Multiple Sklerose: Dieser Fall kostet Nerven

17.07.2017
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Ein Mann verklagt den Impfstoff-Hersteller, weil er in einer Hepatitis-B-Impfung die Ursache seiner MS-Erkrankung sieht. Vor Gericht sind seine Argumente: zeitlicher Zusammenhang und fehlende Vorerkrankung. Die Wissenschaft schüttelt den Kopf. Nicht aber das Gericht, das gibt ihm Recht! Mein Versuch, den Fall zu verstehen, gleicht einer Arschbombe ins Spannungsfeld zwischen Recht und Medizin.

Als Medizinerin und Kind einer Juristen-Familie wurde ich bei folgender Meldung hellhörig: „Der Europäische Gerichtshof spricht Patient Anspruch auf Schadensersatz wegen Impfschaden zu – ohne Beweise!“ (So in etwa lautete der Aufmacher eines Zeitungs-Artikels.) Der Aufschrei ist groß. Das Urteil sei haltlos, man verunsichere die Bevölkerung und öffne so Impfgegnern bei ihrer Panikmache Tür und Tor.

Ich bin skeptisch. Ganz so haltlos kann das doch eigentlich nicht sein. Was genau ist da passiert? Ich hab mir das Urteil des EuGHs rausgesucht und gelesen (leichter gesagt als getan – unfassbar, wie Juristen ein Satzende rausschieben können …) Mit den Juristen in meiner Familie hatte ich danach hitzige Diskussionen. Die Frage, die bis zum Ende bleibt: Wie kann eine Vermutung von Laien den Richtern am Ende eines Gerichtsverfahrens plausibler erscheinen als der aktuelle Stand der Forschung? Was ist da passiert, dass die Wissenschaft nicht ausreichend Wissen schaffte?


Worum geht es eigentlich?


Der Franzose J.W. erhält im Dezember 1998, Januar und Juli 1999 jeweils eine Injektion zur Impfung gegen Hepatitis B. Einen Monat später zeigen sich bei ihm erste Symptome von Multipler Sklerose. 2000 manifestiert sich diese Diagnose und bereits ein Jahr später ist J.W. arbeitsunfähig. 2006 reicht er Klage gegen das Pharmaunternehmen ein, weil er in der Impfung den Auslöser der Krankheit sieht. Wissenschaftlich gesehen gibt es dafür keine Anhaltspunkte. Man sollte meinen, dass J.W. stichhaltige Beweise liefern muss, um damit Erfolg zu haben. Aber wie weist man im Nachhinein stichhaltig den Auslöser einer Krankheit nach, deren Auslöser bisher nicht bekannt sind? Unmöglich, erst recht für medizinische Laien.

Franzosen schützen David im Kampf gegen Goliath


Speziell für den Bereich Arzneimittelhersteller-Haftung gibt es aber nach französischer Rechtsprechung besondere Regeln, wenn es um den Beweis geht, dass ein Impfstoff fehlerhaft und dadurch Ursache für Schäden an Patienten ist. Nach dieser Rechtsprechung reicht es aus, dass der Patient eine „ernsthafte, klare und übereinstimmende Vermutung“ vorträgt, die vom Gericht als plausibel empfunden wird. Im Rechtsstreit gegen Pharmafirmen stärkt man so Patienten den Rücken.

Durch alle Instanzen 


Auf Grundlage dieser Argumentation gewinnt der Patient zunächst vor dem Regionalgericht. Dieses findet, dass der zeitliche Zusammenhang und die fehlende familiäre Vorbelastung als Indizien für eine „ernsthafte, klare und übereinstimmende Vermutung“ ausreichen.

