Wenn Chefs sich wie Laien benehmen

29.07.2017
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Im Endeffekt entscheidet der Chef aller Chefs, was passiert. Eine vorangehende Absprache wäre trotzdem nett, zumindest wenn es um personelle Angelegenheiten geht. Im Umgang mit dem Personal kommen mir Führungskräfte allerdings oft ziemlich laienhaft vor.

Im Leben gibt es immer wieder Beispiele für Dinge, die man eigentlich nicht tun sollte, obwohl sie streng genommen nicht verboten sind. So ein Ereignis trug sich in einem Krankenhaus in meiner Nähe zu. Ich habe die Konstellation deutlich abgewandelt, weil ich die Protagonisten nicht bloßstellen möchte.

Alles wie immer

Der erste Arbeitstag des Quartals fiel auf einen Mittwoch. Am Nachmittag sollte die regelmäßige Sitzung über die Vergabe der OP-Kapazitäten stattfinden. Jeder leitende Arzt hatte diesen wichtigen Termin vor Augen und sich mit den aktuellen Zahlen versorgt, damit man auf Vorwürfe reagieren konnte. Die chirurgisch tätigen Abteilungen standen miteinander in einem Wettbewerb um die knappe Ressource OP. Es ging vor allem um zu lange Wartezeiten auf einen Operateur, also darum, eine effiziente Auslastung der teuren OP-Zeit zu schaffen.

Mit bester Laune über die guten eigenen Zahlen des letzten Quartals wollte ich mich demnächst auf den Weg zur Sitzung machen. Da ich meist der einzige Oberarzt unter den Chefärzten war, wollte ich keinen Anstoß zur Kritik an meiner Person geben und pünktlich sein. Ein letzter Abgleich bei meinem Chef, sein üblicher verbaler aufmunternder Klapps auf die Schulter und sein Augenzwinkern.

Der neue Kollege

Aber ich fand meinen ansonsten so herzlichen Chef in einer vollkommen unüblichen Gemütslage wieder. Sein Kopf war hochrot, er versuchte an zwei Apparaten gleichzeitig zu telefonieren, zischte energisch seine Sekretärin an und blickte immer wieder streng auf eine Person im Anzug vor seinem Schreibtisch. Diese sah sich fragend und hilflos um.

„Weißt du, wer das ist?“, fragte mich mein Chef und vergaß offensichtlich aufgrund der Ereignisse seine ansonsten tadellosen Umgangsformen.

„Äh, nein. Guten Tag. Mein Name ist Dr. 5-Foram …“, sagte ich zu dem Unbekannten, aber wurde dann unterbrochen.

„Das ist ein plastischer Chirurg, der in unsere Abteilung kommen soll!“

Natürlich wissen Sie nicht, verehrte Leser, dass mein Chef nicht nur selbst die Zusatzbezeichnung „plastische Chirurgie“ im Bereich der 5-Löcher-Heilkunde besitzt, sondern auch ein ausgesprochen gutes Händchen auf diesem Gebiet hat und ich seine Operationsergebnisse stets bewundert habe.

„In unsere Abteilung? Wie …?“

„Ich versuche schon seit Stunden, den Direktor zu erreichen, aber er lässt sich immer wieder verleugnen.“

„Aber wir machen doch selbst plastische Operationen. Warum?“ Ich kann es nicht fassen.

„Er wird mir als Abteilungsleiter gleichgestellt und bekommt das umgebaute Oberarztzimmer nebenan.“

„Mein Zimmer? Aber …“

Den Rest dieses Gesprächs überlasse ich eurer Fantasie.

Er kann und darf, aber warum macht er sowas?

Und ja, Herr Superwirt, unser geschäftsführender Direktor, hatte ohne auch nur die leiseste Vorwarnung einen Kollegen eingestellt und mitten in unsere Abteilungsspitze gepflanzt. Und mein schönes Arztzimmer gegeben.

Darf der das? Klar, das darf der. Er ist der geschäftsführende Direktor. Rechenschaft ist er nur seinen Vorgesetzten in der Firmenzentrale schuldig. Aber geht man so mit seinen Untergebenen um? Kommt man nicht besser und schneller voran, wenn man das Team mit konstruktiven Absprachen für sich und die Sache gewinnt?

Es geht auch anders

Ich denke oft an meine Zeit bei der Bundeswehr zurück. Eine vergleichbare Situation ist mir dort nie unterkommen.

