Adipositas: Macht es euch nicht so einfach

27.07.2017
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Eine neue Studie zu einem bisher vernachlässigten Gesundheitsrisiko durch Adipositas gibt mir Gelegenheit, das Thema Übergewicht aus meiner Sicht zu kommentieren.

Eine aktuelle Studie, die im Journal Cancer Research veröffentlicht wurde, hat die Zusammenhänge von Übergewicht und Leberkrebs untersucht. Anhand der Parameter BMI, Hüftumfang und Typ-2-Diabetes wurden Untersuchungen an mehr als 1,5 Mio. Amerikanern ausgewertet. Ausgangslage für die Studie war die Tatsache, dass sich seit Mitte der 1970er Jahre die Fälle von Leberkrebs verdreifacht hatten und das Thema Adipositas ebenfalls in großem Umfang zugenommen hatte.

Die Ergebnisse der aktuellen Meta-Studie waren eindeutig: Je nach Ausmaß des Übergewichts bestand ein 23–81 Prozent erhöhte Risiko, an Leberkrebs zu erkranken. Damit hat sich zu den mit Adipositas assoziierten Erkrankungen eine weitere gesellt, noch dazu eine mit nicht so guter Prognose.

Krankheiten im Zusammenhang mit Adipositas

Für mich ist das Anlass, auf ein Problem hinzuweisen, das gerade in den sozialen Medien häufig anzutreffen ist. Bevor ich das tue, zunächst aber noch einmal eine Liste der Erkrankungen bzw. Störungen, die mit Übergewicht assoziiert sind. Es ist sicherlich eine unvollständige Auswahl eher nicht so schwerer, weil nicht unbedingt lebensbedrohlicher Störungen:


In Wahrheit sind es noch viel mehr körperliche Malaisen, die den Adipösen bedrohen. In meinem Fachgebiet fallen natürlich besonders psychische Probleme auf: Mangelndes Selbstwertgefühl, psychische Hemmung, Depressionen und Angststörungen.

Wer übergewichtig ist, wird häufig gemobbt

Ein Problem ist sicherlich die Diskriminierung dicker Menschen. Von Ausgrenzung im sozialen Kontext bis hin zu Mobbing in der Schule und am Arbeitsplatz reicht die Spannbreite des schikanösen Umgangs mit Übergewichtigen. Dabei spielt die Annahme, Übergewicht sei in allen Fällen eine Folge mangelnder Disziplin („soll sie/ er halt weniger essen“) eine wichtige Rolle. Dass dies in vielen Fällen Unsinn ist, soll hier erwähnt, aber nicht diskutiert werden.

In meiner Praxis kommt das Thema Adipositas auch häufig vor. Da wäre zum Beispiel Sandra, eine junge Frau in der Lehre, die von Beginn an von ihren Kolleginnen in der neuen Stelle wegen ihres Übergewichts ausgrgrenzt wird. Sie kichern über sie und machen Bemerkungen. Zu privaten Treffen wird sie nie eingeladen. Sie findet Prospekte über Appetitzügler an ihrem Arbeitsplatz. Als die Stimmung gegen sie immer offener feindselig wird, muss Sandra krankgeschrieben werden. An diesen Ausbildungsplatz wird sie nicht mehr zurückkehren.

Besonders Frauen leiden unter Fatshaming

Oder Marion, die unter erheblicher Adipositas leidet. Sie hat mehrere ambulante und stationäre Psychotherapien absolviert. Offenbar liegt bei ihr eine Mischung aus familiär bedingter Fettstoffwechselstörung und einer binge-eating-Essstörung vor. Letztlich stellt sich jetzt die Frage, ob eine operative Magenverkleinerung durchgeführt werden soll. Die Krankenkasse will dazu ein ausführliches fachärztliches Attest haben. Es wird noch ein langer Weg für Marion werden.

Es ist kein Zufall, dass mir gerade die beiden Frauen in den Sinn kommen. Wir sehen in unserer Praxis deutlich mehr Frauen, bei denen das Übergewicht zum psychiatrisch relevanten Thema wird und das, obwohl Männer in Deutschland häufiger zu Übergewicht neigen als Frauen.

Eine wenig sinnvolle Gegenbewegung

Nun komme ich zum eigentlichen Problem: Aus dieser Diskriminierung heraus entwickelte sich eine Art Gegenbewegung, die vor allem in den sozialen Medien lebt. Aus der verständlichen und nachvollziehbaren Reaktion „Keine Diskriminierung Adipöser!“ bildeten sich geradezu kuriose und wenig hilfreiche Strömungen. Als Beispiel sei exemplarisch ein Post der Mädchenmannschaft genannt:

 

m_1501163022.jpg

Screenshot von maedchenmannschaft.net

Das Problem scheint mir zu sein, dass die Argumentation in einer Weise verläuft, bei der die Trennschärfe auf der Strecke bleibt. Natürlich soll niemand wegen seines Gewichts oder seines Aussehens diskriminiert werden.

Adipositas ist kein politisches Statement

Auf der anderen Seite macht es in meinen Augen keinen Sinn, Adipositas als „politisches Statement“ zu sehen und „stolz“ auf seine überflüssigen Pfunde zu sein. Es ist genau diese Art argumentativer Engführung, die vielen so große Probleme zu bereiten scheint. Dass niemand wegen seines Gewichtes benachteiligt werden soll, heißt nicht, dass Übergewicht erstrebenswert ist.

Dass jemand mit Adipositas nicht den Kopf einzieht, sondern sich selbstbewusst und lebensfroh verhält, heißt nicht, dass sie oder er deshalb weniger Risiko für zum Beispiel Leberkrebs hat. Wie so oft bringt es nichts, sich in die eigene Tasche zu lügen und als jemand, der sowohl sehr viel mit Diskriminierung als auch mit medizinischen Folgen von Adipositas zu tun hat, kann ich nur sagen:

Macht es euch nicht so einfach!

Zu wenig Adipositas in der Medizin

Wer übergewichtig ist, soll sich selbstbewusst durchsetzen gegen jede Form der Diskriminierung, soll sich aber nicht für politische Statements instrumentalisieren lassen und sich im Klaren darüber sein, dass er in einer großen gesundheitlichen Gefahr schwebt. Diese lässt sich nicht dadurch vermindern, dass ich gegen „fatshaming“ und „Lookismus“ protestiere. Und bewusst adipös zu sein, weil man sich nicht durch von der Gesellschaft festgelegte Schönheitsideale bestimmen lassen will, ergibt medizinisch gesehen wenig Sinn.

Meiner Einschätzung nach ist die Adipositas als eigenständige Thematik noch nicht ausreichend in der Medizin (und der Psychiatrie/ Psychotherapie) angekommen. Obwohl sie als Risikofaktor für viele Folgeerkrankungen längst bekannt ist, so gibt es wesentlich mehr Behandlungskonzepte für beispielsweise Anorexie oder Bulimie als für Adipositas. Und ebenso wie die Tabakwerbung dazu angehalten ist, auf die Folgen von Nikotinkonsum in teils drastischer Weise hinzuweisen, so würde ich mir bei allen Verherrlichungen von zum Beispiel plus-size-Models einen Warnhinweis auf die gesundheitlichen Folgen von Adipositas wünschen.