Bis 2014 geht der Fall jedoch durch verschiedenste Instanzen. (J.W. selbst bekommt davon nichts mehr mit, er verstirbt 2011 an den Folgen seiner Krankheit.) Ein Berufungsgericht hebt das erste Urteil auf, das Kassationsgericht – eine noch höhere Instanz – kritisiert seinerseits das Berufungsgericht, woraufhin der Fall neu begutachtet wird. Daraufhin fällt ein Urteil, das auf medizinisch wissenschaftlicher Argumentation basiert:

Wissenschaftlich gesehen ist der Zusammenhang zwischen Impfung und MS extrem unwahrscheinlich. Juristisch gesehen ist dies jedoch kein Beweis, dass es im speziellen Fall von J.W. ausgeschlossen ist. Seine Familie reichte daher beim Kassationsgericht erneut eine Beschwerde ein – und hier kommt der Europäische Gerichtshof (EuGH) ins Spiel. Wenn ein Fall wie hier bis in die letzte Instanz geht und dort noch Uneinigkeit herrscht, müssen nationale Gerichte den Rat des EuGH einholen, wie das Recht der Europäischen Union auszulegen ist.

Das EuGH-Urteil bezieht sich also auf die sinngemäße Frage des französischen Gerichts, ob es falsch ist, diese „ernsthafte, klare und übereinstimmende Vermutung“ als Beweis anzuerkennen, auch wenn die medizinische Forschung dem widerspricht.


Zwei Aspekte waren hier für mich einleuchtend:

Infolge des EuGH-Urteils wurde der Familie von J.W. schlussendlich also doch Anspruch auf Schadensersatz zugesprochen.


Fair oder Unfair?


Unglücklich, dass dieses Urteil ausgerechnet das sensible Thema „Impfungen“ betrifft. Wäre die Wissenschaft auch gegen ein gleiches Urteil Sturm gelaufen, das keinen Impfstoff, sondern ein anderes Arzneimittel betrifft?

Es ist eine riesige Errungenschaft, dass man durch konsequentes Impfen bestimmte Krankheitserreger eradizieren kann. Es wäre eine noch größere Errungenschaft, würde das bei noch mehr Erregern gelingen. Voraussetzung dafür ist eine hohe Impfbereitschaft. Es besteht Sorge, dass Rechtsprechungen wie diese die Bevölkerung verunsichern und die Impfbereitschaft darunter leidet.

Diese Sorge ist einerseits nachvollziehbar. Mediziner wünschen sich, dass die Gesellschaft von bestimmten Krankheiten befreit wird. Der ein oder andere Impfschaden muss dabei in Kauf genommen werden, überwiegt der Nutzen doch so ungemein. Andererseits frage ich mich: Ist eine Forderung wie „Verunsichert die Bevölkerung nicht zusätzlich durch solche Nachrichten!“ nicht vielleicht genau der Knackpunkt des erbitterten Kriegs zwischen Impfbefürwortern und Impfgegnern?

Nimmt man militanten Impfgegnern und deren Verschwörungstheorien vielleicht das Publikum, indem man die Fronten etwas auflockert? Indem man Botschaften wie „Impfen ist todsicher, Impfstoffe sind sicher und haben keine Nebenwirkungen“ abschwächt und (realistische) mögliche Folgen offener diskutiert?

Zu thematisieren, dass es Impfschäden gibt und dass es nicht ausgeschlossen ist, dass manche davon auch noch nicht bekannt sind, ist wichtig – aber auch, dass eine Abwägung von Nutzen und Risiko klar zugunsten der meisten Impfungen ausfällt. Für den einzelnen Patient ist der Nutzen für die Gesellschaft jedoch sehr abstrakt. So ein Aufklärungsgespräch bedarf daher sicher viel Empathie. Aufbau von Druck führt weder zu Verständnis, noch wurde so jemals eine Front gelockert.

Ich könnte mir vorstellen, dass manches Gerichtsverfahren gar nicht erst eröffnet worden wäre, wenn Patienten im Vorhinein ausreichend und empathisch über alle Risiken der Impfung aufgeklärt worden wären.
 

Bildquelle: katarina_dzurekova, flickr

Artikel letztmalig aktualisiert am 26.07.2017.