Einige Jahre habe ich als Truppenarzt gearbeitet, vergleichbar mit einem Hausarzt für die Kaserne. Ich persönlich war dem Kommandeur unterstellt, mein Personal der ersten Kompanie. Wenn die erste Kompanie beispielsweise noch einen Soldaten zur Aufsicht beim Schützen auf der Schießbahn brauchte, dann durfte und konnte der Kompaniechef seinen Soldaten aus meinem Sanitätsbereich abziehen. Aber er hätte es nie ohne Rücksprache getan. Das ist kein Zufall, sondern ein Teil der Ausbildung bei den Lehrgängen der Bundeswehr.

Warum gibt es keine Ausbildung für Führungspersonal?

Offensichtlich fehlt einigen Direktoren aus dem Bereich der Betriebswirtschaftslehre an der Spitze eines Krankenhauses nicht nur das Feingefühl dafür, wie man mit dem Personal umgeht, sondern auch eine entsprechende Ausbildung. Ein gutes Zeugnis über den Umgang mit Zahlen und Kalkulationen qualifiziert einen nicht automatisch für eine Führungsposition. Insbesondere, weil es sich in einem Krankenhaus nicht nur um eine Produktion von Gegenständen handelt, sondern um die Versorgung von Patienten. Und die Leistungserbringer im Gesundheitswesen sollte man nicht wie automatisierte Roboter behandeln. Oder Namen in einer Excel-Tabelle.

 

Bildquelle: Shannon, flickr

Artikel letztmalig aktualisiert am 04.08.2017.