 

Zuerst veröffentlicht auf www.DEIKS.de

 

Bildquelle: Fredrik Rubensson, flickr

Artikel letztmalig aktualisiert am 31.07.2017.

78 Wertungen (4.19 ø)
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Gast
Wenn man die Artikel so liest und ich dann an meinen Hausarzt denke, dann kann ich nur sagen, wenn die Ärzte etwas mehr sich einbringen würden, hätten wir weniger Adipositas. Nach 20 Jahre Odysee hat mir endlich mit einem Speicheltest ein Arzt geholfen, die wahre Ursache meines immer dicker werdenden Körpers zu finden und jetzt gehts mit den Pfunden bergab - allerdings habe ich das nicht von der Kasse bezahlt bekommen - aber es ist es mir wert gewesen.
#65 vor 6 Tagen von Gast
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Gast
Wir vergessen gerne in diesem Themenbereich, dass etliche "äußere" Faktoren speziell von schwangeren Frauen an ihre Kinder weitergegeben werden. Beispiel: a) Kernkraftwerkunglücke und ihre jahrzehntelangen schleichenden Folgen... b) Schwermetalle im und am Körper c) Giftstoffe in allem was lebt auch in der Luft, Wasser, Boden, Tiere, Pflanzen und schließlich in uns Menschen.... d) PARASITEN, die sich laben, ihre Kotablagerungen im Organismus ausschütten, Co-Erreger und auch ADIPOSITAS auslösen, selbst wenn man sich nur von Wasser und Luftatmung ernährt... Aufgrund dieses gesundheitspolitisch nicht erwünschte Thema siechen etliche u.a. auch viele "dicke" Menschen und Kinder dahin, weil ... ja warum wohl? Was geschiehtwährend einer Schwangerschaft mit Jahre zuvor UNBEHANDELTER chronischer z.B. Borreliose-Erkrankung bzw. anderen parasitären Erkrankungen...)?? Was geschieht also????.... VERERBUNG.
#64 vor 6 Tagen von Gast
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Gast
Super man weiß, dass stark übergewichtige bestimmte Krankheiten bekommen. Viel interessanter wäre doch zu wissen welche Mechanismen einen normal gewichtigen zu einem übergewichtigen werden lassen und warum dieser Prozess nicht gestoppt wird. Genauer gefragt was passiert in dem Moment an dem man stetig Gewicht zulegt, irgendwie scheinen die paralysiert zu sein.
#63 vor 11 Tagen von Gast
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Gast
... nämlich zu sehen wie Kleidung getragen aussieht, hier wieder erfüllt ist. Entsprechen die Models nicht der "Norm" haben sie keine Funktion. Ein Model mit Gr 30/32 kann nicht darstellen ob etwas in Gr 40 oder höher gut aussieht. Zudem ist es utopisch, deprimierend u macht Angst zu scheitern, wenn adipöse Personen glauben gemacht werden sie müssen das Level der Magersucht einiger Models erreichen. Auch der BMI kann maximal ein grober Richtwert sein, zB eine schlanke aber trainierte Frau wird nahezu immer über dem Normbereich des BMI o. am Ende dessen sein. Es muss auf vielen Ebenen etwas passieren. Viele adipöse Personen kennen sich bedeutend besser mit Ernährung aus als normal- oder untergewichtige, wären auch mehr im Sportstudio anzureffen ohne die Diskriminierung. All das hilft bestimmt einem Teil der Betroffenen, ist aber nur eine mögliche Ursache die keineswegs auf alle zutrifft. Und wer das doch meint, der hat noch nie darüber nachgedacht, hingesehen oder zugehört
#62 vor 11 Tagen (editiert) von Gast
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Gast
Schöner Artikel und ich stimme dem auch größtenteils zu. Adipositas ist ein sehr vielschichtiges Problem mit scheinbar vielen Sachen die Einfluss darauf nehmen, und ich bin sicher wir kennen noch lange nicht alle. Zudem es dann noch gilt die jeweiligen Faktoren pro Fall zuzuordnen. Natürlich gibt es auch sehr viele Ernährungsfehler, unbestritten. Allerdings hat niemand 50kg+ Übergewicht nur weil er gerne Lasagne isst. Sondern vielleicht 5-10kg und ist auch in der Lage diese abzunehmen und das Gewicht langfristig zu halten, im Gegensatz zu stark adipösen Personen, die sich dessen incl Folgen durchaus bewusst sind. Aber ausgerechnet das (+size-)Modelbusiness aufzuführen erschreckt mich. An Kate Upton mit 1,78m und 62kg, wollen sie eine Warnmeldung kleben wg Adipositas? Viele wissen doch gar nicht mehr wie ein normalgewichtiger Mensch überhaupt aussieht, da wir entweder das eine oder das andere Extrem vorgesetzt bekommen. Zudem +size eher anklang findet da der eigentliche Sinn, ....
#61 vor 11 Tagen (editiert) von Gast
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Gast
#13 Gute einfallsreiche Argumentation. Die multikausalen Problematiken müssen aber auch berücksichtigt werden. Unsere biochemische Kaskade regelt nun mal Hormonell so ziemlich alle Stoffwechselvorgänge. Hypothalamus & Co., Darm Hirnachse Dopminärges Belohnungs / "Bestrafungssystem et. ) Soll bedeuten, dass eine hier bereits angesprochene innere Leere mit äußerer Fülle, somit zwangsläufig korreliert. Das bekannte Pendant lautet anorexie.. Zum Beitrag des (auch meinerseits sehr geschätzten) Dr. Schätzler, habe ich aber einen Rest an Zweifel´n was im gesellschaftsfähigen ( Verbraucher) Verständnis am Ende ankommt. Man bedenke die dauerhafte rot/gelbe Ampel Phase bei ca. 65 % aller Lebens-und Genussmittel. Grün- bliebe vermutlich dann nur noch im Schnittlauch und Spinat Sortiment, womit uns ein neues Kapitel allerdings erspart bliebe. LG schlanker Doz
#60 vor 15 Tagen von Gast
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Alles schön und gut, aber ein Link zu einer Bilderstrecke mit Models, die größtenteils Gr. 42 und 44 tragen, hat rein gar nichts mit dem Thema Adipositas oder "Plus-Größen" zu tun. Einer der vielen Gründe, warum gerade junge Frauen immer wieder Essstörungen entwickeln und sich bereits als 10-jährige Mädchen zu dick finden, die ihre Gesundheit durch absolut schwachsinnige und gefährliche Diäten schädigen. Größe 34 ist eben nicht "normal", sondern Schlankheitswahn!
#59 vor 16 Tagen von Dipl.-Übersetzerin Britta Neumann (Medizinjournalistin)
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Gast
"Alles was wir nicht essen, bekommt uns." Zitat eines Dozenten ;-)
#58 vor 16 Tagen von Gast
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Als Betroffene möchte auch ich ein Statement abgeben! Seit meinem 5. Lebensjahr bin ich von Adipositas betroffen. Als Kind waren mir keine gesundheitlich Risiken bekannt oder bewusst. Mobbing in der Schule gehörte zum Alltag. Erst mit 35 Jahren und 135kg, bei 158cm (BMI 53) begann ich 2014 ein multimodales Therapiekonzept. (Ernährungsberatung, Sport, Psychotherapie). Im Januar 2016 wurde nach Kostenzusage meiner Krankenkasse eine Gastric- Sleeve- Reduction durchgeführt. Bisher habe ich 48kg abgenommen. Ich bin weder faul, noch dumm. Auf anderer Ebene zielstrebig und erfolgreich. Warum also nicht in meinem Essverhalten?
