter) kontroverser Postings, die man nicht unbedingt mit Klarnamen stehen haben will. Schwer zu sagen was besser ist.
#8 am 09.08.2017 von Florian Burkhart (Student der Humanmedizin)
  11
Gast aus Bayreuth
Irgendwie verstehe ich den Kommentar #1 nicht, oder habe ich den falschen Artikel gelesen? Ich sehe kein "preußisches Lazarettgehabe", sondern nur den normalen Alltag auf einer Station, bevorzugt in der Geriatrie, oder auch im Altersheim. Vorstellen kann ich mich auch als Patient noch selbst und brauche dazu weder eine Krankenschwester noch einen Arzt. - Im Gegenzug fühle ich mich nicht zu hochwohlgeboren, um als Arzt auch einmal nichtärztliche Aufgaben zu übernehmen. Krankenschwester, -pfleger und Arzt sind ein Team, zusammengeschweißt durch die Aufgabe, Patienten zu helfen. - Im übrigen ist Frau Kollegin zorgcooperations ein Lichtblick in den teilweise sehr miesepetrigen Diskussionsrunden. Bitte Frau Kollegin, nur weiter so.
#7 am 09.08.2017 von Gast aus Bayreuth (Gast)
  0
Wieder einmal eine köstliche Zeichnung dazu. Vielen Dank!
#6 am 09.08.2017 von Brigitte van Hattem (Medizinjournalistin)
  2
Gast
Manche ausländische Familie ist durchaus ein Problem für die ZimmernachbarIn. Ich erinnere mich mit Grausen an meine letzte OP, als ich die Narkose ausschlafen wollte und die Leute laut lachend, Türen schlagend und telefonierend im Zimmer ein- und ausgegangen sind, wie im Taubenschlag. Von Rücksichtnahme keine Spur.
#5 am 09.08.2017 von Gast
  10
Anderer Gast
@ Dieter Semmler: Weil Ihnen der Kommentar nicht passt? Oder weshalb wollen Sie die Kommentarfunktion für Gäste sperren? Sie erinnern mich an ein Protagonistin des obigen Artikels. "Passt mir nicht, sollte wieder gehen." Vielleicht finden Sie sich ja wieder.
#4 am 09.08.2017 von Anderer Gast (Gast)
  41
Die beiden Herrschaften könnten sich ja auch selber einander vorstellen. Namen sagen, Hand reichen, dann wissen alle (trotz Sprachbarriere), dass es sich nicht um eine feindliche Übernahme handelt. Dass sich damit eine Ärztin beschäftigen soll, halte ich für überflüssig und an der Grenze der Zumutbarkeit. Die hat ja vielleicht ein paar Patienten zu behandeln und sollte nicht wegen zwischenmenschlicher Kinkerlitzchen gerufen werden, die erwachsene Menschen entweder selber regeln oder zumindest zeitweilig aushalten können.
#3 am 09.08.2017 von Henrike Alma Gregersen (Tierärztin)
  5
Die Kommentarfunktion für Gäste sollte ausgeschaltet werden.
#2 am 09.08.2017 von Dieter Semmler (Zahnarzt)
  25
Gast
Die hochwohlgeborene Frau Stationsärztin (aus einem preußischen Lazarett entlaufen?) täte gut daran, sich nicht über Patientinnen lustig zu machen, sondern der wohl ebenso hochwohlgeborenen Frau Pflegedienstleiterin zu befehlen oder ihr zu empfehlen, neu in ein Zimmer einziehende Patienten seien den schon dort liegenden Patienten vorzustellen. Das ist ein Aufwand von ein paar Sekunden und im weiteren nicht mehr als der übliche Anstand. Als Autorin soll sich die hochwohlgeborene Frau Stationsärztin an die Fakten halten und im Titel nicht lügen: Es hat, wie im Text zu lesen ist, niemand angeregt oder gewünscht, die neue Patientin sei auf dem Flur unterzubringen. Alles in allem: Mit Höflichkeit und Einfühlungsvermögen und weniger preußischem Lazarettarztgehabe wäre dieses "Problem" nie entstanden.
#1 am 09.08.2017 von Gast
  91
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