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Gast
Richtig so, gute Entscheidung.
#20 am 25.07.2017 von Gast
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Gast /Arzt
zu #6 Autisten gibt es in China genauso wie in der westlichen Welt. Habe bei Reise 1992 schon genügend kennengelernt. Paßt natürlich nicht in in die Denke der Machthaber, genauso wenig wie in das der Impfgegner. Die angebliche Vermehrung in 17 Jahren ist schon krass!
#19 am 24.07.2017 von Gast /Arzt (Gast)
  0
Gast
Ich bin keine Impfgegnerin und habe meine Kinder (inzwischen Erwachsen) auch gegen D-T-P-HiB und MMR impfen lassen. Damals gab es die Hepatitis B Impfung, Windpocken, Pneumokokken und Rotaviren Impfungen noch nicht. Seit 17 Jahren praktiziere ich in eigener Praxis als Heilpraktikerin auf dem Land, behandle viele Kinder mit Neurodermitis und Allergien. Es ist schon erschreckend, dass die Kinder inzwischen mit 2 Monaten 8-fach geimpft werden (in meiner Generation mit 8 Monaten 4-fach), dass die Hepatitis B Impfung mit 5 anderen Impfstoffen zusammen + Pneumokokken + Rotaviren (am gleichen Tag) geimpft wird. Dann im Abstand von 1 Monat die zweite, im Abstand von 1 Monat (!) wieder die dritte - wohlgemerkt ist das Baby dann erst 4 Monate alt. Innerhalb des 1. Lebensjahres wird dann die Hepatitis-B (mit D-T-P...) ein 4. Mal geimpft ! Welcher Erwachsene würde das aushalten ? Babys müssen es weil die Stiko es so empfiehlt und die Eltern darauf vertrauen !
#18 am 24.07.2017 von Gast
  7
Gast
Herr Heinze, Sie werden bestimmt mal ein prima Halbgott, wenn Sie jetzt schon so differenzierte Einschätzungen treffen.
#17 am 24.07.2017 von Gast
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Kritik am Impfen zu üben, ist für die Befürworter sofort Gegenerschaft. Sehr üble Eigenschaft! Bis zum heutigen Tage gibt es eine (1), gewiss noch längst nicht anerkannte UNANHÄNGIGE Langzeitstudie zum Thema. Studien werden von den Impfstoffherstellern selber erstellt. Beweise, dass Impfungen auf lange Sicht wirken, fehlen. Impfschäden werden maximal bis 4 Wochen nach der Impfung erfasst. Was danach passiert, ist Risko. M.M.n. ein sehr billiges Verfahren, aber effizient. MS, Parkinson, Alzheimer, Polyneuropathie (nicht diabetischer Ursache) Fibromyalgie, geistige/körperl. Rückentwicklung von Kindern u.v.a.m., was macht 'die Wissenschaft' so sicher, dass diese Erkrankungen nichts mit den zusätzlichen Inhaltsstoffen wie Quecksilber, Alumium etc. od. Kombiimpfstoffen zu tun haben? Will man es wirklich so genau wissen? Ich glaube nicht. Ich halte es für fahrlässig, hier nicht hinreichend zu recherchieren und zu untersuchen. Die Impfgeschädigten sind die Bauernofper!
#16 am 24.07.2017 von Renate Rathmann (Heilpraktikerin)
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Sehr interessanter Artikel. Leider verkennen Sie den Fakt, dass Impfgegner ein geschlossenes Weltbild haben und egal welche Argumente und Beweise vorgelegt werden immer zum selben Schluss kommen - da ihnen ihr Weltbild einen anderen Schluss nicht erlaubt. Als Beispiel möchte ich an den Fall Stefan Lanka und seiner Auslobung von 100.000€ für den Beweis der Existenz des Masern-Virus erinnern. Ihm wurden mehrere unabhängige wissenschaftliche Publikationen vorgelegt, die dieser dennoch nicht anerkennen wollte. Herr Lanka ist promovierter Biologe, aber es passte nicht in sein Weltbild. Dieser Fall offenbarte obendrein wie unfähig Gerichte sind um über naturwissenschaftliche Fragen zu urteilen. In 2. Instanz wurde Herr Lanka vom BGH von der Zahlung der "Wettschuld" aufgrund juristischer Winkelzüge freigesprochen (Auslobung statt Wette), die eigentliche Streitfrage wurde nicht geklärt, von Impfgegnern wird es als Beweis der Nicht-Exsistenz gesehen... Geschlossenes Weltbild eben.