#57 vor 16 Tagen von Daniela Kremer (Gesundheits- und Krankenpflegerin)
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was bisher vergessen wurde ist die Konditionierung: " du musst deinen Teller leer essen". Diese Erziehung vernichtet recht schnell das natürliche angeboren Sättigungsgefühl. Das sollte alken jungen Eltern mit auf den Weg gegeben werden. Wenn Kinder satt sind hören sie eigentlich automatisch auf zu essen, sogar mitten im Kinderriegel! Wenn dann das nicht Aufessen sogar in Strafe mündet ist der zukünftige Adipöse geboren.
#56 vor 17 Tagen von Dorothee Urbanke (Ärztin)
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Gast
Ursache und Wirkung? Erst das Fett, dann der mangelnde Selbstwert? Ich denke nein! Innere Leere wird durch äußere Fülle ersetzt. Kein Mensch wird aus einer vollständigen psychischen Gesundheit heraus fett. Egal ob Männer oder Frauen. Nur Männer reden noch weniger darüber. Sie können dann erst wieder über ihre Probleme reden, wenn der Herzinfarkt gekommen ist. Selbstliebe ist hier das Stichwort! Lehne ich etwa auch an mir das kleine Bäuchlein ab und rege mich deshalb so über die Fetten auf? Liebe das Leben und das Leben liebt dich! Liebe dich selbst und das Bäuchlein wird schwinden, denn der schutzpanzer darf weichen. Also, weniger diskriminierung mehr selbstliebe, dann fällt es auch leichter den anderen zu lieben!
#55 vor 17 Tagen von Gast
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Gast
Anstatt die Dicken zu verteufeln und als ausnahmslos faul hinzustellen sollte man mal thematisch in der Ursache des ganzen die Forschung betreiben und den dazugehörigen Lösungsansatz finden. Und hoppla nicht jeder ist faul, dumm, arm usw.. Vielleicht würden die richtigen Hilfestellungen mehr erreichen als Kritik und Gemecker.
#54 vor 17 Tagen von Gast
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Gast X
Ich denke man sollte Korrelation und Kausalität nicht verwechseln. Statistisch gesehen sind es oft eher deutlich "übergewichtige" Menschen welche einen ungesunden Lebenswandel mit einer Kombination aus Bewegungsmangel und falscher/übermäßiger Ernährung führen während "normalgewichtige" Menschen eher einen gesünderen Lebensstil pflegen. Aber es gibt immer Ausnahmen, es gibt gesunde und sportliche Übergewichtige ebenso wie normalgewichtige oder schlanke Couchpotatoes welche mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen haben. Die Übergewichtigen und Normalgewichtigen mit gesundem Lebenswandel und gutem Allgemeinbefinden sollten sich keine unnötigen Sorgen um ihr Gewicht machen und ihren ausgewogenen Lebenswandel mit Freude und Leidenschaft fortsetzen, es besteht dann kein Grund für unnötiges pathologisieren. Ausgewogene Ernährung und Bewegung ist für jeden möglich, eine falsche Gewichtsreduktion hingegen (z.B. Crashdiät) bringt für die Gesundheit gar nichts.
#53 vor 18 Tagen von Gast X (Gast)
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Gast
Hallo Zaungast, eventuell gehörten ihre Partnerinnen zu den "dicken Dünnen", Personen, die eigentlich einen 24 Stunden - Job machen, um ihre Figur zu erhalten, mit Essensverzicht und Sport, der ihnen keinen Spaß macht. Wenn sie essen würden, wie sie wollten, wären sie übergewichtig. Ich frage mich, warum "naturdünne" Menschen heutzutage selten sind?
#52 vor 18 Tagen von Gast
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Zaungast - arbeitet im Hospiz
Auch wenn es nicht unbedingt als fachlicher Beitrag zu sehen ist, möchte ich hierzu auch etwas schreiben. Ich habe einige Beziehungen zu schlanken bzw. dünnen Partnerinnen erlebt. Nun lebe ich in einer Beziehung mit einer übergewichtigen Partnerin. Ein für mich totaler Unterschied in Hinsicht auf die charakterlichen Eigenschaften. Ich kann hier #48 beistimmen, meine Partnerin ist ausgeglichener und irgendwie angenehmer. Sicher könnte man sagen, dass es auch verschiedene Personen sind. Dies ist schon richtig. Nur hatten alle meine vorherigen Partnerinnen eines gleich - immer nervös und leicht gereizt. Für mich ein Beweis das man im Leben genießen soll/darf. Gegönnt haben sie sich so gut wie nichts und ständig damit beschäftigt das Gewicht zu halten. Man sollte immer sich dessen bewusst sein - 》man lebt nur einmal! Und ich erlebe es häufig, dass oft der Spruch kommt "Hätte ich nur...". Doch letztlich muss jeder für sich selbst entscheiden wie er lebt und ob er nur für eine Sache lebt.
#51 vor 18 Tagen von Zaungast - arbeitet im Hospiz (Gast)
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Sportler
Für mich sind sportlich-schlanke Menschen dennoch ästhetischer als diese molligen Models.
#50 vor 18 Tagen von Sportler (Gast)
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Gast
Liebe Kollegen, Adipositas ist ein äußerst vielschichtiges Krankheitsbild in dem genetische Prädisposition, Erziehung, Armut, Psyche und körperliche Verfassung zusammen spielen. Curvy Models sind überwiegend Frauen mit weiblichen Kurven. Models sind in der Regel stark untergewichtige Frauen, nicht wenige sind ernsthaft Magersüchtig. Schön wenn die Schönheit normaler Frauen gewürdigt wird. Weder Unter- noch Übergewicht ist medizinisch Erstrebenswert, das ist allen klar. Um Adipositas angemessen zu begegnen bedarf es ein holistisches Menschenbild. Dieser Herausforderung muss sich eine gute Medizin zeitnah stellen.
#49 vor 18 Tagen von Gast
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Helfer in der Not
Wenn man hier die Aussagen über Psychopharmaka liest, dann darf man hier ruhig nur einmal an die "alten" trizyklischen AD's denken. Oder an den Wirkstoff Mirtazapin, welcher schon berüchtigt dafür ist, eine Gewichtszunahme auszulösen. Egal wie man es auch betrachten mag, ganz wichtig ist die persönliche Zufriedenheit oder anders ausgedrückt der Seelenfrieden. Ist der vorhanden klappt es erst einmal mit dem Halten des Gewichts und auch später mit einer Reduktion desselben. Es bringt keinem etwas, wenn er nervös, gereizt und zappelig ganz dünn ist. Oder wie so viele "Sportler" verbissen Sport betreiben, ihr Leben sich nur noch darum steht und anderen Menschen diese Einstellung für die "Richtigste" verkaufen oder aufdrängen. Ich bin überzeugt davon, dass niemand in der Lage ist zu sagen und zu belegen welches Gewicht und welche Figur die gesündeste ist. Ich möchte jedoch anmerken, dass ich hier nicht starkes Übergewicht mit einbeziehe.
