PR: Was ist Couperose?

17.07.2017
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Unter Couperose versteht man das Auftreten von deutlichen Rötungen im Gesicht, welche durch die Erweiterung kleiner, oberflächlicher Blutgefäße entstehen. Dabei handelt es sich weniger um eine ernsthafte Erkrankung, sondern vielmehr um ein ästhetisches Problem, mit welchem verstärkt Frauen ab dem 30. Lebensjahr zu kämpfen haben.

m_1500298188.jpgUrsachen von Couperose

Nach aktuellem Wissensstand ist vor allem eine erbliche Veranlagung für das Auftreten von Couperose verantwortlich. Häufig sind sehr hellhäutige Personen mit blondem oder rötlichem Haar betroffen sowie insbesondere Frauen mit Bindegewebs- und Gefäßschwäche. Helle, dünne Haut begünstigt das Durchschimmern der unschönen Rötungen. Des Weiteren ist hoher Blutdruck eine mögliche Ursache, denn dieser bewirkt durch den starken Druck auf die Gefäßwände eine Ausdehnung der Blutgefäße, so dass kleine Äderchen platzen können.

Neben den genetischen Einflüssen werden aber auch zahlreiche weitere Faktoren für das Auftreten von akuter Couperose sowie für eine Verstärkung dieser Hautveränderungen verantwortlich gemacht. Dabei handelt es sich um sogenannte Trigger, also bestimmte Umstände, die sich anregend auf die Durchblutung auswirken und damit die typischen Hautrötungen auslösen können. Dazu zählen neben übermäßigem Tabak- und Alkoholkonsum auch der verstärkte Verzehr von koffeinhaltigen Getränken wie Kaffee und Cola. Häufige und lange Sonnenbäder (auch die Nutzung von Sonnenbänken!) sowie starke Temperaturwechsel, zum Beispiel in Verbindung mit Saunagängen, kommen ebenfalls als mögliche Ursache in Frage.

Liegt eine genetische Prädisposition vor, dann kann auch eine falsche Hautpflege unter Verwendung stark alkoholhaltiger oder sehr fetthaltiger Reinigungs- und Pflegeprodukte sowie die Nutzung von Peelingcremes das Auftreten einer akuten Couperose begünstigen. Ebenso wirkt sich Übergewicht negativ aus, denn dieses belastet das ohnehin schon schwache Bindegewebe zusätzlich, was wiederum zu einer weiteren Verschlechterung des Hautbildes beitragen kann.

Behandlungsmöglichkeiten von Couperose

Da das Auftreten von Couperose mit erblichen Faktoren in Verbindung gebracht wird, ist eine vollständige Behebung des Krankheitsbildes nahezu unmöglich. Wie bei vielen anderen Erbkrankheiten kann aber auch hier der Ausbruch der Krankheit durch einen optimalen Schutz der Haut sowie durch Eindämmung weiterer einflussnehmender Faktoren verzögert werden. 

Heute kommen verstärkt moderne Behandlungsmethoden mit Laser-Technologie zum Einsatz, um die unschönen Gefäßerweiterungen zu reduzieren. Dabei werden die Blutgefäße mithilfe von leistungsstarken Laserstrahlen erwärmt und verklebt oder verschweißt, was zu einem Absterben der behandelten Äderchen führt beziehungsweise die Blutzufuhr unterbindet. Bevor Sie sich für eine Laser-Behandlung entscheiden, ist eine gründliche Untersuchung und ein beratendes Gespräch mit einem Hautarzt notwendig. 

Eine sorgsame Hautpflege trägt dazu bei, dass das Auftreten weiterer Rötungen im Zaum gehalten wird. Dafür sind vor allem Produkte geeignet, die frei von Parfüm und jeglichen Konservierungsstoffen sind. Insbesondere sensitive Reinigungslotionen und leichte Cremes mit hautpflegenden Inhaltsstoffen wie D-Panthenol, Nachtkerzenöl oder Sonnenhut haben sich auf diesem Gebiet bewährt. Vor dem Kauf eines neuen Produkts empfiehlt sich deswegen das genaue Lesen der Inhaltsstoffe.

Mithilfe von kosmetischen Hilfsmitteln wie Puder und Makeup können Sie die störenden Rötungen im Alltag unsichtbar machen. Das Angebot an kaschierenden Produkten mit sehr guter Hautverträglichkeit und pflegenden Eigenschaften ist überaus vielseitig. Zudem sind hochwertige Kosmetika mit UV-Schutz und hautberuhigenden Substanzen und aus diesem Grund durchaus empfehlenswert zur Behandlung bzw. zur "Retuschierung" der Symptome von Couperose.

Maßnahmen zur Vorbeugung von Couperose

Aufgrund der erblichen Veranlagung kann einer Entstehung von Couperose nur in eingeschränktem Maße vorgebeugt werden. Mithilfe einer angepassten Gesichtspflege und der Vermeidung der bereits oben genannten durchblutungsfördernden und gewebsschwächenden Faktoren lassen sich aber zumindest die Symptome einer Couperose erheblich lindern.

Ist die Haut doch einmal gereizt, dann können Sie mit feuchten Umschlägen und kühlenden Gels mit Minze oder Eukalyptus Abhilfe schaffen. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, dass sich die geweiteten Blutgefäße verengen und damit weniger stark durch die Haut schimmern. Kompressen mit schwarzem Tee, Arnika oder Zinnkraut können zudem das schwache Bindegewebe stärken. Wenden Sie diese Maßnahmen regelmäßig an, kann sich Ihr Hautbild deutlich verbessern.


Bildquelle: © depositphoto.com/Lipowski Nr.116467826 

Artikel letztmalig aktualisiert am 17.07.2017.

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Medizin, Dermatologie
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