7 Sätze, die dir den Wochenenddienst versauen

20.07.2017

Wochenenddienste: Sie können im folgenden Sinne gemütlich sein: Es sind abgespeckte Wochenvisiten, nicht dringend, man plätschert so durch die Patientzimmer, plaudert ein bisschen hier, ein bisschen dort, trinkt einen Kaffee im Schwesternzimmer, und geht hoffentlich früh nach Hause.

Wochenenddienste können aber auch so ablaufen: Man rauscht durch 30 Patientzimmer, erledigt Konsile auf Station X (die im Nebengebäude liegt, am anderen Ende des Krankenhausgeländes) und hofft, dass niemand stirbt und man kein wichtiges Detail übersieht.

Fragen und Sätze, die man im oben beschriebenen Szenario absolut nicht hören möchte:

 

Bildquelle: Niklas Morberg, flickr

Artikel letztmalig aktualisiert am 31.07.2017.

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Da war doch mal was ....... ich glaub im Ausgehenden 19. Jahrhundert wurden Geräte entwickelt die das beschriebene Phänomen mit der Angehörigen Kommunikation lösen könnten. Heute ist die Technik so weit entwickelt das man mit Hilfe von magischen Zahlenkombinationen fast jeden erreichen kann. :-) Wie war noch gleich die Ausrede von behandelnden Ärzten sich vor Angehörigengesprächen zu drücken ? :-)
#7 am 05.09.2017 von Georg Gründel (Gesundheits- und Krankenpfleger)
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Gast
Ja, liebe #2, bitte etwas mehr Rücksicht auf die Angehörigen der schwerstkranken Frau Y. Am Wochenende endlich mal einen Arzt zu Gesicht bekommen, nachdem man als Angehöriger die ganze Woche schon zu unterschiedlichsten Zeiten im Krankenhaus aufgeschlagen ist wegen eines Gesprächs. Aussage der Krankenschwester: "Morgen ist um 10 Uhr Visite, da können Sie vorbei kommen" oder "Ab 14 Uhr ist er auf Station zur erreichen" und und und... Wenn man dann zu den angegebenen Uhrzeiten kommt, heißt es: "Visite war schon, Arzt schon wieder weg", oder, nachdem man schon eine Stunde gewartet hat: "Hat heute doch keine Zeit, kommen Sie morgen wieder". Und dann endlich am Wochenende bekommt man mal einen Arzt zu Gesicht und dann heißt es: "Das ist leider nicht mein Patient, Sie sollten mit dem behandelnden Arzt sprechen". So rum wird ein Schuh draus.
#6 am 30.08.2017 von Gast
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Gast
"Braucht Frau M. eigentlich Antibiotika für den Austritt?" WAS, DIE HAT ANTIBIOTIKA? "Wie viel Xarelto braucht eigendlich Herr. XY. Er sagte, es seien 10, im PC sind 20 seit 2 Wochen. Er will nicht so viel nehmen!" "Ist das Antibiotikum von Herr. F. eigentlich Resistenz-gerecht? Frag doch mal die Mikrobiologie. Sonntag um 22:00 Uhr!" "Die Urologen haben auf der Visite heute morgen nichts gesagt und nun ist der Dienstarzt nicht mehr erreichbar. Was soll ich mit dem DK von Herrn B. machen? Da läuft Frischblut seit 2 Tagen raus!" "Frau V. isst vegan und glutenfrei und hat Allergien auf ... und .... sowie ... , kannst du mal die Küche anrufen, die kriegen das seit 1 Woche nicht hin (Samstag, 17:30 Uhr)" "Was machen wir mit (Diagnose 37) bei Frau M.? Sie leidet sehr darunter. Sie nimmt daheim immer (Unbekanntes, sauteures, nicht-bestellbares Medikament), kannst du das nicht organisieren? Sie hat es nicht dabei... (Apotheke seit 20 Minuten geschlossen)"
#5 am 01.08.2017 von Gast
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Gast
Es ist halt wie im richtigen Leben. Man hat unter der Woche als Angehöriger der Frau Y. nie einen Arzt zu Gesicht bekommen, obwohl man immer dann gekommen ist, wenn einem irgendjemand gesagt hat, dass es da günstig wäre...
#4 am 28.07.2017 von Gast
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korrekt !! so ist es
#3 am 25.07.2017 von Dr. med. Veronika Siebenkotten-Branca (Ärztin)
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Es ist halt wie im richtigen Leben - kommt mir irgendwie bekannt vor. Aber bitte mehr Rücksicht auf die Angehörigen der schwerstkranken Frau Y. Unter der Woche haben diese nun wirklich keine Zeit (Achtung! Humor gepaart mit Sarkasmus). Ein befreundeter Pfarrer, der in einer bäuerlichen Gemeinde wirkt, erzählte mir, dass seine Schäfchen am liebsten Sonntag abend nach 22 Uhr kämen. Stallarbeit rum, Wirtshaus zu.
#2 am 25.07.2017 von Alfred Geißler (Arzt)
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Max Schlommski
Vielleicht braucht man für die Beantwortung solcher Fragen eine Menge Humor...?
#1 am 24.07.2017 von Max Schlommski (Gast)
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