#48 vor 18 Tagen von Helfer in der Not (Gast)
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Helfer in der Not
Bei allem Für und Wider in dieser Diskussion die grundsätzlich richtig und sinnvoll ist, muss man vorsichtig sein mit diversen Aussagen. Ein älterer Herr sitzt im Rollstuhl und besitzt eine hagere Figur. Eigentlich könnte man annehmen, dass er untergewichtig sein und von der Pflegekraft leicht zu händeln wäre. Doch falsch gedacht! Trotz der Figur besitzt er ein Gewicht welches im Grunde und allgemeinem Verständnis Übergewicht darstellt. Würde man nur Größe und Gewicht wissen, würden sich viele einen dicken Mann vorstellen. Auch konnte ich in den letzten Jahren feststellen, dass auf Grund der ständigen Diskussion über dick und dünn, Essstörungen bereits in der Grundschule beginnen. Gegenseitig beäugt man sich, betrachtet einschlägige Artikel/Werbung in Zeitschriften und hört die Aussagen über den Körper. Wer meint, dass hier nur Mädchen betroffen sind, irrt denn auch viele Jungs haben Probleme beim Essverhalten/Figur. #weiter
#47 vor 18 Tagen von Helfer in der Not (Gast)
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Gast
Öfter mal Udo Pollmer (Lexikon der populären Ernährungsirrtümer) lesen, das bildet. Und ist ebenso mit Studien untermauert. Man muss nicht immer nachbeten was alle Mediziner so von sich geben (von wegen Abnehmen, dann leben Sie länger / gesünder usw.)Da gehen so manchem einige Lichter auf. Sarina Nowak (das Plus Size Model aus dem Link) als adipös zu bezeichnen ist lächerlich und sagt leider (zu) viel über den Autor aus.
#46 vor 18 Tagen von Gast
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Ivory
"Descartes" hat in meinen Augen das Kind beim Namen genannt. Wenige adipöse Menschen sind Opfer. ---
#45 vor 19 Tagen von Ivory (Gast)
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@#27 Dann aber auch die Lebensmittelindustrie mit ihren hochprozessierten Esswaren, oft bestehend aus billigem Fett und Corn-Syrup, hoch rentabel. Die Ärzteschaft, die basierend auf der Framingham-Studie, jahrzehntelang Fett verteufelt und KH's empfohlen. Werbesprüche wie : für den kleinen Hunger zwischendurch, nicht etwa ein Apfel, sondern ein Mars macht mobil oder auch beliebt "Kindermilchschnitte", alles Dinge, die den BZ hochjagen und wieder in den Keller stürzen lassen, sodass man wieder was "braucht". So gesehen ist Adipositas schon Schicksal, aber durch Menschen verursacht. Nichtalkoholische Fettleber kann durchaus zu Krebs führen.
#44 vor 19 Tagen von Brigitte Miller (Weitere medizinische Berufe)
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Gast
Um eine Relation zu schaffen: ja, der Leberkrebs ist auf dem Vormarsch. Dies wird aber hauptsächlich einer hohen Hepa-B-Erkrankungs-Welle in den 60er-Jahren zugeschrieben. Zudem ist es immer noch eine im Verhältnis sehr seltene Krebsform in Deutschland (nicht in Asien, im Reich der schlanken Menschen) und trifft nur zu 4% unter 70-jährige.. hmmmm...ein medizinisch kausaler Zusammenhang zur Adipositas konnte bisher nicht nachgewiesen werden. Nun ist unbestritten, dass Adipositas negative Gesundheitsaspekte aufweist. Leberkrebs ab einem Lebesagter 70+(bei Frauen 74+) erscheint mir nicht sehr präsent. Ihre Überschrift hingegen finde ich richtig: wann zählt in einem Land der Menschen in den Strömungen zwischen Magersucht, Fettleibigkeit und aufgemalter Augenbrauen eigentlich der Inhalt mehr, als die Hülle?
#43 vor 19 Tagen von Gast
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Gast
Chronischer psychosozialer stress --- chronische aktivierung der hpa-achse ----- chronischer hypercortisolismus --- chronisch erhöhter bz --- chronisch maximale insulinausschüttung --- insulinmastkur --- gewichtszunahme ==> noch mehr stress, auch durch ausgrenzung, aber es reicht auch schon der blick in den spiegel und kinder schleppen und treppen steigen --- das stressniveau steigt weiter --- forrsetzung siehe oben. Und der arzt sagt, es liegt nur an der mangelnden selbstdisziplin. Die meisten übergewichtigen frauen stemmen soviele baustellen, das reicht zur vollbeschäftigung von drei leuten.
#42 vor 19 Tagen von Gast
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Sportler
Naja, aber schlank ist sie auch nicht gerade!
#41 vor 19 Tagen von Sportler (Gast)
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Gast
Kein schlechter Artikel, aber mit Verlaub der Link zur "Verherrlichung des plus-size-Models" war hoffentlich als Scherz gedacht. Die Frau auf dem Bild ist ja wohl keineswegs adipös, sondern VÖLLIG NORMAL. Genau durch dieses aberwitzige Anbetung des skinny-Models ist ja erst die Gegenbewegung entstanden.
#40 vor 19 Tagen von Gast
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Habe gerade eine Hochglanz-Werbebroschüre einer nahe gelegenen Klinik in den Händen , die ihre Abteilung für Bariatrische Medizin und Adipositas-Chirurgie vorstellt. Hier ist zu lesen ,dass in Deutschland derzeit rund 15 Millionen Menschen von Adipositas betroffen sind . 2030 soll nach Einschätzung der Europäischen Adipositas Gesellschaft mehr als die Hälfte der Bevölkerung Adipositas sein . Der leitende Abteilungsarzt schreibt dann " Adipositas ist nicht Schuld , sondern Schicksal " . Also sind momentan fast ein Viertel der Deitschen Bevölkerung und 2030 mehr als die Hälfte vom Schicksal bestraft ??????
#39 vor 19 Tagen von Dr. med. Frank-Michael Riedel (Arzt)
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Gast
#27 Die Neuroleptika ist meiner Meinung nach Teufelszeug und diese enorme Gewichtszunahme ist Körperverletzung. Man sollte die Pharmaindustrie und Verantwortlichen Psychiater dafür zur Rechenschaft ziehen
#38 vor 19 Tagen von Gast
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Ja, gerade die Stigmatisierung führt ins gegenteilige Extrem der Verherrlichung. Schlanksein ist in unserer Gesellschaft zum Statussymbol geworden. Das macht es für die Adipösen schwerer. Und denen ist oft auch mit Bewegung und "gesunder" Ernährung nur in Grenzen zu helfen. Stress ist ein wesentlicher Gewichtstreiber, der aber gerade durch Gewichtsprobleme wiederum verstärkt wird. Ein Teufelskreis!