#15 am 23.07.2017 von Alexander Heinze (Student der Humanmedizin)
  14
Dr. Norman Krämer
" Würde ein Gericht nur Impf-Komplikationen anerkennen, die wissenschaftlich belegbar sind, wäre eine Pharmafirma ja praktisch nicht zu belangen." Dieser Satz ist unlogisch, da ja gerade die von Ihnen erwähnten, im Beipackzettel aufgeführten Nebenwirkungen zu Schadensersatzansprüchen berechtigen. Diese Nebenwirkungen sind auch nicht immer wissenschaftlich nachgewiesen, oft besteht nur ein zeitlicher Zusammenhang wie wohl auch in dem aufgeführten Fall. Die Menschheit muß sich vor Augen führen, daß immer eine Restunsicherheit bei allem, was sie tut, bestehen bleibt. Eine Impfung vorzuenthalten (darauf läuft es ja hinaus, wenn der Impfstoffhersteller zu Einstellung der Produktion genötigt wird) bedeutet millionenfachen Tod (siehe spanische Grippe mit 20 Mio Toten, damals noch keine Impfungen). Dem- gegenüber steht der Tod weniger, bei denen der Zusammenhang ihres Todes mit der Impfung wissenschaftlich in keinster Weise belegt ist. Der gesunde Menschenverstand kann nur eins sagen: Impfen!!!
#14 am 22.07.2017 von Dr. Norman Krämer (Gast)
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@ #1: Na, dann sollte mal unbedingt jemand eine prospektive, doppeltblinde Studie mit aussagefähiger Teilnehmeranzahl bezüglich Autismus in Verbindung mit mütterlicher Impfung machen, oder? Weltfremd. Etwas auszuschließen, weil man es nicht kennt oder in diesem speziellen Fall nie kennen wird... das ist nicht menschenhaft. Wir nehmen an, untersuchen, erforschen. Auszuschliessen, was man nicht (oder noch nicht...) untersuchen kann, wäre der gleiche Rückschritt, wie aus der Antike ins Mittelalter.... Und...Irgendwie sind die Dinge ja auch auf den Beipackzettel gekommen... Bestimmt nicht durch Versuche, sondern nur durch die Erfahrung in der Anwendung zwecks Ausschluß von Ansprüchen gegen den Produzenten....
#13 am 22.07.2017 von Bernd Brüggemann (Student)
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Gast
der Gedanke der Impfung im Sinne einer Feiung ist richtig u. notwendig. Nur sollten sich die Mainstreamstrategen mal ein paar Gedanken über den Immunologischen Zustand des zu Impfenden machen , dh. den richtigen Zeitpunkt u. die Verträglichkeit der zu impfenden Substanz - zB. einen einfachen LTT - Test durchführen u. die Evolutionsbiologie verstehen lernen u. die Leistungsfähigkeit der Mitochondrien erfassen . wenigstens ChargenNr. der Impfampulle aufschreiben u. die Ampulle aufbewahren ,die ad hoc im isopathischen Sinne verwendet werden könnte
#12 am 22.07.2017 von Gast
  3
Das ist aber seltsam. Als Aerztin sollte diese Dame (kein Name findbar beim Artikel) doch Zugang zur Packungs Beilage des Impfstoffes haben. Und da steht's doch ganz klar: Post-Marketing Experience: The following additional adverse reactions have been reported with use of the marketed vaccine. .... Autoimmune diseases including systemic lupus erythematosus (SLE), lupus-like syndrome, ... Nervous System Disorders: Guillain-Barré syndrome; multiple sclerosis; exacerbation of multiple sclerosis; .... encephalitis ..."
#11 am 22.07.2017 von Eva Pick (Heilpraktikerin)
  3
Gast