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Medizin, Politik Wirtschaft
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Gast
Also:Der Schleifer von der Bundeswehr bei den Soldaten vom Eisberg in Nagold ist schon ein sehr extremes Beispiel: Ich zitiere ihn symbolisch-symptomatisch dennoch heran: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46172730.html Wie gesagt, ich komme so irgend von dort inder Nähe her. Wirklich ein für mich unvergessliches Beispiel, wie Vorgesetzte Ergebene durch Überstrapazierung zu Tode bringen können. Wirklich rücksichtslos.
#21 am 06.08.2017 von Gast
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Gast
Ich tue noch mal meinen Mund auf: Ich nehme all jene sehr schwer in Schutz, die von ihren Vorgesetzen falsch be-oder sogar damit mißhandelt wurden.Das alles kann vorkommen-sogar bis in eklatant-extreme Fälle, wie der Schleifer bei den Bundewehrsoldaten in Nagold uns erwies.(Dort nahe her komme ich eben her)Auch ich fühlte mich ungerecht behandelt( von einem Schuldirektor),- bereue bis heute, dass ich in meiner unerfahrenen Jugend zu dumm war, einen Rechtsanwalt aufzusuchen.Recht ist, was unter Menschen gilt. Wenn einer meint,Religion habe nichts mit Recht und damit auch dem bürgerlichen zu tun, täuschte er sich.Dann halten wir uns an das Recht.
#20 am 06.08.2017 von Gast
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Gast
Also, ich mache noch mal meinen Mund auf: Einerseits hatte ich selbst die Vollmacht, andere anweisen zu dürfen, durch die Position eines Vorgesetzten: Ich weiß somit aus Erfahrung, dass es hierbei sehr freundschaftlichen und liebenswürdigen Umgang gerade auch mit Ergebenen gab und nie Probleme, nur freundschaftliche Einigungen aus dem Geiste der Liebe, weil sie alles sogar von sich aus zu tun wussten.Es gab aber auch Problemfälle: Das ging bis ins Kriminelle, also ins Tun des strafbar Unerlaubten.Solche Leute waren extrem schwierig.Diese Fälle konnten eklatant offensichtlich widerwärtig sein, also eben schon kriminell.Ich gehe davon aus, dass dass im medizinischen Bereich nicht vorkommen möchte: Nur, auch da gibt es extrem-eklatante Kriminalität: Ich hoffe, dass der Alltag aller friedlich ist und so was die ebenso extreme Ausnahme bleiben wird, t
#19 am 06.08.2017 von Gast
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Gast
Warum gibt es keine Ausbildung für Führungspersonal? Gibt es nicht, aber wer Chefpositionen einnimmt, sollte in die Schule beim Herrn, Gott, gehen: Der wird ihn bilden können, wenn er nur nicht eigensinnig sich allem verweigert. In aller Weisheit im Maße.
#18 am 05.08.2017 von Gast
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Gast
Eine strenge Disziplinierung ist gewiß deswegen schon im medizinischen Bereich erforderlich, weil es hier nicht um Sachen, nicht um Material, sondern um Menschen geht. Der Vergleich mit dem Militär liegt nahe.Zu gehorchen gilt es aber überall.Auch wenn ein Diktat dem Ergebenen schroff vorkommen mag: In Wahrheit sollte er froh sein, dass sein Ober überhaupt fähig ist, ihm, dem Unerfahrenen, Anweisungen zu geben.Natürlich darf masn gerne dem, was ich sagte, widersprechen: Und das muss so sein.Ohne Dialektik-ein erwogenes Pro und Contra: Wird eine ausgewogene Wahrheitsfindung in der Mitte und im Maße schwer fallen.Hier wird zwischen Extremen zu vermitteln sein: Nicht leicht.Nicht jeder ist auf vernünftige Anrede erreichbar: Also wird herumdiktiert. etc.
#17 am 05.08.2017 von Gast
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Max Schlommski
Naja, Menschenführung kann man einem nahe bringen, heisst aber noch lange nicht das es mit der "Führung" denn auch klappt. Im Zweifel kann so ein Menschenführer auch mal fürchterlich auf die Nase fallen, vielleicht erinnert er sich denn mal wieder daran das man im Team und Miteinander ein viel leichteres Leben haben kann.....
#16 am 05.08.2017 von Max Schlommski (Gast)
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Genial ! Natürlich war beim Bund alles anders - aber so ein Paar Sachen waren hoch professionell
#15 am 05.08.2017 von Dr. Robert Nopper (Zahnarzt)
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Gegen das Problem hilft ein probates Mittel, es steht in meinem Büro auf dem Scanner in Originaluniform des 91. k & k Infanterieregimentes, Stab, 1. + 2. Bataillon aus Prag, das 3. aus Theodo, das 4. aus Budweis. Der BRAVE SOLDAT SCHWEIJK. Der Dauerratgeber für mein Leben! Der hätte in so einer Situation einigermaßen auf Durchzug geschaltet, Dinge immer latent falsch verstanden und mit seiner schusseligen Art gar manches voll versemmelt. "Jesus, Maria und Josef, Herr Oberleutnant, mecht ich betrübt sein, aber..." ...so fängt dann die Entschuldigung an.
#14 am 05.08.2017 von Werner Wöhrle (Mitarbeiter Industrie)
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Gast
ein gutes Beispiel für das Konfliktpotential zwischen hierarchischen Strukturen ( Kirche, Militär, Medizin) und der Ökonomie ( die derzeit wohl am längeren Hebel sitzt). Zum anderen: oft sind solche " Schachzüge" bewusst geplant - zu welchem Zweck, kann man sich denken. Aber der "Neueinsteiger" in der Abteilung möchte ich auch nicht sein.
#13 am 05.08.2017 von Gast
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Gast
Da fehlt jetzt schon die Quintessenz!?
#12 am 05.08.2017 von Gast