#37 vor 19 Tagen von Dr. Karin Rüttgers (Heilpraktikerin)
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Gast
eine Schauspielerin, die Kleidergröße 38 trägt, wurde angefragt, ob sie als Plus-size-Model arbeiten wolle. Noch Fragen? Mir sind persönlich Fälle bekannt, in denen schon Kindergarten- und Grundschulkinder perfekt auf Kalorienzählen gedrillt sind. Sie träumen vom essen. Sie fressen heimlich, sobald Mama nicht zuguckt. Das ist eine anerzogene Suchtproblematik! Woher sollen sie jemals ein gesundes Körperempfinden oder Sättigungsgefühl bekommen? ===> Essstörung daneben: es wird in Deutschland viel zu selten Adipositas, vor allem schwere Adipositas, als Essstörung betrachtet und daher gibt es kaum psycho- somatische Behandlungsangebote! Die operativen Verfahren sind im Ausland normal und eine Standardleistung!!!, hier werden sie verweigert. Es ist bewiesen, dass der alte Grundsatz "Diät und VT" nur bei leichter Adipositas zu relevanten und dauerhaften Erfolgen führt. Viele adipöse Menschen haben kein Sättigungsgefühl und grotesk verzerrte Körperwahrnehmung. Das wird ignoriert.
#36 vor 19 Tagen von Gast
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Ärztin
Danke für ihren Beitrag, Petronella.
#35 vor 19 Tagen von Ärztin (Gast)
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Gast #33
Dann gerade "den Stars", von denen ja nicht Wenige an diversen Drogen mit Mitte 50 versterben, einen BMI unter 22 als das Nonplusultra zu propagieren weil "gesundheitsbewusst" ist ein bisschen scheinheilig... von daher finde ich eine Gegenbewegung nicht soo schlecht. Das die erstmal in die andere Richtung polarisiert ist denke ich normal, aber vielleicht trifft man sich ja irgendwann in der Mitte...
#34 vor 19 Tagen von Gast #33 (Gast)
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Gast
Ich denke, die fett=schön-Bewegung ist überhaupt nur entstanden, weil Übergewicht derart stigmatisiert wird: Alle Raucher mögen mich korrigieren wenn ich mich irre, aber ich glaube nicht dass über sie z.B. von wildfremden Menschen getuschelt wird, dass Leute die es eigentlich nichts angeht, zählen, wie viele Zigaretten sie am Abend rauchen und drüber lästern, und v.a. dass sie deswegen irgendwo nicht eingeladen werden etc... Weil - es geht es der "Gesellschaft" doch nicht um Gesundheitsbewusstsein, sondern darum dass es nicht dem gängigen Schönheitsideal entspricht - niemand sagt "schau mal, wie ungesund die isst", sondern "schau mal wie die aussieht!" und ich glaube nicht, dass dabei auch nur irgendwie die Gesundheit derer über die sie lästern interessiert.
#33 vor 19 Tagen von Gast
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Petronella
Wie gut, dass es die vielen Vorurteile gibt. Es fehlt nur noch, dass Dicke zu faul zum Arbeiten sind und grundsätzlich zu viel essen. Ich war 45 Jahre berufstätig und habe in einem großen Kollegenkreis gearbeitet. Bei mir gab es dickere und dünnere Kollegen und Kollegen. Die Kollegin, die bei uns die "Dünnste" gewesen ist, hat am ungesündesten gelebt, denn sie rauchte, trank literweise Kaffee, hatte immer Süßigkeiten im Schreibtisch und war ein Bewegungsmuffel. Magenbeschwerden hatten auch nur die schlankeren Kolleginnen und auch Gallenoperationen kamen dazu. Ich wiege 87 kg bei 170 cm Körpergröße und bin gesund. Übrigens schreibe ich hier über Kolleginnen von Mitte 50 und älter, also keine jungen Leute mehr. Ich bin jetzt über 60, habe keine Kreislaufbeschwerden, keine Magenbeschwerden, habe einen Hund, mit dem ich viel unterwegs bin (mit dem Fahrrad oder zu Fuß), habe sechs Enkelkinder und arbeite als Rentnerin noch ehrenamtlich in einem sozialen Bereich. Es lebe das Vorurteil!!!
#32 vor 19 Tagen von Petronella (Gast)
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Gast
Dicke blickt zurück im Zorn Was ist los mit unserer metabolischen Homöostase die soll uns doch bei Gesundheit erhalten, die soll doch Energieverbrauch und Nahrungsaufnahme in Einklang bringen und zwar so, dass kein Mangel oder Übergewicht entsteht. Funktionieren die Regularien Hunger und Sättigung nicht mehr? Irgendwann in unserer Entwicklungsgeschichte hat sich die Fähigkeit Fett als Überlebensreserve zu Bilden durchgesetzt, das ist in Zeiten ohne regelmäßiges Nahrungsangebot ein Vorteil. Aber die Fettspeicherung dürfte wenn die metabolischen Homöostase das einzig dominierend System wäre, nicht möglich sein. Fettspeicherung geht nur wenn das Sättigungsgefühl ausgeschaltet werden kann. Was können die Auslöser sein? Eine Gruppe Frühmenschen durchstreifen ihre Sammelgebiete und ein seltenes großes Nahrungsangebot in Form reifer Früchte steht zur Verfügung, jetzt schnell satt zu werden gibt kein nennenswerten Kalorienüberschuss der eine Fettspeicherung auslösen könnte. Die große Nahrungsmenge selbst, das Gruppenverhalten, bestimmte Bestandteile in der Nahrung vor allem Fructose, sind einige dieser "Sattverzögerer" Uns fehlen nur die Hungertage denn die sind der natürliche Feind unserer Fettzellen. Jetzt kann sich jeder seine eigenen Gedanken machen nur noch soviel die „Werbung“ hat vieles davon verstanden und verdient am Übergewicht prächtig!
#31 vor 19 Tagen von Gast
  3
Gast
#27: (ich bin #14 und 16) Als ich um mein anderes Medikament gebeten habe, sagte mein Arzt (Nervenarzt) wörtlich: "Mir gefallen Sie so".
#30 vor 19 Tagen von Gast
  2
Gast
Bewegung ist keine Option sondern Pflicht, egal ob man abnehmen oder einfach nur am Leben bleiben will ( drastisch formuliert), gesundes Essen ist natürlich super aber auch das will verbrannt werden.
#29 vor 19 Tagen von Gast
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Vollweib
Gast 20: Man kann auch mit gesundem, selbstgekochten Essen zunehmen, wenn man zu viel davon ist. Und eine Frau kann adipös werden wenn sie das gleiche isst wie ihr Mann. Ich kenne eine dicke Vegetarierin, die praktisch alles frisch kocht und nie Fast Food isst oder Soft Drinks trinkt. Aber so ein Buchweizenpflanzerl, das hat es in sich....
#28 vor 19 Tagen von Vollweib (Gast)
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Ich habe durch verschiedene Antipsychotika mein Körpergewicht innerhalb von 6 Monaten von 68 Kilo auf 110 kg erhöht. ( ich bin 1.75 cm groß). Kein Arzt hat interveniert oder mir Hilfe angeboten, mit der fürchterlichen Gewichtszunahme musste ich physisch und psychisch ganz alleine fertig werden. Ich habe oft verzweifelt im Sprechzimmer gesessen und meine Bedenken wurden als unwichtig abgetan.