Ich denke, das Urteil könnte sogar die Impfbereitschaft in der Bevölkerung erhöhen. Wer die Sicherheit hat, im Falle eines Falles entschädigt zu werden, wird sich eher bereit erklären, sich zum Wohle der Allgemeinheit impfen zu lassen, als wenn nur immer alles abgestritten wird und Prozesse verschleppt werden, bis der Kläger an seiner Krankheit verstirbt. Und die Pharmaindustrie wird gezwungen sein, ordentliche Impfstoffe zu liefern und andernfalls dafür gerade zu stehen, wenn dem nicht so ist. Im übrigen wurden die Impfstoffe, die in Frankreich damals dann vom Markt genommen werden mussten, nach Deutschland, Österreich und die Schweiz verkauft. Man hat sich dann große Personengruppen ausgeguckt, denen man die Impfung quasi vorschreibt wie z. B. Erzieherinnen in Kindergärten. Und schon hat man sich die teure Entsorgung gespart. Echt schlau!
#10 am 21.07.2017 von Gast
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Ärztin
@6: Hmmm, warum wurde im März 1993 in Peking ein Heim für autistische Kinder gegründet, wenn es bis 2000 in China keine Autisten gab? http://www.zeit.de/online/2009/15/autismus-china/komplettansicht http://docplayer.org/14346724-Geschichtlicher-hintergrund-des-sterne-und-regen-erziehungs-instituts-fuer-autisten-stars-and-rain.html
#9 am 21.07.2017 von Ärztin (Gast)
  0
Gast
Mit dem gleichen, in Frankreich damals aus dem Umlauf genommenen, quecksilberhaltigen Gen-H-B-Vax, wurde das Personal in der Klinik, wo ich damals gearbeitet habe auch geimpft. Zufällig sind auffallend viele Leute von damals nicht alt geworden, 4 davon hatten MS. Mein Leben hat sich seitdem auch etwas verändert.
#8 am 21.07.2017 von Gast
  12
Gast
Lieber Gast #6, was soll uns Ihr Kommentar jetzt sagen? Sollten wir vielleicht auf sämtliche Impfungen verzichten, um dem Risiko jeglicher Impfkomplikationen aus dem Weg zu gehen? Gut, möglicherweise hätten wir u.a. weniger MS-Fälle und die Chinesen keine Autisten. Und vielleicht hätten wir auch in gar nicht ferner Zeit das Problem der Überbevölkerung der Welt erledigt!?
#7 am 21.07.2017 von Gast
  28
Gast
In den Achtziger Jahren wurden in Frankreich Jugendliche mit Hepatitis B durchgeimpft. Daraufhin traten mehrere Fälle von MS auf und die Impfung wurde gestrichen, so wie es bei uns in Deutschland mit der Keuchhustenimpfung war. Übrigens:#1 In China gab es bis 2000 keine Autisten. Nach Übernahme westlicher Impfprigramme sind es jetzt 2 Mio.
#6 am 21.07.2017 von Gast
  17
D.P. Heilpraktikerin
Seit 1995 arbeite ich als Heilpraktikerin klassisch homöopathisch, bin im BKHD (Bund klassischer Homöopathen Deutschlands) qualifiziert und daher zu Fortbildungen verpflichtet. Eine Fortbildung machte ich bei Rolf Kron, einem Arzt, der viele Impfschadensfälle in Behandlung hatte, s. www.rolf-kron.de. Auch ich habe Impffolgen behandelt, z.B. Ruhelosigkeit nach Mumps-Masern-Röteln-Impfung bei einer 8-Jährigen. Deren Mutter hatte mich vor der Impfung kontaktiert und ich beriet sie u.a. über Impfungen. Sie ließ ihre Tochter dann impfen. 2 - 4 Wochen danach rief sie mich an und berichtete, ihre Tochter müsse ständig während eines Spieles vom Tisch aufstehen und Pipi machen gehen oder habe das Gefühl, sie müsse groß machen (es war aber meist erfolglos), sie würde auf ihrem Stuhl ständig unruhig hin- und herrutschen. Das sei vor der Impfung nie so gewesen. Ich repertorisierte ihre Symptome, sie erhielt Apis C200, danach war die Ruhelosigkeit besser, aber nicht weg. Nach 4 Wochen erhielt sie nochmals Apis C 200, dann war alles so wie vor der Impfung!!! Es gibt mit Sicherheit mehr Impffolgen als allgemein bekannt ist. Mir scheint, die Pharmaindustrie steuert die öffentliche Meinung pro Impfungen. Unverständlich ist mir auch die Gebärmutterhalsimpfung, die nachweislich zu Todesfällen geführt hat (Gardasil) - trotzdem wird sie weiter beworben und durchgeführt.