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Das "Prinzip der Inneren Führung" sollte jeder erlernen der Menschen vorgesetzt ist. Bei der Bundeswehr haben das üblicherweise diejenigen verstanden, die Uniform tragen. Aber auch dort gibt es Führungspersönlichkeiten ohne Uniform, die hiervon vermutlich noch nicht einmal gehört haben.
#11 am 05.08.2017 von Dr. med. Andreas Wolff (Arzt)
  1
Gast
Dieses Problem findet sich auch und gerade in Apotheken. Die weitaus allermeisten Apotheker und Apothekerinnen haben so gut wie gar keine Führungskompetenz.
#10 am 05.08.2017 von Gast
  2
Gast
Ich frage mich...wann wacht die Ärzteschaft endlich auf und schmeisst diese BWLer eigenhändig raus? Demonstrativ könnte man einige von ihnen auf dem Hof des CVK Berlin an den Eiern hängen und die von der DKG auch...
#9 am 05.08.2017 von Gast
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Gast
Richtig gute Vorgesetzte mit Führungsqualitäten sind auch außerhalb von Krankenhäusern rar. Meinen ersten Job hatte ich in einem Betrieb, der auch Weiterbildungen anbot. Ein Seminar z. B. hieß: Mitarbeiter führen und motivieren" Toll, dachte ich, bestimmt hat hier in der Firma jeder, der eine Führungsposition innehat, dieses Seminar besucht. Doch weit gefehlt. Leider!
#8 am 04.08.2017 von Gast
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Wer führen muss (und will), tut gut daran, die Expertise seiner Mitarbeiter (vorher!) mit in Entscheidungen einzubeziehen. Sonst geht das auf Dauer nicht gut...
#7 am 04.08.2017 von Dr. med. dent. Wolfgang Carl (Zahnarzt)
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Gast
# 4 Es gibt überall Masochisten und Sadisten
#6 am 04.08.2017 von Gast
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Ein Krankenhaus war früher für die Versorgung erkrankter Mitbürger ausgelegt, das hieraus ein Industriebetrieb geworden ist , ist der Gesundheitspolitik geschuldet. Alles Verwerfungen, für die der Begriff der "ethischen" ärztlichen Haltung Migrantencharakter bekommen hat: Raus aus dem System!
#5 am 04.08.2017 von Dr. med. Michael Hill (Arzt)
  1
Gast
Ich halte den Artikel als einen von linker Seite:Nun, ich kann selbst links denken, aber ebenso konservativ .Gegen die Hierarchen mochte ich vielleicht mal was gehabt haben, weil sie wie Diktatoren nur Druck machten, aber keine vernünftige Unterredung anboten: Konnte sein.Ich mach mir seit Jahren darüber schwerwiegende Gedanken.Ich habe aber längst den Kürzeren gezogen, weil ich der Unerfahrenere bin: Ich lasse mir Schelte gefallen, insofern der Chef wirklich Recht hat.Ich weiß, dass er das nicht immer wirklich haben muss:Aber Er ist der Herr-mein Herr, der Herr über mich. Und ich lasses mir das Gefallen , sofern es dem Guten dient: Der Chef wird es wissen,:Dass er es besser weiß als ich, auch wenn ich das momentan nicht einsehe, zweifle ich somit nicht an.Das ist alles kritisch zu nehmen, weiß ich schon. Ich sage: Aufpassen. Ich hatte auch ine Position inne, da man Mitarbeiter zureichtweisen musste:
#4 am 04.08.2017 von Gast
  25
Gast
Dieses Dilemma ist nicht auf Krankenhäuser etc. beschränkt, sondern allgemein. Somit kann ich auch dem allgemeinen Trend zum Abbau der Hierarchien und Aufbau flacher Hirarchien wenig zustimmen: Ebenso wie total. Wie man das nimmt: Das heißt für mich: Ohne Dialektik keine Philosophie, das heißt Liebe zur Sophia, zur Weisheit.Im Ganzen liegt eine philosopchische Sache:Enger gesagt, : Eine metaphysische.Unsere Metaphysik im Abendland gründet aber im christlichen Denken also Erkennen der Wahrheit.Wir haben nicht nur irgendeinen Glauben an Wunder: Wenn sie in der Medizin geschehen, freut sich Alles:Sondern an den Logos, die Vernunft, und diese Vernunft ist mehr als nur Wissen oder Wissenschaft, das , was wir Wissen können: Das ist zwar die absolute Grundlage, aber das Lieben übersteigt das Wissen: Hierbei geht es um den sittlichen Umgang der Menschen untereinander.Sie können ersehen, dass ich kein Mediziner bin:
#3 am 04.08.2017 von Gast
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TC
Führung will gelernt sein, aber viele können auch nicht führen! Problem ist jedoch, dass die, die meist rücksichtsloser sind, höher und weiter kommen als die, die gut führen können. Dabei ist das heutige Führungsprofil ein ganz anderes, was erwartet wird. Nicht mehr der M2-Typ a la Gerhard Schröder, der Macht nur des Egos wegen haben will, sondern der M4-Typ, der seine Macht für das Team und die Gesellschaft nutzt.
#2 am 04.08.2017 von TC (Gast)
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Sehr geehrter Herr 5-Foraminologe, unter meinen Patienten waren in den letzten Jahren einige Offiziere und Unteroffiziere der Bundeswehr, die ganz ähnliche Vorgänge in ihren jeweiligen Einheiten erlebt haben. Bei näherer Exploration der Beziehungen zu den Vorgesetzten ergab sich dann z.T., dass diese Entsprechendes taten, um dem jeweiligen Offizier (der dann mein Patient wurde) entweder bewusst oder unbewusst heimzuzahlen, dass er sich entgegen ihrer Erwartungen verhalten und somit die dienstliche-persönliche Beziehung belastet hatte. Ich könnte mir vorstellen, dass es in ihrem beschriebenen Fall um etwas vergleichbares geht... Die menschliche Psyche kann da Einiges! Und wie ging das Ganze weiter? Hat jemand (z.B. der Chef der Abteilung) das Handtuch geworfen? Evtl. war genau das beabsichtigt! Sie haben völlig recht, dass so etwas das Gegenteil von wertschätzendem menschlichen Umgang ist. Aber es geht doch um Business. Da gibt es höhere (z.B. Aktien-)Werte ;-)
#1 am 04.08.2017 von Christoph Tsirigiotis (Arzt)
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