#27 vor 19 Tagen von Remedias Cortes (Nichtmedizinische Berufe)
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Gästin
"Adipositas ist kein politisches Statement" Wird aber zu einem gemacht, wenn sie permanent mit einer "bildungsfernen, prekären Unterschicht" verknüpft wird. "Obwohl sie als Risikofaktor für viele Folgeerkrankungen längst bekannt ist, so gibt es wesentlich mehr Behandlungskonzepte für beispielsweise Anorexie oder Bulimie als für Adipositas." Anorexiia Nervosa und Bulimie sind Essstörungen. Adipositas bezeichnet zunächst mal nur die Körperform. Aber NICHT jeder Dicke ist essgestört wie Binge eating. " so würde ich mir bei allen Verherrlichungen von zum Beispiel plus-size-Models einen Warnhinweis auf die gesundheitlichen Folgen von Adipositas wünschen." Plus Size Models sind oft nur normalgewichtig im Gegensatz zu den sehr dünnen normalen Models.
#26 vor 19 Tagen von Gästin (Gast)
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Mit einem Blick: Zivilisationsfortschritt ent - tüchtigt die Spezies. Wir sind für wenig essen optimiert. Weil unsere geniale körperliche Ausstattung genau in die Nische zwischen Raubtier und Fluchttier passt, müssen wir leicht und fit sein. Nur als Mannschaft konnten wir große Beute erreichen. Als Einzelgänger eher ständig in Not. Da wir Mangelexperten sind, müssen wir leicht und den ganzen Tag auf Achse sein. Wir müssen nachts und besonders winters frieren. Das macht alle Faszien fit und dann funktioniert unser gesamter Organismus, weil er in diese enge Mache gestrickt wurde. Über 500 Sportarten in Perfektion kann unser Body und niemand hat Achtung vor diesem einmaligen Konzept: Mensch kann einfach alles, wenn er sich anstrengt. Wer hält da mit?
#25 vor 19 Tagen von Karl-Heinz Licht (Medizinjournalist)
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@Gast #17: Wie kommen Sie denn bloß darauf? "Eine genauso dumme politische Verbraucherentscheidungshilfe ist die „Ich muss mich um nichts mehr kümmern Lebensmittelampel“ eine gesunde Lebensführung besteht aus mehr als 3 Farben." Meine Antwort darauf ist ein modernes Märchen! 1. scheiterte diese Ampel am erbitterten Widerstand der Lebensmittelindustrie. 2. scheiterte die Lebensmittelampel politisch: CDU/CSU fanden, Verbraucher wären damit intellektuell überfordert; SPD, Grüne und Linke fanden sie intellektuell eher unterfordert. Also einigten sich alle, gar nicht erst einen Anfang zu wagen, um etwas ganz Einfaches und Übersichtliches zu starten. Und wenn die Konsumenten/-innen nicht gestorben sind, warten Sie noch heute auf eine klare Darstellung positiver oder negativer Lebensmittel-Eigenschaften. Oder auf Ernährungstipps vom Bundeskanzleramts-Minister?
#24 vor 19 Tagen von Dr. med. Thomas Georg Schätzler (Arzt)
  6
Gast
# 21 Jeder Jeck( wie der Kölner so schön sagt) ist eben anders. Manche Individien sind Gemütsmenschen, und legen auch nicht sonderlich viel Wert auf Bewegung oder Sport. Andere wiederum dazu gehöre auch ich brauchen sehr viel Bewegung und auch eine gesunde Ernährung ansonsten wäre ich Tod-Depremiert und wäre auch permanent schlecht gelaunt und unausstehlich.
#23 vor 19 Tagen von Gast
  3
Gast
Viele Mitmenschen wurden mir gegenüber übergriffig, als ich einen BMI von 18 hate. Ich solle mehr essen! Meine Tochter wiegt 54 kg/ 160cm und ihr wird eingeredet, sie sei zu fett. Ich verstehe die Welt manchmal nicht mehr!
#22 vor 19 Tagen von Gast
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Gast
....aber es muss dann auch jeder was draus machen. Man wird nicht ein Leben lang an die Hand genommen.
#21 vor 19 Tagen von Gast
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Gast
Gesunde Ernährungslehre sollte schon im Kindergarten beginnen mit selbstgekochten Essen und auf spielerische Art und Weise den kleinsten beigebracht werden.
#20 vor 19 Tagen von Gast
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R. Winter (Neurologe)
Dass Adpositas nur ausnahmsweise auf genetisch ausgelöste Erkrankungen zurückgeht, ergibt einen Vergleich mit der Zeit vor 50 Jahren, als kaum noch jemand hungern musste, aber noch in den meisten Haushalten gekocht wurde, und als "convenient food" und "fast food" noch nicht erfunden oder zumindest in D kaum verbreitet waren. Eine Änderung der Ernährungsgewohnheiten gelingt vielen Betroffenen trotzdem nicht. Sehr wahrscheinlich kliegt das doch an der Prägung, die man in der Kindheit und - weniger gravierend - bei Fehlernährung über viele Jahre auch im Erwachsenenalter mitbekommt. Essverhalten hat mit Emotion zu tun. Die mit bestimmten Nahrungsmitteln verknüpften Emotionen durch andere, einer gesunden Ernährung dienlichere zu ersetzen, setzt mit Sicherheit bei den meisten Menschen starke, d.h. allzu oft eben nicht leistbare langfristige Anstrengungen voraus. Scham ist natürlich nichts, was stark macht und die Fähigkeit zu Anstrengungen verbessert. Deshalb sehe ich die ärztliche Aufgabe darin, Adipöse spürbar(!) als Menschen zu akzeptieren und sie darin zu beraten, wie man eine Gewichtsreduktion erreichen kann, wenn sie das selbst aus eigenem Antrieb und aus Vernunftgründen oder wegen des Leidens unter den Folgen des Übergewichts wollen. Die meisten Adipösen wollen abnehmen, finden aber keinen Weg und werden von der einschlägigen Regenbogenpresse incl. kostenlos verteilter "Einkaufsführer" immer wieder auf die falsche Patentdiätfährte gelockt, die eine Normalisierung des Gewichts ohne Anstrengung verspricht. Es ist schade, dass man diese Art der Geschäftemacherei nicht unterbinden kann. Es gibt ja eine Menge Leute, die an der Entstehung der Adipositas und dem vergeblichen Kampf dagegen viel Geld verdienen.
#19 vor 19 Tagen von R. Winter (Neurologe) (Gast)
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Gast
Faulheit nett ausgedrückt. Und immer mehr Leute die mit ihrem Leben nicht klar kommen schleppen ihre Probleme zu Ärzten wo sie nicht hingehören
#18 vor 19 Tagen von Gast
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Gast