#5 am 21.07.2017 von D.P. Heilpraktikerin (Gast)
  41
Gast
Allgemeines zu Hepatitis-B-Impfstoffen: Nach breiter Anwendung von Hepatitis-B-Impfstoffen ist in sehr seltenen Fällen über Synkope, Paralyse, Neuropathie, Neuritis (einschließlich Guillain-Barré-Syndrom, Optikusneuritis und Multiple Sklerose), Enzephalitis, Enzephalopathie, Meningitis und Krampfanfällen berichtet worden. Anaphylaxie, allergische Reaktionen einschließlich anaphylaktoider Reaktionen und Reaktionen Quelle: http://www.impfschaden.info/news55/439-neuer-impfstoff-gegen-hepatitis-b.html Ebenso nach Verabreichung von.....Nach der Verabreichung von Tetanus-Toxoid-haltigen Impfstoffen wurde von Plexus brachialis-Neuritis und Guillain-Barré-Syndrom berichtet - Periphere Neuropathie (Polyradikuloneuritis, Fazialisparese), Optikusneuritis, Demyelinisierung des Zentralnervensystems (Multiple Sklerose) wurden nach Verabreichung von Hepatitis B-Antigen-haltigen Impfstoffen beobachtet. ..... weiterer Kommentar erübrigt sich
#4 am 21.07.2017 von Gast
  10
MPH
Danke erstmal für den Artikel, der mE zur Versachlichung der Diskussion um Impfschäden beiträgt. Bei ungeklärter Kausalität der MS ist nach dem jetzigen Stand eine multifaktorielle Auslösung von Symptomen nicht auszuschließen. Das bei einer Autoimmunerkrankung eine Reizausübung auf das Immunsystem, wie z.B. eine Impfung, vielleicht nicht die alleinige Ursache, aber evtl. doch eine conditio sine qua non, ohne die Krankheit nicht aktiviert worden wäre, sein könnte, ist nicht auszuschließen. Hier greift das französische Recht ein, und hat eine Beweislastumkehr etabliert. Dies ist im Rahmen von Gefährdungshaftung im Rechtswesen verbreitet. Die Gefährdungshaftung wird z.B. im Umweltrecht eingesetzt, wenn es um neue Technologien geht, um Bürger/Verbraucher zu schützen, denn derjenige, der die Technologie/oder hier den Impfstoff vermarktet hat einen Informationsvorsprung, so dass es recht und billig ist, ihm die Beweislast zuzumuten.
#3 am 21.07.2017 von MPH (Gast)
  8
Gast
Tja und was ist dann mit dem Schweinegrippen-Flop?
#2 am 21.07.2017 von Gast
  6
Gast
Wenn man realistische Folgen von Impfungen diskutieren will, muss man nur in die Beipackzettel schauen, da sind die Nebenwirkungen für jeden zugänglich aufgelistet. Eine Erkrankung, die man nicht auf die Impfung zurückführen kann zu diskutieren, was soll das bringen? Mit der gleichen Argumentation kann ich dann auch (um mal in der Welt klassischer Impfgegner zu bleiben) Autismus auf Impfungen zurückführen und die Pharmafirmen verklagen. Gut, es liegt hier an einem französischen Gesetz, das einfach mal das Prinzip aufhebt, dass man nachweisen muss, wer einem einen Schaden zugefügt hat, bevor man Schadenersatz verlangt. Denkt man das mal weiter und stellt sich vor, nach diesem Präsedenzfall kämen mehr Franzosen auf die Idee, ihren Autismus, Krebs, rheumatische Erkrankungen etc. auf Impfungen zu schieben, weil ein zeitlicher Zusammenhang und eine Vermutung ausreicht, dann muss man sich auch überlegen, wie wohl ein Pharmaunternehmen darauf reagiert. Nämlich mit Einstellen des Verkaufs.
#1 am 20.07.2017 von Gast
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