Sehr oft frage ich mich „wie kann es nur soweit gekommen sein und das über Jahre“ Es ist einfach eine Unwissenheit die in unserer Zeit so nicht vorherrschen dürfte, viele besonders jüngere sind nicht mehr kritisch gegenüber industrieller Werbeaussagen. Solange die Werbung ihre Legale (Gesetzeskonforme) Lügen verbreiten kann wird sich daran wenig ändern Eine genauso dumme politische Verbraucherentscheidungshilfe ist die „Ich muss mich um nichts mehr kümmern Lebensmittelampel“ eine gesunde Lebensführung besteht aus mehr als 3 Farben. Politik und Nahrungsmittelindustrie gehen Hand in Hand und schaden damit der Zukunftsfähigkeit unseres Landes!
#17 vor 19 Tagen von Gast
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Gast
Nochmal weiter: Ich kenne zwei Frauen, die unter dem gleichen Medikament sehr zugenommen haben. Die eine stark stigmatisiert von ihrer Umwelt (Familie, Büro, 30 kg zugenommen). Ich sehe ja ein, dass betimmte Wirkstoffe wichtig sind für die Bewältigung seelischer Krankheitszustände, weiß aber jetzt, dass man, wenn starke Nebenwirkungen auftreten, Ersatzpräparate geben könnte. Warum sind solche Präparate noch auf dem Markt, die ein Problem wohl beheben können, dieses aber durch ein anderes ersetzen, das ebenso schlimm erscheint?
#16 vor 19 Tagen von Gast
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Ärztin
@Frau Geißdörfer: Sie haben vollkommen Recht wenn Sie anführen dass Gewichtsreduktion nicht zwangsläufig zu besserer Gesundheit und mehr Wohlbefinden führt. Genau das ist ja das Problem das ich anführen wollte. ABER ausgewogene Ernährung und angemessene körperliche Aktivität vermag dies sehrwohl. Und wenn man Glück hat erreicht man auf diese Weise eine Gewichtsreduktion oder zumindest eine Silhouette mit der man sich attraktiver fühlt, aber das ist NICHT die Hauptsache. Die Hauptsache ist die zunehmende körperliche Fitness, die Kraft, die Kondition, das Wohlbefinden.
#15 vor 19 Tagen von Ärztin (Gast)
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Gast
Ich hatte seinerzeit aufgrund einer schweren Depression (normalgewichtig) ein Medikament verordnet bekommen, das mir einen Heißhunger beschert hat wie in meinem ganzen Leben vorher nicht (damals 55 J.). Es war über Weihnachten und ich habe nicht gegessen, sondern gefressen, weil ich nicht anders konnte. 10 Kg habe ich in zwei Wochen zugenommen. Ich habe meinen Arzt konsultiert und um ein anderes Medikament gebeten. Heißhunger zügig verschwunden. Geblieben sind die zugenommenen Kilo. Um die abzuspecken, habe ich sehr an mir arbeiten müssen, bin ja eigentlich ein disziplinierter Mensch. Halte seit mehreren Jahren jetzt wieder mein Normalgewicht. Also in etwa immer 75 kg bei 1,68 m Höhe. Ich betrachte mich als normalgewichtig, da kann man jetzt streiten aber ich sehe das so.
#14 vor 19 Tagen von Gast
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Descartes
Was für eine Sinnlose Diskussion! Adipositas ist ein krankhafter in der Regel selbst herbeigeführter Zustand. Ebenso wie beim Rauchen oder bei der chronischen Selbstvergiftung mit anderen den Körper schädigenden Agenzien sollte man das Kind stets beim Namen nennen. Entweder man beendet diesen krankmachenden Zustand mit oder ohne Hilfe, oder man lässt es. Aber diese ständigen Versuche, gerade bei der Adipositas sich selbst in die Ecke des gemoppten Opfers zu stellen oder gar zu verlangen "Fett" solle doch bitte von der Majorität jetzt endlich einmal als schön und ästhetisch empfunden werden ist für mich genau so dümmlich wie als verlange man das Kettenrauchen gesellschaftsfähig zu machen. Zu den generellen negativen Einflüssen auf die Mortalität Weiß zudem jeder operierende oder betäubende Kollege welchen aufwand adipöse oder magna adipöse bei medizinischen oder chirurgischen Interventionen verursachen und welches erhebliche mehr an Risiko hinzukommt.
#13 vor 19 Tagen von Descartes (Gast)
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Elke
Leider führt aber auch das Mobbing in Bezug auf Übergewicht zu Frust und wieder mehr essen...
#12 vor 19 Tagen von Elke (Gast)
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Übergewichtigen Menschen wird im Alltag und leider auch in der Arztpraxis immer wieder zu verstehen gegeben, dass es (=alles, Schmerzen, Probleme, Sorgen, das schlechte Selbstbewusstsein, Depressionen, das ganze Leben) viiiiiiel besser wird, wenn man doch einfach abnimmt. Na toll. Erstens stimmt das so wohl nicht, denn auch Normalgewichtige leben nicht im gesunden Dauerglück, zweitens ist das nicht hilfreich, im Gegenteil kontraproduktiv! Könnte das mal jmd. zur Kenntnis nehmen und in Zukunft vermeiden? Adipositas-Aktivistinnen sind doch eher eine Randerscheinung und werden sicherlich nicht den gesunden Menschenverstand der Mehrheit der Übergewichtigen bedrohen.
#11 vor 19 Tagen von Steffi Geißdörfer (Heilpraktikerin)
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Die meisten plus size sind wohl eher übergewichtig als adipös. Ein Hinweis fände ich gut, aber dann doch eher den Totenschädel auf Cola uä mit Hinweisen. Also vom Unterwäsche tragen wird man ja nicht dick
#10 vor 19 Tagen von Katherine Knabe (Ärztin)
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B. Rupietta
Adipositas ist kein Lifestyle, es ist massiver und multipler Risikofaktor! Jedem Arzt sei das Buch "Fettlogik überwinden" von der Psychologin Dr. Nadja Hermann ans Herz gelegt. Sie hat sich die Mühe gemacht und einen Berg an häufig zitierten Studien auf Validität überprüft. Diese fast "Metaanalyse" ist im Ergebnis bestechend. Gerade Ärzte dürfen/müssen mit Penetranz auf Adipositas hinweisen. Die Gesellschaft macht es nicht. B. Rupietta (selbst gerade 20 kg reduziert und in einem neuen, besseren Leben!)
#9 vor 19 Tagen von B. Rupietta (Gast)
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Medizinstudent
Naja das eigentliche Problem ist ja nicht, dass man zunimmt, sondern das man extrem viel zunimmt Gewichtsschwankungen sind im gewissen Rahmen ja total normal. Ich denke das die Auslöser für einen morbiden Adipositas immer multifaktoriell sind und man das nicht umbedingt verhindern kann. Die frage ist aber ja was lässt jemanden so dick bleiben, wenn man nur an die unzähligen Adipokine von dem dann vorhandenem viszeralfett denkt, die bis heute nochnichtmal ansatzweise verstanden sind in ihrer Funktion und den kleinen Teil den wir schon gut in ihrer Funktion verstehen, dann sehe ich dort eher die Lösung als nun verhindern zu wollen das jemand überhaupt dick wird, denn es muss ja einen grund haben warum jemand auch dick bleibt und teilweise ist es ja mit einem höherem Ghrelin spiegel etc. verknüpft was aber ja noch längst nicht alles sein kann.
#8 vor 19 Tagen von Medizinstudent (Gast)
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Ich möchte noch ergänzen, dass Dr. Hermann weiter oben im Kapitel auch auf das Prader-Willi-Syndrom sowie auf das Polyzystische Ovarialsyndrom und Schilddrüsenunterfunktionen eingeht. Die Abhängigkeit von Energieaufnahme und Energieverbrauch wird von diesen natürlich auch nicht ausgehebelt. Was ich mich als Nichtmediziner, aber Betroffene (Adipositas II) frage, ist, was die Medizin denn nun tun kann, um Menschen dies bewusst zu machen? Ich würde Herrn Teuschel insofern widersprechen, als dass ich behaupte, dass Übergewicht abgesehen von der Energiebilanz als zugrundeliegendem Mechanismus definitiv aus mangelnder Disziplin heraus entsteht! Nur: Ich war jahrelang psychisch krank, woraus meine Adipositas als Komorbidität entstand. Aber Disziplinlosigkeit ist in meinen Augen kein bewusst gewählter Charakterfehler. Da sind dann in der Tat die Psychologen und auch die Hausärzte gefragt, um das effektiv zu vermitteln. Nur wie - da bin ich leider auch überfragt.
#7 vor 19 Tagen von Jehanne Jenkins (Biologisch- / Chemisch- / Physikalisch-technische Assistentin)
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"[...] thematisiert, neigen Menschen dazu, sich zu verschätzen bei dem, was sie essen, und ein veränderter Appetit sorgt für eine veränderte Wahrnehmung. So mag man den Schöpflöffel etwas voller laden oder zweimal mehr zum Studentenfutter in der Schreibtischschublade greifen, ohne dass man hinterher das Gefühl hat, mehr gegessen zu haben. Durch den erhöhten Hunger ist das Gefühl der Befriedigung schließlich dasselbe. Am Ende nehmen wir nur Abweichungen von unserer *Grundlinie* wirklich wahr. Wenn wir dank erhöhtem Appetit permanent hungrig sind, mag es uns vorkommen, als hätten wir wenig gegessen, obwohl wir in Wirklichkeit mehr gegessen haben - einfach, weil uns häufiger das Gefühl von Hunger oder Verzicht überkommt. Fazit: Medikamente und Krankheiten können die Bedingungen erschweren, eine ausgeglichene Energiebilanz oder gar ein Kaloriendefizit zu erreichen. Sie machen jedoch nicht von alleine dick oder sorgen dafür, dass man nicht abnehmen kann."
#6 vor 19 Tagen von Jehanne Jenkins (Biologisch- / Chemisch- / Physikalisch-technische Assistentin)
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Liebe Ärztin, Im Grundsatz haben Sie natürlich vollkommen recht, ich möchte aber gern noch ein kurzes Zitat ergänzen aus "Fettlogik überwinden" von Dr. Nadja Hermann. Das Zitat (S. 61f.) beendet das Kapitel "Krankheiten oder Medikamente können dick machen, ohne dass man was dafür kann! (Mein Arzt hat das auch gesagt!)" (S.59). " Medikamente und Krankheiten können unser Gewicht jedoch nicht nur über Wassereinlagerungen verändern. Es gibt Medikamente, die Energie geben, und es gibt welche, die müde machen. Auch wenn man es nicht bewusst merkt, kann dies im Alltag dazu führen, dass man sich weniger bewegt, häufiger den Fahrstuhl statt der Treppe nimmt, sich hinlegt, statt im Garten zu arbeiten, oder den Sport auf morgen verschiebt und so auf Dauer ein paar hundert bis tausend Kalorien im Monat weniger verbrennt. Auch der Appetit ist nicht zu unterschätzen. Die wenigsten von uns zählen exakt jede Kalorie und wiegen alles auf das Gramm genau ab, bevor sie es essen. Wie bereits[...]"
#5 vor 19 Tagen von Jehanne Jenkins (Biologisch- / Chemisch- / Physikalisch-technische Assistentin)
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Ärztin
...übergriffig meinte ich...
#4 vor 20 Tagen von Ärztin (Gast)
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Ärztin
Das ist alles sehr interessant, spricht aber meiner Meinung nach nicht die entscheidenden Punkte an. Und die sind: tägliche Bewegung und ausgewogene Ernährung für ALLE. Auch jemand der mühelos einen optimalen BMI halten kann riskiert seine Gesundheit wenn er den ganzen Tag auf dem Hintern sitzt und Süßkram und Fastfood in sich hinein stopft. Auch die unglücklichen Menschen welche krankheitsbedingt trotz körperlicher Ertüchtigung und ausgewogener nicht mit der gewünschten Gewichtsreduktion belohnt werden können ihre körperliche und seelische Gesundheit noch verbessern wenn sie trotzdem am Ball bleiben. Man muss nicht gleich für den Marathon trainieren, jedes Bisschen hilft, nur Mut, es lohnt sich. Sowohl fatshaming als auch skinnyshaming sind nicht nur keine Hilfe, sondern schlicht Übergriffen und verachtenswert.
#3 vor 20 Tagen von Ärztin (Gast)
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Die Studie "Body-mass index and all-cause mortality: individual-participant-data meta-analysis of 239 prospective studies in four continents" der "The Global BMI Mortality Collaboration" http://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(16)30175-1/fulltext stellt die krankheits-epidemiologischen Verhältnisse vom Kopf wieder auf die Füße! Dort wurden Normgewicht, Übergewicht und dynamische krankheitsbedingte Gewichtsveränderungen differenzierter als lediglich mit dem BMI untersucht und diskutiert. Gesunde Dicke sind doch kränker als gesunde Schlanke - kranke Schlanke und kranke Dicke haben besonders schlechte Karten!
#2 vor 20 Tagen von Dr. med. Thomas Georg Schätzler (Arzt)
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Dauerhaft deutlich Übergewichtige sind multimorbide. Deutlich Untergewichtige haben häufiger konsumierenden Erkrankungen. Daraus resultierende Denkfehler zeigen z.B. die Autoren von "Change in Body Mass Index Associated With Lowest Mortality in Denmark, 1976-2013" http://jama.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=2520627 welche mit naivem Empirismus unreflektiert BMI-Daten mit dem dänischen Mortalitätsregister verknüpft haben. Man stirbt aber nicht a n einem BMI, sondern m i t einem abnehmenden BMI bei konsumierenden Tumorerkrankungen, kardialer, pulmonaler oder renaler Kachexie, Altersdegeneration und -exsikkose bzw. allgemeinen alterungsbedingten Organ-Abbauprozessen. Deswegen spricht ein relativ hoher BMI mit hoher Wahrscheinlichkeit gegen derartige präfinale Zustände.
#1 vor 20 Tagen von Dr. med. Thomas Georg Schätzler (Arzt)
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